© Ronald Bartel

Ensemble

Solist:innen

Solist:innen

Marlen
Bieber

Marlen Bieber

Marlen Bieber, 1996 in Radebeul geboren, absolvierte ihr musisch vertieftes Abitur am Clara-Wieck-Gymnasium in Zwickau und erhielt Gesangsunterricht am Robert-Schumann-Konservatorium. Von 2016 bis 2021 studierte sie an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden bei Prof. Margret Trappe-Wiel und Lothar Odinius. Weitere wertvolle Impulse erhielt sie in der Liedklasse von KS Prof. Olaf Bär und bei zahlreichen Meisterkursen, u. a. bei KS Brigitte Fassbaender, Hedwig Fassbender, Jukka Rasilainen und Lucja Zarzycka. Erste Bühnenerfahrungen sammelte die Mezzosopranistin während ihres Bachelorstudiums in den Hochschulproduktionen Das schlaue Füchslein, wo sie 2017 als Specht zu hören war, und 2019 als Cherubino in Le nozze di Figaro. 2018 debütierte sie als 2. Knabe (Die Zauberflöte) an der Staatsoperette Dresden und sang 2020 am selben Haus den 2. Pagen (Die Banditen). Zudem war sie für mehrere Produktionen am Staatsschauspiel Dresdens verpflichtet. Eine weitere große Leidenschaft der Mezzosopranistin gilt dem Konzertfach. Einen besonderen Höhepunkt stellt dabei ein Liederabend in der Semperoper Dresden im Oktober 2019 dar, bei dem sie Lieder von Fidelio F. Finke interpretierte. Regelmäßig ist sie in den großen Oratorien von Bach zu hören und arbeitete u. a. mit Hans-Christoph Rademann, Georg Christoph Sandmann und Eckehard Stier zusammen.

In der Spielzeit 2020/2021 war Marlen Bieber Mitglied des neugegründeten Opernstudios der Theater Chemnitz und war u. a. als Susanne in Offenbachs Operette Ein Ehemann vor der Tür zu erleben. Mit Beginn der Spielzeit 2021/2022 gehört sie zum festen Solistenensemble des Hauses.

Foto: Nasser Hashemi

Marie
Hänsel

Marie Hänsel

Marie Hänsel wuchs in einer lebenslustigen Großfamilie auf und studierte 2010 bis 2017 in Dresden bei Margret Trappe-Wiel. 2012 gab sie ihr Operndebüt als Barbarina in Mozarts Le nozze di Figaro und sang in den folgenden Jahren in verschiedenen freien Produktionen u. a. Gretel in Hänsel und Gretel und Titania in Ein Sommernachtstraum von Benjamin Britten. Die Sopranistin gastierte 2015 am Mittelsächsischen Theater Freiberg und war in der Spielzeit 2016/2017 an den Landesbühnen Sachsen als Clorinda in La Cenerentola und als Papagena in Die Zauberflöte engagiert. Zeitgleich begann sie ein Gastengagement an der Staatsoperette Dresden und spielte dort bis 2018 Cupido in Orpheus in der Unterwelt und Käthchen in The Black Rider. Seit 2016 ist die junge Sängerin mit dem Opernhaus Chemnitz verbunden, sie war hier bereits als Sand- und Taumännchen (Hänsel und Gretel), Eliza Doolittle (My Fair Lady), Adele (Die Fledermaus), Papagena und Pamina (Die Zauberflöte) sowie als Amanda, Amalia und Amira in Franz von Suppés Operette Der Teufel auf Erden zu erleben. Seit Beginn der Spielzeit 2019/2020 gehört sie zum festen Solistenensemble.
Die Arbeit der Sopranistin zeichnet sich zudem durch ein begeistertes und umfangreiches Schaffen im Konzertbereich aus. Hier konnte sie in kirchlichen Kontexten und in Zusammenarbeiten mit Ekkehard Klemm, Hans-Christoph Rademann, Milko Kersten und Matthias Liebich wirken. Wichtige Impulse für ihr künstlerisches Schaffen erhielt sie von Rainer Fritzsch, Christiane Kühn, Charlotte Lehmann, Christian Kluttig und Barbara Locher.

Foto: Nasser Hashemi

Thomas
Kiechle

Thomas Kiechle

Der Tenor Thomas Kiechle studierte Konzert- und Operngesang in Freiburg (T. Meyer), Rom (C. Di Segni, A. Felle) und München (KS A. Schmidt). Schon während des Studiums erhielt er v. a. im süddeutschen Raum solistische Engagements u. a. im Oratorio de Noël von Camille Saint-Saëns, im Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach sowie in Wolfgang Amadeus Mozarts c-Moll-Messe.
Künstlerische Stationen führten ihn u. a. 2015 als Basilio und Curzio in Le nozze di Figaro auf Schloss Weikersheim, 2016 als Almaviva in Rossinis Il Barbiere di Siviglia an die Kammeroper München sowie in Haydns Il Mondo della Luna (Cecco) auf Schloss Nymphenburg, ins Cuvilliés-Theater und ins Stadttheater Aschaffenburg. Am Teatro Petruzzelli in Bari sang er 2017 Alfred in Die Fledermaus.
2018 war Thomas Kiechle als Arientenor zusammen mit dem Barock-Orchester La Banda aus Augsburg und mit den Augsburger Domsingknaben unter Stefan Steinemann in Johann Sebastian Bachs Johannes-Passion in der Allerheiligen-Hofkirche in München zu erleben. Darüber hinaus sang er im selben Jahr die Tenorpartie in Schumanns Szenen aus Goethes Faust im Orchesterkonzert an der Hochschule für Musik und Theater München unter der Leitung von Marcus Bosch sowie in Liminal Space bei der Biennale München in der Reaktorhalle (sieben Neukompositionen von Münchner Kompositionsstudenten). Außerdem sprang er erfolgreich in Händels Messiah in Gifhorn ein. Ein persönliches Highlight seiner Konzerttätigkeit war 2018 das Engagement als Tenorsolist in Leoš Janáčeks Glagolitischer Messe im Herkulessaal der Münchner Residenz.
Folgeprojekte führten ihn für Geliebt, gehasst und trotzdem treu an die Bayerische Staatsoper, als Alfred an die Hochschule für Musik und Theater München und als Tébaldo in Saint-Saëns‘ L’Ancêtre (DEA, BR-Orchester) an die Theaterakademie August Everding. Im Sommer 2019 sang Thomas Kiechle den Solo-Tenor in Michael Tippetts Oratorium A Child Of Our Time in der Klosterkirche Fürstenfeldbruck unter der Leitung von Gerd Guglhör und debütierte als Belmonte in der Pasinger Fabrik in Die Entführung aus dem Serail. Im Frühjahr 2020 sang er als Evangelist und Arientenor in Bachs Johannes-Passion in Ingolstadt.
Thomas Kiechle ist Stipendiat der Fritz-Wunderlich-Gesellschaft, der Helene-Rosenberg-Stiftung und der Organisation Yehudi Menuhin Live Musik Now München. Er belegte Meisterkurse u. a. bei Jonas Kaufmann und war 2019/2020 Mitglied des Opernstudios der Opéra National du Rhin in Strasbourg.
Seit Beginn der Spielzeit 2020/2021 ist er festes Ensemblemitglied der Oper Chemnitz.

Foto: Nasser Hashemi

Tatiana
Larina

Tatiana Larina

Die georgische Sopranistin Tatiana Larina studierte bis 2007 Gesang und Gesangspädagogik an der Universität Stawropol. Seit 2008 wird sie in ihrer Wahlheimat Berlin von KS Brigitte Eisenfeld betreut. 2010 war Tatiana Larina die Preisträgerin des Internationalen Festivals junger Opernsänger Kammeroper Schloss Rheinsberg. 2011 machte sie als Vitellia in La clemenza di Tito und mit der Sopranpartie in Verdis Requiem an der Oper Köln auf sich aufmerksam. Zuvor war sie als Tatiana in Eugen Onegin an der Oper in Québec erfolgreich. 2013 gab sie ihr Debüt in der Titelpartie von Donizettis Lucia di Lammermoor beim Internationalen Musikfestival auf Gut Immling, wurde dafür mit der TZ-Rose der Woche ausgezeichnet, die für hervorragende Leistungen auf kulturellem Gebiet verliehen wird, und begeisterte 2016 in dieser Partie auch an der Oper Köln. In der Spielzeit 2014/2015 debütierte sie als Donna Anna an den Wuppertaler Bühnen und als Lida in Verdis La battaglia di Legnano unter dem Dirigat von Michael Hofstetter am Theater Gießen. In La Traviata beeindruckte Tatiana Larina am Theater Bregenz Publikum und Presse: „Star des Abends war die junge georgische Sopranistin Tatiana Larina in der Titelrolle als zerbrechliche Violetta.“ Im Sommer 2014 erhielt sie für diese Interpretation den österreichischen Musiktheaterpreis Der goldene Schikaneder in der Kategorie „Die weibliche Hauptrolle“. 2017 debütierte Tatiana Larina als Gilda in Rigoletto bei den Festspielen im Römersteinbruch St. Margarethen (bei Wien). Zu ihrem Repertoire gehören außerdem Partien wie Fiordiligi, Olympia/Antonia/Giulietta (Les contes d’Hoffmann), Manon, Alaide (La straniera) und Nedda. Nachdem die Sopranistin in der Spielzeit 2018/2019 als Residenzgast an der Oper Chemnitz engagiert war und bereits u. a. als Ophelia in der Deutschen Erstaufführung von Franco Faccios Hamlet, als Rosalinde (Die Fledermaus), Gretel sowie im Galaprogramm des 17. Chemnitzer Opernballs zu erleben war, gehört sie seit der Spielzeit 2019/20 als Solistin dem Haus an.

Foto: Nasser Hashemi

Sylvia
Schramm-Heilfort

Sylvia Schramm-Heilfort

Sylvia Schramm-Heilfort, geboren in Gera, aufgewachsen in Zeitz, absolvierte ihr Gesangsstudium an der Leipziger Musikhochschule und Praktika in Karl-Marx-Stadt und am Berliner Metropoltheater. Sie nahm an mehreren Chanson- und Musical-Workshops bei Gisela May teil. Ein Teilstudium führte sie an die Berliner Musikhochschule (Bereich Musical) zu Karin Waterstraat.
Seit 1991 stand Sylvia Schramm-Heilfort als Eliza in My Fair Lady in Chemnitz auf der Bühne. Aufgrund dieser Rollengestaltung erhielt sie hier 1991 ein festes Engagement. Mit Gastspielen war sie unter anderem in Berlin, Kiel, Würzburg, Saarbrücken, Lübeck, Gera und in der Beethovenhalle Bonn zu erleben.
In Chemnitz war sie außerdem u. a. als Evita, als Hodel in Anatevka, Irene Molloy in Hello, Dolly!, Anita in der West Side Story, Iduna in Das Feuerwerk, Magenta in der Rocky Horror Show, Ida in der Fledermaus, Chefsekretärin Margueritta Kulicke in Messeschlager Gisela, Venus in Orpheus in der Unterwelt, Rössl-Wirtin Josepha Vogelhuber, Madame Thénardier in Les Misérables, Miss Sherman in FAME, Fräulein Schneider in Cabaret, Comtesse Franziska von Sandau in Das Wirtshaus im Spessart, als Falcos Mutter in FMA – Falco Meets Amadeus, als Hannah in der deutschen Erstaufführung von Flashdance – Das Musical, als Marie Grosholtz in Frank Wildhorns Das scharlachrote Siegel sowie in Sowas Schönes machst du nie mit mir in der Reihe Nachtcafé zu sehen, in deren Fortsetzung Alles nur Theater sie ebenfalls zu erleben war. Sie war außerdem in Johann Strauß' Die Fledermaus und in My Fair Lady sowie als Zarah Leander in Peter Lunds Musical-Solo Zarah 47 zu erleben.

Foto: Dieter Wuschanski

Maraike
Schröter

Maraike Schröter

Die Sopranistin Maraike Schröter studierte Gesang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler bei Júlia Várady, Brenda Mitchell und Christine Schäfer. Meisterkurse bei Dietrich Fischer-Dieskau, Francisco Araiza und Deborah Polaski ergänzten ihre breit gefächerten Studien.
Maraike Schröter war u. a. Stipendiatin der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung und der Studienstiftung des deutschen Volkes. Sie ist Preisträgerin des Bundeswettbewerbs Gesang und des Anneliese Rothenberger Gesangswettbewerbs und war Finalistin des Wettbewerbs Richard Wagners Neue Stimmen in Karlsruhe.
Von 2011 bis 2013 war Maraike Schröter Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Berlin, wo sie unter anderem in der Rolle der 1. Dame in der Zauberflöte, als Bubikopf in Der Kaiser von Atlantis und als Berta in Der Barbier von Sevilla zu erleben war. Im Rahmen der Bayreuther Festspiele 2011 übernahm sie die Partie der Sieglinde in der Kinderoper Der Ring des Nibelungen.
Seit der Spielzeit 2013/2014 ist die Sopranistin Ensemblemitglied der Theater Chemnitz und war hier bisher als Donna Anna in Don Giovanni, Elisabetta in Don Carlos, Liù in Turandot, Desdemona in Otello, Eva in Die Meistersinger von Nürnberg sowie als Infantin in Der Zwerg, Feldmarschallin in Der Rosenkavalier und Amelia in Ein Maskenball zu hören.
Gastspiele führten sie zuletzt zurück an die Staatsoper Berlin, zu den Bregenzer Festspielen, zur Deutschen Oper am Rhein, als Chrysothemis in Elektra an das Staatstheater Cottbus sowie als Donna Anna an die Komische Oper Berlin.

