© Ronald Bartel

Ensemble

Solist:innen

Solist:innen

Marlen
Bieber

Marlen Bieber

Marlen Bieber, 1996 in Radebeul geboren, absolvierte ihr musisch vertieftes Abitur am Clara-Wieck-Gymnasium in Zwickau und erhielt Gesangsunterricht am Robert-Schumann-Konservatorium. Von 2016 bis 2021 studierte sie an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden bei Prof. Margret Trappe-Wiel und Lothar Odinius. Weitere wertvolle Impulse erhielt sie in der Liedklasse von KS Prof. Olaf Bär und bei zahlreichen Meisterkursen, u. a. bei KS Brigitte Fassbaender, Hedwig Fassbender, Jukka Rasilainen und Lucja Zarzycka. Erste Bühnenerfahrungen sammelte die Mezzosopranistin während ihres Bachelorstudiums in den Hochschulproduktionen Das schlaue Füchslein, wo sie 2017 als Specht zu hören war, und 2019 als Cherubino in Le nozze di Figaro. 2018 debütierte sie als 2. Knabe (Die Zauberflöte) an der Staatsoperette Dresden und sang 2020 am selben Haus den 2. Pagen (Die Banditen). Zudem war sie für mehrere Produktionen am Staatsschauspiel Dresdens verpflichtet. Eine weitere große Leidenschaft der Mezzosopranistin gilt dem Konzertfach. Einen besonderen Höhepunkt stellt dabei ein Liederabend in der Semperoper Dresden im Oktober 2019 dar, bei dem sie Lieder von Fidelio F. Finke interpretierte. Regelmäßig ist sie in den großen Oratorien von Bach zu hören und arbeitete u. a. mit Hans-Christoph Rademann, Georg Christoph Sandmann und Eckehard Stier zusammen.

In der Spielzeit 2020/2021 war Marlen Bieber Mitglied des neugegründeten Opernstudios der Theater Chemnitz und war u. a. als Susanne in Offenbachs Operette Ein Ehemann vor der Tür zu erleben. Mit Beginn der Spielzeit 2021/2022 gehört sie zum festen Solistenensemble des Hauses.

Foto: Nasser Hashemi

Marie
Hänsel

Marie Hänsel

Marie Hänsel wuchs in einer lebenslustigen Großfamilie auf und studierte 2010 bis 2017 in Dresden bei Margret Trappe-Wiel. 2012 gab sie ihr Operndebüt als Barbarina in Mozarts Le nozze di Figaro und sang in den folgenden Jahren in verschiedenen freien Produktionen u. a. Gretel in Hänsel und Gretel und Titania in Ein Sommernachtstraum von Benjamin Britten. Die Sopranistin gastierte 2015 am Mittelsächsischen Theater Freiberg und war in der Spielzeit 2016/2017 an den Landesbühnen Sachsen als Clorinda in La Cenerentola und als Papagena in Die Zauberflöte engagiert. Zeitgleich begann sie ein Gastengagement an der Staatsoperette Dresden und spielte dort bis 2018 Cupido in Orpheus in der Unterwelt und Käthchen in The Black Rider. Seit 2016 ist die junge Sängerin mit dem Opernhaus Chemnitz verbunden, sie war hier bereits als Sand- und Taumännchen (Hänsel und Gretel), Eliza Doolittle (My Fair Lady), Adele (Die Fledermaus), Papagena und Pamina (Die Zauberflöte) sowie als Amanda, Amalia und Amira in Franz von Suppés Operette Der Teufel auf Erden zu erleben. Seit Beginn der Spielzeit 2019/2020 gehört sie zum festen Solistenensemble.
Die Arbeit der Sopranistin zeichnet sich zudem durch ein begeistertes und umfangreiches Schaffen im Konzertbereich aus. Hier konnte sie in kirchlichen Kontexten und in Zusammenarbeiten mit Ekkehard Klemm, Hans-Christoph Rademann, Milko Kersten und Matthias Liebich wirken. Wichtige Impulse für ihr künstlerisches Schaffen erhielt sie von Rainer Fritzsch, Christiane Kühn, Charlotte Lehmann, Christian Kluttig und Barbara Locher.

Foto: Nasser Hashemi

Alexander
Kiechle

Alexander Kiechle

Der Bass Alexander Kiechle wurde 1993 in Günzburg geboren. Wichtige musikalische Impulse erhielt er beim Bayerischen Landesjugendchor und der Bayerischen Singakademie.

Alexander Kiechle gewann 2011 den ersten Preis beim Wettbewerb „Jugend musiziert“. Er studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München bei KS Prof. Andreas Schmidt, sowie privat bei Hartmut Elbert und war 2012 Richard-Wagner-Stipendiat in Ulm.

Als Oratoriensänger singt Alexander Kiechle wichtige Partien seines Fachs, wie das Mozart Requiem, das Verdi Requiem, den Jesus in den Passionen von Bach, die Schöpfung und die Jahreszeiten von Haydn, den Messias von Händel, die Petite Messe Solennelle von Rossini, das Requiem von Dvořak oder den Paulus von Mendelssohn. Sein Operndebüt gab Alexander Kiechle 2013 als Sarastro in einer konzertanten Zauberflöte in Ulm. Es folgten weitere Rollen des seriösen Bass-Fachs, wie Caronte und Plutone in Orfeo von Monteverdi, Falstaff in Die Lustigen Weiber von Windsor von Nicolai, Wassermann in Rusalka von Dvořak, Osmin in Die Entführung aus dem Serail von Mozart, Commendatore in Don Giovanni, Hunding in der Walküre von Wagner und andere. Im Rahmen der Münchner Biennale sang er die Bass-Partie in Kopernikus von Claude Vivier.

2015 war er als Stani in der Polnischen Hochzeit von Joseph Beer mit dem Rundfunkorchester des BR unter der Leitung von Ulf Schirmer zu erleben. In der Saison 2016 war er Mitglied im Opernstudio der Opéra de Lyon. In den Spielzeiten 17/18 und 18/19 war Alexander Kiechle Teil des internationalen Opernstudios in Zürich. Im Rahmen der Bayreuther Festspiele 2018 war er in der Uraufführung Der verschwundene Hochzeiter von Klaus Lang in der Titelpartie zu erleben.

2019 coverte Alexander Kiechle die Partie des Baron Ochs von Lerchenau im Rosenkavalier am Opernhaus Zürich.

In der Spielzeit 19/20 folgten Debüts beim Menuhin-Festival in Gstaad als Zuniga in Carmen unter der Leitung von Marco Armiliato, an der Oper Frankfurt als Mann am Fenster/Sträfling in Julietta von Martinů unter der Leitung von Alexander Prior und als Nachtwächter in Die Meistersinger von Nürnberg an der Semperoper in Dresden unter der Leitung von Christian Thielemann. Ab Beginn der Spielzeit 2021/2022 ist Alexander Kiechle an der Oper Chemnitz fest engagiert.

Foto: Nasser Hashemi

Thomas
Kiechle

Thomas Kiechle

Der Tenor Thomas Kiechle studierte Konzert- und Operngesang in Freiburg (T. Meyer), Rom (C. Di Segni, A. Felle) und München (KS A. Schmidt). Schon während des Studiums erhielt er v. a. im süddeutschen Raum solistische Engagements u. a. im Oratorio de Noël von Camille Saint-Saëns, im Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach sowie in Wolfgang Amadeus Mozarts c-Moll-Messe.
Künstlerische Stationen führten ihn u. a. 2015 als Basilio und Curzio in Le nozze di Figaro auf Schloss Weikersheim, 2016 als Almaviva in Rossinis Il Barbiere di Siviglia an die Kammeroper München sowie in Haydns Il Mondo della Luna (Cecco) auf Schloss Nymphenburg, ins Cuvilliés-Theater und ins Stadttheater Aschaffenburg. Am Teatro Petruzzelli in Bari sang er 2017 Alfred in Die Fledermaus.
2018 war Thomas Kiechle als Arientenor zusammen mit dem Barock-Orchester La Banda aus Augsburg und mit den Augsburger Domsingknaben unter Stefan Steinemann in Johann Sebastian Bachs Johannes-Passion in der Allerheiligen-Hofkirche in München zu erleben. Darüber hinaus sang er im selben Jahr die Tenorpartie in Schumanns Szenen aus Goethes Faust im Orchesterkonzert an der Hochschule für Musik und Theater München unter der Leitung von Marcus Bosch sowie in Liminal Space bei der Biennale München in der Reaktorhalle (sieben Neukompositionen von Münchner Kompositionsstudenten). Außerdem sprang er erfolgreich in Händels Messiah in Gifhorn ein. Ein persönliches Highlight seiner Konzerttätigkeit war 2018 das Engagement als Tenorsolist in Leoš Janáčeks Glagolitischer Messe im Herkulessaal der Münchner Residenz.
Folgeprojekte führten ihn für Geliebt, gehasst und trotzdem treu an die Bayerische Staatsoper, als Alfred an die Hochschule für Musik und Theater München und als Tébaldo in Saint-Saëns‘ L’Ancêtre (DEA, BR-Orchester) an die Theaterakademie August Everding. Im Sommer 2019 sang Thomas Kiechle den Solo-Tenor in Michael Tippetts Oratorium A Child Of Our Time in der Klosterkirche Fürstenfeldbruck unter der Leitung von Gerd Guglhör und debütierte als Belmonte in der Pasinger Fabrik in Die Entführung aus dem Serail. Im Frühjahr 2020 sang er als Evangelist und Arientenor in Bachs Johannes-Passion in Ingolstadt.
Thomas Kiechle ist Stipendiat der Fritz-Wunderlich-Gesellschaft, der Helene-Rosenberg-Stiftung und der Organisation Yehudi Menuhin Live Musik Now München. Er belegte Meisterkurse u. a. bei Jonas Kaufmann und war 2019/2020 Mitglied des Opernstudios der Opéra National du Rhin in Strasbourg.
Seit Beginn der Spielzeit 2020/2021 ist er festes Ensemblemitglied der Oper Chemnitz.

Foto: Nasser Hashemi

Tatiana
Larina

Tatiana Larina

Die georgische Sopranistin Tatiana Larina studierte bis 2007 Gesang und Gesangspädagogik an der Universität Stawropol. Seit 2008 wird sie in ihrer Wahlheimat Berlin von KS Brigitte Eisenfeld betreut. 2010 war Tatiana Larina die Preisträgerin des Internationalen Festivals junger Opernsänger Kammeroper Schloss Rheinsberg. 2011 machte sie als Vitellia in La clemenza di Tito und mit der Sopranpartie in Verdis Requiem an der Oper Köln auf sich aufmerksam. Zuvor war sie als Tatiana in Eugen Onegin an der Oper in Québec erfolgreich. 2013 gab sie ihr Debüt in der Titelpartie von Donizettis Lucia di Lammermoor beim Internationalen Musikfestival auf Gut Immling, wurde dafür mit der TZ-Rose der Woche ausgezeichnet, die für hervorragende Leistungen auf kulturellem Gebiet verliehen wird, und begeisterte 2016 in dieser Partie auch an der Oper Köln. In der Spielzeit 2014/2015 debütierte sie als Donna Anna an den Wuppertaler Bühnen und als Lida in Verdis La battaglia di Legnano unter dem Dirigat von Michael Hofstetter am Theater Gießen. In La Traviata beeindruckte Tatiana Larina am Theater Bregenz Publikum und Presse: „Star des Abends war die junge georgische Sopranistin Tatiana Larina in der Titelrolle als zerbrechliche Violetta.“ Im Sommer 2014 erhielt sie für diese Interpretation den österreichischen Musiktheaterpreis Der goldene Schikaneder in der Kategorie „Die weibliche Hauptrolle“. 2017 debütierte Tatiana Larina als Gilda in Rigoletto bei den Festspielen im Römersteinbruch St. Margarethen (bei Wien). Zu ihrem Repertoire gehören außerdem Partien wie Fiordiligi, Olympia/Antonia/Giulietta (Les contes d’Hoffmann), Manon, Alaide (La straniera) und Nedda. Nachdem die Sopranistin in der Spielzeit 2018/2019 als Residenzgast an der Oper Chemnitz engagiert war und bereits u. a. als Ophelia in der Deutschen Erstaufführung von Franco Faccios Hamlet, als Rosalinde (Die Fledermaus), Gretel sowie im Galaprogramm des 17. Chemnitzer Opernballs zu erleben war, gehört sie seit der Spielzeit 2019/20 als Solistin dem Haus an.

Foto: Nasser Hashemi

Sylvia
Schramm-Heilfort

Sylvia Schramm-Heilfort

Sylvia Schramm-Heilfort, geboren in Gera, aufgewachsen in Zeitz, absolvierte ihr Gesangsstudium an der Leipziger Musikhochschule und Praktika in Karl-Marx-Stadt und am Berliner Metropoltheater. Sie nahm an mehreren Chanson- und Musical-Workshops bei Gisela May teil. Ein Teilstudium führte sie an die Berliner Musikhochschule (Bereich Musical) zu Karin Waterstraat.
Seit 1991 stand Sylvia Schramm-Heilfort als Eliza in My Fair Lady in Chemnitz auf der Bühne. Aufgrund dieser Rollengestaltung erhielt sie hier 1991 ein festes Engagement. Mit Gastspielen war sie unter anderem in Berlin, Kiel, Würzburg, Saarbrücken, Lübeck, Gera und in der Beethovenhalle Bonn zu erleben.
In Chemnitz war sie außerdem u. a. als Evita, als Hodel in Anatevka, Irene Molloy in Hello, Dolly!, Anita in der West Side Story, Iduna in Das Feuerwerk, Magenta in der Rocky Horror Show, Ida in der Fledermaus, Chefsekretärin Margueritta Kulicke in Messeschlager Gisela, Venus in Orpheus in der Unterwelt, Rössl-Wirtin Josepha Vogelhuber, Madame Thénardier in Les Misérables, Miss Sherman in FAME, Fräulein Schneider in Cabaret, Comtesse Franziska von Sandau in Das Wirtshaus im Spessart, als Falcos Mutter in FMA – Falco Meets Amadeus, als Hannah in der deutschen Erstaufführung von Flashdance – Das Musical, als Marie Grosholtz in Frank Wildhorns Das scharlachrote Siegel sowie in Sowas Schönes machst du nie mit mir in der Reihe Nachtcafé zu sehen, in deren Fortsetzung Alles nur Theater sie ebenfalls zu erleben war. Sie war außerdem in Johann Strauß' Die Fledermaus und in My Fair Lady sowie als Zarah Leander in Peter Lunds Musical-Solo Zarah 47 zu erleben.

Foto: Dieter Wuschanski

Maraike
Schröter

Maraike Schröter

Die Sopranistin Maraike Schröter studierte Gesang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler bei Júlia Várady, Brenda Mitchell und Christine Schäfer. Meisterkurse bei Dietrich Fischer-Dieskau, Francisco Araiza und Deborah Polaski ergänzten ihre breit gefächerten Studien.
Maraike Schröter war u. a. Stipendiatin der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung und der Studienstiftung des deutschen Volkes. Sie ist Preisträgerin des Bundeswettbewerbs Gesang und des Anneliese Rothenberger Gesangswettbewerbs und war Finalistin des Wettbewerbs Richard Wagners Neue Stimmen in Karlsruhe.
Von 2011 bis 2013 war Maraike Schröter Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Berlin, wo sie unter anderem in der Rolle der 1. Dame in der Zauberflöte, als Bubikopf in Der Kaiser von Atlantis und als Berta in Der Barbier von Sevilla zu erleben war. Im Rahmen der Bayreuther Festspiele 2011 übernahm sie die Partie der Sieglinde in der Kinderoper Der Ring des Nibelungen.
Seit der Spielzeit 2013/2014 ist die Sopranistin Ensemblemitglied der Theater Chemnitz und war hier bisher als Donna Anna in Don Giovanni, Elisabetta in Don Carlos, Liù in Turandot, Desdemona in Otello, Eva in Die Meistersinger von Nürnberg sowie als Infantin in Der Zwerg, Feldmarschallin in Der Rosenkavalier und Amelia in Ein Maskenball zu hören.
Gastspiele führten sie zuletzt zurück an die Staatsoper Berlin, zu den Bregenzer Festspielen, zur Deutschen Oper am Rhein, als Chrysothemis in Elektra an das Staatstheater Cottbus sowie als Donna Anna an die Komische Oper Berlin.

Foto: Dieter Wuschanski

Produktionen

Matthias
Winter

Matthias Winter

Matthias Winter studierte Gesang an der Musikhochschule in Leipzig. Er war Preisträger bei Opernsängerwettbewerben der DDR und beim Mozart-Wettbewerb in Würzburg. Sein erstes Engagement erhielt er am Theater Gera. Dort gestaltete er zahlreiche große Bariton-Partien, wie Jago, Wolfram, Marcello, Luna und Higgins. Außerdem führte er regelmäßig Regie bei Werken aller Bühnengenres, vom Musical Anatevka bis zur Oper Zar und Zimmermann, und war für Konzept und Inszenierung mehrerer Theaterbälle verantwortlich. Seit 2001 ist er an der Oper Chemnitz engagiert. Hier sang er u. a. Faninal (Rosenkavalier), Heerrufer (Lohengrin), Kothner (Die Meistersinger von Nürnberg), Donner (Das Rheingold), Vater (Hänsel und Gretel), Don Magnifico (La Cenerentola), Geppetto (Pinocchios Abenteuer), Zar, Onegin, Tomski (Pique Dame), Javert (Les Misérables), Higgins und Doolittle (My Fair Lady), Tewje (Anatevka), Danilo (Die lustige Witwe) und inszenierte die Operette Die Csárdásfürstin sowie die Musicals Der kleine Horrorladen, FMA – Falco Meets Amadeus, West Side Story, Evita, Ganz oder gar nicht, Elton Johns Aida, Non(n)sens sowie in der Reihe Nachtcafé den Abend Alles nur Theater. Darüber hinaus ist er seit 2001 als Dozent für Dramatischen Unterricht an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig tätig.

