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RADIOGALA - BEHIND THE SCENES

Exklusive Einblicke in einen besonderen Abend

Opernarien, Musicalsongs, Operettenmelodien füllten vergangenen Mai zur Radiogala am 30.05.2020 unser Haus. Sängerinnen und Sänger aus ganz Mitteldeutschland sangen live auf unserer Bühne, jedoch ohne Publikum! Diesem blieb allerdings die Möglichkeit die von Deutschlandfunk Kultur, MDR Kultur und MDR Klassik live übertragene Gala zuhause am Radio zu erleben. Wenn Sie auch nicht live mit uns vor Ort sein konnten, bieten wir Ihnen HIER nochmal exklusive „Behind the scenes“ Einblicke in diesen außergewöhnlichen Abend. Im Opernhaus empfangen wir sie auch wieder, mit großen Galas im Programm: Nach der Operngala folgt nun die Operettengala am 31. Oktober, 19.00 Uhr und am 7. und 21. November, jeweils 19.00 Uhr „On Broadway“, eine Musicalgala mit großen Songs aus weltweit berühmten Musicals.

Alle Informationen zur Radiogala finden sie auf der Website des Deutschlandfunk Kultur: https://bit.ly/3mozHCd

PODIUMSDISKUSSION

Diversität in der Gesellschaft - Theorie und Praxis

Lassen Sie uns Gedanken bauen! Seit der Spielzeit 2017/2018 initiiert das Schauspiel Chemnitz die Denkfabrik– einen Gedanken- und Reflexionsraum, in dem wir mit Experten aus Politik, Philosophie und Gesellschaft Themen und Stücke unseres Spielplans flankieren und mit unserem Publikum ins Gespräch kommen wollen.

Die Denkfabrik am 8. November widmet sich einem dringlichen und virulenten Thema unserer Zeit: Diversität in der Gesellschaft? Wie weit sind wir von einer gelebten Praxis entfernt? Ausgehend von den Diskussionen, die die Neuproduktion HAIR im vergangenen Sommer ausgelöst hat, möchten wir zu einer Podiumsdiskussion einladen, um auf vielfältige Weise über strukturellen Rassismus und Ausgrenzung auf Grund von Sprache, Herkunft oder Hautfarbe zu diskutieren.

Sich die Robert-Schumann-Philharmonie und den Solisten Manuel Blanco nach Hause holen.

Das Konzert zum Nachhören auf DLF

Das 1. Sinfoniekonzert der Spielzeit 2020/2021 war ein großer Erfolg. Wir sind stolz darauf, unter den schwierigen Corona-Bedingungen mehr als 100 Musikerinnen und Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie auf der Bühne geeint zu haben. Dirigiert von unserem Generalmusikdirektor Guillermo García Calvo und mit einem der Top-Solisten, Manuel Blanco, an der Trompete ist es uns gelungen, nach langer verordneter Pause vor ausverkauftem Hause mit einem wunderbaren Publikum den Auftakt der Sinfoniekonzerte zu feiern.

Für alle, die uns nicht besuchen konnten oder den Abend gern noch einmal erleben möchten, empfehlen wir das Konzert vom 14.10.2020 zum Nachhören auf Deutschlandfunk Kultur.

Klicken Sie hier, um direkt zur Aufnahme zu gelangen.

© Nasser Hashemi

DING.

Was Sachen machen – Theater für die Allerkleinsten
URAUFFÜHRUNG

Dinge sind schwerweichleisekleinwarmleichtlautgroß – wie sag ich’s bloß?

Fragen fragen können Kinder am besten. Und beobachten. Und Dinge ausprobieren auch: Gemeinsam entdecken wir eine glitzernde Welt.
Da ist Gold, da ist Licht, da ist Luft, da funkelt es, da schwebt es, da ist es leicht, da kommt man auch mal aus der Puste, da ist es leer, da ist es voll, da ist es da, dann ist es weg,
dann sind es viele, dann bin ich allein. Wie kann das sein? Kommt alle rein.
Da bist du groß, da fliegst du los, da tauch ich weg und bin doch da.
Ein glitzergoldenes Beutelschnalbeltier ist hier.
Da häut ich mich und fliege los,
der Kosmos?
Groß!

