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TANZ ZUM GENIESSEN, TANZ ZUM MITERLEBEN

Eröffnung des Internationalen Festivals TANZ | MODERNE | TANZ 2021

Heute ist es soweit: Mit einem vielfältigen und interaktiven Programm startet TANZ | MODERNE | TANZ in seine siebte Auflage. Das internationale Festival für zeitgenössischen Tanz wird vom 16. bis 27. Juni an vielen Orten in Chemnitz, darunter im Schauspielhaus, im Opernhaus, in der St. Markuskirche und im Veranstaltungszentrum Kraftverkehr, gefeiert. Den Tanz in die Straßen und Plätze der Stadt zu bringen und neue Orte für Begegnung und Austausch zu schaffen, unter diesem Blickpunkt entstand Made in Chemnitz 20.21 - Beweg DEIN Quartier, ein Projekt, indem vier Choreograf:innen auf Bewohner:innen verschiedenster Quartiere trafen. Inspiriert durch diese Orte entstanden unterschiedliche Perfomances und Interventionen, welche heute erstmals in der Stadt zu sehen sind. Aus der Schweiz zu Gast ist die Compagnie Linga mit ihrer neuesten Produktion Cosmos, die in Chemnitz am heutigen Eröffnungsabend des Festivals im Schauspielhaus ihre deutsche Erstaufführung erlebt.

Mehr Informationen zum Festival und zum weiteren Programm, sowie Workshops, Podiumsgesprächen und Filmvorführungen finden Sie hier.

TESTPFLICHT AUFGEHOBEN

Liebes Publikum,

derzeit besteht keine Testpflicht mehr beim Besuch einer Veranstaltung der Städtischen Theater Chemnitz. Diese Regelung gilt, solange der Inzidenzwert der Stadt Chemnitz unter 35 verbleibt.

Aktuelle Informationen zum Inzidenzwert finden Sie unter www.chemnitz.de.

Ihre Theater Chemnitz

ISOLATION CLUB - DIGITAL PREMIERE

Eine Kammeroper mit Beats von Florian Stanek und Sebastian Brandmeir (UA)

Die Welt im Lockdown: Hannah und Paul, zwei junge Menschen zwischen Social Distancing und der Sehnsucht nach dem Leben, verlieren sich im Rausch der Musik. Die Autoren Florian Stanek und Sebastian Brandmeir thematisieren in „Isolation Club“ die aktuelle globale Lebensrealität der jungen Generation. Mit einer Mischung aus klassischen Tönen und Dance, Techno Musik streift das Stück verschiedenste Stile. Im Chemnitzer Club Transit aufgezeichnet, wird die Produktion ab 11. Juni online per Stream zu erleben sein. Weitere Informationen zum Stück und Tickets finden Sie hier.

Beweg DEIN Quartier! - Kulturquartier Brühl

David Blazquez & Ballett Chemnitz
URAUFFÜHRUNG

Chemnitz ist geprägt von der industriellen Revolution und nennt sich heute Stadt der Moderne. 80 % der Innenstadt wurden zwei Monate vor Kriegsende 1945 zerstört; seither hat der Stadtkern nicht wieder sein pulsierendes Leben erreicht. 1953 wurde Chemnitz in Karl-Marx-Stadt umbenannt und nach der politischen Wende wieder in Chemnitz zurückbenannt. Das Wohnbauprogramm der DDR hatte sich nicht auf die Innenstadt konzentriert, sondern vielmehr neue große Wohngebiete errichtet. Mit der Wende kamen der Strukturwandel und die Weiterentwicklung der Innenstadt. Es entstanden viele Quadratmeter Einzelhandelsfläche, die es aber nicht vermochten, die Innenstadt mit neuem Leben zu füllen. Das Leben findet im Quartier statt: in den Wohngebieten, in den anonymen Plattenbauten, wo sich eigene Narrative herausbilden und unterschiedliche soziale Schichten aufeinandertreffen. Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass viele kulturelle und soziale Aktivitäten lahmgelegt wurden. Das Projekt MADE IN CHEMNITZ - Beweg DEIN Quartiert! bringt Tanz und Performance auf die Straße.

