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Weitere Zusatzvorstellung „Der Nussknacker“

31. Januar, 19.00 Uhr im Opernhaus Chemnitz

„Der Nussknacker“ von Peter Tschaikowsky gehört zu den Lieblingswerken vieler Ballettfreunde. Pünktlich zur Winterzeit brachte Ballettdirektorin Sabrina Sadowska eine romantische Neuinszenierung auf die Bühne des Opernhauses und ließ dabei die reiche Kultur- und Industriegeschichte der Stadt Chemnitz zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine besondere Rolle spielen. Die Resonanz beim Publikum war so überschwänglich, dass die bisherigen zehn Vorstellungen ausverkauft waren. Um der anhaltenden Kartennachfrage gerecht zu werden, haben die Theater Chemnitz erneut einen Vorstellungswechsel organisiert. Am Freitag, 31. Januar, wird es statt der ursprünglich geplanten Vorstellung „Das Rheingold“ nunmehr um 19.00 Uhr eine zusätzliche Vorstellung „Der Nussknacker“ geben.
 

Weitere Zusatzvorstellungen „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“

22. Januar 2020 + 28. Februar 2020 im Opernhaus Chemnitz

Seit der Premiere Anfang November 2019 ist die Kinderopernproduktion „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“ der Dauerbrenner im Spielplan. In den bisherigen stets ausverkauften Vorstellungen haben mehr als 3.500 kleine und große Zuschauer die Abenteuer der tapferen Feuerwehrmänner erlebt, deren Kaffee immer wieder kalt wird, weil sie keine Zeit für ihre verdiente Pause haben.

Für alle Fans gibt es nun zwei weitere Zusatzvorstellungen. Am Mittwoch, 22. Januar, 19.00 Uhr können erwachsene Zuschauer mit ihren eher größeren Sprösslingen dem vergnüglichen Geschehen auf der Bühne folgen, während der Freitag, 28. Februar, 18.00 Uhr wiederum für kleinere Kinder mit Mama und Papa oder Oma und Opa eine tolle Gelegenheit für einen Familienopernbesuch bietet.

Die ursprünglich an diesen beiden Tagen geplanten Vorstellungen der Ballettrevue „Lampenfieber – It’s Showtime“ entfallen zugunsten der „Feuerwehr“.

Guillermo García Calvo wird neuer Musikdirektor am Teatro de la Zarzuela

Erweiterung der künstlerischen Arbeit über Chemnitz hinaus

Guillermo García Calvo. Foto: Nasser Hashemi
Guillermo García Calvo. Foto: Nasser Hashemi
Guillermo García Calvo. Foto: Nasser Hashemi

Der GMD der Theater Chemnitz, Guillermo García Calvo, wurde vom Teatro de la Zarzuela in Madrid zum neuen Musikdirektor ernannt. Als Nachfolger des derzeitigen Musikdirektors Óliver Díaz wird Guillermo García Calvo diese Position im Januar 2020 antreten und damit über seine erfolgreiche Tätigkeit als Generalmusikdirektor in Chemnitz hinaus seine künstlerische Arbeit um ein verantwortungsvolles Amt erweitern.

Guillermo García Calvo, selbst gebürtiger Madrilene, gab 2012 sein Debüt am Teatro de la Zarzuela und hat seitdem Werke wie Curro Vargas und La Tempestad von Ruperto Chapí oder Katiuska von Pablo Sorozábal dirigiert, in dieser Saison folgt Tomás Bretóns Farinelli. Seit 2017 ist Guillermo García Calvo Generalmusikdirektor der Oper Chemnitz und der Robert-Schumann-Philharmonie und leitete hier mit großem Erfolg Wagners Der Ring des Nibelungen, Beethovens Fidelio, Boitos Mefistofele und Verdis Maskenball. Als nächste große Aufgabe steht ab Januar 2020 Wagners Lohengrin an. Darüber hinaus dirigierte er bisher u. a. am Gran Teatre del Liceu, an der Opéra National de Paris, an der Ópera de Oviedo, am Palau de les Arts Reina Sofía, an der Wiener Staatsoper und am New National Theatre in Tokyo.

© Nasser Hashemi

Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt

Kinderoper nach dem Buch von Hannes Hüttner
Musik von Oliver Ostermann
Libretto von Alexander Kuchinka
URAUFFÜHRUNG

Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt – wer kennt nicht den beliebten Kinderbuchklassiker des Autors Hannes Hüttner und des Illustrators Gerhard Lahr aus dem Jahr 1969! Es ist ja auch verflixt lustig: Da möchten sich die Feuerwehrmänner gerade von ihrer anstrengenden Arbeit bei einer guten Tasse Kaffee erholen, da bimmelt schon wieder das Telefon und ruft zum nächsten Einsatz. Der Kaffee bleibt unangerührt stehen und Wachtmeister Meier, Löschmeister Wasserhose und alle anderen Feuerwehrmänner eilen zu Oma Eierschecke in die Kaffeestraße 13, bei der soeben eine geöffnete Ofentür die Wohnung in Brand gesetzt hat. Zum Glück ist niemandem etwas passiert. Als Dank steckt ihnen Oma Eierschecke den immerhin nicht verkohlten Kuchen in die Tasche. Aber wer denkt, dass dieser zur nächsten Kaffeepause gemütlich verspeist werden kann, hat sich natürlich geirrt …

