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Benjamin Reiners
Benjamin Reiners gehört zu den renommiertesten und erfahrensten Dirigenten seiner Generation. Er ist ein gefragter und gern gesehener Gast an bedeutenden Opern- und Konzerthäusern sowie großer Sinfonieorchester. Engagements führten ihn u. a. an die Deutsche Oper Berlin, die Deutsche Oper am Rhein, die Oper Frankfurt, die Oper Leipzig, die Oper Graz, an die Staatstheater Nürnberg und Darmstadt, zum Orquestra Sinfónica do Porto, zur Staatskapelle Weimar, zum Beethoven Orchester Bonn, zu den Duisburger Philharmonikern, zum Konzerthausorchester Berlin, zu den Bochumer Symphonikern, zur Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, zum Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, zum Münchner Rundfunkorchester, zur Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern und zum Schleswig-Holstein Musik Festival. Zu seinen kommenden Engagements zählen u. a. eine Rückkehr an die Oper Frankfurt sowie eine weitere Produktion an der Deutschen Oper am Rhein.
Seine glänzende Theaterlaufbahn führte ihn nahtlos an mehrere traditionsreiche Häuser. Nach einem ersten Engagement am Staatstheater am Gärtnerplatz war Benjamin Reiners1. Kapellmeister an der Staatsoper Hannover, Stellvertretender Generalmusikdirektor am Nationaltheater Mannheim sowie von 2019 bis 2024 Generalmusikdirektor der Landeshauptstadt Kiel.
Seit Beginn der Spielzeit 2025/2026 ist Benjamin Reiners Chefdirigent der Robert-Schumann-Philharmonie und Generalmusikdirektor der Theater Chemnitz. Hier leitete er u. a. die preisgekrönte Uraufführung der Oper Rummelplatz. Darüber hinaus ist er Erster ständiger Gastdirigent des Collegium Musicum Basel.
Der charismatische Dirigent verfügt über ein enorm breites und epochenübergreifendes Repertoire. Zahlreiche moderne Werke hat er erfolgreich zur Uraufführung gebracht. Mit seiner großen stilistischen Bandbreite, seinem Ideenreichtum und seiner Abenteuerlust setzt Benjamin Reiners in Oper und Konzert glanzvolle Akzente.
Foto: Nasser Hashemi
Stefanie Müller-Lietzau
Stefanie Müller-Lietzau ist seit Beginn der Saison 2021/2022 Direktorin der Robert-Schumann-Philharmonie. Aus einer Familie von Holzblasinstrumentenbauern stammend, studierte sie Violine an den Musikhochschulen Hanns Eisler in Berlin und Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig. Anschließend verfolgte sie ihr Interesse an der Musikvermittlung weiter und absolvierte ein Kulturmanagement-Studium an der FernUniversität in Hagen.
Währenddessen führten sie bereits erste berufliche Stationen in den Bereichen Produktions- und Festivalplanung u. a. zu den Salzburger Osterfestspielen und der Sommernachtsmusik des ZDF mit der Film- und Fernsehproduktionsfirma EuroArts Music International GmbH sowie zum Schleswig-Holstein Musik Festival. Wertvolle Erfahrungen im Bereich Künstlermanagement sammelte sie bei der internationalen Künstleragentur HarrisonParrott London, wo sie u. a. eine Konzertreihe um Hélene Grimaud und Pierre-Laurent Aimard in der Philharmonie Berlin organisierte.
2005/2006 bereitete sie im Team um André Heller die für 2006 geplante Eröffnungsgala der Fußballweltmeisterschaft in Berlin vor. 2006 kam sie als Leiterin des Künstlerischen Betriebsbüros zu den Hofer Symphonikern und übernahm 2009 die Funktion der Orchesterdirektorin. Neben der regelmäßigen Zusammenarbeit mit namhaften Dirigent:innen und Solist:innen wie Baiba Skride, Alina Pogostkina, Albrecht Mayer, Jörg Widmann und Lars Vogt gehören die Entwicklung innovativer Konzertformate und eine stringente Konzertprogrammatik zu ihren großen Erfolgen, mit denen sie sich auch überregional einen Namen machte.
