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© Dieter Wuschanski

Adams Äpfel

Rabenschwarze Komödie von Anders Thomas Jensen
Deutsch von Beate Klöckner
Bühnenfassung von K. D. Schmidt nach dem gleichnamigen Film

Obwohl ihm das Leben einiges abverlangt, hält Ivan bis zur totalen Selbstverleugnung am Guten im Menschen fest. In seiner winzigen Pfarrei versucht er, Strafgefangene zu resozialisieren. Da sind zunächst der arabische Tankstellenräuber Khalid – nie um einen Spruch verlegen – und der fette Alkoholiker Gunnar, der sich für Frauen in besonderer Weise interessiert. Der Neonazi Adam wird der dritte Zögling. Ivan fordert ihn in einem ersten Gespräch auf, sich eine Aufgabe zu suchen. Adams Antwort: „Apfelkuchen. Mein Ziel ist ein riesiger Apfelkuchen.“ Wider Erwarten wird dies für ihn zur alles entscheidenden Herausforderung im Ringen mit Ivan. Denn neben kleineren und größeren Katastrophen, wie Gunnars Liebe zur Kleptomanie und Khalids schießfreudigem Verhalten gegenüber multinationalen Konzernen, erschweren Krähen und Maden, Katzen und Nazis das Reifen der Früchte des alten Apfelbaumes im Kirchgarten. Als schließlich ein Gewitter über die Gemeinde hereinbricht, droht nicht nur der Apfelbaum in Rauch aufzugehen, sondern auch Ivan – erschöpft von den ständigen Provokationen Adams – seinem Glauben zu entsagen. Langsam erkennt Adam die Bedeutung des Apfelkuchens.

Der Film Adams Äpfel räumte nach seinem Erscheinen 2005 eine Reihe von Preisen ab – nicht die ersten Auszeichnungen für den produktiven dänischen Regisseur und Drehbuchautor Anders Thomas Jensen (*1972). Bereits 1999 gewann er mit Wallnacht einen Oscar in der Kategorie „Bester Kurzfilm“. Adams Äpfel bewegt sich mit widersprüchlichen Figuren an den dunklen Rändern des Humors und geht der alten Frage nach dem Sinn des Guten in der Welt nach. Am Ende gibt Jensen eine wundervolle Antwort.

Fr
15.
November
Schauspiel
19:30 Uhr
© Nasser Hashemi

Freundliche Übernahme

Stückentwicklung zur wackelig gewordenen Grundordnung
URAUFFÜHRUNG

Gesetzt den Fall, die Geschichte ist zu keinem Ende gekommen und ihr Rad rollt unablässig weiter. Gesetzt, die Menschen sind im 21. Jahrhundert dabei, die großen Geißeln der Menschheit Krieg, Krankheit, Hunger in den Griff zu bekommen. Gesetzt, die Menschen haben Kraft, Phantasie und Mut, um aus den Schatten ihrer Geschichte(n) zu treten und sich wieder einmal neu zu erfinden, dann stellt sich die Frage: Wie weiter?
Mit unserer Stückentwicklung begeben wir uns auf die Suche nach alternativen Lebensentwürfen und Utopien. Los geht es so: Vier Mitarbeiter einer Chemnitzer Entwicklungsgesellschaft sind zu einem Team-Building-Workshop gebeten. Was als vergleichsweise harmlose Escape-Room-Aufgabe beginnt, entwickelt sich zu einem verwirrenden Spiel, indem nicht nur die Beziehungen der Mitarbeiter permanent neu verhandelt werden, sondern Haltungen, Träume und gar die Räume selbst in Bewegung geraten. Gespielt wird mit immer größerer Lust, denn es liegt ein fantastisches Vergnügen darin, die Schwerkraft des eigenen Denkens zu überwinden. Mal schräg, mal nachdenklich, mal laut, mal leise begeben wir uns auf eine Reise mit unbekanntem Ausgang.

Schauspiel Chemnitz in Kooperation mit dem Programm neue unentd_ckte narrative des ASA-FF e. V.
Das Programm „neue unentd_ckte narrative“des ASA-FF e.V.  ist mit dem Sächsischen Preis für Kulturelle Bildung „Kultur.LEBT.Demokratie“ 2019 ausgezeichnet worden.

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Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Robert Bosch Stiftung, dem ASA-FF e.V. und dem Förderverein der Theater Chemnitz e.V.

