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Sich die Robert-Schumann-Philharmonie und den Solisten Manuel Blanco nach Hause holen.

Das Konzert zum Nachhören auf DLF

Das 1. Sinfoniekonzert der Spielzeit 2020/2021 war ein großer Erfolg. Wir sind stolz darauf, unter den schwierigen Corona-Bedingungen mehr als 100 Musikerinnen und Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie auf der Bühne geeint zu haben. Dirigiert von unserem Generalmusikdirektor Guillermo García Calvo und mit einem der Top-Solisten, Manuel Blanco, an der Trompete ist es uns gelungen, nach langer verordneter Pause vor ausverkauftem Hause mit einem wunderbaren Publikum den Auftakt der Sinfoniekonzerte zu feiern.

Für alle, die uns nicht besuchen konnten oder den Abend gern noch einmal erleben möchten, empfehlen wir das Konzert vom 14.10.2020 zum Nachhören auf Deutschlandfunk Kultur.

Klicken Sie hier, um direkt zur Aufnahme zu gelangen.

AUF IN DEN HERBST!

Ferienprogramm im Figurentheater!

Zum Start in die Herbstferien laden wir Sie und Euch ins Figurentheater im Schauspielhaus ein: Lasst euch vom 18. bis 20. Oktober in Wolframs Wunder Wander Varieté mit Sieben Sachen (4+) verzaubern, rettet mit Professor Bunsen van der Dunkel und Tomi Ungerers Der Mondmann (6+) am 23. und 24. Oktober die Erde, entdeckt vom 25. bis 27. Oktober bei DING. eine glitzernde Welt für die Allerkleinsten (2+) oder folgt Jonas und seiner Oma zwischen dem 29. Oktober und 01. November in Das kleine Lied vom Meer (5+) auf ihrer Reise in die Vergangenheit!

"KLASSE KLASSIK" STARTET IN DIE NEUE SAISON

Schostakowitsch - Melancholie und Ironie

Die Robert-Schumann-Philharmonie hat die Konzertsaison mit einem fulminanten 1. Sinfoniekonzert in der ausverkauften Stadthalle eröffnet. Unter Leitung von Diego Martin-Etxebarria lädt nun das Kammerorchester der Robert-Schumann-Philharmonie zu einem Konzert der beliebten Reihe Klasse Klassik! ein. Traditionell widmet sich jedes Konzert der Musik eines Komponisten. Gemeinsam mit dem Pianisten Julian Riem und dem Solotrompeter Thomas Irmen stellt unser Kammerorchester erstmals Schostakowitschs Schaffen für Kammerorchester in den Mittelpunkt. Erleben Sie am 23. Oktober einen besonderen Abend voll musikalischer Melancholie und Ironie im Opernhaus der Theater Chemnitz.

Restkarten sind noch erhältlich.

 

© Nasser Hashemi

Der Mondmann

Nach Tomi Ungerer in einer Bühnenfassung von Tobias Eisenkrämer

Der teuflisch-geniale Wissenschaftler Professor Bunsen van der Dunkel hat ein Problem: Weder ihn noch seine verrückten Erfindungen nimmt irgendjemand ernst. Dabei hat er doch zum Beispiel den tropfenden Wasserhahn erfunden, um den Klempnern eine Freude zu machen! Damit die Menschen endlich seine erfinderische Genialität erkennen, beschließt er, den Mond vom Himmel zu holen und mit seiner Kraft die Weltherrschaft an sich zu reißen. Doch der Mond ist nicht unbewohnt …

Bestimmt habt ihr schon einmal vom Mondmann gehört. Wir können ihn nicht sehen, aber in der Nacht sitzt der kleine Mann auf seinem Erdtrabanten und schaut auf uns hinab. Sehnsüchtig beobachtet er das Treiben der Erwachsenen, wacht über den Schlaf der Kinder und fühlt sich schrecklich einsam. Denn allein kann es da oben ganz schön langweilig werden. Nichts wünscht er sich mehr, als die Menschen und Tiere kennen zu lernen, an den Blumen zu riechen und einmal auf der Erde spazieren zu gehen. Da kommt ihm Bunsens Rakete gerade recht. Heimlich schmuggelt er sich auf die Erde und bringt die Pläne des Professors gehörig durcheinander. Der Mondmann hat nämlich eine besondere Gabe: Er kann zuhören. Die beiden freunden sich an und stürzen von einem Abenteuer ins nächste. Ohne den Mondmann aber gerät die Ordnung der Welt ganz schön aus den Fugen. Bunsen muss schließlich all seinen Erfindergeist aufbieten, um den kleinen Mann wieder nach Hause zu bringen.

