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bühne frei

Das offene Format! Den Spielwütigen eine Bühne!

Das offene Format! Lesungen oder Musikabende, Tanz- und Videoperformances, neue Serien- oder Showformate, Werkstattpräsentationen und Experimente – alles ist möglich. Den Spielwütigen eine Bühne!Nächster Termin:
Do, 29.08.2019, 20.00 Uhr, Schauspielhaus-Ostflügel
Bumsen, Bier und Bundesliga
Spielzeitprojekt der Theater-BFD-ler und Mitglieder des TJC
  • In regelmäßigen Abständen 
  • Eintritt frei 
Do
29.
August
Schauspiel
20:00 Uhr
© Nasser Hashemi

Open-Air-Konzert zur Spielzeiteröffnung

Musikalischer Ausblick auf die neue Spielzeit

Wenn sich der Sommer dem Ende zuneigt, die Balkonkästen mit Herbstblumen bepflanzt werden und die ersten Zugvögel gen Süden starten, dann ist es Zeit für uns, die letzten abendlichen Sonnenstrahlen auf dem Theaterplatz einzufangen und sie zusammen mit den schönsten Opern-, Operetten- und Musicalmelodien der neuen Saison in Ihre Herzen zu schicken, damit Sie genügend „Futter“ haben, um für die langen Herbst- und Winterabende interessante Theaterbesuche planen zu können. Natürlich wird auch diesmal wieder extra für diesen Abend ein Abschlussfeuerwerk „komponiert“. Für dieses Konzert gibt es Eintrittskarten mit Sitzplatzanspruch. Sichern Sie sich rechtzeitig die besten Plätze im Vorverkauf!Mit freundlicher Unterstützung
Sa
31.
August
Philharmonie
19:00 Uhr
© Nasser Hashemi

Der Mondmann

Nach Tomi Ungerer in einer Bühnenfassung von Tobias Eisenkrämer

Der teuflisch-geniale Wissenschaftler Professor Bunsen van der Dunkel hat ein Problem: Weder ihn noch seine verrückten Erfindungen nimmt irgendjemand ernst. Dabei hat er doch zum Beispiel den tropfenden Wasserhahn erfunden, um den Klempnern eine Freude zu machen! Damit die Menschen endlich seine erfinderische Genialität erkennen, beschließt er, den Mond vom Himmel zu holen und mit seiner Kraft die Weltherrschaft an sich zu reißen. Doch der Mond ist nicht unbewohnt …

Bestimmt habt ihr schon einmal vom Mondmann gehört. Wir können ihn nicht sehen, aber in der Nacht sitzt der kleine Mann auf seinem Erdtrabanten und schaut auf uns hinab. Sehnsüchtig beobachtet er das Treiben der Erwachsenen, wacht über den Schlaf der Kinder und fühlt sich schrecklich einsam. Denn allein kann es da oben ganz schön langweilig werden. Nichts wünscht er sich mehr, als die Menschen und Tiere kennen zu lernen, an den Blumen zu riechen und einmal auf der Erde spazieren zu gehen. Da kommt ihm Bunsens Rakete gerade recht. Heimlich schmuggelt er sich auf die Erde und bringt die Pläne des Professors gehörig durcheinander. Der Mondmann hat nämlich eine besondere Gabe: Er kann zuhören. Die beiden freunden sich an und stürzen von einem Abenteuer ins nächste. Ohne den Mondmann aber gerät die Ordnung der Welt ganz schön aus den Fugen. Bunsen muss schließlich all seinen Erfindergeist aufbieten, um den kleinen Mann wieder nach Hause zu bringen.

Tomi Ungerers Kinderbuchklassiker Der Mondmann wurde im Jahr 1966 veröffentlicht – die Mondlandung oder E.T. waren da noch in weiter Ferne. Zahlreiche Übersetzungen und Verfilmungen und zuletzt ein Trickfilm folgten. Die temporeiche Inszenierung für einen Spieler entstand 2014 am Puppentheater Plauen-Zwickau und feiert nun auch in Chemnitz Premiere. In der Regie von Korbinian Schmidt spielt Tobias Eisenkrämer mit Figuren, Erfindungen und Projektionen, zaubert mittels Licht- und Schattenspiel immer wieder neue Räume, reist durch die Galaxie und lässt uns mit den Augen des kleinen Mondmanns auf die Welt schauen.

