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Die Gänsemagd

Märchen mit einer falschen Prinzessin nach den Brüdern Grimm von Andrea CzesienskiURAUFFÜHRUNG

Noch jung an Jahren, heißt es für die Königstochter Abschied nehmen von ihrer Mutter. Begleitet von ihrem geliebten sprechenden Pferd Fallada und einer Magd muss sie sich auf eine weite und gefährliche Reise zu ihrem künftigen Gemahl, dem Prinzen, begeben. Unterwegs stellt sich jedoch heraus, wie wenig die Prinzessin von der Welt weiß. Unbedacht verliert sie das magische Taschentuch ihrer Mutter und kann sich gegen die selbstbewusste Magd nicht behaupten. Diese wird immer unverschämter und zwingt sie schließlich, Pferd und Kleider zu tauschen. Wer erkennt schon eine Prinzessin, wenn sie keine königlichen Gewänder trägt? Als falsche Prinzessin reitet die Magd auf Fallada zum Königshof und wird allseits als Braut des Prinzen gefeiert. Die echte Prinzessin aber muss sich arm und verlassen als Gänsemagd verdingen. Wären da nicht der alte König und ein wundersam sprechender Pferdekopf, der Betrug würde niemals aufgedeckt werden ... Das Märchen von der jugendlichen Königstochter und ihrer Magd erzählt von einer Erfahrung, die bereits alle Kinder teilen. Sei es mit Beginn des Kindergartens, der Schule oder in einem neuen Zuhause, alle mussten sich schon in einer neuen Umgebung zurechtfinden. Welche Regeln herrschen da? Wer ist gut zu mir? Was ist erlaubt? Was nicht? Und was macht mich eigentlich zu dem, der ich bin? – Das Team um Regisseurin Ines Heinrich-Frank, bekannt durch die wunderbare und preisgekrönte Inszenierung Die goldene Gans, nimmt sich in dieser Spielzeit des Märchens von der Gänsemagd an.
Mo
28.
Mai
Figurentheater
09:30 Uhr

übungsparty

In Zusammenarbeit mit der Tanzschule Köhler-Schimmel

Unter Anleitung eines Lehrers der Tanzschule Köhler-Schimmel kann im Foyer des Schauspielhauses das geübt werden, was auf dem Tanzparkett alle anderen vor Neid erblassen lässt - der perfekte Schritt, die perfekte Drehung, der perfekte Paartanz zur perfekten Tanzmusik.
  • Jeden Monat
  • Eintritt frei
Mo
28.
Mai
Schauspiel
19:00 Uhr

soundscape

Experimentelle Klanglandschaften

Erlebt in experimentellen Klanglandschaften einen Monatsrückblick der besonderen Art. Aktuelle Themen, Nachrichten und Ereignisse des Monats werden musikalisch reflektiert. 
  • Von und mit Steffan Claußner (www.steffan-claussner.de)
  • Jeden 2. Monat 
  • Eintritt frei 
https://www.youtube.com/watch?v=KtZI0TM9Dm0 https://www.youtube.com/watch?v=-OVl5PLb9Js
https://www.youtube.com/watch?v=BSLech7VVTg
https://www.youtube.com/watch?v=HWT10NUvLkA
https://www.youtube.com/watch?v=77W2WsMg4M0
Mo
28.
Mai
Schauspiel
20:00 Uhr

Die magische Stimme

Ein Liederabend von Farinelli bis Coldplay Mit Marko Bullack und Steffan Claußner

