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© Nasser Hashemi

Ensemble

Damen

Damen

Marie
Hänsel

Marie Hänsel

Marie Hänsel wuchs in einer lebenslustigen Großfamilie auf und studierte 2010 bis 2017 in Dresden bei Margret Trappe-Wiel. 2012 gab sie ihr Operndebüt als Barbarina in Mozarts Le nozze di Figaro und sang in den folgenden Jahren in verschiedenen freien Produktionen u. a. Gretel in Hänsel und Gretel und Titania in Ein Sommernachtstraum von Benjamin Britten. Die Sopranistin gastierte 2015 am Mittelsächsischen Theater Freiberg und war in der Spielzeit 2016/2017 an den Landesbühnen Sachsen als Clorinda in La Cenerentola und als Papagena in Die Zauberflöte engagiert. Zeitgleich begann sie ein Gastengagement an der Staatsoperette Dresden und spielte dort bis 2018 Cupido in Orpheus in der Unterwelt und Käthchen in The Black Rider. Seit 2016 ist die junge Sängerin mit dem Opernhaus Chemnitz verbunden, sie war hier bereits als Sand- und Taumännchen (Hänsel und Gretel), Eliza Doolittle (My Fair Lady), Adele (Die Fledermaus), Papagena und Pamina (Die Zauberflöte) sowie als Amanda, Amalia und Amira in Franz von Suppés Operette Der Teufel auf Erden zu erleben. Mit Beginn der Spielzeit 2019/2020 gehört sie zum festen Solistenensemble.
Die Arbeit der Sopranistin zeichnet sich zudem durch ein begeistertes und umfangreiches Schaffen im Konzertbereich aus. Hier konnte sie in kirchlichen Kontexten und in Zusammenarbeiten mit Ekkehard Klemm, Hans-Christoph Rademann, Milko Kersten und Matthias Liebich wirken. Wichtige Impulse für ihr künstlerisches Schaffen erhielt sie von Rainer Fritzsch, Christiane Kühn, Charlotte Lehmann, Christian Kluttig und Barbara Locher.

Tatiana
Larina

Tatiana Larina

Die georgische Sopranistin Tatiana Larina studierte bis 2007 Gesang und Gesangspädagogik an der Universität Stawropol. Seit 2008 wird sie in ihrer Wahlheimat Berlin von KS Brigitte Eisenfeld betreut. 2010 war Tatiana Larina die Preisträgerin des Internationalen Festivals junger Opernsänger Kammeroper Schloss Rheinsberg. 2011 machte sie als Vitellia in La clemenza di Tito und mit der Sopranpartie in Verdis Requiem an der Oper Köln auf sich aufmerksam. Zuvor war sie als Tatiana in Eugen Onegin an der Oper in Québec erfolgreich. 2013 gab sie ihr Debüt in der Titelpartie von Donizettis Lucia di Lammermoor beim Internationalen Musikfestival auf Gut Immling, wurde dafür mit der TZ-Rose der Woche ausgezeichnet, die für hervorragende Leistungen auf kulturellem Gebiet verliehen wird, und begeisterte 2016 in dieser Partie auch an der Oper Köln. In der Spielzeit 2014/2015 debütierte sie als Donna Anna an den Wuppertaler Bühnen und als Lida in Verdis La battaglia di Legnano unter dem Dirigat von Michael Hofstetter am Theater Gießen. In La Traviata beeindruckte Tatiana Larina am Theater Bregenz Publikum und Presse: „Star des Abends war die junge georgische Sopranistin Tatiana Larina in der Titelrolle als zerbrechliche Violetta.“ Im Sommer 2014 erhielt sie für diese Interpretation den österreichischen Musiktheaterpreis Der goldene Schikaneder in der Kategorie „Die weibliche Hauptrolle“. 2017 debütierte Tatiana Larina als Gilda in Rigoletto bei den Festspielen im Römersteinbruch St. Margarethen (bei Wien). Zu ihrem Repertoire gehören außerdem Partien wie Fiordiligi, Olympia/Antonia/Giulietta (Les contes d’Hoffmann), Manon, Alaide (La straniera) und Nedda. Nachdem die Sopranistin in der Spielzeit 2018/2019 als Residenzgast an der Oper Chemnitz engagiert war und bereits u. a. als Ophelia in der Deutschen Erstaufführung von Franco Faccios Hamlet, als Rosalinde (Die Fledermaus), Gretel sowie im Galaprogramm des 17. Chemnitzer Opernballs zu erleben war, gehört sie ab 2019/2020 als Solistin dem Haus an.
Foto: innafoto.de

Sylvia
Schramm-Heilfort

Sylvia Schramm-Heilfort

Sylvia Schramm-Heilfort, geboren in Gera, aufgewachsen in Zeitz, absolvierte ihr Gesangsstudium an der Leipziger Musikhochschule und Praktika in Karl-Marx-Stadt und am Berliner Metropoltheater. Sie nahm an mehreren Chanson- und Musical-Workshops bei Gisela May teil. Ein Teilstudium führte sie an die Berliner Musikhochschule (Bereich Musical) zu Karin Waterstraat.
Seit 1991 stand Sylvia Schramm-Heilfort als Eliza in My Fair Lady in Chemnitz auf der Bühne. Aufgrund dieser Rollengestaltung erhielt sie hier 1991 ein festes Engagement. Mit Gastspielen war sie unter anderem in Berlin, Kiel, Würzburg, Saarbrücken, Lübeck, Gera und in der Beethovenhalle Bonn zu erleben.
In Chemnitz war sie außerdem u. a. als Evita, als Hodel in Anatevka, Irene Molloy in Hello, Dolly!, Anita in der West Side Story, Iduna in Das Feuerwerk, Magenta in der Rocky Horror Show, Ida in der Fledermaus, Chefsekretärin Margueritta Kulicke in Messeschlager Gisela, Venus in Orpheus in der Unterwelt, Rössl-Wirtin Josepha Vogelhuber, Madame Thénardier in Les Misérables, Miss Sherman in FAME, Fräulein Schneider in Cabaret, Comtesse Franziska von Sandau in Das Wirtshaus im Spessart, als Falcos Mutter in FMA – Falco Meets Amadeus, als Hannah in der deutschen Erstaufführung von Flashdance – Das Musical, als Marie Grosholtz in Frank Wildhorns Das scharlachrote Siegel sowie in Sowas Schönes machst du nie mit mir in der Reihe Nachtcafé zu sehen, in deren Fortsetzung Alles nur Theater sie ebenfalls zu erleben ist. Aktuell singt sie außerdem in Johann Strauß' Die Fledermaus und in My Fair Lady. In der Spielzeit 2019/2020 spielt sie außerdem Zarah Leander in Peter Lunds Musical-Solo Zarah 47.

Maraike
Schröter

Maraike Schröter

Die Sopranistin Maraike Schröter studierte Gesang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler bei Júlia Várady, Brenda Mitchell und Christine Schäfer. Meisterkurse bei Dietrich Fischer-Dieskau, Francisco Araiza und Deborah Polaski ergänzten ihre breit gefächerten Studien.
Maraike Schröter war u. a. Stipendiatin der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung und der Studienstiftung des deutschen Volkes. Sie ist Preisträgerin des Bundeswettbewerbs Gesang und des Anneliese Rothenberger Gesangswettbewerbs und war Finalistin des Wettbewerbs Richard Wagners Neue Stimmen in Karlsruhe.
Von 2011 bis 2013 war Maraike Schröter Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Berlin, wo sie unter anderem in der Rolle der 1. Dame in der Zauberflöte, als Bubikopf in Der Kaiser von Atlantis und als Berta in Der Barbier von Sevilla zu erleben war. Im Rahmen der Bayreuther Festspiele 2011 übernahm sie die Partie der Sieglinde in der Kinderoper Der Ring des Nibelungen.
Seit der Spielzeit 2013/2014 ist die Sopranistin Ensemblemitglied der Theater Chemnitz und war hier bisher als Donna Anna in Don Giovanni, Elisabetta in Don Carlos, Liù in Turandot, Desdemona in Otello, Eva in Die Meistersinger von Nürnberg sowie als Infantin in Der Zwerg, Feldmarschallin in Der Rosenkavalier und Amelia in Ein Maskenball zu hören.
Gastspiele führten sie zuletzt zurück an die Staatsoper Berlin, zu den Bregenzer Festspielen, zur Deutschen Oper am Rhein, als Chrysothemis in Elektra an das Staatstheater Cottbus sowie als Donna Anna an die Komische Oper Berlin.

Herren

Herren

Andreas
Beinhauer

Andreas Beinhauer

Aus dem süddeutschen Aalen stammend, absolvierte der Bariton Andreas Beinhauer sein Studium in Gesang und Liedgestaltung bei Mitsuko Shirai und Hartmut Höll an der Hochschule für Musik in Karlsruhe und erhielt wichtige Impulse in Meisterkursen u. a. von Udo Reinemann, Thomas Hampson, Brigitte Fassbaender, Christa Ludwig, Júlia Várady und Thomas Quasthoff. Während seines Studiums wurde er von der Studienstiftung des Deutschen Volkes gefördert. 2014 und 2015 gastierte er am Nationaltheater Mannheim und den städtischen Bühnen Wuppertal, bevor er in der Spielzeit 2015/2016 Ensemblemitglied der Oper Chemnitz wurde. Dort war er bisher u. a. als Fürst Jeletzkij (Pique Dame), Argante (Rinaldo), Conte Almaviva (Le Nozze di Figaro), Wolfram von Eschenbach (Tannhäuser), Dottore Malatesta (Don Pasquale), Hans Scholl (Weiße Rose von Udo Zimmermann), Donner (Das Rheingold), Papageno (Die Zauberflöte), Graf Renato Anckarström (Ein Maskenball), Don Fernando (Fidelio) und in Suppés Operette Der Teufel auf Erden zu erleben.
Andreas Beinhauer ist als Lied- und Oratoriensolist regelmäßig im In- und Ausland tätig. Konzertreisen führten ihn u. a. nach Paris, Wien, in die Schweiz, nach Kairo und Südafrika. Mit Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium war er zu Gast in der Berliner Philharmonie und dem Münster Basel. Liederabende gab er u. a. mit Hartmut Höll, Wolfram Rieger und Markus Hadulla.
Gemeinsam mit der Pianistin Melania Kluge gewann er 2012 den 3. Preis beim Internationalen Wettbewerb für Liedkunst der Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart. Im Duo mit Anna Beinhauer (Graczykowska) gewann er 2015 in der Sparte „Lied“ den 2. Preis beim internationalen Wettbewerb Franz Schubert und die Moderne in Graz und im selben Jahr den ersten Preis beim Wettbewerb für das Lied des 20. und 21. Jahrhunderts in Karlsruhe. Im März 2018 erschien eine CD mit Werken von Hermann Reutter unter Mitwirkung des jungen Liedduos beim Label Capriccio.

Thomas
Kiechle

Thomas Kiechle

Der Tenor Thomas Kiechle studierte Konzert- und Operngesang in Freiburg (T. Meyer), Rom (C. Di Segni, A. Felle) und München (KS A. Schmidt). Schon während des Studiums erhielt er v. a. im süddeutschen Raum solistische Engagements u. a. im Oratorio de Noël von Camille Saint-Saëns, im Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach sowie in Wolfgang Amadeus Mozarts c-Moll-Messe.

Auf Schloss Weikersheim sang er 2015 Basilio und Curzio in Le Nozze di Figaro. Im Sommer 2016 erhielt er an der Kammeroper München Engagements für Rossinis Il Barbiere di Siviglia (Almaviva) und Haydns Il Mondo della Luna (Cecco) auf Schloss Nymphenburg, im Cuvilliés-Theater und im Stadttheater Aschaffenburg. Am Teatro Petruzzelli in Bari sang er 2017 Alfred in Die Fledermaus. 2018 erhielt Thomas Kiechle sein erstes Engagement als Arientenor in Johann Sebastian Bachs Johannespassion in der Allerheiligen-Hofkirche in München mit dem Barock-Orchester La Banda aus Augsburg und den Augsburger Domsingknaben unter Stefan Steinemann. 2018 sang er die Tenorpartie in Schumanns Szenen aus Goethes Faust im Orchesterkonzert an der Hochschule für Musik und Theater München unter der Leitung von Marcus Bosch sowie bei der Biennale München in der Reaktorhalle in Liminal Space (7 Neukompositionen von Münchner Kompositionsstudenten).

Im September 2018 sprang er erfolgreich in Gifhorn in Händels Messiah ein. Ein persönliches Highlight seiner Konzerttätigkeit war das Engagement als Tenorsolist in Leoš Janáčeks Glagolitischer Messe im Herkulessaal der Münchner Residenz.

Folgeprojekte führten ihn für Geliebt, gehasst und trotzdem treu an die Bayerische Staatsoper, als Alfred an die Hochschule für Musik und Theater München und als Tébaldo in Saint-Saëns‘ L’Ancêtre (Deutsche Erstaufführung, BR-Orchester) an die Theaterakademie August Everding. Im Frühjahr 2020 erhielt er sein erstes Engagement als Evangelist und Arientenor in Bachs Johannespassion in Ingolstadt. Im Sommer 2019 sang Thomas Kiechle den Solo-Tenor in Michael Tippetts Oratorium A Child of our Time in der Klosterkirche Fürstenfeldbruck unter der Leitung von Gerd Guglhör und debütierte als Belmonte in der Pasinger Fabrik in Die Entführung aus dem Serail. 2018/2019 war der junge Tenor Teil des Opernstudios der Opéra National du Rhin in Strasbourg. Mit Beginn der Spielzeit 2020/2021 gehört er zum festen Solistenensemble der Theater Chemnitz.

