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Wenn Herr Kumul singt

Solo von Eva und Paul Schmidtchen Uraufführung

Frau Igel lebt schon ihr ganzes Igelleben in einem großen Wald und fühlt sich hier pudelwohl: Hier kennt sie jeden Baum und jeden Stein. Im Sommer leuchten die Blätter und Bäume saftig grün, die ganze Welt ist sonnendurchflutet und in der Nachbarschaft regt sich das Leben. Erst im Herbst wird ganz langsam alles kalt und grau. Dann zieht Frau Igel jedes Jahr los, um Futter zu sammeln und sich auf ihren wohlverdienten Winterschlaf vorzubereiten. Eines Tages findet sie unter einem Busch ein buntes Knäuel. Sie hält es für so ein Obstdings, doch ehrlich gesagt hat sie so etwas Seltsames noch nie gesehen. Und obwohl Frau Igel Obst nicht mag, nimmt sie es mit, denn es riecht gut und ein wenig neugierig ist sie schon. Zu Hause im Warmen aber erwacht das Bündel und entpuppt sich als verletzter Vogel. Und was für einer! Er muss sich verirrt haben, das steht fest. Sein Gefieder ist bunter und weicher als das der anderen und seine Sprache klingt ganz anders und fremd. „Kumul“ ist das einzige Wort, das Frau Igel versteht, wenn er auf sich zeigt und so nennt sie ihren neuen Mitbewohner fortan Herr Kumul. Nach und nach päppelt sie ihn wieder auf. Und während es draußen kälter und kälter wird, wirbelt Herr Kumul ihr Leben ordentlich durcheinander. Doch schließlich steht der Winter vor der Tür… In ihrer aktuellen Produktion für das Figurentheater Chemnitz entführen uns Eva und Paul Schmidtchen mit Tischpuppen und einer Spielerin in eine andere Welt und erzählen von der wunderbaren Chance, die darin liegt, sich und seinen Alltag dem unbekannten Neuen zu öffnen.
Mo
18.
Dezember
Figurentheater
09:30 Uhr

Hänsel und Gretel

Märchenoper von Engelbert Humperdinck

Seit 25 Jahren gehört Steffen Pionteks Inszenierung der Märchenoper Hänsel und Gretel zum festen Weihnachtsprogramm vieler Chemnitzer Familien. Auch in dieser Spielzeit kann man wieder mit Hänsel und Gretel zittern, wenn die Mutter bei ihrer Rückkehr vom schweren Tagwerk statt eines Abendbrotes nur einen leeren Topf und statt der erledigten Arbeiten zwei tanzende Kinder vorfindet. Man wird mit Hänsel und Gretel hoffen, dass sie sich aus dem gruseligen Wald mit Irrlichtern und Funkel-Augen-Eule wieder herausfinden. Man darf sich auch diesmal über die Engelpyramide freuen, die den Schlaf der Kinder bewacht, über das duftende Lebkuchenhaus und über den verbrannten Hexenpopo.Der Komponist Engelbert Humperdinck lebte von 1854 bis 1921. Er studierte in Köln und München und arbeitete danach unter anderem als Assistent Richard Wagners in Bayreuth. Er hat Instrumentalmusik, Stücke für Gesang und natürlich Opern komponiert. Die bekannteste ist heute Hänsel und Gretel.

Der Text dazu stammt von Humperdincks Schwester Adelheid Wette. Sie schrieb regelmäßig kleine Märchenspiele nach Motiven berühmter Märchenerzähler für Aufführungen im Familienkreis. Ihre Fassung von Hänsel und Gretel nach dem Märchen der Brüder Grimm regte Engelbert Humperdinck dazu an, eine richtige Oper daraus zu machen. Er benutzte teilweise bekannte Volkslieder wie Suse, liebe Suse und Ein Männlein steht im Walde, schrieb aber auch selbst Musik, die inzwischen in jedem Kinderliederbuch steht, wie Brüderchen, komm, tanz mit mir. Hänsel und Gretel wurde 1893 in Weimar zum ersten Mal aufgeführt. Die musikalische Leitung hatte kein Geringerer als Richard Strauss.

Mo
18.
Dezember
Oper
10:00 Uhr

Der kleine Lord Fauntleroy

Weihnachtsmärchen von Marc Gruppe nach dem Kinderbuch von Frances Hodgson Burnett

Der kleine Cedric Errol ist ein aufgewecktes Kerlchen und hat sich in New York, wo er allein mit seiner Mutter in zwar ärmlichen, aber glücklichen Verhältnissen lebt, viele Freunde gemacht. Am liebsten verbringt er seine Zeit mit dem Schuhputzer Dick und dem Gemischtwarenhändler Mr. Hobbs. Cedric weiß, wo man mit anpacken muss und wie man anderen Menschen helfen kann. Eines Tages erreicht den Jungen eine seltsame Nachricht: John Arthur Molyneux Errol, der Earl of Dorincourt und Cedrics bislang unbekannter Großvater, bittet seinen Enkel, nach England zu kommen. Dort will er ihn zu einem kleinen Lord machen. Vor Jahren hatte der Earl seinen Sohn verstoßen, als dieser Cedrics Mutter heiratete. Er war gegen die bürgerliche Ehe seines Sohnes, doch nun, da er alt wird, braucht er einen Nachfolger. Das ist erst mal ein Schock! Widerwillig geht Cedric in das grau verhangene und ihm etwas steif erscheinende England. Seine Mutter begleitet ihn, darf aber nicht mit im Schloss wohnen. Doch der kleine Sonnenschein schafft es nicht nur, Standesdünkel obsolet zu machen und das düstere Schloss wieder auf Vordermann zu bringen, sondern er erreicht, was bisher keinem gelang: Er bricht den Panzer des Alten auf und aus dem unbeliebten Griesgram wird ein Mann, der noch einmal zu leben beginnt … Der kleine Lord Fauntleroy ist eine wunderbar anrührende Geschichte über die Kraft der Liebe und die Freude, die es bereitet, anderen Gutes zu tun – eine wundervolle Botschaft, nicht nur zur Weihnachtszeit. Der Kinderbuchklassiker aus dem Jahre 1885 wurde 1980 mit Alec Guinness als grimmigem Earl of Dorincourt verfilmt und darf seitdem zu keinem Weihnachtsfest fehlen.
Mo
18.
Dezember
Schauspiel
10:00 Uhr

