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ZUSATZKONZERT

Zusätzlicher Termin für 5. Sinfoniekonzert

Die große Publikumsnachfrage für das 5. Sinfoniekonzert übersteigt die coronabedingte reduzierte Platzkapazität in der Stadthalle, so dass die beiden geplanten Aufführungen am 9. und 10. Februar bereits jetzt ausgebucht sind. Deshalb haben wir uns entschlossen, am 11. Februar ein zusätzliches Konzert anzubieten. Im Februar-Sinfoniekonzert der Robert-Schumann-Philharmonie lässt der Dirigent Jakob Brenner Komponisten aus musikalischen Zwischenwelten zu Wort kommen. Eröffnet wird das Konzert mit dem wunderbaren, vielfarbigen Violinkonzert von Wynton Marsalis. Den Solopart übernimmt Konzertmeisterin Heidrun Sandmann, die ihr Faible für Violinkonzerte jenseits des Mainstreams bereits mehrfach bewiesen hat. Als kompositorische Grenzgänger sind außerdem George Gershwin, Franz Waxman und Erich Wolfgang Korngold vertreten. Gershwin orientierte sich für sein Musical „Girl Crazy“ stark am Jazz. Korngold ist als klassischer Komponist sehr geschätzt, aber seine Erfolge als Filmkomponist sind beinahe noch größer. Auch Waxman schrieb Filmmusik mit klassischem Background und bescherte damit dem Publikum damals wie heute unvergessliche Momente.

VERÄNDERUNG IM KARTENVORVERKAUF

Ticket-Vorverkaufsfristen werden ab sofort bis zum Spielzeitende verkürzt

Die Unberechenbarkeit des weiteren Verlaufs der Corona-Pandemie erschweren eine verbindliche langfristige Planung der Theaterspielpläne. Deshalb haben wir uns entschieden, die Ticket-Vorverkaufsfristen ab sofort bis zum Spielzeitende zu verkürzen. Der Kartenvorverkauf für die Vorstellungen und Konzerte im März 2022 beginnt damit erst am 15. Februar 2022. Tickets für die Veranstaltungen im Zeitraum April bis Juli 2022 sind dann jeweils zum 1. des Vormonats buchbar.

PREMIERENVERSCHIEBUNGEN

Die zurückliegende, achtwöchige coronabedingte Schließzeit des Opernhauses und die damit einhergehende Einschränkung des Probenbetriebs ziehen leider eine Verschiebung der für Januar und Februar geplanten Premieren nach sich. Im Musiktheater betrifft es die Premieren der Operette „Die lustige Witwe“, der Oper „Carmen“ von Georges Bizet und der Kinderoper „Brundibár“ von Hans Krása. Diese drei Premieren werden in die Spielzeit 2022/2023 verlegt. Die Uraufführung des neuen Tanzstücks von Sebastian Kloborg innerhalb der Reihe „Showcase“ wird voraussichtlich im Juni 2022 innerhalb des Festivals TANZ|MODERNE|TANZ stattfinden.

© Nasser Hashemi
© Nasser Hashemi
© Nasser Hashemi

Der Nussknacker

Ballett von Sabrina Sadowska nach der Erzählung von E. T. A. Hoffmann
Musik von Peter Tschaikowsky

Welches Ballett könnte passender für die Weihnachtszeit sein als Der Nussknacker? Die Ballettdirektorin Sabrina Sadowska und das Ballett Chemnitz bringt dieses Lieblingswerk vieler Ballettfreunde als Neuproduktion ins Chemnitzer Opernhaus. Dabei wird die Geschichte der Stadt eine nicht unerhebliche Rolle spielen: Sabrina Sadowska, gebürtige Schweizerin, die seit 2013 in Chemnitz lebt, war von Anfang an fasziniert von der Kulturgeschichte dieser Stadt, von den vielen Künstlern, die das Leben vor allem im 20. Jahrhundert geprägt haben, aber auch von der Industriegeschichte, von der großen Zahl an Erfindungen und davon, wie sich Industrielle schon damals für die Kulturförderung engagierten. Warum ihnen also nicht ein Denkmal auf der Bühne setzen, sich auf künstlerische Art vor ihren großartigen Leistungen verbeugen, zumal Tschaikowskys Vorlage einen idealen Rahmen dafür bietet?

Folgen Sie uns also auf eine Zeitreise ins Jahr 1904, zu einer Familie, die den Heiligen Abend in geselliger Runde mit befreundeten Künstlern, Fabrikanten und Wissenschaftlern verbringt. Die Erwachsenen erfreuen sich am Punsch, die Kinder an den Geschenken. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei dem Nussknacker zuteil, einem Geschenk von Patenonkel Drosselmeier – für die kleine Marie Liebe auf den ersten Blick. Sie muss ihn vor den neidischen Zugriffen ihrer Altersgenossen schützen und erlebt mit ihm zwischen Traum und Wirklichkeit aufregende Abenteuer im sächsischen Erfinderland …

Als Peter Tschaikowsky 1892 die Musik zu diesem Ballett komponierte, ahnte er sicher nicht, welche Freude kleine und große Zuschauer auch mehr als 125 Jahre später am federleicht-perlenden Tanz der Zuckerfee, am träumerisch-schwingenden Blumenwalzer und all den anderen bunten musikalischen Ideen haben würden. 

Fr
28.
Januar
Ballett
18:00 Uhr
Die Theater Chemnitz werden mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.
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