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Beethoven Zyklus

Zusätzliche Tickets verfügbar

Die Kartennachfrage beim Beethoven-Zyklus war von Anfang an sehr hoch, die Plätze schnell ausverkauft. Deshalb haben wir die Gegebenheiten vor Ort in der Stadthalle nochmals genau geprüft. Das Ergebnis: im Einklang mit dem Hygienekonzept konnten zusätzliche Zuschauerreihen freigegeben werden. Wir freuen uns, dass wir für die drei Konzerte ab sofort weitere Plätze anbieten können. Wer sich jetzt Karten sichert, kann mit Herbert Schuch ab morgen einen der gefragtesten Pianisten seiner Generation mit Beethovens Klavierkonzerten erleben.

Hier geht es zu allen Konzerten des Beethoven-Jubiläums

HEXEN, MÖRDER, MATADORE

ein kostenloses Chorkonzert auf der Küchwaldbühne

Zum Singen braucht man zur Zeit vor allem eines – viel Abstand. Hygienebestimmungen im Kampf gegen Corona stellten den Chor der Oper Chemnitz vor die Frage: Wo und wie proben mit knapp 40 Personen? Zuerst ging gar nichts mehr: Keine Vorstellungen, keine Konzerte, keine Proben. Inzwischen kann der Chor wieder in kleinen Gruppen arbeiten. Am 9. September kommt er auf der Küchwaldbühne sogar in voller Stärke zusammen: bei einem kostenlosen 45-minütigen Open Air unter dem Titel Hexen, Mörder, Matadore.

Hier geht es zur Veranstaltung.

Sächsischer Kultursenat tagt im Opernhaus Chemnitz

Chemnitz Kulturhauptstadt Kandidat 2025

Am Montag, den 24. August tagte der Sächsische Kultursenat im Opernhaus Chemnitz.
Der eigentlich in der Landeshauptstadt Dresden tagende Rat, bestehend aus Persönlichkeiten, die der Kunst und Kultur des Freistaates verbunden sind, wählte Chemnitz als Sitzungsort, um die anstehende Bewerbung der Stadt auf den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025 zu unterstützen. Themen waren auch die Lage der freien Künstler in Sachsen, die laufende Landesausstellung zur Industriekultur und die kulturelle Bildung in KITAS und Schulen.
Unser Intendant Dr. Christoph Dittrich ist Vizepräsident des Sächsischen Kultursenats.

Bin Nebenan. Monologe für Zuhause

Vier Einrichtungsvorschläge von Ingrid Lausund

Zuhause: reinkommen, Tür zumachen, wohlfühlen! Angeblich ist es nirgends schöner als daheim, dort macht man es sich gemütlich und wo das Herz wohnt, ist man zuhause, so heißt es. In Zeiten von Corona wollen wir den Mythen vom schönen Zuhause in vier bissig-ironischen Monologen von Ingrid Lausund ein wenig auf den Zahn fühlen. Zwei Frauen und zwei Männer öffnen für uns ihre Haustür und gewähren uns einen Einblick in ihre Wohnungen. Und wie das so ist, wenn Gäste kommen: Alles ist sauber und ordentlich, die Zimmer blitzen und das Bad glänzt. Doch zwischen dem schönen Schein und einstudierten Gemütlichkeitsritualen krabbeln plötzlich Dinge hervor, die man mühevoll wegdekoriert hatte: Beziehungskonflikte, handfeste Wohlstandsneurosen, einsame Zweisamkeit und verborgene Sehnsüchte.

Sa
19.
September
Schauspiel
18:00 Uhr

Beethoven-Zyklus Teil II

mit dem Solisten Herbert Schuch am Klavier

Beethoven-Zyklus

19.09.2020, 19.00 Uhr
Stadthalle – Großer Saal

Joseph Haydn
Sinfonie Nr. 38 C-Dur Hob. I: 38

Ludwig van Beethoven
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-Moll op. 37                     
Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21

Ludwig van Beethoven zum 250. Geburtstag

Wie kein anderer Komponist um 1800 prägte Ludwig van Beethoven die Musik nachfolgender Generationen durch kühne Neuinterpretationen der Musikgattungen seiner Zeit. Am 17. Dezember 2020 jährt sich sein Geburtstag zum 250. Mal. Ihm zu Ehren wird die Robert-Schumann-Philharmonie unter der Leitung von Generalmusikdirektor Guillermo García Calvo an drei aufeinanderfolgenden Tagen alle seine fünf Klavierkonzerte aufführen. Als Solist wird Herbert Schuch zu erleben sein, ein hervorragender Beethoven-Interpret, der für seine Einspielung des 3. Klavierkonzerts des Komponisten mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet wurde. Sinfonien von Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart, zusammen mit Beethovens 1. Sinfonie, ergänzen die Programme und deuten die enge Beziehung des genialen Neuerers Beethoven zur Musik früherer Generationen an.