Für das Projekt MADE IN CHEMNITZ 2021 hat Ballettdirektorin Sabrina Sadowska die Choreograf:innen Anne Le Batard (Frankreich), Daniel Morales Pérez (Spanien), Willi Dorner (Österreich) und David Blazquez (Spanien) nach Chemnitz eingeladen, um zusammen mit den Tänzer:innen des Ballett Chemnitz und Guests den Kontakt mit den Bewohnern vierer Quartiere zu erforschen. Zusammen entstehen Interventionen und Performances im öffentlichen Raum im Rahmen des Festivals TANZ | MODERNE | TANZ 2021.

David Blazquez stammt aus Don Benito (Spanien) und absolvierte seine Tanzausbildung an den Staatlichen Ballettschulen in Murcia und Madrid. Sein erstes Engagement erhielt er 1995 am Ballet Clásico de Madrid, 1997 wechselte er zum Gavina Ballet in Barcelona. Von 1998 bis 2001 tanzte er am Nordharzer Städtebundtheater in Halberstadt und ging anschließend zum Ballett Vorpommern. Seit der Spielzeit 2005/2006 gehört er zum Ballettensemble der Staatsoper Hannover und tanzte u. a. in Choreografien von Mats Ek, Marko Goecke, Nacho Duato, Hans van Manen, Johan Inger, Nils Christie, Mauro Bigonzetti und William Forsythe. Seit 2008 entstanden die ersten Choreografien für die Reihe „New Steps“ in Hannover, für das „San Francisco Dance Film Festival“, für die Tanztage Hameln, für das Ballett Vorpommern und 2018 auch für das Ballett Chemnitz.

Projektpartner: TANZ | MODERNE | TANZ e.V. – Förderverein für zeitgenössischen Tanz Chemnitz, TANZbüro Chemnitz, Festival TANZ | MODERNE | TANZ und die Städtischen Theater Chemnitz 

Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ - STEPPING OUT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz.

   

Mi
16.
Juni
Ballett
15:30 Uhr

Beweg DEIN Quartier! - Sonnenberg

Willi Dorner & Ballett Chemnitz
URAUFFÜHRUNG

Chemnitz ist geprägt von der industriellen Revolution und nennt sich heute Stadt der Moderne. 80 % der Innenstadt wurden zwei Monate vor Kriegsende 1945 zerstört; seither hat der Stadtkern nicht wieder sein pulsierendes Leben erreicht. 1953 wurde Chemnitz in Karl-Marx-Stadt umbenannt und nach der politischen Wende wieder in Chemnitz zurückbenannt. Das Wohnbauprogramm der DDR hatte sich nicht auf die Innenstadt konzentriert, sondern vielmehr neue große Wohngebiete errichtet. Mit der Wende kamen der Strukturwandel und die Weiterentwicklung der Innenstadt. Es entstanden viele Quadratmeter Einzelhandelsfläche, die es aber nicht vermochten, die Innenstadt mit neuem Leben zu füllen. Das Leben findet im Quartier statt: in den Wohngebieten, in den anonymen Plattenbauten, wo sich eigene Narrative herausbilden und unterschiedliche soziale Schichten aufeinandertreffen. Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass viele kulturelle und soziale Aktivitäten lahmgelegt wurden. Das Projekt MADE IN CHEMNITZ - Beweg DEIN Quartiert! bringt Tanz und Performance auf die Straße.

Für das Projekt MADE IN CHEMNITZ 2021 hat Ballettdirektorin Sabrina Sadowska die Choreograf:innen Anne Le Batard (Frankreich), Daniel Morales Pérez (Spanien), Willi Dorner (Österreich) und David Blazquez (Spanien) nach Chemnitz eingeladen, um zusammen mit den Tänzer:innen des Ballett Chemnitz und Guests den Kontakt mit den Bewohnern vierer Quartiere zu erforschen. Zusammen entstehen Interventionen und Performances im öffentlichen Raum im Rahmen des Festivals TANZ | MODERNE | TANZ 2021.