Wir fassen an, wir heben hoch, wir lassen fallen, wir kippen um, wir taumeln, tänzeln, verschwinden und stehen wieder auf. Wir spielen. Mit dem Ding. Und das Ding spielt mit uns. Und dann? Mal ding, mal dings da, mal gucken was passiert!

In DING. lassen wir uns überraschen von den Geschichten, die auftauchen und sich erzählen, wenn wir uns einem Ding mal ganz ausführlich widmen. Gemeinsam schauen wir, wie etwas entsteht, (fast) von alleine. Und auf der Suche nach dem Zufall entsteht ein Stück, mit Körper und Material, Ton und Licht. – Nach Erst blau, dann gelb, dann grün und Am Anfang war Weiß zeigt das Figurentheater Chemnitz mit DING. nun eine weitere Produktion für die Allerkleinsten. Die Puppenspielerin Karoline Hoffmann macht sich gemeinsam mit der Regisseurin Julika Mayer auf den Weg ins Unbekannte – auf den Weg, die Welt der Dinge zu entdecken und zu greifen: Mit Hand und Fuß, mit Haut und Haar, mit Kopf und Körper, mit dem Ding und dagegen.

Zusatzangebot:
Einführender Workshop Theater von Anfang an
Termine und Infos: Denise von Schön-Angerer, Tel. 0371 6969-711, schoen-angerer@theater-chemnitz.de

Di
27.
Oktober
Figurentheater
10:00 Uhr
© Nasser Hashemi

Das kleine Lied vom Meer

Nach dem illustrierten Kinderbuch De Vuurtoren von Koos Meinderts | URAUFFÜHRUNG

S c h r u l – l i g … Ich habe das Wort im Duden nachgeschlagen. Das heißt so viel wie: seltsam, närrisch, ein wenig eigen. Wenn ich groß bin, dachte ich mir damals, dann will ich auch mal schrullig werden.

Jonas lebt mit seiner alten Oma in einem noch älteren Leuchtturm am Meer. Schon sein Vater wurde hier geboren. Und auch sein Opa, der ebenfalls Jonas hieß, wuchs hier auf, bevor er seine Frau beim Fest im Dorf hinter den Dünen kennenlernte und zu sich in den Leuchtturm holte. Die war damals natürlich noch jünger und keine Oma. Aber schon als Kind hatte sie davon geträumt, irgendwann einmal im Leuchtturm zu wohnen und irgendwann ging dieser Traum eben in Erfüllung. Doch das ist alles schon sehr lange her.

Als Jonas ganz klein war, sind seine Eltern und Opa Jonas aufs Meer hinausgefahren und nicht mehr wiedergekommen. Seitdem wächst er bei seiner Oma auf. Sie bringt ihm bei, wie man den Garten bestellt und die Hühner füttert, die Suppe kocht oder nachts das Licht des Leuchtturms entzündet, damit die Sterne zu funkeln beginnen und den einsamen Schiffen den Weg nach Hause weisen.

Als die Oma schließlich immer älter und vergesslicher wird, kümmert sich Jonas um sie. Er kocht und wäscht und sitzt neben ihr, wenn sie in ihren Erinnerungen versinkt und Geschichten von früher erzählt, die vielleicht wie Märchen klingen, aber auch immer einen Funken Wahrheit in sich tragen.

Koos Meinderts, 1953 in Den Haag geboren, studierte zunächst Pädagogik, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete und 1983 mit Mooi sein erstes Kinderbuch herausbrachte. Seitdem entstanden Lieder, Texte, Kabarettprogramme, Theaterstücke und Bücher für Erwachsene und Kinder, für die er zahlreiche Auszeichnungen erhielt. In Zusammenarbeit mit der Illustratorin Annette Fienig veröffentlichte er 2007 das Kinderbuch De Vuurtoren, das im selben Jahr unter dem Titel Die Geschichte von Jonas und Oma auch auf Deutsch erschien. Im liebevollen und fürsorglichen Miteinander der Generationen erzählt Meinderts mit seiner poetischen Geschichte vom Kreislauf des Lebens, von Aufbruch und Abschiednehmen.