Aufführungsrechte Diogenes Verlag AG Zürich

So
01.
September
Figurentheater
16:00 Uhr
© Nasser Hashemi

the future is still unwritten

Eine Stückentwicklung des TJC (UA)

Die Mitglieder des TheaterJugendClubs haben auch in dieser Spielzeit unter Leitung von Jan Gerrit Brüggemann und Denise von Schön-Angerer eine eigene Inszenierung erarbeitet. Nach der erfolgreichen Produktion Ich bereue nichts, mit der sie die Entwicklungen der digitalen Massenüberwachung ins Visier nahmen, widmen sie sich nun ihrer heutigen und zukünftigen Lebenswelt. Mit einem kritischen Blick in die Zukunft fragen sie danach, was noch übrig sein mag vom Hier und Jetzt, wenn alles so bleibt, wie es ist, oder so weiter geht, wie bisher. Politikmüdigkeit, Digitalisierung und Big Data, Smart Life, Konsumexzess und Klimawandel scheinen Probleme zu manifestieren, die an den Grundfesten der Zukunft rütteln – ihrer wie unserer. Aber was für Erwartungen haben wir an die Zukunft und unser Leben? Wie viel Einfluss wollen wir auf die Entwicklungen nehmen? Und welche Verantwortung tragen wir mit unserem Handeln? Geht jeder den Weg allein oder sind wir gemeinsam stärker? Und überhaupt, wie rettet man die Erde, wenn die Zukunft gar nicht mehr so unbeschrieben ist, wie es scheint?Aus vielfältigem Recherchematerial und eigenen Texten ist eine gemeinsame Stückidee für den Ostflügel entstanden. Mit vielen Visionen und kontroversen Gedanken, Musik und Fantasie nähern sich die Jugendlichen in the future is still unwritten einer Welt, die bald ihnen gehört und stellen sich den Fragen in einem gemeinsamen Spiel. Game on!
So
01.
September
Schauspiel
18:00 Uhr
© Nasser Hashemi

YÖ - GEHEIMNISSE DER NACHT

Eine Geschichte über das Träumen nach der Idee von Laura Ertimo und Satu Kontinen
URAUFFÜHRUNG

„Yö“. Ein schönes Wort. Oder? Es ist finnisch und meint die besondere Zeit zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang, in der sich die Erde vom Licht der Sonne abwendet, die Welt fast ganz in der Dunkelheit der Nacht versinkt und die Sterne am Himmel zu leuchten beginnen. Während wir einschlafen und auf Traumreise gehen, regt sich woanders neues Leben. Tiere erwachen im Schutz der Dämmerung, Sternbilder erzählen ihre Geschichten, zauberhafte Wesen beschützen uns vor manchen Ängsten, Blütenknospen entfalten ihre ganze Pracht. Unsere Sinne nehmen die Welt plötzlich ganz anders wahr und wir beginnen zu fliegen – durch unsere Gedanken und Träume mitten hinein in die Geheimnisse der Nacht. Die finnische Autorin Laura Ertimo hat gemeinsam mit der Illustratorin Satu Kontinen eine Bilderbuch-Enzyklopädie über die Nacht und das Träumen veröffentlicht. In vier Kapiteln tragen sie faszinierende Gutenachtgeschichten, Schlafrituale, Mythen und Legenden sowie astronomische und biologische Besonderheiten zusammen und erzählen mit fantasievollen Illustrationen über Tag und Nacht, Schatten und Dunkelheit, Schlaf und Traum. Denn die Nacht ist Teil der Welt und des Lebens – auch wenn wir mal nicht einschlafen wollen oder unsere Gedanken auf Wanderschaft gehen. Regisseurin Merja Pöyhönen verwendet diesen besonderen Wissensschatz als Grundlage für ihre Inszenierung. Mit zwei Spielerinnen, Puppen, Papier und Objekten, Farben, Licht- und Schattenspiel nimmt sie unser junges Publikum mit auf eine poetische und sinnliche Reise in die nächtlichen Traumwelten. Mit freundlicher Unterstützung des Puppentheaters Halle/Saale
Mi
04.
September
Figurentheater
09:30 Uhr

Kritikerlob für die Oper Chemnitz

in der Zeitschrift „Die deutsche Bühne“

Cornelia Ptassek in "Götterdämmerung. Foto: Kirsten Nijhof
Cornelia Ptassek in "Götterdämmerung. Foto: Kirsten Nijhof
Cornelia Ptassek in "Götterdämmerung. Foto: Kirsten Nijhof

