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VERTRAG FÜR DR. CHRISTOPH DITTRICH VERLÄNGERT

Generalintendant der Theater Chemnitz bleibt bis 2028

Der Generalintendant der Theater Chemnitz, Dr. Christoph Dittrich, hat seinen Vertrag mit der Stadt Chemnitz um 5 Jahre verlängert. In Anwesenheit von Bürgermeister und Gesellschaftervertreter Ralph Burghart unterzeichnete er heute seine neue Vereinbarung, die bis 31. Juli 2028 Gültigkeit hat.

Zu seinen Beweggründen sagte Dittrich: „Die Theater Chemnitz sind viel mehr als nur Bühnen. Es sind die Menschen, das Publikum, die Stadt, die Künstlerinnen und Künstler, die sie prägen. Deshalb freue ich mich sehr, die fünf Sparten weiter in die Zukunft führen zu dürfen. Das mir entgegengebrachte Vertrauen berührt mich sehr. Im Fokus der Arbeit werden Jugend und Familie ebenso stehen wie die künstlerische Spitzenleistung und natürlich die Kulturhauptstadt 2025. Begeisterung, Diskurs und Emotion sollen die Markenzeichen der Theater Chemnitz bleiben."

Bürgermeister Ralph Burghart zeigte sich hoch erfreut, dass Dittrich, der auch Gründungsgeschäftsführer der GmbH für die Europäische Kulturhauptstadt 2025 ist, der Stadt Chemnitz weiterhin verbunden bleiben wird. „Mit Christoph Dittrich behalten die Theater Chemnitzan ihrer Spitze einen über Sachsen hinaus anerkannten Kulturmanager, der sein Können und Wirken bereits häufig bewiesen hat. Er identifiziert sich nicht nur über seine Position, sondern mit der Stadt und den Menschen. Mit ihm können wir uns für die kommenden Jahre auf viele wunderbare und kreative Produktionen für Oper, Schauspiel, Philharmonie, Figurentheater, Junges Theater und Ballettfreuen.“

Dr. Christoph Dittrich ist seit 1. August 2013 Generalintendant der Theater Chemnitz.

LIEBE IST GRENZENLOS

Theater setzt am 17. Mai für Toleranz ein Zeichen

Unter dem Motto „Liebe ist grenzenlos“ beteiligen wir uns am 17. Mai am weltweiten „Tag gegen Homo-, Inter- und Transphobie“. Dafür wird am Montag ganztägig ein Banner mit dem Slogan „Liebe ist grenzenlos“ am Opernhaus präsentiert, in den Abendstunden wird das Opernhaus in Regenbogenfarben angestrahlt. „Der weltweite Aktionstag setzt ein wichtiges Zeichen“, erklärt Dr. Christoph Dittrich, Generalintendant der Theater Chemnitz. „Es geht nicht nur um das Problem der Vorurteile dumpfer Stammtische, sondern auch um das oft Unterschwellige in unserem Alltag. Wir können am Umgang damit viel über unsere Gesellschaft lernen“, so Dittrich weiter.
Der Tag gegen Homo-, Inter- und Transphobie IDAHIT (International Day against Homo-, Inter- and Transphobia) wird in seiner jetzigen Form seit 2013 jährlich am 17. Mai begangen. Das Datum wurde gewählt, weil die Weltgesundheitsorganisation WHO am 17. Mai 1990 beschlossen hatte, Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten zu streichen. Transsexualität gilt der WHO erst seit 2018 nicht mehr als Krankheit. In Sachsen werden die Aktivitäten zum IDAHIT vom Lesben- und Schwulenverband – Landesverband Sachsen koordiniert. Angesichts der Pandemie-Lage werden in diesem Jahr vor allem zahlreiche Banner und Flaggen in Regenbogenfarben auf die Thematik hinweisen.

ARCHE NOA - DAS ENDE VOM SCHLUSS

Studioproduktion feiert Online - Premiere

Die neue Serie DITIGAL PLAY präsentiert nun ab 15. Mai drei neue Schauspielinszenierungen im Abstand von je einer Woche. Den Anfang macht die Farce „Arche Noa – Das Ende vom Schluss“ von Sören Hornung. Das Gewinnerstück des Chemnitzer Theaterpreises für junge Dramatik 2020 sollte im Mai vergangenen Jahres im Ostflügel des Schauspielhauses Chemnitz uraufgeführt werden, mittlerweile musste die Premiere viermal verschoben werden. Im doppelten Sinn am Puls der Zeit gelegen, erblickt das Stück nun am 15. Mai 2021 auf digitalem Weg das Licht der Welt.

