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© Nasser Hashemi

Die Zauberflöte

Eine deutsche Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Emanuel Schikaneder

Wolfgang Amadeus Mozart hat mit Die Zauberflöte, seinem letzten Bühnenwerk, eine der bis heute weltweit beliebtesten Opern geschaffen. Zusammen mit dem Librettisten Emanuel Schikaneder konzipierte er die am 30. September 1791 in Wien nur wenige Wochen vor seinem Tod uraufgeführte Oper in deutscher Sprache. Dieses Meisterwerk vereint Elemente aus volkstümlichem Singspiel, Märchenwelt, orientalischer Exotik, Freimaurertum und Aufklärung in sich und öffnet die Tür in die große Welt der Fantasie und Assoziationen. Der Prinz Tamino wird von der Königin der Nacht auserwählt, deren Tochter Pamina aus den Fängen Sarastros und seines mystischen Zirkels zu befreien. Als Preis wird ihm Pamina versprochen. Gemeinsam mit dem redseligen Vogelfänger Papageno gelingt es Tamino, zu Sarastro vorzudringen. Dabei muss er feststellen, dass der weise Sarastro keineswegs der Tyrann ist, der er der Beschreibung der Königin der Nacht nach sein soll. Und so stellt sich Tamino Sarastros Prüfungen, um Paminas Herz zu gewinnen. Drei Knaben geben Tamino eine Zauberflöte und Papageno ein Glöckchenspiel als magische Glücksbringer mit auf den Weg. Nachdem die ungleichen Freunde einige Hindernisse überwunden haben, triumphiert neben der Freundschaft nun auch die Liebe: Tamino und Pamina fallen einander in die Arme und selbst Papageno scheint zu seiner Überraschung ein Weibchen gefunden zu haben … Mozarts kontrast- und einfallsreiche Musik lässt die Zauberflöte zu einem ebenso klugen wie berührenden Zauberspiel verschmelzen, das viele mystische Rätsel in sich birgt, die die Fantasie beflügeln und die zu entschlüsseln sich nach wie vor lohnt. Regisseur Michael Schilhan, dem in Chemnitz 2017 mit dem Familien-Musical Emil und die Detektive ein großer Erfolg gelang, wird die Zauberflöte unterhaltsam und poetisch als heutiges Märchen mit einem Schuss Humor und Ironie erzählen.
Do
23.
Mai
Oper
19:00 Uhr
© Nasser Hashemi

The Silent

Ein Abend mit Songs von Leonard Cohen
URAUFFÜHRUNG

Vom Vater hatte er das untrügliche Gespür für Anzüge geerbt, von der Mutter neben dem Gefühl unerschütterlicher Liebe eine Neigung zur Depression. Leonard Cohen wurde am 21. September 1934 geboren und wuchs in den geordneten Verhältnissen eines wohlhabenden jüdischen Elternhauses in Montreal auf. Mit vierzehn beschäftigte er sich intensiv mit Hypnose, um zum ersten Mal eine Frau nackt zu sehen. Mit ähnlicher Energie verfolgte er das Ziel, Schriftsteller zu werden. Cohen studierte Englische Literatur an der McGill University Montreal, umgab sich mit Dichtern wie Irving Layton, brachte 1956 seinen ersten Gedichtband Let Us Compare Mythologies heraus und wurde über Montreal hinaus bekannt. Er versuchte dann sein Glück in New York, kehrte zurück, schrieb wie ein Besessener, etablierte die Four Penny Art Gallery und trug seine Gedichte zu Jazzmusik vor. Aber die Unruhe der Wanderjahre blieb, nicht nur auf seinen nächtlichen Streifzügen durch die Straßen Montreals. Es zog ihn nach London, wo ihm seine Wirtin Mrs. Pullman täglich drei Romanseiten abforderte, und weiter auf die griechische Insel Hydra. Dort waren die Tage am Meer bestimmt vom Schreiben und Baden, von spiritueller Suche und der Libertinage sexueller Revolution. Auf der Insel lernte er auch seine wohl bedeutendste Muse, Marianne Ihlen, kennen. Dennoch zog es ihn weiter. Nach Havanna, wo ihn seine Mutter 1961 während der Kuba-Krise rettete, und wieder nach New York. Schließlich legte er 1967 sein erstes Album Songs of Leonard Cohen vor – mit jenem Sound, der bis heute nachhallt. Der 2016 verstorbene Meister sehnsuchtsvoller Melancholie konnte mit seinen Versen und seiner Stimme direkt in die Seele singen. Viel war und ist von ihm zu lernen: an Empathie und Respekt, an Gespür für die Schönheit und die Tragik des Lebens.
Do
23.
Mai
Schauspiel
20:00 Uhr