Der Lärm unserer Tage bringt oft Stimmen zum Schweigen - oder die Vielstimmigkeit lässt das Schweigen verhallen. In einer musikalischen Entdeckungsreise bringen Steffan Claußner und Marko Bullack vergessene Stimmen wieder zum Klingen. Ausgangspunkt ist der berühmte Kastrat Carlo Broschi. Er wurde vor der Pubertät kastriert, um seine glockenhelle Knabenstimme zu erhalten. Unter dem Künstlernamen Farinelli gelang ihm eine großartige Karriere und er avancierte zum Megastar des Barocks. Von dieser historischen und berühmten Geschichte ausgehend, schauen Steffan Claußner und Marko Bullack fantasievoll und mit einem Augenzwinkern auf grandiose Gesangskünstler aus Vergangenheit und Gegenwart und erkunden die zauberhafte, suggestive Wirkung von Stimme und Musik. 
Di
29.
Mai
Schauspiel
20:00 Uhr

Don Pasquale

Oper von Gaetano DonizettiLibretto von Giovanni Ruffini und Gaetano Donizetti

Gibt es Liebe auf Rezept? Der alte Junggeselle Don Pasquale in Gaetano Donizettis gleichnamiger Oper scheint davon auszugehen. Warum sonst lässt er sich von seinem Hausarzt eine junge Frau verschreiben? Wenn er doch wenigstens den Beipackzettel ordentlich gelesen hätte! Dort war sicher unter „Risiken und Nebenwirkungen“ so etwas aufgeführt wie „Nervenzusammenbruch, Hörsturz, Vermögensschwund“, denn der gerissene Doktor nutzt seine Position, um Pasquale eins auszuwischen. Die Geschichte: Don Pasquale hat seinem Neffen Ernesto verboten, die junge, aber mittellose Norina zu heiraten. Doch Pasquales Leibarzt Malatesta will den Verliebten zu ihrem Glück verhelfen und ersinnt eine Intrige. Er entfacht in Don Pasquale romantische Gefühle für Norina, die den alten Herrn zum Schein heiraten und ihm dann das Leben zur Hölle machen soll. Schon kurz nach der Hochzeit verwandelt sie sich daher von der liebreizenden Braut in eine kommandierende Furie, die verschwenderisch das Geld aus dem Fenster wirft und sich über Pasquale lustig macht. Don Pasquale will nur noch eines: die unsägliche Plage an den Neffen loswerden. Die Theater Chemnitz hatten 2017 beim Ring Award in Graz, einem international renommierten Musiktheaterwettbewerb für Regie und Bühnengestaltung, einen Sonderpreis ausgelobt. Aus den besten der mehr als 100 Bewerber hatte die Theaterleitung drei junge Regieteams ausgewählt, die dem Chemnitzer Publikum in einer öffentlichen Präsentation im März 2017 ihre Konzeption zu Donizettis Oper Don Pasquale vorstellten. Per Voting entschied sich das Publikum mehrheitlich für die Konzeption des Regisseurs Nils Braun und seines Bühnen- und Kostümbildners Oliver Burkhardt, die nun als komplette Neuproduktion im Opernhaus Chemnitz zu erleben ist. Die beiden jungen Theatermacher wollen zeigen, dass die heute oft per Mausklick praktizierte schnelle Partnerwahl auch zu Donizettis Zeiten schon aktuell war, nur dass der Titelheld Don Pasquale eben nicht das Internet nutzen konnte, sondern seinen mit allen Wassern der Lebenskunst gewaschenen Hausarzt und dessen analoge Heiratsvermittlung bemühen musste. Die Schmetterlinge in den Bäuchen der Verliebten flatterten aber damals genauso wie heute und ebenso zeitlos spielen Klischees und Vorurteile eine Rolle, die manchem den Weg in Amors Welt versperren. Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Do
31.
Mai
Oper
16:00 Uhr