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Gefördert durch den Kulturraum Stadt Chemnitz

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Fr
15.
November
Schauspiel
20:00 Uhr

Vertragsverlängerung für GMD Guillermo García Calvo

bis Ende der Spielzeit 2022/2023

Guillermo García Calvo hat seinen Vertrag als Generalmusikdirektor der Theater Chemnitz und der Robert-Schumann-Philharmonie bis zum Ende der Spielzeit 2022/2023 verlängert.
Seit Beginn der Spielzeit 2017/2018 ist GMD Guillermo García Calvo an den Chemnitzer Theatern tätig. Seither widmet er sich in gleichem Maße den Konzerten und den Opernproduktionen, wobei vor allem seine große Leidenschaft für das Schaffen Richard Wagners zum Tragen kommt. Seine musikalischen Leitungen der Neuproduktionen des Ring des Nibelungen sorgten überregional für Aufmerksamkeit und Begeisterung. Die über die vergangenen Jahre gewachsene vertrauensvolle und fruchtbare Zusammenarbeit mit den Musikerinnen und Musikern der Robert-Schumann-Philharmonie führte zu großer gegenseitiger Wertschätzung und zu eindrucksvollen künstlerischen Ergebnissen.
„Es ist für uns eine große Freude, dass wir bereits jetzt die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Guillermo García Calvo vereinbaren konnten“, sagt Dr. Christoph Dittrich, Generalintendant der Theater Chemnitz. „Die zahlreichen Erfolge in Oper und Konzert an unserem Haus sind getragen von seinem internationalen Renommee und einer menschlich charismatischen Ausstrahlung, die Künstler und Publikum gleichermaßen schätzen. Wir sehen damit das Musiktheater und die Robert-Schumann-Philharmonie künstlerisch für die nächsten Spielzeiten hervorragend aufgestellt.“

Theaterpreis "DER FAUST" für Regisseurin der Chemnitzer "Götterdämmerung"

Elisabeth Stöppler ausgezeichnet

Preisträgerin Elisabeth Stöppler. Foto: Oliver Kern Fotografie
Preisträgerin Elisabeth Stöppler. Foto: Oliver Kern Fotografie
"Der Faust"-Preisverleihung. Foto: Oliver Kern Fotografie
"Der Faust"-Preisverleihung. Foto: Oliver Kern Fotografie

Wir freuen uns riesig, gratulieren Elisabeth Stöppler herzlich zum diesjährigen Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie Regie Musiktheater und danken ihr sowie allen Beteiligten für die wunderbare Inszenierung von Richard Wagners Götterdämmerung in der Oper Chemnitz.

3sat-Bericht
Zum Stück

Festival "Aufstand der Utopien"

6. bis 10. November im Schauspielhaus und an anderen Orten

Nur wenn wir uns verschiedene Utopien vorstellen, können wir bessere Entscheidungen für die Gegenwart treffen. Nachdem wir im Jahr 2018 mit dem Festival Aufstand der Geschichten vor allem in die Vergangenheit geschaut haben, ist es nun an der Zeit, über Zukunftsfragen ins Gespräch zu kommen.

Die Theater Chemnitz richten zusammen mit dem Modellprogramm neue unentd_ckte narrative des ASA-FF e.V. den Blick in die Zukunft, auf Utopien und Dystopien: Welche Erzählungen prägen unsere Vorstellungen von der Zukunft und welche Rolle spielen diese für aktuelle Herausforderungen? Zahlreiche künstlerische Kreativformate, Präsentationen und Gespräche werden in einem umfassenden Festivalprogramm gebündelt. Verschiedene Experimentier- und Begegnungsräume in der Stadt bieten die Gelegenheit, in gegenseitigen Austausch zu treten und gemeinsam an neuen erzählungen zu arbeiten.

Im eigens eingerichteten Festivalzentrum im Chemnitz Open Space der Kunstsammlungen werden neue Regeln, Rituale und Bräuche der künftigen Chemnitzer Gesellschaft erprobt. Zudem bringen wir das international preisgekrönte Gastspiel Invited der Tanzkompanie Ultima Vez aus Brüssel in die St. Markuskirche. Am 6. und 7. November um 19.00 Uhr lassen Choreograf Seppe Baeyens und sein generationsübergreifendes Ensemble dort ein utopisches Miteinander zwischen Tänzer*innen und Publikum entstehen. Außerdem beteiligen sich die Theater Chemnitz mit mehreren Produktionen: Im Schauspiel Chemnitz hat am 8. November, 20.00 Uhr die Freundliche Übernahme im Ostflügel Premiere, mit Mefistofele_Utopie bespielt die Oper Chemnitz am 6. und 8. November jeweils um 21.30 Uhr den Club Nikola Tesla und das Figurentheater Chemnitz gestaltet ein theaterpädagogisches Zukunftslabor zur Inszenierung Juri im Festivalzentrum hinter dem Karl-Marx-Monument. 

Programm Aufstand der Utopien

Die Theater Chemnitz werden mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.
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