Do
29.
Oktober
Figurentheater
10:00 Uhr
© Nasser Hashemi

Ein Ehemann vor der Tür

Opérette-bouffe in einem Akt von Jacques Offenbach | Libretto von Alfred-Charlemagne Delacour und Léon Morand | Deutsch von Gunter Selling

Florian Specht flieht über die Dächer vor einem rasenden Ehemann, mit dessen Gattin er sich gerade hat in flagranti erwischen lassen, und plumpst – vom Regen in die Traufe – durch einen Schornstein in das Zimmer Susannes, der Braut seines Gläubigers Martin Preller. Susanne hat sich dort mit ihrer Freundin Rosine eingeschlossen, weil es – ausgerechnet am Hochzeitstag – Krach mit Martin gibt. Just in diesem Augenblick steht der Bräutigam vor der Tür und will sich mit Susanne aussöhnen. Die Situation ist prekär – wohin mit Florian? Alle Wege sind versperrt, der Sprung aus dem dritten Stock auf die Straße brächte den sicheren Tod. In der Not kommt doch noch die rettende Idee und gleichzeitig kann Martin ein kleine Lektion erteilt werden.

Als Jacques Offenbach 1855 in Paris sein erstes eigenes Theater eröffnete, wurde der Grundstein zur außergewöhnlichen Karriere des Komponisten gelegt, der der Operette als neuer Gattung des Musiktheaters den Weg ebnete und der Gesellschaft seiner Zeit klug den Spiegel vorhielt. Im Schatten seiner umfangreicheren Stücke und vor allem seines Meisterwerks Orpheus in der Unterwelt stehen Offenbachs über 50 Einakter, mit denen er sich trotz der restriktiven Theaterpolitik der französischen Hauptstadt quasi über Nacht einen Namen gemacht hatte. Nicht nur die einfachen Leute zog er damit magisch an, auch Bürgertum und Adel drängten sich an die Kassen – obwohl oder gerade weil seine Miniaturen pointiert die gesellschaftlichen Konventionen in frechen Libretti und eingängigen Melodien aufs Korn nahmen.

Mit Ein Ehemann vor der Tür kommt nun ein Einakter in Chemnitz zur Aufführung, der ein atemloses Versteckspiel vorführt und doch auch allzu Menschliches nicht vermissen lässt. Die buffoneske Handlung verspricht Spannung und Spaß bis zur letzten Minute und zeigt u. a. Offenbachs modernen und realistischen Blick auf die Frau. Sascha Theis, der ab der Spielzeit 2020/2021 als Regieassistent an der Oper Chemnitz engagiert ist, stellt sich mit dieser Produktion sogleich auch als Regisseur vor.

Fr
30.
Oktober
Oper
19:30 Uhr

ICH LADE GERN MIR GÄSTE EIN

Operettengala

Ich lade gern mir Gäste ein – das Lied des Prinzen Orlofsky aus der Operette Die Fledermaus von Johann Strauß steht als Motto über der Operettengala, die am 31. Oktober ihre Premiere im Opernhaus erleben wird. Neben weiteren Ausschnitten aus diesem Meisterwerk erklingen Highlights aus beliebten und bekannten Operetten von Franz Lehár, Jacques Offenbach, Carl Millöcker und Emmerich Kálmán, dargeboten von Solistinnen und Solisten sowie Gästen der Oper Chemnitz und der Robert-Schumann-Philharmonie unter der Leitung ihres neuen 1. Kapellmeisters Diego Martin-Etxebarria.