Tomi Ungerers Kinderbuchklassiker Der Mondmann wurde im Jahr 1966 veröffentlicht – die Mondlandung oder E.T. waren da noch in weiter Ferne. Zahlreiche Übersetzungen und Verfilmungen und zuletzt ein Trickfilm folgten. Die temporeiche Inszenierung für einen Spieler entstand 2014 am Puppentheater Plauen-Zwickau und feiert nun auch in Chemnitz Premiere. In der Regie von Korbinian Schmidt spielt Tobias Eisenkrämer mit Figuren, Erfindungen und Projektionen, zaubert mittels Licht- und Schattenspiel immer wieder neue Räume, reist durch die Galaxie und lässt uns mit den Augen des kleinen Mondmanns auf die Welt schauen.

Aufführungsrechte Diogenes Verlag AG Zürich

Fr
23.
Oktober
Figurentheater
10:00 Uhr
© Jano Lisboa Photography
© Marti E Berenguer

Schostakowitsch - Melancholie und Ironie

mit dem Dirigenten Diego Martin-Etxebarria

Die Reihe Klasse Klassik! beschäftigt sich mit der reizvollen Literatur für Kammerorchester. Dabei wird der Begriff „Klassik“ nicht nur im Sinne der „Wiener Klassik“ ausgelegt, sondern es erklingt klassische Musik verschiedener musikalischer Epochen. Traditionell ist jedes Konzert einem Komponisten gewidmet.

Dmitri Schostakowitschs Kompositionen nehmen einen breiten Raum im sinfonischen und kammermusikalischen Repertoire der Robert-Schumann-Philharmonie ein. Nun soll sein Schaffen für Kammerorchester in den Mittelpunkt gerückt werden. Als zentrale Werke des Programms sind die Kammersinfonie op. 110a sowie das Konzert für Klavier, Trompete und Streichorchester op. 35 zu nennen, das Schostakowitschs beeindruckende Doppelbegabung als Pianist und Komponist zeigt, spielte er den anspruchsvollen Klavierpart doch bei der Uraufführung 1933 selbst. Die Kammersinfonie ist eine von Schostakowitsch autorisierte Bearbeitung seines Streichquartetts Nr. 8 c-Moll op. 110 durch den Leiter des Moskauer Kammerorchesters Rudolf Barschai. Schostakowitsch hatte das Quartett im Sommer 1960 in Gohrisch bei Dresden geschrieben und es, nicht zuletzt angesichts der Dresdner Kriegsruinen, den Opfern von Krieg und Faschismus gewidmet.

Dmitri Schostakowitsch
Präludium und Scherzo op. 11
Kammersinfonie op. 110a
Concertino für Klavier, Streicher und Schlagzeug op. 94
Adagio aus der Oper Lady Macbeth von Mzensk
Allegretto aus dem Ballett Das goldene Zeitalter
Konzert für Klavier, Trompete und Streichorchester c-Moll op. 35

Fr
23.
Oktober
Philharmonie
19:00 Uhr

Othello

Ballett von Julio Arozarena nach William Shakespeare
Musik von Claude Bolling u. a.
URAUFFÜHRUNG

Leidenschaftliche Liebe und unkontrollierte Eifersucht, große Freundschaft und Verrat, edler Charakter und perfide Absichten. Basierend auf dem gleichnamigen Drama von William Shakespeare widmet sich der Ballettabend Othello des kubanischen Choreografen Julio Arozarena diesen zeitlosen Themen des menschlichen Lebens. Die hochdramatische Geschichte, die zwar auf den ersten Blick von Männern dominiert wird, offenbart ganz allmählich die Stärke der Frauen Desdemona, Emilia und Bianca und deren maßgeblichen Rollen in der Handlung. Der tragische Ruin des Liebespaares Othello und Desdemona, ausgelöst durch Jagos Intrigen, wird durch die ausdrucksstarke Körperlichkeit der Tänzerinnen und Tänzer auf der Bühne betont – die aufwühlenden Emotionen der Figuren werden eindringlich nach außen getragen.

Othello ist ein ausländischer Militärführer, der einen Großteil seines Erwachsenenlebens auf dem Schlachtfeld verbracht hat. Desdemona, die schöne Tochter einer angesehenen Persönlichkeit der örtlichen Gemeinschaft, führt ein privilegiertes, aber eintöniges Leben. Obwohl sie zu völlig unterschiedlichen Welten gehören, verlieben sich Othello und Desdemona ineinander und beschließen resolut, zusammenzubleiben. Was in ihrem einzelnen Leben fehlte, konnte durch das jeweils andere ergänzt werden. Der Choreograf Julio Arozarena ließ sich vom Jazzmusiker Claude Bolling inspirieren und erzählt diese spannende Geschichte auf innovative Weise. Genauso wie Othello und Desdemona ist die Jazzmusik die Begegnung zwischen zwei sehr unterschiedlichen Welten: einerseits der westlichen Instrumentierung und ihren harmonischen Stilen und andererseits dem reichen Rhythmus der afrikanischen Musiktraditionen. Sowohl das Paar als auch das Musikgenre profitieren von diesen Verschiedenheiten. Jedoch im Gegensatz zur Jazzmusik, die sich nach anfänglicher Ablehnung als musikalischer Meilenstein längst etabliert hat, endet die Beziehung zwischen Othello und Desdemona abrupt und tragisch. Es scheint, dass das Paar nicht gegen Neid und Vorurteile der anderen gefeit war.