Foto: Dieter Wuschanski

Residenzgäste

Residenzgäste

Katharina
Baumgarten

Katharina Baumgarten

Die Sopranistin Katharina Baumgarten debütierte 2012 am Landestheater Detmold, wo sie u. a. als Gretel in Hänsel und Gretel, als Musetta in La Bohème, Pamina in Die Zauberflöte und Lauretta in Gianni Schicchi, Adina in L‘elisir d‘amore und Franziska Cagliari in Wiener Blut zu hören war. Zahlreiche Gastauftritte führten die junge Sängerin zudem als Adina an das Theater Lübeck, als Maria in West Side Story und als Hodel in Anatevka an das Theater Aachen, als Despina in Cosi fan tutte an das Konzert Theater Bern, als Franzi in Wiener Blut ans Theater Lüneburg und als Pamina in Die Zauberflöte ans Theater Vorpommern. Im Juli 2019 gibt Katharina Baumgarten ihr Debüt als Odette in Emmerich Kálmáns Operette Die Bajadere bei den Festspielen im Schlossgarten am Theater Neustrelitz.
Die Künstlerin ist auch eine gefragte Lied- und Konzertsängerin. So war sie bereits als Solistin für Konzerte mit dem Symphonischen Orchester des Landestheater Detmold und mit den Kölner Symphonikern verpflichtet. Eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet sie außerdem mit dem Orchester der Neubrandenburger Philharmonie. Dort war sie in der vergangenen Spielzeit u. a. als Solvejg in Peer Gynt zu hören und wird in der Spielzeit 2019/2020 als Solistin bei den MüritzProms Konzerten zu erleben sein. Außerdem debütiert sie 2019/2020 mit dem Philharmonischen Orchester Bremerhaven unter der Leitung von GMD Marc Niemann, wo sie als Solistin für die Opern-Galakonzerte verpflichtet ist.
Katharina Baumgarten ist Stipendiatin der Alfred Toepfer Stiftung F. V. S. für besonders begabte Nachwuchskünstler und Preisträgerin verschiedener internationaler Wettbewerbe (u. a. Internationaler Lions Gesangswettbewerb Gut Immling, Internationaler Gesangswettbewerb Oper Schloss Laubach). Studiert hat sie an der Hochschule für Musik und Theater Hannover sowie bei Klesie Kelly-Moog an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. 2013 absolvierte sie dort ihr Diplom mit Auszeichnung. Meisterkurse, u. a. bei Barbara Bonney, Marlis Petersen, Peter Berne, ergänzen ihre Ausbildung.
An der Oper Chemnitz war sie 2018 erstmalig zu Gast. Seit der Spielzeit 2019/2020 ist sie dem Haus durch einen Residenzvertrag verbunden.

Foto: Jo Titze

André
Eckert

André Eckert

André Eckert wurde in Dresden geboren und war Mitglied im Dresdner Kreuzchor. Er studierte Gesang an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und ist Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe und Stipendien. Nach dem Studium wurde der Bass an das Dresdner Opernstudio und 1990 bis 2000 an die Dresdner Semperoper engagiert. Er gestaltete hier etwa 40 Partien seines Faches. Es schlossen sich Festengagements am Staatstheater Meiningen, an der Staatsoperette Dresden und am Anhaltischen Theater Dessau an. Darüber hinaus war er diesen Häusern als Gast verbunden und gastierte außerdem u. a. an den Staatsopern Berlin, Hannover, Hamburg und München, am Nationaltheater Mannheim, an den Opernhäusern Halle, Chemnitz und Leipzig, am Theater Gera/Altenburg, am Theater Vorpommern, an der Opéra National de Montpellier, am Théâtre du Châtelet Paris, am Teatro Lirico Giuseppe Verdi in Trieste, an der Baltischen Oper Danzig, der Israeli Opera Tel Aviv, am Teatro Politeama Greco Lecce, der Malmö Opera, in Hongkong sowie bei renommierten Festivals. Zu seinem umfangreichen Repertoire gehören Partien wie Osmin, Bartolo, Kaspar, Eremit, van Bett, Falstaff (Die lustigen Weiber von Windsor), Colline, Daland, Titurel, Fafner, Hagen, Baron Ochs, Kezal, Swallow (Peter Grimes), Tewje, Alfred P. Doolittle und Baron Zeta. Er sang bereits unter Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Wolfgang Rennert, Christof Prick, Marc Albrecht, Ingo Metzmacher, Friedemann Layer, Michail Jurowski, Semyon Bychkov, Christoph von Dohnányi, Kirill Petrenko, Daniel Barenboim und Asher Fisch. In der szenischen Darstellung wurde er wesentlich durch Regisseure wie Joachim Herz, Christine Mielitz, Ruth Berghaus, Willy Decker, Peter Konwitschny, Hans Hollmann und Marco Arturo Marelli geprägt. Weitere wichtige Impulse erhielt er von KS Otto Edelmann und KS Hans Sotin. André Eckert verfügt über ein großes Lied- und Konzertrepertoire von der Barockmusik bis zur Moderne und sang in der Dresdner und Berliner Philharmonie, der Stuttgarter Liederhalle und am Gasteig in München. Verschiedene Einspielungen legen Zeugnis dieser Tätigkeit ab. Als Pädagoge arbeitet er seit 2012 im Lehrauftrag für Gesang an der Hochschule für Musik seiner Heimatstadt und seit 2013 als Stimmbildner bei den Dresdner Kapellknaben am Bistum Dresden-Meißen. Der Oper Chemnitz ist André Eckert seit 2018 als Residenzgast verbunden und war hier u. a. als Erzähler in Emil und die Detektive, Titurel in Parsifal, Tom in Un ballo in maschera und Sprecher in Die Zauberflöte zu erleben.

Sophia
Maeno

Sophia Maeno

Die in Schwerin geborene Mezzosopranistin Sophia Maeno studierte in Dresden, Rom und Karlsruhe. Studienaufenthalte führten sie nach Frankreich, Italien, Israel und in die USA. Ihre Studien rundete sie bei Brigitta Seidler-Winkler ab. Sie war Preisträgerin der Yehudi-Menuhin-Stiftung Live Music Now und des Richard-Wagner-Verbandes. Bereits während des Studiums begann eine Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter SWR-Vokalensemble, dem sie von 2012 bis 2014 als festes Ensemblemitglied angehörte. 2014 wurde sie als Solistin an das Staatstheater Schwerin verpflichtet. Seit der Saison 2016/2017 arbeitet Sophia Maeno freischaffend. Engagements führten sie weiterhin nach Schwerin für Mrs. Sedley (Peter Grimes) und Hänsel (Hänsel und Gretel), an das Hamburger Alleetheater für Romeo (I Capuleti e i Montecchi), an das Theater Erfurt (Il Ritorno d'Ulisse) und das Landestheater Neustrelitz für Arsamene (Xerxes). 2022 folgt die Titelpartie in Xerxes am Landestheater Flensburg. In Oratorienkonzerten sowie Lied- und Kammermusikabenden ist die junge Mezzosopranistin deutschlandweit zu hören. Seit 2017 ist Sophia Maeno an den Theatern Chemnitz als Residenzgast engagiert und sang Partien wie Cherubino, Goffredo und Floßhilde, Octavian und Orlofsky. 2021/2022 debütiert sie als Brangäne in Tristan und Isolde sowie in der Titelpartie von Bizets Carmen.

Foto: Johannes Xaver Zepplin 

Sophie
Mefan

Sophie Mefan

Sophie Mefan absolvierte eine Vorausbildung für zeitgenössischen Tanz an der Iwanson International School of Contemporary Dance und war als Darstellerin und choreografische Assistenz im Jugendensemble des Staatstheaters am Gärtnerplatz tätig, bevor sie ihr Musicalstudium an der Theaterakademie August Everding in ihrer Heimatstadt München antrat. Dort übernahm sie u. a. Dorothy in Der Zauberer von Oz und die gute Fee Marie in Andreas Gergens Neuinszenierung von Cinderella. Sie bekam von der Stadt München den Leonhard und Ida Wolf-Gedächtnispreis für Musik verliehen und gewann zuletzt den 1. Preis im Hauptwettbewerb des Bundeswettbewerbs Gesang in Berlin. Weitere Engagements führten sie an das Staatstheater Nürnberg für The Lights of Broadway, das Landestheater Linz für Ragtime sowie das Tiroler Landestheater für Chicago. Seit der Spielzeit 2019/2020 ist Sophie Mefan festes Ensemblemitglied am Salzburger Landestheater, wo sie u. a. als Columbia in der Rocky Horror Show, als Eliza in My Fair Lady, als Gott, der Herr in Goethes Faust I sowie als Bessie Worthington in Die Blume von Hawaii zu sehen war. Die ungewöhnlichen Ereignisse inmitten der vergangenen Spielzeit verarbeitete Sophie Mefan als Autorin, Übersetzerin und Protagonistin in ihrem Soloabend All you need is …?, mit dem sie nach dem Lockdown das Salzburger Landestheater wiedereröffnete.

Foto: Anna Löffelberger

 

Produktionen

Stéphanie
Müther

Stéphanie Müther

Die dramatische Sopranistin Stéphanie Müther, die als Stimme „mit immenser Kraft" beschrieben wird, sang 2019 mit großem Erfolg ihren ersten kompletten Ringzyklus als Brünnhilde am Theater Chemnitz. Unter der Leitung von Ryusuke Numajiri mit dem Kyoto Symphony Orchestra und in einer Regie von Michael Hampe, interpretierte sie von 2018-2020 ebenfalls alle Brünnhilden an der Biwako Hall (Kyoto). Als Götterdämmerung-Brünnhilde war sie auch in Spanien (Oviedo) zu hören. 

Ihr Ortrud-Debüt gab sie am Theater Dortmund, gefolgt von einer Lohengrin-Inszenierung von Joan A. Rechi am Theater Chemnitz. 

Zu kommenden Engagements gehört ein weiterer kompletter Ring-Zyklus, diesmal in Zusammenarbeit mit Starregisseur Peter Konwitschny am Theater Dortmund, wo sie 2019 auch ihr Rollendebüt als Turandot gab.

Sie begann als Mezzosopranistin in Rollen wie Herodias, Fioretta (I Medici) und Sesto, vervollständigte aber 2016 erfolgreich ihren Fachwechsel und gab ein fulminantes Debüt im dramatischen Sopranfach als Lady Macbeth am Theater Erfurt. Zu Auszeichnungen gehören das Colette-Mosetti-Stipendium 2001 und das Bayreuth-Stipendium 2013. Sie arbeitete mit den Regisseuren Katharina Thalbach, Vera Nemirova und Dirigenten wie Claudio Abbado, Mariss Jansons, Charles Dutoit und Joana Mallwitz zusammen. Sie hat einen Master-Abschluss des Konservatoriums Genf, Standort Neuchâtelois, unter der Leitung von Jeanne Roth und war von 2005 bis 2007 Mitglied des Schweizer Opernstudios.

In Zusammenarbeit mit Maestro Ion Buzea, perfektioniert sie ihr aktuelles und künftiges Opernrepertoire. Zu kommenden Rollen gehören Tosca (Dortmund), Isolde (Chemnitz), Senta sowie Elvira aus Ernani (Oviedo). Sie widmet sich ebenfalls der spanischen Gesangsliteratur, die ihr durch die Arbeit mit Teresa Berganza näher gebracht wurde.

Foto: Lutz Edelhoff

Till von
Orlowsky

Till von Orlowsky

Till von Orlowsky studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Claudia Visca (Gesang), Michael Mohapp (Schauspiel) und Christian Koch (Vocalcoach). Bereits während seines Studiums sammelte er vielfach Bühnenerfahrung bei diversen Festivals sowie u. a. in Linz und an der Neuen Oper Wien. Von 2015 bis 2016 war er Mitglied des Opernstudios der Akademie der Mailänder Scala. 2016 gab er neben Plácido Domingo als Servo in I due Foscari sein Debüt an der Mailänder Scala (inkl. TV-Liveübertragung) und sein Rollendebüt als Papageno in Die Zauberflöte in der Inszenierung von Peter Stein unter Ádám Fischer (inkl. ARTE TV-Liveübertragung). Es folgten Rollendebüts als Masetto in Linz und als Moralès in Vorarlberg. Weitere Gastspiele führten ihn nach Fürth, als Eisenstein zum Festival Schlossoper Haldenstein (Schweiz), erneut nach Mailand als Kilian (inkl. ARTE TV-Liveübertragung), in die Philharmonie Luxemburg, an das Teatro La Fenice in Venedig und die Oper Köln. An der Oper Chemnitz, der er seit der Spielzeit 2019/2020 durch einen Residenzvertrag verbunden ist, sang er u. a. Papageno in Mozarts Oper Die Zauberflöte, Dr. Falke in Strauß‘ Operette Die Fledermaus sowie Isidor, Isbert und Ismail in Suppés Operette Der Teufel auf Erden.

Foto: Nasser Hashemi

Antigone
Papoulkas

Antigone Papoulkas

Antigone Papoulkas wurde in München geboren und studierte an der Musikhochschule Köln bei Hans Sotin und Klesie Kelly sowie privat bei Soto Papoulkas. Die Mezzosopranistin war von 2001 bis 2003 Ensemblemitglied der Hamburgischen Staatsoper. 2001 debütierte sie als Cherubino an der Wiener Staatsoper, wo sie während ihres zweijährigen Festengagements viele Partien übernahm. An der Semperoper Dresden debütierte sie 2004 als Prinz Orlofsky und war von 2005 bis 2010 festes Ensemblemitglied des Hauses. Zu ihrem umfangreichen Repertoire gehören Partien wie Bradamante, Ruggiero, Sesto, Dorabella, Zweite Dame, Rosina, Hänsel, Carmen, Preziosilla, Maddalena, Siegrune, Komponist, Octavian, Boccaccio, Sister Hellen Prejan (Dead Man Walking). Gastengagements der letzten Zeit führten sie u. a. nach Athen, Chemnitz, Erfurt, Halle, Schwerin, an die Volksoper Wien sowie an die Staatsoperette und die Semperoper Dresden. Darüber hinaus ist Antigone Papoulkas eine gefragte Konzert- und Liedsängerin.

Foto: Ian Whalen

Daniel
Pastewski

Daniel Pastewski

Daniel Pastewski, in Pirna geboren, begann sein Studium im Jahr 2008 zunächst im Fach Diplomgesang an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig, bevor er 2009 an die Hochschule für Musik in Karlsruhe wechselte. Hier absolvierte er sein Opern- und Gesangsstudium bei Friedemann Röhlig, welches er im Jahr 2017 als Master erfolgreich abschloss. Weitere wichtige Impulse erhielt er bei Meisterkursen u. a. von Júlia Várady, Regina Werner, Marlis Petersen, Artur Korn und Daniel Fueter. Schon während seiner Ausbildung war er an der Karlsruher Hochschule u. a. als Snug in Brittens A Midsummer Night's Dream, Presto in Poulencs Les mamelles de Tirésias, Bartolo in Le nozze di Figarooder Sarastro in Die Zauberflötezu erleben. 2012 debütierte er am Badischen Staatstheater Karlsruhe in Thomas Leinigers Kinderoper Dino und die Arche. Es folgten weitere Gastengagements, u. a. 2014 als Hartmann in Offenbachs Fantasio, 2015/2018 als Zweiter Geharnischter in Die Zauberflöte, 2016/2017 als Harry in My Fair Ladyund aktuell als Hagen in Oscar Straus' Die lustigen Nibelungen. Des Weiteren gastierte er 2013 an der Staatsoper Stuttgart als Lakai in Ariadne auf Naxos. Neben seinen Auftritten als klassischer Sänger in Opern und Konzerten gestaltet er zusammen mit der Pianistin Anni Poikonen regelmäßig Chansonprogramme, die auch überregional Gehör finden. Daniel Pastewski ist Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und des Richard-Wagner-Verbandes Karlsruhe. 2014 und 2017 wurde er Preisträger des internationalen Gesangswettbewerbes der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Zudem gewann er 2015 den Heinz-Kunle-Wettbewerb im Bereich Chanson und den Gesangswettbewerb Stimmenzauber im pfälzischen Herxheim. Im Jahr 2017 war er Finalist beim renommierten Emmerich-Smola-Förderpreis, welcher u. a. vom SWR veranstaltet wird. Dabei hatte er die Gelegenheit, mit der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern unter Leitung von Lorenzo Coladonato zu arbeiten.

Tommaso
Randazzo

Tommaso Randazzo

Tommaso Randazzo studierte an der Stuttgarter Musikhochschule bei Luisa Bosabalian, Carl Davis und Spelios Constantine Gesang und absolvierte Meisterkurse bei Bernd Weikl, Wolfgang Brendel und Carlo Bergonzi. Festengagements führten ihn nach Ulm, Bonn und Halle. Zwischen 1995 und 2008 war er ständiger Gast an der Münchner Staatsoper. Dort sang er u. a. unter der Leitung von Zubin Mehta zur Eröffnung der Münchner Festspiele und wirkte in einer Produktion der Salome unter der Leitung von Kent Nagano mit. Seit 2005 ist er ständiger Gast an der Oper Leipzig. Weitere Gastspiele führten ihn u. a. nach Stuttgart, Chemnitz, Toronto, Rom, Bologna, Palermo, Triest, Sun City/Südafrika, Gran Canaria und an die Mailänder Scala. Er wirkte bei einer Fernsehaufzeichnung von Strauss‘ Elektra mit dem WDR-Sinfonieorchester unter der Leitung von Semyon Bychkov mit. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Rodolfo, Nemorino, Hoffmann, Don José, Lenski, Steuermann, Monostatos und der Alfred in der Fledermaus. An der Oper Chemnitz, wo er derzeit als Residenzgast engagiert ist, war er u. a. bereits als Steuermann in Der fliegende Holländer, als Monostatos in der Zauberflöte sowie als Matrose und Priester in Vasco de Gama, als Haushofmeister in Der Rosenkavalier, als Pang in Turandot sowie als König Gonzago und Herold in Hamlet zu erleben.