Willi Dorner, geboren in Baden bei Wien, erhielt eine vielseitige Ausbildung als Tänzer und Tanzpädagoge in Österreich. Nach Engagements in Österreich, Paris und New York gründetet er 1999 seine eigene Kompanie, die Cie. Willi Dorner. Neben seinen international gezeigten Tanz-Performances ist Willi Dorner interessiert, Veranstaltungen zu kreieren, die dem Publikum die Möglichkeit neuer Erfahrungen, Einsichten und eine differenzierte Wahrnehmung des täglichen Lebens geben.  Seine interdisziplinären Arbeiten entstehen in Zusammenarbeit mit Künstler:innen und Wissenschaftler:innen aus den verschiedensten Gebieten. Die Projekte der Cie. Willi Dorner waren u. a. zu Gast bei den Wiener Festwochen, Wien Modern, Theater der Welt Essen, Crossing the Lines New York u. v. m.

Projektpartner: TANZ | MODERNE | TANZ e.V. – Förderverein für zeitgenössischen Tanz Chemnitz, TANZbüro Chemnitz, Festival TANZ | MODERNE | TANZ und die Städtischen Theater Chemnitz 

Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ - STEPPING OUT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz.

   

Mi
16.
Juni
Ballett
15:30 Uhr

Beweg DEIN Quartier! - Fritz-Heckert-Gebiet

Anne Le Batard & Ballett Chemnitz
URAUFFÜHRUNG

Chemnitz ist geprägt von der industriellen Revolution und nennt sich heute Stadt der Moderne. 80 % der Innenstadt wurden zwei Monate vor Kriegsende 1945 zerstört; seither hat der Stadtkern nicht wieder sein pulsierendes Leben erreicht. 1953 wurde Chemnitz in Karl-Marx-Stadt umbenannt und nach der politischen Wende wieder in Chemnitz zurückbenannt. Das Wohnbauprogramm der DDR hatte sich nicht auf die Innenstadt konzentriert, sondern vielmehr neue große Wohngebiete errichtet. Mit der Wende kamen der Strukturwandel und die Weiterentwicklung der Innenstadt. Es entstanden viele Quadratmeter Einzelhandelsfläche, die es aber nicht vermochten, die Innenstadt mit neuem Leben zu füllen. Das Leben findet im Quartier statt: in den Wohngebieten, in den anonymen Plattenbauten, wo sich eigene Narrative herausbilden und unterschiedliche soziale Schichten aufeinandertreffen. Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass viele kulturelle und soziale Aktivitäten lahmgelegt wurden. Das Projekt MADE IN CHEMNITZ - Beweg DEIN Quartiert! bringt Tanz und Performance auf die Straße.

Für das Projekt MADE IN CHEMNITZ 2021 hat Ballettdirektorin Sabrina Sadowska die Choreograf:innen Anne Le Batard (Frankreich), Daniel Morales Pérez (Spanien), Willi Dorner (Österreich) und David Blazquez (Spanien) nach Chemnitz eingeladen, um zusammen mit den Tänzer:innen des Ballett Chemnitz und Guests den Kontakt mit den Bewohnern vierer Quartiere zu erforschen. Zusammen entstehen Interventionen und Performances im öffentlichen Raum im Rahmen des Festivals TANZ | MODERNE | TANZ 2021.