Foto: Nasser Hashemi
Kens Lui
Kens Lui hat seit der Spielzeit 2025/2026 die Position des 1. Kapellmeisters am Theater Chemnitz übernommen. Zuvor war er in gleicher Funktion am Staatstheater Meiningen tätig, wo er u. a. Tristan und Isolde, Tannhäuser, Don Carlos, Madama Butterfly, La Bohème, Le nozze di Figaro, Don Giovanni, Der Freischütz, Die Fledermaus und Die Csárdásfürstin dirigierte. Seine Opernkarriere begann er 2022 als Repetitor am Theater und Orchester Heidelberg, wo er bereits in der darauffolgenden Spielzeit zum 2. Kapellmeister aufstieg. Im Sommer 2025 kehrte er nach Heidelberg zurück, um im Rahmen der Schlossfestspiele Aufführungen von Carmen zu dirigieren.
Von 2022 bis 2024 war er Stipendiat des Deutschen Musikrats im Forum Dirigieren und assistierte Marie Jacquot beim WDR Sinfonieorchester sowie beim hr-Sinfonieorchester. Zudem nahm er an Meisterkursen und Konzerten mit Elias Grandy und dem Bundesjugendorchester teil, was zu einer Rückkehr als Assistenzdirigent auf deren Deutschlandtournee in der folgenden Saison führte. Unter Grandys fortgesetzter Mentorschaft war er Assistenzdirigent beim Sapporo Symphony Orchestra in Japan.
Im Jahr 2022 wurde Lui als Conducting Fellow zum Aspen Music Festival eingeladen, wo er an Meisterkursen mit Robert Spano, Alan Gilbert und Mark Stringer teilnahm. Seine Leidenschaft für zeitgenössische Musik führte ihn bereits 2018 mit einem Stipendium der Bruno Walter Memorial Foundation zum Cabrillo Festival of Contemporary Music unter Cristian Măcelaru. Darüber hinaus wurde er zweimal von der Peter Eötvös Foundation eingeladen, das Ars Nova Ensemble in Annecy und das UMZE Ensemble in Budapest unter der Leitung von Peter Eötvös und Gregory Vajda zu dirigieren.
Der gebürtige Hongkonger absolvierte seinen Master in Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Christian Ehwald, Hans-Dieter Baum und Alexander Vitlin. Bereits in dieser Zeit dirigierte er namhafte Orchester wie das Konzerthausorchester Berlin, das Hong Kong Philharmonic Orchestra, das MDR-Sinfonieorchester, die Symphoniker Hamburg, das Ensemble Reflektor und die Kammerakademie Potsdam.
Foto: Kati Hilmer
Maximilian Otto
Maximilian Otto, geboren 1998 in Chemnitz, studierte Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden bei Ekkehard Klemm und Steffen Leißner und an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar bei Nicolás Pasquet und Eckhart Wycik. Seit Beginn der Spielzeit 2023/2024 ist er als Kapellmeister an den Theatern Chemnitz engagiert. Hier leitete er bisher u. a. die Produktionen Don Giovanni, Louise, Rigoletto, La Traviata, Carmen, La Bohème, Die drei Wünsche, Hänsel und Gretel, Rummelplatz, Das Tagebuch der Anne Frank, Cabaret, Die Fledermaus, Orpheus in der Unterwelt sowie verschiedene Konzerte der Robert-Schumann-Philharmonie.
Maximilian Otto ist Preisträger des 11. MDR-Dirigierwettbewerbes, bei dem er im Preisträgerkonzert eine eigene Uraufführung mit dem MDR-Sinfonieorchester dirigierte. Zudem war er von 2019 bis 2024 Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Meisterkurse besuchte er u. a. bei Jean-Philippe Wurtz, Omer Meir Wellber, Johannes Pell, Ole Kristian Ruud und Christian Thielemann, auf dessen Einladung er 2022 im Rahmen der Salzburger Festspiele bei einer als Meisterkurs gestalteten Fördererprobe die Staatskapelle Dresden dirigierte. Zudem arbeitete er auch außerhalb Deutschlands mit renommierten Orchestern, z. B. mit dem Korean National Symphony Orchestra. Assistenzen und Gastengagements führten ihn bereits u. a. an die Staatsoper Unter den Linden Berlin und das Deutsche Nationaltheater Weimar.
Sein kompositorisches Schaffen wurde zehn Mal in Folge beim Bundeswettbewerb Jugend komponiert ausgezeichnet. Außerdem erhielt er u. a. den Bialas-Förderpreis der GEMA-Stiftung 2018 und ein Künstlerstipendium auf Schloss Wieperdorf 2021.
Foto: Nasser Hashemi