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VIRTUOSI VIS-À-VIS: ANASTASIA KOBEKINA

Meisterkonzerte im Carlowitz-Saal

Diesen Monat beginnt die neue Konzertreihe „Virtuosi vis-à-vis“ und präsentiert international gefeierte Instrumentalsolist:innen. Am 17. Oktober eröffnet die junge, preisgekrönte Cellistin Anastasia Kobekina gemeinsam mit dem Pianisten Luka Okros die neue Serie und verweist mit Werken von Robert Schumann, César Franck und Sergej Rachmaninow auf die klangliche Mannigfaltigkeit ihres Instruments. In der intimen Atmosphäre des Carlowitz-Saals im Carlowitz Congresscenter haben Sie nun Gelegenheit, internatioal gefeierte Solist:innen hautnah und solo bewundern zu können. Restkarten sind noch verfügbar!

„ICH LADE GERN MIR GÄSTE EIN“

Wiederaufnahme der Opern- und Operettengala

Unter dem Motto „Ich lade gern mir Gäste ein“ aus der Operette „Die Fledermaus“ laden ab dem 10. Oktober Solist:innen der Oper Chemnitz und der Robert-Schumann-Philharmonie unter der Leitung von Generalmusikdirektor Guillermo García Calvo zur Oper- und Operettengala ins Opernhaus ein. Highlights aus beliebten und bekannten Werken u. a. von Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Peter Tschaikowsky, Georges Bizet, Léo Delibes, Franz Lehár, Carl Millöcker und Emmerich Kálmán sowie die berühmte Sopranarie aus „La Wally“ von Alfredo Catalani, das bezaubernde Blumenduett aus „Lakmé“ von Léo Delibes, die anrührende Arie des Gremin aus „Eugen Onegin“ entführen Sie in die Welt der Opern- und Operetten. Sichern Sie sich jetzt Tickets für einen Abend voller musikalischer Meisterwerke!

KEIN SCHLUSSSTRICH!

Bundesweites Theaterprojekt mit künstlerischen und zivilgesellschaftlichen Interventionen zum NSU-Komplex

Das bundesweite Theaterprojekt „Kein Schlussstrich!" thematisiert vom 21. Oktober bis zum 7. November 2021 die Taten und Hintergründe des NSU-Komplexes. Theater und Institutionen aus 15 Städten haben sich zusammengeschlossen, um durch Aufführungen, Interventionen im öffentlichen Raum, Ausstellungen und Konzerte eine Auseinandersetzung mit dem institutionellen und strukturellen Rassismus in unserer Gesellschaft anzuregen und die Perspektiven der Familien der Opfer und (post-)migrantischen Communities in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Mit den Inszenierungen „Selma – Ein Leben in Jahreszeiten", „So glücklich, dass du Angst bekommst" sowie „Adams Äpfel" sowie enigen weiteren Veranstaltungen beteiligen wir uns am Projekt.

Das Magazin zum Projekt mit allen Veranstaltungen in Chemnitz ist ab nun in all unseren Vorverkaufsstellen zu finden und zum digitalen Durchblättern verfügbar!

 

 

© Nasser Hashemi

Das kleine Lied vom Meer

Nach dem illustrierten Kinderbuch "De Vuurtoren" von Koos Meinderts
URAUFFÜHRUNG

S c h r u l – l i g … Ich habe das Wort im Duden nachgeschlagen. Das heißt so viel wie: seltsam, närrisch, ein wenig eigen. Wenn ich groß bin, dachte ich mir damals, dann will ich auch mal schrullig werden.

Jonas lebt mit seiner alten Oma in einem noch älteren Leuchtturm am Meer. Schon sein Vater wurde hier geboren. Und auch sein Opa, der ebenfalls Jonas hieß, wuchs hier auf, bevor er seine Frau beim Fest im Dorf hinter den Dünen kennenlernte und zu sich in den Leuchtturm holte. Die war damals natürlich noch jünger und keine Oma. Aber schon als Kind hatte sie davon geträumt, irgendwann einmal im Leuchtturm zu wohnen und irgendwann ging dieser Traum eben in Erfüllung. Doch das ist alles schon sehr lange her.

Als Jonas ganz klein war, sind seine Eltern und Opa Jonas aufs Meer hinausgefahren und nicht mehr wiedergekommen. Seitdem wächst er bei seiner Oma auf. Sie bringt ihm bei, wie man den Garten bestellt und die Hühner füttert, die Suppe kocht oder nachts das Licht des Leuchtturms entzündet, damit die Sterne zu funkeln beginnen und den einsamen Schiffen den Weg nach Hause weisen.

Als die Oma schließlich immer älter und vergesslicher wird, kümmert sich Jonas um sie. Er kocht und wäscht und sitzt neben ihr, wenn sie in ihren Erinnerungen versinkt und Geschichten von früher erzählt, die vielleicht wie Märchen klingen, aber auch immer einen Funken Wahrheit in sich tragen.