Er ist Stipendiat der Fritz-Wunderlich-Gesellschaft, der Helene-Rosenberg-Stiftung und der Organisation Yehudi Menuhin Live Musik Now München und belegte Meisterkurse u. a. bei Jonas Kaufmann.

James Edgar
Knight

James Edgar Knight

James Edgar Knight stammt gebürtig aus Sydney (Australien) und studierte an der renommierten Juilliard School in New York City. Im Mai 2015, nur zwei Tage nach seinem Abschluss im Alter von nur 25 Jahren absolvierte er sein erstes Debüt als Tenor-Solist in Beethovens 9. Sinfonie in der Carnegie Hall in New York City. Bereits während seines Studiums erhielt er einen Festvertrag am Badischen Staatstheater Karlsruhe, an welchem er von 2015 bis 2019 engagiert war. Als jüngstes Ensemblemitglied debütierte er in folgenden Partien: Mario Cavaradossi (Tosca), Maurizio (Adriana Lecouvreur), Alfredo Germont (La traviata), Gabriele Adorno (Simon Boccanegra), Macduff (Macbeth), Fenton (Falstaff), Lucio Silla (Lucio Silla), Tybalt (Roméo et Juliette), Jonas (Le prophète), Froh (Das Rheingold), Ein junger Diener (Elektra), Erster Gralsritter (Parsifal) und Freddy Eynsford-Hill (My Fair Lady). James Edgar Knight arbeitete bereits mit namhaften Sängern zusammen, welche ihn in seinem Fach unterrichtet und weitergebildet haben. Diese sind unter anderem Neil Shicoff, Rockwell Blake, Sanford Sylvan und Dan Marek. James Edgar Knight ist Preisträger der The Metropolitan Opera National Council Auditions und der The Opera Index Vocal Competition. Er war ebenfalls Teilnehmer der Queen Sonja International Music Competition 2019. Mit Beginn der Spielzeit 2019/2020 gehört er zum festen Solistenensemble der Oper Chemnitz.

Magnus
Piontek

Magnus Piontek

Magnus Piontek wurde 1985 in Bonn geboren. Er studierte Schulmusik und Dirigieren (bei Marcus Creed) in Köln sowie Gesang bei Rudolf Piernay in Mannheim. Von 2013 bis 2015 gehörte er zum Ensemble des Nationaltheaters Mannheim und sang Partien wie Pistola in Verdis Falstaff, Mönch in Don Carlos, Zuniga in Carmen, Tschelio in Die Liebe zu den drei Orangen, Polizeikommissar in Der Rosenkavalier oder Pfleger des Orest in Elektra und wirkte bei zahlreichen Uraufführungen wie Böse Geister (Adriana Hölszky) sowie Neumond und Esame di mezzanotte (Lucia Ronchetti) mit. In den Jahren 2013 und 2015 sang er bei den Osterfestspielen der Berliner Philharmoniker in Baden-Baden Sarastro (Die Zauberflöte) und Baron Ochs (Der Rosenkavalier) in einer Kinderfassung. Zur Spielzeit 2015/2016 wechselte Magnus Piontek an die Bühnen Gera/Altenburg, wo er als Sparafucile, Eremit sowie in der Titelpartie der Oper Rübezahl und der Sackpfeifer von Neiße (die Produktion wurde im Radio gesendet und auf CD veröffentlicht) zu erleben war. Im April 2016 gab Magnus Piontek sein Debüt an der Semperoper in Dresden und war dort bisher als Marquis d’Obigny (La Traviata) und Saretzki (Eugen Onegin), 2. Geharnischter (Die Zauberflöte) und als Zeremonienmeister (Doktor Faust) zu erleben. Seit der Spielzeit 2016/2017 ist Magnus Piontek Ensemblemitglied der Oper Chemnitz. Hier debütierte er erfolgreich im Wagnerfach und sang Gurnemanz (Parsifal), Landgraf Hermann (Tannhäuser), Veit Pogner (Die Meistersinger von Nürnberg) sowie Fasolt, Hunding und Fafner (Der Ring des Nibelungen). Ebenso entwickelt Magnus Piontek sein italienisches Repertoire und war hier als Timur (Turandot), Bartolo (Le nozze di Figaro) und Samuel Horn (Ein Maskenball) zu hören.
Die Semperoper Dresden lud ihn 2018/2019 für zwei Neuproduktion von Schönbergs Moses und Aron (Priester) und Meyerbeers Les Huguenots (Méru) unter der szenischen Leitung von Calixto Bieito und Peter Konwitschny ein. Des Weiteren ist er dort als Bartolo (Le nozze di Figaro) und Der König (Prinzessin auf der Erbse) zu hören. Beim Mozartfest 2017 in Würzburg trat er zusammen mit der Lautten Compagney Berlin unter der Leitung von Wolfgang Katschner auf. In den Aufführungen von Mozarts Don Giovanni sang Magnus Piontek die Rollen des Masetto und des Komtur. Die Konzerte wurden vom Bayerischen Rundfunk mitgeschnitten.
Neben seiner Operntätigkeit widmet sich Magnus Piontek intensiv dem Oratorienrepertoire und singt u. a. die Basspartien in Haydns Die Schöpfung, Martins In terra pax, Mendelssohn Bartholdys Paulus, Mozarts und Verdis Requien, sowie Bachs Johannes-Passion und h-Moll-Messe. Er arbeitete mit Dirigenten wie Mikhail Agrest, Tomáš Netopil, Dan Ettinger, Florian Helgath, Pietari Inkinen, Johannes Kalitzke, Enno Poppe, Gotthold Schwarz sowie mit verschiedenen renommierten Ensembles, darunter die Akademie für Alte Musik Berlin, das Concerto Köln, die musikFabrik, die Göttinger Symphoniker und das Kurpfälzische Kammerorchester. Magnus Piontek war Stipendiat des Richard-Wagner-Verbands Heidelberg und der Deutsche Bank Stiftung Akademie Musiktheater heute.

 

Matthias
Winter

Matthias Winter

Matthias Winter studierte Gesang an der Musikhochschule in Leipzig. Er war Preisträger bei Opernsängerwettbewerben der DDR und beim Mozart-Wettbewerb in Würzburg. Sein erstes Engagement erhielt er am Theater Gera. Dort gestaltete er zahlreiche große Bariton-Partien, wie Jago, Wolfram, Marcello, Luna und Higgins. Außerdem führte er regelmäßig Regie bei Werken aller Bühnengenres, vom Musical Anatevka bis zur Oper Zar und Zimmermann, und war für Konzept und Inszenierung mehrerer Theaterbälle verantwortlich. Seit 2001 ist er an der Oper Chemnitz engagiert. Hier sang er u. a. Faninal (Rosenkavalier), Heerrufer (Lohengrin), Kothner (Die Meistersinger von Nürnberg), Donner (Das Rheingold), Vater (Hänsel und Gretel), Don Magnifico (La Cenerentola), Geppetto (Pinocchios Abenteuer), Zar, Onegin, Tomski (Pique Dame), Javert (Les Misérables), Higgins und Doolittle (My Fair Lady), Tewje (Anatevka), Danilo (Die lustige Witwe) und inszenierte die Operette Die Csárdásfürstin sowie die Musicals Der kleine Horrorladen, FMA – Falco Meets Amadeus, West Side Story, Evita, Ganz oder gar nicht, Elton Johns Aida, Non(n)sens sowie in der Reihe Nachtcafé den Abend Alles nur Theater. Darüber hinaus ist er seit 2001 als Dozent für Dramatischen Unterricht an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig tätig.

Opernstudio Damen

Opernstudio Damen

Marlen
Bieber

Marlen Bieber

Marlen Bieber, 1996 in Radebeul geboren, absolvierte ihr musisch vertieftes Abitur am Clara-Wieck-Gymnasium in Zwickau und erhielt Gesangsunterricht am Robert-Schumann-Konservatorium. Seit 2016 studiert sie Gesang an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden bei Prof. Margret Trappe-Wiel und Lothar Odinius. Weitere wertvolle Impulse erhält sie in der Liedklasse von KS Prof. Olaf Bär und bei zahlreichen Meisterkursen, u. a. bei Prof. Britta Schwarz, Hedwig Fassbender und Lucja Zarzycka. Erste Bühnenerfahrungen sammelte die Mezzosopranistin während ihres Bachelorstudiums in den Hochschulproduktionen Das schlaue Füchslein, wo sie 2017 als Specht zu hören war, und 2019 als Cherubino in Le nozze di Figaro. 2018 debütierte sie als 2. Knabe (Die Zauberflöte) an der Staatsoperette Dresden und sang 2020 am selben Haus den 2. Pagen (Die Banditen). Zudem war sie für mehrere Produktionen am Staatsschauspiel Dresdens verpflichtet. Eine weitere große Leidenschaft der Mezzosopranistin gilt dem Konzertfach. Einen besonderen Höhepunkt stellt dabei ein Liederabend in der Semperoper Dresden im Oktober 2019 dar, bei dem sie Lieder von Fidelio F. Finke interpretierte. Regelmäßig ist sie in den großen Oratorien von Bach zu hören und arbeitete u. a. mit Hans-Christoph Rademann, Georg Christoph Sandmann und Eckehard Stier zusammen.
Mit Beginn der Spielzeit 2020/2021 ist Marlen Bieber Mitglied im Opernstudio der Oper Chemnitz.

Produktionen

Opernstudio Herren

Opernstudio Herren

Felix
Rohleder

Felix Rohleder

Felix Rohleder wurde 1993 im vogtländischen Greiz geboren. Seine Ausbildung begann an der dortigen Musikschule in den Fächern Violine, Klavier und Gesang. Nach dem Abitur schloss er ein Schulmusikstudium in Halle (Saale) an, welches er mit dem ersten Staatsexamen zum Abschluss brachte.Von 2016 an studierte der Bassbariton an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden in der Klasse von Jörg Hempel. Hier wurde er außerdem von Olaf Bär im Liedgesang und von Britta Schwarz im Oratorienfach unterrichtet. Weiterhin konnte er als Solist in der Dresdner Konzertreihe Kantaten im Palais unter Leitung von Hans-Christoph Rademann wesentliche Erfahrungen im Bereich der barocken Aufführungspraxis sammeln. Verschiedene Meisterkurse bei Georg Zeppenfeld, Roland Schubert, Regina Werner-Dietrich und Thomas Quasthoff, ergänzen seine Ausbildung. Bereits während seines Gesangsstudiums debütierte er in verschiedenen Rollen auf der Opernbühne, unter Anderem als Masetto in Mozarts Don Giovanni, als Figaro in Mozarts Le Nozze di Figaro und als Diktator in Kreneks Der Diktator. Im Sommer 2019 nahm er an der Internationalen Sächsischen Sängerakademie teil und konnte den Förderpreis der Dozenten gewinnen. Für das Jahr 2021 erhält er das Bayreuth-Stipendium des Richard-Wagner-Verbands Dresden. Zur Spielzeit 2020/2021 beginnt Felix Rohleder als Mitglied des neugegründeten Opernstudios am Theater Chemnitz.

Residenzgäste Damen

Residenzgäste Damen

Katharina
Baumgarten

Katharina Baumgarten

Die Sopranistin Katharina Baumgarten debütierte 2012 am Landestheater Detmold, wo sie u. a. als Gretel in Hänsel und Gretel, als Musetta in La Bohème, Pamina in Die Zauberflöte und Lauretta in Gianni Schicchi, Adina in L‘elisir d‘amore und Franziska Cagliari in Wiener Blut zu hören war. Zahlreiche Gastauftritte führten die junge Sängerin zudem als Adina an das Theater Lübeck, als Maria in West Side Story und als Hodel in Anatevka an das Theater Aachen, als Despina in Cosi fan tutte an das Konzert Theater Bern, als Franzi in Wiener Blut ans Theater Lüneburg und als Pamina in Die Zauberflöte ans Theater Vorpommern. Im Juli 2019 gibt Katharina Baumgarten ihr Debüt als Odette in Emmerich Kálmáns Operette Die Bajadere bei den Festspielen im Schlossgarten am Theater Neustrelitz.
Die Künstlerin ist auch eine gefragte Lied- und Konzertsängerin. So war sie bereits als Solistin für Konzerte mit dem Symphonischen Orchester des Landestheater Detmold und mit den Kölner Symphonikern verpflichtet. Eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet sie außerdem mit dem Orchester der Neubrandenburger Philharmonie. Dort war sie in der vergangenen Spielzeit u. a. als Solvejg in Peer Gynt zu hören und wird in der Spielzeit 2019/2020 als Solistin bei den MüritzProms Konzerten zu erleben sein. Außerdem debütiert sie 2019/2020 mit dem Philharmonischen Orchester Bremerhaven unter der Leitung von GMD Marc Niemann, wo sie als Solistin für die Opern-Galakonzerte verpflichtet ist.
Katharina Baumgarten ist Stipendiatin der Alfred Toepfer Stiftung F. V. S. für besonders begabte Nachwuchskünstler und Preisträgerin verschiedener internationaler Wettbewerbe (u. a. Internationaler Lions Gesangswettbewerb Gut Immling, Internationaler Gesangswettbewerb Oper Schloss Laubach). Studiert hat sie an der Hochschule für Musik und Theater Hannover sowie bei Klesie Kelly-Moog an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. 2013 absolvierte sie dort ihr Diplom mit Auszeichnung. Meisterkurse, u. a. bei Barbara Bonney, Marlis Petersen, Peter Berne, ergänzen ihre Ausbildung.
An der Oper Chemnitz war sie 2018 erstmalig zu Gast. In der Spielzeit 2019/2020 ist sie dem Haus durch einen Residenzvertrag verbunden.
Foto: Jo Titze

