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Der Rosenkavalier

Komödie für Musik von Richard Strauss Libretto von Hugo von Hofmannsthal

„Ich habe in nur drei Nachmittagen ein komplettes, ganz frisches Szenar einer Spieloper gemacht, mit drastischer Komik in den Gestalten und Situationen ...“, schrieb Hugo von Hofmannsthal am 11. Februar 1909 an Richard Strauss. Gemeint war der zukünftige Rosenkavalier, nach Elektra die zweite Oper der fruchtbaren Zusammenarbeit von Dichter und Komponist, für die sich Strauss etwas im Sinne einer Buffo-Oper wünschte. So entstand eine Dreiecksgeschichte voller Humor und leiser Melancholie über die Zeit, über das Vergängliche und über Dinge, die sich auch nach mehr als 110 Jahren nicht verändert haben. Die Marschallin hat einen jungen Geliebten, Octavian. Er wird auserwählt, als Rosenkavalier für den Schürzen- und Mitgiftjäger Baron Ochs auf Lerchenau um die Hand von Sophie, Tochter des reichen Herrn Faninal, anzuhalten. Doch Sophie und Octavian verlieben sich ineinander, was zu einer ganzen Reihe von Intrigen und Verwechslungen führt. Schließlich räumt aber der zudringliche Ochs blamiert das Feld, und nach dem großherzigen Verzicht der Marschallin steht der Verbindung zwischen Sophie und Octavian nichts mehr im Wege. Die Bühnenwerke von Richard Strauss hatten schon immer einen festen Platz im Chemnitzer Opernrepertoire. Der Rosenkavalier war unmittelbar nach der Dresdner Uraufführung 1911 auch in Chemnitz zu sehen. Die Inszenierung der Neuproduktion übernimmt der gebürtige Wiener Paul Esterhazy, der seine Leidenschaft fürs Theater bereits in der Schulzeit entdeckte: Fast jeden Abend verfolgte er gebannt die Aufführungen in der Wiener Staatsoper und im Burgtheater. Später war er Dramaturg und Theaterleiter und ist nun schon seit mehr als 20 Jahren als Opernregisseur in Deutschland und Österreich unterwegs. MDR Kultur Opernmagazin vom 23.09.2015 mit Ankündigung des "Rosenkavalier" (ab ca. 49:10)
So
19.
November
Oper
15:00 Uhr

Leise flehen meine Lieder

Die Ballerina in der Romantik

Auch in der Spielzeit 2017/2018 lädt Ballettdirektorin Sabrina Sadowska zu Ballet au lait in den Ballettsaal ein und gibt bei einer Tasse Café au lait oder Tee oder auch einem kalten Erfrischungsgetränk Einblicke in die vielen Geheimnisse der Welt des Tanzes. Nächster Termin: 
So, 19.11.2017, 15.00 Uhr, Treffpunkt: Operncafé 
"Leise flehen meine Lieder" - Die Ballerina in der Romantik
Sie war ein luftgeborenes Wesen, ein Hauch von Nichts, eine Allegorie von Liebe und Schönheit. Sie schwebte auf Spitzen und stand zwischen den Welten, sodass die Männer des 19. Jahrhunderts bereit waren, ihr Leben für sie zu geben: die Ballerina der Romantik. In so herzergreifenden und tragischen Rollen wie Sylphide, Giselle oder Odette verführten die Ballerinen weltflüchtige Herren ihrer Epoche. Sie waren die ersten "Ballerina Assoluta", vergöttert von ihrem Publikum. Ihre Anhänger lieferten sich Kämpfe um die jeweilige Angebetete. Doch wie sah es hinter der Kulisse aus?
So
19.
November
Ballett
15:00 Uhr