ARCHE NOA - DAS ENDE VOM SCHLUSS

Farce von Sören Hornung
Chemnitzer Theaterpreis für junge Dramatik 2020
URAUFFÜHRUNG

Die neue Serie DIGITAL PLAY präsentiert im Mai drei neue Schauspielinszenierungen im Abstand von je einer Woche. Ab dem 15.5.2021 können Sie die Uraufführung des Chemnitzer Theaterpreises für junge Dramatik „ARCHE NOA – Das Ende vom Schluss“ an ausgewählten Terminen digital besuchen – Theaterfeeling direkt ins Wohnzimmer.

Bitte besuchen Sie unsere Digitale Bühne pünktlich. Um unseren Besucher*innen ein gemeinsames Veranstaltungsgefühl zu vermitteln, werden die Streaming-Übertragungen ab 19:00 Uhr einmalig in voller Länge und ohne die Möglichkeit der Zeitnavigation gestreamt. 

Nach vollständiger Erstübertragung ist die Inszenierung in voller Länge für 24h über Ihren Streaming-Link abrufbar.


Man kann uns doch nicht unsere Plastikstrohhalme verbieten, habe ich immer gesagt, jeder Mensch braucht doch einen Strohhalm, einen letzten Strohhalm, an dem er sich festhalten kann. (Bundeswehrsoldat Karl Schmidt)

Simone arbeitet als Aushilfe in einem Supermarkt. Sie wird hierhin und dahin geschickt, kaum jemand beachtet sie. Also schreibt sie ein Büchlein über einen grausamen Nebel, der alles und jeden verschlingt. Ihre Fiktion, besser ihr apokalyptischer Albtraum wird wahr und das Drama beginnt. Aus Simone der Aushilfe wird die Herrscherin über den einzig rettenden SuperSupermarkt und überall draußen herrscht ein Nebel des Grauens, der die Menschen angstvoll herumirren lässt. So auch Dietmar. Er findet schließlich die Tür zum rettenden Markt. Doch auch im SuperSupermarkt geschehen merkwürdige Dinge: Simone verkauft Dietmar Produkte, die er nicht braucht. Eine "tote Mutter" berichtet von einem Kreuzfahrtschiff, das ausschließlich mittels Geld am Laufen gehalten werden kann, und der Bundeswehrsoldat Karl Schmidt, von Beruf Drohnenpilot, stellt einen Zusammenhang zwischen 3-D-Druckern und der Existenz von Terrorismus her. Als die Kühlung ausfällt, das Eis schmilzt und eine Sintflut droht, wird die Zeit knapp. Die Überlebenden retten sich auf die Regale des Supermarktes. Dietmar angelt mutierte Fische und Simone baut an einer Arche, um der dräuenden Katastrophe zu entkommen. Doch Gott wäre nicht Gott, wenn er sich in diesem Moment nicht der Menschen erbarmte. Dumm nur, dass er sich als Geschichte der Menschen entpuppt.

Sören Hornungs neuer Theatertext rechnet ebenso irrwitzig wie gnadenlos mit dem wirtschaftsliberalen Kapitalismus ab: mit Haltung, aber ohne Zeigefinger, mit Witz, aber bitterem Ernst. Der Autor spielt mit Sprache und spricht ihr zugleich die Kraft zu, Weltsicht und Handeln zu prägen, denn was Mensch zur Einwirkung kommen lässt, bestimmt seine Perspektive. Und wenn eine groschenheftgestählte Figur sich eben einen Nebel des Grauens einbildet, dann wird dieser wahr ...