Foto: Dieter Wuschanski

Matthias
Winter

Matthias Winter

Matthias Winter studierte Gesang an der Musikhochschule in Leipzig. Er war Preisträger bei Opernsängerwettbewerben der DDR und beim Mozart-Wettbewerb in Würzburg. Sein erstes Engagement erhielt er am Theater Gera. Dort gestaltete er zahlreiche große Bariton-Partien, wie Jago, Wolfram, Marcello, Luna und Higgins. Außerdem führte er regelmäßig Regie bei Werken aller Bühnengenres, vom Musical Anatevka bis zur Oper Zar und Zimmermann, und war für Konzept und Inszenierung mehrerer Theaterbälle verantwortlich. Seit 2001 ist er an der Oper Chemnitz engagiert. Hier sang er u. a. Faninal (Rosenkavalier), Heerrufer (Lohengrin), Kothner (Die Meistersinger von Nürnberg), Donner (Das Rheingold), Vater (Hänsel und Gretel), Don Magnifico (La Cenerentola), Geppetto (Pinocchios Abenteuer), Zar, Onegin, Tomski (Pique Dame), Javert (Les Misérables), Higgins und Doolittle (My Fair Lady), Tewje (Anatevka), Danilo (Die lustige Witwe) und inszenierte die Operette Die Csárdásfürstin sowie die Musicals Der kleine Horrorladen, FMA – Falco Meets Amadeus, West Side Story, Evita, Ganz oder gar nicht, Elton Johns Aida, Non(n)sens sowie in der Reihe Nachtcafé den Abend Alles nur Theater. Darüber hinaus ist er seit 2001 als Dozent für Dramatischen Unterricht an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig tätig.

Foto: Dieter Wuschanski

Residenzgäste

Residenzgäste

Katharina
Baumgarten

Katharina Baumgarten

Die Sopranistin Katharina Baumgarten debütierte 2012 am Landestheater Detmold, wo sie u. a. als Gretel in Hänsel und Gretel, als Musetta in La Bohème, Pamina in Die Zauberflöte und Lauretta in Gianni Schicchi, Adina in L‘elisir d‘amore und Franziska Cagliari in Wiener Blut zu hören war. Zahlreiche Gastauftritte führten die junge Sängerin zudem als Adina an das Theater Lübeck, als Maria in West Side Story und als Hodel in Anatevka an das Theater Aachen, als Despina in Cosi fan tutte an das Konzert Theater Bern, als Franzi in Wiener Blut ans Theater Lüneburg und als Pamina in Die Zauberflöte ans Theater Vorpommern. Im Juli 2019 gibt Katharina Baumgarten ihr Debüt als Odette in Emmerich Kálmáns Operette Die Bajadere bei den Festspielen im Schlossgarten am Theater Neustrelitz.
Die Künstlerin ist auch eine gefragte Lied- und Konzertsängerin. So war sie bereits als Solistin für Konzerte mit dem Symphonischen Orchester des Landestheater Detmold und mit den Kölner Symphonikern verpflichtet. Eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet sie außerdem mit dem Orchester der Neubrandenburger Philharmonie. Dort war sie in der vergangenen Spielzeit u. a. als Solvejg in Peer Gynt zu hören und wird in der Spielzeit 2019/2020 als Solistin bei den MüritzProms Konzerten zu erleben sein. Außerdem debütiert sie 2019/2020 mit dem Philharmonischen Orchester Bremerhaven unter der Leitung von GMD Marc Niemann, wo sie als Solistin für die Opern-Galakonzerte verpflichtet ist.
Katharina Baumgarten ist Stipendiatin der Alfred Toepfer Stiftung F. V. S. für besonders begabte Nachwuchskünstler und Preisträgerin verschiedener internationaler Wettbewerbe (u. a. Internationaler Lions Gesangswettbewerb Gut Immling, Internationaler Gesangswettbewerb Oper Schloss Laubach). Studiert hat sie an der Hochschule für Musik und Theater Hannover sowie bei Klesie Kelly-Moog an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. 2013 absolvierte sie dort ihr Diplom mit Auszeichnung. Meisterkurse, u. a. bei Barbara Bonney, Marlis Petersen, Peter Berne, ergänzen ihre Ausbildung.
An der Oper Chemnitz war sie 2018 erstmalig zu Gast. Seit der Spielzeit 2019/2020 ist sie dem Haus durch einen Residenzvertrag verbunden.

Foto: Jo Titze

André
Eckert

André Eckert

André Eckert wurde in Dresden geboren und war Mitglied im Dresdner Kreuzchor. Er studierte Gesang an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und ist Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe und Stipendien. Nach dem Studium wurde der Bass an das Dresdner Opernstudio und 1990 bis 2000 an die Dresdner Semperoper engagiert. Er gestaltete hier etwa 40 Partien seines Faches. Es schlossen sich Festengagements am Staatstheater Meiningen, an der Staatsoperette Dresden und am Anhaltischen Theater Dessau an. Darüber hinaus ist er diesen Häusern als Gast verbunden und gastierte außerdem u. a. an den Staatsopern Berlin, Hannover, Hamburg und München, am Nationaltheater Mannheim, an den Opernhäusern Halle, Chemnitz und Leipzig, am Theater Gera/Altenburg, am Theater Vorpommern, an der Opéra National de Montpellier, am Théâtre du Châtelet Paris, am Teatro Lirico Giuseppe Verdi in Trieste, an der Baltischen Oper Danzig, der Israeli Opera Tel Aviv, am Teatro Politeama Greco Lecce, der Malmö Opera, in Hongkong sowie bei renommierten Festivals. Zu seinem umfangreichen Repertoire gehören Partien wie Osmin, Bartolo, Kaspar, Eremit, van Bett, Falstaff (Die lustigen Weiber von Windsor), Colline, Daland, Titurel, Fafner, Hagen, Baron Ochs, Kezal, Swallow (Peter Grimes), Tewje, Alfred P. Doolittle und Baron Zeta. Er sang bereits unter Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Wolfgang Rennert, Christof Prick, Marc Albrecht, Ingo Metzmacher, Friedemann Layer, Michail Jurowski, Semyon Bychkov, Christoph von Dohnányi, Daniel Barenboim und Asher Fisch. In der szenischen Darstellung wurde er wesentlich durch Regisseure wie Joachim Herz, Christine Mielitz, Ruth Berghaus, Willy Decker, Peter Konwitschny, Hans Hollmann und Marco Arturo Marelli geprägt. Weitere wichtige Impulse erhielt er von KS Otto Edelmann und KS Hans Sotin. André Eckert verfügt über ein großes Lied- und Konzertrepertoire von der Barockmusik bis zur Moderne und sang in der Dresdner und Berliner Philharmonie, der Stuttgarter Liederhalle und am Gasteig in München. Verschiedene Einspielungen legen Zeugnis dieser Tätigkeit ab. Als Pädagoge arbeitet er seit 2012 im Lehrauftrag für Gesang an der Hochschule für Musik seiner Heimatstadt und seit 2013 als Stimmbildner bei den Dresdner Kapellknaben am Bistum Dresden-Meißen.

Sophia
Maeno

Sophia Maeno

Die in Schwerin geborene Mezzosopranistin Sophia Maeno studierte in Dresden, Rom und Karlsruhe. Studienaufenthalte führten sie nach Frankreich, Italien, Israel und in die USA. Ihre Studien rundete sie bei Brigitta Seidler-Winkler ab. Sie war Preisträgerin der Yehudi-Menuhin-Stiftung Live Music Now und des Richard-Wagner-Verbandes. Bereits während des Studiums begann eine Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter SWR-Vokalensemble, dem sie von 2012 bis 2014 als festes Ensemblemitglied angehörte. 2014 wurde sie als Solistin an das Staatstheater Schwerin verpflichtet. Seit der Saison 2016/2017 arbeitet Sophia Maeno freischaffend. Engagements führten sie weiterhin nach Schwerin für Mrs. Sedley (Peter Grimes) und Hänsel (Hänsel und Gretel), an das Hamburger Alleetheater für Romeo (I Capuleti e i Montecchi), an das Theater Erfurt (Il Ritorno d'Ulisse) und das Landestheater Neustrelitz für Arsamene (Xerxes). 2022 folgt die Titelpartie in Xerxes am Landestheater Flensburg. In Oratorienkonzerten sowie Lied- und Kammermusikabenden ist die junge Mezzosopranistin deutschlandweit zu hören. Seit 2017 ist Sophia Maeno an den Theatern Chemnitz als Residenzgast engagiert und sang Partien wie Cherubino, Goffredo und Floßhilde, Octavian und Orlofsky. 2021/2022 debütiert sie als Brangäne in Tristan und Isolde sowie in der Titelpartie von Bizets Carmen.

Foto: Johannes Xaver Zepplin 

Sophie
Mefan

Sophie Mefan

Sophie Mefan absolvierte eine Vorausbildung für zeitgenössischen Tanz an der Iwanson International School of Contemporary Dance und war als Darstellerin und choreografische Assistenz im Jugendensemble des Staatstheaters am Gärtnerplatz tätig, bevor sie ihr Musicalstudium an der Theaterakademie August Everding in ihrer Heimatstadt München antrat. Dort übernahm sie u. a. Dorothy in Der Zauberer von Oz und die gute Fee Marie in Andreas Gergens Neuinszenierung von Cinderella. Sie bekam von der Stadt München den Leonhard und Ida Wolf-Gedächtnispreis für Musik verliehen und gewann zuletzt den 1. Preis im Hauptwettbewerb des Bundeswettbewerbs Gesang in Berlin. Weitere Engagements führten sie an das Staatstheater Nürnberg für The Lights of Broadway, das Landestheater Linz für Ragtime sowie das Tiroler Landestheater für Chicago. Seit der Spielzeit 2019/2020 ist Sophie Mefan festes Ensemblemitglied am Salzburger Landestheater, wo sie u. a. als Columbia in der Rocky Horror Show, als Eliza in My Fair Lady, als Gott, der Herr in Goethes Faust I sowie als Bessie Worthington in Die Blume von Hawaii zu sehen war. Die ungewöhnlichen Ereignisse inmitten der vergangenen Spielzeit verarbeitete Sophie Mefan als Autorin, Übersetzerin und Protagonistin in ihrem Soloabend All you need is …?, mit dem sie nach dem Lockdown das Salzburger Landestheater wiedereröffnete.

Foto: Anna Löffelberger

 

Produktionen

Stéphanie
Müther

Stéphanie Müther

Die Schweizer Mezzosopranistin Stéphanie Müther mit deutsch-französischen Wurzeln erhielt ihr Lehr- und Solistendiplom am Neuenburger Konservatorium mit Auszeichnung und schloss das Schweizer Opernstudio an der Hochschule der Künste Bern ebenfalls mit Auszeichnung ab.
Ihr erstes Engagement erhielt Stéphanie Müther am Theater Biel Solothurn, ab 2008 war sie festes Ensemblemitglied am Theater Erfurt, wo sie unter anderem als Lady Macbeth in Macbeth, Marie in Wozzeck, Hanna Glawari in Die lustige Witwe und Herodias in Salome zu sehen war. Stéphanie Müther arbeitete mit Persönlichkeiten wie Teresa Berganza, Christophe Prégardien, Ion Buzea und Mariss Janson. Ihr Werdegang führte sie in das jugendliche Wagnerfach, sodass sie 2018 an der Biwako Hall Otsu in Kyoto Brünnhilde in Die Walküre sang und am Theater Dortmund die Titelpartie in Turandot interpretiert. An der Oper Chemnitz übernimmt sie die Brünnhilde in Götterdämmerung.

Foto: Lutz Edelhoff

Till von
Orlowsky

Till von Orlowsky

Till von Orlowsky studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Claudia Visca (Gesang), Michael Mohapp (Schauspiel) und Christian Koch (Vocalcoach). Bereits während seines Studiums sammelte er vielfach Bühnenerfahrung bei diversen Festivals sowie u. a. in Linz und an der Neuen Oper Wien. Von 2015 bis 2016 war er Mitglied des Opernstudios der Akademie der Mailänder Scala. 2016 gab er neben Plácido Domingo als Servo in I due Foscari sein Debüt an der Mailänder Scala (inkl. TV-Liveübertragung) und sein Rollendebüt als Papageno in Die Zauberflöte in der Inszenierung von Peter Stein unter Ádám Fischer (inkl. ARTE TV-Liveübertragung). Es folgten Rollendebüts als Masetto in Linz und als Moralès in Vorarlberg. Weitere Gastspiele führten ihn nach Fürth, als Eisenstein zum Festival Schlossoper Haldenstein (Schweiz), erneut nach Mailand als Kilian (inkl. ARTE TV-Liveübertragung), in die Philharmonie Luxemburg, an das Teatro La Fenice in Venedig und die Oper Köln. An der Oper Chemnitz, der er seit der Spielzeit 2019/2020 durch einen Residenzvertrag verbunden ist, sang er u. a. Papageno in Mozarts Oper Die Zauberflöte, Dr. Falke in Strauß‘ Operette Die Fledermaus sowie Isidor, Isbert und Ismail in Suppés Operette Der Teufel auf Erden.

Foto: Nasser Hashemi

Antigone
Papoulkas

Antigone Papoulkas

Antigone Papoulkas wurde in München geboren und studierte an der Musikhochschule Köln bei Hans Sotin und Klesie Kelly sowie privat bei Soto Papoulkas. Die Mezzosopranistin war von 2001 bis 2003 Ensemblemitglied der Hamburgischen Staatsoper. 2001 debütierte sie als Cherubino an der Wiener Staatsoper, wo sie während ihres zweijährigen Festengagements viele Partien übernahm. An der Semperoper Dresden debütierte sie 2004 als Prinz Orlofsky und war von 2005 bis 2010 festes Ensemblemitglied des Hauses. Zu ihrem umfangreichen Repertoire gehören Partien wie Bradamante, Ruggiero, Sesto, Dorabella, Zweite Dame, Rosina, Hänsel, Carmen, Preziosilla, Maddalena, Siegrune, Komponist, Octavian, Boccaccio, Sister Hellen Prejan (Dead Man Walking). Gastengagements der letzten Zeit führten sie u. a. nach Athen, Chemnitz, Erfurt, Halle, Schwerin, an die Volksoper Wien sowie an die Staatsoperette und die Semperoper Dresden. Darüber hinaus ist Antigone Papoulkas eine gefragte Konzert- und Liedsängerin.