Zu den zahlreichen Gästen von Prinz Orlofsky, gesungen von Sophia Maeno, gehört der Tenor Reto Rosin, der von Zwei Märchenaugen schwärmt und dabei vielleicht die Sopranistin Daniela Köhler im Auge hat, die mit dem feurigen Csárdás der Rosalinde aus der Fledermaus der Gala gleich zu Beginn ordentlich Schwung geben wird. Während Maraike Schröter zu Lehárs Musik verheißungsvoll von ihren „Lippen, die küssen so heiß“ singt, scheint der Bariton Felix Rohleder, seit Beginn der Spielzeit Mitglied im neugegründeten Opernstudio der Oper Chemnitz, mit seinen Küssen eher negative Erfahrungen gemacht zu haben, was er in Oberst Ollendorfs Hit „Ach, ich hab‘ sie ja nur auf die Schulter geküsst“ aus Millöckers Bettelstudent ausführlich darlegt. Da ist es gut, wenn man gutgelaunte Tenorkollegen als Ratgeber hat, die in Punkto Überlebensstrategie Nachhilfe erteilen können. So rät James Edgar Knight: „Immer nur lächeln“ und Thomas Kiechle verkündet: „Freunde, das Leben ist lebenswert!“ – kein Wunder, hat letzterer doch gerade Sopranistin Marie Hänsel mit „Sieh dort diesen kleinen Pavillon“ zu einem Stelldichein eingeladen – wohlgemerkt, nachdem sie sich zunächst mit Sophia Maeno als züchtige Klosterschülerin ausgegeben und obendrein noch behauptet hat, die „Unschuld vom Lande“ zu sein. Da kann man mit Franz Lehár nur feststellen: „Ja, das Studium der Weiber ist schwer!“ Andreas Beinhauer hat für solche Fälle sein eigenes Rezept: „Da geh‘ ich zu Maxim“, zitiert er aus Lehárs Operette Die lustige Witwe. Natürlich hält er sich wie das gesamte Ensemble an die aktuellen Hygienevorgaben, die schon Johann Strauß gekannt zu haben scheint: „Alle maskiert!“ hieß es schon Ende des 19. Jahrhunderts in seiner Operette Eine Nacht in Venedig.

Sa
31.
Oktober
Oper
19:00 Uhr

Die 39 Stufen

Kriminalkomödie von John Buchan und Alfred Hitchcock
Bühnenbearbeitung von Patrick Barlow
Aus dem Englischen von Bernd Weitmar

Jetzt hören Sie mir mal zu, Pamela! Zwanzig Millionen Frauen leben auf dieser Insel! Und ausgerechnet an Sie muss ich gekettet sein! Noch einmal zum Mitschreiben: Was ich sage, ist die Wahrheit! Es gibt eine gefährliche Verschwörung gegen dieses Land und wir sind die einzigen, die etwas dagegen tun können! (Richard Hannay)

London, Mitte der 1930er Jahre. Richard Hannay ist von sich und der Welt gelangweilt. Er beschließt, sich abzulenken und ins Theater zu gehen. Eine folgenschwere Entscheidung, denn dort wird er, wie es der Zufall will, in einen Kriminalfall von internationalem Ausmaß verstrickt: Auf der Bühne beantwortet Superhirn Mr. Memory gerade jede Frage des Publikums – da fällt ein Schuss. Panik bricht aus und im Getümmel läuft die überaus attraktive Annabella Schmidt förmlich in Hannays Arme. Kurzerhand begleitet sie ihn nach Hause, wo sie sich als Geheimagentin in besonderer Mission zu erkennen gibt. Hannay glaubt ihr zunächst kein Wort. Sie spricht vom mysteriösen Geheimnis der 39 Stufen, von einer Verschwörung gegen die Regierung, von geheimen Informationen, die außer Landes geschmuggelt werden sollen und davon, dass die Zeit drängt. Wenig später haucht sie mit einem Messer im Rücken das Leben aus. Doch zuvor nennt sie Hannay eine Spur, die nach Schottland führt. Fortan auf der Flucht, denn alle Welt hält ihn für Annabellas Mörder, macht sich Hannay auf den Weg in die schottischen Highlands und es beginnt eine wilde Verfolgungsjagd mit allem, was dazugehört.  

Alfred Hitchcock, der Meister der Spannung, verfilmte 1935 Die 39 Stufen (nach dem gleichnamigen Roman von John Buchan). Der Film ist als Klassiker in die Filmgeschichte eingegangen und gilt als Meisterwerk des Film Noir. In Patrick Barlows Bearbeitung für die Bühne wird im fulminanten Spiel von nur drei Schauspielern und einer Schauspielerin mit rasanten Rollenwechseln und Umbauten in schwindelerregender Leichtigkeit Hitchcocks Klassiker als Kriminalkomödie nacherzählt. Das Stück wurde 2006 mit dem Olivier Award für die „Best New Comedy“ ausgezeichnet.

Sa
31.
Oktober
Schauspiel
19:30 Uhr
Die Theater Chemnitz werden mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.
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