 

Reto Raphael
Rosin

Reto Raphael Rosin

Reto Raphael Rosin studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Hildemarie Keim sowie an der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg bei KS Siegfried Jerusalem und ergänzte seine Ausbildung mit Meisterkursen und Privatstudien u. a. bei Dietrich Fischer-Dieskau, Francisco Araiza, Inge Borgkh und Bruno Pola. In der Spielzeit 1999/2000 debütierte er an der Staatsoper Stuttgart. Seither führten ihn Engagements an Opernhäuser und zu Festspielen im In- und Ausland, u. a. nach Stuttgart, Saarbrücken, Kaiserslautern, Bielefeld, Vancouver, Buenos Aires, Passau, Regensburg, Hagen, Bremerhaven, Linz, Luzern. Seine künstlerische Tätigkeit führte in bereits rund um den Globus in die Musikzentren von Japan über den Nahen Osten, Südafrika, Argentinien, Brasilien bis Kanada/USA. Seit 2010 ist er freischaffend im In- und Ausland tätig.
Er arbeitete bereits mit Regisseuren wie Hans Neuenfels, Inga Levant, Roland Schwab, Martin Kušej, Klaus Zehelein, Ultz, Ralf Nürnberger, Aaron Stiel und Roland Hüve zusammen und sang unter Dirigenten wie James Levine, Zubin Mehta, Georges Prêtre, Johannes Kalitzke, Howard Arman, Roberto Paternostro und Lothar Zagrosek. Sein Konzertrepertoire erstreckt sich von barocken über die großen romantischen bis zu zeitgenössischen Werken. Zu seinem umfangreichen Opern- und Operettenrepertoire zählen u. a. Partien wie Tamino, Alfredo, Barinkay (Der Zigeunerbaron), Eisenstein, Narraboth (Salome) und Lenski (Pique Dame). Den Fachwechsel in das Heldentenorfach vollzog Rosin in den letzten Jahren mit Partien wie Prinz (Rusalka), Hans (Die verkaufte Braut), Cavaradossi (Tosca), Max (Der Freischütz) und Lohengrin. Reto Raphael Rosin wirkte bei mehreren CD- und Rundfunkproduktionen u. a. beim SWR/BR mit und war Finalist und Preisträger mehrerer renommierter Wettbewerbe und Auszeichnungen, wie u. a. des Belvedere Oper-/Operettenwettbewerbs, des BR-Liedwettbewerbs und des Josef Suder Wettbewerbs für Zeitgenössischen Gesang. 2008 erhielt er den Kunstförderpreis des Freistaates Bayern in der Sparte Darstellende Kunst.
2006 wurde Reto Raphael Rosin als Dozent für Gesang an die Universität Passau berufen. 2010 sang er unter Enoch zu Guttenberg den Solo-Tenorpart in Verdis Requiem bei seiner Heiligkeit, Papst Benedikt XVI. im Vatikan.
An der Oper Chemnitz ist er seit 2016 regelmäßig zu Gast, sang u. a. Eisenstein (Die Fledermaus), John Blunt (Südseetulpen), die Titelpartie in Der Graf von Luxemburg, Mime (Das Rheingold), Valzacchi (Der Rosenkavalier) sowie Reinhart, Reinwald und Reiner in Der Teufel auf Erden und ist dem Haus ab der Saison 2019/2020 durch einen Residenzvertrag verbunden.

Jacob
Scharfman

Jacob Scharfman

Der Bariton Jacob Scharfman schloss 2018 sein Studium an der New Yorker Juilliard School mit dem Master of Music ab, war im selben Jahr Halbfinalist bei den Metropolitan Opera National Council Auditions und sang auf der Bühne der Met. Nachdem er im Sommer 2018 am Merola Opera Program der San Francisco Opera teilnahm, wurde er 2018/2019 Mitglied des Opernstudios des Salzburger Landestheaters und gab hier sein europäisches Debüt. Während der Spielzeit 2019/2020 sang er am Opernstudio der Opéra national du Rhin.
Beim Viñas Wettbewerb des Gran Teatre del Liceu Barcelona gewann er 2018/2019 den Preis in der Kategorie Oratorium-Lied. 2021 erreichte er den ersten Platz beim Wettbewerb der US-amerikanischen National Opera Association und erhielt beim Österreichischen Musiktheaterpreis eine Nominierung in der Kategorie Bester männlicher Nachwuchs.
Für 2020/2021 sah Jacob Scharfman einer Saison mit vielfältigen neuen künstlerischen Aufgaben entgegen, einschließlich seines Schweiz-Debüts bei Candide am Grand Théâtre de Genève. Aufgrund der Covid-Pandemie konnten diese Vorhaben jedoch leider nicht verwirklicht werden. 2021/2022 wird er als Residenzgast an der Oper Chemnitz singen und Rollendebüts als Escamillo in Carmen, als Vater in Hänsel und Gretel und als Ein Steuermann in Tristan und Isolde geben.

www.jacobscharfman.com

Foto: Nasser Hashemi

Nadine
Weissmann

Nadine Weissmann

Die Berliner Mezzosopranistin Nadine Weissmann studierte an der Royal Academy of Music in London und an der Indiana University, Bloomington. International bekannt wurde sie als Erda in Der Ring des Nibelungen in der Inszenierung von Frank Castorf bei den Bayreuther Festspielen unter der musikalischen Leitung von Kirill Petrenko. Festengagements führten sie an das Theater Osnabrück und an das Deutsche Nationaltheater Weimar, wo sie als Carmen und in verschiedenen Partien in Der Ring des Nibelungen große Erfolge feiern konnte. Ihr breites Repertoire umfasst außerdem u. a. Dalila, Ulrica, Mrs. Quickly, Herodias, Baba the Turk (The Rake’s Progress), Ježibaba, Laura (La Gioconda), Dritte Dame, und Gräfin Helfenstein (Mathis der Maler). Im Konzertfach war sie mit Werken von Beethoven, Mahler, Brahms, Bernstein, Mendelssohn, Bach, Verdi, Wagner und Berlioz sowie mit Uraufführungen zu hören. Gastengagements führten sie u. a. zu den Berliner Philharmonikern, zum DSO Berlin, an die Komische Oper Berlin sowie nach Barcelona, Paris, Madrid, München, Frankfurt, Monte-Carlo, Edinburgh, Glyndebourne, Valencia, Marseille, Lissabon, Dresden, Helsinki, Bordeaux, Bilbao, Seoul, Japan, Australien und zu den Salzburger Festspielen. Kürzlich gab sie ihr Debüt am Royal Opera House Covent Garden in David McVicars Zauberflöte und kehrte als Flosshilde zurück zu den letzten Vorstellungen des Rheingold in den Festspielen der Bayerischen Staatsoper. An der Komischen Oper Berlin wird sie diese Spielzeit als Leokadja Begbick (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny) debütieren und als Cupido in der gefeierten Inszenierung von Barrie Koskys Orphée aux enfers zurückkehren; neben Konzerten mit den Wesendonck-Liedern und dem Lied von der Erde wird sie als Erda in Siegfried bei den Bregenzer Festspielen zu hören sein.

Foto: Ludwig Olah

Produktionen

Opernstudio

Opernstudio

Konrad
Furian

Konrad Furian

Der Tenor Konrad Furian wurde 1993 im Oderbruch geboren. Er absolvierte sein Abitur am musikbetonten Berliner Gymnasium Georg Friedrich Händel, woran sich eine Studienvorbereitung in den Fächern Komposition und Dirigieren anschloss. Nach einem Studium der Kirchenmusik an der Universität der Künste Berlin zog er 2016 nach Dresden, um Gesang an der Hochschule Carl Maria von Weber bei Prof. Hartmut Zabel und Lothar Odinius zu studieren. KS Olaf Bär unterrichtet ihn im Fach Lied sowie Britta Schwarz im Fach Oratorium. Meisterkurse u. a. bei Thomas Thomaschke und Peter Berne ergänzen seine Ausbildung. Opernerfahrung sammelte er in verschiedenen Hochschulproduktionen, u. a. als Pepik in Janáčeks Das schlaue Füchslein, als Gherardo in Puccinis Gianni Schicchi sowie in der Titelrolle in Milhauds Le pauvre matelot. Darüber hinaus wirkte er auch in der Operngala der Hochschule mit. Im Februar 2020 sang Konrad Furian in Berlin bei einer konzertanten Aufführung von Händels Acis and Galatea die Rolle des Damon. Auch die zeitgenössische Musik ist für ihn von großer Wichtigkeit. So ist er regelmäßig mit verschiedenen Ensembles wie vocal modern oder AuditivVokal zu hören. 2019 war er an der Uraufführung von Arne Gieshoffs Oratorium Konferenz der Kinder in der Dresdner Frauenkirche beteiligt und im Herbst 2020 in Vladimir Rannevs Oper Schlachthof 5 im Festspielhaus Hellerau zu erleben. Darüber konzertiert er regelmäßig mit Orchestern wie den Virtuosi Brunenses, dem Neuen Kammerorchester Potsdam, dem Studio-Orchester der Universität der Künste Berlin, der Elbland Philharmonie Sachsen sowie dem Dresdner Barockorchester. Sein Repertoire reicht von den Kantaten Bachs bis zu Mendelssohns Paulus. 2019 war Konrad Furian Finalist beim Internationalen Wettbewerb cantateBach! in Greifswald. 2021 ist er Stipendiat des Richard Wagner-Verbandes Dresden. Seit März 2021 gehört der Tenor dem Opernstudio der Theater Chemnitz an.

Foto: Nasser Hashemi

Anna
Grycan

Anna Grycan

Die polnische Mezzosopranistin Anna Grycan absolvierte ihren Bachelor an der Karol-Lipiński-Musikakademie Breslau. Seit 2018 studiert sie im Master bei Christiane Junghanns an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Sie nahm an zahlreichen Meisterkursen teil und arbeitete u. a. mit Agnieszka Rehlis, Paul McCreesh, Benjamin Bayl, Sylvain Cambreling, Olaf Bär, Teresa Żylis-Gara, Małgorzata Walewska, Izabela Kłosińska, Gerd Ücker, Wolfgang Katschner und Matthias Rexroth zusammen. 2017 sie gewann den 2. Preis beim Internationalen Opernwettbewerb in Maiori (Italien). Als Solistin trat sie in zahlreichen Konzerten mit dem Sinfonieorchester der Filharmonia Opolska im. Józefa Elsnera, beim Festival Wratislavia Cantans im Nationalen Forum für Musik, mit der Filharmonia Sudecka sowie mit dem Dresdner Hochschulsinfonieorchester auf. Ihre ersten Opernerfahrungen sammelte Anna Grycan in den Hochschulproduktionen L'enfant et les sortilèges (Kind) von Ravel, L'incoronazione di Poppea (Nutrice) von Monteverdi und Die Hochzeit des Figaro (Cherubino) von Mozart. 2019 übernahm sie im Lyric Opera Studio in Weimar die Rolle des Prinzen Orlofsky in Die Fledermaus. Sie war in Moniuszkos Operetten Der neue Don Quixote (Nowy Don Kichot, czyli sto szaleństw) als Małgorzata und Carmagnole oder Der französischartige Witz (Karmaniol – czyli Francuzi lubią żartować) als Markietanka in der Warschauer Kammeroper und im Rahmen des 56. Internationalen Moniuszko-Festivals in Kudowa-Zdrój zu sehen. 2018 begann ihre Zusammenarbeit mit dem Song of the Goat Theatre in Breslau unter der Leitung von Grzegorz Bral. Mit diesem Ensemble trat sie sowohl in Polen als auch im Ausland auf (Globe Theatre London, The Great Theatre of China in Shanghai, Zellerbach Playhouse in Berkley (USA), Israel Festival in Jerusalem, Shakespeare Festival HamletScenen in Helsingør).

Im April 2021 sang Anna Grycan im Staatsschauspiel Dresden in der Produktion der Opernklasse in Händels Alcina die Partie des Ruggiero. Mit Beginn der Spielzeit 2020/2021 ist die Mezzosopranistin Mitglied im Opernstudio der Oper Chemnitz.

Foto: Nasser Hashemi

Felix
Rohleder

Felix Rohleder

Felix Rohleder wurde 1993 im vogtländischen Greiz geboren. Seine Ausbildung begann an der dortigen Musikschule in den Fächern Violine, Klavier und Gesang. Nach dem Abitur schloss er ein Schulmusikstudium in Halle (Saale) an, welches er mit dem ersten Staatsexamen zum Abschluss brachte. Von 2016 an studierte der Bassbariton an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden in der Klasse von Jörg Hempel. Hier wurde er außerdem von Olaf Bär im Liedgesang und von Britta Schwarz im Oratorienfach unterrichtet. Weiterhin konnte er als Solist in der Dresdner Konzertreihe Kantaten im Palais unter Leitung von Hans-Christoph Rademann wesentliche Erfahrungen im Bereich der barocken Aufführungspraxis sammeln. Verschiedene Meisterkurse bei Georg Zeppenfeld, Roland Schubert, Regina Werner-Dietrich, Thomas Quasthoff und Jukka Rasilainen ergänzen seine Ausbildung. Bereits während seines Gesangsstudiums debütierte er in verschiedenen Rollen auf der Opernbühne, u. a. als Masetto in Mozarts Don Giovanni, als Figaro in Mozarts Le Nozze di Figaro und als Diktator in Kreneks Der Diktator. Im Sommer 2019 nahm er an der Internationalen Sächsischen Sängerakademie teil und konnte den Förderpreis der Dozenten gewinnen. Für das Jahr 2021 erhält er das Bayreuth-Stipendium des Richard-Wagner-Verbands Dresden. Zur Spielzeit 2020/2021 begann Felix Rohleder als Mitglied des neugegründeten Opernstudios bei den Theatern Chemnitz. Felix Rohleder ist Mitglied des Opernstudios der Theater Chemnitz und war hier bereits in der Studio-Uraufführung Isolation Club, der Offenbach-Operette Ein Ehemann vor der Tür sowie in Konzerten zu erleben.

Foto: Nasser Hashemi

Tea
Trifković

Tea Trifković

Die slowenische Sopranistin Tea Trifković begann ihre musikalische Laufbahn im Alter von sechs Jahren mit Klavierunterricht. Sie studierte Klavier am Konservatorium für Musik und Ballett Ljubljana und absolvierte ihr Gesangsstudium (Bachelor und Master) an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden in der Klasse von Prof. Hendrikje Wangemann. Tea Trifković ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe. So gewann sie u. a. den 2. Preis beim Internationalen Giulio-Perotti-Gesangswettbewerb 2017, den Nachwuchspreis beim Internationalen Gesangswettbewerb Immling 2019, den 2. Preis und die Goldene Plakette beim Slowenischen Bundeswettbewerb Temsig sowie den 2. Preis in der Alterskategorie 21 bis 26 Jahre beim Internationalen Duschek-Wettbewerb in Prag 2019. 2020 wurde sie Finalistin beim Internationalen Cesti-Wettbewerb in Innsbruck.

Tea Trifković war Solistin mehrerer Orchesterkonzerte u. a. mit dem Orchester Theresia und den Bad Reichenhaller Philharmonikern. Regelmäßig konzertiert sie mit Arien- und Liedprogrammen in der Slowenischen Philharmonie und im Geburtshaus von Hugo Wolf in Slovenj Gradec. Seit 2017 ist sie Stipendiatin der Stadt Ljubljana und nimmt an Meisterkursen mit Brigitte Fassbaender, Christiane Iven, Hedwig Fassbender, Stefano Gibellato, Snežana Stamenković und Martina Zadro teil.

An der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden debütierte sie 2019 als Gräfin in einer Studioproduktion von Die Hochzeit des Figaro. Im April 2021 hat sie in der Produktion der Opernklasse in Händels Alcina die Partie der Morgana gesungen. Seit Mai 2021 ist Tea Trifković Mitglied des Opernstudios der Theater Chemnitz.

Foto: Nasser Hashemi

Gäste

Gäste

Aris
Argiris

Aris Argiris

Aris Argiris, geboren in Athen, studierte in seiner Heimatstadt Marketing und Sprachen, Saxophon und Musiktheorie sowie Gesang bei Kostas Paskalis, Frangiskos Voutsinos und Despina Calafati. 1999 erhielt er das Maria-Callas-Stipendium in Athen und setzte sein Gesangsstudium in der Meisterklasse von Daphne Evangelatos an der Hochschule für Musik und Theater in München fort. Im Jahr 2002 war Aris Argiris Preisträger des Internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg und sang die Titelpartie in Mozarts Don Giovanni. 2007 wurde er von der griechischen Vereinigung der Musik- und Theaterkritiker als bester junger Künstler Griechenlands ausgezeichnet. Nach Engagements am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen, am Theater Dortmund und an der Oper Bonn war er bis zur Spielzeit 2010/2011 Ensemblemitglied an der Oper Frankfurt. 2011 gastierte er in der Arena di Verona als Figaro in Rossinis Il Barbiere di Siviglia und in St. Petersburg als Renato (Un ballo in maschera). Weitere Gastengagements führten ihn u. a. an die Opernhäuser in Athen, Hamburg, Stuttgart, Stockholm, Leipzig, Berlin, London, Brüssel, Tokyo, Antwerpen-Gent, Bonn, San Diego, Lima (Peru), Buenos Aires, Dresden und Wien. Zu seinen wichtigsten Partien gehören neben dem Don Giovanni u. a. Scarpia, Rigoletto, Amonasro, Renato, Graf Luna, Jochanaan, Figaro (Il Barbiere di Siviglia), Dandini, Escamillo, Germont, Marcello, Rodrigo di Posa, Conte d’Almaviva (Le nozze di Figaro), Nardo, Lord Enrico Asthon, Frank/Fritz (Die tote Stadt), Valentin (Faust), Francesco (I Masnadieri) sowie die vier Bösewichter (Les Contes d'Hoffman). Der Bariton arbeitete unter anderem mit den Dirigenten Zubin Mehta, Massimo Zanetti, Kurt Masur, Christian Thielemann, Yakov Kreizberg, Gustav Kuhn, Donato Renzetti, Manfred Honeck, Walter Attanasi, Graeme Jenkins, Carlo Franci, Antonello Allemandi, Patrick Lange und Carlo Rizzi.

In den letzten Jahren gastierte er in Tokyo als Marcello, am Theater St. Gallen, beim Israel Philharmonic Orchestra, am Teatro San Carlo di Napoli, an der Staatsoper Hamburg und beim Savonlinna Opera Festival als Escamillo, am Theater Bern als Jochanaan, am Musiktheater im Revier als Rigoletto, am Theater an der Wien Figaro in La mere coupable, beim Israel Philharmonic Orchestra als Renato, als Jago und in Mahlers Kindertotenliedern, am Theatre de la Monnaie als Lescaut, am Aalto Musiktheater Essen als Francesco in I Masnadieri, am Theater Bonn als Scarpia sowie an der San Diego Opera als Renato. 2016/2017 sang er an der Opera di Montreal Jago, am Gärtnerplatztheater München und beim Athens Festival Amonasro, beim Gluck International Festival Orest in Iphigenie auf Tauris (Fassung von R. Strauss), am Musiktheater im Revier Scarpia, an der Semperoper Dresden Figaro in Il Barbiere di Siviglia, an der Vlaamse Opera und an Les Theatres de la Villes de Luxembourg Paolo in Simon Boccanegra, am Theatre de la Monnaie Sharpless sowie am Theater Freiburg die Partie Der Herrscher in Das Wunder der Heliane.

An der Oper Chemnitz gastierte er ab 2018 als Wotan in Die Walküre.

Foto: privat

Produktionen

Lucas
Baier

Lucas Baier

Lucas Baier absolvierte 2014 seine Ausbildung zum Musicaldarsteller als Vollstipendiat an der Stage School Hamburg. Während seines letzten Ausbildungsjahres stand er bereits als Robbie und Johnny Castle in der Bühnenadaption des Filmklassikers Dirty Dancing auf der Bühne. Es folgten die Produktionen Flashdance und Singing in the rain sowie Rocky – Das Musical in Stuttgart. In den darauffolgenden Jahren spielte er sich mit Rollen wie Tony Manero (Saturday Night Fever), Ren McCormack (Footloose) oder Nick Piazza (Fame) in die Herzen der Zuschauer und wusste auch als Charakterdarsteller zu begeistern, beispielsweise in den Figuren Gomez (Addams Family), Rocky (The Rocky Horror Show) und Erich Collin (Comedian Harmonists 2). Seine letzten Engagements führten ihn als Danny Zuko (Grease) und Riff (West Side Story) an die Oper Bonn, im Ensemble in Jesus Christ Superstar an das Theater St. Gallen sowie im Ensemble und als Cover Fiyero in Wicked an die Stage Theater Neue Flora Hamburg.

