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8. SINFONIEKONZERT LIVE BEI DLF

Deutschlandfunk Kultur sendet MOZART | GENZMER | HINDEMITH aus der Stadthalle

Am Freitag, 7. Mai 2021, 20.03 Uhr überträgt Deutschlandfunk Kultur das 8. Sinfoniekonzert der Robert-Schumann-Philharmonie live aus der Stadthalle Chemnitz.
Auf dem Programm stehen die Konzertarie Ch‘io mi scordi di te? – Non temer, amato bene KV 505 sowie das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 12 A-Dur KV 414 von Wolfgang Amadeus Mozart, außerdem Harald Genzmers Prolog II (1991) sowie Paul Hindemiths Sinfonische Metamorphosen nach Themen von Carl Maria von Weber. Die Leitung liegt in den Händen des Chemnitzer Generalmusikdirektors Guillermo García Calvo, darüber hinaus tritt er aber auch als Pianist der beiden Mozart-Werke in Erscheinung. Als Gesangssolistin ist die ägyptische Sopranistin Fatma Said zu erleben.
Nach der Live-Übertragung durch Deutschlandfunk Kultur am 7. Mai wird das Konzert für 30 Tage zum Nachhören zur Verfügung stehen.

MDR KLASSIK-Themenreihe: Wie weiter mit der Pandemie?

Zur Situation der (Musik-)Theater in Mitteldeutschland

Abgesagte Aufführungen, Proben mit drei Meter Abstand, digitale Formate ohne Publikum: Was passiert in der Pandemie mit den Theater- und Opernhäusern, speziell dem Musiktheater, in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen? Und welcher Zukunft blicken die Häuser entgegen? Das lotet MDR KLASSIK mit einer Bestandsaufnahme vor Ort aus und fragt an 19 Theatern in Mitteldeutschland nach.

So sind auch die Theater Chemnitz bei dieser Umfrage vertreten. Und da wir eines der wenigen 5-Sparten-Theater in Deutschland sind und damit Teamarbeit an vorderer Stelle steht, lassen wir in unserem Beitrag auch das Team mit Generalintendant Christoph Dittrich, Ballettdirektorin Sabrina Sadowska, Orchesterdirektor Raimund Kunze, Schauspieldirektor Carsten Knödler und Gundula Hoffmann, Direktorin des Figurentheaters, zu Wort kommen.

Die Beiträge finden Sie hier!

FESTIVAL TANZ|MODERNE|TANZ IN VORBEREITUNG

Getragen von Wünschen und Zuversicht bereitet Ballettdirektorin Sabrina Sadowska gemeinsam mit dem Team des TANZBÜRO Chemnitz das diesjährige Internationale Festival für zeitgenössischen Tanz TANZ|MODERNE|TANZ vor, welches vom 16. bis 27. Juni 2021 an verschiedenen Orten in Chemnitz zu erleben sein wird.

Gastspiele und Veranstaltungen ganz unterschiedlicher Couleur werden zum Programm des Tanzfestivals gehören – mit Deutschen Erstaufführungen von renommierten Companys und Newcomern bis zu Uraufführungen des Ballett Chemnitz, mit Streetdance, einem Exhibition Battle und öffentlichem Tanzen bis zur traditionellen Fahrradtour, mit Podiumsdiskussionen und Workshops bis zu Kinofilmen. Viele der Veranstaltungen sind von vornherein und corona-tauglich im öffentlichen Stadtraum geplant, um ein möglichst breites Publikum zur Teilnahme einzuladen. Darüber hinaus besteht zum jetzigen Zeitpunkt auch die Hoffnung, für ausgesuchte Gastspiele Indoor-Aufführungen anbieten zu können.

Rund um den Welttag des Tanzes am 29. April ist es Sabrina Sadowska ein besonderes Anliegen, den Tanz mit seiner universellen Sprache, mit seiner körperlichen Energie, dem Bewegungsdrang und der Emotionalität immer wieder neu im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. „Bewegung ist das Gegenstück zu Stillstand. Bewegung heißt Leben und das wollen wir zusammen mit vielen Menschen leben. Es ist Zeit für die Rückeroberung des öffentlichen Raums.“, ist die Ballettdirektorin überzeugt.

© Felix Broede

Mozart | Genzmer | Hindemith

Mit Fatma Said & Guillermo Carcia Calvo

Wolfgang Amadeus Mozart
Konzertarie Ch‘io mi scordi di te? – Non temer, amato bene KV 505

Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 12 A-Dur KV 414

I. Allegro
II. Andante
III. Rondeau: Allegretto

Harald Genzmer
Prolog II (1991)

Paul Hindemith
Sinfonische Metamorphosen nach Themen von Carl Maria von Weber
Allegro
Turandot, Scherzo
Andantino
Marsh

Mit diesem Sinfoniekonzert setzt die Robert-Schumann-Philharmonie mit ihrem Generalmusikdirektor Guillermo García Calvo die erfolgreiche Reihe der Rundfunkübertragungen bei Deutschlandfunk Kultur fort.