Koos Meinderts, 1953 in Den Haag geboren, studierte zunächst Pädagogik, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete und 1983 mit Mooi sein erstes Kinderbuch herausbrachte. Seitdem entstanden Lieder, Texte, Kabarettprogramme, Theaterstücke und Bücher für Erwachsene und Kinder, für die er zahlreiche Auszeichnungen erhielt. In Zusammenarbeit mit der Illustratorin Annette Fienig veröffentlichte er 2007 das Kinderbuch De Vuurtoren, das im selben Jahr unter dem Titel Die Geschichte von Jonas und Oma auch auf Deutsch erschien. Im liebevollen und fürsorglichen Miteinander der Generationen erzählt Meinderts mit seiner poetischen Geschichte vom Kreislauf des Lebens, von Aufbruch und Abschiednehmen.

Sa
16.
Oktober
Figurentheater
16:00 Uhr

Ich lade gern mir Gäste ein

Opern- und Operettengala

Ich lade gern mir Gäste ein – das Lied des Prinzen Orlofsky aus der Operette Die Fledermaus steht als Motto über der Opern- und Operettengala, die von Solistinnen und Solisten der Oper Chemnitz und der Robert-Schumann-Philharmonie unter der Leitung von Generalmusikdirektor Guillermo García Calvo dargeboten wird. Neben weiteren Ausschnitten aus diesem Meisterwerk von Johann Strauß erklingen Highlights aus beliebten und bekannten Opern und Operetten u. a. von Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Peter Tschaikowsky, Georges Bizet, Léo Delibes, Franz Lehár, Carl Millöcker und Emmerich Kálmán. Darunter sind die berühmte Sopranarie aus La Wally von Alfredo Catalani, das bezaubernde Blumenduett aus Lakmé von Léo Delibes, die anrührende Arie des Gremin aus Eugen Onegin sowie Kálmáns träumerisches Lied „Zwei Märchenaugen“ aus der Zirkusprinzessin, der verführerische Csárdás der Rosalinde aus der Fledermaus und Lehárs Bravourstück „Dein ist mein ganzes Herz“ aus der Operette Das Land des Lächelns.

Sa
16.
Oktober
Oper
19:00 Uhr
© Nasser Hashemi

Heute Abend: Lola Blau

Musical für eine Schauspielerin von Georg Kreisler

Lola Blau, eine junge jüdische Bühnenkünstlerin, lebt im Österreich des Jahres 1938. Aufgeregt und voller Vorfreude sieht sie ihrem ersten Theaterengagement in Linz entgegen. Doch es kommt anders als geplant: Der Einmarsch Hitlers zwingt sie, in die Schweiz zu fliehen, wo sie sich als Sängerin in einem Cabaret durchschlägt, bevor sie von der Fremdenpolizei zur unerwünschten Person erklärt wird. Zum Glück gelingt es ihr, binnen kürzester Zeit eine Einreisegenehmigung in die USA zu erhalten. Sie wird zum gefeierten Star, aber die Einsamkeit ergreift zunehmend Besitz von ihr. Nach dem Ende des Krieges kehrt sie in das Land zurück, das einst ihre Heimat war, und muss feststellen, dass das Leben dort von einem toleranten Miteinander weiter entfernt ist als je zuvor.

Seit der Uraufführung 1971 in Wien hat das Ein-Personen-Stück Heute Abend: Lola Blau nichts von seiner Aktualität verloren. Dem großen Komponisten, Chansonnier, Kabarettisten und Dichter Georg Kreisler (1922–2011) ist es gelungen, in einem auf den ersten Blick unterhaltsamen Musical bitterböse Kritik an den politischen Zuständen zu üben und einen ungeschminkten Blick auf die Situation der Künstler in der Zeit des Dritten Reichs zu ermöglichen. Kreisler, Sohn eines jüdischen Rechtsanwalts, der 1938 selbst aus Wien emigrieren musste, schrieb zu seinem Werk: „Lola Blau ist die Geschichte einer Ohnmacht. Lola steht dem Antisemitismus ebenso ratlos ohnmächtig gegenüber wie dem eigenen Judentum. Sie ist ohnmächtig gegen die sturen Schweizer, wütet ohnmächtig gegen die Sex-Karriere in Amerika, und zum Schluss ist sie wieder ohnmächtig gegen die österreichischen Ewig-Gestrigen. Sie will eigentlich nichts als ein bisschen tanzen und singen und ihrem Publikum Freude machen. Aber sie muss einsehen, dass es nichts nützt, nur einen kleinen bescheidenen Platz an der Sonne erhaschen zu wollen. Jeder Mensch muss vor allem versuchen, die Hindernisse, die die Sonne verstellen, für sich und seine Mitmenschen aus dem Weg zu räumen.“

In Szene gesetzt von Matthias Winter und begleitet von Jeffrey Goldberg am Klavier, wird die gebürtige Chemnitzerin Claudia Müller-Kretschmer, die als Musicalstar bereits auf vielen Bühnen des Landes zu erleben war, die ebenso lebenslustige wie zerbrechliche Figur der Lola Blau spielen.