Produktionen

Andrea
Baker

Andrea Baker

Andrea Baker studierte Gesang an der Aspen Music Festival sowie der Eastman School of Music unter Jan DeGaetani und privat in San Francisco bei Blanche Thebom. Sie war Finalistin bei den Metropolitan Opera National Auditions und begann ihre Bühnenkarriere 1994 an der San Francisco Opera als Schwertleite unter der Leitung von Donald Runnicles. Zu ihren Rollen zählen Carmen, Amneris, Ortrud, Herodias, Stolzius‘ Mutter, Waltraute, Serena (Porgy and Bess), Leokadja Begbick (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny), Baba the Turk (The Rake’s Progress), Mrs. Grose (Turn Of The Screw), Venus, 1. Norn, Fricka, Waltraute, 2. Norn. Diese interpretierte sie an der Opera Australia, Finish National Opera, Opera Lyon, Houston Grand Opera, am Teatro Giuseppe Verdi in Trieste, an der Oper Leipzig, der Bayerischen Staatsoper München, dem Staatstheater Nürnberg, dem Theater Dortmund, dem Theater Kassel, dem Deutschen Nationaltheater Weimar und dem Nationaltheater Mannheim. Außerdem trat die Künstlerin bei zahlreichen Festivals auf, wie den Internationalen Maifestspielen Wiesbaden, den BBC Proms, dem Bejing Music Festival, bei den Osterfestspielen Salzburg und beim Festival International d’Art Lyrique d’Aix-en-Provence, mit dem London Philharmonic Orchestra und den Berliner Philharmonikern. Sie sang Ismene bei der Uraufführung von Dominique LeGendres Oper The Burial At Thebes, basierend auf einem Libretto von Nobelpreisträger Seamus Heaney und unter der Regie von Nobelpreisträger Derek Walcott, am Globe Theatre London sowie Waltraute (Cover) in Der Ring des Nibelungen an der Metropolitan Opera New York. Sie ist zudem regelmäßiger Gast am Staatstheater Wiesbaden und beim Edinburgh International Festival, wo sie u. a. 2017 als Rossweiße in Die Walküre unter dem Dirigat von Andrew Davis und 2019 als Anita in West Side Story mit John Eliot Gardiner am Dirigentenpult zu sehen war. In Wiesbaden war sie zuletzt als Kader in der Uraufführung von Schönerland, als Ulrica in Un ballo in maschera, als Herodias in Salome und als Auntie in Peter Grimes zu erleben. Im August 2021 feierte sie gemeinsam mit dem Chineke! Orchestra unter der Leitung von William Eddins einen großen Erfolg mit woman.life.song, einem Zyklus von Liedern den die Komponistin Judith Weir 2000 auf Anregung von Jessy Norman komponierte.

Auf der Konzertbühne gab Andrea Baker ihr Schwedendebüt als Ortrud beim Helsingborg Symphony Orchestra in einem Galakonzert von Lohengrin. Konzertengagements brachten sie in viele berühmte Konzerthallen in aller Welt: Cité de la Musique Paris, Berliner Philharmonie, Royal Albert Hall London, Orchestra Accademia Nazionale di Santa Cecilia Rom, Konzerthaus Berlin, The Barbican London, Tokyo Opera City. Im Lauf ihrer Karriere arbeitete Andrea Baker mit vielen namhaften Dirigenten zusammen, darunter Zubin Mehta, James Levine, Sir Simon Rattle, Donald Runnicles, Richard Hickox, Antonio Pappano, Philippe Auguin, Valery Gergiev, Marin Alsop, Ádám Fischer und Sir Charles Mackerras. Außerdem gastierte die Sängerin mit ihrer erfolgreichen One-Woman-Show Sing Sistah Sing! im Rahmen eines Konzerts im Nürnberger Tucherschloss Museum und am Staatstheater Wiesbaden. Mit dieser Show trat sie 2018 auf Einladung des Helsingborger Symphonieorchesters auf. Andrea Baker hat bereits begonnen, die Show A Man's A Man for a' That: Frederick Douglass in Scotland bei BBC Radio 4 zu präsentieren.

Foto: John Need

Produktionen

Monika
Bohinec

Monika Bohinec

Die slowenische Mezzosopranistin Monika Bohinec ist seit der Saison 2011/2012 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo sie jüngster Zeit in Rollen wie Marthe, Ježibaba, Knusperhexe, Suzuki und Azucena zu hören war. In der Vergangenheit verkörperte sie dort bereits große Rollen ihres Fachs wie Eboli, Mrs. Quickly, Ulrica, Fenena, Cassandre (Les Troyens), Ježibaba und Fremde Fürstin (Rusalka), Sara di Nottingham (Roberto Devereux) sowie Erda (Das Rheingold und Siegfried). Gastengagements der letzten Spielzeiten führten sie unter anderem an die Oper Chemnitz, wo sie in 2020 als Ortrud (Lohengrin) und in den Jahren 2018 und 2019 als Fricka (Das Rheingold und Die Walküre) zu hören war. Am Staatstheater Wiesbaden war sie in der Premierenproduktion von Mussorgskis Boris Godunow die Marina und kehrte 2019 als Ulrica zurück. Ihr Debüt als Klytämnestra in Strauss‘ Elektra gab sie 2019 in Karlsruhe, wo sie im Juli auch als Sara di Nottingham zu hören war. Weiters gastierte sie unter anderem an der Bayerischen Staatsoper, der Sächsischen Staatsoper Dresden, der Frankfurter Oper, bei den Salzburger Festspielen und den Seefestspielen Mörbisch und wurde an die Metropolitan Opera als Brangäne engagiert, die sie auch bei einem Gastspiel in Australien sang. Noch während ihres Studiums am Salzburger Mozarteum und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien u. a. bei Claudia Visca, debütierte sie 2006 als Clarissa in Prokofjews Die Liebe zu den drei Orangen an der Slowenischen Staatsoper in Ljubljana, an die sie als Gast unter anderem als Konchakowna (Fürst Igor), Suzuki, Ježibaba sowie in der Titelrolle von Bizets Carmen zurückkehrte. Danach war Monika Bohinec am Nationaltheater Mannheim engagiert.

Als Lied- und Konzertinterpretin bestritt sie bereits einen Liederabend im Rahmen des Zyklus Lied.Bühne im Wiener Musikverein. Außerdem war sie u. a. im Wiener Konzerthaus bei den traditionellen Konzerten zum Jahreswechsel als Solistin in Beethovens 9. Sinfonie zu hören.
In jüngster Vergangenheit sang sie als Solistin in Rossinis Stabat Mater in Lille und in Schuberts e-Moll-Messe in Slowenien. Auftritte auf dem Konzertpodium führten sie bisher in namhafte Häuser wie die Philharmonie am Gasteig in München, die Berliner Philharmonie, in das Concertgebouw Amsterdam, den Salle Pleyel in Paris, die Carnegie Hall in New York und die Philharmonie in St. Petersburg. Monika Bohinec ist unter anderem auf der Gesamtaufnahme von Wagners Der Ring des Nibelungen unter Christian Thielemann aus der Wiener Staatsoper sowie auf der Aufnahme von Tschaikowskys Iolanta an der Seite von Anna Netrebko zu hören. Von ihren Auftritten bei den Salzburger Festspielen in Wagners Die Meistersinger von Nürnberg und Winters Das Labyrinth erschienen DVD-Mitschnitte.

Produktionen

Marius
Boloş

Marius Boloş

Marius Boloş besuchte im Anschluss an sein Studium an der Universität von Oradea (Rumänien) Meisterkurse bei Viorica Cortez, Marcello Giordani, Marina Krilovici, Nelly Miricioiu, Mariana Nicolesco, Ionel Pantea sowie Leontina Văduva und nahm aktiv am ersten Wagner-Meisterkurs der Bayreuther Festspiele bei Petra Lang und Adrian Baianu teil. 2004 gab er sein Debüt als Komtur in Don Giovanni an der Rumänischen Nationaloper Cluj-Napoca. Der rumänische Bass war Mitglied des Opernstudios der Ungarischen Nationaloper Budapest und ist Preisträger mehrerer Gesangswettbewerbe. 2006 gab er als Monterone in Rigoletto sein Debüt an der Nationaloper Bukarest, an der er seitdem als Solist engagiert ist. Sein Repertoire reicht vom Barock bis zur Moderne. Zu seinen wichtigsten Erfolgen der jüngsten Zeit zählen König Heinrich (Lohengrin), Zaccaria (Nabucco), Ramfis (Aida), Großinquisitor (Don Carlo), Sparafucile (Rigoletto), Méphistophélès (Faust) und Timur (Turandot). Gastspiele führten ihn u. a. nach Bulgarien, Ungarn und Norwegen. Er sang unter der musikalischen Leitung von Horia Andreescu, Christian Badea, Vlad Conta, David Crescenzi, Iurie Florea, Cristian Mandeal, Adrian Morar, Tiberiu Soare, Iosif Ion Prunner, Alfaro Sainz, Marc Tardue, Cornel Trailescu sowie Jin Wang und arbeitete mit Regisseuren wie Stephen Barlow, Valentina Carrasco, Alexandru Darie, Mario de Carlo, Alexander Hausvater, Plamen Kartalov und Vera Nemirova. An der Oper Chemnitz gab er als Hagen in der Götterdämmerung sein Haus- und Rollendebüt.

Foto: Paul Buciuta

Produktionen

Gerhard
Ernst

Gerhard Ernst

Geboren in Wien, absolvierte Gerhard Ernst seine Schauspiel- und Gesangsausbildung in seiner Heimatstadt. Das Ensemblemitglied der Wiener Volksoper verfügt über ein großes Repertoire in Oper, Operette, Musical und Schauspiel. In den Jahren 1968 bis 1985 war Gerhard Ernst in Garmisch-Partenkirchen, Mainz sowie in Krefeld / Mönchengladbach fest engagiert. In diesen Jahren gab er nicht nur Gastspiele in Deutschland wie z. B. in Münster, Dortmund und Gelsenkirchen, sondern war auch auf ausländischen Bühnen ein vielbeschäftigter Künstler, so u. a. in Holland, Belgien und Spanien. 1985 wechselte er zu den Vereinigten Bühnen Graz, wo er bis 1990 an der Grazer Oper und im Schauspielhaus Graz tätig war. Unter Claus Peymann war Gerhard Ernst von 1990 bis 1995 Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater. Danach wechselte er ans Theater in der Josefstadt, dem er bis 2001 als Ensemblemitglied angehörte. Seit 2001 ist er Ensemblemitglied der Volksoper Wien.

An der Volksoper war er in zahlreichen Rollen zu sehen, u. a. als Doolittle (My Fair Lady), Fürst Populescu und Penizek (Gräfin Mariza), Frosch und Direktor Frank (Die Fledermaus), Fiakerkutscher und Kagler (Wiener Blut), Schrank (West Side Story), Lazar Wolf und Tewje (Anatevka), Der Kerkermeister (Die Kluge), Njegus (Die lustige Witwe), Herr Zeller (Sound of Music) sowie Big Jule (Guys and Dolls) und Kálmán Zsupán (Der Zigeunerbaron). Bei den Seefestspielen Mörbisch 2014 brillierte er als Tewje in Anatevka.

Darüber hinaus hat Gerhard Ernst in zahlreichen TV-Produktionen (Tatort, Kommissar Rex, Stockinger, Eurocops) und Kino-Filmen (Die Gottesanbeterin, Komm, süßer Tod) mitgewirkt.

Große Erfolge feiert er auch mit seinen Soloprogrammen. Kultstatus erlangte er nicht zuletzt durch die Verkörperung des Fleischhauers Hofstädter in der gleichnamigen Werbekampagne von Billa und Merkur.

Foto: Stephan Huger

Produktionen

Alexander
Findewirth

Alexander Findewirth

Alexander Findewirth wurde im oberbayerischen Bad Tölz geboren und erhielt schon früh eine Ausbildung in Gesang, Schauspiel und Tanz. Er schloss sein Bachelorstudium an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien im Juni 2021 ab. Schon vor seinem Studium wirkte er bei Produktionen wie Anatevka (Kurhaus Bad Tölz) und dem Münchner Weihnachtssingen (Münchner Residenz) mit. Nach Produktionen wie Be More Chill oder Offenbachs Daphnis und Chloé spielte er in renommierten Häusern wie dem Ronacher Theater Wien (We Are Musical – The Next Generation) oder dem Landestheater Linz (The Wave). Zuletzt war Alexander Findewirth bei den Seefestspielen Mörbisch als A-rab in der Produktion West Side Story zu sehen. Mit Footloose feiert er sein Debüt am Theater Chemnitz.

Foto: Jan Frankl

Produktionen

Madina
Frey

Madina Frey

Madina Frey schloss ihr Studium zur Musicaldarstellerin an der Theaterakademie August Everding München im Jahr 2020 ab. Bereits im Studium wirkte sie in den Produktionen Little Me am Stadttheater Fürth und Cinderella am Prinzregententheater München mit.

Noch während ihres Studiums wurde Madina Frey für eine der Hauptrollen in dem Schauspielstück Harry Potter und das verwunschene Kind engagiert und verkörpert darin die Rolle der Rose Granger-Weasley. Neben diesem Engagement steht sie zudem 2021 bei dem Liederabend Denn alle Lust will Ewigkeit auf der Bühne des Stadttheaters Kempten. Auch einen Ausflug ins europaweite Fernsehen konnte Madina Frey 2021 machen, als sie beim Eurovision Song Contest als Teil des Background-Acts des deutschen Beitrags auftrat.

Bei den Theater Chemnitz übernimmt sie in der Musicalproduktion Footloose die Rolle der Urleen.

Foto: Alexander Resch

Produktionen

Dorit
Gäbler

Dorit Gäbler

Dorit Gäbler kehrt mit der Rolle der Mrs. Higgins in der Neuinszenierung des Musical-Klassikers  „My Fair Lady“ an den Ort ihres Karrierestarts zurück: 1967 eroberte sie im damaligen Karl-Marx-Stadt als Eliza Doolittle die Herzen des Publikums. Erst ein Jahr zuvor hatte die junge Schauspielerin ihr Studium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin erfolgreich beendet und war im hiesigen Ensemble als Elevin engagiert worden. Die Beschäftigung mit der Musik sollte fortan ein wesentlicher Teil ihres Berufes werden. Zunächst aber wechselte sie 1968 ans Staatsschauspiel Dresden, wo sie fast zwölf Jahre lang, wie sie selbst formuliert, „alles spielte, was gut und möglichst verschieden war“. Die Geburt ihres Sohnes und die damit verbundene Denkpause führten zu der Entscheidung, sich mehr mit Film und Fernsehen zu beschäftigen und einen Weg als freischaffende Unterhaltungskünstlerin einzuschlagen. Der Erfolg beim Publikum und Preise bei verschiedenen Wettbewerben gaben ihr Recht. Unter anderem hat sie in mehr als 30 Filmen mitgewirkt und mehrfach die Fernsehshow Ein Kessel Buntes moderiert. Ihre Vielseitigkeit stellte sie auch als gefragte Chanson-Interpretin und Sängerin mit eigener Band und eigenen Songs unter Beweis. Seit geraumer Zeit ist sie wieder regelmäßig im Theater zu erleben. So spielte sie in der Komödie am Kurfürstendamm, an der Komödie Dresden, an Köfers Komödiantenbühne und ist mit Soloprogrammen unterwegs. Im Juli 2016 hat sie an der Theaternative Cottbus mit großem Erfolg das Ein-Personen-Stück Verliebt Verlobt Verschwunden von Stefan Vögel herausgebracht, für das sie auch die Musik schrieb.

Produktionen

Rolf
Germeroth

Rolf Germeroth

Rolf Germeroth, geboren in Frankfurt am Main, absolvierte seine Schauspielausbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater Hannover. Festengagements führten ihn von 1975 bis 2014 u. a. an die Theater in Freiburg, Münster, Bielefeld, Konstanz, Ulm, Karlsruhe und Ingolstadt. Als Gast war und ist er u. a. bei den Luisenburg-Festspielen Wunsiedel, bei den Frankenfestspielen Röttingen sowie aktuell am Nationaltheater Mannheim zu erleben. Zu seinem Schauspielrepertoire gehören Rollen wie Miller (Kabale und Liebe), Henri (Drei Mal Leben), Johan (Szenen einer Ehe), Peter Stockmann (Ein Volksfeind), Odoardo Galotti (Emilia Galotti) und Alter Peer (Peer Gynt). Im Musical trat er u. a. als Higgins, Pickering, Che, Magaldi, Herr Schulz, Pilatus (Jesus Christ Superstar) sowie Dr. Scott (The Rocky Horror Show) auf. Darüber hinaus übernahm er zahlreiche Fernsehrollen, ist Sprecher für Hörspiele und Funkwerbung sowie Sprach- und Dialogcoach. An der Oper Chemnitz war er bereits als Oberst Pickering in My Fair Lady zu erleben, ab der Saison 2021/2022 spielt er außerdem den Bassa Selim in Mozarts Entführung aus dem Serail.