Sa
24.
Oktober
Ballett
19:00 Uhr
© Dieter Wuschanski

Traum eines lächerlichen Menschen

Fantastische Erzählung von Fjodor Dostojewski
Übersetzung und Bearbeitung von Gerda Zschiedrich
DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG

Nichts sehen, nichts hören, nichts fühlen! So hat er es beschlossen und so geht er durch eine Welt, die ihn längst nicht mehr interessiert. „Ich bin ein lächerlicher Mensch“, so resümiert er, die Welt ein lächerlicher Ort, bevölkert von lächerlichen Menschen. Seit zwei Jahren plant er seinen Freitod – nun ist es soweit. In dieser Nacht soll es passieren. Doch wie aus dem Nichts taucht ein kleines Mädchen auf, das seine Hilfe braucht. Obwohl er ihr die Hilfe verweigert und sie auf der Straße zurücklässt, regt sich plötzlich ein längst verloren geglaubtes Gefühl in ihm: Er empfindet Mitleid mit dem Kind. Und anstatt sich in dieser Nacht das kalte Herz wegzuschießen, fällt er in einen tiefen Traum. In diesem reist er auf einen erdengleichen Planeten und trifft dort auf eine Gesellschaft, von der er vorbehaltlos aufgenommen wird. Freundlichkeit, Güte und Gelassenheit prägen diese strahlende und von Liebe erfüllte Gemeinschaft – ein Paradies. Doch der Sündenfall naht, ganz unmerklich verändert sich die Gemeinschaft. Ein Virus hat sich eingeschlichen und auf einmal ist nichts mehr so, wie es einmal war.

Dostojewskis 1877 entstandene fantastische Erzählung beschreibt gleich einer Parabel die Absurdität und Widersprüchlichkeit unseres Weltzustandes. Der Mensch auf dem Prüfstand: Wie wollen wir leben? Können wir uns erneuern und als Weltgemeinschaft neu konstituieren? Dem lächerlichen Menschen in unserer Geschichte werden die Augen für das Wesentliche geöffnet – uns vielleicht auch?

Sa
24.
Oktober
Schauspiel
19:30 Uhr
© Nasser Hashemi

DING.

Was Sachen machen – Theater für die Allerkleinsten
URAUFFÜHRUNG

Dinge sind schwerweichleisekleinwarmleichtlautgroß – wie sag ich’s bloß?

Fragen fragen können Kinder am besten. Und beobachten. Und Dinge ausprobieren auch: Gemeinsam entdecken wir eine glitzernde Welt.
Da ist Gold, da ist Licht, da ist Luft, da funkelt es, da schwebt es, da ist es leicht, da kommt man auch mal aus der Puste, da ist es leer, da ist es voll, da ist es da, dann ist es weg,
dann sind es viele, dann bin ich allein. Wie kann das sein? Kommt alle rein.
Da bist du groß, da fliegst du los, da tauch ich weg und bin doch da.
Ein glitzergoldenes Beutelschnalbeltier ist hier.
Da häut ich mich und fliege los,
der Kosmos?
Groß!

Wir fassen an, wir heben hoch, wir lassen fallen, wir kippen um, wir taumeln, tänzeln, verschwinden und stehen wieder auf. Wir spielen. Mit dem Ding. Und das Ding spielt mit uns. Und dann? Mal ding, mal dings da, mal gucken was passiert!

In DING. lassen wir uns überraschen von den Geschichten, die auftauchen und sich erzählen, wenn wir uns einem Ding mal ganz ausführlich widmen. Gemeinsam schauen wir, wie etwas entsteht, (fast) von alleine. Und auf der Suche nach dem Zufall entsteht ein Stück, mit Körper und Material, Ton und Licht. – Nach Erst blau, dann gelb, dann grün und Am Anfang war Weiß zeigt das Figurentheater Chemnitz mit DING. nun eine weitere Produktion für die Allerkleinsten. Die Puppenspielerin Karoline Hoffmann macht sich gemeinsam mit der Regisseurin Julika Mayer auf den Weg ins Unbekannte – auf den Weg, die Welt der Dinge zu entdecken und zu greifen: Mit Hand und Fuß, mit Haut und Haar, mit Kopf und Körper, mit dem Ding und dagegen.

Zusatzangebot:
Einführender Workshop Theater von Anfang an
Termine und Infos: Denise von Schön-Angerer, Tel. 0371 6969-711, schoen-angerer@theater-chemnitz.de

So
25.
Oktober
Figurentheater
10:00 Uhr
Die Theater Chemnitz werden mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.
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