Anne Le Batard gründete nach ihrer Karriere als Tänzerin in Brüssel und Marseille 1994 die Compagnie Ex Nihilo. Sie befasst sich insbesondere mit der Beziehung zwischen Tänzer:innen und Tanz zum Raum wie auch zum Zuschauerraum. Durch das Erforschen des öffentlichen Raums hat sie ihre ganz eigene Handschrift entwickelt. Jean-Antoine Bigot wirkte in Frankreich und Belgien als Tänzer, bis er sich 1997 der Compagnie Ex Nihilo anschloss. Seitdem teilt er sich die künstlerische Leitung mit Anne Le Batard. In Zusammenarbeit entstanden bereits mehr als 15 Projekte für Ex Nihilo. Anliegen der Gruppe ist, einerseits Öffentlichkeit und Kunst zu verbinden und andererseits neue Elemente der Kunst in den Tanz einfließen zu lassen. Die Tanzgruppe widmet sich besonders Langzeitprojekten, die sie durch Workshops, Kurse und Begegnungen mit dem jeweiligen Publikum teilt. Seit 2016 gilt Ex Nihilo als wichtiger Partner europäischer Kreativprojekte für zeitgenössischen Tanz an besonderen Aufführungsorten.

Projektpartner: TANZ | MODERNE | TANZ e.V. – Förderverein für zeitgenössischen Tanz Chemnitz, TANZbüro Chemnitz, Festival TANZ | MODERNE | TANZ und die Städtischen Theater Chemnitz 

Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ - STEPPING OUT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz.

   

Mi
16.
Juni
Ballett
16:00 Uhr

Beweg DEIN Quartier! - TU Campus - Bernsdorf

Daniel Morales Pérez & Ballett Chemnitz
URAUFFÜHRUNG

Chemnitz ist geprägt von der industriellen Revolution und nennt sich heute Stadt der Moderne. 80 % der Innenstadt wurden zwei Monate vor Kriegsende 1945 zerstört; seither hat der Stadtkern nicht wieder sein pulsierendes Leben erreicht. 1953 wurde Chemnitz in Karl-Marx-Stadt umbenannt und nach der politischen Wende wieder in Chemnitz zurückbenannt. Das Wohnbauprogramm der DDR hatte sich nicht auf die Innenstadt konzentriert, sondern vielmehr neue große Wohngebiete errichtet. Mit der Wende kamen der Strukturwandel und die Weiterentwicklung der Innenstadt. Es entstanden viele Quadratmeter Einzelhandelsfläche, die es aber nicht vermochten, die Innenstadt mit neuem Leben zu füllen. Das Leben findet im Quartier statt: in den Wohngebieten, in den anonymen Plattenbauten, wo sich eigene Narrative herausbilden und unterschiedliche soziale Schichten aufeinandertreffen. Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass viele kulturelle und soziale Aktivitäten lahmgelegt wurden. Das Projekt MADE IN CHEMNITZ - Beweg DEIN Quartiert! bringt Tanz und Performance auf die Straße.

Für das Projekt MADE IN CHEMNITZ 2021 hat Ballettdirektorin Sabrina Sadowska die Choreograf:innen Anne Le Batard (Frankreich), Daniel Morales Pérez (Spanien), Willi Dorner (Österreich) und David Blazquez (Spanien) nach Chemnitz eingeladen, um zusammen mit den Tänzer:innen des Ballett Chemnitz und Guests den Kontakt mit den Bewohnern vierer Quartiere zu erforschen. Zusammen entstehen Interventionen und Performances im öffentlichen Raum im Rahmen des Festivals TANZ | MODERNE | TANZ 2021.

Daniel Morales Pérez studierte Tanz und Choreografie am Institut del Teatre Dansa in Barcelona. Es folgten verschiedene Gastengagements in Spanien und Festengagements beim Ballett am Theater Vorpommern, Tanztheaterensemble des Tiroler Landestheaters Innsbruck und Landestheater Linz. Seit 2015 arbeitet er als freischaffender Choreograf und ausgebildeter Tanzdozent. Bisher entstanden Choreografien u. a. für das Ballett Vorpommern, das Tiroler Tanztheater, das Ballett Linz. Er choreografierte u. a. die Tanzabende Bluthochzeit, Carmen, Nussknacker, Cinderella am Theater an der Rott. Mit seinem selbst gegründeten Verein „Tanz bei mir“ entwickelt er zudem immer wieder neue Produktionen, wie u. a. Bei mir sind wir drei, Nicht ganz mein Schatz, Ohne Schlüssel.  In der Spielzeit 2018/2019 entstanden seine erste Regiearbeiten wie West Side Story für das Theater Bad Hall. Im selben Jahr wurde er auch als bester Choreograf für Der Reigen am Theater an der Rott nominiert.  