Jannik
Harneit

Jannik Harneit

Jannik Harneit wurde 1989 in Lüneburg geboren. Von 2009 bis 2013 studierte er Musical an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München und war 2011 Preisträger beim 40. Bundeswettbewerb Gesang. 2012 gab er den Fedja (Anatevka) bei den Bad Hersfelder Festspielen. 2013 folgte nach Claude (Hair) bei den Festspielen Bad Vilbel das Festengagement an der Staatsoperette Dresden. Seine wichtigste Partien waren dort Seymour (Der kleine Horrorladen), Mottel Kamzoil (Anatevka), Jean-Michele (La Cage aux Folles), Rocky (Rocky Horror Show), Steppke (Frau Luna) sowie Felix in der Uraufführung des Musicals Zzaun! und Frank Abagnale jr. in der Deutschen Erstaufführung von Catch Me If You Can. In der Spielzeit 2017/2018 gastierte Jannik Harneit an der Oper Chemnitz als Robert Martin (Hochzeit mit Hindernissen) und bei den Magdeburger Domfestspielen als Simon (Jesus Christ Superstar). 2018/2019 debütierte er am Theater Hof als Jimmy Smith bei der Deutschen Erstaufführung von Höllisch Moderne Millie und kreierte an der Staatsoperette die Rolle des Gwynplaine in der Uraufführung Der Mann mit dem Lachen, für die er als „Bester Hauptdarsteller“ von der Deutschen Musicalakademie nominiert wurde. Im Juni 2019 gab er als Rodney Hatch in Kurt Weills Ein Hauch von Venus seine letzte Premiere im Festengagement in Dresden und gastierte anschließend an den Landesbühnen Sachsen in dem selten gespielten Stück Sunday In The Park With George von Stephen Sondheim. Nachdem er 2020 an der Oper Chemnitz als Claude in Hair zu erleben war, steht er derzeit unter anderem als Freddy in My Fair Lady und Monostatos in Die Zauberflöte auf der Bühne der Dresdner Staatsoperette, wo er in der laufenden Spielzeit 2021/22, sowie mit weiteren Engagements am Theater Hof zu sehen sein wird.

www.jannikharneit.de

Foto: Stephan Forstmann

 

Produktionen

Erik van
Hoof

Erik van Hoof

Erik van Hoof begann bereits in jungen Jahren, Jazz Dance, Ballett und Gesang zu trainieren. Er besuchte die Dance Academy Noord-Nederland in Groningen. Seine ersten Musicalerfahrungen konnte er während seines Studiums sammeln – als Ensemblemitglied bei Cabaret und High School Musical auf Tourneen durch die Niederlande. Erik van Hoof tanzte bei den Johnny Kraaijkamp Musical Awards und ging mit der niederländischen Streetdance-Sensation Fuerza Nova auf Tournee. Anschließend war er drei Jahre lang als Purse sowie als Cover Electra und Caboose in Starlight Express in Bochum zu sehen, bevor er ebenfalls als Purse und Cover Rusty für die internationale Tournee von Starlight Express engagiert wurde. Danach ging er mit Dirty Dancing auf Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. 2016 folgten Engagements in Wien in Evita und Footloose. Danach tourte er durch Großbritannien mit The Rollerboys. Erik von Hoof studiert im Moment Musik, schreibt eigene Songs für seine erste EP und freut sich ein Teil von Footloose in Chemnitz zu sein.

Foto: Privat

Produktionen

Hardy
Hoosman

Hardy Hoosman

Hardy Hoosman arbeitete nach der Schauspielausbildung in München und New York seit 1986 als Schauspieler und Regisseur in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Als Schauspieler hat er mehrere AZ Sterne der Woche der Kulturredaktion der Abendzeitung München erhalten, unter anderem für das Ein-Personen-Stück Dreck von Robert Schneider. Zu den Höhepunkten zählen u. a. die Rolle des Simon in Jesus Christ Superstar der Broadway Musical Company New York sowie die Zusammenarbeit mit Heiner Lauterbach und Uwe Ochsenknecht in dem Stück Ein seltsames Paar in München, Berlin und Hamburg. Seit 2011 ist er künstlerischer Leiter des Fritz Theaters Chemnitz. Dort ist er sowohl als Schauspieler als auch als Regisseur tätig. Seine Inszenierung des Stücks Geheime Freunde von Rudolf Herfurtner nach dem Roman Der gelbe Vogel hat den Wolfgang-Anraths-Preis für Kinder und Jugendtheater gewonnen. Außerdem brachte er u. a. Shakespeares Kaufmann von Venedig,

Eric Assous‘ Achterbahn, Alan Ayckbourns Falsche Schlange, Gladys Heppleworth‘ 5 Frauen und ein Mord sowie einen Loriot-Abend auf die Bühne. In Garching bei München inszenierte er 2015 Orffs Carmina Burana.

Darüber hinaus spielte er diverse Rollen in Film und Fernsehen, u. a. in Marienhof, Sturm der Liebe, Soko, Der Alte und war in einer Reihe von Kinofilmen zu sehen, z. B. in Asterix und Obelix gegen Cäsar mit Gerard Depardieu oder als Drag in Enemy Mine von Wolfgang Petersen mit Dennis Quaid in der Hauptrolle.

Produktionen

Cosmin
Ifrim

Cosmin Ifrim

Cosmin Ifrim wurde in Ineu-Arad/Rumänien geboren und studierte Gesang an der Musikakademie in Cluj-Napoca. Mit dem Grand Prix des Traian Grozavezcu Wettbewerbs in Lugoj/Rumänien legte der junge Tenor den Grundstein für seine Karriere. Von 2000 bis 2008 war er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und dort u. a. als Lord Cecil in Roberto Devereux, Rinuccio in Gianni Schicchi, als Italienischer Sänger in Der Rosenkavalier, Beppe in Leoncavallos I Pagliacci und als Fenton in Falstaff zu erleben. Für seine Interpretation des Squeak in der Neuproduktion von Billy Budd wurde er in der Saison 2000/2001 mit der Eberhard Waechter Medaille ausgezeichnet.
Seit der Spielzeit 2008/2009 arbeitet er als freischaffender Sänger und war seitdem u. a. in Maribor, London, Athen, Bilbao, Basel, Sapporo, Cluj, Bukarest sowie an der Bayerischen Staatsoper, der Oper von Rom und der Wiener Volksoper mit Partien wie Alfredo in La Traviata, Tonio in Donizettis La fille du régiment, Rodolfo in La Bohème, Pedrillo in Die Entführung aus dem Serail, Arturo in I Puritani, Gabriele Adorno in Simon Boccanegra und Fernando in La Favorita zu erleben. 2016 sang er Pong in Turandot bei den Bregenzer Festspielen, Fernando in einer konzertanten Aufführung von La Favorita in Bukarest, Rodolfo in La Bohème und Arturo in I Puritani in Cluj, 2017 Gabriele Adorno in Simon Boccanegra in Bukarest und Pedrillo in Die Entführung aus dem Serail beim Savonlinna Festival. Außerdem war er als Tenorsolist in Rossinis Stabat Mater mit dem Israel Philharmonic Orchestra zu hören. Cosmin Ifrim hat im Laufe seiner Karriere mit Dirigenten wie Richard Hickox, Zubin Mehta, Fabio Luisi, Riccardo Muti, Seiji Ozawa, Donald Runnicles, Ulf Schirmer, Vjekoslav Šutej, Christian Thielemann, Franz Welser-Möst und Marcello Viotti gearbeitet.
Der Oper Chemnitz ist er als Gast verbunden und war hier bereits als Ernesto in Don Pasquale, als Laertes in Faccios Hamlet sowie als Faust in Boitos Mefistofele zu erleben.

Foto: privat

Oddur
Jonsson

Oddur Jonsson

Der junge isländische Bariton Oddur Jonsson absolvierte sein Gesangsstudium an der Gesangsakademie in Reykjavik und an der renommierten Musikhochschule Mozarteum Salzburg. Dort belegt er derzeit noch einen Masterstudiengang Lied und Oper bei Andreas Macco und Breda Zakotnik. Studienergänzend besuchte er Meisterkurse u. a. bei Thomas Moser, Ruggiero Raimondi, Kiri Te Kanawa, Peter Schreier und Tom Krause. Oddur Jonsson ist Stipendiat verschiedener Kulturstiftungen, Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe wie des Francisco-Viñas-Wettbewerbs in Barcelona 2014, des Brahms-Wettbewerbs in Pörtschach, des Musica Sacra-Wettbewerbs in Rom sowie Finalist des Mozart-Wettbewerbs 2014 in Salzburg.
Erste Bühnenerfahrungen sammelte er in Hochschulproduktionen als Graf in Le nozze di Figaro, als Kaiser in Ullmanns Der Kaiser von Atlantis und als Belcore in L‘elisir d‘amore. Darüber hinaus gastierte er als Orest im Glucks Iphigenie en Tauride bei den Opernfestspielen in Bad Aibling. Am Salzburger Landestheater coverte er den Kurwenal in Tristan und Isolde, bei den Salzburger Festspielen war er unter Antonio Pappano ebenfalls als Cover für den Posa in Don Carlos tätig. Im Oktober 2014 gab er sein Debüt als Posa an der Oper in Reykjavik. Dort ist er auch als Figaro in Il barbiere di Siviglia und als Don Giovanni zu erleben. Bei den Festspielen in Bad Aibling sang er 2016 den Jeletzky in Pique Dame. An der Oper Chemnitz gab er in der Spielzeit 2016/2017 sein Debüt als Wolfram in <link record:tx_ccrepertoire:tx_ccrepertoire_domain_model_stageplay:504>Tannhäuser.
Große  Erfolge hatte Oddur Jonsson mit einem Schubert-Liederabend beim Festival in Aix-en-Provence und mit Mozarts Requiem am Münchner Gasteig. Ein viel beachtetes Debüt gab er an der Oper Paris mit Mahlers Lied von der Erde.
Foto: Jóhanna Ólafsdóttir

Produktionen

Daria
Kalininia

Daria Kalininia

Die russische Sopranistin Daria Kalinina begann 2011 ihre Ausbildung am Akademischen Musikcollege des Moskauer Konservatoriums. 2019 absolvierte sie ihren Bachelor of Arts im Fach Gesang mit Auszeichnung in der Klasse von Thomas Heyer und studiert derzeit bei Lars Woldt an der Theaterakademie August Everding. Die Sopranistin nahm an zahlreichen Meisterkursen bei renommierten Dozenten teil, unter anderem bei Chen Reiss, Helmut Deutsch, Andreas Burzik, Ian Bostridge, Cornelia Preissinger und Nicola Beller Carbone. Zudem arbeitete sie mit Dirigent:innen und Regisseur:innen wie Olivier Tambosi, Nicholas Cleobury, Valterri Rauhalammi, Hermann Bäumer, Elisabeth Stöppler und Wolfgang Nägele.

2017 trat Daria Kalinina als Susanna in Die Hochzeit des Figaro bei den Burgfestspielen Bad Vilbel und als Oskar in Ein Maskenball in der Kammeroper Frankfurt auf. 2018 war sie als Gretel in Hänsel und Gretel erneut bei den Burgfestspielen Bad Vilbel zu hören. 2019 übernahm die Sopranistin die Rolle der Prinzessin Alciloe im Rahmen der Wiederaufnahme von Cherubinis Oper Idalide, oder die Jungfrau der Sonne sowie die Rolle der Celestina in der Oper Pit und Paula. Frisch versalzen am Staatstheater Darmstadt. Im selben Jahr debütierte sie mit der Partie der Adina in der Oper Der Liebestrank in einer Inszenierung für Kinder an der Frankfurter Oper. Von 2018 bis 2020 gastierte Daria Kalinina am Staatstheater Mainz mit Rollen wie Barbarina in Le nozze di Figaro, Sandmann und Taumann in Hänsel und Gretel sowie Xenia in Boris Godunow.

Foto: Mark Noomann

Eiko
Keller

Eiko Keller

Der gebürtige Hamburger Eiko Keller erhielt seine Ausbildung an der Stage School Hamburg und besuchte das Broadway Dance Center in New York City. Im Ronacher in Wien war er bei Sister Act als Swing und Cover TJ/Erkan zu sehen. Er spielte im Harburger Theater den Punk und Sarah Kendrew in High Fidelity und John Lennon in der Deutschsprachigen Erstaufführung von Backbeat – Die Beatles in Hamburg im Altonaer Theater. Er stand bei Das Wunder von Bern in den Rollen Helmut Rahn, Berni Klodt, Fritz Walter und Toni Turek auf der Bühne und spielte Action in West Side Story bei den Schlossfestspielen in Schwerin. Zuletzt konnte man ihn im Ensemble und als Cover Sky bei Mamma Mia! sowie bei Pretty Woman u. a. als Cover Stuckey sehen. Neben seiner Tätigkeit als Musicaldarsteller und Tänzer spielt Eiko außerdem Gitarre, Schlagzeug sowie Bass und stand bereits mit mehreren Rock-, Pop- und Punkbands auf der Bühne.

Foto: Thomas Leidig

Produktionen

Daniel
Kirch

Daniel Kirch

Zu den Projekten von Daniel Kirch an der Spielzeit 2021/22 zählen Neuproduktionen von Tristan und Isolde in Chemnitz und in Nancy, Ariadne auf Naxos in Bologna, Loriot’s Ring an einem Abend in Graz, Siegfried in Siegfried und Götterdämmerung in Chemnitz.

Wichtige Stationen der jüngsten Vergangenheit waren Tristan in Tristan und Isolde unter Ulf Schirmer in Leipzig und unter Hartmut Haenchen in Lyon, Francisco Borgia in Ernst Kreneks Karl V. in München, die Titelpartie in Tannhäuser in Amsterdam unter Marc Albrecht und in der Regie von Christof Loy, in Innsbruck und Leipzig, Siegfried in Siegfried und Götterdämmerung in Chemnitz, Florestan in Fidelio in Dresden, Madrid und Bergen, Stolzing Die Meistersinger von Nürnberg in München unter Kririll Petrenko, in Beijing in der Regie von Kaspar Holten, in Budapest unter Adam Fischer, in Leipzig unter Ulf Schirmer und in Manchester unter Sir Mark Elder; Severin in Weills Der Silbersee in Warschau, Fidelio und Parsifal in Stuttgart, Erik in Der fliegende Holländer in Barcelona, Tokyo und Warschau, Der Fremde in konzertanten Aufführungen von Korngolds Das Wunder der Heliane an der Wiener Volksoper, Siegmund in Die Walküre und die Titelpartie in Parsifal in Leipzig unter Ulf Schirmer, Fritz in Schrekers Der ferne Klang in Graz, Bacchus in Ariadne auf Naxos in Beijing, Paul in Korngolds Die tote Stadt in Nancy, Nantes und Angers, Lohengrin in Nantes und Angers, Wagners Liebesverbot in Leipzig, der Kaufmann in Rihms Jakob Lenz in Bologna sowie Jim Mahoney in Weills Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny in Essen und Leipzig. 2010 debütierte Daniel Kirch an der Deutschen Oper Berlin als Karl von Valois in Walter Braunfels’ Szenen aus dem Leben der heiligen Johanna – der letzten Inszenierung von Christoph Schlingensief.

2007 startete Daniel Kirch als Max in Webers Der Freischütz ins jungend-dramatische Fach, zunächst in konzertanten Aufführungen in Warschau, dann szenisch in Salzburg.

Weitere Gastspiele führten den Sänger an die Staatsoper Berlin, das Opernhaus Zürich, die Mailänder Scala, die Semperoper Dresden, die Wiener Staatsoper, das Gran Teatro Liceu in Barcelona, die Bregenzer und Salzburger Festspiele, das Opernhaus Düsseldorf, das Théâtre de la Monnaie Brüssel sowie an die Bayerische Staatsoper München.

Daniel Kirch arbeitet auch mit Dirigenten wie James Conlon, Valery Gergiev, Michael Gielen, Eliahu Inbal, René Jacobs, Marek Janowski, Susanne Mällki, Zubin Mehta, Markus Stenz, Christian Thielemann, Lothar Zagrosek, und mit Regisseuren wie Harry Kupfer, Michael Thalheimer, Robert Carsen, Andreas Homoki, Peter Konwitschny, Günter Krämer und David Pountney  zusammen.

Als Konzertsänger sang er  Beethovens Missa Solemnis und 9. Symphonie, Mahlers Das Lied von der Erde und 8. Symphonie, Waldemar in Schönbergs Gurre-Liedern, Schmidts Das Buch mit sieben Siegeln, Schumanns Faust-Szenen, Zenders Bearbeitung von Schuberts Winterreise, Verdis Requiem, in Berlin, Dresden, Amsterdam, Rotterdam, Den Haag, Paris, Warschau, Tel Aviv, Tokyo...

Als Liedsänger gastierte er u.a. in Berlin, Zürich, Köln, und beim Bad Kissinger Sommer. Eine unkonventionelle Produktion der Winterreise von Michael Thalheimer am Deutschen Theater wurde mit großem Erfolg aufgenommen.

Daniel Kirch studierte an der Hochschule für Musik seiner Heimatstadt Köln bei Hans Sotin, sowie in Berlin bei Irmgard Hartmann-Dressler und erweiterte seine Studien mit James Wagner, Reiner Goldberg, Dennis O`Neill und Jan-Hendrik Rootering.

Er ging als Preisträger mehrerer Wettbewerbe hervor.

Mit Beginn der Spielzeit 1997/98 holte ihn Operndirektor Harry Kupfer in das Ensemble der Komischen Oper Berlin, der er - auch als Gast - bis 2004 verbunden war.

Ein Teil seines sängerischen Werdegangs wurde auf CD und DVD dokumentiert.


Foto: Hermann und Clärchen Baus

Daniela
Köhler

Daniela Köhler

Daniela Köhler studierte Gesang in Stuttgart bei Julia Hamari und Bernhardt Jäger-Böhm sowie an der Musikhochschule Karlsruhe bei Ingrid Haubold. Sie war Stipendiatin der Zonta Karlsruhe, des Lions Club Karlsruhe-Durlach und des Richard-Wagner-Verbands Baden-Baden. 2010 gewann sie den 1. Preis bei der International Vocal Competition in 's-Hertogenbosch, außerdem nahm sie an diversen Meisterkursen teil. Von 2007 bis 2009 war die junge Sopranistin zunächst Mitglied am Opernstudio des Badischen Staatstheaters Karlsruhe und ist dem Haus seitdem sehr eng verbunden. Ihr Debüt als Helmwige in Die Walküre gab sie 2014 am Gran Teatre del Liceu Barcelona. Gastengagements in dieser Rolle an der Oper Leipzig und der Bayerischen Staatsoper folgten. Ihr Repertoire umfasst außerdem Partien wie Sieglinde, Leonore (Fidelio), Brünnhilde (Siegfried und Ring an einem Abend), Julia (La Vestale) und Norma. Bei den Bayreuther Festspielen 2018 war sie als Cover für die Partie der Sieglinde engagiert und übernahm alle Brünnhilde-Partien in der Bayreuther Kinderoper Der Ring des Nibelungen. In der Saison 2018/2019 sang sie die Brünnhilde in Loriots Ring an einem Abend am Staatstheater Mainz, am Aalto-Theater Essen sowie am Nationaltheater Mannheim. Im Frühjahr 2019 war sie mit den Bayreuther Festspielen auf Tour in Abu Dhabi, wo sie Sieglinde in Die Walküre verkörperte. Im Frühjahr folgte dann in Leipzig ihr Aufsehen erregendes Debüt als Brünnhilde in Siegfried, und im November präsentierte sie mit dem Orchestre National de Lille die anspruchsvolle Sopranpartie von Mahlers 8. Sinfonie. 2019/2020 sang sie u. a. in Chemnitz Leonore (Fidelio) und in Madrid Helmwige. Im Oktober 2020 debütierte sie als Isolde in einer Kurzfassung von Tristan und Isolde am Aalto-Theater Essen. Als Jungfer Leitmetzerin war sie in der Neuinszenierung von Der Rosenkavalier an der Staatsoper München im Frühjahr 2021 zu erleben. Anschließend folgte die Siegfried-Brünnhilde in Loriots Ring an einem Abend in Leipzig. Im Mai 2021 war sie an der Seite von Stephen Gould Brünnhilde in einem Gala-Konzert mit Auszügen aus der Tetralogie zu Ehren des 80. Geburtstages von M° Taijiro Iimori in der Bunka Kaikan Hall in Tokio zu hören. Daniela Köhler ist außerdem eine gefragte Konzertsängerin. Zu den Orchestern, mit denen sie konzertierte, gehören u. a. das Radio-Sinfonieorchester des SWR in Stuttgart sowie das Orchester des Mariinski Theaters in St. Petersburg.

