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VERÄNDERUNG IM KARTENVORVERKAUF

Ticket-Vorverkaufsfristen werden ab sofort bis zum Spielzeitende verkürzt

Die Unberechenbarkeit des weiteren Verlaufs der Corona-Pandemie erschweren eine verbindliche langfristige Planung der Theaterspielpläne. Deshalb haben wir uns entschieden, die Ticket-Vorverkaufsfristen ab sofort bis zum Spielzeitende zu verkürzen. Der Kartenvorverkauf für die Vorstellungen und Konzerte im März 2022 beginnt damit erst am 15. Februar 2022. Tickets für die Veranstaltungen im Zeitraum April bis Juli 2022 sind dann jeweils zum 1. des Vormonats buchbar.

PREMIERENVERSCHIEBUNGEN

Die zurückliegende, achtwöchige coronabedingte Schließzeit des Opernhauses und die damit einhergehende Einschränkung des Probenbetriebs ziehen leider eine Verschiebung der für Januar und Februar geplanten Premieren nach sich. Im Musiktheater betrifft es die Premieren der Operette „Die lustige Witwe“, der Oper „Carmen“ von Georges Bizet und der Kinderoper „Brundibár“ von Hans Krása. Diese drei Premieren werden in die Spielzeit 2022/2023 verlegt. Die Uraufführung des neuen Tanzstücks von Sebastian Kloborg innerhalb der Reihe „Showcase“ wird voraussichtlich im Juni 2022 innerhalb des Festivals TANZ|MODERNE|TANZ stattfinden.

DIRIGENT NIKSA BAREZA VERSTORBEN

Die Theater Chemnitz trauern um ihren ehemaligen Generalmusikdirektor Niksa Bareza, der am 17. Januar 2022 im Alter von 85 Jahren in Zagreb verstorben ist.
Niksa Bareza wurde am 31. März 1936 in Split geboren und absolvierte seine Studien u. a. bei Milan Sachs und Hermann Scherchen an der Musikakademie in Zagreb und am Mozarteum in Salzburg. Er war von 1965 bis 1974 Chefdirigent am Kroatischen Nationaltheater Zagreb, anschließend Gastdirigent am Mariinski-Theater St. Petersburg (1972 bis 1975), Dirigent am Opernhaus Zürich (1978 bis 1981) und Chefdirigent der Grazer Philharmoniker und der Grazer Oper (1981 bis 1990). Von 2001 bis 2007 war Niksa Bareza als Generalmusikdirektor der Robert-Schumann-Philharmonie und der Oper Chemnitz tätig. Hier dirigierte er vor allem Werke von Richard Wagner („Der fliegende Holländer“ 2002, „Tristan und Isolde“ 2004, „Lohengrin“ 2006) und Richard Strauss („Elektra“ 2002, „Der Rosenkavalier“ 2003, „Arabella“ 2005, „Ariadne auf Naxos“ 2006).
Seine internationalen Verpflichtungen führten ihn anschließend erneut an die Wiener Staatsoper, nach Italien, Deutschland, nach Oslo, Mexiko und zuletzt mit „Nikola Subić-Zrinjski“ von Ivan Zajc ans Kroatische Nationaltheater Zagreb.
Die Theater Chemnitz werden ihrem früheren Generalmusikdirektor ein ehrendes Andenken bewahren.

Foto: Wolfgang Schmidt

© Nasser Hashemi
© Nasser Hashemi
© Nasser Hashemi

Der Nussknacker

Ballett von Sabrina Sadowska nach der Erzählung von E. T. A. Hoffmann
Musik von Peter Tschaikowsky

Welches Ballett könnte passender für die Weihnachtszeit sein als Der Nussknacker? Die Ballettdirektorin Sabrina Sadowska und das Ballett Chemnitz bringt dieses Lieblingswerk vieler Ballettfreunde als Neuproduktion ins Chemnitzer Opernhaus. Dabei wird die Geschichte der Stadt eine nicht unerhebliche Rolle spielen: Sabrina Sadowska, gebürtige Schweizerin, die seit 2013 in Chemnitz lebt, war von Anfang an fasziniert von der Kulturgeschichte dieser Stadt, von den vielen Künstlern, die das Leben vor allem im 20. Jahrhundert geprägt haben, aber auch von der Industriegeschichte, von der großen Zahl an Erfindungen und davon, wie sich Industrielle schon damals für die Kulturförderung engagierten. Warum ihnen also nicht ein Denkmal auf der Bühne setzen, sich auf künstlerische Art vor ihren großartigen Leistungen verbeugen, zumal Tschaikowskys Vorlage einen idealen Rahmen dafür bietet?