Projektpartner: TANZ | MODERNE | TANZ e.V. – Förderverein für zeitgenössischen Tanz Chemnitz, TANZbüro Chemnitz, Festival TANZ | MODERNE | TANZ und die Städtischen Theater Chemnitz 

Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ - STEPPING OUT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz.

   

Mi
16.
Juni
Ballett
16:00 Uhr

Workshop mit Anne Le Batard

Zeitgenössischer Tanz

Nachdem die Compagnie Ex Nihilo erfolgreich beim Festival TANZ | MODERNE | TANZ 2016 und 2019 zu Gast war, freuen wir uns, für alle Tanzbegeisterten auch ohne Vorkenntnisse einen Workshop mit Anne Le Batard anzubieten. Er ermöglicht neue Erfahrungen, den Köper im Raum, in einem öffentlichen Raum wahrzunehmen und den Raum mit Bewegung zu füllen.

Anne Le Batard gründete Ex Nihilo 1994 nach ihrer Karriere als Tänzerin in Brüssel und Marseille. Sie befasst sich insbesondere mit der Beziehung zwischen Tänzer:innen und Tanz zum Raum wie auch zum Zuschauerraum. Durch das Erforschen des öffentlichen Raums hat sie ihre ganz eigene Handschrift entwickelt. Jean-Antoine Bigot wirkte in Frankreich und Belgien als Tänzer, bis er sich im Jahr 2000 der Company Ex Nihilo anschloss. Seitdem teilt er sich die künstlerische Leitung mit Anne Le Batard. In Zusammenarbeit entstanden bereits mehr als 15 Projekte für Ex Nihilo. Anliegen der Gruppe ist, einerseits Öffentlichkeit und Kunst zu verbinden und andererseits neue Elemente der Kunst in den Tanz einfließen zu lassen. Die Compagnie widmet sich besonders Langzeitprojekten, die sie durch Workshops, Kurse und Begegnungen mit dem jeweiligen Publikum teilt. Seit 2017 ist die Cie. Ex Nihilo ein wichtiger Partner des Projekts LA CITÉ DES ARTS DE LA RUE, einem Ort der Kreation und des Experiments mit 36.000 m² Freiraum für die Künste der Straße in Marseille.   

Mi
16.
Juni
Ballett
17:00 Uhr

Tanz und Pandemie - Wie überlebt die Kultur in der Krise?

Podiumsgespräch

Corona ist ein weltweites Phänomen. Trotz engster weltweiter Vernetzung und Anhäufung von Kompetenzen und Expertenwissen – ein in der Größe winzig kleines Virus legt die Welt nicht nur lahm, sondern führt sie vor neue Herausforderungen im Denken von Werten und der Verteidigung des Demokratiebegriffs. Nun sind Krisen nicht a priori negativ zu sehen, sondern könnten auch eine Chance darstellen – die Chancen stellen uns aber wiederum als Gesellschaft vor die große und ungemein schwierige Herausforderung, die Chance zu erkennen und vor allem zu ergreifen, um sich fortzuentwickeln und eine Ära der Transformation zu ermöglichen. Eine Studie der Beratungsgesellschaft Ernst & Young, welche von der französischen Verwertungsgesellschaft Société des Auteurs und Compositeurs et Éditeurs de Musique in Auftrag gegeben wurde, stellt fest, dass die Kultur und die Kreativindustrie, die zu den großen Corona-Verlierern gehören, als wichtige Beschleuniger für gesellschaftliche und soziale sowie nachhaltige Entwicklung fungieren. Wie kann die Kultur diese Rolle (wieder) wahrnehmen? Wo steht die Kultur und vor allem der Tanz nach 15 Monaten im virusgeschuldeten Krisenmodus – ist wirklich nur das Virus daran schuld? DISKUTIEREN SIE MIT UNS!