Sophia
Maeno

Sophia Maeno

Die in Schwerin geborene Mezzosopranistin Sophia Maeno studierte in Dresden, Rom und Karlsruhe. Studienaufenthalte führten sie nach Italien, Israel und die USA. Ihr Studium rundete sie bei Brigitta Seidler-Winkler ab, von der sie weiterhin stimmlich betreut wird. Sie ist Preisträgerin der Yehudi-Menuhin-Stiftung Live Music Now und des Richard-Wagner-Verbandes. Bereits während des Studiums begann eine Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter SWR-Vokalensemble, dem sie von 2012 bis 2014 als festes Ensemblemitglied angehörte. 2014 wurde sie als Solistin an das Staatstheater Schwerin verpflichtet. Hier war sie unter anderem als Olga (Eugen Onegin), Gräfin (Der Wildschütz), Page (Salome), Flora (Traviata) und zweite Dame (Die Zauberflöte) zu erleben. Seit der Saison 2016/2017 arbeitet Sophia Maeno freischaffend. Engagements führen sie wieder nach Schwerin für Mrs. Sedley (Peter Grimes) und Hänsel (Hänsel und Gretel), an das Hamburger Alleetheater für Romeo (I Capuleti e I Montecchi), an das Theater Erfurt (Il Ritorno d'Ulisse) und an das Landestheater Neustrelitz für Arsamene (Xerxes). In Oratorienkonzerten sowie in Lied- und Kammermusikabenden ist die junge Mezzosopranistin deutschlandweit zu hören. Seit der Saison 2017/2018 ist sie in an der Oper Chemnitz als Residenzgast engagiert, und übernahm die Partien des Cherubino (Le nozze di Figaro) und des Goffredo (Rinaldo), sowie die Stimme aus der Höhe, 2. Knappe und Blumenmädchen in Parsifal. In Richard Wagners Der Ring des Nibelungen ist sie als Floßhilde (Das Rheingold / Götterdämmerung) zu hören. In 2019 debütiert sie als Octavian (Der Rosenkavalier) und Orlowsky (Die Fledermaus).
Foto: Johannes Xaver Zepplin 

Stéphanie
Müther

Stéphanie Müther

Die Schweizer Mezzosopranistin Stéphanie Müther mit deutsch-französischen Wurzeln erhielt ihr Lehr- und Solistendiplom am Neuenburger Konservatorium mit Auszeichnung und schloss das Schweizer Opernstudio an der Hochschule der Künste Bern ebenfalls mit Auszeichnung ab.
Ihr erstes Engagement erhielt Stéphanie Müther am Theater Biel Solothurn, ab 2008 war sie festes Ensemblemitglied am Theater Erfurt, wo sie unter anderem als Lady Macbeth in Macbeth, Marie in Wozzeck, Hanna Glawari in Die lustige Witwe und Herodias in Salome zu sehen war. Stéphanie Müther arbeitete mit Persönlichkeiten wie Teresa Berganza, Christophe Prégardien, Ion Buzea und Mariss Janson. Ihr Werdegang führte sie in das jugendliche Wagnerfach, sodass sie 2018 an der Biwako Hall Otsu in Kyoto Brünnhilde in Die Walküre sang und am Theater Dortmund die Titelpartie in Turandot interpretiert. An der Oper Chemnitz übernimmt sie die Brünnhilde in Götterdämmerung.
Foto: Lutz Edelhoff

Dagmar
Schellenberger

Dagmar Schellenberger

Kammersängerin Dagmar Schellenberger erhielt ihre musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden. Noch als Studentin gewann sie den Internationalen Dvořák Gesangswettbewerb in Karlsbad, ihr Start in eine internationale Karriere. Sie begann ihre Laufbahn an der Komischen Oper Berlin. Bereits zu dieser Zeit gastierte sie an verschiedenen Theatern und Opernhäusern, u. a. als Maria in West Side Story am Opernhaus Leipzig. Sie sang als Ännchen im Freischütz 1985 die Eröffnungsproduktion der Semperoper Dresden. Für ihre Agathe im Freischütz, die sie auch an der Berliner Staatsoper und an der Oper Frankfurt gesungen hat, erhielt sie den Kritikerpreis der Berliner Zeitungen. Über 125-mal sang Dagmar Schellenberger alle drei Frauen in Offenbachs Hoffmanns Erzählungen. Als Rosalinde konnte man sie über 20 Jahre u. a. in Berlin, Paris, Santiago de Chile, Tokio sowie in Spanien erleben.
Ihr breit gefächertes Repertoire und das Spektrum ihrer Gesangskunst führte zu Engagements in Deutschland, Österreich, Argentinien, den USA, den Niederlanden, in Frankreich, Italien, Spanien, Israel und Japan. 2004 debütierte sie an der Mailänder Scala als Blanche in Dialogues des Carmélites und war 2005 dort als Lisa in Pique Dame zu erleben. Die Marschallin im Rosenkavalier sang sie weltweit, wie auch Strauss‘ Madeleine in Capriccio und Arabella.
Bereits 2004 (Gräfin Mariza) und 2005 (Die Lustige Witwe) stand Dagmar Schellenberger als Protagonistin auf der Bühne der Seefestspiele in Mörbisch, deren Intendanz sie von 2012 bis 2017 übernahm. 2013 startete sie nach einem umfangreichen Umbau des Festspielgeländes mit der Produktion Der Bettelstudent sehr erfolgreich in ihre Intendantenära. In Mörbisch war sie ab 2014 auch wieder als Sängerin auf der Seebühne zu erleben (Golde in Anatevka, Barbara in Eine Nacht in Venedig, Gräfin Viktoria in Viktoria und ihr Husar und Adelaide in Der Vogelhändler).
Abseits der Seefestspiele Mörbisch war Dagmar Schellenberger in der Operette Feuerwerk in Baden und in Sound of Music in Salzburg und München zu sehen. Diverse Konzerte in Österreich und Deutschland runden ihr musikalisches Wirken ab. Seit 15 Jahren widmet sie sich der Nachwuchsförderung und gab ihre langjährige Erfahrung u. a. als Professorin an der Universität der Künste in Berlin weiter. Sie ist Jurymitglied großer Gesangswettbewerbe.

Residenzgäste Herren

Residenzgäste Herren

André
Eckert

André Eckert

André Eckert wurde in Dresden geboren und war Mitglied im Dresdner Kreuzchor. Er studierte Gesang an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und ist Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe und Stipendien. Nach dem Studium wurde der Bass an das Dresdner Opernstudio und 1990 bis 2000 an die Dresdner Semperoper engagiert. Er gestaltete hier etwa 40 Partien seines Faches. Es schlossen sich Festengagements am Staatstheater Meiningen, an der Staatsoperette Dresden und am Anhaltischen Theater Dessau an. Darüber hinaus ist er diesen Häusern als Gast verbunden und gastierte außerdem u. a. an den Staatsopern Berlin, Hannover, Hamburg und München, am Nationaltheater Mannheim, an den Opernhäusern Halle, Chemnitz und Leipzig, am Theater Gera/Altenburg, am Theater Vorpommern, an der Opéra National de Montpellier, am Théâtre du Châtelet Paris, am Teatro Lirico Giuseppe Verdi in Trieste, an der Baltischen Oper Danzig, der Israeli Opera Tel Aviv, am Teatro Politeama Greco Lecce, der Malmö Opera, in Hongkong sowie bei renommierten Festivals. Zu seinem umfangreichen Repertoire gehören Partien wie Osmin, Bartolo, Kaspar, Eremit, van Bett, Falstaff (Die lustigen Weiber von Windsor), Colline, Daland, Titurel, Fafner, Hagen, Baron Ochs, Kezal, Swallow (Peter Grimes), Tewje, Alfred P. Doolittle und Baron Zeta. Er sang bereits unter Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Wolfgang Rennert, Christof Prick, Marc Albrecht, Ingo Metzmacher, Friedemann Layer, Michail Jurowski, Semyon Bychkov, Christoph von Dohnányi, Daniel Barenboim und Asher Fisch. In der szenischen Darstellung wurde er wesentlich durch Regisseure wie Joachim Herz, Christine Mielitz, Ruth Berghaus, Willy Decker, Peter Konwitschny, Hans Hollmann und Marco Arturo Marelli geprägt. Weitere wichtige Impulse erhielt er von KS Otto Edelmann und KS Hans Sotin. André Eckert verfügt über ein großes Lied- und Konzertrepertoire von der Barockmusik bis zur Moderne und sang in der Dresdner und Berliner Philharmonie, der Stuttgarter Liederhalle und am Gasteig in München. Verschiedene Einspielungen legen Zeugnis dieser Tätigkeit ab. Als Pädagoge arbeitet er seit 2012 im Lehrauftrag für Gesang an der Hochschule für Musik seiner Heimatstadt und seit 2013 als Stimmbildner bei den Dresdner Kapellknaben am Bistum Dresden-Meißen.

Till von
Orlowsky

Till von Orlowsky

Till von Orlowsky studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Claudia Visca (Gesang), Michael Mohapp (Schauspiel) und Christian Koch (Vocalcoach). Bereits während seines Studiums sammelte er vielfach Bühnenerfahrung bei diversen Festivals sowie u. a. in Linz und an der Neuen Oper Wien. Von 2015 bis 2016 war er Mitglied des Opernstudios der Akademie der Mailänder Scala. 2016 gab er neben Plácido Domingo als Servo in I due Foscari sein Debüt an der Mailänder Scala (inkl. TV-Liveübertragung) und sein Rollendebüt als Papageno in Die Zauberflöte in der Inszenierung von Peter Stein unter Ádám Fischer (inkl. ARTE TV-Liveübertragung). Es folgten Rollendebüts als Masetto in Linz und als Moralès in Vorarlberg. Weitere Gastspiele führten ihn nach Fürth, als Eisenstein zum Festival Schlossoper Haldenstein (Schweiz), erneut nach Mailand als Kilian (inkl. ARTE TV-Liveübertragung), in die Philharmonie Luxemburg, an das Teatro La Fenice in Venedig und die Oper Köln. An der Oper Chemnitz, der er mit der Spielzeit 2019/2020 durch einen Residenzvertrag verbunden ist, singt er u. a. Papageno in Mozarts Oper Die Zauberflöte, Dr. Falke in Strauß‘ Operette Die Fledermaus sowie Isidor, Isbert und Ismail in Suppés Operette Der Teufel auf Erden.
Foto: Nasser Hashemi

Tommaso
Randazzo

Tommaso Randazzo

Tommaso Randazzo studierte an der Stuttgarter Musikhochschule bei Luisa Bosabalian, Carl Davis und Spelios Constantine Gesang und absolvierte Meisterkurse bei Bernd Weikl, Wolfgang Brendel und Carlo Bergonzi. Festengagements führten ihn nach Ulm, Bonn und Halle. Zwischen 1995 und 2008 war er ständiger Gast an der Münchner Staatsoper. Dort sang er u. a. unter der Leitung von Zubin Mehta zur Eröffnung der Münchner Festspiele und wirkte in einer Produktion der Salome unter der Leitung von Kent Nagano mit. Seit 2005 ist er ständiger Gast an der Oper Leipzig. Weitere Gastspiele führten ihn u. a. nach Stuttgart, Chemnitz, Toronto, Rom, Bologna, Palermo, Triest, Sun City/Südafrika, Gran Canaria und an die Mailänder Scala. Er wirkte bei einer Fernsehaufzeichnung von Strauss‘ Elektra mit dem WDR-Sinfonieorchester unter der Leitung von Semyon Bychkov mit. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Rodolfo, Nemorino, Hoffmann, Don José, Lenski, Steuermann, Monostatos und der Alfred in der Fledermaus. An der Oper Chemnitz, wo er derzeit als Residenzgast engagiert ist, war er u. a. bereits als Steuermann in Der fliegende Holländer, als Monostatos in der Zauberflöte sowie als Matrose und Priester in Vasco de Gama, als Haushofmeister in Der Rosenkavalier, als Pang in Turandot sowie als König Gonzago und Herold in Hamlet zu erleben.