Aladin und die Wunderlampe

Zaubermärchen aus 1001 Nacht

Schwupps, jetzt sind sie zu dritt! Eingesperrt in Lampen oder funkelnden Ringen fristen sie ihr Dasein. Die Rede ist von drei zaubermächtigen Dschinn, die ihren jeweiligen Herrschern goldene Paläste, Kutschen, Straßen oder edelsteingefüllte Kanäle bauen müssen. Wie langweilig! Und das tausende Jahre lang! Um sich die Zeit zu vertreiben, kommen sie auf die Idee, sich Geschichten zu erzählen – zum Beispiel diese: Aladin ist gewitzt und schlau, aber leider arm. Jeden Tag präsentiert er seiner Mama – der Papa ist lange gestorben – eine neue Erfindung. Gegen den leeren Magen hilft das allerdings wenig. Als Aladin wieder einmal hungrig durch die Gassen der Stadt stromert, spricht ihn ein seltsamer Fremder an, der behauptet der Bruder seines toten Vaters zu sein. Aladin vertraut ihm schnell und gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach einer geheimnisvollen Schatzhöhle. Dort soll Aladin mit Hilfe eines Zauberrings eine alte Lampe hervorholen und dabei sagenhafte Reichtümer gewinnen. Doch der fremde „Onkel“ entpuppt sich als böser Zauberer und der Junge findet sich eingesperrt in der dunklen Höhle wieder. In seiner Not entdeckt er die Kraft des Rings und kann sich befreien. Wieder zu Hause wartet noch eine weitere Überraschung auf ihn: Beim Putzen der Lampe entdeckt er nämlich, dass er der Herr eines weiteren mächtigen Dschinns ist. Von nun an kann er sich jederzeit Essen zaubern und die größte Not für sich und seine Mutter lindern. – Ist damit die Geschichte zu Ende? Keineswegs, befinden die drei erzählenden Dschinn und zaubern Aladin kurzerhand in den Palast des Sultans zur wunderschönen Prinzessin Shazadi. Aladin verliebt sich sofort in sie und auch die Prinzessin ist dem klugen Aladin gegenüber nicht abgeneigt. Aber darf eine Prinzessin einen einfachen Jungen aus der Stadt heiraten? Große Herausforderungen stehen Aladin bevor, und auch für die Dschinn wird sich einiges ändern… Das Zaubermärchen Aladin und die Wunderlampe entstammt der Märchensammlung aus 1001 Nacht, in der die schöne Scheherazade einem traurigen und verbitterten König allnächtlich eine Geschichte erzählt, um ihr Leben zu retten. So wie Scheherazade einst einen König zum Staunen brachte, möchten wir unsere kleinen und großen Zuschauer mit der neuen Bühnenfassung von Christian Claas verzaubern, wenn sich der Vorhang zu unserem Weihnachtsmärchen öffnet.
So
19.
November
Figurentheater
16:00 Uhr

Homo faber

Ein Bericht von Max Frisch

Ein Mann legt Zeugnis ab: Walter Faber, Ingenieur aus der Schweiz, trifft auf einem Flug nach Mexico City zufällig den Bruder seines früheren Freundes Joachim. Kurz entschlossen begleitet er ihn durch den wuchernden Dschungel Guatemalas zu Joachims Farm, wo sie den Freund nur noch tot auffinden. Die Zufälle mehren sich. Walter trennt sich von der Geliebten, lernt unerkannt seine Tochter kennen, liebt sie zögerlich und macht sich unschuldig schuldig. Beide reisen gemeinsam nach Athen, wo sie ihre Mutter besuchen will und Walther inmitten einer Katastrophe der Frau seines Lebens wiederbegegnet. Die Spuren der Halbjüdin hatten sich vor dem 2. Weltkrieg verloren. Max Frischs Bericht, 1957 erschienen, ist einer der großen Würfe der Literatur des 20. Jahrhunderts. Mit sinnlicher wie präziser Sprache thematisiert Frisch (1911-1991) die zentrale Frage nach der Stellung des Menschen zwischen Chaos und Struktur, zwischen Natur und Zivilisation, zwischen Erlebnis und dem Versuch, das Erlebte mittels Sprache zu fassen. Sein Held Walter Faber ist mehr als gefährdet, sich einseitig einem Pol zuzuwenden. Als Techniker durch und durch hält er sich das unstrukturierte Leben vom Leib. Drei unterschiedliche Frauen sind es schließlich, die Begegnung mit einer jungen, neugierigen Generation, die Konfrontation mit der Vergangenheit und eine vergleichsweise zufällige Tragödie, die seine Weltsicht erschüttern. Am Ende möchte er, so wie einst Ödipus, ohne Augen das Richtige erkennen. Gierig greift er nach seinem einzigen Leben und schwelgt darin mit der Atemlosigkeit des schwer Erkrankten.
So
19.
November
Schauspiel
18:00 Uhr