Sa
16.
Oktober
Oper
19:00 Uhr

Undine

Art-Musical von Carsten Knödler und Steffan Claußner
URAUFFÜHRUNG

Die Liebe ist eine Naturgewalt – sie ist unmittelbar und absolut, archaisch und kompromisslos und sie kennt keine Gnade. Manchmal ist sie wie ein reißender Strom, der einen mit sich zerrt und im Zweifel nicht mehr auftauchen lässt. Die Liebe ist aber auch ein tiefes und sanftes Meer, das einen umwogt und trägt. In jedem Fall ist sie ein abenteuerliches und zugleich sehnsuchtsvolles Gewässer – so wie Undine. Undine ist kein Menschenkind, sondern die Tochter eines Wassergeistes. Sie könnte alle Reichtümer haben, doch was ihr fehlt, ist eine Seele. Die bekommt sie nur, wenn ein Mensch sie liebt und heiratet. Und so wird sie armen Fischersleuten, die ihre eigene Tochter verloren haben, zugespült. Auf einer abgelegenen Landzunge, fernab der Stadt, wächst Undine auf. Eines Tages verirrt sich der Ritter Huldbrand von Ringstätten zu den Fischersleuten. Er ist fasziniert von ihr und auch Undine fragt sich, wo dieser Mann ihr ganzes Leben lang gesteckt hat. Sie heiraten und leben fortan glücklich und zufrieden auf der abgelegenen Landzunge. Doch die abgeschiedene kleine Insel des Glücks wird irgendwann zu eng. Das junge Paar zieht in die Stadt. Aber mit dem Einzug in die Zivilisation beginnen auch die Probleme: In der Stadt wartet Bertalda sehnsüchtig auf Huldbrands Rückkehr, denn bevor dieser Undine traf, stand sie in seiner Gunst. Undine freundet sich mit der jungen Frau an und gemeinsam ziehen sie auf die Rittersburg. Für die Dreiecksbeziehung gibt es jedoch eine wichtige Regel: Huldbrand darf auf keinen Fall Verrat an Undine begehen. Und er darf sich auf dem Wasser niemals mit ihr streiten, sonst wandelt sich die Liebe von einem sanft wiegenden Gewässer zu einem reißenden und vernichtenden Strom.  

Carsten Knödler bearbeitete die 1811 erschienene Märchennovelle von Friedrich de la Motte Fouqué für die Chemnitzer Bühne. Fragen nach dem wahren Wesen der Liebe, nach Beständigkeit in unbeständigen Zeiten sind dabei ebenso leitend wie die Auseinandersetzung mit dem „Fremden“ und der eigenen Identität.

Sa
16.
Oktober
Schauspiel
19:30 Uhr

Sex Smells

Ein post-patriarchiales Erotik-Märchen von und mit Kollektiv Eins

Das letzte feministische Pornokino der Stadt wirft seine tiefroten Schatten der Nacht auf die keimfreie Welt des Tages. Den Legionären des patriarchalen Kapitalismus ist dieses Symbol der erotischen Subkultur ein Dorn im Auge. Für kollektive, enthierarchisierte Orgasmen soll künftig kein öffentlicher Raum mehr zur Verfügung stehen!

Doch die Betreiber:innen der „Hot Flamingo Bar“, in der sich Freundschaft und Sex den Dildo in die Hand geben, leisten Widerstand. Mit einer spektakulären post-patriarchalen Porno-Art-House-Show arbeiten sie an der Wiederauferstehung eines immer dagewesenen Zufluchtsortes.

In SEX SMELLS wird das Spannungsfeld des revolutionären Empowerment von Sex auf der einen und die katalogisierende und ausbeuterische Praxis der neoliberalen Werbe-, Porno- und Film-industrie auf der anderen Seite untersucht. Das Kollektiv Eins sagt JA zum Leben in all seiner Erotik, Leidenschaft und Widersprüchlichkeit und entwirft, bezugnehmend auf queer- und radikalfeministische Diskurse der letzten Jahrzehnte, eine sexpositive Utopie zwischen Kunst und Pornografie. Eine groteske Revue der Sinnlichkeit.

Koproduktion Kollektiv Eins, Die Theater Chemnitz und Kosmos Theater Wien.

Gefördert im Fond Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes

Sa
16.
Oktober
Schauspiel
19:30 Uhr
Die Theater Chemnitz werden mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.
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