 

Reto
Rosin

Reto Rosin

Reto Raphael Rosin studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Hildemarie Keim sowie an der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg bei KS Siegfried Jerusalem und ergänzte seine Ausbildung mit Meisterkursen und Privatstudien u. a. bei Dietrich Fischer-Dieskau, Francisco Araiza, Inge Borgkh und Bruno Pola. In der Spielzeit 1999/2000 debütierte er an der Staatsoper Stuttgart. Seither führten ihn Engagements an Opernhäuser und zu Festspielen im In- und Ausland, u. a. nach Stuttgart, Saarbrücken, Kaiserslautern, Bielefeld, Vancouver, Buenos Aires, Passau, Regensburg, Hagen, Bremerhaven, Linz, Luzern. Seine künstlerische Tätigkeit führte in bereits rund um den Globus in die Musikzentren von Japan über den Nahen Osten, Südafrika, Argentinien, Brasilien bis Kanada/USA. Seit 2010 ist er freischaffend im In- und Ausland tätig.
Er arbeitete bereits mit Regisseuren wie Hans Neuenfels, Inga Levant, Roland Schwab, Martin Kušej, Klaus Zehelein, Ultz, Ralf Nürnberger, Aaron Stiel und Roland Hüve zusammen und sang unter Dirigenten wie James Levine, Zubin Mehta, Georges Prêtre, Johannes Kalitzke, Howard Arman, Roberto Paternostro und Lothar Zagrosek. Sein Konzertrepertoire erstreckt sich von barocken über die großen romantischen bis zu zeitgenössischen Werken. Zu seinem umfangreichen Opern- und Operettenrepertoire zählen u. a. Partien wie Tamino, Alfredo, Barinkay (Der Zigeunerbaron), Eisenstein, Narraboth (Salome) und Lenski (Pique Dame). Den Fachwechsel in das Heldentenorfach vollzog Rosin in den letzten Jahren mit Partien wie Prinz (Rusalka), Hans (Die verkaufte Braut), Cavaradossi (Tosca), Max (Der Freischütz) und Lohengrin. Reto Raphael Rosin wirkte bei mehreren CD- und Rundfunkproduktionen u. a. beim SWR/BR mit und war Finalist und Preisträger mehrerer renommierter Wettbewerbe und Auszeichnungen, wie u. a. des Belvedere Oper-/Operettenwettbewerbs, des BR-Liedwettbewerbs und des Josef Suder Wettbewerbs für Zeitgenössischen Gesang. 2008 erhielt er den Kunstförderpreis des Freistaates Bayern in der Sparte Darstellende Kunst.
2006 wurde Reto Raphael Rosin als Dozent für Gesang an die Universität Passau berufen. 2010 sang er unter Enoch zu Guttenberg den Solo-Tenorpart in Verdis Requiem bei seiner Heiligkeit, Papst Benedikt XVI. im Vatikan.
An der Oper Chemnitz ist er seit 2016 regelmäßig zu Gast, sang u. a. Eisenstein (Die Fledermaus), John Blunt (Südseetulpen), die Titelpartie in Der Graf von Luxemburg, Mime (Das Rheingold), Valzacchi (Der Rosenkavalier) sowie Reinhart, Reinwald und Reiner in Der Teufel auf Erden und ist dem Haus ab der Saison 2019/2020 durch einen Residenzvertrag verbunden.

Florian
Sievers

Florian Sievers

Der in Hamburg geborene Tenor Florian Sievers sammelte seine ersten sängerischen Erfahrungen bei den Chorknaben Uetersen. Er studierte zunächst Schulmusik, bevor er ein Gesangsstudium bei Berthold Schmid an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig aufnahm, das er 2018 mit Auszeichnung abschloss.
Florian Sievers ist heute ein über die Landesgrenzen hinaus gefragter Solist, vorwiegend im Konzert- und Oratorienfach. In der Saison 2018/2019 sang er unter Jordi Savall die Evangelistenpartie in Bachs Matthäuspassion und debütierte damit in der Philharmonie de Paris, in Barcelona und Versailles. Weiterhin musizierte er u. a. mit Hans-Christoph Rademann und Jos van Veldhoven bei der Stuttgarter Bachwoche und mit der Lautten Compagney unter Wolfgang Katschner beim Bachfest Leipzig. Mit Brittens War Requiem debütierte er in Leipzig, Heidelberg und Tübingen unter David Timm, mit Beethovens 9. Symphonie in Sønderborg (Dänemark) und Flensburg unter Matthias Janz. Zu seinen musikalischen Partnern gehörten u. a. die Capella Reial de Catalunya und das Orchestre des Nations, Concerto Köln, die Hamburger Symphoniker, das Vocalensemble Rastatt und Les Favorites, das Elbipolis Barockorchester, das Ensemble Schirokko, das Sønderjyllands Symfonieorkester, das Leipziger Barockorchester, das Händelfestspielorchester Halle und das Wunderkammer Barockensemble Berlin. Regelmäßig führen Florian Sievers Einladungen zu Festivals wie dem MDR Musiksommer, dem Musikfest Stuttgart, dem Heinrich-Schütz-Musikfest, den Magdeburger Telemannfesttagen, den Bachfesten in Leipzig, Eisenach und Arnstadt sowie zum Origen Festival (Schweiz). Florian Sievers‘ Schaffen ist auf zahlreichen CD- und Rundfunkaufnahmen dokumentiert.
Opernerfahrung sammelte der junge Tenor bisher als Baron in Lortzings Wildschütz, als Mamud in Vivaldis La verità in cimento, Pastore und Spirto in Monteverdis Orfeo und als Erster Gefangener in Beethovens Fidelio. Hierbei arbeitete er mit Regisseuren wie Michael Höppner und Clara Pons zusammen.
Projekte für 2019/2020 umfassen u. a. Konzerte mit Mozarts Requiem unter Frieder Bernius in Spanien, Italien und Slowenien, Lieder (Schubert, Brahms, Schumann) mit Ragna Schirmer und Pia Davila in der Hamburger Elbphilharmonie, Bachs Weihnachtsoratorium im Leipziger Gewandhaus und Monteverdis Marienvesper sowie diverse Bachkantaten in der Leipziger Thomaskirche. Florian Sievers ist in der Spielzeit 2019/2020 als Residenzgast an der Oper Chemnitz engagiert, wo er u. a. als Wachtmeister Meier in der Uraufführung der Kinderoper Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt, als Dancaïro in Carmen und Erster Geharnischter in Die Zauberflöte debütiert.
Foto: Anne Hornemann

 

Gäste Damen

Gäste Damen

Dorit
Gäbler

Dorit Gäbler

Dorit Gäbler kehrt mit der Rolle der Mrs. Higgins in der Neuinszenierung des Musical-Klassikers  „My Fair Lady“ an den Ort ihres Karrierestarts zurück: 1967 eroberte sie im damaligen Karl-Marx-Stadt als Eliza Doolittle die Herzen des Publikums. Erst ein Jahr zuvor hatte die junge Schauspielerin ihr Studium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin erfolgreich beendet und war im hiesigen Ensemble als Elevin engagiert worden. Die Beschäftigung mit der Musik sollte fortan ein wesentlicher Teil ihres Berufes werden. Zunächst aber wechselte sie 1968 ans Staatsschauspiel Dresden, wo sie fast zwölf Jahre lang, wie sie selbst formuliert, „alles spielte, was gut und möglichst verschieden war“. Die Geburt ihres Sohnes und die damit verbundene Denkpause führten zu der Entscheidung, sich mehr mit Film und Fernsehen zu beschäftigen und einen Weg als freischaffende Unterhaltungskünstlerin einzuschlagen. Der Erfolg beim Publikum und Preise bei verschiedenen Wettbewerben gaben ihr Recht. Unter anderem hat sie in mehr als 30 Filmen mitgewirkt und mehrfach die Fernsehshow Ein Kessel Buntes moderiert. Ihre Vielseitigkeit stellte sie auch als gefragte Chanson-Interpretin und Sängerin mit eigener Band und eigenen Songs unter Beweis. Seit geraumer Zeit ist sie wieder regelmäßig im Theater zu erleben. So spielte sie in der Komödie am Kurfürstendamm, an der Komödie Dresden, an Köfers Komödiantenbühne und ist mit Soloprogrammen unterwegs. Im Juli 2016 hat sie an der Theaternative Cottbus mit großem Erfolg das Ein-Personen-Stück Verliebt Verlobt Verschwunden von Stefan Vögel herausgebracht, für das sie auch die Musik schrieb.

Produktionen

Karina
Kettenis

Karina Kettenis

Karina Kettenis schloss ihr Musicalstudium 2018 am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück ab. Sie stand u. a. als Rosalinde in Shakespeares Wie es euch gefällt, als Prinzessin Laya in Die Blume von Hawaii (Theater Osnabrück) sowie als Brenda in Hairspray (Theater Dortmund) auf der Bühne. Am Theater Bonn war sie eine Spielzeit als Velma in West Side Story und am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen für Big Fish engagiert. In ihrer Heimatstadt Aachen war sie außerdem als Phantom in The Rocky Horror Show und zuletzt als Eliza Doolittle in My Fair Lady am Grenzlandtheater zu sehen.

Produktionen

Daniela
Köhler

Daniela Köhler

Daniela Köhler studierte Gesang in Stuttgart bei Julia Hamari und Bernhardt Jäger-Böhm sowie an der Musikhochschule Karlsruhe bei Ingrid Haubold. Sie war Stipendiatin der Zonta Karlsruhe, des Lions Club Karlsruhe-Durlach und des Richard-Wagner-Verbands Baden-Baden. 2010 gewann sie den 1. Preis bei der International Vocal Competition in 's-Hertogenbosch. Außerdem nahm sie an diversen Meisterkursen teil, zum Beispiel bei KS Brigitte Fassbaender und bei Stephen Gould im Sommer 2017 in Bayreuth. Von 2007 bis 2009 war die junge Sopranistin zunächst Mitglied am Opernstudio des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Seitdem ist sie dem Haus eng verbunden. Ihr Debüt als Helmwige in Die Walküre gab sie 2014 am Gran Teatre del Liceu Barcelona unter der Leitung von Josep Pons. Gastengagements in dieser Rolle an der Oper Leipzig und der Bayerischen Staatsoper unter der Leitung von Kirill Petrenko folgten. Anfang 2017 war sie in München als Vierte Magd (Elektra) zu erleben. In der Saison 2017/2018 sang sie erneut Helmwige in München und Leipzig und wurde in Leipzig als Sieglinde gefeiert. Ihr Repertoire umfasst außerdem Partien wie Marianne Leitmetzerin, Gerhilde, Leonore (Fidelio), Gertrud (Hänsel und Gretel), Erste Dame (Die Zauberflöte), Julia (La Vestale) und Norma. Bei den Bayreuther Festspielen 2018 war sie als Cover für Sieglinde in Die Walküre engagiert und sang alle Brünnhilde-Partien in der Bayreuther Kinderoper Der Ring des Nibelungen. In der Saison 2018/2019 hat sie die Brünnhilde in Loriots Ring an einem Abend am Staatstheater Mainz gesungen und an der Oper Leipzig die Partie der Leitmetzerin in der Wiederaufnahme Der Rosenkavalier übernommen. 2019 war sie mit den Bayreuther Festspielen auf Tour in Abu Dhabi, wo sie Sieglinde in Die Walküre verkörperte unter der Regie von Katharina Wagner und der musikalischen Leitung von Markus Poschner. Im Frühjahr folgte dann in Leipzig ihr Debüt als Brünnhilde in Siegfried. 2020 singt sie ihre erste Turandot in der Neuproduktion des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Daniela Köhler ist außerdem eine gefragte Konzertsängerin. Zu den Orchestern, mit denen sie konzertierte, gehören u. a. das Radio-Sinfonieorchester des SWR in Stuttgart sowie das Orchester des Mariinski Theaters in St. Petersburg.
Foto: Admill Kuyler Photography

Produktionen

Stefanie
Köhm

Stefanie Köhm

Stefanie Köhm studierte an der Folkwang Universität der Künste Essen. Während des Studiums spielte sie das Rotkäppchen in Into The Woods in Hagen, Laura in High Fidelity am Theater im Rathaus Essen und war Preisträgerin des Bundeswettbewerbs Gesang. Bei der Deutschsprachigen Erstaufführung von Avenue Q in St. Gallen verkörperte sie die Doppelrolle Kate Monster/Lucy und begeisterte damit auch bei der Deutschen Erstaufführung am Nationaltheater Mannheim. Darüber hinaus war sie u. a. in Sunset Boulevard in Bad Hersfeld, Company und Blues Brothers am Nationaltheater Mannheim sowie an der Oper Chemnitz als Svetlana/Florence in Chess – Das Musical und als Marguerite ind The Scarlet Pimpernel zu sehen. 2018 brillierte sie als Mabel in Fame bei den Gandersheimer Domfestspielen. Zuletzt sah man sie in West Side Story und Blues Brothers am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken und als Diva in Priscilla am Theater St. Gallen.