Mi
16.
Juni
Ballett
18:00 Uhr

Sommerliches Chorkonzert

Das kleine Open Air der großen Opernchöre

Zu einem sommerlichen Chorkonzert lädt der Chemnitzer Opernchor auf die Küchwaldbühne ein. Die Sängerinnen und Sänger haben in den letzten Monaten innerhalb der strengen Hygienevorgaben in kleineren Gruppen geprobt und freuen sich, nun endlich wieder gemeinsam „on stage“ zu sein. Zu erleben sind die schönsten und beliebtesten Chöre aus Opern von Georges Bizet, Charles Gounod, Pietro Mascagni, Peter Tschaikowsky, Giuseppe Verdi, Richard Wagner und Carl Maria von Weber, darunter der Steuermann-Chor aus Wagners Der fliegende Holländer mit dem jungen Tenor Thomas Kiechle, der schwungvolle Walzer aus Gounods Faust und das legendäre „Va, pensiero“ aus Verdis Nabucco. Das Konzert unter der Leitung von Chordirektor Stefan Bilz wird am Klavier begleitet von Claudia Lang.

Mi
16.
Juni
Oper
18:00 Uhr

Der Elefant im Raum

Eine Stückentwicklung des Schauspielstudios zum Klimawandel

Die neue Serie DIGITAL PLAY präsentiert im Mai drei neue Schauspielinszenierungen im Abstand von je einer Woche. Ab dem 29.5.2021 können Sie „Der Elefant im Raum“, eine Stückentwicklung des Schauspielstudios zum Klimawandel im Rahmen der „NACHTSCHICHT bühne frei“, für 30 Tage digital besuchen – Theaterfeeling direkt ins Wohnzimmer!

Bei dieser Veranstaltung handelt es sich im ein 3D Virtual-Reality Angebot. Die dafür notwendige Virtual-Reality Brille wird Ihnen nach Buchung automatisch kostenfrei an die von Ihnen angegebene Adresse zugeschickt. Bitte beachten Sie, dass eine Zusendung nur bei Buchung von mindestens drei Tagen vor Vorstellung möglich ist.

Da steht ein dicker, rosa Elefant mitten im Raum. Man sieht ihn und manchmal redet man auch über ihn: „man sollte ...“ und „man müsste ...“ aber so richtig alltagstauglich ist dieser Elefant nicht, also versucht man ihn irgendwie, so gut es eben geht, zu ignorieren. Anhand der Metapher des „Elefanten im Raums“ nähert sich das Schauspielstudio in der diesjährigen eigenen Projektarbeit einem der dringslichsten  Themen unserer Zeit: dem Klimawandel. Wir alle kennen die Zahlen und Fakten – beispielsweise, dass die Jahresmitteltemperatur allein in Mitteleuropa bis 2100 zwischen 2.7 und 3° C steigen und dies verheerende Folgen haben wird. Doch welche Gefühle löst diese Zukunftsperspektive in uns aus? Wie gehen wir mit diesen Fakten um? Warum neigen wir gerade bei diesem Thema zur Prokastination? Und darf ein rosa Plastikelefant überhaupt auf die Bühne – nun ja, das Böse ist nicht selten sehr banal.

Ohne erhobenen Zeigefinger und selbst auf der Suche, nähern sich die vier Student:innen (Morris Weckherlin, Lisa Mattiuzzo, Maja Grahnert, Gabriel Tauber) diesem Thema an und machen es jenseits von Fakten sinnlich erfahrbar. Sie stellen Fragen, liefern vermeintliche Antworten, verwerfen diese wieder und lassen die Erde rotieren – und das alles mit viel spielerischer Lust und Laune. 