Foto: Ian Whalen

Daniel
Pastewski

Daniel Pastewski

Daniel Pastewski, in Pirna geboren, begann sein Studium im Jahr 2008 zunächst im Fach Diplomgesang an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig, bevor er 2009 an die Hochschule für Musik in Karlsruhe wechselte. Hier absolvierte er sein Opern- und Gesangsstudium bei Friedemann Röhlig, welches er im Jahr 2017 als Master erfolgreich abschloss. Weitere wichtige Impulse erhielt er bei Meisterkursen u. a. von Júlia Várady, Regina Werner, Marlis Petersen, Artur Korn und Daniel Fueter. Schon während seiner Ausbildung war er an der Karlsruher Hochschule u. a. als Snug in Brittens A Midsummer Night's Dream, Presto in Poulencs Les mamelles de Tirésias, Bartolo in Le nozze di Figarooder Sarastro in Die Zauberflötezu erleben. 2012 debütierte er am Badischen Staatstheater Karlsruhe in Thomas Leinigers Kinderoper Dino und die Arche. Es folgten weitere Gastengagements, u. a. 2014 als Hartmann in Offenbachs Fantasio, 2015/2018 als Zweiter Geharnischter in Die Zauberflöte, 2016/2017 als Harry in My Fair Ladyund aktuell als Hagen in Oscar Straus' Die lustigen Nibelungen. Des Weiteren gastierte er 2013 an der Staatsoper Stuttgart als Lakai in Ariadne auf Naxos. Neben seinen Auftritten als klassischer Sänger in Opern und Konzerten gestaltet er zusammen mit der Pianistin Anni Poikonen regelmäßig Chansonprogramme, die auch überregional Gehör finden. Daniel Pastewski ist Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und des Richard-Wagner-Verbandes Karlsruhe. 2014 und 2017 wurde er Preisträger des internationalen Gesangswettbewerbes der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Zudem gewann er 2015 den Heinz-Kunle-Wettbewerb im Bereich Chanson und den Gesangswettbewerb Stimmenzauber im pfälzischen Herxheim. Im Jahr 2017 war er Finalist beim renommierten Emmerich-Smola-Förderpreis, welcher u. a. vom SWR veranstaltet wird. Dabei hatte er die Gelegenheit, mit der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern unter Leitung von Lorenzo Coladonato zu arbeiten.

Tommaso
Randazzo

Tommaso Randazzo

Tommaso Randazzo studierte an der Stuttgarter Musikhochschule bei Luisa Bosabalian, Carl Davis und Spelios Constantine Gesang und absolvierte Meisterkurse bei Bernd Weikl, Wolfgang Brendel und Carlo Bergonzi. Festengagements führten ihn nach Ulm, Bonn und Halle. Zwischen 1995 und 2008 war er ständiger Gast an der Münchner Staatsoper. Dort sang er u. a. unter der Leitung von Zubin Mehta zur Eröffnung der Münchner Festspiele und wirkte in einer Produktion der Salome unter der Leitung von Kent Nagano mit. Seit 2005 ist er ständiger Gast an der Oper Leipzig. Weitere Gastspiele führten ihn u. a. nach Stuttgart, Chemnitz, Toronto, Rom, Bologna, Palermo, Triest, Sun City/Südafrika, Gran Canaria und an die Mailänder Scala. Er wirkte bei einer Fernsehaufzeichnung von Strauss‘ Elektra mit dem WDR-Sinfonieorchester unter der Leitung von Semyon Bychkov mit. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Rodolfo, Nemorino, Hoffmann, Don José, Lenski, Steuermann, Monostatos und der Alfred in der Fledermaus. An der Oper Chemnitz, wo er derzeit als Residenzgast engagiert ist, war er u. a. bereits als Steuermann in Der fliegende Holländer, als Monostatos in der Zauberflöte sowie als Matrose und Priester in Vasco de Gama, als Haushofmeister in Der Rosenkavalier, als Pang in Turandot sowie als König Gonzago und Herold in Hamlet zu erleben.

 

Reto Raphael
Rosin

Reto Raphael Rosin

Reto Raphael Rosin studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Hildemarie Keim sowie an der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg bei KS Siegfried Jerusalem und ergänzte seine Ausbildung mit Meisterkursen und Privatstudien u. a. bei Dietrich Fischer-Dieskau, Francisco Araiza, Inge Borgkh und Bruno Pola. In der Spielzeit 1999/2000 debütierte er an der Staatsoper Stuttgart. Seither führten ihn Engagements an Opernhäuser und zu Festspielen im In- und Ausland, u. a. nach Stuttgart, Saarbrücken, Kaiserslautern, Bielefeld, Vancouver, Buenos Aires, Passau, Regensburg, Hagen, Bremerhaven, Linz, Luzern. Seine künstlerische Tätigkeit führte in bereits rund um den Globus in die Musikzentren von Japan über den Nahen Osten, Südafrika, Argentinien, Brasilien bis Kanada/USA. Seit 2010 ist er freischaffend im In- und Ausland tätig.
Er arbeitete bereits mit Regisseuren wie Hans Neuenfels, Inga Levant, Roland Schwab, Martin Kušej, Klaus Zehelein, Ultz, Ralf Nürnberger, Aaron Stiel und Roland Hüve zusammen und sang unter Dirigenten wie James Levine, Zubin Mehta, Georges Prêtre, Johannes Kalitzke, Howard Arman, Roberto Paternostro und Lothar Zagrosek. Sein Konzertrepertoire erstreckt sich von barocken über die großen romantischen bis zu zeitgenössischen Werken. Zu seinem umfangreichen Opern- und Operettenrepertoire zählen u. a. Partien wie Tamino, Alfredo, Barinkay (Der Zigeunerbaron), Eisenstein, Narraboth (Salome) und Lenski (Pique Dame). Den Fachwechsel in das Heldentenorfach vollzog Rosin in den letzten Jahren mit Partien wie Prinz (Rusalka), Hans (Die verkaufte Braut), Cavaradossi (Tosca), Max (Der Freischütz) und Lohengrin. Reto Raphael Rosin wirkte bei mehreren CD- und Rundfunkproduktionen u. a. beim SWR/BR mit und war Finalist und Preisträger mehrerer renommierter Wettbewerbe und Auszeichnungen, wie u. a. des Belvedere Oper-/Operettenwettbewerbs, des BR-Liedwettbewerbs und des Josef Suder Wettbewerbs für Zeitgenössischen Gesang. 2008 erhielt er den Kunstförderpreis des Freistaates Bayern in der Sparte Darstellende Kunst.
2006 wurde Reto Raphael Rosin als Dozent für Gesang an die Universität Passau berufen. 2010 sang er unter Enoch zu Guttenberg den Solo-Tenorpart in Verdis Requiem bei seiner Heiligkeit, Papst Benedikt XVI. im Vatikan.
An der Oper Chemnitz ist er seit 2016 regelmäßig zu Gast, sang u. a. Eisenstein (Die Fledermaus), John Blunt (Südseetulpen), die Titelpartie in Der Graf von Luxemburg, Mime (Das Rheingold), Valzacchi (Der Rosenkavalier) sowie Reinhart, Reinwald und Reiner in Der Teufel auf Erden und ist dem Haus ab der Saison 2019/2020 durch einen Residenzvertrag verbunden.

Dagmar
Schellenberger

Dagmar Schellenberger

Kammersängerin Dagmar Schellenberger erhielt ihre musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden. Noch als Studentin gewann sie den Internationalen Dvořák Gesangswettbewerb in Karlsbad, ihr Start in eine internationale Karriere. Sie begann ihre Laufbahn an der Komischen Oper Berlin. Bereits zu dieser Zeit gastierte sie an verschiedenen Theatern und Opernhäusern, u. a. als Maria in West Side Story am Opernhaus Leipzig. Sie sang als Ännchen im Freischütz 1985 die Eröffnungsproduktion der Semperoper Dresden. Für ihre Agathe im Freischütz, die sie auch an der Berliner Staatsoper und an der Oper Frankfurt gesungen hat, erhielt sie den Kritikerpreis der Berliner Zeitungen. Über 125-mal sang Dagmar Schellenberger alle drei Frauen in Offenbachs Hoffmanns Erzählungen. Als Rosalinde konnte man sie über 20 Jahre u. a. in Berlin, Paris, Santiago de Chile, Tokio sowie in Spanien erleben.
Ihr breit gefächertes Repertoire und das Spektrum ihrer Gesangskunst führte zu Engagements in Deutschland, Österreich, Argentinien, den USA, den Niederlanden, in Frankreich, Italien, Spanien, Israel und Japan. 2004 debütierte sie an der Mailänder Scala als Blanche in Dialogues des Carmélites und war 2005 dort als Lisa in Pique Dame zu erleben. Die Marschallin im Rosenkavalier sang sie weltweit, wie auch Strauss‘ Madeleine in Capriccio und Arabella.
Bereits 2004 (Gräfin Mariza) und 2005 (Die Lustige Witwe) stand Dagmar Schellenberger als Protagonistin auf der Bühne der Seefestspiele in Mörbisch, deren Intendanz sie von 2012 bis 2017 übernahm. 2013 startete sie nach einem umfangreichen Umbau des Festspielgeländes mit der Produktion Der Bettelstudent sehr erfolgreich in ihre Intendantenära. In Mörbisch war sie ab 2014 auch wieder als Sängerin auf der Seebühne zu erleben (Golde in Anatevka, Barbara in Eine Nacht in Venedig, Gräfin Viktoria in Viktoria und ihr Husar und Adelaide in Der Vogelhändler).
Abseits der Seefestspiele Mörbisch war Dagmar Schellenberger in der Operette Feuerwerk in Baden und in Sound of Music in Salzburg und München zu sehen. Diverse Konzerte in Österreich und Deutschland runden ihr musikalisches Wirken ab. Seit 15 Jahren widmet sie sich der Nachwuchsförderung und gab ihre langjährige Erfahrung u. a. als Professorin an der Universität der Künste in Berlin weiter. Sie ist Jurymitglied großer Gesangswettbewerbe.

Florian
Sievers

Florian Sievers

Der in Hamburg geborene Tenor Florian Sievers sammelte seine ersten sängerischen Erfahrungen bei den Chorknaben Uetersen. Er studierte zunächst Schulmusik, bevor er ein Gesangsstudium bei Berthold Schmid an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig aufnahm, das er 2018 mit Auszeichnung abschloss. Bereits während des Studiums konnte er auf internationalen Bühnen als Konzertsolist in Erscheinung treten.

Florian Sievers ist heute ein über die Landesgrenzen hinaus gefragter Solist, vorwiegend im Konzert- und Oratorienfach. Unter Jordi Savall sang er 2019 den Evangelisten in Bachs Matthäuspassion und debütierte damit u. a. in der Philharmonie de Paris. Weiterhin musizierte er u. a. mit Hans-Christoph Rademann und Jos van Veldhoven bei der Stuttgarter Bachwoche und mit der Lautten Compagney unter Wolfgang Katschner beim Bachfest Leipzig. Mit Brittens War Requiem debütierte er in Leipzig, Heidelberg und Tübingen unter David Timm, mit Beethovens 9. Simfonie in Sønderborg (Dänemark) und Flensburg unter Matthias Janz. Zu seinen musikalischen Partnern gehörten u. a. die Capella Reial de Catalunya und das Orchestre des Nations, Concerto Köln, die Hamburger Symphoniker, das Vocalensemble Rastatt und Les Favorites, das Elbipolis Barockorchester, das Ensemble Schirokko, das Sønderjyllands Symfonieorkester, das Leipziger Barockorchester, das Gewandhausorchester und der Thomanerchor Leipzig, das Händelfestspielorchester Halle und das Wunderkammer Barockensemble Berlin. Regelmäßig führen Florian Sievers Einladungen zu Festivals wie dem MDR Musiksommer, dem Musikfest Stuttgart, dem Heinrich-Schütz-Musikfest, den Magdeburger Telemannfesttagen, den Bachfesten in Leipzig, Eisenach und Arnstadt sowie zum Origen Festival (Schweiz).

CD- und Rundfunkaufnahmen für u. a. Rondeau, cpo, Coviello, Carus, den MDR, NDR und den Deutschlandfunk dokumentieren sein vielseitiges Schaffen. Die solistisch eingespielte Bachsche Johannespassion 1725 der Ensembles Ælbgut und Wunderkammer, in der Florian Sievers alle Tenorparts eingesungen hat, wurde 2020 mit dem OPUS KLASSIK ausgezeichnet.

Opernerfahrung sammelte der junge Tenor bisher als Baron in Lortzings Wildschütz, als Mamud in Vivaldis La verità in cimento sowie als Pastore und Spirito in Monteverdis Orfeo. Hierbei arbeitete er mit Regisseuren wie Michael Höppner und Clara Pons zusammen. Seit der Spielzeit 2019/2020 ist Florian Sievers als Residenzgast an der Oper Chemnitz engagiert, wo er u. a. als Wachtmeister Meier in der Uraufführung der Kinderoper Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt und als Erster Geharnischter in Die Zauberflöte debütierte. Außerdem war er an der CD-Aufnahme für Udo Zimmermanns Der Schuhu und die fliegende Prinzessin beteiligt.