Die Zeitschrift „Die deutsche Bühne“ lässt in ihrer August-Ausgabe die für sie schreibenden Kritiker eine Saisonbilanz 2018/2019 ziehen. Für den Leipziger Kritiker Roland Dippel hat die Oper Chemnitz die stärkste Gesamtleistung gezeigt. Seine Begründung:
Der Ring des Nibelungen von vier Regisseurinnen ist ein großer Wurf und kann sich überregional auch durch die musikalische Leistung behaupten. Zwei Entdeckungen – Faccios Amleto und Suppés Der Teufel auf Erden, entstanden in Koproduktionen – sind für die mitteldeutsche Theaterlandschaft neu und deshalb innovativ, weil sie aus den bewährt-bewahrten Repertoiregeleisen ausbrechen. Spontan reagierte die Oper Chemnitz im November 2018 auf die politischen Ausschreitungen von rechts mit einer schnell eingeschobenen Produktion von Udo Zimmermanns Weißer Rose und brachte in der Uraufführung von Böhmer/Lunds Musical Drachenherz aktuelle Befindlichkeiten mit der Siegfried-sage zusammen. Sattes Gesamtpaket, das Musiktheater-Reisende anzieht und das regionale Publikum fordert."

Die Saisonbilanz als Leseprobe im Netz

„neue unentd_ckte narrative“ ausgezeichnet

Sächsischen Preis für Kulturelle Bildung „Kul-tur.LEBT.Demokratie“ 2019

Szene aus der Figurentheater-Inszenierung "Aufstand der Dinge", die im Rahmen des Festivals "Aufstand der Geschichten" Premiere feierte. Foto: Nasser Hashemi
Szene aus der Figurentheater-Inszenierung "Aufstand der Dinge", die im Rahmen des Festivals "Aufstand der Geschichten" Premiere feierte. Foto: Nasser Hashemi

Das Programm „neue unentd_ckte narrative“des ASA-FF e.V.  ist mit dem Sächsischen Preis für Kulturelle Bildung „Kultur.LEBT.Demokratie“ 2019 ausgezeichnet worden. Die Jury würdigte es mit einem der drei Hauptpreise in Höhe von 2500 Euro. Vergeben wird der Preis vom Landesverband Soziokultur und dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.
Der ASA-FF e.V., der sich selbst als Plattform für aktuelle Diskurse rund um Globales Lernen versteht, richtet nach eigenen Worten mit dem Projekt „neue unentd_ckte narrative“ den Blick auf Narrative, die von rechtsextremen Akteuren genutzt werden, um sie durch neue Erzählungen zu ersetzen. Gemeinsam mit einem lokalen Netzwerk aus Kultur, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Verwaltung, zu dem auch die Theater Chemnitz gehören, werden mehrere Kreativformate mittels unterschiedlicher künstlerischer Praktiken produziert, die jährlich in ein Festival münden (Aufstand der Geschichten – mit dem Figurentheater-Stück „Aufstand der Dinge“ – 2018, Aufstand der Utopien 2019).Die Jury sieht insbesondere „den gelingenden Zugang zur Bevölkerung mit einem weitläufigen Repertoire an rezeptiven und aktivie-renden Kultur- und Begegnungsangeboten. Das mehrjährige Projekt verharrt dabei nie retrospektiv in der Geschichte oder ‚den Geschichten‘, sondern geht auf beeindruckende, charmante und kreative Art und Weise mit diesen um. Das Projekt regt somit einen Diskurs über sinnstiftende und progressive Erzählungen von einer demokratischen Gesellschaft (...) an.“   
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NEU: Unsere Abonnements zum Probieren

Erst genießen, dann bezahlen

Im Aktionszeitraum bis zum 31. Oktober 2019 gilt dieses Angebot:
Nach dem Besuch der ersten beiden Vorstellungen eines neu abgeschlossenen Abonnements entscheiden Sie selbst, ob Sie das Abo bis zum Spielzeitende fortsetzen möchten.
Ein kurzer Hinweis Ihrerseits genügt. Entscheiden Sie sich für den Besuch der weiteren Vorstellungen des Abos, haben Sie die Möglichkeit in zwei Raten zu zahlen.
Möchten Sie nach Ablauf der ersten beiden Vorstellungen zurücktreten, zahlen Sie nur den anteiligen Betrag des Abonnements.
Sie sparen je nach Abo bis zu 45% gegenüber dem Freiverkaufspreis.
Angebot gilt nicht für Wahl- und Bus- Abos (Serien 42, 43, 51, 52, 53)
Die Theater Chemnitz werden mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.
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