Harlequin & Harlequin

Commedia dell’arte-SzenarioURAUFFÜHRUNG

Man hat es nicht leicht als Harlequin. Eine warme Mahlzeit am Tag und ein nettes Frauchen an der Seite würden doch zum Leben reichen, aber nein, gibt es nicht, jeden Tag derselbe Schlamassel. Und dann lastet einem auch noch ein schlechter Ruf an. Man soll der Höllenteufel selbst sein, hat aber weder Geld noch Gut und muss sich als Lastenträger durchs Leben schlagen. Und dann ist immer alles so kompliziert, weil die anderen alles durcheinander bringen. Wenn sie doch einfach auf einen hören würden … In unserer Geschichte, die in Paris spielt, versucht Harlequin, wirklich alles richtig zu machen. Seinem alten, wohlhabenden Herrn Gerontes hilft er redlich, bei der schönen jungen Isabella zu landen, nicht ganz uneigennützig, versteht sich, will er doch selber deren Dienerin Columbine für sich gewinnen. Aber dennoch, er versucht sein Bestes. Als jedoch ein weiterer Verehrer von Isabella auftaucht, der junge, aber geizige Octavio, kommt Harlequins Plan bereits etwas ins Wanken. Als dann aber auch noch die Juwelen, die Gerontes Harlequin für Isabella übergeben hatte, spurlos verschwinden und Harlequin Jr., sein Zwillingsbruder, wie aus dem Nichts auftaucht, gerät alles aus den Fugen und eine aberwitzige Verwechslungskomödie nimmt ihren Lauf. Eine schrecklich-schöne Freude, dabei zuzusehen. Der polnisch-australische Regisseur Bogdan Koca nutzt den Plot, um mit seinem Spielensemble Texte und Szenen rund um die verrückten zwei Harlequins im Sinne der Commedia dell‘arte zu improvisieren. Die charmanten und zugleich bissigen Typen der Commedia bilden dafür die Grundlage und eine spannende Herausforderung für Spieler und Publikum, denn kein Abend wird dem anderen gleichen.
So
19.
November
Schauspiel
18:00 Uhr

Projekt „Chemnitz singt!“ vorgestellt

Pressekonferenz im Opernhaus

Foto: Mario Köppe
Knapp 40 Chöre mit insgesamt 1500 Sängern, davon 500 Kindern, kommen aus Chemnitz, seinem Umland und seinen Partnerstädten – voraussichtlich bis hin nach China – in der Messe Chemnitz mit der Robert-Schumann-Philharmonie zusammen, auch die 3000 Zuschauer werden zum Mitsingen projizierter Texte wie des Kanons „Bruder Jakob“ eingeladen: Das sind die Dimensionen des Projekts „Chemnitz singt!“ Am 21.01.2018, 15.00 Uhr eröffnet es das Jubiläumsjahr „875 Jahre Chemnitz“. Im Opernhaus-Rangfoyer wurde es der Presse vorgestellt. Von links.: Felix Bender, stellvertretender GMD, wird dirigieren und bringt Erfahrung aus dem Leipziger Thomanerchor mit; Generalintendant Dr. Christoph Dittrich bilanzierte das Aufgebot an Mitwirkenden; Susan Endler, Marketingleiterin der Chemnitzer Wirtschafts- und Entwicklungsgesellschaft CWE, kündigte weitere Jubiläumsjahr-Projekte wie einen Zwölf-Stunden-Marathon improvisierter Musik an; Dr. Ralf Schulze, Geschäftsführer der Chemnitzer Veranstaltungszentren C3, schilderte die logistische Herausforderung für die Messe, versprach aber: „Wir können auch genug Platz für 3500 Besucher schaffen, allerdings mit Sichtbehinderungen.“