Foto: Anne Hornemann

Nadine
Weissmann

Nadine Weissmann

Die Berliner Mezzosopranistin Nadine Weissmann studierte an der Royal Academy of Music in London und an der Indiana University, Bloomington. International bekannt wurde sie als Erda in Der Ring des Nibelungen in der Inszenierung von Frank Castorf bei den Bayreuther Festspielen unter der musikalischen Leitung von Kirill Petrenko. Festengagements führten sie an das Theater Osnabrück und an das Deutsche Nationaltheater Weimar, wo sie als Carmen und in verschiedenen Partien in Der Ring des Nibelungen große Erfolge feiern konnte. Ihr breites Repertoire umfasst außerdem u. a. Dalila, Ulrica, Mrs. Quickly, Herodias, Baba the Turk (The Rake’s Progress), Ježibaba, Laura (La Gioconda), Dritte Dame, und Gräfin Helfenstein (Mathis der Maler). Im Konzertfach war sie mit Werken von Beethoven, Mahler, Brahms, Bernstein, Mendelssohn, Bach, Verdi, Wagner und Berlioz sowie mit Uraufführungen zu hören. Gastengagements führten sie u. a. zu den Berliner Philharmonikern, zum DSO Berlin, an die Komische Oper Berlin sowie nach Barcelona, Paris, Madrid, München, Frankfurt, Monte-Carlo, Edinburgh, Glyndebourne, Valencia, Marseille, Lissabon, Dresden, Helsinki, Bordeaux, Bilbao, Seoul, Japan, Australien und zu den Salzburger Festspielen. Kürzlich gab sie ihr Debüt am Royal Opera House Covent Garden in David McVicars Zauberflöte und kehrte als Flosshilde zurück zu den letzten Vorstellungen des Rheingold in den Festspielen der Bayerischen Staatsoper. An der Komischen Oper Berlin wird sie diese Spielzeit als Leokadja Begbick (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny) debütieren und als Cupido in der gefeierten Inszenierung von Barrie Koskys Orphée aux enfers zurückkehren; neben Konzerten mit den Wesendonck-Liedern und dem Lied von der Erde wird sie als Erda in Siegfried bei den Bregenzer Festspielen zu hören sein.

Foto: Ludwig Olah

Produktionen

Opernstudio

Opernstudio

Konrad
Furian

Konrad Furian

Der Tenor Konrad Furian wurde 1993 im Oderbruch geboren. Er absolvierte sein Abitur am musikbetonten Berliner Gymnasium Georg Friedrich Händel, woran sich eine Studienvorbereitung in den Fächern Komposition und Dirigieren anschloss. Nach einem Studium der Kirchenmusik an der Universität der Künste Berlin zog er 2016 nach Dresden, um Gesang an der Hochschule Carl Maria von Weber bei Prof. Hartmut Zabel und Lothar Odinius zu studieren. KS Olaf Bär unterrichtet ihn im Fach Lied sowie Britta Schwarz im Fach Oratorium. Meisterkurse u. a. bei Thomas Thomaschke und Peter Berne ergänzen seine Ausbildung. Opernerfahrung sammelte er in verschiedenen Hochschulproduktionen, u. a. als Pepik in Janáčeks Das schlaue Füchslein, als Gherardo in Puccinis Gianni Schicchi sowie in der Titelrolle in Milhauds Le pauvre matelot. Darüber hinaus wirkte er auch in der Operngala der Hochschule mit. Im Februar 2020 sang Konrad Furian in Berlin bei einer konzertanten Aufführung von Händels Acis and Galatea die Rolle des Damon. Auch die zeitgenössische Musik ist für ihn von großer Wichtigkeit. So ist er regelmäßig mit verschiedenen Ensembles wie vocal modern oder AuditivVokal zu hören. 2019 war er an der Uraufführung von Arne Gieshoffs Oratorium Konferenz der Kinder in der Dresdner Frauenkirche beteiligt und im Herbst 2020 in Vladimir Rannevs Oper Schlachthof 5 im Festspielhaus Hellerau zu erleben. Darüber konzertiert er regelmäßig mit Orchestern wie den Virtuosi Brunenses, dem Neuen Kammerorchester Potsdam, dem Studio-Orchester der Universität der Künste Berlin, der Elbland Philharmonie Sachsen sowie dem Dresdner Barockorchester. Sein Repertoire reicht von den Kantaten Bachs bis zu Mendelssohns Paulus. 2019 war Konrad Furian Finalist beim Internationalen Wettbewerb cantateBach! in Greifswald. 2021 ist er Stipendiat des Richard Wagner-Verbandes Dresden. Ab März 2021 gehört der Tenor dem Opernstudio der Theater Chemnitz an.

Foto: Nasser Hashemi

Anna
Grycan

Anna Grycan

Die polnische Mezzosopranistin Anna Grycan absolvierte ihren Bachelor an der Karol-Lipiński-Musikakademie Breslau. Seit 2018 studiert sie im Master bei Christiane Junghanns an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Sie nahm an zahlreichen Meisterkursen teil und arbeitete u. a. mit Agnieszka Rehlis, Paul McCreesh, Benjamin Bayl, Sylvain Cambreling, Olaf Bär, Teresa Żylis-Gara, Małgorzata Walewska, Izabela Kłosińska, Gerd Ücker, Wolfgang Katschner und Matthias Rexroth zusammen. 2017 sie gewann den 2. Preis beim Internationalen Opernwettbewerb in Maiori (Italien). Als Solistin trat sie in zahlreichen Konzerten mit dem Sinfonieorchester der Filharmonia Opolska im. Józefa Elsnera, beim Festival Wratislavia Cantans im Nationalen Forum für Musik, mit der Filharmonia Sudecka sowie mit dem Dresdner Hochschulsinfonieorchester auf. Ihre ersten Opernerfahrungen sammelte Anna Grycan in den Hochschulproduktionen L'enfant et les sortilèges (Kind) von Ravel, L'incoronazione di Poppea (Nutrice) von Monteverdi und Die Hochzeit des Figaro (Cherubino) von Mozart. 2019 übernahm sie im Lyric Opera Studio in Weimar die Rolle des Prinzen Orlofsky in Die Fledermaus. Sie war in Moniuszkos Operetten Der neue Don Quixote (Nowy Don Kichot, czyli sto szaleństw) als Małgorzata und Carmagnole oder Der französischartige Witz (Karmaniol – czyli Francuzi lubią żartować) als Markietanka in der Warschauer Kammeroper und im Rahmen des 56. Internationalen Moniuszko-Festivals in Kudowa-Zdrój zu sehen. 2018 begann ihre Zusammenarbeit mit dem Song of the Goat Theatre in Breslau unter der Leitung von Grzegorz Bral. Mit diesem Ensemble trat sie sowohl in Polen als auch im Ausland auf (Globe Theatre London, The Great Theatre of China in Shanghai, Zellerbach Playhouse in Berkley (USA), Israel Festival in Jerusalem, Shakespeare Festival HamletScenen in Helsingør).

Im April 2021 sang Anna Grycan im Staatsschauspiel Dresden in der Produktion der Opernklasse in Händels Alcina die Partie des Ruggiero. Mit Beginn der Spielzeit 2020/2021 ist die Mezzosopranistin Mitglied im Opernstudio der Oper Chemnitz.

Foto: Nasser Hashemi

Felix
Rohleder

Felix Rohleder

Felix Rohleder wurde 1993 im vogtländischen Greiz geboren. Seine Ausbildung begann an der dortigen Musikschule in den Fächern Violine, Klavier und Gesang. Nach dem Abitur schloss er ein Schulmusikstudium in Halle (Saale) an, welches er mit dem ersten Staatsexamen zum Abschluss brachte. Von 2016 an studierte der Bassbariton an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden in der Klasse von Jörg Hempel. Hier wurde er außerdem von Olaf Bär im Liedgesang und von Britta Schwarz im Oratorienfach unterrichtet. Weiterhin konnte er als Solist in der Dresdner Konzertreihe Kantaten im Palais unter Leitung von Hans-Christoph Rademann wesentliche Erfahrungen im Bereich der barocken Aufführungspraxis sammeln. Verschiedene Meisterkurse bei Georg Zeppenfeld, Roland Schubert, Regina Werner-Dietrich, Thomas Quasthoff und Jukka Rasilainen ergänzen seine Ausbildung. Bereits während seines Gesangsstudiums debütierte er in verschiedenen Rollen auf der Opernbühne, u. a. als Masetto in Mozarts Don Giovanni, als Figaro in Mozarts Le Nozze di Figaro und als Diktator in Kreneks Der Diktator. Im Sommer 2019 nahm er an der Internationalen Sächsischen Sängerakademie teil und konnte den Förderpreis der Dozenten gewinnen. Für das Jahr 2021 erhält er das Bayreuth-Stipendium des Richard-Wagner-Verbands Dresden. Zur Spielzeit 2020/2021 beginnt Felix Rohleder als Mitglied des neugegründeten Opernstudios bei den Theatern Chemnitz. Felix Rohleder ist Mitglied des Opernstudios der Theater Chemnitz und war hier bereits in der Studio-Uraufführung Isolation Club, der Offenbach-Operette Ein Ehemann vor der Tür sowie in Konzerten zu erleben.

Foto: Nasser Hashemi

Tea
Trifković

Tea Trifković

Die slowenische Sopranistin Tea Trifković begann ihre musikalische Laufbahn im Alter von sechs Jahren mit Klavierunterricht. Sie studierte Klavier am Konservatorium für Musik und Ballett Ljubljana und absolvierte ihr Gesangsstudium (Bachelor und Master) an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden in der Klasse von Prof. Hendrikje Wangemann. Tea Trifković ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe. So gewann sie u. a. den 2. Preis beim Internationalen Giulio-Perotti-Gesangswettbewerb 2017, den Nachwuchspreis beim Internationalen Gesangswettbewerb Immling 2019, den 2. Preis und die Goldene Plakette beim Slowenischen Bundeswettbewerb Temsig sowie den 2. Preis in der Alterskategorie 21 bis 26 Jahre beim Internationalen Duschek-Wettbewerb in Prag 2019. 2020 wurde sie Finalistin beim Internationalen Cesti-Wettbewerb in Innsbruck.

Tea Trifković war Solistin mehrerer Orchesterkonzerte u. a. mit dem Orchester Theresia und den Bad Reichenhaller Philharmonikern. Regelmäßig konzertiert sie mit Arien- und Liedprogrammen in der Slowenischen Philharmonie und im Geburtshaus von Hugo Wolf in Slovenj Gradec. Seit 2017 ist sie Stipendiatin der Stadt Ljubljana und nimmt an Meisterkursen mit Brigitte Fassbaender, Christiane Iven, Hedwig Fassbender, Stefano Gibellato, Snežana Stamenković und Martina Zadro teil.

An der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden debütierte sie 2019 als Gräfin in einer Studioproduktion von Die Hochzeit des Figaro. Im April 2021 wird sie in der Produktion der Opernklasse in Händels Alcina die Partie der Morgana singen. Seit Mai 2021 ist Tea Trifković Mitglied des Opernstudios der Theater Chemnitz.

Foto: Nasser Hashemi

Gäste

Gäste

Aris
Argiris

Aris Argiris

Aris Argiris, geboren in Athen, studierte in seiner Heimatstadt Marketing und Sprachen, Saxophon und Musiktheorie sowie Gesang bei Kostas Paskalis, Frangiskos Voutsinos und Despina Calafati. 1999 erhielt er das Maria-Callas-Stipendium in Athen und setzte sein Gesangsstudium in der Meisterklasse von Daphne Evangelatos an der Hochschule für Musik und Theater in München fort. Im Jahr 2002 war Aris Argiris Preisträger des Internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg und sang die Titelpartie in Mozarts Don Giovanni. 2007 wurde er von der griechischen Vereinigung der Musik- und Theaterkritiker als bester junger Künstler Griechenlands ausgezeichnet. Nach Engagements am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen, am Theater Dortmund und an der Oper Bonn war er bis zur Spielzeit 2010/2011 Ensemblemitglied an der Oper Frankfurt. 2011 gastierte er in der Arena di Verona als Figaro in Rossinis Il Barbiere di Siviglia und in St. Petersburg als Renato (Un ballo in maschera). Weitere Gastengagements führen ihn u. a. an die Opernhäuser in Athen, Hamburg, Stuttgart, Stockholm, Leipzig, Berlin, London, Bruxelles, Tokyo, Antwerpen-Gent, Bonn, San Diego, Lima (Peru), Buenos Aires, Dresden und Wien. Zu seinen wichtigsten Partien gehören neben dem Don Giovanni u. a. Scarpia, Rigoletto, Amonasro, Renato, Graf Luna, Jochanaan, Figaro (Il Barbiere di Siviglia), Dandini, Escamillo, Germont, Marcello, Rodrigo di Posa, Conte d’Almaviva (Le nozze di Figaro), Nardo, Lord Enrico Asthon, Frank/Fritz (Die tote Stadt), Valentin (Faust), Francesco (I Masnadieri) sowie die vier Bösewichter (Les Contes d'Hoffman). Der Bariton arbeitete unter anderem mit den Dirigenten Zubin Mehta, Massimo Zanetti, Kurt Masur, Christian Thielemann, Yakov Kreizberg, Gustav Kuhn, Donato Renzetti, Manfred Honeck, Walter Attanasi, Graeme Jenkins, Carlo Franci, Antonello Allemandi, Patrick Lange und Carlo Rizzi.
In den letzten Jahren gastierte er in Tokyo als Marcello, am Theater St. Gallen, beim Israel Philharmonic Orchestra, am Teatro San Carlo di Napoli, an der Staatsoper Hamburg und beim Savonlinna Opera Festival als Escamillo, am Theater Bern als Jochanaan, am Musiktheater im Revier als Rigoletto, am Theater an der Wien als Figaro in La mere coupable, beim Israel Philharmonic Orchestra als Renato, als Jago und in Mahlers Kindertotenliedern, am Theatre de la Monnaie als Lescaut, am Aalto Musiktheater Essen als Francesco in I Masnadieri, am Theater Bonn als Scarpia sowie an der San Diego Opera als Renato. 2016/2017 sang er an der Opera di Montreal Jago, am Gärtnerplatztheater München und beim Athens Festival Amonasro, beim Gluck International Festival Orest in Iphigenie auf Tauris (Fassung von R. Strauss), am Musiktheater im Revier Scarpia, an der Semperoper Dresden Figaro in Il Barbiere di Siviglia, an der Vlaamse Opera und an Les Theatres de la Villes de Luxembourg Paolo in Simon Boccanegra, am Theatre de la Monnaie Sharpless sowie am Theater Freiburg die Partie Der Herrscher in Das Wunder der Heliane.
Mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen hat Aris Argiris Ariadne – Dithyrambos für Bariton und Orchester von Siegfried Matthus und die Arie des Holofernes aus der Matthus-Oper Judith auf CD (Label Genuin) aufgenommen. Als Escamillo in Bizets Carmen war er 2011 im ersten 3-D-Opernfilm zu erleben. Aufgezeichnet wurde die Inszenierung dieser Oper 2010 im Royal Opera House Covent Garden London. 
Foto: privat