Eröffnet wird das Programm mit der Konzertarie Ch‘io mi scordi di te? – Non temer, amato bene KV 505 von Wolfgang Amadeus Mozart. In seinem Werkverzeichnis ist zu lesen: „Komp. 27. Dezember 1786 in Wien. Für Mselle Storace und mich“. Die englische Sopranistin Anna Selina Storace, die sich als Künstlerin Nancy Storace nannte, kam 1783 im Alter von 18 Jahren als Hofsängerin nach Wien. Sie galt damals als Ausnahmetalent, das bereits in ihrer Kindheit in London entdeckt und während ihrer Ausbildung in Neapel vervollkommnet wurde. Das Publikum lag ihr zu Füßen, die Komponisten schrieben ihr seitenweise Rollen auf den Leib. 1786 war sie die erste Susanna in Mozarts Oper Le nozze di Figaro. Ihren bevorstehenden Abschied aus Wien nahm er zum Anlass, ihr die leidenschaftliche Arie Non temer, amato bene mit dem vorangestellten Rezitativ Ch‘io mi scordi di te zu widmen. Und natürlich ließ er es sich nicht nehmen, den Klavierpart bei ihrem Abschiedskonzert am 23. Februar 1787 im Theater am Kärntnertor persönlich zu spielen. Den Solo-Gesangspart der Chemnitzer Aufführung übernimmt die ägyptische Sopranistin Fatma Said, die auf den internationalen Opern- und Konzertbühnen gleichermaßen zuhause ist und 2017 bereits als Solistin in Felix Mendelssohn Bartholdys Lobgesang in Chemnitz beeindruckte.

Für den Klavierpart tauscht Generalmusikdirektor Guillermo García Calvo seinen Platz am Dirigentenpult mit dem am Flügel. Diesen wird er auch beim folgenden Stück innehaben, denn er interpretiert das Klavierkonzert Nr. 12 A-Dur KV 414 von Wolfgang Amadeus Mozart, eines der schönsten seiner Art, selbst als Solist. Dieses Werk eroberte mit seinem kantablen, leichtfüßigen Stil und einem wunderbar klangvollen Streichersatz die Sympathie der Zuhörer schon zu Mozarts Lebzeiten im Sturm. Offensichtlich hatte ihn sein privates Glück, das ihm 1782 in Form der Heirat mit seiner geliebten Constanze zuteilwurde, dazu inspiriert, seine Freude in Töne zu fassen. Guillermo García Calvo wird in seiner Interpretation des Klavierkonzertes nicht die üblicherweise verwendeten Kadenzen spielen, sondern Ausschnitte aus Musica ricercata von György Ligeti: im ersten Satz das Stück Nr. 1 über den Ton a, im zweiten Satz das Stück Nr. 2, das Stanley Kubrick in seinem letzten Film Eyes Wide Shutverwendete, und im dritten Satz das Stück Nr. 6. Diese drei Stücke Ligetis beinhalten Töne, die in Mozarts Komposition in den jeweils letzten Takten vor den Kadenzen erklingen. Ligeti hat die insgesamt 11 Stücke der Musica ricercata Anfang der 1950er Jahre geschrieben. Mit sparsamsten musikalischen Mitteln wollte er „eine Neue Musik aus dem Nichts heraus“ entwickeln, wollte neue Perspektiven öffnen. So wird im ersten Stück zunächst nur ein Ton verwendet, zu dem am Ende noch ein zweiter dazukommt, das zweite Stück basiert auf drei, das dritte auf vier Tönen usw. bis zu zwölf Tönen im elften Stück. Guillermo García Calvo sagt zur Verwendung der Ligeti-Stücke in Mozarts Klavierkonzert: „Mit dieser Idee möchte ich zwei Komponisten verbinden, die durch Töne neue Welten geschaffen und damit uns allen Hoffnung gegeben haben.“