Stipendium für Nils Braun

Die Deutsche Bank Stiftung wählt den Chemnitzer Regieassistenten aus

Nils Braun im März 2017 bei der Vorstellung seines Inszenierungskonzepts für "Don Pasquale". Foto: Nasser Hashemi

Die „Akademie Musiktheater heute“ hat den seit Beginn der Spielzeit 2017/2018 als Regieassistent an den Städtischen Theatern Chemnitz engagierten Nils Braun (21) mit einem Stipendium ausgezeichnet. Aus mehreren hundert Bewerbungen wählt die Initiative der Deutschen Bank Stiftung jährlich 15 Stipendiaten aus den Bereichen Bühnen- und Kostümbild, Dirigieren, Dramaturgie, Komposition, Kulturmanagement, Regie und Libretto/Text aus. Die Akademie bietet den jungen Nachwuchstalenten die Möglichkeit, Praxiserfahrungen zu sammeln, ihre Kenntnisse in den Bereichen der künstlerischen Gestaltung sowie des Managements zu vertiefen und spartenübergreifend neue Kontakte zu knüpfen. Zum Jahrgang 2017–2019 gehört auch Nils Braun, der bereits als Regiehospitant u. a. an der Semperoper Dresden, der Komischen Oper Berlin, dem Teatro Real Madrid, der Finnish National Opera, der Dutch National Opera Amsterdam und dem Opernhaus Zürich Erfahrungen sammeln konnte.

Im Frühjahr 2018 wird Nils Braun die Donizetti-Oper „Don Pasquale“ in Chemnitz auf die Bühne des Opernhauses bringen. Per Voting hatte das Chemnitzer Publikum im März 2017 das Inszenierungskonzept des Kölners aus drei Vorschlägen ausgewählt - für Nils Braun der Anfang einer längeren Glückssträhne, die sich mit dem Stipendium fortsetzt. 

Prima Presse für „Das Dschungelbuch“

„Hat das Zeug, Groß und Klein aus den Stühlen zu reißen“

Szene aus "Das Dschungelbuch". Foto: © Ida Zenna
Der Ballettabend „Das Dschungelbuch“, der am 11.November 2017 Premiere feierte und vom Publikum mit stürmischem Beifall und Standing Ovations belohnt wurde, riss auch die Presse mit. Er habe „das Zeug, Groß und Klein aus den Stühlen zu reißen“, schreibt die „Freie Presse“ und erläutert: „Die Tänzer schaffen es mit ihren Bewegungen, ihrer Mimik und mithilfe der Kostüme, nah an ihre Tiere zu kommen. Das macht es Kindern leicht zu folgen. Das Stück fängt aber auf einer zweiten Ebene auch Erwachsene ein, weil Musik und Tänze so facettenreich sind, dass alles weit über eine niedliche Geschichte für Kinder hinausgeht.“ Auch die „Morgenpost Chemnitz“ attestiert eine „tolle Premiere“: „Choreograf Ashley Lobo schickt sein Publikum in eine zauberhafte Welt aus Sein und Schein und erzählt in schnellen Episoden, so dass dem Publikum kaum Zeit zum Luftholen bleibt.“
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