Monika
Bohinec

Monika Bohinec

Die in Slowenien geborene Mezzosopranistin Monika Bohinec studierte Gesang am Mozarteum in Salzburg und an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien bei Claudia Visca. Von 2009 bis 2011 war sie Ensemblemitglied des Nationaltheaters Mannheim. Seit der Saison 2011/2012 ist sie Mitglied des Ensembles der Wiener Staatsoper, wo sie zahlreiche Rollen ihres Fachs gesungen hat, unter anderem Eboli, Sara (Roberto Devereux), Fenena, Ulrica, Gora (Medea), Ježibaba und Fremde Fürstin (Rusalka), Erda (Das Rheingold) und Erste Norn (Götterdämmerung). Gastengagements führten sie an die Metropolitan Opera in New York, zu den Salzburger Festspielen, an die Bayerische Staatsoper München, an die Oper Frankfurt, ans Staatstheater am Gärtnerplatz München, ans Staatstheater Wiesbaden, ans Badische Staatstheater Karlsruhe, nach Ljubljana, zu den Seefestspielen Mörbisch sowie nach Australien. Sie verkörperte Rollen wie Amneris, Eboli, Carmen, Principessa di Boullion, Brangäne, Ortrud, Klytämnestra, Konchakowna (Fürst Igor) und Marina (Boris Godunow). In der Saison 2016/2017 wurde sie als Brangäne in Wagners Tristan und Isolde an der Metropolitan Opera in New York engagiert. 2018 gastierte sie in Wagners Ring des Nibelungen an der Semperoper Dresden unter Christian Thielemann. Zwei Produktionen der Salzburger Festspiele, 2012 Peter von Winters Das Labyrinth unter Ivor Bolton, in der sie als 3. Dame/Page zu erleben war, und 2013 Wagners Die Meistersinger von Nürnberg, wo sie die Magdalene sang, wurden auf DVD veröffentlicht. Außerdem ist Monika Bohinec in der 2013 erschienenen Gesamtaufnahme von Wagners Der Ring des Nibelungen unter Christian Thielemann zu hören. 2015 erschien ein Mitschnitt (Deutsche Grammophon) der 2012 erfolgten Konzerttournee von Tschaikowskys Iolanta, wo sie an der Seite von Anna Netrebko die Martha sang. Monika Bohinec ist ebenfalls als Lied- und Oratorieninterpretin gefragt und gastierte dabei in namhaften Häusern wie dem Wiener Konzerthaus, dem Wiener Musikverein, der Philharmonie am Gasteig in München, der Berliner Philharmonie, der Alten Oper Frankfurt, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Salle Pleyel in Paris, der Carnegie Hall in New York, der Philharmonie in St. Petersburg sowie im Auditorium du Nouveau Siecle in Lille.

Marius
Boloş

Marius Boloş

Marius Boloş besuchte im Anschluss an sein Studium an der Universität von Oradea (Rumänien) Meisterkurse bei Viorica Cortez, Marcello Giordani, Marina Krilovici, Nelly Miricioiu, Mariana Nicolesco, Ionel Pantea sowie Leontina Văduva und nahm aktiv am ersten Wagner-Meisterkurs der Bayreuther Festspiele bei Petra Lang und Adrian Baianu teil. 2004 gab er sein Debüt als Komtur in Don Giovanni an der Rumänischen Nationaloper Cluj-Napoca. Der rumänische Bass war Mitglied des Opernstudios der Ungarischen Nationaloper Budapest und ist Preisträger mehrerer Gesangswettbewerbe. 2006 gab er als Monterone in Rigoletto sein Debüt an der Nationaloper Bukarest, an der er seitdem als Solist engagiert ist. Sein Repertoire reicht vom Barock bis zur Moderne. Zu seinen wichtigsten Erfolgen der jüngsten Zeit zählen König Heinrich (Lohengrin) an der Oper Bukarest, Zaccaria (Nabucco) und Großinquisitor (Don Carlo). Gastspiele führten ihn u. a. nach Bulgarien, Ungarn und Norwegen. Er sang unter der musikalischen Leitung von Horia Andreescu, Christian Badea, Vlad Conta, David Crescenzi, Iurie Florea, Cristian Mandeal, Adrian Morar, Tiberiu Soare, Iosif Ion Prunner, Alfaro Sainz, Marc Tardue, Cornel Trailescu sowie Jin Wang und arbeitete mit Regisseuren wie Stephen Barlow, Valentina Carrasco, Alexandru Darie, Mario de Carlo, Alexander Hausvater, Plamen Kartalov und Vera Nemirova. An der Oper Chemnitz gibt er als Hagen sein Haus- und Rollendebüt.
Foto: Paul Buciuta

Produktionen

Alexander
Findewirth

Alexander Findewirth

Alexander Findewirth wurde im oberbayerischen Bad Tölz geboren und erhielt schon früh eine Ausbildung in Gesang, Schauspiel und Tanz. Er schloss sein Bachelorstudium an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien im Juni 2021 ab. Schon vor seinem Studium wirkte er bei Produktionen wie Anatevka (Kurhaus Bad Tölz) und dem Münchner Weihnachtssingen (Münchner Residenz) mit. Nach Produktionen wie Be More Chill oder Offenbachs Daphnis und Chloé spielte er in renommierten Häusern wie dem Ronacher Theater Wien (We Are Musical – The Next Generation) oder dem Landestheater Linz (The Wave). Zuletzt war Alexander Findewirth bei den Seefestspielen Mörbisch als A-rab in der Produktion West Side Story zu sehen. Mit Footloose feiert er sein Debüt am Theater Chemnitz.

Foto: Jan Frankl

Produktionen

Dorit
Gäbler

Dorit Gäbler

Dorit Gäbler kehrt mit der Rolle der Mrs. Higgins in der Neuinszenierung des Musical-Klassikers  „My Fair Lady“ an den Ort ihres Karrierestarts zurück: 1967 eroberte sie im damaligen Karl-Marx-Stadt als Eliza Doolittle die Herzen des Publikums. Erst ein Jahr zuvor hatte die junge Schauspielerin ihr Studium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin erfolgreich beendet und war im hiesigen Ensemble als Elevin engagiert worden. Die Beschäftigung mit der Musik sollte fortan ein wesentlicher Teil ihres Berufes werden. Zunächst aber wechselte sie 1968 ans Staatsschauspiel Dresden, wo sie fast zwölf Jahre lang, wie sie selbst formuliert, „alles spielte, was gut und möglichst verschieden war“. Die Geburt ihres Sohnes und die damit verbundene Denkpause führten zu der Entscheidung, sich mehr mit Film und Fernsehen zu beschäftigen und einen Weg als freischaffende Unterhaltungskünstlerin einzuschlagen. Der Erfolg beim Publikum und Preise bei verschiedenen Wettbewerben gaben ihr Recht. Unter anderem hat sie in mehr als 30 Filmen mitgewirkt und mehrfach die Fernsehshow Ein Kessel Buntes moderiert. Ihre Vielseitigkeit stellte sie auch als gefragte Chanson-Interpretin und Sängerin mit eigener Band und eigenen Songs unter Beweis. Seit geraumer Zeit ist sie wieder regelmäßig im Theater zu erleben. So spielte sie in der Komödie am Kurfürstendamm, an der Komödie Dresden, an Köfers Komödiantenbühne und ist mit Soloprogrammen unterwegs. Im Juli 2016 hat sie an der Theaternative Cottbus mit großem Erfolg das Ein-Personen-Stück Verliebt Verlobt Verschwunden von Stefan Vögel herausgebracht, für das sie auch die Musik schrieb.

Produktionen

Rolf
Germeroth

Rolf Germeroth

Rolf Germeroth, geboren in Frankfurt am Main, absolvierte seine Schauspielausbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater Hannover. Von 1975 bis 1996 führten ihn Festengagements u. a. an die Theater in Freiburg, Münster, Bielefeld, Konstanz und Ulm. In der darauffolgenden Spielzeit gastierte er im Musical Sunset Boulevard am Rhein-Main-Theater Niedernhausen bei Frankfurt. Anschließend war er fünf Jahre am Badischen Staatstheater Karlsruhe engagiert sowie von 2003 bis 2014 am Theater Ingolstadt. Als Gast war und ist er u. a. am Nationaltheater Mannheim, bei den Luisenburg-Festspielen Wunsiedel und bei den Frankenfestspielen Röttingen zu erleben.

Zu seinem Schauspielrepertoire gehören Rollen wie Miller (Kabale und Liebe), Henri (Drei Mal Leben), Johan (Szenen einer Ehe), Peter Stockmann (Ein Volksfeind), Odoardo Galotti (Emilia Galotti), Alter Peer (Peer Gynt), Hardenberg (Die fetten Jahre sind vorbei). Im Musical trat er u. a. als Higgins und Pickering in My Fair Lady, Che und Magaldi in Evita, Herr Schulz in Cabaret, Pilatus in Jesus Christ Superstar sowie Dr. Scott in The Rocky Horror Show auf. Fernsehrollen übernahm er in Serien wie Schwarz greift ein, Die Fallers, Marienhof, Vorsicht, Falle!, Himmelheim und Dahoam is dahoam. Darüber hinaus ist Rolf Germeroth Sprecher für Hörspiele und Funkwerbung sowie Sprach- und Dialogcoach.

Jannik
Harneit

Jannik Harneit

Jannik Harneit wurde 1989 in Lüneburg geboren. Von 2009 bis 2013 studierte er Musical an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München und war 2011 Preisträger beim 40. Bundeswettbewerb Gesang. 2012 gab er den Fedja (Anatevka) bei den Bad Hersfelder Festspielen. 2013 folgte nach Claude (Hair) bei den Festspielen Bad Vilbel das Festengagement an der Staatsoperette Dresden. Seine wichtigste Partien waren dort Seymour (Der kleine Horrorladen), Mottel Kamzoil (Anatevka), Jean-Michele (La Cage aux Folles), Rocky (Rocky Horror Show), Steppke (Frau Luna) sowie Felix in der Uraufführung des Musicals Zzaun und Frank Abagnale jr. in der Deutschen Erstaufführung von Catch Me If You Can. In der Spielzeit 2017/2018 gastierte Jannik Harneit an der Oper Chemnitz als Robert Martin (Hochzeit mit Hindernissen) und bei den Magdeburger Domfestspielen als Simon (Jesus Christ Superstar). 2018/2019 debütierte er am Theater Hof als Jimmy Smith bei der Deutschen Erstaufführung von Höllisch Moderne Millie und kreierte an der Staatsoperette die Rolle des Gwynplaine in der Uraufführung Der Mann mit dem Lachen, für die er als „Bester Hauptdarsteller“ von der Deutschen Musicalakademie nominiert wurde. Im Juni 2019 gab er als Rodney Hatch in Kurt Weills Ein Hauch von Venus seine letzte Premiere im Festengagement in Dresden und gastierte anschließend an den Landesbühnen Sachsen in dem selten gespielten Stück Sunday In The Park With George von Stephen Sondheim. Aktuell ist er neben seinem Engagement an der Oper Chemnitz noch in My Fair Lady, Die Zauberflöte und Maria de Buenos Aires an der Staatsoperette Dresden sowie in Der Mann von La Mancha am Theater Hof zu erleben.
www.jannikharneit.de 
Foto: Stephan Forstmann

