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Das Rheingold

Vorabend zu dem Bühnenfestspiel "Der Ring des Nibelungen" von Richard Wagner

Die Rheintöchter werden von Alberich beobachtet. Als sie ihn zurückweisen, wandelt sich sein Liebesbegehren in Hass und der Nibelung raubt ihren Schatz – das Rheingold. Der aus dem Rheingold geschmiedete Ring verhilft Alberich zu Macht. Die Brüder Fasolt und Fafner haben für Wotan Walhall gebaut und fordern die dafür versprochene Freia. Wotan bereut den Handel und sucht mit Loge nach einer Alternative. Fasolt und Fafner erklären sich bereit, Freia für Alberichs Schatz einzutauschen. Es gelingt Wotan und Loge, mit Mimes Tarnhelm Alberich das Rheingold abzunehmen; Alberich sieht sich überlistet und verflucht den Ring. Wotan beabsichtigt, das Rheingold ohne die beiden wertvollsten Stücke, Tarnhelm und Ring, an Fafner und Fasolt auszuhändigen. Die beiden bestehen auf Einhaltung der Vereinbarung und fordern den gesamten Schatz. Erdas Warnung vor dem Fluch des Rings lässt Wotan einwilligen. Als erste Opfer des Fluchs geraten Fafner und Fasolt über das Rheingold in Streit; Fafner erschlägt seinen Bruder. Wotan kann Walhall in Besitz nehmen. Das Flehen der Rheintöchter um das geraubte Gold verhallt. Am Anfang von Richard Wagners Der Ring des Nibelungen steht das Begehren. Alberichs Griff nach den Rheintöchtern ist der Impuls, der die Rheingold-Erzählung als einen Mechanismus wachsenden Chaos in Gang setzt. Reflexhafter Motor dieses Mechanismus ist die Enttäuschung. Zweimal endet Alberichs Begehren enttäuschend: Liebe und Macht werden ihm versagt. Es bleibt ihm nur der Fluch. Wagner gelingt mit dem Beginn seiner Tetralogie ein in der Musikgeschichte einzigartiges Vexierbild: Den musikalischen Topos der Welten-Entstehung verwendet Wagner täuschend echt und komponiert mit dem Rheingold die Anti-Schöpfung als einen sich entfaltenden Kosmos der Zerstörung. Verena Stoiber studierte Regie in München, arbeitete als Regieassistentin an der Oper Stuttgart vornehmlich mit Jossi Wieler und Calixto Bieito zusammen. 2014 gewann sie den Ring Award in Graz. Anschließend inszenierte sie die Uraufführung von Konrad Boehmers Sensor an der Deutschen Oper Berlin, Rigoletto am Staatstheater Nürnberg, das Händeloratorium Israel in Egypt im Rahmen der Winteroper in Potsdam sowie Tristan und Isolde an der Oper Graz. Aufführung mit deutschen Übertiteln Gefördert von 
Do
22.
Februar
Oper
19:00 Uhr

Gastspiel mit Götz Schubert

am 24.02.2018, 19.30 Uhr im Schauspielhaus

Götz Schubert, Manuel Munzlinger. Foto: Guido Werner
In den"Geschichten von der allgemeinen Undurchschaubarkeit" stecken Menschen in ungewöhnlichen Situationen fest. Gefangen in ihrer Beharrlichkeit finden sie den Ausweg nicht und verfolgen scheinbar kopflos einen Plan. Götz Schubert, einer der profiliertesten Schauspieler Deutschlands, gibt den Geschichten seine markante Stimme. Einfühlsam und wandlungsfähig verleiht er den Protagonisten Charakter und Profil. Dazu liefert Manuel Munzlinger den passenden Soundtrack. Mit einer Mischung aus Klassik und Jazz verwandelt er Stimmungen in Töne. Am Samstag, 24.02.2018, 19.30 Uhr im Schauspielhaus. 

Gastspiel: "ABBA Jetzt!"

am 23.02.2018, 20.00 Uhr im Opernhaus

Foto: Sebastian Hoppe
An der Übergruppe ABBA kommt man nicht vorbei. Durch das erfolgreiche Musical „Mamma Mia!“ und den daraus entstandenen Film erhielten die Songs der Schweden endgültig den Status eines Weltkulturerbes. Eine musikalisch-kabarettistische Antwort auf diese Begeisterung liefert das Gastspiel „ABBA Jetzt!" am Freitag, 23. Februar 2018, 20.00 Uhr im Opernhaus. In würdevollem Frack präsentieren Thilo Nest (Burgtheater Wien), Hanno Friedrich (Sat.1 „Sechserpack“) und Alexander Paeffgen (Pop-Akademie Mannheim) am Piano die Hits der Schweden als einen atemberaubenden Ritt durch alle musikalischen Genres, wunderbar komisch und immer überraschend anders. 

One-Woman-Show mit Dorit Gäbler

am 25.02.2018, 15.00 Uhr im Opernhaus

Dorit Gäbler. Foto: Marko Ziesemer
Dorit Gäbler, seit 50 Jahren erfolgreich als Schauspielerin, Sängerin und Entertainerin im Film und auf den Bühnen zu Hause und zuletzt als Mrs. Higgins in „My Fair Lady“ auf dem Theaterplatz zu erleben, gastiert mit dem Kabarettstück "Verliebt, verlobt, verschwunden …" am Sonntag, 25. Februar 2018, 15.00 Uhr im Opernhaus. Was kann einer Braut Schlimmeres passieren, als am Hochzeitstag einen Zettel von ihrem Bräutigam zu finden mit den Worten „Ich kann nicht“? Die Protagonistin Dagmar singt sich den Frust von der Seele, zieht Vergleiche aller Art, den Ex-Mann, ähnliche Situationen und verlassene Frauen betreffend, und verliert vor allem nicht ihren Humor. Dorit Gäbler in Höchstform. 
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