Den Ratschlag, den Leopold Mozart einst seinem Sohn gab, wonach Musik „angenehm in die Ohren gehen“ solle, könnte sich auch Harald Genzmer zu Herzen genommen haben. Ihm und seinem Lehrer Paul Hindemith ist der zweite Teil des Konzertes gewidmet. Beide gehören zu den wichtigsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Harald Genzmer, der Jüngere von beiden und Schüler des Älteren, wurde am 9. Februar 1909 in Bremen geboren. Beinahe ein ganzes Jahrhundert umfasste sein Leben, eine Zeit, die er neben seinem kompositorischen Schaffen mit gleicher Leidenschaft der Lehre widmete: Ab 1946 unterrichtete er Komposition an der neugegründeten Hochschule für Musik in Freiburg, 1957 folgte er dem Ruf als Professor für Komposition nach München. Der Komponist Genzmer stand stets in Verbindung zu anderen Disziplinen, seien es die Literatur, die Bildende Kunst oder auch die Naturwissenschaften. Sein Motto „Musik soll vital, kunstvoll und verständlich sein“ setzte er in seinen Werken mit viel Fantasie sowie Einfühlungsvermögen in die technische und klangliche Ausdrucksvielfalt der einzelnen Instrumente um. Der Prolog II für Orchester entstand 1991. Er beeindruckt durch den Kontrast zwischen fulminanten, von markanten Schlagwerk-Rhythmen getragenen Passagen und kantabel-schwelgerischen Solo-Episoden.

Auch die Sinfonischen Metamorphosen über Themen von Carl Maria von Weber von Paul Hindemith sind von einer lichten Klangwelt geprägt und gehören zu den populärsten Werken des Komponisten. Hindemith schrieb sie im Alter von knapp 50 Jahren 1943 in der Emigration in den USA, die Uraufführung fand 1944 in New York statt. In vier Sätzen hat er Themen aus Webers Schauspielmusik zu Schillers Turandot sowie aus den Stücken für Klavier zu vier Händen verarbeitet. Das Besondere daran ist, wie Hindemith mit dem Weberschen Material umgeht. Ganz anders als beim klassischen Variationenprinzip präsentiert er die Themen vor der Veränderung nicht zunächst in Originalgestalt, sondern nimmt gleich eine Verwandlung in seinem Stil vor, was reizvolle kompositorische Möglichkeiten sowie interessante neue Hörperspektiven für das Publikum ermöglicht.

Das Konzert wird am 7. Mai 2021, 20.03 Uhr live durch Deutschlandfunk Kultur gesendet und steht anschließend für 30 Tage zum Nachhören zur Verfügung.

Fr
07.
Mai
Philharmonie
20:03 Uhr

Franz von Assisi - entfällt leider!

Barrierefreies Theaterprojekt von Pier Giorgio Furlan
Veranstaltung des Förderkreises Centro Arte Monte Onore e.V.

Aufgrund des Maßnahmenpaketes zur Eindämmung der Corona-Pandemie werden bis voraussichtlich 31. Mai 2021 alle Veranstaltungen und Konzerte der Theater Chemnitz abgesagt.

Alle Informationen zur Ticketrückgabe bzw. zum -umtausch haben wir für Sie hier zusammengefasst.

Do
13.
Mai
Oper
15:00 Uhr

Wandertag im Weltraum

Ein Online-Klassenzimmerstück
URAUFFÜHRUNG

Wandertag in Corona-Zeiten. Geht nicht? Geht doch! Und zwar in den Weltraum zusammen mit dem Figurentheater Chemnitz und dem ASA-FF. Das digitale Live-Theaterstück Wandertag im Weltraum wirft einen Blick von außen auf die Welt und stellt spielerisch Fragen zu den großen Themen unserer Zeit. Die Schülerinnen und Schüler treten von ihrem Klassenzimmer aus in Kontakt. Zusammen mit einem Außerirdischen aus einer fernen Galaxie und einer Astronautin von der internationalen Raumstation erforschen sie den Planeten Erde. Das Alien sucht Mammuts, doch seit dem letzten Besuch seiner Spezies hat sich auf dem blauen Planeten einiges getan. Bald ist auch dem Alien klar: Es gibt Probleme. – Kann der Außerirdische helfen? Ein spannender Weltraumspaziergang für Schulklassen der 2. bis 5. Klassenstufe.

Das Online-Klassenzimmerstück "Wandertag im Weltraum" wurde mit dem Publikumspreis KULTURLICHTER, dem Deutschen Preis kultureller Bildung, ausgezeichnet.

Mehr Informationen finden Sie unter www.wandertag-im-weltraum.de

Wandertag im Weltraum ist eine Koproduktion des Figurentheaters Chemnitz mit dem ASA-FF e.V. , begleitet im Rahmen des Programms neue unentd_ckte narrative 2025 und wird gefördert durch die Initiative So geht sächsisch des Freistaates Sachsen.

     

Das Programm neue unentd_ckte narrative 2025 wird gefördert durch das Bundesprogramm Demokratie leben!, Weltoffenes Sachsen und mitfinanziert durch den Kulturraum der Stadt Chemnitz.

   

Mi
26.
Mai
Figurentheater
10:00 Uhr
Die Theater Chemnitz werden mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.
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