Produktionen

Hardy
Hoosman

Hardy Hoosman

Biografie folgt in Kürze

Produktionen

Cosmin
Ifrim

Cosmin Ifrim

Cosmin Ifrim wurde in Ineu-Arad/Rumänien geboren und studierte Gesang an der Musikakademie in Cluj-Napoca. Mit dem Grand Prix des Traian Grozavezcu Wettbewerbs in Lugoj/Rumänien legte der junge Tenor den Grundstein für seine Karriere. Von 2000 bis 2008 war er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und dort u. a. als Lord Cecil in Roberto Devereux, Rinuccio in Gianni Schicchi, als Italienischer Sänger in Der Rosenkavalier, Beppe in Leoncavallos I Pagliacci und als Fenton in Falstaff zu erleben. Für seine Interpretation des Squeak in der Neuproduktion von Billy Budd wurde er in der Saison 2000/2001 mit der Eberhard Waechter Medaille ausgezeichnet.
Seit der Spielzeit 2008/2009 arbeitet er als freischaffender Sänger und war seitdem u. a. in Maribor, London, Athen, Bilbao, Basel, Sapporo, Cluj, Bukarest sowie an der Bayerischen Staatsoper, der Oper von Rom und der Wiener Volksoper mit Partien wie Alfredo in La Traviata, Tonio in Donizettis La fille du régiment, Rodolfo in La Bohème, Pedrillo in Die Entführung aus dem Serail, Arturo in I Puritani, Gabriele Adorno in Simon Boccanegra und Fernando in La Favorita zu erleben. 2016 sang er Pong in Turandot bei den Bregenzer Festspielen, Fernando in einer konzertanten Aufführung von La Favorita in Bukarest, Rodolfo in La Bohème und Arturo in I Puritani in Cluj, 2017 Gabriele Adorno in Simon Boccanegra in Bukarest und Pedrillo in Die Entführung aus dem Serail beim Savonlinna Festival. Außerdem war er als Tenorsolist in Rossinis Stabat Mater mit dem Israel Philharmonic Orchestra zu hören. Cosmin Ifrim hat im Laufe seiner Karriere mit Dirigenten wie Richard Hickox, Zubin Mehta, Fabio Luisi, Riccardo Muti, Seiji Ozawa, Donald Runnicles, Ulf Schirmer, Vjekoslav Šutej, Christian Thielemann, Franz Welser-Möst und Marcello Viotti gearbeitet.
An der Oper Chemnitz ist er derzeit als Residenzgast engagiert und war hier bereits als Ernesto in Don Pasquale sowie als Laertes in Faccios Hamlet zu erleben.  
Foto: privat

Produktionen

Oddur
Jonsson

Oddur Jonsson

Der junge isländische Bariton Oddur Jonsson absolvierte sein Gesangsstudium an der Gesangsakademie in Reykjavik und an der renommierten Musikhochschule Mozarteum Salzburg. Dort belegt er derzeit noch einen Masterstudiengang Lied und Oper bei Andreas Macco und Breda Zakotnik. Studienergänzend besuchte er Meisterkurse u. a. bei Thomas Moser, Ruggiero Raimondi, Kiri Te Kanawa, Peter Schreier und Tom Krause. Oddur Jonsson ist Stipendiat verschiedener Kulturstiftungen, Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe wie des Francisco-Viñas-Wettbewerbs in Barcelona 2014, des Brahms-Wettbewerbs in Pörtschach, des Musica Sacra-Wettbewerbs in Rom sowie Finalist des Mozart-Wettbewerbs 2014 in Salzburg.
Erste Bühnenerfahrungen sammelte er in Hochschulproduktionen als Graf in Le nozze di Figaro, als Kaiser in Ullmanns Der Kaiser von Atlantis und als Belcore in L‘elisir d‘amore. Darüber hinaus gastierte er als Orest im Glucks Iphigenie en Tauride bei den Opernfestspielen in Bad Aibling. Am Salzburger Landestheater coverte er den Kurwenal in Tristan und Isolde, bei den Salzburger Festspielen war er unter Antonio Pappano ebenfalls als Cover für den Posa in Don Carlos tätig. Im Oktober 2014 gab er sein Debüt als Posa an der Oper in Reykjavik. Dort ist er auch als Figaro in Il barbiere di Siviglia und als Don Giovanni zu erleben. Bei den Festspielen in Bad Aibling sang er 2016 den Jeletzky in Pique Dame. An der Oper Chemnitz gab er in der Spielzeit 2016/2017 sein Debüt als Wolfram in Tannhäuser.
Große  Erfolge hatte Oddur Jonsson mit einem Schubert-Liederabend beim Festival in Aix-en-Provence und mit Mozarts Requiem am Münchner Gasteig. Ein viel beachtetes Debüt gab er an der Oper Paris mit Mahlers Lied von der Erde.
Foto: Jóhanna Ólafsdóttir

Produktionen

Eiko
Keller

Eiko Keller

Der gebürtige Hamburger Eiko Keller erhielt seine Ausbildung an der Stage School Hamburg und besuchte das Broadway Dance Center in New York City. Im Ronacher in Wien war er bei Sister Act als Swing und Cover TJ/Erkan zu sehen. Er spielte im Harburger Theater den Punk und Sarah Kendrew in High Fidelity und John Lennon in der Deutschsprachigen Erstaufführung von Backbeat – Die Beatles in Hamburg im Altonaer Theater. Er stand bei Das Wunder von Bern in den Rollen Helmut Rahn, Berni Klodt, Fritz Walter und Toni Turek auf der Bühne und spielte Action in West Side Story bei den Schlossfestspielen in Schwerin. Zuletzt konnte man ihn im Ensemble und als Cover Sky bei Mamma Mia! sowie bei Pretty Woman u. a. als Cover Stuckey sehen. Neben seiner Tätigkeit als Musicaldarsteller und Tänzer spielt Eiko außerdem Gitarre, Schlagzeug sowie Bass und stand bereits mit mehreren Rock-, Pop- und Punkbands auf der Bühne.

Foto: Thomas Leidig

Produktionen

Daniel
Kirch

Daniel Kirch

Im Herbst 2018 gab Daniel Kirch sein äußerst erfolgreiches Debüt als Siegfried in der Neuproduktion Siegfried in Chemnitz. Daneben sprang er als Stolzing in Die Meistersinger von Nürnberg unter Kirill Petrenko in München und als Florestan in Fidelio in einer konzertanten Aufführung in Madrid und in szenischen Aufführungen in Dresden ein. Es folgte sein von Publikum und Presse umjubeltes Partiedebüt als Siegfried in der Neuproduktion Götterdämmerung in Chemnitz. Zu den spannenden Engagements 2019 zählen die Titelparte in einer Neuproduktion Tannhäuser unter Marc Albrecht und in der Regie von Christof Loy in Amsterdam, Tristan in einer Neuproduktion von Tristan und Isolde in Leipzig unter Ulf Schirmer und Siegfried in den Ring-Zyklen in Chemnitz. Am New National Theatre Tokyo wird er 2021 als Siegmund in Die Walküre gastieren.
Wichtige Stationen der jüngsten Vergangenheit sind Stolzing in Beijing, unter Ádám Fischer in Budapest, unter Justin Brown in Karlsruhe, unter Ulf Schirmer in Leipzig und unter Sir Mark Elder in Manchester, Severin in Weills Der Silbersee in Warschau, Fidelio und Parsifal in Stuttgart, Erik in Barcelona, Tokyo und Warschau, Tristan unter Hartmut Haenchen in Lyon, Der Fremde in konzertanten Aufführungen von Korngolds Das Wunder der Heliane an der Wiener Volksoper, die Titelpartie in Tannhäuser in Innsbruck und Leipzig, Siegmund in Die Walküre und die Titelpartie in Parsifal in Leipzig unter Ulf Schirmer, Fritz in Schrekers Der ferne Klang in Graz, Bacchus in Beijing, Paul in Korngolds Die tote Stadt in Nancy, Nantes und Angers, Florestan in Bergen und Hof, Lohengrin in Coburg, Nantes und Angers, der Kaufmann in Rihms Jakob Lenz in Bologna sowie Jim Mahoney in Essen und Leipzig. 2010 debütierte Daniel Kirch an der Deutschen Oper Berlin als Karl von Valois in Walter Braunfels’ Szenen aus dem Leben der heiligen Johanna, der letzten Inszenierung von Christoph Schlingensief. Weitere Gastspiele führten den Sänger an die Staatsoper Berlin, das Opernhaus Zürich, die Mailänder Scala, die Semperoper Dresden, die Wiener Staatsoper/Burgtheater Wien, die Oper Köln, die Bregenzer und Salzburger Festspiele, das Theater Basel, an die Nederlandse Reisopera, das Opernhaus Düsseldorf, das Théâtre de la Monnaie Brüssel und das Gran Teatro Liceu in Barcelona sowie an die Bayerische Staatsoper München.
Daniel Kirch arbeitet auch mit Dirigenten wie James Conlon, Valery Gergiev, Michael Gielen, Eliahu Inbal, René Jacobs, Marek Janowski, Susanne Mällki, Zubin Mehta, Markus Stenz, Christian Thielemann, Lothar Zagrosek und mit Regisseuren wie Harry Kupfer, Michael Thalheimer, Robert Carsen, Andreas Homoki, Peter Konwitschny, Günter Krämer, Christof Loy und David Pountney zusammen. Darüber hinaus ist Daniel Kirch ein international gefragter Konzert- und Liedsänger. Er studierte an der Hochschule für Musik seiner Heimatstadt Köln bei Hans Sotin sowie in Berlin bei Irmgard Hartmann-Dressler und erweiterte seine Studien mit James Wagner, Reiner Goldberg, Dennis O`Neill und Jan-Hendrik Rootering. Mit Beginn der Spielzeit 1997/1998 holte ihn Operndirektor Harry Kupfer in das Ensemble der Komischen Oper Berlin, der er, auch als Gast, bis 2004 verbunden war.  


Foto: Hermann und Clärchen Baus

Daniela
Köhler

Daniela Köhler

Daniela Köhler studierte Gesang in Stuttgart bei Julia Hamari und Bernhardt Jäger-Böhm sowie an der Musikhochschule Karlsruhe bei Ingrid Haubold. Sie war Stipendiatin der Zonta Karlsruhe, des Lions Club Karlsruhe-Durlach und des Richard-Wagner-Verbands Baden-Baden. 2010 gewann sie den 1. Preis bei der International Vocal Competition in 's-Hertogenbosch, außerdem nahm sie an diversen Meisterkursen teil. Von 2007 bis 2009 war die junge Sopranistin zunächst Mitglied am Opernstudio des Badischen Staatstheaters Karlsruhe und ist dem Haus seitdem sehr eng verbunden. Ihr Debüt als Helmwige in Die Walküre gab sie 2014 am Gran Teatre del Liceu Barcelona. Gastengagements in dieser Rolle an der Oper Leipzig und der Bayerischen Staatsoper folgten. Ihr Repertoire umfasst außerdem Partien wie Sieglinde, Leonore (Fidelio), Brünnhilde (Siegfried und Ring an einem Abend), Julia (La Vestale) und Norma. Bei den Bayreuther Festspielen 2018 war sie als Cover für die Partie der Sieglinde engagiert und übernahm alle Brünnhilde-Partien in der Bayreuther Kinderoper Der Ring des Nibelungen. In der Saison 2018/2019 sang sie die Brünnhilde in Loriots Ring an einem Abend am Staatstheater Mainz, am Aalto-Theater Essen sowie am Nationaltheater Mannheim. Im Frühjahr 2019 war sie mit den Bayreuther Festspielen auf Tour in Abu Dhabi, wo sie Sieglinde in Die Walküre verkörperte. Im Frühjahr folgte dann in Leipzig ihr Aufsehen erregendes Debüt als Brünnhilde in Siegfried, und im November präsentierte sie mit dem Orchestre National de Lille die anspruchsvolle Sopranpartie von Mahlers 8. Sinfonie. 2019/2020 sang sie u. a. in Chemnitz Leonore (Fidelio) und in Madrid Helmwige. Im Oktober 2020 debütierte sie als Isolde in einer Kurzfassung von Tristan und Isolde am Aalto-Theater Essen. Daniela Köhler ist außerdem eine gefragte Konzertsängerin. Zu den Orchestern, mit denen sie konzertierte, gehören u. a. das Radio-Sinfonieorchester des SWR in Stuttgart sowie das Orchester des Mariinski Theaters in St. Petersburg.

Foto: Admill Kuyler Photography

Stefanie
Köhm

Stefanie Köhm

Stefanie Köhm studierte an der Folkwang Universität der Künste Essen. Während des Studiums spielte sie das Rotkäppchen in Into The Woods in Hagen, Laura in High Fidelity am Theater im Rathaus Essen und war Preisträgerin des Bundeswettbewerbs Gesang. Bei der Deutschsprachigen Erstaufführung von Avenue Q in St. Gallen verkörperte sie die Doppelrolle Kate Monster/Lucy und begeisterte damit auch bei der Deutschen Erstaufführung am Nationaltheater Mannheim. Darüber hinaus war sie u. a. in Sunset Boulevard in Bad Hersfeld, Company und Blues Brothers am Nationaltheater Mannheim sowie an der Oper Chemnitz als Svetlana/Florence in Chess – Das Musical und als Marguerite ind The Scarlet Pimpernel zu sehen. 2018 brillierte sie als Mabel in Fame bei den Gandersheimer Domfestspielen. Zuletzt sah man sie in West Side Story und Blues Brothers am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken und als Diva in Priscilla am Theater St. Gallen.