Die Nachtschicht entstand gemeinsam mit der Schauspielerin Lauretta van de Merwe und den angehenden Bühnen- und Kostümbildner:innen Nikolai Kuchin und Tina Hübner, die mit dieser Arbeit ihren Master an der TU Berlin Bühnenbild_Szenischer Raum machen.

 

Dank der Innovativen Ideen der Student:innen probieren wir erstmalig eine 3D Technik aus. Dazu wurde das Projekt mit einer 360 °Grad Kamera gefilmt. Und damit der Elefant auch in Ihr Wohnzimmer kommen kann, brauchen Sie eine entsprechende VR-Brille, die Sie gern kostenfrei bei unserem Besucherservice bestellen können.

Mi
16.
Juni
Schauspiel
19:00 Uhr

Cosmos

Cie Linga & L’Ombre de la Bête, Schweiz
DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG

Seit vielen Jahren erforscht die Cie Linga Gruppenchoreografien und die Idee, mit mehreren Darsteller:innen auf der Bühne einen bewegten Organismus zu schaffen, der sich in flexible und fließende Formationen zusammenfügen und auflösen kann und ein kollektives Bewusstsein schafft. In Koproduktion mit dem Musikduo "L'Ombre de la Bête" (Mathias Delplanque und François Robin) verschmelzen die Tänzer:innen zu einem performativen Körper, der sich völlig der hypnotischen Wirkung der Musik hingibt, ohne dass die Tänzer:innen ihre Einzigartigkeit und Individualität aufgeben. Sie lassen utopische Momente des Einsseins entstehen in Anerkennung der Tatsache, dass es Diversitäten sind, die den Reichtum der Gesellschaft ausmachen.

Eine Welt auf der Suche nach kollektiver Harmonie lässt die Körper verschmelzen und schafft Beziehungen, die so intensiv sind, dass Emotionen geteilt, verstanden und von allen gefühlt werden können. So findet jede:r in der Gleichzeitigkeit der Bewegungen aller den Platz für die maximale Entfaltung der eigenen Individualität.

Nach der Produktion Flow (SWISS DANCE AWARD 2019), inspiriert durch das fesselnde und fließende Schauspiel von Fisch- und Vogelschwärmen, entsteht mit COSMOS ein neues gruppenchoreografisches Abenteuer im Zeichen des Kreises und des Mandalas als Bild einer „ganzen Einheit", die Unterschiede und Spannungen auf harmonische Weise einschließt. Ein Ort, an dem „die Dinge in gegenseitiger Abhängigkeit existieren und diese voneinander abhängige Existenz der Dinge in Form eines geordneten Chaos auftritt“ (Chögyam Trungpa). In der Bewegung drückt sich dieses Streben nach geordnetem Chaos durch die Verbindung von Trajektorien und Geometrien, durch rituelle Gesten und erneuerte Traditionen aus – durch neue szenische Bahnen.

Katarzyna Gdaniec stammt aus Polen und absolvierte ihr Studium an der Vaganova-Ballettakademie in St. Petersburg sowie an der Nationalen Ballettschule in Danzig. Nach erfolgreicher Teilnahme an Wettbewerben wie dem Prix de Lausanne war sie bis 1992 als Solotänzerin in der renommierten Compagnie von Maurice Béjart in Lausanne engagiert. Sie wagte den Sprung als freischaffende Choreografin und gründetet noch im selben Jahr die Compagnie Linga mit Marco Cantalupo, der zuvor als Solotänzer in zahlreichen bekannten Häusern und Compagnien wie der Staatsoper Hamburg, dem Nationalballett von Portugal, der Deutschen Oper Berlin sowie dem Béjart Ballett Lausanne tätig war. Die Compagnie Linga gilt als eine der erfolgreichsten Tanzcompagnien der Schweiz. 2019 wurde sie mit dem Swiss Dance Award 2019 ausgezeichnet. 

Produktion: Compagnie Linga, À la Zim ! Muzik, L’Octogone Théâtre de Pully, Grand Théâtre de Calais.

Mi
16.
Juni
Ballett
20:00 Uhr
Die Theater Chemnitz werden mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.
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