Foto: Jakob Voges

Produktionen

Romina
Markmann

Romina Markmann

Romina Markmann absolvierte ihr Musicalstudium am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück. Bereits vor ihrem Studium spielte die gebürtige Ostwestfälin die Titelrolle in der Produktion Annie am Emma-Theater Osnabrück. Im Rahmen ihres Studiums folgten weitere Engagements in Osnabrück, unter anderem als Celia in Shakespeares Wie es euch gefällt, im Ensemble von The Addams Family und als Raka in Die Blume von Hawaii. In der Spielzeit 2017/2018 war Romina Markmann im Ensemble von Hairspray am Theater Dortmund zu sehen. 2018 folgte die Rolle der Frenchy in der Tour-Produktion von Grease. Zuletzt konnte man sie 2019 im Ensemble von Big Fish am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen und als Do-Do in Die lustige Witwe an der Comödie Fürth erleben. Foto:Hagen Schauss

Produktionen

Claudia
Müller-Kretschmer

Claudia Müller-Kretschmer

Die gebürtige Chemnitzerin Claudia Müller-Kretschmer, aufgewachsen in einem musikalischen Elternhaus, stand schon als Kind auf der Bühne und absolvierte eine klassische Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig, die sie mit Diplom abschloss. Schon während des Studiums spielte sie in mehreren Musicalproduktionen, so u. a. die Grace in der deutschen Erstaufführung von Fame, die Maria in Jesus Christ Superstar, die Garbo in Falco Meets Amadeus oder die Victoria in Victor/Victoria an der Oper Chemnitz. Sie wirkte in mehreren Musicalproduktionen an Stadttheatern mit, so z. B. in Gera-Altenburg als Fantine und Eponine in Les Misérables oder als Miss Sherman in Fame, außerdem in Chemnitz, Darmstadt und Wiesbaden als Chava in Anatevka. In Chemnitz war sie in der Erfolgsinszenierung Aida als Nehebka und Cover Amneris und in der Stadthalle Chemnitz als Nancy in Oliver! zu sehen. 2007/2008 übernahm Claudia Müller-Kretschmer die Rolle des Fräuleins Kost in der Berliner Cabaret-Inszenierung in der Bar jeder Vernunft, die sie auch schon an der Oper Chemnitz gespielt hat. In Gera-Altenburg verkörperte sie die Melanie in Woodstock. Auch war sie Teil der Beatles-Show All You Need Is Beat in Erfurt und Chemnitzund wirkte in Produktionen wie Babytalk, Die letzten fünf Jahre und Jekyll & Hyde mit. Zuletzt war sie als Schwester Robert Anna in Non(n)sens in der Oper Chemnitz sowie als Miss Bell in Fame am Landestheater Eisenach zu erleben. In Gemeinschaftsproduktionen des Studio W.M. mit den c3 Veranstaltungszentren Chemnitz war Claudia Müller-Kretschmer erneut als Miss Sherman in Fame, als Ottilie in Im weißen Rössl sowie in mehreren Eigenproduktionen und Galas zu erleben. Mit dem Studio W.M. verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit, erst als Schülerin und Solistin und nun auch als Lehrkraft für Singen und Sprechen.

Niamh
O’Sullivan

Niamh O’Sullivan

Die Mezzosopranistin Niamh O‘Sullivan ist als Solistin mit dem RTÉ Concert Orchestra und dem Irish Baroque Orchestra aufgetreten. Zu ihren jüngsten Erfolgen gehört ein Auftritt in der Londoner Wigmore Hall im Rahmen der Gedenkfeier des Osteraufstands von 1916. Niamh O’Sullivan studierte an der Royal Irish Academy of Music in Dublin. Sie gewann diverse Preise und Auszeichnungen, darunter den Marion Ratledge Vocal Scholar Award, war 2016 Viertelfinalistin des Veronica Dunne International Singing Competition und nahm an zahlreichen Meisterkursen teil, u. a. bei Brigitte Fassbaender, Anna Tomowa-Sintow, Rudolf Piernay, Tara Erraught, Ann Murray, bei Henning Ruhe im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper München und bei Brenda Hurley am Opernhaus Zürich. Von 2016 bis 2018 war sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper und sang dort Partien wie Dirne (Aus einem Totenhaus), Kate Pinkerton (Madama Butterfly) sowie weitere Partien in Le nozze di FigaroHänsel und GretelDer RosenkavalierJenůfa,The Consulund Die Gezeichneten. Sie arbeitete bereits mit Dirigenten wie Kirill Petrenko, Simone Young, Constantinos Carydis, Ingo Metzmacher und Daniele Callegari sowie mit Regisseuren wie Frank Castorf, Christof Loy und Krzysztof Warlikowski. 2018 debütierte sie in Der Rosenkavalierin der Carnegie Hall in New York City mit dem Bayerischen Staatsorchester unter Kirill Petrenko. 2019 sang sie an der Irish National Opera die Kate Pinkerton in Madama Butterflyund die Tisbe in La Cenerentola. Im Rahmen der Münchner Opernfestspiele 2019 war sie unter der Leitung von Allan Bergius in Sea Picturesvon Edward Elgar sowie als Flora in La Traviatazu erleben.

Cassandra
Schütt

Cassandra Schütt

Cassandra Schütt wurde in Nürnberg geboren und schloss ihr Musicalstudium 2017 an der Musik und Kunst-Privatuniversität der Stadt Wien ab. In der Studienzeit stand sie u. a. als Mary in Eating Raoul und Ottilie in Im Weißen Rössl auf der Bühne. Darüber hinaus war sie Teil des Ensembles der deutschsprachigen Erstaufführung von In den Heights. Außerdem war sie auf der Freilichtbühne Staatz in Artus – Excalibur, Jesus Christ Superstar und als Eponine in Les Misérables zu erleben. In Chemnitz sah man sie als Kitty in Hochzeit mit Hindernissen und Pony Hütchen in Emil und die Detektive. Zuletzt spielte sie Pünktchen in Pünktchen und Anton an der Oper Graz.
Foto: Markus Keck

Produktionen

Sidonie
Smith

Sidonie Smith

Die gebürtige Amerikanerin Sidonie Smith nennt seit 2009 diverse Bühnen der Welt ihr Zuhause. Köln, Hamburg, Wien, London, New York und Los Angeles zählen u. a. zu ihren Stationen. So hatte Sidonie Smith über den Verlauf ihrer Karriere das große Privileg, eine breit gefächerte Auswahl an Rollen zu verkörpern, die sowohl das moderne als auch das klassische Musicalrepertoire bedienen. Dazu zählen die Leadrollen der Deloris Van Cartier und Rachel Marron (Sister Act, Bodyguard), jedoch auch die Rollen der Anita in West Side Story oder der Johanna in Stephen Sondheims Sweeney Todd. Im Laufe der letzten 10 Jahre fanden sich noch einige andere Spitzenrollen des Musicalrepertoires in Sidonies Lebenslauf. Beispiele hierfür sind Maria Magdalena in Jesus Christ Superstar, Aida, Sally Bowles in Cabaret, Lucy in Jekyll & Hyde, Maureen in Rent und Marian in Die Brücken am Fluss. Schon seit Jahren ist Sidonie Smith erfolgreich als internationale Konzert -und Galasängerin am Wirken, ob in Österreich und Deutschland, für den Komponisten Scott Alan oder die Oscarpreisträger Pasek and Paul am Londoner West End und dem New Yorker Broadway. In ihrer Eigenschaft als ausgebildete Violinistin und Bratschistin (BA at Florida University) ist Sidonie auch als Komponistin und Solistin tätig und wurde dafür u. a. mit dem Silver Knight Award und dem ersten Preis der Greater Miami Concerto Competition ausgezeichnet. Sidonie ist seit mehreren Jahren als Internetpersönlichkeit bekannt, wo sie nicht nur Songs und Eigenkompositionen veröffentlicht, sondern man auch einen Eindruck von ihrer Tätigkeit als Künstlercoach und buchbare Lebensberaterin erhalten kann. 

Foto: Wenk

Produktionen

Victoria
Spindler

Victoria Spindler

Die gebürtige Oberösterreicherin Victoria Spindler absolvierte ihre Ausbildung zur Musicaldarstellerin an der Abraxas Musical Akademie in München. Noch während des Studiums war sie u. a. am Staatstheater am Gärtnerplatz in Grand Hotel und anschließend als Tänzerin an der Bayerischen Staatsoper in Zugvögel engagiert. An der Oper Chemnitz sowie am Staatstheater Darmstadt war sie von 2014 bis 2017 Mitglied des Ensembles in der Deutschen Erstaufführung von Flashdance – Das Musical. Im Sommer 2015 spielte sie Beate in Die Eule bei den 65. Bad Hersfelder Festspielen und war 2016 als Kit Kat Girl Flora in Cabaret am Staatstheater Darmstadt zu sehen. 2018 verkörperte sie ein Double der Violetta in La Traviata beim österreichischen Opernfestival operklosterneuburg und war im selben Jahr Mitglied im Ballettensemble in Die Rose von Stambul bei den Herbsttagen Blindenmarkt. 2019 spielte sie Sabine in Das Mädl aus der Vorstadt beim Münchner Sommertheater. Seit 2012 ist sie Sängerin bei Schuhbecks teatro unter anderem in München, Linz und Augsburg.

Produktionen

Jeannine
Wacker

Jeannine Wacker

Jeannine Michèle Wacker ist Schauspielerin, Sängerin und Songwriterin. Nach ihrer Ausbildung in an der AMDA in New York City stand die gebürtige Schweizerin u. a. als Scaramouche in We Will Rock You und als Lauren in Kinky Boots im Hamburger Stage-Operettenhaus auf der Bühne. 2016/2017 spielte sie ein Jahr lang die weibliche Hauptrolle Clara Morgenstern in der ARD-Telenovela Sturm der Liebe. Doch auch international konnte sie sich präsentieren: In dem Science Fiction-Thriller Singularity spielte sie an der Seite von John Cusack die weibliche Hauptrolle Calia. Zudem lieh sie Saoirse Ronan ihre Stimme für die deutsche Fassung des Kinofilms Am Strand. Zuletzt sah man Jeannine als Jerusha Abbott in der deutschsprachigen Erstaufführung von Daddy Langbein und als Maggie in Otello darf nicht platzen am Theater Bielefeld und am Theater Lüneburg als Tonia in Doktor Schiwago. Alle, die ihr Schweizerdeutsch testen wollen, können dies mit der Webserie Die Einstein-WG auf dem YouTube-Kanal des Schweizer Fernsehens tun – da spielt sie die leicht verpeilte Lehrerin Bettina. Deutsche Untertitel gibt’s auch. Weitere Bühnenrollen umfassen u. a. Serena in Fame, Janet in der Rocky Horror Show, Sara in Maria, ihm schmeckt’s nicht! und Kiki in Flashdance. Jeannine schreibt Songs auf Englisch und Deutsch und hat einen Podcast namens Das WanderCafé.

www.jeanninemichelewacker.com

Produktionen

Isabelle
Weh

Isabelle Weh

Isabelle Weh stammt aus Schaffhausen in der Schweiz. Ihr Schauspielstudium beendete sie in Berlin an der Fritz-Kirchhoff-Schauspielschule Der Kreis. Nach einigen freien Inszenierungen in Berlin und einem Festengagement am Theater Die Färbe in Singen leitet sie seit 2011 zusammen mit ihrem Partner Hardy Hoosman das Fritz Theater in Chemnitz. Dort steht sie auch regelmäßig selbst auf der Bühne, u. a. in Shakespeares Was ihr wollt, Eric Assous Achterbahn, Alan Ayckbourns Falsche Schlange, Joanna Murray-Smiths Granaten sowie im Loriot-Abend. In den Stücken Glorious von Peter Quilter und Granaten führte sie auch Regie. Außerdem schreibt sie selbst Kinderstücke, die im Fritz Theater zur Uraufführung gebracht werden. An der Oper Chemnitz war sie bereits als Alte Marschallin in Paul Esterhazys Rosenkavalier-Inszenierung zu sehen.

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Gäste Herren

Gäste Herren

Aris
Argiris

Aris Argiris

Aris Argiris, geboren in Athen, studierte in seiner Heimatstadt Marketing und Sprachen, Saxophon und Musiktheorie sowie Gesang bei Kostas Paskalis, Frangiskos Voutsinos und Despina Calafati. 1999 erhielt er das Maria-Callas-Stipendium in Athen und setzte sein Gesangsstudium in der Meisterklasse von Daphne Evangelatos an der Hochschule für Musik und Theater in München fort. Im Jahr 2002 war Aris Argiris Preisträger des Internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg und sang die Titelpartie in Mozarts Don Giovanni. 2007 wurde er von der griechischen Vereinigung der Musik- und Theaterkritiker als bester junger Künstler Griechenlands ausgezeichnet. Nach Engagements am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen, am Theater Dortmund und an der Oper Bonn war er bis zur Spielzeit 2010/2011 Ensemblemitglied an der Oper Frankfurt. 2011 gastierte er in der Arena di Verona als Figaro in Rossinis Il Barbiere di Siviglia und in St. Petersburg als Renato (Un ballo in maschera). Weitere Gastengagements führen ihn u. a. an die Opernhäuser in Athen, Hamburg, Stuttgart, Stockholm, Leipzig, Berlin, London, Bruxelles, Tokyo, Antwerpen-Gent, Bonn, San Diego, Lima (Peru), Buenos Aires, Dresden und Wien. Zu seinen wichtigsten Partien gehören neben dem Don Giovanni u. a. Scarpia, Rigoletto, Amonasro, Renato, Graf Luna, Jochanaan, Figaro (Il Barbiere di Siviglia), Dandini, Escamillo, Germont, Marcello, Rodrigo di Posa, Conte d’Almaviva (Le nozze di Figaro), Nardo, Lord Enrico Asthon, Frank/Fritz (Die tote Stadt), Valentin (Faust), Francesco (I Masnadieri) sowie die vier Bösewichter (Les Contes d'Hoffman). Der Bariton arbeitete unter anderem mit den Dirigenten Zubin Mehta, Massimo Zanetti, Kurt Masur, Christian Thielemann, Yakov Kreizberg, Gustav Kuhn, Donato Renzetti, Manfred Honeck, Walter Attanasi, Graeme Jenkins, Carlo Franci, Antonello Allemandi, Patrick Lange und Carlo Rizzi.
In den letzten Jahren gastierte er in Tokyo als Marcello, am Theater St. Gallen, beim Israel Philharmonic Orchestra, am Teatro San Carlo di Napoli, an der Staatsoper Hamburg und beim Savonlinna Opera Festival als Escamillo, am Theater Bern als Jochanaan, am Musiktheater im Revier als Rigoletto, am Theater an der Wien als Figaro in La mere coupable, beim Israel Philharmonic Orchestra als Renato, als Jago und in Mahlers Kindertotenliedern, am Theatre de la Monnaie als Lescaut, am Aalto Musiktheater Essen als Francesco in I Masnadieri, am Theater Bonn als Scarpia sowie an der San Diego Opera als Renato. 2016/2017 sang er an der Opera di Montreal Jago, am Gärtnerplatztheater München und beim Athens Festival Amonasro, beim Gluck International Festival Orest in Iphigenie auf Tauris (Fassung von R. Strauss), am Musiktheater im Revier Scarpia, an der Semperoper Dresden Figaro in Il Barbiere di Siviglia, an der Vlaamse Opera und an Les Theatres de la Villes de Luxembourg Paolo in Simon Boccanegra, am Theatre de la Monnaie Sharpless sowie am Theater Freiburg die Partie Der Herrscher in Das Wunder der Heliane.
Mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen hat Aris Argiris Ariadne – Dithyrambos für Bariton und Orchester von Siegfried Matthus und die Arie des Holofernes aus der Matthus-Oper Judith auf CD (Label Genuin) aufgenommen. Als Escamillo in Bizets Carmen war er 2011 im ersten 3-D-Opernfilm zu erleben. Aufgezeichnet wurde die Inszenierung dieser Oper 2010 im Royal Opera House Covent Garden London. 
Foto: privat