Foto: Jakob Voges

Produktionen

Björn Christian
Kuhn

Björn Christian Kuhn

Björn Christian Kuhn, geboren in Marburg, absolvierte ein Musical-Studium (Gesang, Schauspiel, Tanz) an der Folkwang Universität der Künste Essen und ein weiterführendes Gesangsstudium an der McGill-University in Montréal, Kanada. Von 2001 bis 2004 war er am Landestheater Coburg, von 2004 bis 2016 an der Oper Halle fest engagiert. Gastverträge führten ihn u. a. an die Deutsche Oper am Rhein, ans Aalto-Musiktheater Essen, an die Oper Leipzig (Musikalische Komödie), ans Staatstheater Schwerin, Theater Lübeck, Theater Chemnitz, Theater Hagen, Volkstheater Rostock, Theater Bielefeld, Landestheater Schleswig-Holstein, Pfalztheater Kaiserslautern, Konzerthaus Berlin, Theater & Philharmonie Thüringen, an die Landesbühnen Sachsen, Des Moines Metro Opera (USA), ans Theater des Westens, an die Seebühne Walenstadt, ans Grillo-Theater Essen, Düsseldorfer Schauspielhaus, an die Neuköllner Oper Berlin und ans Players’ Theater Montréal. Neben Musical-Partien wie den Titelrollen in Edgar Allan Poe (UA), Young Frankenstein (DSE) und Peter Pan, Tony, D’Artagnan (Die Drei Musketiere, DSE), Pasha Antipov (Doktor Schiwago, DSE), Conférencier und Ari Leschnikoff war er als Ferrando, Alfred, Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) sowie in der Titelrolle in Simplicius (DEA) zu erleben. Er arbeitete mit Regisseuren wie Helmut Baumann, Joseph E. Köpplinger, Cusch Jung, Bernd Mottl, Andrea Moses, Holger Hauer, Robert Lehmeier, Aron Stiehl und Nicholas Broadhurst. Neben der Bühnentätigkeit sang er bereits in zahlreichen Werken des Konzert- und Oratorienfachs. Er wurde mehrfach ausgezeichnet. Mit Musik-Kabarett und Chanson-Programmen bereist er seit Jahren Kleinkunstbühnen (wie die Distel Berlin und das Renitenztheater Stuttgart) und Theater und hatte Gastauftritte in Radio und Fernsehen.
www.bjoernkuhn.de 
Foto: Falk Wenzel

Produktionen

Richard
McCowen

Richard McCowen

Der in Kalifornien geborene Sänger Richard McCowen hatte regelmäßig Engagements bei Opernproduktionen in Amerika, Europa und Kanada, bevor er seine Liebe zum Musical entdeckte. Zu seinem Opernrepertoire gehörten zahlreiche große Partien, so der Macduff in Giuseppe Verdis Macbeth, die Titelpartie in Otello, der Canio in Der Bajazzo von Ruggero Leoncavallo und Siegmund in Richard Wagners Oper Die Walküre. Nach seinem Wechsel ins Musicalfach übernahm Richard McCowen schnell zahlreiche Rollen. Er war u. a. als Sporting Life in Porgy and Bess, als Audrey II in Der kleine Horrorladen, als Geist der Gegenwart in Scrooge, als Bobby Franklin in Taxi Taxi und Jack Blackburn in der Uraufführung des Musicals Der Kampf des Jahrhunderts zu sehen. Bei der Tanzshow Riverdance trat er als Featured Solist auf und spielte zuletzt die Rolle des Tito Suarez und war Gesangssolist im Musical Dirty Dancing in Berlin, Oberhausen sowie auf der Deutschen Tournee. Als der Feige Löwe trat er im Musical The Wiz sowie im Ensemble von Show Boat am Landestheater Linz auf. Zuletzt war er als Pumbaa in Der König der Löwen in Hamburg und Herodes Antipas in Jesus Christ Superstar in Salzburg zu sehen. Neben seiner Arbeit als Darsteller ist er auch als Gesangsdozent tätig.

Foto: Ralf Rühmeier

Produktionen

Siyabonga
Maqungo

Siyabonga Maqungo

Der südafrikanische Tenor Siyabonga Maqungo wurde in Soweto geboren und studierte zunächst an der renommierten North-West University in Potchefstroom / Südafrika. 2014 folgte ein Masterstudium an der Kölner Hochschule für Musik und Tanz bei Josef Protschka.
Siyabonga Maqungo gilt als einer der talentiertesten Nachwuchstenöre Südafrikas und ist dort regelmäßig bei den Festivals wie dem Mozart Festival Johannesburg als Solist in den großen Oratorien und Messen von Bach, Händel und Mozart zu erleben. Sein Debüt in Deutschland hatte er in Köln als Nemorino in Donizettis L‘elisir d‘amore. Im Sommer 2015 sang er noch während des Studiums den Alfred in Die Fledermaus am Staatstheater Meiningen und trat in der Spielzeit 2015/2016 ein Festengagement an diesem Haus an. Dort war er u. a. als Graf Almaviva in Der Barbier von Sevilla, als Ferrando in Così fan tutte, als Brighella in Ariadne auf Naxos sowie als David in Die Meistersinger von Nürnberg zu erleben. Für seinen „strahlenden Tenor” als David in Meiningen wurde er im Fachmagazin Opernwelt als „Nachwuchssänger des Jahres“ nominiert. Im Sommer 2017 debütierte er bei der Sommeroper in Gars am Kamp (Österreich) als Tamino (Die Zauberflöte). Seit Beginn der Spielzeit 2018/2019 war er Ensemblemitglied an der Oper Chemnitz, wo er u. a. als Alfred, Tamino, Froh, Wagner / Nereo in Arrigo Boitos Oper Mefistofele sowie in Konzerten zu hören war. 2019 wurde er für den International Opera Award in der Kategorie „Young Singer“ sowie in der Opernwelt für seine Interpretationen des David an der Staatsoper Unter den Linden Berlin unter Daniel Barenboim und des Jaquino in Chemnitz als „Bester Sänger“ nominiert. Mit Beginn der Spielzeit 2020/2021 wechselte er ins Ensemble der Staatsoper Unter den Linden Berlin.

 

 

Claudia
Müller-Kretschmer

Claudia Müller-Kretschmer

Die gebürtige Chemnitzerin Claudia Müller-Kretschmer, aufgewachsen in einem musikalischen Elternhaus, stand schon als Kind auf der Bühne und absolvierte eine klassische Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig. Bereits während des Studiums spielte sie in mehreren Musicalproduktionen an der Oper Chemnitz, so u. a. die Grace in der deutschen Erstaufführung von Fame, die Maria in Jesus Christ Superstar, die Garbo in Falco Meets Amadeus oder die Titelpartie in Victor/Victoria. Danach wirkte sie deutschlandweit in Produktionen wie Les Misérables (Fantine und Eponine), Fame (Miss Sherman und Miss Bell), Woodstock (Melanie), Die letzten fünf Jahre (Cathy) und Anatevka (Chava) mit. In der Berliner Bar jeder Vernunft spielte sie Fräulein Kost in Cabaret, eine Rolle, mit der sie auch an der Oper Chemnitz zu Gast war. Hier war sie außerdem als Nehebka und Cover Amneris in Elton Johns Aida, als Schwester Robert Anna in Non(n)sens sowie als Solistin in Alles nur Theater in der Reihe Nachtcafé und als Lola Blau zu erleben. In Gemeinschaftsproduktionen des Studio W.M. mit den C³ Veranstaltungszentren Chemnitz gestaltete sie Rollen wie Nancy in Oliver!, Miss Sherman in Fame, Ottilie in Im weißen Rössl und Miss Hannigan in Annie. Mit dem Studio W.M. verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit, zunächst als Schülerin und Solistin, später als Lehrkraft für Singen und Sprechen. Im September 2020 hat sie gemeinsam mit ihrer Schwester Susanne Müller-Kaden die Leitung des Studio W.M. übernommen.

Jürgen
Mutze

Jürgen Mutze

Jürgen Mutze wurde in Plauen/Vogtland geboren. Er erlernte zunächst das Handwerk eines Rundfunkmechanikers und erwarb sein sängerisches Rüstzeug als Chorsänger in Greiz und Plauen. Über die Stationen Bernburg, wo er ins Solofach wechselte, Halberstadt, Gera, Eisenach und Zwickau wurde er 1980 an das Chemnitzer Opernhaus verpflichtet. Neben Fachpartien als Charaktertenor in zeitgenössischen Opernwerken konnte er auch im klassischen Opernrepertoire sowie in Operette und Musical seine Vielseitigkeit unter Beweis stellen: Lord Barrat in Henzes Der junge Lord und Mime in Wagners Ring des Nibelungen seien stellvertretend genannt. Die Knusperhexe in Hänsel und Gretel hat er insgesamt mehr als 300-mal gesungen. Der Oper Leipzig war er zehn Jahre als ständiger Gast verbunden. Weitere Gastspiele führten ihn u. a. nach New York, Tel Aviv, Gran Canaria, Venedig, Japan, Karlsruhe, Darmstadt, Dresden und in die Schweiz.

Cornelia
Ptassek

Cornelia Ptassek

Die Sopranistin Cornelia Ptassek wurde in München geboren und studierte an den Musikhochschulen Stuttgart, Rostock sowie in Salzburg. Nach ersten Erfahrungen an den Theatern in Bremen, Schwerin, Flensburg und Bremerhaven wurde sie an das Nationaltheater Mannheim engagiert, wo sie von 2005 bis 2016 festes Ensemblemitglied war. Während dieser Zeit konnte sie ihr Repertoire umfangreich erweitern und ist heute in lyrischen Partien ebenso zu Hause wie im jugendlich-dramatischen Fach. Darüber hinaus kann sie auf breite Erfahrungen im Bereich der musikalischen Wiederentdeckungen sowie der neuen Musik verweisen. In den vergangenen Spielzeiten sang sie am Nationaltheater Mannheim unter anderem die Titelpartie in Cherubinis Medée, Strauss‘ Salome, Glucks Alceste sowie Grete in Schrekers Der ferne Klang und Elettra in Mozarts Idomeneo. Seit der Spielzeit 2016/2017 ist sie freiberuflich tätig. Gastspiele führen sie u. a. als Senta nach Trier, als Ariadne, Grete und Heliane in Schrekers Wunder der Heliane sowie mit Strauss‘ Vier letzten Liedern nach Lübeck, als Elettra ans Litauische Nationaltheater in Vilnius und in der Titelpartie von Cherubinis Medée an die Staatsoper Stuttgart. Zu ihren Partien gehören außerdem Donna Anna, Gräfin (Le nozze di Figaro), Aspasia (Mitridate), Pamina, Elsa, Eva, Salome, Chrysothemis, Violetta und Liù.
Foto: Caroline Wirthle

Jukka
Rasilainen

Jukka Rasilainen

Der deutsch-finnische Bass-Bariton und Kammersänger Jukka Rasilainen singt an allen großen Opernhäusern der Welt, u. a. an den Staatsopern in Wien und Berlin, in München, Zürich, an der Bastille in Paris, am Teatro Real in Madrid, in Tokio und Buenos Aires – besonders verbunden ist er der Semperoper in Dresden. Seine eindringlichen Rolleninterpretationen prägten zahlreiche Aufführungen der Bayreuther Festspiele und der Opernfestspiele in Savonlinna. Neben seiner charakterstarken Stimme begeistert Rasilainen bekannte Regisseure durch seine Lust am Spiel und durch seine Neudeutung großer Meisterwerke. Er hat bisher u. a. mit Ruth Berghaus (Scarpia/Tosca), Götz Friedrich (Ring), Christoph Schlingensief (Parsifal), Peter Sellars (Tristan und Isolde) und Robert Wilson (Ring) gearbeitet, außerdem mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Zubin Mehta, Andris Nelsons, Giuseppe Sinopoli, Christian Thielemann und Franz Welser-Möst.
Jukka Rasilainen nahm Gesangunterricht bei Tina Scapini-Rella in Rom, studierte an der Sibelius-Akademie in Helsinki und sang am internationalen Opernstudio in Zürich. Entscheidend für seine Karriere war die Arbeit an der Semperoper in Dresden, wo er zum Kammersänger ernannt wurde und vielfältige Rollen von Mozart bis Wagner verkörperte. Ein wichtiger Fixpunkt seiner Karriere wurden die Bayreuther Festspiele. 2005 debütierte Rasilainen hier in der Titelpartie des Fliegenden Holländer. 2006 und 2007 sang er den Amfortas in Christoph Schlingensiefs Parsifal. Von 2008 bis 2012 gab er den Kurwenal in der Tristan und Isolde-Inszenierung von Christoph Marthaler und 2011 und 2015 den Telramund in der so genannten „Ratten-Inszenierung“ des Lohengrin von Hans Neuenfels. Außerdem ist er seit 2012 eine feste Größe in den Aufführungen der Bayreuther Kinderopern. Prägend für ihn waren die Arbeiten am Ring mit Götz Friedrich in Helsinki, mit Robert Wilson in Zürich und Paris, mit Keith Warner in Tokio und mit Willy Decker in Dresden. Außerdem trat er in Valentina Carrascos Ring in Buenos Aires auf und war Teil des Tristan-Projekts von Peter Sellars und Bill Viola unter der musikalischen Leitung von Esa-Pekka Salonen. Regelmäßig kehrt Rasilainen in seine Heimat zurück, seit 1987 tritt er an der Finnischen Nationaloper und bei den Opernfestspielen in Savonlinna auf, wo er u. a. als Holländer, Tonio, Amonasro, Kurwenal und Scarpia zu hören ist. 2015 führten ihn seine Engagements u. a. als Telramund zu den Bayreuther Festspielen, als Kurwenal unter Leitung von Zubin Mehta nach Neapel und als Herzog Blaubart nach Montpellier – außerdem sang er den Wotan am New National Theater Tokio, den Holländer in Polen und Seoul und den Kullervo beim Edinburgh Festival. Jukka Rasilainen ist in zahlreichen Rundfunk-Übertragungen zu hören und wirkt bei vielen DVD-Aufnahmen mit, u. a. 2009 als Kurwenal und 2011 als Telramund bei den Aufzeichnungen der Bayreuther Festspiele, 2008 als Förster (Das schlaue Füchslein) an der Opéra Bastille Paris und als Wotan im „Colón-Ring“ in Buenos Aires 2012. Des Weiteren wirkt er in den Kinderoper-Produktionen Meistersinger von Nürnberg, Tristan und Isolde, Lohengrin und Parsifal der Bayreuther Festspiele mit, die ebenfalls auf DVD erschienen sind. Zuletzt führten ihn Engagements als Landgraf in Tannhäuser an die Oper Chemnitz, als Klingsor in Parsifal an die Finnische Nationaloper Helsinki sowie als Telramund in Lohengrin an die Wiener Staatsoper. Zu Beginn der Spielzeit 2019/2020 sang er Alberich in Das Rheingold an der Finnischen Nationaloper Helsinki. 
Foto: Rene Gaens

Michael B.
Sattler

Michael B. Sattler

Michael B. Sattler wurde 1990 in Nürnberg geboren und wuchs in Heidelberg auf. Schon früh begann er sich für das musikalisch Kreative zu begeistern und begann mit fünf Jahren im Kinderchor des Stadttheaters Heidelberg zu singen. Er lernte klassische Geige, mit der er sieben Jahre als Konzertmeister eines internationalen Jugend-Sinfonieorchesters in Montpellier, Cambridge und Heidelberg konzertierte. 2008 gewann er mit dem Jungen Kammerorchester Heidelberg im Bundeswettbewerb in Wuppertal den 1. Platz. Nach dem Abitur begann er seine Musical-Ausbildung an der Stage School in Hamburg, die er mit Auszeichnung im Mai 2014 abschloss. Von da aus startete er seine musikalische Laufbahn. Es folgten Engagements u. a. in The Devine Teasers im Schmidts Tivoli Hamburg, als Samy Davis Jr. in Fly Me To The Moon im Engelsaaltheater Hamburg, als Bobby in Cabaret bei den Bad Hersfelder Festspielen, als Cover Bernado und im Ensemble bei West Side Story am Opernhaus Wuppertal, in Hair sowie als Andreas in Jesus Christ Superstar am Staatstheater am Gärtnerplatz in München, als Bill Callhoun und Lucentio in Kiss me, Kate bei den Heidelberger Schlossfestspielen, als Dance und Fight Captain, Cover Bernado und  Chino sowie als Nibbles in West Side Story am Theater Erfurt, als Abduhl in Der Medicus bei den Spotlightmusicals Fulda, als Seaweed in Hairspray am Theater Dortmund, als Hud in Hair am Staatstheater Karlsruhe, als C. C. in Flashdance bei der 2Entertain Germany GmbH Tour und als Craig sowie Cover Ike Turner und Raymond in Tina bei Stage Entertainment. Bei den Theatern Chemnitz war er in der Spielzeit 2020/2021 als Hud in Hair zu erleben. 