Gastspiel im Schauspielhaus

"Club der toten Dichter"

Club der toten Dichter. V.l.: Markus Runzheimer (Bass), Cathrin Pfeifer (Akkordeon), Katharina Franck (Gitarre, Gesang), Reinhardt Repke (Komposition, Gitarre, Gesang). Foto: OBetke

Reinhardt Repkes "Club der toten Dichter" hat sich anlässlich des 200. Geburtsjahres von Theodor Fontane, dem Schöpfer so berühmter Frauenfiguren wie Effi Briest oder Jenny Treibel, seiner Gedichte angenommen und sie neu vertont. Unter dem Titel "So und nicht anders" geht der Club mit Frontfrau Katharina Franck damit auf Tournee und kommt am Sonntag, 26. Mai 2019, um 19.30 Uhr ins Schauspielhaus. Das berühmte Gedicht "John Maynard" wird, in drei Songs aufgeteilt, zur "Maynard-Suite". Und natürlich hat auch der beliebte "Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland" seinen Platz im Programm.

"Der Teufel auf Erden" kommt als CD

Aufnahmen Anfang Juni im Opernhaus

Szene mit Matthias Otte und Alexander Kuchinka. Foto: Nasser Hashemi
Franz von Suppés fantastisch-burleske Operette erlebte Ende April ihre Premiere in Chemnitz. In der textlichen Neufassung von Alexander Kuchinka, die den ursprünglichen aktuell-zeitkritischen Ansatz witzig und pointiert ins Heute überträgt, begeistert die Inszenierung das Chemnitzer Publikum. Auch überregional stößt die Produktion auf Interesse, ist sie doch die erste komplette Bühnenaufführung seit der Entstehungszeit. Dies hat den langjährigen Medienpartner der Theater Chemnitz, Deutschlandfunk Kultur, veranlasst, gemeinsam mit der Rondeau Production GmbH eine CD zu produzieren. Die Aufnahmen dafür finden Anfang Juni im Opernhaus statt. Der Mitschnitt wird außerdem vom MDR, BR und von Deutschlandfunk Kultur übertragen.

Die neuen Spielzeithefte sind da

Programm der Spielzeit 2019/2020 wurde vorgestellt

Bei der Vorstellung der nächsten Spielzeit, v.l.: Schauspieldirektor Carsten Knödler, Ballettdirektorin Sabrina Sadowska, Generalintendant Dr. Christoph Dittrich, Figurentheater-Direktorin Gundula Hoffmann, Generalmusikdirektor Guillermo García Calvo. Foto: Nasser Hashemi
Spielzeitheft und Konzertheft 2019/2020. Foto: Nasser Hashemi
Die monumentale italienische Faust-Oper Mefistofele als Koproduktion mit der Ungarischen Staatsoper in Budapest, später die Opern-Klassiker Lohengrin, Carmen und Die Entführung aus dem Serail sowie das Open-Air-Musical Evita. Schuberts Winterreise als Ballett, gefolgt von Tschaikowskys Der Nussknacker in einer speziellen Chemnitzer Fassung. Schauspielproduktionen vom als Bühnenstück, Kinofilm und Fernsehspiel multimedial erfolgreiche Gerichtsdrama Die zwölf Geschworenen bis zum Open-Air-Sommertheater Ronja Räubertochter, Figurentheater-Stücke wie Grimms Märchen Der Zaubermantel und die Uraufführung Juri (Gagarin). Dies sind nur einige Highlights der nächsten Spielzeit, die heute vorgestellt wurde. Ab sofort können Vorstellungen der kommenden Spielzeit gebucht werden. Die vollständigen Programme aller Sparten finden Sie im Spielzeitheft der Theater Chemnitz und im Konzertheft der Robert-Schumann-Philharmonie für die Saison 2019/20. Beide Publikationen liegen in unseren Vorverkaufsstellen und an den Kassen kostenfrei für Sie bereit. Zusätzlich bieten wir sie auf unserer Website zum Download an.
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