Folgen Sie uns also auf eine Zeitreise ins Jahr 1904, zu einer Familie, die den Heiligen Abend in geselliger Runde mit befreundeten Künstlern, Fabrikanten und Wissenschaftlern verbringt. Die Erwachsenen erfreuen sich am Punsch, die Kinder an den Geschenken. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei dem Nussknacker zuteil, einem Geschenk von Patenonkel Drosselmeier – für die kleine Marie Liebe auf den ersten Blick. Sie muss ihn vor den neidischen Zugriffen ihrer Altersgenossen schützen und erlebt mit ihm zwischen Traum und Wirklichkeit aufregende Abenteuer im sächsischen Erfinderland …

Als Peter Tschaikowsky 1892 die Musik zu diesem Ballett komponierte, ahnte er sicher nicht, welche Freude kleine und große Zuschauer auch mehr als 125 Jahre später am federleicht-perlenden Tanz der Zuckerfee, am träumerisch-schwingenden Blumenwalzer und all den anderen bunten musikalischen Ideen haben würden. 

So
23.
Januar
Ballett
14:00 Uhr

Damase | Berthomieu | Glière | Brahms

mit Musiker:innen der Robert-Schumann-Philharmonie

Zum Auftakt dieses Kammermusikabends erklingt das Quartett für vier Flöten von Jean-Michel Damase. Geboren 1928 in Bordeaux, erhielt er seine erste musikalische Ausbildung bereits im Alter von fünf Jahren und begann vier Jahre später auch zu komponieren. Er vervollkommnete seine Fähigkeiten u. a. am berühmten Pariser Konservatorium. Als Konzertpianist bereiste er erfolgreich die ganze Welt. Sein umfangreiches kompositorisches Werk, das parallel zu seiner Pianistenkarriere entstand, umfasst inzwischen Opern, Ballette und Filmmusiken, Kammermusik, Instrumentalkonzerte, Stücke für Soloinstrumente sowie Vokalmusik. Diesem spätimpressionistischen Werk voller Anmut und glänzendem Witz folgt das Flötenquartett Arcadie des französischen Komponisten Marc Berthomieu. 1906 in Marseille geboren, studierte er am berühmten Conservatoire de Paris. Sein dem Neoklassizismus verpflichtetes Œuvre umfasst Bühnenwerke, Kammermusik und Lieder. Das Flötenquartett entführt das Publikum nach Arkadien, wo in den einzelnen Sätzen Schafhirten, eine magische Syrinx und die Dryaden besungen werden.

Reinhold Glière wurde 1875 in Kiew als Sohn eines deutschen Blasinstrumentenmachers und einer Polin geboren. Als Komponist stand er in der russischen Tradition des 19. Jahrhunderts. Er begeisterte sich für Volksmusik und hatte eine Vorliebe für üppige Klangfarben. Die Duos op. 53 entstanden 1911 während seiner Lehrtätigkeit am Moskauer Gnessin-Institut und sind seinem Professoren-Kollegen Rudolf Ehrlich gewidmet. Es sind zehn höchst attraktive Vortragsstücke, die von Glières melodischer Erfindungsgabe und seinem ausgeprägten dramaturgischen Gespür zeugen.

Eigentlich wollte sich Johannes Brahms im Sommer 1890 bereits zur Ruhe setzen, doch dann gab ihm die Begegnung mit dem Klarinettisten Richard Mühlfeld, über den er schrieb, er sei der beste Bläser überhaupt, den er kenne, einen letzten Schaffensimpuls. Inspiriert durch dessen Spielkunst schrieb Brahms gleich mehrere Werke für ihn, u. a. für ihn das Klarinettenquintett op. 115. Bei der Uraufführung am 12.  Dezember 1891 in Berlin musste das Adagio bis zur Erschöpfung immer wieder spielen, und der Kritiker der Allgemeinen musikalischen Zeitung erklärte danach dieses Stück zum bedeutendsten Kammermusikwerk des Komponisten.

Jean-Michel Damase
Quartett für vier Flöten

Marc Berthomieu
Arcadie
Quartett für vier Flöten

Reinhold Glière
Zehn Duos op. 53 für zwei Violoncelli

Johannes Brahms
Klarinettenquintett h-Moll op. 115

So
23.
Januar
Philharmonie
18:00 Uhr
Die Theater Chemnitz werden mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.
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