Produktionen

Olga
Shurshina

Olga Shurshina

Die Sopranistin Olga Shurshina studierte ab 1996 Gesang am St. Petersburger Konservatorium N. A. Rimsky-Korsakow und schloss dort ihre Ausbildung mit Auszeichnung ab. Im Anschluss wurde sie Solistin der Akademie für junge Opernsänger des Mariinsky-Theaters und wirkte in dieser Zeit an Konzerten, Kantaten und Oratorien sowie an Opernproduktionen mit. Zahlreiche Meisterkurse runden ihre sängerisch-musikalische Ausbildung ab. Von 2006 an war sie erste Solistin des Kinder- und Jugendtheaters Zazerkalie in St. Petersburg. Seit 2010 ist sie Solistin der St. Petersburger Philharmonie. 2018 nahm Olga Shurshina ein Engagement am Landestheater Coburg auf, wo sie u.a. als Ellen Orford (Peter Grimes), Micaëla (Carmen), Erste Dame (Die Zauberflöte), Freia (Das Rheingold) und Katerina (Die Griechische Passion) zu erleben war. 2018 gastierte sie außerdem als Gräfin in Figaros Hochzeit bei den Schwetzinger Festspielen. Seit 2020 ist sie Gastsolistin am Saarländischen Staatstheater, wo sie die Leonora (Il Trovatore) singt.

Regelmäßige Reisen mit Soloprogrammen, Galakonzerten und Oratorien führen die Sopranistin nach Russland, Italien, Finnland, Deutschland, Belarus, nach Serbien, in die Türkei und weitere Länder.
Während ihrer bisherigen Laufbahn arbeitete sie namhaften Dirigent:innen wie Sébastien Rouland, Leo Kremer, Kai Buman, Roland Kluttig, Johannes Braun, Fabio Mastrangelo, Bruno Campanella, Pertti Pekkanen, Mathias Breitschaft, Muhai Tang, Angelo Gabrielli, Mirca Rosciani, Valery Gergiev, Pavel Bubelnikov, Anatoly Rybalko und Dmitri Hohlov zusammen.

Olga Shurshina erhielt bei Wettbewerben wie auch für ihre Leistungen auf der Opernbühne mehrfach Preise und Auszeichnungen. Unter anderem errang sie 2004 beim Internationalen Rimsky-Korsakow-Wettbewerb am St. Petersburger Mariinsky-Theater den 1. Preis, den Sonderpreis sowie den Publikumspreis, und gewann im selben Jahr den Mirjam Helin Gesangswettbewerb in Helsinki. 2007 folgte die Auszeichnung des Moskauer Festivals The Universe of Sound für ihre Interpretation der Anna Bolena (Donizetti). Im Jahr 2016 gewann sie den Nikolai Medtner Wettbewerb in St. Petersburg. In Chemnitz wird Olga Shurshina in der Titelpartie von Verdis Aida erstmalig zu erleben sein.

Foto: privat

Produktionen

Florian
Sievers

Florian Sievers

Der in Hamburg geborene Tenor Florian Sievers sammelte seine ersten sängerischen Erfahrungen bei den Chorknaben Uetersen. Er studierte zunächst Schulmusik, bevor er ein Gesangsstudium bei Berthold Schmid an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig aufnahm, das er 2018 mit Auszeichnung abschloss. Bereits während des Studiums konnte er auf internationalen Bühnen als Konzertsolist in Erscheinung treten.

Florian Sievers ist heute ein über die Landesgrenzen hinaus gefragter Solist, vorwiegend im Konzert- und Oratorienfach. Unter Jordi Savall sang er 2019 den Evangelisten in Bachs Matthäuspassion und debütierte damit u. a. in der Philharmonie de Paris. Weiterhin musizierte er u. a. mit Hans-Christoph Rademann und Jos van Veldhoven bei der Stuttgarter Bachwoche und mit der Lautten Compagney unter Wolfgang Katschner beim Bachfest Leipzig. Mit Brittens War Requiem debütierte er in Leipzig, Heidelberg und Tübingen unter David Timm, mit Beethovens 9. Simfonie in Sønderborg (Dänemark) und Flensburg unter Matthias Janz. Zu seinen musikalischen Partnern gehörten u. a. die Capella Reial de Catalunya und das Orchestre des Nations, Concerto Köln, die Hamburger Symphoniker, das Vocalensemble Rastatt und Les Favorites, das Elbipolis Barockorchester, das Ensemble Schirokko, das Sønderjyllands Symfonieorkester, das Leipziger Barockorchester, das Gewandhausorchester und der Thomanerchor Leipzig, das Händelfestspielorchester Halle und das Wunderkammer Barockensemble Berlin. Regelmäßig führen Florian Sievers Einladungen zu Festivals wie dem MDR Musiksommer, dem Musikfest Stuttgart, dem Heinrich-Schütz-Musikfest, den Magdeburger Telemannfesttagen, den Bachfesten in Leipzig, Eisenach und Arnstadt sowie zum Origen Festival (Schweiz).

CD- und Rundfunkaufnahmen für u. a. Rondeau, cpo, Coviello, Carus, den MDR, NDR und den Deutschlandfunk dokumentieren sein vielseitiges Schaffen. Die solistisch eingespielte Bachsche Johannespassion 1725 der Ensembles Ælbgut und Wunderkammer, in der Florian Sievers alle Tenorparts eingesungen hat, wurde 2020 mit dem OPUS KLASSIK ausgezeichnet.

Opernerfahrung sammelte der junge Tenor bisher als Baron in Lortzings Wildschütz, als Mamud in Vivaldis La verità in cimento sowie als Pastore und Spirito in Monteverdis Orfeo. Hierbei arbeitete er mit Regisseuren wie Michael Höppner und Clara Pons zusammen. Seit der Spielzeit 2019/2020 ist Florian Sievers als Residenzgast an der Oper Chemnitz engagiert, wo er u. a. als Wachtmeister Meier in der Uraufführung der Kinderoper Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt und als Erster Geharnischter in Die Zauberflöte debütierte. Außerdem war er an der CD-Aufnahme für Udo Zimmermanns Der Schuhu und die fliegende Prinzessin beteiligt.

Foto: Anne Hornemann

Ovidiu
Simbotin

Ovidiu Simbotin

Ovidiu Simbotin, 1967 in Bukarest (Rumänien) geboren, erhielt seinen ersten Geigenunterricht im Alter von vier Jahren. Bis 1987 besuchte er die Grundschule und das Gymnasium der Spezialschule für Musik George Enescu in seiner Heimatstadt. Von 1991 bis 1997 studierte er Violine an der Musikhochschule Carl Maria von Weber in Dresden bei Karl Unger. Nach einer Anstellung als Stellvertretende Konzertmeister im Orchester des Stadttheaters Görlitz von 1987 bis 1997 ist er seit 1997 in gleicher Position bei der Robert-Schumann-Philharmonie engagiert. Seine bisherige Orchesterkarriere führte ihn in viele renommierte Konzertsäle u. a. nach Wien, Salzburg, Villach, Berlin, Leipzig, Dresden, Köln, Bonn, Zürich, Zagreb, Vilnius, Riga, Rom, Verona, Lourdes und New York. Aber auch neben seiner Tätigkeit als Orchestermusiker hat Ovidiu Simbotin das Bestreben, sich weitere musikalische Akzente anzueignen. Solistische bzw. kammermusikalische Kurse u. a. bei Helga Thoene, Igor Ozim, Jos van Veldhoven, Enrico Gatti und Sigiswald Kuijken formten sein Spiel.

2004 beschloss Ovidiu Simbotin, außerhalb des Orchesteralltags das Zusatzstudium im Fach Barockvioline an der Hochschule Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig bei Stefan Mai und Susanne Scholz zu absolvieren, um auch sein Können im Bereich der historischen Aufführungspraxis zu verfeinern. Er wirkt außerdem als Mitglied des Robert-Schumann-Streichquartetts und war ein Gründungsmitglied des Chemnitzer Barockorchesters und des Streichquartetts Quattrovaganti.

David
Steffens

David Steffens

David Steffens wuchs im bayerischen Bad Reichenhall auf und war schon während seiner Gymnasialzeit Jungstudent an der Universität Mozarteum in Salzburg. Er erhielt seine Ausbildung bei Horiana Branisteanu im Konzertfach Gesang am Mozarteum, in der Opernklasse des Mozarteums bei Josef Wallnig und Eike Gramss sowie in der Liedklasse von Wolfgang Holzmair. Als bester Absolvent seines Jahrgangs wurde er 2011 mit der Lilli-Lehmann-Medaille der Internationalen Stiftung Mozarteum in Salzburg ausgezeichnet. 2010 debütierte er am Salzburger Landestheater als Bartolo in Le nozze di Figaro. In der Spielzeit 2011/2012 war er im Internationalen Opernstudio am Opernhaus Zürich engagiert. Bei den Salzburger Festspielen 2012 war der junge Bass im Young Singers Project unter anderem als Sarastro zu erleben. Von 2012 bis 2014 war er Mitglied des Ensembles am Stadttheater Klagenfurt. Seit der Spielzeit 2015/2016 gehört er dem Ensemble der Staatsoper Stuttgart an, wo er u. a. Figaro (Le nozze di Figaro), Fürst Gremin (Eugen Onegin), Eremit (Der Freischütz) und Sarastro (Die Zauberflöte) gestaltete. Er gastierte am Teatro Real Madrid, an der Deutschen Oper am Rhein, der Volksoper Wien, der Opéra national de Lyon, am Teatro Giuseppe Verdi Trieste, am Theater St. Gallen, an der Opéra de Lausanne, am Nationaltheater Prag, Opéra national du Rhin in Straßburg, bei der Mozartwoche Salzburg und bei den Salzburger Festspielen, wo er auch im Sommer 2019 wieder zu erleben ist: In George Enescus Opernrarität Œdipe singt er den Grand Prêtre unter der musikalischen Leitung von Ingo Metzmacher und in der Regie von Achim Freyer. Zudem wirkt er in Romeo Castelluccis 2018 begeistert aufgenommener Salome unter der Leitung von Franz Welser Möst mit. Prägende Rollen auf der Opernbühne sind außerdem Osmin, Baron Ochs, Rocco, König Heinrich und Kaspar.
Zu den Höhepunkten seiner Konzerttätigkeit zählen Auftritte im Gewandhaus Leipzig, Herkulessaal München, Teatro Manzoni Bologna, Maison symphonique de Montréal, bei der Schubertiade Hohenems und im Großen Saal der Stiftung Mozarteum in Salzburg. Er musizierte mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Orchestre symphonique de Montréal, dem MDR Sinfonieorchester Leipzig, der camerata Salzburg, dem Orchester des Opernhauses Bologna, dem Mozarteum Orchester Salzburg und der Akademie für Alte Musik Berlin und arbeitete mit Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Kent Nagano, René Jacobs, Zubin Mehta, Enoch zu Guttenberg, Ingo Metzmacher, Ivor Bolton, Christoph von Dohnànyi, Peter Schneider und Lothar Zagrosek.
Foto: Christian Kaufmann

 

Isabelle
Weh

Isabelle Weh

Isabelle Weh stammt aus Schaffhausen in der Schweiz. Ihr Schauspielstudium beendete sie in Berlin an der Fritz-Kirchhoff-Schauspielschule Der Kreis. Nach einigen freien Inszenierungen in Berlin und einem Festengagement am Theater Die Färbe in Singen leitet sie seit 2011 zusammen mit ihrem Partner Hardy Hoosman das Fritz Theater in Chemnitz. Dort steht sie auch regelmäßig selbst auf der Bühne, u. a. in Shakespeares Was ihr wollt, Eric Assous Achterbahn, Alan Ayckbourns Falsche Schlange, Joanna Murray-Smiths Granaten sowie im Loriot-Abend. In den Stücken Glorious von Peter Quilter und Granaten führte sie auch Regie. Außerdem schreibt sie selbst Kinderstücke, die im Fritz Theater zur Uraufführung gebracht werden. An der Oper Chemnitz war sie bereits als Alte Marschallin in Paul Esterhazys Rosenkavalier-Inszenierung zu sehen.

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