Beethovens Klavierkonzert Nr. 3 wird gewöhnlich als Widerstreit eines heroischen Individuums mit einem Kollektiv gedeutet. Düstere Dramatik und bezaubernde gesangliche Linie sind hier die Extreme einer konzertierenden Auseinandersetzung zwischen Soloinstrument und Orchester.
Eher spät eroberte Beethoven die Sinfonie, und er vollendete in dieser Gattung weit weniger Werke als Komponisten früherer Generationen. Beethovens Anspruch, autonome, individuelle Schöpfungen hervorzubringen, führte besonderes bei den Sinfonien zu langen Phasen der Konzeption und Reifung. In seiner 1. Sinfonie nimmt der Komponist noch klar Bezug auf Haydn und Mozart, durch den stringenten Aufbau und kühne musikalische Gedanken beansprucht das Werk dennoch volle Eigenständigkeit.
Zum Auftakt erklingt Joseph Haydns Sinfonie C-Dur Hob. I: 38. Besetzt mit Pauken und Trompeten, entfaltet sie festlich-heiteren Charakter und gipfelt im kontrapunktisch gestalteten Finale.

Neben den sinfonischen Programmen im Großen Saal der Stadthalle legen die Musikerinnen und Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie im Rahmen dreier Konzerte im neu eröffneten Carlowitz-Saal der Stadthalle ein buntes Bouquet aus dem genauso bedeutungsvollen Kammermusik-Œuevre Beethovens auf den Gabentisch.

Sa
19.
September
Philharmonie
19:00 Uhr
© Nasser Hashemi

Schwanengesang

Drei Einakter von Anton Tschechow
Schwanengesang | Über die Schädlichkeit des Tabaks | Der Bär

Zwei Schauspieler begeben sich existentiell an den Ort, der alle menschlichen Erinnerungen und Lebenslügen speichert und entlarvt – das Theater! Und das mit keinem Geringeren als Anton Tschechow im Gepäck, dem feinsinnigen Menschendarsteller. Humorvoll, ja fast zärtlich, versteht es der russische Realist, widersprüchliche Figuren zu zeichnen, da das Leben nun einmal chaotisch und widersprüchlich ist. Mal unflätig, mal zart, einmal lauthals, dann sprachlos, auftrumpfend und kleinlaut, aufrichtig und verlogen, sind Tschechows Figuren Menschen voller Fehler und Schwächen, aber auch voller Sehnsüchte und Zärtlichkeiten im Herzen. Wenn sie sich gegenseitig, das Leben nur nicht so zur Hölle machten...

+++ Schwanengesang: Ein Schauspieler erwacht nach durchzechter Nacht im Kostüm – auf der großen Bühne. Sein oder Nichtsein, das ist jetzt die Frage. Auf dieser Bühne schlug er seine großen Schlachten um Macht, Gier und Liebe. Hier war er Hamlet, Faust und Richard III. In einem letzten Schwanengesang bäumt er sich zu alter Größe auf. +++ Über die Schädlichkeit des Tabaks: Eigentlich soll Iwana Njuchinowa über die Schädlichkeit des Tabaks referieren, so wurde es ihr von ihrem Herrn Gemahl aufgetragen. Aber sie hat es satt, herumkommandiert zu werden und deswegen steigert sie sich in eine Wut- und Sehnsuchtsrede gegen ihr Lebenskorsett sie ein Pamphlet über einen garstigen, knausrigen alten Griesgram – der nun mal ihr werter Gatte ist. +++ Der Bär: Auf ewig bis in den Tod will Elena Iwanowna Popowa ihrem Mann die Treue halten, auch wenn dieser bereits verstorben ist, ein ziemlicher Lump war und es mit der Treue nicht ganz so genau nahm. Da klopft es an der Tür, ein Mann wie ein Bär tritt ein und fordert die Rückzahlung eines längst überfälligen Kredits. Auch er hat ein Versprechen zu halten: Nie wieder will er einer Frau erliegen. Aber das Leben und die Liebe kennen ihre eigenen Gesetze.

Sa
19.
September
Schauspiel
21:00 Uhr
Die Theater Chemnitz werden mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.
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