>> Programmheft zum Download

Mi
19.
Mai
Schauspiel
19:00 Uhr
© Nasser Hashemi

Das Mass der Dinge

Schauspiel von Neil LaBute
Aus dem Englischen von Jakob Kraut
STUDIOINSZENIERUNG

Die neue Serie DIGITAL PLAY präsentiert im Mai drei neue Schauspielinszenierungen im Abstand von je einer Woche. Ab dem 22.5.2021 können Sie die diesjährige Studioinszenierung „Das Maß der Dinge“ von Neil LaBute an ausgewählten Terminen digital besuchen – Theaterfeeling direkt ins Wohnzimmer.

Bitte besuchen Sie unsere Digitale Bühne pünktlich. Um unseren Besucher*innen ein gemeinsames Veranstaltungsgefühl zu vermitteln, werden die Streaming-Übertragungen ab 19:00 Uhr einmalig in voller Länge und ohne die Möglichkeit der Zeitnavigation gestreamt. 

Nach vollständiger Erstübertragung ist die Inszenierung in voller Länge für 24h über Ihren Streaming-Link abrufbar.


Irgendwer zahlt immer für Menschen wie dich. (Adam)

Adam – ein bisschen nachlässig gekleidet, ein bisschen verpeilt – jobbt im Museum, um sein Studium zu finanzieren. Eines Tages steht die schöne Kunststudentin Evelyn vor ihm, nein nicht vor ihm, genauer gesagt hinter der Absperrung zu einer riesigen Statue, die einen nackten Menschen darstellt. Adam kommt seinen Pflichten nach und versucht Evelyn davon zu überzeugen, wieder vor die Absperrung zu treten. Doch Evelyn beharrt auf ihrer Position, denn sie hat es auf den Phallus der Figur abgesehen, beziehungsweise darauf, was diesen verdeckt. Sie hält die nachträglich angebrachten Trauben für verlogen und einen Affront gegen die Wahrheit der Kunst. Ein Wort folgt auf das andere. Aus Diskussion wird Flirt, aus Flirt eine Beziehung, aus Beziehung ziemlich wilder Sex. Adam erlebt, was er nie zu träumen wagte. Und er verändert sich. Angetrieben von Evelyn, achtet er plötzlich auf Ernährung, Kleidung, Sport sowie Gewicht und entwickelt sich zu einem Mann, den die Frauen wahrnehmen. Das fällt auch seinen Freunden Philipp und Jenny auf, die kurz davor sind zu heiraten – spektakulärerweise unter Wasser. Doch ob alle gemeinsam ins Aquarium steigen, Freundschaften und Liebe halten, wird sich noch zeigen müssen, denn Evelyn hat ganz eigene Pläne. Am Ende gehört der Punch allein ihr und sie lässt nicht nur Adam sprachlos zurück.

Der US-amerikanische Dramatiker und Regisseur Neil LaBute (*1963) wurde für seine Theaterstücke und Filme vielfach ausgezeichnet, u. a. beim Sundance Film Festival für In The Company Of Men in der Kategorie „Bester Film“. Im Beziehungsdrama Das Maß der Dinge spannt er die Stoffe Adam und Eva sowie Pygmalion mittels kluger Figuren und Dialoge neu auf. Die Verführerin Evelyn – ganz offensichtlich die Entwicklung Adams anstoßend – gerät mehr und mehr in Gefahr zu manipulieren. Offen provoziert sie die Auseinandersetzung mit Themen wie freier Wille, persönliche Haltung und Aufrichtigkeit in sozialen Beziehungen. Doch was ist ihre Wahrheit wert, wenn Menschen zum Objekt gemacht werden?

>> Programmheft zum Download

In Kooperation mit der Technischen Universität Berlin


Unterstützt durch die Grundstücks- und Gebäudewirtschafts-Gesellschaft m.b.H.


Sa
22.
Mai
Schauspiel
19:00 Uhr

Wandertag im Weltraum

Ein Online-Klassenzimmerstück
URAUFFÜHRUNG

Wandertag in Corona-Zeiten. Geht nicht? Geht doch! Und zwar in den Weltraum zusammen mit dem Figurentheater Chemnitz und dem ASA-FF. Das digitale Live-Theaterstück Wandertag im Weltraum wirft einen Blick von außen auf die Welt und stellt spielerisch Fragen zu den großen Themen unserer Zeit. Die Schülerinnen und Schüler treten von ihrem Klassenzimmer aus in Kontakt. Zusammen mit einem Außerirdischen aus einer fernen Galaxie und einer Astronautin von der internationalen Raumstation erforschen sie den Planeten Erde. Das Alien sucht Mammuts, doch seit dem letzten Besuch seiner Spezies hat sich auf dem blauen Planeten einiges getan. Bald ist auch dem Alien klar: Es gibt Probleme. – Kann der Außerirdische helfen? Ein spannender Weltraumspaziergang für Schulklassen der 2. bis 5. Klassenstufe.