Produktionen

Arnold
Bezuyen

Arnold Bezuyen

Der niederländische Tenor Arnold Bezuyen absolvierte sein Studium in Amsterdam. Engagements führten ihn an die Theater in Augsburg und Bremen, an die Wiener Staatsoper, an die Metropolitan Opera New York, ans Royal Opera House Covent Garden, ans Gran Teatro del Liceu in Barcelona, ans Teatro alla Scala Mailand, nach Amsterdam, Hamburg, an die Deutsche Oper Berlin, die Pariser Opéra de Bastille, nach Frankfurt, Los Angeles, Tokio, Leipzig, Chemnitz, zu den Salzburger Osterfestspielen sowie den Bayreuther Festspielen mit Partien wie Loge, Siegfried, Erik, Arindal, Mime, Florestan, Max, Stewa (Jenufa), Broucek, Aegisth, Schuisky, Hauptmann, Bacchus, Herodes, Faust, Alwa, Matteo und Jim Mahoney. Arnold Bezuyen arbeitete bereits mit Dirigentenpersönlichkeiten wie Marc Albrecht, Pierre Boulez, Christoph Eschenbach, Adam Fischer, Julia Jones, Gustav Kuhn, Phillippe Jordan, James Levine, Fabio Luisi, Andris Nelsons, Günter Neuhold, Seiji Ozawa, Antonio Pappano, Simon Rattle, Ulf Schirmer, Christian Thielemann und Jaap van Zweden. Sein Konzertrepertoire umfasst u. a. Beethovens 9. Sinfonie, Mahlers 8. Sinfonie, Das Lied von der Erde, Das klagende Lied, Schönbergs Gurre-Lieder sowie Verdis und Dvořáks Requiem. 2013 erschien seine Lieder-CD (Dichterliebe von Robert Schumann und Sieben frühe Lieder von Alban Berg) bei Oehms Classics.

Produktionen

Marius
Boloş

Marius Boloş

Marius Boloş besuchte im Anschluss an sein Studium an der Universität von Oradea (Rumänien) Meisterkurse bei Viorica Cortez, Marcello Giordani, Marina Krilovici, Nelly Miricioiu, Mariana Nicolesco, Ionel Pantea sowie Leontina Văduva und nahm aktiv am ersten Wagner-Meisterkurs der Bayreuther Festspiele bei Petra Lang und Adrian Baianu teil. 2004 gab er sein Debüt als Komtur in Don Giovanni an der Rumänischen Nationaloper Cluj-Napoca. Der rumänische Bass war Mitglied des Opernstudios der Ungarischen Nationaloper Budapest und ist Preisträger mehrerer Gesangswettbewerbe. 2006 gab er als Monterone in Rigoletto sein Debüt an der Nationaloper Bukarest, an der er seitdem als Solist engagiert ist. Sein Repertoire reicht vom Barock bis zur Moderne. Zu seinen wichtigsten Erfolgen der jüngsten Zeit zählen König Heinrich (Lohengrin) an der Oper Bukarest, Zaccaria (Nabucco) und Großinquisitor (Don Carlo). Gastspiele führten ihn u. a. nach Bulgarien, Ungarn und Norwegen. Er sang unter der musikalischen Leitung von Horia Andreescu, Christian Badea, Vlad Conta, David Crescenzi, Iurie Florea, Cristian Mandeal, Adrian Morar, Tiberiu Soare, Iosif Ion Prunner, Alfaro Sainz, Marc Tardue, Cornel Trailescu sowie Jin Wang und arbeitete mit Regisseuren wie Stephen Barlow, Valentina Carrasco, Alexandru Darie, Mario de Carlo, Alexander Hausvater, Plamen Kartalov und Vera Nemirova. An der Oper Chemnitz gibt er als Hagen sein Haus- und Rollendebüt.
Foto: Paul Buciuta

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Benjamin
Bruns

Benjamin Bruns

Benjamin Bruns begann seine Sängerlaufbahn als Alt-Solist im Knabenchor seiner Heimatstadt Hannover, studierte bei Peter Sefcik und an der Hochschule für Musik Hamburg. Nach seiner Ausbildung startete er am Theater Bremen und anschließend im Ensemble der Oper Köln. Über die Sächsische Staatsoper Dresden führte sein Weg zur Wiener Staatsoper, der er seit 2010 angehört und wo er die großen lyrischen Partien seines Stimmfaches wie Tamino, Don Ottavio und Ferrando singt. Darüber hinaus deckt seine musikalische Bandbreite Rollen ab wie Oronte (Alcina), Belmonte (Die Entführung aus dem Serail), Camille de Rosillon (Die lustige Witwe), Froh (Das Rheingold), Lysander (A Midsummer Night's Dream), Don Ramiro (La Cenerentola), Boris (Janáček: Katja Kabanova) oder auch den italienischen Tenor in den beiden Strauss-Opern Capriccio und Der Rosenkavalier. Gastspiele führten ihn u. a. an die Berliner Staatsoper Unter den Linden, das Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz, die Deutsche Oper Berlin, das Staatstheater Nürnberg sowie an das Teatro Colón in Buenos Aires. Im Sommer 2018 gab er sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen als Steuermann in Der fliegende Holländer. In der Saison 2018/2019 debütierte er u. a. am Teatro Muncipal de Santiago als Alwa in Alban Bergs Lulu, sang Tamino an der Bayerischen Staatsoper München und Wenzel (Die verkaufte Braut) an der Semperoper. An der Oper Chemnitz debütierte er 2018 als Loge, 2020 folgt hier sein Rollendebüt als Lohengrin.
Oratorium und Liedgesang bilden für Benjamin Bruns einen wichtigen Gegenpol zu seinem Bühnenschaffen. Dabei musizierte er mit so renommierten Ensembles wie der Sächsischen Staatskapelle Dresden, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, der Tschechischen Philharmonie, dem MDR Sinfonieorchester, den Münchner Philharmonikern, den Bamberger Symphonikern, dem WDR Sinfonieorchester, dem Chor und Orchester des Niederländischen Rundfunks, dem Tölzer Knabenchor, den Bremer Philharmonikern, dem London Symphony Chorus sowie dem Orchester der Bachakademie Stuttgart und der Gächinger Kantorei unter der Leitung von Helmuth Rilling.  
Foto: Sara Schönger

Produktionen

Andrew
Chadwick

Andrew Chadwick

Andrew Chadwick ist ein Musiktheaterdarsteller, Dozent und Choreograf aus Blackpool. Er lernte an der Performing Arts School Phil Winston‘s Theatreworks in Blackpool und verfügt über umfangreiches Repertoire an Musicalrollen. Dazu zählen Hauptrollen wie Rusty in Starlight Express, Mungojerry in Cats sowie Bobby C in Saturday Night Fever. Außerdem war neben vielen anderen Engagements als Dance Captain bei Fame engagiert.
Andrew Chadwick wirkte darüber hinaus in der Neuverfilmung des Disney-Films Die Schöne und das Biest mit, wo er die Rolle des Lumière tänzerisch übernahm. Bis vor kurzem war er in der Hauptrolle des Musical-Hits Tarzan zu erleben und ist in der Spielzeit 2020/2021 bei den Theatern Chemnitz im Musical Hair zu sehen.

Produktionen

Arne
David

Arne David

Der gebürtige Oldenburger Arne David ließ sich an der Stage School of Music, Dance and Drama in Hamburg zum Musicaldarsteller ausbilden. Nach seinem Studium fuhr er als Teil des Showensembles auf Jungfernfahrt an Bord der MS EUROPA und ging mit ihr auf Weltreise. Zurück an Land tanzte und erheiterte Arne David als wirbelnder Schwan und Clown das Publikum des Friedrichsbau Varietés in Stuttgart und verkörperte am Oldenburgischen Staatstheater sowohl den A-rab in West Side Story als auch den Barnaby Tucker in Hello, Dolly!. Am Theater Bielefeld konnte man Arne als Artie Green in Sunset Boulevard und als Ganoven in The Drowsy Chaperone (Hochzeit mit Hindernissen) erleben. Sein Weg führte ihn weiter an die Landesbühnen Detmold (Les Miserables, Victor/Victoria) und Wilhelmshaven (La Cage aux Folles) sowie auf Deutschlandtour mit der Konzertdirektion Landgraf (Hello, Dolly! und Sunset Boulevard). Zwei Jahre lang war Arne, zunächst in Essen und dann später in Berlin, „auf der griechischen Insel“ im Erfolgsmusical Mamma Mia! als Swing und Cover Eddie engagiert. In Düsseldorf konnte man ihn in der Welturaufführung von Hape Kerkelings Kein Pardon – Das Musical u. a. als Lustigen Glückshasen über die Bühne hüpfen sehen. Stücke wie Die Drei von der Tankstelle (Kassel), 3 Musketiere (Altusried), Anything Goes (Oldenburg), Show Boat (Bad Hersfeld), Dirty Rotten Scoundrels (Heilbronn), Jesus Christ Superstar (Augsburg) und The Wizard of Oz (Gelsenkirchen) gehören ebenso zu seinem Repertoire wie Erfolge im Kinder- und Jugendtheater wie z. B. in Jim Knopf und Urmel (Detmold), Die wundersame Reise des kleinen Kröterichs oder Das kalte Herz (Bremen). Zuletzt kreierte Arne auf dem Theaterschiff Bremen in Girlies, Gameboy, Gummibärchen – Wir feiern die 90er! die Rolle des Phillip Wöhlermanns.

Foto: © Claudia D. Hauf

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Rolf
Germeroth

Rolf Germeroth

Rolf Germeroth, geboren in Frankfurt am Main, absolvierte seine Schauspielausbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater Hannover. Von 1975 bis 1996 führten ihn Festengagements u. a. an die Theater in Freiburg, Münster, Bielefeld, Konstanz und Ulm. In der darauffolgenden Spielzeit gastierte er im Musical Sunset Boulevard am Rhein-Main-Theater Niedernhausen bei Frankfurt. Anschließend war er fünf Jahre am Badischen Staatstheater Karlsruhe engagiert sowie von 2003 bis 2014 am Theater Ingolstadt. Als Gast war und ist er u. a. am Nationaltheater Mannheim, bei den Luisenburg-Festspielen Wunsiedel und bei den Frankenfestspielen Röttingen zu erleben.

Zu seinem Schauspielrepertoire gehören Rollen wie Miller (Kabale und Liebe), Henri (Drei Mal Leben), Johan (Szenen einer Ehe), Peter Stockmann (Ein Volksfeind), Odoardo Galotti (Emilia Galotti), Alter Peer (Peer Gynt), Hardenberg (Die fetten Jahre sind vorbei). Im Musical trat er u. a. als Higgins und Pickering in My Fair Lady, Che und Magaldi in Evita, Herr Schulz in Cabaret, Pilatus in Jesus Christ Superstar sowie Dr. Scott in The Rocky Horror Show auf. Fernsehrollen übernahm er in Serien wie Schwarz greift ein, Die Fallers, Marienhof, Vorsicht, Falle!, Himmelheim und Dahoam is dahoam. Darüber hinaus ist Rolf Germeroth Sprecher für Hörspiele und Funkwerbung sowie Sprach- und Dialogcoach.