Spielzeitabschluss im Schauspielhaus

am 2./3. Juni

Zum letzten Mal: "Kunst" mit Philipp von Schön-Angerer, Christian Ruth und Marko Bullack (v.l.). Foto: Dieter Wuschanski
Bevor das Schauspiel Chemnitz in den Küchwald zieht, möchten wir die Spielzeit im Schauspielhaus gemeinsam mit Ihnen am Samstag/Sonntag, 2. und 3. Juni ausklingen lassen. Zum letzten Mal in dieser Spielzeit ist "Meister und Margarita" zu sehen (2. Juni), die letzten Vorstellungen überhaupt erleben "Beautyland" (2. Juni), "Und in den Nächten liegen wir stumm" (3. Juni) und "Kunst" (3. Juni). Zwischendurch bringen uns "Gruppa Karl-Marx-Stadt" und DJ Bataclan am Samstagabend tanzend in den Sommer. Zehn Jahre NACHTSCHICHT feiern wir mit den Musikern des B.I.G. e.V., die am 2. Juni, 18.00 Uhr mit ihrem Impro-Musikmarathon auch bei uns vorbeiziehen. Zur NACHTSCHICHT "live-hörspiel" vertonen wir E.T.A. Hoffmanns "Der Sandmann". Schlussendlich legen wir mit dem "Quiz x3" und unseren Bundesfreiwilligen noch eine besondere NACHTSCHICHT "bühne frei" im Theaterclub nach. 

Erlös der Opernball-Tombola gespendet

an den Verein zur Förderung von Integration durch Sport e.V.

In der Schwimmhalle am Südring Chemnitz überreichte Dr. Christoph Dittrich (r.), Generalintendant der Theater Chemnitz, heute einen Scheck über 9.403,87 Euro an Kerstin Stopp (2.v.r.), Vorsitzende des Vereins zur Förderung von Integration durch Sport e.V. Für ihn ist der Erlös der Tombola bestimmt, die beim 16. Chemnitzer Opernball auf dem Programm stand. Am Ballabend, dem 10. Februar 2018, wurden alle 1000 Tombola-Lose à 10 Euro verkauft. Nach Abzug der Kosten ergab sich der Betrag, den der Verein projektbezogen für das heutige 7. Chemnitzer Schwimmmeeting der Geistig- und Mehrfachbehinderten, die Absicherung des nächsten Schwimmmeetings im kommenden Jahr und für den Kauf diverser Trainingsmaterialien nutzt. Die Bewegungsförderung im Training und die Leistungen im Turnier steigern das Selbstwertgefühl der Teilnehmer: Sie können ihre Fähigkeiten zeigen und Anerkennung gewinnen. Dank der Loskäufer auf dem Opernball ist das nun für dieses und nächstes Jahr gesichert.

Neuer Marketingchef der Theater Chemnitz

ab Beginn der Spielzeit 2018/2019

Enrico Merkel. Foto: privat

Mit Beginn der Spielzeit 2018/2019 wird Enrico Merkel die Position des Leiters für Marketing und Kommunikation der Theater Chemnitz sowie des persönlichen Referenten des Generalintendanten übernehmen. Er tritt damit die Nachfolge von Mario Köppe an, der im Sommer 2018 die Theater Chemnitz verlässt, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen.

Enrico Merkel wurde 1969 in Karl-Marx-Stadt geboren. Sein bisheriger beruflicher Werdegang umfasst u. a. die Tätigkeit als Marketingreferent der BMW Niederlassung Chemnitz, nachfolgend die Geschäftsführung des TheaterClubCafés am Schauspielhaus Chemnitz sowie zuletzt die vieljährige Mitwirkung im Bereich der Konzernkommunikation und Marketing / Öffentlichkeitsarbeit im Klinikum Chemnitz.

Merkels Verbindung zum Theater seiner Heimatstadt zieht sich als roter Faden durch seine Biografie. „Ich besuche seit über 30 Jahren regelmäßig Vorstellungen im Opern- und Schauspielhaus und freue mich darauf, den Bereich Marketing, Kommunikation und Besucherservice an den Theatern Chemnitz zukünftig mitgestalten und ausbauen zu dürfen“, sagt er zu seinem Wechsel in die größte Kultureinrichtung der Stadt.

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