Sei es die Rettung des im überfrorenen Schwanenteich eingebrochenen Emil Zahnlücke oder die umgefallene Linde im Tierpark zwischen Elefantengehege und Futterhaus – die zeitlose Geschichte über die turbulenten Einsätze dieser herzlich-skurrilen Feuerwehrmannschaft hat die vielseitigen österreichischen Schöpfer erfolgreicher Uraufführungen, den Komponisten und Dirigenten Oliver Ostermann sowie den Textdichter und Regisseur Alexander Kuchinka, 50 Jahre nach dem Erscheinen des Kult-Kinderbuchs zu einer Oper für Groß und Klein inspiriert. Mit schmissigen Versen und filmähnlich bebildernder Musik haben sie darüber hinaus noch witzige und romantische Episoden hinzuerdacht. Aus Emil ist Emilia geworden, die am liebsten Tierpflegerin werden möchte und mit Oma Eierschecke einen ereignisreichen Zoobesuch plant, wäre sie nicht nach der Rettung durch die Feuerwehr im Krankenhaus gelandet. Und da bei einer richtigen Oper die Romantik nicht fehlen darf, verabreden sich Tierparkdirektor Futtersack und Oma Eierschecke zum Abendessen …

Unterhaltsame Alltagsabenteuer liebenswerter Menschen, die uns jederzeit heute und in Zukunft begegnen könnten, verschmelzen hier zu einer charmant erzählten Kinderoper mit Ohrwurm-verdächtiger Musik.

Ein Auftragswerk der Oper Chemnitz

Sa
18.
Januar
Oper
18:00 Uhr

SPEZIAL: LITERATUR ARENA

Die Finalrunde zum poet | bewegt Wettbewerb für junge Literatur 2019

Die Literatur Arena – die Finalrunde zum poet | bewegt Wettbewerb für junge Literatur 2019 läuft wieder im Schauspielhaus.
Wir präsentieren die Finalrunde des poet | bewegt Wettbewerbs für junge Literatur 2019 im Ostflügel des Schauspielhauses. Aus den 119 Einsendungen junger Autorinnen und Autoren zwischen 16 und 27 Jahren hat die Jury die zehn Nominierten ausgewählt, deren Texte in einer gedruckten Anthologie erscheinen und am Abend im Schauspielhaus erstmals vorgestellt und ausgezeichnet werden. Vergeben werden die Preise in den Kategorien Lyrik und Prosa sowie der Preis des Buchhandels, der Prix Marcela Delpastre und ein Publikumspreis, den die Besucherinnen und Besucher am Abend direkt bestimmen.

Sa
18.
Januar
Schauspiel
18:00 Uhr
© Dieter Wuschanski

Faust II

Tragödie von Johann Wolfgang von Goethe

Die „kleine Welt“ der Liebe liegt in Trümmern hinter Faust. Sie hat Spuren und Wunden hinterlassen. Umso lauter schreit in ihm die Rastlosigkeit nach Vergessen, nach einem Fortkommen. Begierig stürzt er sich in die „große Welt“ der Politik, der Wirtschaft und der Macht. In diesem entfesselten Kosmos sind Raum und Zeit außer Kraft gesetzt und so reisen Faust und der zum Narren avancierte Teufel durch die Epochen und mythische Welten. Nichts scheint unmöglich: Ein künstlicher Mensch wird erschaffen, das Papiergeld erfunden. Faust wird Feldherr, expandierender Landbesitzer – Naturbändiger und Kulturschaffender. Er heiratet die schönste Frau der Welt, zeugt einen Nachkommen und verliert alles zugleich wieder, weil ihm auch das nicht reicht. Doch an Rast oder Innehalten ist nicht zu denken. Seine gnadenlose Egozentrik hat sich verselbstständigt. Der skrupellose Drang nach Macht und Herrschaft steht längst schon zwischen jeder wirklichen menschlichen Beziehung. Doch wenn nur noch Positionen, Funktionen und Mehrwert leitend sind, wo treibt der Mensch dann hin? Diese Frage aufgreifend, inszeniert Carsten Knödler mit Faust II die Fortsetzung des Fauststoffs und schickt den ewig suchenden Wissenschaftler auf eine abenteuerliche Reise mit unbestimmtem Ausgang. Goethes FAUST – Der Tragödie zweiter Teil erschien 1833 posthum. So wollte es der Dichter. Vielleicht wissend, dass das Urteil seiner Zeitgenossen wenig wohlwollend ausgefallen wäre. Zu maßlos, ausufernd, experimentell war die Fortsetzung der Tragödie. Doch heute erscheint dieser zweite Teil geradezu visionär. In ihm wird nicht nur die Moderne mit all ihren Schrecken und Verheißungen vorweggenommen, sondern er spiegelt umso mehr den durch technischen und medialen Fortschritt begünstigten Expansions- und Verwirklichungsdrang des rastlosen Menschen unserer Tage. In Zusammenarbeit mit dem Ballett Chemnitz
Sa
18.
Januar
Schauspiel
19:30 Uhr
Die Theater Chemnitz werden mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.
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