Jannik
Harneit

Jannik Harneit

Jannik Harneit wurde 1989 in Lüneburg geboren. Von 2009 bis 2013 studierte er Musical an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München und war 2011 Preisträger beim 40. Bundeswettbewerb Gesang. 2012 gab er den Fedja (Anatevka) bei den Bad Hersfelder Festspielen. 2013 folgte nach Claude (Hair) bei den Festspielen Bad Vilbel das Festengagement an der Staatsoperette Dresden. Seine wichtigste Partien waren dort Seymour (Der kleine Horrorladen), Mottel Kamzoil (Anatevka), Jean-Michele (La Cage aux Folles), Rocky (Rocky Horror Show), Steppke (Frau Luna) sowie Felix in der Uraufführung des Musicals Zzaun und Frank Abagnale jr. In der Deutschen Erstaufführung von Catch Me If You Can. In der Spielzeit 2017/2018 gastierte Jannik Harneit an der Oper Chemnitz als Robert Martin (Hochzeit mit Hindernissen) und bei den Magdeburger Domfestspielen als Simon (Jesus Christ Superstar). 2018/2019 debütierte er am Theater Hof als Jimmy Smith bei der Deutschen Erstaufführung von Höllisch Moderne Millie und kreierte an der Staatsoperette die Rolle des Gwynplaine in der Uraufführung Der Mann mit dem Lachen, für die er als „Bester Hauptdarsteller“ von der Deutschen Musicalakademie nominiert wurde. Im Juni gab er als Rodney Hatch in Kurt Weills Ein Hauch von Venus seine letzte Premiere im Festengagement in Dresden. Derzeit ist er in dem selten gespielten Stück Sunday In The Park With George von Stephen Sondheim an den Landesbühnen Sachsen zu erleben.
www.jannikharneit.de 
Foto: Stephan Forstmann

Hardy
Hoosman

Hardy Hoosman

Biografie folgt in Kürze

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Robert
Johansson

Robert Johansson

Robert Johansson war in Deutschland erstmals in Tanz der Vampire zu erleben. Es folgten hier Engagements als Matthäus in Jesus Christ Superstar und Zoser/Fight Captain in Disney’s Aida. In Kiss Me, Kate war er an der Komischen Oper Berlin engagiert. Außerdem stand er in Der Schuh des Manitu am Theater des Westens Berlin, in Dirty Dancing am Theater am Potsdamer Platz Berlin, in Chicago, Moses und als König Loth von Orkney in Artus – Excalibur am Theater St. Gallen auf der Bühne. 2016 bis 2019 war er als Gesangssolist in der Show The One am Friedrichstadt-Palast Berlin zu erleben. Am Staatstheater Nürnberg spielte Robert Johansson den Sprecherzieher Mr. Dinsmore in Singin‘ In The Rain und den Spats Pallazzo in Manche mögen‘s heiß. In diesem Jahr setzt sich sein dortiges Engagement mit Catch Me If You Can und Ball im Savoy fort. Momentan ist Robert Johansson auch am Oper Zürich in Die Csárdásfürstin zu sehen. Außerdem schreibt er selber Musik und ist mit seiner Band devil named jones unterwegs.

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Avtandil
Kaspeli

Avtandil Kaspeli

Avtandil Kaspeli kam über die Oboe zum Gesang. Der georgische Bass begann sein Studium am Staatlichen Konservatorium seiner Heimatstadt Tiflis und setzte es bei Nikolaus Hillebrand am Richard-Strauss-Konservatorium München fort. Beim Mozartensemble München debütierte er als Sparafucile in Rigoletto. Im Prinzregententheater München war er unter David Stahl als Colas (Bastien und Bastienne), Schnock (A Midsummer Night‘s Dream) sowie als Komtur (Don Giovanni) zu hören. Seit 2011 gehört er dem Ensemble des Badischen Staatstheaters Karlsruhe an. Hier sang er Partien wie Bartolo (Le nozze di Figaro), Komtur, Sarastro, Sprecher und Zweiter Geharnischter (Die Zauberflöte), Zacharias (Der Prophet), Hektor und Merkur (Die Trojaner), Zuniga (Carmen), Banquo (Macbeth), Sparafucile (Rigoletto), Pistola (Falstaff), Landgraf (Tannhäuser), Fafner und Hunding (Ring des Nibelungen), Titurel (Parsifal), Pimen (Boris Godunow), Angelotti (Tosca), Colline (La Bohème), Lorenzo (I Capuleti e i Montecchi) und Fürst (Adriana Lecouvreur). Gastspiele führten ihn in jüngster Zeit u. a. als Landgraf in Patrick Kinmoths Neuinszenierung des Tannhäuser sowie als Bartolo (Le nozze di Figaro) und Komtur an die Oper Köln. Zudem tritt der Bass als Konzert- und Opernsänger regelmäßig in Deutschland, Italien, Bulgarien und Georgien auf.
Foto: Ariel Oscar Greith

Produktionen

Daniel
Kirch

Daniel Kirch

Im Herbst 2018 gab Daniel Kirch sein äußerst erfolgreiches Debüt als Siegfried in der Neuproduktion Siegfried in Chemnitz. Daneben sprang er als Stolzing in Die Meistersinger von Nürnberg unter Kirill Petrenko in München und als Florestan in Fidelio in einer konzertanten Aufführung in Madrid und in szenischen Aufführungen in Dresden ein. Es folgte sein von Publikum und Presse umjubeltes Partiedebüt als Siegfried in der Neuproduktion Götterdämmerung in Chemnitz. Zu den spannenden Engagements 2019 zählen die Titelparte in einer Neuproduktion Tannhäuser unter Marc Albrecht und in der Regie von Christof Loy in Amsterdam, Tristan in einer Neuproduktion von Tristan und Isolde in Leipzig unter Ulf Schirmer und Siegfried in den Ring-Zyklen in Chemnitz. Am New National Theatre Tokyo wird er 2021 als Siegmund in Die Walküre gastieren.
Wichtige Stationen der jüngsten Vergangenheit sind Stolzing in Beijing, unter Ádám Fischer in Budapest, unter Justin Brown in Karlsruhe, unter Ulf Schirmer in Leipzig und unter Sir Mark Elder in Manchester, Severin in Weills Der Silbersee in Warschau, Fidelio und Parsifal in Stuttgart, Erik in Barcelona, Tokyo und Warschau, Tristan unter Hartmut Haenchen in Lyon, Der Fremde in konzertanten Aufführungen von Korngolds Das Wunder der Heliane an der Wiener Volksoper, die Titelpartie in Tannhäuser in Innsbruck und Leipzig, Siegmund in Die Walküre und die Titelpartie in Parsifal in Leipzig unter Ulf Schirmer, Fritz in Schrekers Der ferne Klang in Graz, Bacchus in Beijing, Paul in Korngolds Die tote Stadt in Nancy, Nantes und Angers, Florestan in Bergen und Hof, Lohengrin in Coburg, Nantes und Angers, der Kaufmann in Rihms Jakob Lenz in Bologna sowie Jim Mahoney in Essen und Leipzig. 2010 debütierte Daniel Kirch an der Deutschen Oper Berlin als Karl von Valois in Walter Braunfels’ Szenen aus dem Leben der heiligen Johanna, der letzten Inszenierung von Christoph Schlingensief. Weitere Gastspiele führten den Sänger an die Staatsoper Berlin, das Opernhaus Zürich, die Mailänder Scala, die Semperoper Dresden, die Wiener Staatsoper/Burgtheater Wien, die Oper Köln, die Bregenzer und Salzburger Festspiele, das Theater Basel, an die Nederlandse Reisopera, das Opernhaus Düsseldorf, das Théâtre de la Monnaie Brüssel und das Gran Teatro Liceu in Barcelona sowie an die Bayerische Staatsoper München.
Daniel Kirch arbeitet auch mit Dirigenten wie James Conlon, Valery Gergiev, Michael Gielen, Eliahu Inbal, René Jacobs, Marek Janowski, Susanne Mällki, Zubin Mehta, Markus Stenz, Christian Thielemann, Lothar Zagrosek und mit Regisseuren wie Harry Kupfer, Michael Thalheimer, Robert Carsen, Andreas Homoki, Peter Konwitschny, Günter Krämer, Christof Loy und David Pountney zusammen. Darüber hinaus ist Daniel Kirch ein international gefragter Konzert- und Liedsänger. Er studierte an der Hochschule für Musik seiner Heimatstadt Köln bei Hans Sotin sowie in Berlin bei Irmgard Hartmann-Dressler und erweiterte seine Studien mit James Wagner, Reiner Goldberg, Dennis O`Neill und Jan-Hendrik Rootering. Mit Beginn der Spielzeit 1997/1998 holte ihn Operndirektor Harry Kupfer in das Ensemble der Komischen Oper Berlin, der er, auch als Gast, bis 2004 verbunden war.  
Foto: Hermann und Clärchen Baus

 

Björn Christian
Kuhn

Björn Christian Kuhn

Björn Christian Kuhn, geboren in Marburg, absolvierte ein Musical-Studium (Gesang, Schauspiel, Tanz) an der Folkwang Universität der Künste Essen und ein weiterführendes Gesangsstudium an der McGill-University in Montréal, Kanada. Von 2001 bis 2004 war er am Landestheater Coburg, von 2004 bis 2016 an der Oper Halle fest engagiert. Gastverträge führten ihn u. a. an die Deutsche Oper am Rhein, ans Aalto-Musiktheater Essen, an die Oper Leipzig (Musikalische Komödie), ans Staatstheater Schwerin, Theater Lübeck, Theater Chemnitz, Theater Hagen, Volkstheater Rostock, Theater Bielefeld, Landestheater Schleswig-Holstein, Pfalztheater Kaiserslautern, Konzerthaus Berlin, Theater & Philharmonie Thüringen, an die Landesbühnen Sachsen, Des Moines Metro Opera (USA), ans Theater des Westens, an die Seebühne Walenstadt, ans Grillo-Theater Essen, Düsseldorfer Schauspielhaus, an die Neuköllner Oper Berlin und ans Players’ Theater Montréal. Neben Musical-Partien wie den Titelrollen in Edgar Allan Poe (UA), Young Frankenstein (DSE) und Peter Pan, Tony, D’Artagnan (Die Drei Musketiere, DSE), Pasha Antipov (Doktor Schiwago, DSE), Conférencier und Ari Leschnikoff war er als Ferrando, Alfred, Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) sowie in der Titelrolle in Simplicius (DEA) zu erleben. Er arbeitete mit Regisseuren wie Helmut Baumann, Joseph E. Köpplinger, Cusch Jung, Bernd Mottl, Andrea Moses, Holger Hauer, Robert Lehmeier, Aron Stiehl und Nicholas Broadhurst. Neben der Bühnentätigkeit sang er bereits in zahlreichen Werken des Konzert- und Oratorienfachs. Er wurde mehrfach ausgezeichnet. Mit Musik-Kabarett und Chanson-Programmen bereist er seit Jahren Kleinkunstbühnen (wie die Distel Berlin und das Renitenztheater Stuttgart) und Theater und hatte Gastauftritte in Radio und Fernsehen.
www.bjoernkuhn.de 
Foto: Falk Wenzel

Siyabonga
Maqungo

Siyabonga Maqungo

Der südafrikanische Tenor Siyabonga Maqungo wurde in Soweto geboren und studierte zunächst an der renommierten North-West University in Potchefstroom / Südafrika. 2014 folgte ein Masterstudium an der Kölner Hochschule für Musik und Tanz bei Josef Protschka.
Siyabonga Maqungo gilt als einer der talentiertesten Nachwuchstenöre Südafrikas und ist dort regelmäßig bei den Festivals wie dem Mozart Festival Johannesburg als Solist in den großen Oratorien und Messen von Bach, Händel und Mozart zu erleben. Sein Debüt in Deutschland hatte er in Köln als Nemorino in Donizettis L‘elisir d‘amore. Im Sommer 2015 sang er noch während des Studiums den Alfred in Die Fledermaus am Staatstheater Meiningen und trat in der Spielzeit 2015/2016 ein Festengagement an diesem Haus an. Dort war er u. a. als Graf Almaviva in Der Barbier von Sevilla, als Ferrando in Così fan tutte, als Brighella in Ariadne auf Naxos sowie als David in Die Meistersinger von Nürnberg zu erleben. Für seinen „strahlenden Tenor” als David in Meiningen wurde er im Fachmagazin Opernwelt als „Nachwuchssänger des Jahres“ nominiert. Im Sommer 2017 debütierte er bei der Sommeroper in Gars am Kamp (Österreich) als Tamino (Die Zauberflöte). Seit Beginn der Spielzeit 2018/2019 ist er Ensemblemitglied an der Oper Chemnitz, wo er u. a. als Alfred, Tamino, Froh, Wagner / Nereo in Arrigo Boitos Oper Mefistofele sowie in Konzerten zu hören ist. 2019 wurde er für den International Opera Award in der Kategorie „Young Singer“ sowie in der Opernwelt für seine Interpretationen des David an der Staatsoper Unter den Linden Berlin unter Daniel Barenboim und des Jaquino in Chemnitz als „Bester Sänger“ nominiert.

 

 

Jürgen
Mutze

Jürgen Mutze

Jürgen Mutze wurde in Plauen/Vogtland geboren. Er erlernte zunächst das Handwerk eines Rundfunkmechanikers und erwarb sein sängerisches Rüstzeug als Chorsänger in Greiz und Plauen. Über die Stationen Bernburg, wo er ins Solofach wechselte, Halberstadt, Gera, Eisenach und Zwickau wurde er 1980 an das Chemnitzer Opernhaus verpflichtet. Neben Fachpartien als Charaktertenor in zeitgenössischen Opernwerken konnte er auch im klassischen Opernrepertoire sowie in Operette und Musical seine Vielseitigkeit unter Beweis stellen: Lord Barrat in Henzes Der junge Lord und Mime in Wagners Ring des Nibelungen seien stellvertretend genannt. Die Knusperhexe in Hänsel und Gretel hat er insgesamt mehr als 300-mal gesungen. Der Oper Leipzig war er zehn Jahre als ständiger Gast verbunden. Weitere Gastspiele führten ihn u. a. nach New York, Tel Aviv, Gran Canaria, Venedig, Japan, Karlsruhe, Darmstadt, Dresden und in die Schweiz.