 

Foto: Admill Kuyler Photography

Stefanie
Köhm

Stefanie Köhm

Stefanie Köhm studierte an der Folkwang Universität der Künste Essen. Während des Studiums spielte sie das Rotkäppchen in Into The Woods in Hagen, Laura in High Fidelity am Theater im Rathaus Essen und war Preisträgerin des Bundeswettbewerbs Gesang. Bei der Deutschsprachigen Erstaufführung von Avenue Q in St. Gallen verkörperte sie die Doppelrolle Kate Monster/Lucy und begeisterte damit auch bei der Deutschen Erstaufführung am Nationaltheater Mannheim. Darüber hinaus war sie u. a. in Sunset Boulevard in Bad Hersfeld, Company und Blues Brothers am Nationaltheater Mannheim sowie an der Oper Chemnitz als Svetlana/Florence in Chess – Das Musical und als Marguerite ind The Scarlet Pimpernel zu sehen. 2018 brillierte sie als Mabel in Fame bei den Gandersheimer Domfestspielen. Zuletzt sah man sie in West Side Story und Blues Brothers am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken und als Diva in Priscilla am Theater St. Gallen.

Foto: Jakob Voges

Produktionen

Björn Christian
Kuhn

Björn Christian Kuhn

Björn Christian Kuhn, geboren in Marburg, absolvierte ein Musical-Studium (Gesang, Schauspiel, Tanz) an der Folkwang Universität der Künste Essen und ein weiterführendes Gesangsstudium an der McGill-University in Montréal, Kanada. Er erhielt mehrere Preise und Stipendien. Von 2001 bis 2004 war er am Landestheater Coburg, von 2004 bis 2016 an der Oper Halle fest engagiert. Gastverträge führten ihn u. a. an die Deutsche Oper am Rhein, ans Aalto-Musiktheater Essen, an die Oper Leipzig (Musikalische Komödie), ans Staatstheater Schwerin, Theater Lübeck, Theater Chemnitz, Theater Hagen, Volkstheater Rostock, Theater Bielefeld, Landestheater Schleswig-Holstein, Pfalztheater Kaiserslautern, Konzerthaus Berlin, Theater & Philharmonie Thüringen, an die Landesbühnen Sachsen, Des Moines Metro Opera (USA), ans Theater des Westens, an die Seebühne Walenstadt, ans Grillo-Theater Essen, Düsseldorfer Schauspielhaus, an die Neuköllner Oper Berlin und ans Players’ Theater Montréal. Er wirkte mit an Konzertproduktionen für RBB, WDR und Deutschlandradio.

Neben Musical-Partien wie den Titelrollen in Edgar Allan Poe (UA), Young Frankenstein (DSE) und Peter Pan, Tony, D’Artagnan (Die Drei Musketiere, DSE), Pasha Antipov (Doktor Schiwago, DSE), Conférencier und Ari Leschnikoff war er in Oper und Operette u. a. als Ferrando (Così fan tutte), Alfred (Die Fledermaus), Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) sowie in der Titelrolle in Simplicius (DEA) zu erleben. Er arbeitete mit Regisseuren wie Helmut Baumann, Joseph E. Köpplinger, Cusch Jung, Bernd Mottl, Andrea Moses, Holger Hauer, Robert Lehmeier, Aron Stiehl und Nicholas Broadhurst. Auch als Konzert- und Oratoriensänger (Evangelist in Bachs Passionen und dem Weihnachtsoratorium und Solist in den großen Chorwerken von Händel, Haydn, Monteverdi, Mozart, Schubert u. a.) mit Dirigenten wie Yannick Nézet-Séguin und Ensembles wie dem Händelfestspielorchester Halle übt er eine rege Tätigkeit aus.

Seit 2017 ist er festes Mitglied der HauptstadtTenöre und seit 2018 bei der Gruppe Musical's Finest. 2019 wurde er Teil des vierköpfigen Hausensembles des renommierten Renitenztheater Stuttgart. Daneben singt er regelmäßig bei den Berliner Comedian Harmonists Today, den Comedian Harmonists in Concert und dem Stuttgarter Sophisticated Orchestra, wo er auch Trompete spielt. Mit Musik-Kabarett und Chanson-Programmen bereist er seit Jahren Kleinkunstbühnen und Theater und hatte Gastauftritte in Radio und Fernsehen.

www.bjoernkuhn.de

Foto: Falk Wenzel

Produktionen

Anna
Matrenina

Anna Matrenina

Anna Matrenina bestand die Abschlussprüfung im Hauptfach Chorleitung am Moskauer Staatskonservatorium mit besonderem Erfolg. Von 2014 bis 2016 war sie am Moskauer akademischen Staatskindermusiktheater als Chorsängerin angestellt. Im Jahr 2016 nahm sie ein Studium im Hauptfach Gesang an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden bei Frau Professor Trappe-Wiel auf. Seit ihrem erfolgreichen Bachelorabschluss studiert sie Master Gesang bei Frau Professor Maamar und nahm als Sängerin bereits an mehreren Meisterkursen teil: Internationale Sommerakademie des Mozarteum Salzburg bei Prof. Lorraine Nubar, Belcanto bei Peter Berne, Schumann, Myrthen bei KS Prof. Olaf Bär und Lucja Zarzycka. Seit Dezember 2018 ist Anna Matrenina an der Staatsoperette Dresden engagiert. Sie spielt den 3. Knabe in Mozarts Zauberflöte und eine Kunststudentin in One Touch of Venus von Kurt Weill. Erste große Bühnenerfahrung sammelte die Mezzosopranistin während ihres Masterstudiums in der Hochschulproduktion Alcina, wo sie im April/Mai 2021 als Bradamante zu hören war. Seit November 2021 ist sie Teil des Soloquartettes in Die Entführung aus dem Serail an der Oper Chemnitz.

Richard
McCowen

Richard McCowen

Der in Kalifornien geborene Sänger Richard McCowen hatte regelmäßig Engagements bei Opernproduktionen in Amerika, Europa und Kanada, bevor er seine Liebe zum Musical entdeckte. Zu seinem Opernrepertoire gehörten zahlreiche große Partien, so der Macduff in Giuseppe Verdis Macbeth, die Titelpartie in Otello, der Canio in Der Bajazzo von Ruggero Leoncavallo und Siegmund in Richard Wagners Oper Die Walküre. Nach seinem Wechsel ins Musicalfach übernahm Richard McCowen schnell zahlreiche Rollen. Er war u. a. als Sporting Life in Porgy and Bess, als Audrey II in Der kleine Horrorladen, als Geist der Gegenwart in Scrooge, als Bobby Franklin in Taxi Taxi und Jack Blackburn in der Uraufführung des Musicals Der Kampf des Jahrhunderts zu sehen. Bei der Tanzshow Riverdance trat er als Featured Solist auf und spielte zuletzt die Rolle des Tito Suarez und war Gesangssolist im Musical Dirty Dancing in Berlin, Oberhausen sowie auf der Deutschen Tournee. Als der Feige Löwe trat er im Musical The Wiz sowie im Ensemble von Show Boat am Landestheater Linz auf. Zuletzt war er als Pumbaa in Der König der Löwen in Hamburg und Herodes Antipas in Jesus Christ Superstar in Salzburg zu sehen. Neben seiner Arbeit als Darsteller ist er auch als Gesangsdozent tätig.

Foto: Ralf Rühmeier

Produktionen

Siyabonga
Maqungo

Siyabonga Maqungo

Der südafrikanische Tenor Siyabonga Maqungo wurde in Soweto geboren und studierte zunächst an der renommierten North-West University in Potchefstroom / Südafrika. 2014 folgte ein Masterstudium an der Kölner Hochschule für Musik und Tanz bei Josef Protschka.
Siyabonga Maqungo gilt als einer der talentiertesten Nachwuchstenöre Südafrikas und ist dort regelmäßig bei den Festivals wie dem Mozart Festival Johannesburg als Solist in den großen Oratorien und Messen von Bach, Händel und Mozart zu erleben. Sein Debüt in Deutschland hatte er in Köln als Nemorino in Donizettis L‘elisir d‘amore. Im Sommer 2015 sang er noch während des Studiums den Alfred in Die Fledermaus am Staatstheater Meiningen und trat in der Spielzeit 2015/2016 ein Festengagement an diesem Haus an. Dort war er u. a. als Graf Almaviva in Der Barbier von Sevilla, als Ferrando in Così fan tutte, als Brighella in Ariadne auf Naxos sowie als David in Die Meistersinger von Nürnberg zu erleben. Für seinen „strahlenden Tenor” als David in Meiningen wurde er im Fachmagazin Opernwelt als „Nachwuchssänger des Jahres“ nominiert. Im Sommer 2017 debütierte er bei der Sommeroper in Gars am Kamp (Österreich) als Tamino (Die Zauberflöte). Seit Beginn der Spielzeit 2018/2019 war er Ensemblemitglied an der Oper Chemnitz, wo er u. a. als Alfred, Tamino, Froh, Wagner / Nereo in Arrigo Boitos Oper Mefistofele sowie in Konzerten zu hören war. 2019 wurde er für den International Opera Award in der Kategorie „Young Singer“ sowie in der Opernwelt für seine Interpretationen des David an der Staatsoper Unter den Linden Berlin unter Daniel Barenboim und des Jaquino in Chemnitz als „Bester Sänger“ nominiert. Mit Beginn der Spielzeit 2020/2021 wechselte er ins Ensemble der Staatsoper Unter den Linden Berlin.

 

 

Maike Katrin
Merkel

Maike Katrin Merkel

Maike Katrin Merkel wuchs in einem kleinen Ort bei Frankfurt am Main auf und absolvierte ihr Musicalstudium an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig. Schon während des Studiums spielte sie in West Side Story, Hair und Jesus Christ Superstar und gewann mehrere Preise beim Bundeswettbewerb Gesang. 2005 wurde sie als Hauptdarstellerin am Friedrichstadtpalast Berlin engagiert. Es folgten Erstbesetzungen in den Rollen der Rebecca und Herzogin Ludovika von Bayern in den Erfolgsmusicals Tanz der Vampire und Elisabeth. Ab 2011 war sie im Musical-Hit Sister Act als Mutter Oberin und lebensfrohe Schwester Mary Patrick am Ronacher in Wien zu sehen, spielte die Rolle der Crystal in Der kleine Horrorladen bei den Sommerfestspielen in Amstetten und durfte 2012 in Osaka und Tokio bei einem Gastspiel erneut im Musical Elisabeth die Rolle von Sissis Mutter Herzogin Ludovika interpretieren. 2015 übernahm sie dann im selben Stück die Erstbesetzung der strengen Erzherzogin Sophie. Nach zwei weiteren Jahren als Sängerin am Friedrichstadtpalast Berlin in The ONE Grand Show ist sie seit 2016 vor allem als freiberufliche Sängerin und Schauspielerin u. a. im Bremer Fritz Theater zu sehen. Sie entwirft eigene Programme, tourt mit dem Schlagermusical Ab in den Süden durch Deutschland und stand im November 2020 am Kammertheater Karlsruhe in Die Weihnachtsfeier auf der Bühne. Dort kann sie seit Mai 2021 auch in gleich drei unterschiedlichen Stücken bei Kammertheater on Tour ihre Wandlungsfähigkeit unter Beweis stellen.

Foto: Detlef Eden

Produktionen

Claudia
Müller-Kretschmer

Claudia Müller-Kretschmer

Die gebürtige Chemnitzerin Claudia Müller-Kretschmer, aufgewachsen in einem musikalischen Elternhaus, stand schon als Kind auf der Bühne und absolvierte eine klassische Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig. Bereits während des Studiums spielte sie in mehreren Musicalproduktionen an der Oper Chemnitz, so u. a. die Grace in der deutschen Erstaufführung von Fame, die Maria in Jesus Christ Superstar, die Garbo in Falco Meets Amadeus oder die Titelpartie in Victor/Victoria. Danach wirkte sie deutschlandweit in Produktionen wie Les Misérables (Fantine und Eponine), Fame (Miss Sherman und Miss Bell), Woodstock (Melanie), Die letzten fünf Jahre (Cathy) und Anatevka (Chava) mit. In der Berliner Bar jeder Vernunft spielte sie Fräulein Kost in Cabaret, eine Rolle, mit der sie auch an der Oper Chemnitz zu Gast war. Hier war sie außerdem als Nehebka und Cover Amneris in Elton Johns Aida, als Schwester Robert Anna in Non(n)sens sowie als Solistin in Alles nur Theater in der Reihe Nachtcafé und als Lola Blau zu erleben. In Gemeinschaftsproduktionen des Studio W.M. mit den C³ Veranstaltungszentren Chemnitz gestaltete sie Rollen wie Nancy in Oliver!, Miss Sherman in Fame, Ottilie in Im weißen Rössl und Miss Hannigan in Annie. Mit dem Studio W.M. verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit, zunächst als Schülerin und Solistin, später als Lehrkraft für Singen und Sprechen. Im September 2020 hat sie gemeinsam mit ihrer Schwester Susanne Müller-Kaden die Leitung des Studio W.M. übernommen.

Jürgen
Mutze

Jürgen Mutze

Jürgen Mutze wurde in Plauen/Vogtland geboren. Er erlernte zunächst das Handwerk eines Rundfunkmechanikers und erwarb sein sängerisches Rüstzeug als Chorsänger in Greiz und Plauen. Über die Stationen Bernburg, wo er ins Solofach wechselte, Halberstadt, Gera, Eisenach und Zwickau wurde er 1980 an das Chemnitzer Opernhaus verpflichtet. Neben Fachpartien als Charaktertenor in zeitgenössischen Opernwerken konnte er auch im klassischen Opernrepertoire sowie in Operette und Musical seine Vielseitigkeit unter Beweis stellen: Lord Barrat in Henzes Der junge Lord und Mime in Wagners Ring des Nibelungen seien stellvertretend genannt. Die Knusperhexe in Hänsel und Gretel hat er insgesamt mehr als 300-mal gesungen. Der Oper Leipzig war er zehn Jahre als ständiger Gast verbunden. Weitere Gastspiele führten ihn u. a. nach New York, Tel Aviv, Gran Canaria, Venedig, Japan, Karlsruhe, Darmstadt, Dresden und in die Schweiz.

Astrid
Nowak

Astrid Nowak

Die gebürtige Wienerin Astrid Nowak entdeckte früh ihre Liebe zum Theater und war in ihrer Jugend Mitglied der Sophistikids Company unter der Leitung von Ramesh Nair, wo ihr schnell klar wurde, dass die darstellende Kunst von der Liebe zur Berufung geworden ist. 2012 schloss sie vorzeitig ihre Schauspielausbildung in Wien mit ausgezeichnetem Erfolg ab und sammelte erste Erfahrungen als Regie- und Choreografieassistentin.

Sie spielte u. a. in Rent die Rolle der Maureen, in Into the Woods das Rotkäppchen, in You‘re a Good Man, Charlie Brown die Lucy und in Spring Awakening die Ilse. Auch auf der reinen Schauspielbühne war sie in Die Meeresoden und in der modernisierten Penthesilea-Produktion des Alice Ensembles zu erleben.

Astrid Nowak hat erste Kabarett-Luft geschnuppert, als sie als Teil des Fix-Ensembles im Kabarett Simpl in Wien die Revue Alles war gut! spielen durfte.

Als Choreografin wurde sie regelmäßig vom Vienna‘s English Theatre engagiert, wo sie neben Rent und Into the Woods auch Dogfight choreografierte.

Astrid Nowak freut sich, mit der Produktion Footloose das erste Mal an die Städtischen Theater Chemnitz zu kommen.

Foto: Catchlight by Martin Hauser

Produktionen

David
Pershall

David Pershall

Von den New York Times als „leidenschaftlich und klangvoll“ beschrieben, hat sich der amerikanische Bariton David Pershall rasch auf internationalen Bühnen und Konzertbühnen etabliert. In der Spielzeit 2021/2022 gibt er sein Rollendebüt als Gunther in Götterdämmerung am Theater Chemnitz und kehrt für Don Carlo an die Metropolitan Opera in New York zurück. Der Corona-Krise fielen sein Cover-Vertrag für Don Giovanni an der Metropolitan Opera, eine USA-Tournee mit Waltons Belshazzar’s Feast sowie Konzerte mit Szymanowskis Stabat Mater mit dem National Symphony Orchestra unter der Leitung von Gianandrea Noseda zum Opfer.

2020/2021 war David Pershall als Figaro in Il barbiere di Siviglia an der San Diego Opera, als Silvio in I Pagliacci an der Greensboro Opera und als Papageno am Teatre Principal auf Mallorca zu erleben. Sein Debüt an der Metropolitan Opera gab er 2015 in der Rolle des Figaro in Il barbiere di Siviglia und kehrte danach als Schaunard in La Bohème und Lord Cecil in Maria Stuarda zurück. Von 2014 bis 2016 war David Pershall Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo er Rollen wie Figaro in Il barbiere di Siviglia, Belcore in L’elisir d’amore, Sharpless in Madama Butterfly, Lescaut in Manon Lescaut und Sebastian in The Tempest sang. In den letzen Jahren sang er Partien wie Marcello in La Bohème, Lescaut in Massenets Manon, Papageno, Figaro in Il barbiere di Siviglia, Belcore in L’elisir d’amore, als Zurga in Les pêcheurs de perles, Conte di Luna in Il Trovatore, Conte Almaviva in Le nozze di Figaro, Eisenstein in Die Fledermaus und Rodrigo in Don Carlo an der Oper Burg Gars in Österreich sowie in Opernhäusern wie Washington, Boston oder San Francisco.

David Pershall machte sich auch als Konzertsänger einen Namen. Er trat in der Carnegie Hall und der Avery Fisher Hall auf. Sein Debüt-Recital an der San Francisco Opera wurde vom San Francisco Chronicle als „wunderbar zu erleben“ beschrieben. David Pershall erhielt seine Ausbildung an der Yale School of Music und ist Absolvent des San Francisco Opera’s Merola Program und des Virginia Opera Resident Artist Program.

