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Hans mein Igel

Märchen nach den Brüdern Grimm Spielfassung: Christian Martin

Es war einmal ein Bauer, der hatte alles außer einem Kind. Als ihm nach langen Jahren des Hoffens endlich ein Sohn geboren wurde, war dieser zur Hälfte ein Mensch und zur Hälfte ein Igel. Darüber war der Bauer so erzürnt, dass er ihn hinter den Ofen verbannte. Der Igelbub aber war nicht blöde. Nachdem er groß genug geworden war, ließ er sich vom Vater einen Dudelsack schenken und einen goldenen Hahn beschlagen. Allein machte er sich auf in den Wald, wo er von nun an auf einem Baum wohnte, jeden Tag wunderbare Musik spielte, Schweine hütete und damit sehr reich wurde. Der Wald aber war nicht irgendein Wald, nein, ab und zu kamen Könige vorbei, die sich verlaufen hatten und nach dem Weg fragten. Jedes Mal half ihnen der Igeljüngling und wünschte sich als Gegenleistung nur das erste, was den Königen bei ihrer Heimkehr begegnete. Zweimal hatte er besonders viel Glück und er wurde der Bräutigam zweier Prinzessinnen. Die erste war aber gar nicht gut zu ihm und der Igel stach sie mit seinen Stacheln. Die zweite hingegen war ihm herzlich zugetan und der Igel verwandelte sich in einen schönen jungen Mann. Das Märchen Hans mein Igel gehört zu den unbekannteren der Brüder Grimm. Berührend und hoffnungsvoll erzählt es von der langen Reise eines Ausgegrenzten zu sich selbst. Als Kind ungeliebt hinter den Ofen versteckt, bewahrt er sich unter seiner wehrhaften Stachelhaut alle Fantasie und Lebendigkeit, bis er schließlich einem Menschen begegnet, der ihn um seiner selbst willen liebt und er sich seiner Igelhaut entledigen kann.
Mo
23.
April
Figurentheater
15:00 Uhr

BLISS im Opernhaus Chemnitz

am Mittwoch, 25.04.2018, 20.00 Uhr

Foto: Jonathan Heyer
Was treibt den Mann von heute an? Sind es noch immer Fußball, Bier und Sex? Ist ein echter Mann nur, wer Vollbart trägt, Zigarren raucht, pokert und ein Haus baut? Die Schweizer A-Cappella-Band BLISS überrascht in ihrem neuen Programm "Mannschaft" mit einer ehrlich-satirischen Einsicht in die Tiefen der männlichen Seele und bietet dabei musikalische Hits der Extraklasse. Von der Oper bis zum Hardrock kommt kein Genre zu kurz. Findige, ideenreiche Arrangements bekannter Titel wie "Mirrors" (Justin Timberlake), "It's Raining Men" (Weather Girls), "Purple Rain" (Prince) oder "Highway To Hell" (AC/DC) und eigene Songs sind Garant für eine perfekte Show. Am Mittwoch, 25. April 2018, um 20.00 Uhr gastieren die adretten Schweizer Mannsbilder im Opernhaus Chemnitz.

"Homo faber" eröffnet das 10. Sächsische Theatertreffen

am 02.05.2018, 19.30 Uhr im Staatsschauspiel Dresden

Szene mit Seraina Leuenberger, Philipp Otto und Martin Valdeig. Foto: Dieter Wuschanski

Das Schauspiel Chemnitz eröffnet das 10. Sächsische Theatertreffen mit Hasko Webers Inszenierung "Homo faber" nach Max Frisch. Dazu gastiert das Ensemble am 2. Mai 2018, 19.30 Uhr im Staatsschauspiel Dresden.

Alle zwei Jahre kommen die sächsischen Stadt-, Staats- und Landestheater mit aktuellen Inszenierungen zum Sächsischen Theatertreffen zusammen. Fünf Tage lang erhält das Publikum hier Einblick in die ästhetischen Vielfalt, die Qualität und den Gegenwartsbezug des Theatergeschehens im Freistaat Sachsen. Dieses Treffen der sächsischen Sprechtheater findet 2018 zum zehnten Mal statt und wird vom 2. bis 6. Mai in Dresden ausgetragen. Ein umfassendes Rahmenprogramm nimmt zugleich Zukunftsfragen und Perspektiven der hiesigen Theaterlandschaft in den Blick. In Diskussionen, Kolloquien und Workshops kommen Theaterschaffende und Publikum ins Gespräch.
Zum dritten Male kürt eine prominent besetzte Fachjury besondere Leistungen aus dem Kreis der gezeigten Arbeiten.

Tickets für die Aufführung in Dresden

Bildende Kunst im Opernhaus

Vorgestellt in einem neuen Kunstführer

Vor rund einem Vierteljahrhundert, am 19.12.1992 wurde das Opernhaus Chemnitz nach einer knapp fünfjährigen Verjüngungskur wiedereröffnet. Nur die denkmalgeschützte Hülle war erhalten worden, die gesamte Innenarchitektur wurde umgestaltet. Zum 25-jährigen Jubiläum der Wiedereröffnung erschien der Kunstführer „Das Chemnitzer Opernhaus und seine Schätze“. Auf ca. 80 Seiten stellt er in deutscher und – für unsere internationalen Besucher – englischer Sprache sowie mit vielen Fotos nicht nur die Geschichte des Opernhauses seit seiner Eröffnung 1909 dar. Vor allem widmet er sich den Kunstwerken, die das Haus vom Foyer bis in den 2. Rang birgt. Einige kamen von einem anderen Standort hierher, andere wurden als Auftragswerke für das Opernhaus gestaltet. Es sind Skulpturen wie Johannes Belz‘ Figur des Don Quichotte oder Rolf Magerkords Büste August Wilhelm Mejos: Er gründete 1833 das Städtische Orchester, das zu seinem 150-jährigen Jubiläum seinen jetzigen Namen Robert-Schumann-Philharmonie bekam. Es geht aber auch um zahlreiche Wandbilder, u.a. von den in Chemnitz geborenen Künstlern Michael Morgner und Carsten Nicolai.
Das Buch ist an der Kasse im Opernhaus für 10,00 Euro erhältlich.
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