Das Online-Klassenzimmerstück "Wandertag im Weltraum" wurde mit dem Publikumspreis KULTURLICHTER, dem Deutschen Preis kultureller Bildung, ausgezeichnet.

Mehr Informationen finden Sie unter www.wandertag-im-weltraum.de

Wandertag im Weltraum ist eine Koproduktion des Figurentheaters Chemnitz mit dem ASA-FF e.V. , begleitet im Rahmen des Programms neue unentd_ckte narrative 2025 und wird gefördert durch die Initiative So geht sächsisch des Freistaates Sachsen.

     

Das Programm neue unentd_ckte narrative 2025 wird gefördert durch das Bundesprogramm Demokratie leben!, Weltoffenes Sachsen und mitfinanziert durch den Kulturraum der Stadt Chemnitz.

   

Mi
26.
Mai
Figurentheater
10:00 Uhr

Der Elefant im Raum

Eine Stückentwicklung des Schauspielstudios zum Klimawandel

Die neue Serie DIGITAL PLAY präsentiert im Mai drei neue Schauspielinszenierungen im Abstand von je einer Woche. Ab dem 29.5.2021 können Sie „Der Elefant im Raum“, eine Stückentwicklung des Schauspielstudios zum Klimawandel im Rahmen der „NACHTSCHICHT bühne frei“, für 30 Tage digital besuchen – Theaterfeeling direkt ins Wohnzimmer!

Da steht ein dicker, rosa Elefant mitten im Raum. Man sieht ihn und manchmal redet man auch über ihn: „man sollte ...“ und „man müsste ...“ aber so richtig alltagstauglich ist dieser Elefant nicht, also versucht man ihn irgendwie, so gut es eben geht, zu ignorieren. Anhand der Metapher des „Elefanten im Raums“ nähert sich das Schauspielstudio in der diesjährigen eigenen Projektarbeit einem der dringslichsten  Themen unserer Zeit: dem Klimawandel. Wir alle kennen die Zahlen und Fakten – beispielsweise, dass die Jahresmitteltemperatur allein in Mitteleuropa bis 2100 zwischen 2.7 und 3° C steigen und dies verheerende Folgen haben wird. Doch welche Gefühle löst diese Zukunftsperspektive in uns aus? Wie gehen wir mit diesen Fakten um? Warum neigen wir gerade bei diesem Thema zur Prokastination? Und darf ein rosa Plastikelefant überhaupt auf die Bühne – nun ja, das Böse ist nicht selten sehr banal.

Ohne erhobenen Zeigefinger und selbst auf der Suche, nähern sich die vier Student:innen (Morris Weckherlin, Lisa Mattiuzzo, Maja Grahnert, Gabriel Tauber) diesem Thema an und machen es jenseits von Fakten sinnlich erfahrbar. Sie stellen Fragen, liefern vermeintliche Antworten, verwerfen diese wieder und lassen die Erde rotieren – und das alles mit viel spielerischer Lust und Laune. 

Die Nachtschicht entstand gemeinsam mit der Schauspielerin Lauretta van de Merwe und den angehenden Bühnen- und Kostümbildner:innen Nikolai Kuchin und Tina Hübner, die mit dieser Arbeit ihren Master an der TU Berlin Bühnenbild_Szenischer Raum machen.

 

Dank der innovativen Ideen der Student:innen probieren wir erstmalig eine 3-D Technik aus. Dazu wurde das Projekt mit einer 360 °Grad Kamera gefilmt. Und damit der Elefant auch in Ihr Wohnzimmer kommen kann, brauchen Sie eine entsprechende VR-Brille, die Sie gern kostenfrei bei unserem Besucherservice bestellen können.

Sa
29.
Mai
Schauspiel
19:00 Uhr
Die Theater Chemnitz werden mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.
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