Foto: Rebecca Milner

Martin
Petzold

Martin Petzold

Der Tenor Martin Petzold erhielt seine erste musikalische Ausbildung als Mitglied des Thomanerchores in seiner Heimatstadt Leipzig. Er studierte an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn-Bartholdy Gesang. Seit 1986 singt er im Solistenensemble der Oper Leipzig. Dort wurde er in über 80 Partien gefeiert. Neben der Operntätigkeit verbindet Martin Petzold musikalisch eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Thomanerchor Leipzig und dem Gewandhausorchester. Zahlreiche Konzertverpflichtungen führten ihn bisher zu bedeutenden internationalen Festivals in ganz Europa, in die USA, nach Israel, Japan, Korea, China und nach Mittel- und Südamerika. Besonders seine Interpretationen der Werke Johann Sebastian Bachs haben weltweit Anerkennung gefunden und gelten für ihn als Mittelpunkt seines künstlerischen Schaffens. Der Opern-, Oratorien- und Konzertsänger kann auf ein außergewöhnlich umfangreiches Repertoire zurückgreifen, das Werke von Komponisten aller Stilrichtungen einschließt. Wertvolle künstlerische Anregungen bekam Martin Petzold in der Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten wie Georg Christoph Biller, Riccardo Chailly, Enoch zu Guttenberg, Ton Koopman, Kurt Masur, Yehudi Menuhin, Kent Nagano, Helmuth Rilling, Ulf Schirmer, Peter Schreier u.a. Darüber hinaus ist er ein gern gesehener Gast an vielen europäischen Opernhäusern wie zum Beispiel am Theater Basel, wo er wiederholt mit dem Regisseur Herbert Wernicke zusammenarbeitete. Er gastierte u.a. an der Semperoper in Dresden, Staatsoper Hamburg, Opera Messina (Sizilien), Königliche Oper Lissabon, Königliche Oper Madrid und über viele Jahre an der Staatsoper Stuttgart. Auch als Konzert – und Liedsänger beeindruckte er in bedeutenden Musikzentren, z.B. im Gewandhaus zu Leipzig, in der Philharmonie Berlin und Köln, der Liederhalle Stuttgart, im Gasteig München, in der Hamburger Laeiszhalle, der Tonhalle Zürich, im Wiener Musikverein, im Teatro comunale di Bologna, der Suntory Hall in Tokio, dem Palau da la Música Catalana in Barcelona, im Edinburgh Festival Theatre, in Milano, Rom, Hongkong, Seoul, New York, Chicago, Sao Paolo, Curitiba, Porto Alegre, San Josè in Costa Rica u.v.m. Martin Petzold kann auf zahlreiche Rundfunk-, Fernseh- sowie CD- und DVD-Produktionen verweisen: Die Evangelistenpartie der Bachschen Matthäus-Passion mit dem Thomanerchor in der Thomaskirche, den Monostatos in Die Zauberflöte unter Arnold Östmann bei L’Oiseau de Lyre oder Das Wunder der Heliane von Erich Korngold, um nur einige zu nennen. An vielen Produktionen der DECCA-Reihe Entartete Musik, u.a. unter Lothar Zagrossek und John Mauceri, war er maßgeblich beteiligt. Seit einigen Jahren gibt er in Meisterkursen seine Erfahrungen an junge Sänger:innen weiter. Für seine herausragenden Leistungen wurde Martin Petzold im Jahre 2001 zum Kammersänger ernannt. Im Dezember 2012 fand die Premiere der Kinofilmproduktion Ludwig II statt, in der Martin Petzold als alter Lohengrin mitwirkt. Seit einigen Jahren gehen er, als der Partitur verbundener Sänger, und die improvisierenden Instrumentalisten des Stephan-König-Trios mit Bach in Jazz einen vollkommen neuen Weg zu Bach. Dieses vokale Experiment wurde bisher von der nationalen und internationalen Presse hoch gelobt. Ein besonderes Anliegen des Künstlers gilt der Erhaltung des deutschen Volksliedgutes. Auch als Illustrator und Karikaturist tritt Martin Petzold zunehmend in die Öffentlichkeit.

www.martinpetzold.com

Foto: Gert Mothes

Produktionen

Cornelia
Ptassek

Cornelia Ptassek

Die Sopranistin Cornelia Ptassek wurde in München geboren und studierte an den Musikhochschulen Stuttgart, Rostock sowie in Salzburg. Nach ersten Erfahrungen an den Theatern in Bremen, Schwerin, Flensburg und Bremerhaven wurde sie an das Nationaltheater Mannheim engagiert, wo sie von 2005 bis 2016 festes Ensemblemitglied war. Während dieser Zeit konnte sie ihr Repertoire umfangreich erweitern und ist heute in lyrischen Partien ebenso zu Hause wie im jugendlich-dramatischen Fach. Darüber hinaus kann sie auf breite Erfahrungen im Bereich der musikalischen Wiederentdeckungen sowie der neuen Musik verweisen. In den vergangenen Spielzeiten sang sie am Nationaltheater Mannheim unter anderem die Titelpartie in Cherubinis Medée, Strauss‘ Salome, Glucks Alceste sowie Grete in Schrekers Der ferne Klang und Elettra in Mozarts Idomeneo. Seit der Spielzeit 2016/2017 ist sie freiberuflich tätig. Gastspiele führen sie u. a. als Senta nach Trier, als Ariadne, Grete und Heliane in Schrekers Wunder der Heliane sowie mit Strauss‘ Vier letzten Liedern nach Lübeck, als Elettra ans Litauische Nationaltheater in Vilnius und in der Titelpartie von Cherubinis Medée an die Staatsoper Stuttgart. Zu ihren Partien gehören außerdem Donna Anna, Gräfin (Le nozze di Figaro), Aspasia (Mitridate), Pamina, Elsa, Eva, Salome, Chrysothemis, Violetta und Liù.
Foto: Caroline Wirthle

Kerstin
Randall

Kerstin Randall

Die Sopranistin Kerstin Randall wurde in Cottbus geboren, studierte an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und wurde danach im Opernstudio der Komischen Oper Berlin aufgenommen, wo sie im Sinne des realistischen Musiktheaters Walter Felsensteins als Sängerdarstellerin ausgebildet wurde. Als Mitglied dieses Studios wurde sie in Produktionen der Komischen Oper Berlin besetzt, u .a. als Barbarina in Mozarts Die Hochzeit des Figaro, Amor in Glucks Orpheus und Eurydike und als Fleurette in Offenbachs Ritter Blaubart.
Vor dem Fall der Berliner Mauer war sie eingeladen, die Rolle der Iseut in Le Vin Herbé des Schweizer Komponisten Frank Martin beim Internationalen Musiktheaterfestival in Bregenz, Österreich, zu singen. Nach einem großen Erfolg mit dieser Partie wurde die Einladung für das folgende Jahr erneuert, und sie sang die Euridice in Glucks Orpheus und Euridice. Diese Rolle begegnete ihr als Gast an den Städtischen Theatern Erfurt wieder, andere Gastspiele führten sie als Marzelline (Fidelio) an das Staatstheater Schwerin, als Titania an das Opernhaus Leipzig und als Lauretta nach Freiberg.
Nach ihren Erfolgen als Gast an den Städtischen Theatern Chemnitz mit der Partie der Roten Nachbarin in Udo Zimmermanns Die wundersame Schustersfrau und der Zeitel in Bocks Der Fiedler auf dem Dach wurde sie 1992 fest in das Chemnitzer Opernensemble engagiert. Hier war sie u. a. als Musetta (La Bohème), Donna Elvira (Don Giovanni), Susanna (Die Hochzeit des Figaro), Erste Dame (Die Zauberflöte), Baronin (Der Wildschütz), Lisa (Gräfin Mariza), Bronislawa (Der Bettelstudent), Kurfürstin (Der Vogelhändler), Frau Fluth (Die lustigen Weiber von Windsor), Cosette (Les Misérables), Maria (West Side Story), Hanna Glawari (Die lustige Witwe), Antonia (Hoffmanns Erzählungen), Wellgunde (Das Rheingold), Helmwiege (Die Walküre), Woglinde (Götterdämmerung), Sylva Varescu (Die Csárdásfürstin) sowie als Sand- und Taumännchen (Hänsel und Gretel) zu erleben. Seit 2007 ist Kerstin Randall der Oper Chemnitz als Gast verbunden.
Kerstin Randall ist zudem auch auf der Konzertbühne zu Hause. Besonders erfolgreich war sie gemeinsam mit dem Leipziger Orchester Musica Juventa mit Mozarts Exultate Jubilate, einem Stück, das sie auch mit anderen bedeutenden deutschen Orchestern sang.
http://www.kerstinrandall.com

Foto: Nasser Hashemi

Produktionen

Jukka
Rasilainen

Jukka Rasilainen

Der deutsch-finnische Bass-Bariton und Kammersänger Jukka Rasilainen singt an allen großen Opernhäusern der Welt, u. a. an den Staatsopern in Wien und Berlin, in München, Zürich, an der Bastille in Paris, am Teatro Real in Madrid, in Tokio und Buenos Aires – besonders verbunden ist er der Semperoper in Dresden. Seine eindringlichen Rolleninterpretationen prägten zahlreiche Aufführungen der Bayreuther Festspiele und der Opernfestspiele in Savonlinna. Jukka Rasilainen nahm Gesangunterricht bei Tina Scapini-Rella in Rom, studierte an der Sibelius-Akademie in Helsinki und sang am internationalen Opernstudio in Zürich. Entscheidend für seine Karriere war die Arbeit an der Semperoper in Dresden, wo er zum Kammersänger ernannt wurde und vielfältige Rollen von Mozart bis Wagner verkörperte. Ein wichtiger Fixpunkt seiner Karriere wurden die Bayreuther Festspiele. 2005 debütierte Rasilainen hier in der Titelpartie des Fliegenden Holländer. 2006 und 2007 sang er den Amfortas in Christoph Schlingensiefs Parsifal. Von 2008 bis 2012 gab er den Kurwenal in der Tristan und Isolde-Inszenierung von Christoph Marthaler und 2011 und 2015 den Telramund in der Lohengrin-Inszenierung von Hans Neuenfels. Außerdem ist er seit 2012 eine feste Größe in den Aufführungen der Bayreuther Kinderopern. Prägend für ihn waren die Arbeiten am Ring mit Götz Friedrich in Helsinki, mit Robert Wilson in Zürich und Paris, mit Keith Warner in Tokio und mit Willy Decker in Dresden. Außerdem trat er in Valentina Carrascos Ring in Buenos Aires auf und war Teil des Tristan-Projekts von Peter Sellars und Bill Viola unter der musikalischen Leitung von Esa-Pekka Salonen.

Regelmäßig kehrt Rasilainen in seine Heimat zurück, seit 1987 tritt er an der Finnischen Nationaloper als Wotan, Wanderer, Scarpia, Barak, Escamillo und Jago auf sowie bei den Opernfestspielen in Savonlinna als Holländer, Tonio, Amonasro, Kurwenal und Scarpia. Von 2015 bis 2019 führten ihn seine Engagements unter anderem als Telramund zu den Bayreuther Festspielen und nach Kopenhagen, als Kurwenal unter Leitung von Zubin Mehta nach Neapel und als Herzog Blaubart nach Montpellier. Außerdem sang er den Wotan am New National Theater Tokio, in Taichung in der Inszenierung von La Fura dels Baus und mit dem Japan Philharmonic Orchester in Tokio, den Wanderer in Wiesbaden, den Förster (Das schlaue Füchslein) in Dresden, den Holländer in Polen und Seoul und den Kullervo beim Edinburgh Festival. Es folgten Auftritte in Helsinki, Wien, Bayreuth und Dresden.  An der Oper Chemnitz hatte er seine Rollendebüts als Alberich in Wagners Ring des Nibelungen und als Landgraf Hermann in Tannhäuser.

Foto: Rene Gaens

Timo
Rößner

Timo Rößner

Der von der Fachzeitschrift Opernglas für seine „exzellente Diktion und sein warmes, lyrisches Timbre“ gelobte Berliner Tenor Timo Rößner studierte Lied-, Oratorien- und Operngesang an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg in der Klasse von Jörn Dopfer und absolviert aktuell das Meisterklassenexamen an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig bei Berthold Schmid. Seine Ausbildung rundet er durch Meisterkurse bei Margreet Honig, Eric Schneider, Mark Tucker, Rufus Müller, Thomas Thomaschke, Edda Moser, James Hooper, Doreen DeFeis und Ingeborg Danz ab.

Neben zahlreichen Produktionen mit der Theaterakademie Hamburg (u. a. als Pygmalion in Die schöne Galathée, Don Basilio in Le nozze di Figaro und Camille de Rosillon in Die lustige Witwe) führten ihn erste Gastengagements an die Oper Kiel (Barigoule in Viardots Cendrillon, Mercure in Orphée aux enfers), das Theater Hebbel am Ufer (Duval in Der vierjährige Posten) und das Theater Lüneburg (Monostatos). 2015 bis 2017 war der junge Tenor Ensemblemitglied am Theater Lüneburg, wo er u. a. als Jaquino (Fidelio), Beppe/Arlecchino (Pagliacci) und Cassio (Otello) zu begeistern wusste. Weiterhin durfte Timo Rößner in halbszenischen Aufführungen Tassilo (Gräfin Mariza) und Fenton (Die lustigen Weiber von Windsor) gestalten. In Kinderfassungen war er als Don Ramiro (La Cenerentola) und Oronte (Alcina) zu erleben. 2017/2018 wechselte er ans Theater Altenburg Gera und gestaltete u. a. Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail), Fatty (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny), Wenzel (Die verkaufte Braut) und Graf Stanislaus (Der Vogelhändler). Am Meininger Staatstheater sang er zudem Hans (Das Schwarzwaldmädel) sowie Pedrillo. Kürzlich war er als Adam (Der Vogelhändler) am Eduar-von-Winterstein-Theater Annaberg-Buchholz zu erleben. Er arbeitete bereits namhaften Regisseuren wie Philipp Himmelmann, Roland Schwab, Matthias Oldag, Michael Sturm, Hinrich Horstkotte, Ingolf Huhn, Kay Kuntze, Kobie van Rensburg und Michiel Dijkema. In der Spielzeit 2021/2022 wird er der Oper Chemnitz als Residenzgast (u. a. als Pedrillo) verbunden sein und verkörpert zudem in Der liebe Augustin die Titelpartie am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz.

Auch im Konzertfach konnte sich Timo Rößner ein breit gefächertes Repertoire von der Renaissance bis zur Moderne erarbeiten. Zuvorderst seien hier die Evangelistenpartien in Bachs Weihnachtsoratorium sowie in der Johannes- und Matthäuspassion genannt. Weitere Werke wie Händels Messiah, Mozarts Requiem sowie Haydns Schöpfung, Jahreszeiten und Stabat mater gehören genauso zu seinem Repertoire wie Werke von Orff (Catulli Carmina), Strawinsky (Les Noces) und Verdi (Messa da Requiem). Auch die Zusammenarbeit mit Komponisten wie Antonis Adamopoulos, Thomas Dorsch, Stephan Peiffer und Ursula Mamlok prägten seinen musikalischen Werdegang.

Timo Rößner sang mit Orchestern wie den Hamburger Symphonikern, dem Barockorchester Hamburg, den Lüneburger Sinfonikern, dem Kammerorchester L‘arpa festante, den Brandenburger Symphonikern, dem Philharmonischen Orchester Kiel, der Camerata Hamburg, der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie, der Meininger Hofkapelle und dem Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera. Er arbeitete dabei mit Dirigenten wie Leo Siberski, Willem Wentzel, Thomas Dorsch, Siegfried Schwab, Gerard Oskamp und Laurent Wagner zusammen. Konzerte führten ihn u. a. zum Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, in die Laeiszhalle Hamburg und die Hamburger St. Michaelis-Kirche sowie ins europäische Ausland nach Österreich, Polen und Portugal.

Timo Rößner ist Preisträger des internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg 2013. Er erhielt den Belcanto Förderpreis Wernigerode 2015 und gewann den 2. Preis beim Mozart-Wettbewerb Hamburg 2016.

Foto:

Hector
Sandoval

Hector Sandoval

Hector Sandoval begann seine Laufbahn in seiner Heimatstadt Ciudad de Mexico. Von 1987 bis 1993 studierte er hier am Nationalen Musikkonservatorium bei Enrique Jaso. Im Jahr 1994 unternahm der Tenor eine Europareise und setzte seine künstlerische Ausbildung an der Wiener Hochschule für Musik und darstellende Künste fort. Des weiteren absolvierte er zahlreiche Meisterkurse und arbeitete mit Sängerpersönlichkeiten wie Placido Domingo, Ileana Cotrubas, Walter Berry und Luigi Alva an seinem Repertoire. Gemeinsam mit seinem Lehrer Francisco Araiza entwickelte er kontinuierlich seine Stimmtechnik.

Hector Sandoval sang bereits an vielen namhaften Opernhäusern in Europa, den Vereinigten Staaten und Lateinamerika. Zu den wichtigen Engagements der letzten Jahre gehören u. a. Gabriele/Adorno in Simon Boccanegra an der Opéra de Toulon sowie am Opernhaus Tel Aviv, sein Kopenhagen-Debüt als Pinkerton in Madame Butterfly und sein Debüt als Grieux (Manon Lescaut) am Brüsseler Opernhaus La Monnaie/De Munt unter der Leitung von Carlo Rizzi. Am Moskauer Bolschoi Theater sang er den Don Carlo; beim Hedeland Open Air wie auch in Tokio den Manrico (Il Trovatore). Als Luigi in Puccinis Il tabarro war er bereits an der Finnischen Nationaloper in Helsinki, an der Oper Köln wie auch bei den Salzburger und Bregenzer Festspielen zu erleben. Bei den Bregenzer Festspielen sang er auch die Titelpartie des Andrea Chenier. Als Riccardo (Un ballo in maschera) gastierte er u. a. am Theater St. Gallen und in Modena, als Radamès (Aida) an der Wiener Staatsoper. Konzerte führten ihn u. a. zur Jussi Björling-Gesellschaft in Stockholm, zum Musikfestival im finnischen Turku sowie an die Alte Oper Frankfurt.

Infolge positiver Kritiken und mehrerer Auszeichnungen wurde Hector Sandoval im Jahr 2001 und im Jahr 2003 Sänger des Jahres. 2001 gewann er ebenfalls den internationalen Gesangswettbewerb der Kammeroper Schloss Rheinsberg.