André
Naujoks

André Naujoks

André Naujoks, geboren in Hamburg, studierte an der Joop Van Den Ende Academy. Es folgten Engagements in Musicals wie Spring Awakening (Vereinigte Bühnen Wien), Victor/Victoria und Vom Geist der Weihnacht. Mit einigen Produktionen war er auf Tournee, so u. a. mit Blue Jeans von den Schauspielbühnen Stuttgart. Nach diesem Engagementwar er bei Kiss Me, Kate und anschließend als Steve in der Musical-Story My Life and Pink Floyd zu erleben. Den Hamburger Jung Manfred Schreiber spielte André Naujoks in Die Schönheitsklinik – die Schlagerrevue und war zudem mit Mamma Mia! (Stage Entertainment) zu Gast in einer TV-Sendung von Carmen Nebel. In Saturday Night Fever (Luzern) spielte er Bobby C und in Romeo und Julia (Thunerseespiele) im Ensemble sowie Cover Tybalt. Kurz darauf war André Naujoks in Chicago – Das Musical (Stage Entertainment), Sunset Boulevard (Schlossfestspiele Ettlingen) und Evita (Vereinigte Bühnen Wien) zu erleben. Seine letzten Engagements waren in Ghost – Das Musical (Landestheater Linz, Stage Entertainment), Jesus Christ Superstar im Raimund Theater (Vereinigte Bühnen Wien), Der Medicus und Die Päpstin (Fulda) sowie die Die Großherzogin von Gerolstein in der Semperoper in Dresden.
Foto: Julian Freyberg

Produktionen

Jukka
Rasilainen

Jukka Rasilainen

Der deutsch-finnische Bass-Bariton und Kammersänger Jukka Rasilainen singt an allen großen Opernhäusern der Welt, u. a. an den Staatsopern in Wien und Berlin, in München, Zürich, an der Bastille in Paris, am Teatro Real in Madrid, in Tokio und Buenos Aires – besonders verbunden ist er der Semperoper in Dresden. Seine eindringlichen Rolleninterpretationen prägten zahlreiche Aufführungen der Bayreuther Festspiele und der Opernfestspiele in Savonlinna. Neben seiner charakterstarken Stimme begeistert Rasilainen bekannte Regisseure durch seine Lust am Spiel und durch seine Neudeutung großer Meisterwerke. Er hat bisher u. a. mit Ruth Berghaus (Scarpia/Tosca), Götz Friedrich (Ring), Christoph Schlingensief (Parsifal), Peter Sellars (Tristan und Isolde) und Robert Wilson (Ring) gearbeitet, außerdem mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Zubin Mehta, Andris Nelsons, Giuseppe Sinopoli, Christian Thielemann und Franz Welser-Möst.
Jukka Rasilainen nahm Gesangunterricht bei Tina Scapini-Rella in Rom, studierte an der Sibelius-Akademie in Helsinki und sang am internationalen Opernstudio in Zürich. Entscheidend für seine Karriere war die Arbeit an der Semperoper in Dresden, wo er zum Kammersänger ernannt wurde und vielfältige Rollen von Mozart bis Wagner verkörperte. Ein wichtiger Fixpunkt seiner Karriere wurden die Bayreuther Festspiele. 2005 debütierte Rasilainen hier in der Titelpartie des Fliegenden Holländer. 2006 und 2007 sang er den Amfortas in Christoph Schlingensiefs Parsifal. Von 2008 bis 2012 gab er den Kurwenal in der Tristan und Isolde-Inszenierung von Christoph Marthaler und 2011 und 2015 den Telramund in der so genannten „Ratten-Inszenierung“ des Lohengrin von Hans Neuenfels. Außerdem ist er seit 2012 eine feste Größe in den Aufführungen der Bayreuther Kinderopern. Prägend für ihn waren die Arbeiten am Ring mit Götz Friedrich in Helsinki, mit Robert Wilson in Zürich und Paris, mit Keith Warner in Tokio und mit Willy Decker in Dresden. Außerdem trat er in Valentina Carrascos Ring in Buenos Aires auf und war Teil des Tristan-Projekts von Peter Sellars und Bill Viola unter der musikalischen Leitung von Esa-Pekka Salonen. Regelmäßig kehrt Rasilainen in seine Heimat zurück, seit 1987 tritt er an der Finnischen Nationaloper und bei den Opernfestspielen in Savonlinna auf, wo er u. a. als Holländer, Tonio, Amonasro, Kurwenal und Scarpia zu hören ist. 2015 führten ihn seine Engagements u. a. als Telramund zu den Bayreuther Festspielen, als Kurwenal unter Leitung von Zubin Mehta nach Neapel und als Herzog Blaubart nach Montpellier – außerdem sang er den Wotan am New National Theater Tokio, den Holländer in Polen und Seoul und den Kullervo beim Edinburgh Festival. Jukka Rasilainen ist in zahlreichen Rundfunk-Übertragungen zu hören und wirkt bei vielen DVD-Aufnahmen mit, u. a. 2009 als Kurwenal und 2011 als Telramund bei den Aufzeichnungen der Bayreuther Festspiele, 2008 als Förster (Das schlaue Füchslein) an der Opéra Bastille Paris und als Wotan im „Colón-Ring“ in Buenos Aires 2012. Des Weiteren wirkt er in den Kinderoper-Produktionen Meistersinger von Nürnberg, Tristan und Isolde, Lohengrin und Parsifal der Bayreuther Festspiele mit, die ebenfalls auf DVD erschienen sind. Zuletzt führten ihn Engagements als Landgraf in Tannhäuser an die Oper Chemnitz, als Klingsor in Parsifal an die Finnische Nationaloper Helsinki sowie als Telramund in Lohengrin an die Wiener Staatsoper. Zu Beginn der Spielzeit 2019/2020 singt er Alberich in Das Rheingold an der Finnischen Nationaloper Helsinki. 
Foto: Rene Gaens

Michael B.
Sattler

Michael B. Sattler

Michael B. Sattler wurde 1990 in Nürnberg geboren und wuchs in Heidelberg auf. Schon früh begann er sich für das musikalisch Kreative zu begeistern und begann mit fünf Jahren im Kinderchor des Stadttheaters Heidelberg zu singen. Er lernte klassische Geige, mit der er sieben Jahre als Konzertmeister eines internationalen Jugend-Sinfonieorchesters in Montpellier, Cambridge und Heidelberg konzertierte. 2008 gewann er mit dem Jungen Kammerorchester Heidelberg im Bundeswettbewerb in Wuppertal den 1. Platz. Nach dem Abitur begann er seine Musical-Ausbildung an der Stage School in Hamburg, die er mit Auszeichnung im Mai 2014 abschloss. Von da aus startete er seine musikalische Laufbahn. Es folgten Engagements u. a. in The Devine Teasers im Schmidts Tivoli Hamburg, als Samy Davis Jr. in Fly Me To The Moon im Engelsaaltheater Hamburg, als Bobby in Cabaret bei den Bad Hersfelder Festspielen, als Cover Bernado und im Ensemble bei West Side Story am Opernhaus Wuppertal, in Hair sowie als Andreas in Jesus Christ Superstar am Staatstheater am Gärtnerplatz in München, als Bill Callhoun und Lucentio in Kiss me, Kate bei den Heidelberger Schlossfestspielen, als Dance und Fight Captain, Cover Bernado und  Chino sowie als Nibbles in West Side Story am Theater Erfurt, als Abduhl in Der Medicus bei den Spotlightmusicals Fulda, als Seaweed in Hairspray am Theater Dortmund, als Hud in Hair am Staatstheater Karlsruhe, als C. C. in Flashdance bei der 2Entertain Germany GmbH Tour und als Craig sowie Cover Ike Turner und Raymond in Tina bei Stage Entertainment. Bei den Theatern Chemnitz ist er in der Spielzeit 2020/2021 als Hud in Hair zu erleben. 

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Gerhard
Siegel

Gerhard Siegel

Gerhard Siegel begann seine Musikerlaufbahn als Instrumentalist und Komponist. Nachdem er sein Gesangsstudium bei Liselotte Becker-Egner am Konservatorium von Augsburg abgeschlossen hatte, wurde er Ensemblemitglied des Stadttheaters Trier. Hier gelangte die Bühnenfassung von Heinrich Heines Deutschland – ein Wintermärchen zur Uraufführung, zu der er die Musik komponiert hatte. Gerhard Siegel war Preisträger beim Internationalen Hans-Gabor-Belvedere-Gesangswettbewerb in Wien. Nach einem Engagement als Spiel- und lyrischer Tenor am Anhaltischen Theater Dessau und Gastspielen in Deutschland, Bulgarien, Holland und Spanien wurde er nach Augsburg verpflichtet. 1998 debütierte er an der Bayerischen Staatsoper München. Von 1999 bis 2006 verband ihn ein Festengagement mit dem Theater Nürnberg, wo er sein Repertoire v. a. im dramatischen und Heldentenor-Fach erweitern konnte. So sang er hier Parsifal, Bacchus, Herodes, Florestan, Laca und Sergej in Schostakowitschs Lady Macbeth aus Mzensk, aber auch Mephistopheles in Busonis Faust, Tom Rakewell und Alfredo. Besonders gefeiert wurde er bei seinem Debüt als Stolzing in den Meistersingern von Nürnberg und in der Titelpartie von Siegfried.
Seit 2006 freischaffend tätig, gastierte Gerhard Siegel als Max an der Komischen Oper Berlin, in Hindemiths Nusch-Nuschi unter Gerd Albrecht und als Max in Jonny spielt auf in Köln, als Florestan beim Granada Festival, als Protagonist in Weills gleichnamiger Oper bei den Bregenzer Festspielen, als Herodes an der Wiener Staatsoper, in Brüssel, Barcelona, London und Madrid, als Hauptmann in Wozzeck am Teatro Real Madrid und an der Opéra Bastille in Paris, in Zemlinskys Traumgörge an der Deutschen Oper Berlin und als Sellem in The Rake’s Progress im Theater an der Wien. Eine zentrale Partie seines Repertoires ist Mime in Rheingold und Siegfried. Er sang ihn an der Metropolitan Opera New York, bei den Bayreuther Festspielen, in dem von Jeffrey Tate geleiteten Ring der Kölner Oper, am Royal Opera House London und unter Jun Märkl in Tokio. Ein weiterer künstlerischer Höhepunkt war Klaus-Narr in Schönbergs Gurre-Liedern auf einer Tournee mit Michael Gielen und dem SWR Sinfonieorchester sowie mit den Wiener Philharmonikern unter Zubin Metha, bei dem er jüngst dieselbe Partie an der Bayerischen Staatsoper erneut mit großem Erfolg gesungen hat. Im Sommer 2017 debütierte er als Midas in Strauss’ Die Liebe der Danae bei den Salzburger Festspielen unter der Leitung von Franz Welser-Möst. Es folgten Herodes in Salome in Zürich und an der Staatsoper Berlin, Mime unter Christian Thielemann in Dresden und die Rückkehr an die Metropolitan Opera in New York als Hexe in Hänsel und Gretel.
Künftige Projekte 2018/2019 sind u. a. die Hexe am Royal Opera House London, Herodes an der Müpa Budapest sowie Mime im gesamten Ring an der Metropolitan Opera in New York.
Foto: Claudio Hiller

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Dennis
Weißert

Dennis Weißert

In Berlin geboren, diplomierte Dennis Weißert 2016 an der Universität der Künste Berlin mit Auszeichnung. Auf seinen Abschluss folgten Engagements an zahlreichen Bühnen Deutschlands, von der Komischen Oper Berlin (West Side Story) über das Staatstheater Darmstadt (Aus Tradition anders) bis zu den Festspielen Bad Hersfeld (Titanic – Das Musical). Er hatte die Möglichkeit, in diverse Hauptrollen des Musiktheaters zu schlüpfen. Seien es klassischere Parts wie der Löwe in Der Zauberer von Oz (Theater Magdeburg) und Gjurka in der Augsburger Adaption von Roxy und ihr Wunderteam oder moderne Partien wie die des George Berger (Hair, Altes Schauspielhaus Stuttgart), des Grimm im gleichnamigen Stück (Admiralspalast Berlin) oder des Jesus von Nazareth (Jesus Christ Superstar, Staatstheater Augsburg).
Auch war er an der deutschsprachigen Erstaufführung des Broadway-Musicals [titel der show] beteiligt, wo er die Rolle des Hunter übernahm, und hatte das große Vergnügen, in Stella, der preisgekrönten Produktion der Neuköllner Oper, den Rolf Isaakssohn zu geben. Dennis Weißert belegte den 1. Platz beim Bundeswettbewerb Gesang 2015 in der Sparte Musical und ist praktizierender Vocal Coach. Er ist zertifizierter syng:Trainer und neben seiner Tätigkeit auf der Bühne seit Jahren als Übersetzer und Songwriter tätig.
Foto: Ralf Rühmeier

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