Foto: Jojo Müller

Produktionen

Michael B.
Sattler

Michael B. Sattler

Michael B. Sattler wurde 1990 in Nürnberg geboren und wuchs in Heidelberg auf. Schon früh begann er sich für das musikalisch Kreative zu begeistern und begann mit fünf Jahren im Kinderchor des Stadttheaters Heidelberg zu singen. Er lernte klassische Geige, mit der er sieben Jahre als Konzertmeister eines internationalen Jugend-Sinfonieorchesters in Montpellier, Cambridge und Heidelberg konzertierte. 2008 gewann er mit dem Jungen Kammerorchester Heidelberg im Bundeswettbewerb in Wuppertal den 1. Platz. Nach dem Abitur begann er seine Musical-Ausbildung an der Stage School in Hamburg, die er mit Auszeichnung im Mai 2014 abschloss. Von da aus startete er seine musikalische Laufbahn. Es folgten Engagements u. a. in The Devine Teasers im Schmidts Tivoli Hamburg, als Samy Davis Jr. in Fly Me To The Moon im Engelsaaltheater Hamburg, als Bobby in Cabaret bei den Bad Hersfelder Festspielen, als Cover Bernado und im Ensemble bei West Side Story am Opernhaus Wuppertal, in Hair sowie als Andreas in Jesus Christ Superstar am Staatstheater am Gärtnerplatz in München, als Bill Callhoun und Lucentio in Kiss me, Kate bei den Heidelberger Schlossfestspielen, als Dance und Fight Captain, Cover Bernado und  Chino sowie als Nibbles in West Side Story am Theater Erfurt, als Abduhl in Der Medicus bei den Spotlightmusicals Fulda, als Seaweed in Hairspray am Theater Dortmund, als Hud in Hair am Staatstheater Karlsruhe, als C. C. in Flashdance bei der 2Entertain Germany GmbH Tour und als Craig sowie Cover Ike Turner und Raymond in Tina bei Stage Entertainment. Bei den Theatern Chemnitz war er in der Spielzeit 2020/2021 als Hud in Hair zu erleben. 

Produktionen

Olga
Shurshina

Olga Shurshina

Die Sopranistin Olga Shurshina studierte ab 1996 Gesang am St. Petersburger Konservatorium N. A. Rimsky-Korsakow und schloss dort ihre Ausbildung mit Auszeichnung ab. Im Anschluss wurde sie Solistin der Akademie für junge Opernsänger des Mariinsky-Theaters und wirkte in dieser Zeit an Konzerten, Kantaten und Oratorien sowie an Opernproduktionen mit. Zahlreiche Meisterkurse runden ihre sängerisch-musikalische Ausbildung ab. Von 2006 an war sie erste Solistin des Kinder- und Jugendtheaters Zazerkalie in St. Petersburg. Seit 2010 ist sie Solistin der St. Petersburger Philharmonie. 2018 nahm Olga Shurshina ein Engagement am Landestheater Coburg auf, wo sie u.a. als Ellen Orford (Peter Grimes), Micaëla (Carmen), Erste Dame (Die Zauberflöte), Freia (Das Rheingold) und Katerina (Die Griechische Passion) zu erleben war. 2018 gastierte sie außerdem als Gräfin in Figaros Hochzeit bei den Schwetzinger Festspielen. Seit 2020 ist sie Gastsolistin am Saarländischen Staatstheater, wo sie die Leonora (Il Trovatore) singt.

Regelmäßige Reisen mit Soloprogrammen, Galakonzerten und Oratorien führen die Sopranistin nach Russland, Italien, Finnland, Deutschland, Belarus, nach Serbien, in die Türkei und weitere Länder.
Während ihrer bisherigen Laufbahn arbeitete sie namhaften Dirigent:innen wie Sébastien Rouland, Leo Kremer, Kai Buman, Roland Kluttig, Johannes Braun, Fabio Mastrangelo, Bruno Campanella, Pertti Pekkanen, Mathias Breitschaft, Muhai Tang, Angelo Gabrielli, Mirca Rosciani, Valery Gergiev, Pavel Bubelnikov, Anatoly Rybalko und Dmitri Hohlov zusammen.

Olga Shurshina erhielt bei Wettbewerben wie auch für ihre Leistungen auf der Opernbühne mehrfach Preise und Auszeichnungen. Unter anderem errang sie 2004 beim Internationalen Rimsky-Korsakow-Wettbewerb am St. Petersburger Mariinsky-Theater den 1. Preis, den Sonderpreis sowie den Publikumspreis, und gewann im selben Jahr den Mirjam Helin Gesangswettbewerb in Helsinki. 2007 folgte die Auszeichnung des Moskauer Festivals The Universe of Sound für ihre Interpretation der Anna Bolena (Donizetti). Im Jahr 2016 gewann sie den Nikolai Medtner Wettbewerb in St. Petersburg. In Chemnitz wird Olga Shurshina in der Titelpartie von Verdis Aida erstmalig zu erleben sein.

Foto: privat

Produktionen

Florian
Sievers

Florian Sievers

Der in Hamburg geborene Tenor Florian Sievers studierte Gesang bei Berthold Schmid in Leipzig und ist heute über die Landesgrenzen hinaus als Konzert- und Oratoriensolist gefragt. Unter Jordi Savall sang er 2019 den Evangelisten in Bachs Matthäuspassion und debütierte damit in Barcelona, Versailles und in der Philharmonie de Paris. Neben seiner Konzerttätigkeit widmet er sich erfolgreich szenischen Produktionen, unter anderem an der Oper Chemnitz, der er seit 2019 als Residenzgast verbunden ist. Anfang 2022 wird Florian Sievers die Hauptrolle des Jan van Leyden in der Uraufführung der Oper The Apocalypse nach J. S. Bach verkörpern. Das Stück wird von Opera2Day in Kooperation mit der Nederlandse Bachvereniging produziert und an führenden Theatern der Niederlande und Belgien aufgeführt.

Eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet ihn heute mit Künstlern wie Frieder Bernius, Lionel Meunier und Vox Luminis, mit der Lautten Compagney unter Wolfgang Katschner und dem Gewandhausorchester und Thomanerchor Leipzig. Weitere musikalische Partner sind Hans-Christoph Rademann, Jos van Veldhoven, Concerto Köln, L’Orfeo Barockorchester, Dresdner Philharmonie, Hamburger Symphoniker, Elbipolis Barockorchester, Sønderjyllands Symfonieorkester. Er ist gern gesehener Gast bei den Bachfesten in Leipzig, Arques-la-Bataille (Frankreich), Eisenach, Ansbach, Arnstadt und Halle/Westfalen sowie bei namhaften Festivals wie Heinrich Schütz Musikfest, Händelfestspiele Halle, Telemann-Festtage Magdeburg, MDR Musiksommer, Musikfest Stuttgart, Festival Oude Muziek Utrecht (Niederlande), Origen Festival Cultural (Schweiz).

An der Oper Chemnitz war er in Mozarts Entführung aus dem Serail (Pedrillo), Zimmermanns Der Schuhu und die fliegende Prinzessin (u. a. Schuhuloge), Beethovens Fidelio (Erster Gefangener) und Wagners Lohengrin (Erster brabantischer Edler) zu erleben.

CD- und Rundfunkaufnahmen für u. a. Rondeau, cpo, Coviello, Carus, den MDR, NDR und den Deutschlandfunk dokumentieren sein vielseitiges Schaffen. Die solistisch eingespielte Bach’sche Johannespassion 1725 der Ensembles Ælbgut und Wunderkammer, für die Florian Sievers alle Tenorstimmen eingesungen hat, wurde 2020 mit dem OPUS KLASSIK ausgezeichnet. 2021/2022 erscheinen unter seiner Beteiligung u. a. Werke von Haydn und Schubert (Frieder Bernius), zwei Alben mit frühbarocken Kantaten von Thomas Selle (The Muses‘ Fellows) und die zeitgenössische Oper Der Schuhu und die fliegende Prinzessin von Udo Zimmermann (Diego Martin-Etxebarria/Oper Chemnitz) auf CD.

Seine ersten musikalischen Erfahrungen sammelte Florian Sievers als Knabensopran bei den Chorknaben Uetersen. Nach dem Abitur studierte er zunächst Schulmusik in Lübeck. Von 2006 bis 2019 war er Gründungsmitglied des Vokalensembles Quartonal, mit dem er zwei Alben bei Sony Classical veröffentlichte und Konzerte in Europa, China und Taiwan gab.

www.floriansievers.com

 

Foto: Anne Hornemann

Ovidiu
Simbotin

Ovidiu Simbotin

Ovidiu Simbotin, 1967 in Bukarest (Rumänien) geboren, erhielt seinen ersten Geigenunterricht im Alter von vier Jahren. Bis 1987 besuchte er die Grundschule und das Gymnasium der Spezialschule für Musik George Enescu in seiner Heimatstadt. Von 1991 bis 1997 studierte er Violine an der Musikhochschule Carl Maria von Weber in Dresden bei Karl Unger. Nach einer Anstellung als Stellvertretende Konzertmeister im Orchester des Stadttheaters Görlitz von 1987 bis 1997 ist er seit 1997 in gleicher Position bei der Robert-Schumann-Philharmonie engagiert. Seine bisherige Orchesterkarriere führte ihn in viele renommierte Konzertsäle u. a. nach Wien, Salzburg, Villach, Berlin, Leipzig, Dresden, Köln, Bonn, Zürich, Zagreb, Vilnius, Riga, Rom, Verona, Lourdes und New York. Aber auch neben seiner Tätigkeit als Orchestermusiker hat Ovidiu Simbotin das Bestreben, sich weitere musikalische Akzente anzueignen. Solistische bzw. kammermusikalische Kurse u. a. bei Helga Thoene, Igor Ozim, Jos van Veldhoven, Enrico Gatti und Sigiswald Kuijken formten sein Spiel.

2004 beschloss Ovidiu Simbotin, außerhalb des Orchesteralltags das Zusatzstudium im Fach Barockvioline an der Hochschule Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig bei Stefan Mai und Susanne Scholz zu absolvieren, um auch sein Können im Bereich der historischen Aufführungspraxis zu verfeinern. Er wirkt außerdem als Mitglied des Robert-Schumann-Streichquartetts und war ein Gründungsmitglied des Chemnitzer Barockorchesters und des Streichquartetts Quattrovaganti.

Rebecca
Soumagné

Rebecca Soumagné

Rebecca Soumagné wuchs in Aachen auf und absolvierte ihr Vokalpädagogik- und Musicalstudium an der Hochschule Osnabrück. Es folgten Engagements u. a. als Klein-Erna in Pinkelstadt (Städtische Bühnen Osnabrück), im Ensemble in Chess (Theater Bielefeld), als Anna in SOS – Wir heiraten (Stein‘s Tivoli Hanau), als Mina Murray in Dracula (Theater im Sägewerk Geislingen) und als Catherine in der Deutschen Erstaufführung von Tomorrow Morning – Nur noch bis morgen (Kleinkunstbühne Heppenheim). Seit 2015 ist Rebecca auf diversen österreichischen Bühnen zuhause, u. a. bei den Vereinigten Bühnen Wien als Josepha Weber in Mozart!, im Ensemble in Messiah Rocks, als Swing in der Welturaufführung von Schikaneder am Raimund Theater, in mehreren Produktionen der Theatercouch Wien (Weihnachtsengel küsst man nicht, Finder), als Königin Viktoria in Cinderella passt was nicht am Theater der Jugend Wien, als Regina in Rock of Ages beim Musicalsommer Amstetten, als Klara Sesemann in der Welturaufführung von Michael Schanzes Heidi – Das Musical im Museumsquartier Wien, als Mitglied des Street Chorus in Bernstein‘s Mass im Großen Festspielhaus Salzburg und Mrs. Cratchit / Mrs. Fezziwig bei Scrooge im Museumsquartier Wien. Beim Musicalfrühling in Gmunden war sie in der Rolle der Fetisova in Doktor Schiwago zu sehen, bevor sie beim Musikfestival Steyr die Sally Bowles in Cabaret verkörperte. Zuletzt war sie bei Wallace als Swing / Cover Lady Lancaster /Cover Margareth / Assistant Dance Captain engagiert und spielte die Antonia in Der Mann von la Mancha (Musikfestival Steyr).

Foto: Catchlight Photography, Martin Hauser

Produktionen

David
Steffens

David Steffens

David Steffens wuchs im bayerischen Bad Reichenhall auf und war schon während seiner Gymnasialzeit Jungstudent an der Universität Mozarteum in Salzburg. Er erhielt seine Ausbildung bei Horiana Branisteanu im Konzertfach Gesang am Mozarteum, in der Opernklasse des Mozarteums bei Josef Wallnig und Eike Gramss sowie in der Liedklasse von Wolfgang Holzmair. Als bester Absolvent seines Jahrgangs wurde er 2011 mit der Lilli-Lehmann-Medaille der Internationalen Stiftung Mozarteum in Salzburg ausgezeichnet. 2010 debütierte er am Salzburger Landestheater als Bartolo in Le nozze di Figaro. In der Spielzeit 2011/2012 war er im Internationalen Opernstudio am Opernhaus Zürich engagiert. Bei den Salzburger Festspielen 2012 war der junge Bass im Young Singers Project unter anderem als Sarastro zu erleben. Von 2012 bis 2014 war er Mitglied des Ensembles am Stadttheater Klagenfurt. Seit der Spielzeit 2015/2016 gehört er dem Ensemble der Staatsoper Stuttgart an, wo er u. a. Figaro (Le nozze di Figaro), Fürst Gremin (Eugen Onegin), Eremit (Der Freischütz) und Sarastro (Die Zauberflöte) gestaltete. Er gastierte am Teatro Real Madrid, an der Deutschen Oper am Rhein, der Volksoper Wien, der Opéra national de Lyon, am Teatro Giuseppe Verdi Trieste, am Theater St. Gallen, an der Opéra de Lausanne, am Nationaltheater Prag, Opéra national du Rhin in Straßburg, bei der Mozartwoche Salzburg und bei den Salzburger Festspielen, wo er auch im Sommer 2019 wieder zu erleben ist: In George Enescus Opernrarität Œdipe singt er den Grand Prêtre unter der musikalischen Leitung von Ingo Metzmacher und in der Regie von Achim Freyer. Zudem wirkt er in Romeo Castelluccis 2018 begeistert aufgenommener Salome unter der Leitung von Franz Welser Möst mit. Prägende Rollen auf der Opernbühne sind außerdem Osmin, Baron Ochs, Rocco, König Heinrich und Kaspar.
Zu den Höhepunkten seiner Konzerttätigkeit zählen Auftritte im Gewandhaus Leipzig, Herkulessaal München, Teatro Manzoni Bologna, Maison symphonique de Montréal, bei der Schubertiade Hohenems und im Großen Saal der Stiftung Mozarteum in Salzburg. Er musizierte mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Orchestre symphonique de Montréal, dem MDR Sinfonieorchester Leipzig, der camerata Salzburg, dem Orchester des Opernhauses Bologna, dem Mozarteum Orchester Salzburg und der Akademie für Alte Musik Berlin und arbeitete mit Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Kent Nagano, René Jacobs, Zubin Mehta, Enoch zu Guttenberg, Ingo Metzmacher, Ivor Bolton, Christoph von Dohnànyi, Peter Schneider und Lothar Zagrosek.
Foto: Christian Kaufmann

 

Simon
Stockinger

Simon Stockinger

Simon Stockinger, geboren in Linz, schloss seine Ausbildung an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien 2017 ab. Er tanzte in der Showdance-Company von Ramesh Nair, sein erstes Engagement war Graf Bobbie und Muckie am Theater in der Innenstadt Linz. Es folgten In The Heights, Eating Raoul und Im weißen Rößl im MUK Theater sowie Kinder der Sonne im Armen Theater Wien. In den Kammerspielen der Josefstadt spielte er Chantal in La Cage aux Folles, am Theater der Jugend Hamlet in Cinderella passt was nicht. An der Wiener Volksoper war er in Gypsy, Carousel, Der Zauberer von Oz und am Staatstheater Nürnberg in Ball im Savoy zu sehen. Weiters spielte er Louis in Die Mädchen von Oostende in der Theatercouch Wien und beim Musicalsommer Amstetten Franz in Rock of Ages sowie Brad in The Rocky Horror Show.

Foto: Jan Frankl

Produktionen

Isabelle
Weh

Isabelle Weh

Isabelle Weh stammt aus Schaffhausen in der Schweiz. Ihr Schauspielstudium beendete sie in Berlin an der Fritz-Kirchhoff-Schauspielschule Der Kreis. Nach einigen freien Inszenierungen in Berlin und einem Festengagement am Theater Die Färbe in Singen leitet sie seit 2011 zusammen mit ihrem Partner Hardy Hoosman das Fritz Theater in Chemnitz. Dort steht sie auch regelmäßig selbst auf der Bühne, u. a. in Shakespeares Was ihr wollt, Eric Assous Achterbahn, Alan Ayckbourns Falsche Schlange, Joanna Murray-Smiths Granaten sowie im Loriot-Abend. In den Stücken Glorious von Peter Quilter und Granaten führte sie auch Regie. Außerdem schreibt sie selbst Kinderstücke, die im Fritz Theater zur Uraufführung gebracht werden. An der Oper Chemnitz war sie bereits als Alte Marschallin in Paul Esterhazys Rosenkavalier-Inszenierung zu sehen.

Produktionen

Theresa
Wollnitzke

Theresa Wollnitzke

Theresa Wollnitzke hat ihr Musicalstudium in Wien an der International Academy of Music and Performing Arts mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen. Ihre Leidenschaft für Musik und die Bühne entdeckte die gebürtige Chemnitzerin schon früh im Kinder- und Jugendchor der Theater Chemnitz, wo sie bereits mit neun Jahren in Produktionen wie Evita und Der Zauberer von Oz in Ensemblerollen erste Bühnenerfahrungen sammelte. Auch solistisch stand sie schon als Sprintze in Anatevka bei den Städtischen Theatern Chemnitz auf der Bühne. 2018 wirkte sie außerdem in der Welturaufführung des Musicals Heidi als Twin und im Ensemble mit. Bei den Herbsttagen Blindenmarkt verkörpert sie seit letztem Jahr die Annika in Pippi Langstrumpf. Seit der Spielzeit 2019/2020 ist sie Teil des Jugend Ensembles der Volksoper Wien. Derzeit steht sie in der Volksoper Wien bei den Produktionen Der Zauberer von Oz und Vivaldi – Die fünfte Jahreszeit jeweils im Ensemble und als Solistin bei Das Land des Lächelns (Franzi) und Roxy und ihr Wunderteam (Marika von Dobossy) auf der Bühne.

An der Universität Wien studiert sie außerdem Psychologie und betreibt den Podcast Leben und leben lassen über Ernährung und Gesundheit.

Foto: Ira Kardum

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