Der Messias

Weihnachts-Kultkomödie von Patrick Barlow unter Mitarbeit von Jude Kelly und Julian Hough Deutsch von Volker Ludwig und Ulrike Hofmann

Die Weihnachtsgeschichte – eine Legende voller Abenteuer und Mythen. Pünktlich zur Weihnachtszeit bringen die beiden Gelegenheitsschauspieler Theo und Bernhard das biblische Krippenspiel auf die Bühne und übernehmen aus Mangel an Alternativen auch gleich alle Rollen. Mit einfachsten Mitteln, aber großem Enthusiasmus geben sie den Erzengel Gabriel, Elisabeth und die Jungfrau Maria, die in der eigenwilligen Interpretation der beiden bisweilen einer frustrierten Hausfrau gleicht. Auch der Zimmermann Josef ist alles andere als ein glücklich werdender Vater – wie auch, ist doch die Schwangerschaft seiner Frau Maria eine äußerst mysteriöse Angelegenheit. Die Geburt Christi wird schließlich zum Parforceritt. Mit viel Fantasie und Charme verkörpern Theo und Bernhard nicht zuletzt ein ganzes Heer römischer Tribunen und versuchen sich auch an den drei Weisen aus dem Morgenland. Unterstützt werden sie dabei von Frau Timm, einer befreundeten Opernsängerin. Mit Frau Timm gibt es jedoch ein Problem: Sie verfügt über keine Bühnenpraxis, geschweige denn Talent. Verwicklungen, Chaos und Pannen sind also vorprogrammiert. Theo und Bernhard müssen heftig improvisieren, damit die Show gelingt. Natürlich geht das nicht ohne Streit und eitle Zickereien über die Bühne. Ein Heidenspaß, ihnen dabei zuzuschauen! Der Messias des englischen Autors und Regisseurs Patrick Barlow ist eine bissige, aber zugleich liebevolle Satire auf eine der ältesten Geschichten seit Menschengedenken. Mit Spielfreude, Lust an der Improvisation und viel Humor begeben sich die Darsteller auf vielen Um- und Abwegen durch die Verwicklungen der Weihnachtsgeschichte und offenbaren uns so manch überraschendes Detail. Uraufgeführt wurde das Stück 1983 in London. Seit der deutschsprachigen Erstaufführung 1987 am Berliner GRIPS Theater ist dieser Klassiker zur Weihnachtszeit von deutschen Bühnen nicht mehr wegzudenken.
Mo
18.
Dezember
Schauspiel
20:00 Uhr

Feiern Sie mit uns Silvester!

In Opernhaus, Schauspielhaus oder Stadthalle

Philipp von Schön-Angerer und Christian Ruth in "Kunst".
Das Ballett Chemnitz in "Lampenfieber - It's Showtime".
Feiern Sie mit uns Silvester! Je nach Temperament können Sie zwischen drei Angeboten wählen.
Im Schauspielhaus erwartet Sie um 17.00 und um 20.00 Uhr Yasmina Rezas humorvolles und bissig-ironisches Stück „Kunst“. Drei langjährige Freunde geraten in Streit – zunächst über den Wert des Gemäldes, das einer von ihnen für eine horrende Summe gekauft hat, bald über ihre gesamten Lebensentwürfe.
In der Stadthalle erklingt um 18.00 Uhr als Konzert zum Jahreswechsel Ludwig van Beethovens berühmte und heroische neunte Sinfonie, die in Chemnitz zu diesem Anlass Tradition ist.
Im Opernhaus locken Musik, Tanz und Show. Um 16.00 Uhr sehen Sie die letzte reguläre Vorstellung der Ballettrevue „Lampenfieber – It’s Showtime“: In der Geschichte eines Tanzsaals spiegeln sich nicht nur Tanzstile, sondern auch politische Entwicklungen und persönliche Schicksale aus einem ganzen Jahrhundert. Um 21.00 Uhr schließt sich „Lampenfieber – Die große Silvesterparty“ an: Sie feiern mit Begrüßungssekt, Pausenimbiss, reichhaltigem Büffet nach der Revue und Mitternachtssekt, zu Live-Musik und Disco-Hits können Sie das Tanzbein schwingen. Abgerundet wird der Abend durch ein großes Feuerwerk auf dem Theaterplatz zu „Star Wars“-Musik. Auch wenn Sie für die begehrte Veranstaltung im Haus keine Karte mehr ergattern, können Sie die Farbexplosion auf dem Platz genießen und sich zum Jahreswechsel zuprosten.

Überregionale Resonanz auf "Ein Maskenball"

Lob in Zeitungen und Radiosendern

Szene mit Maraike Schröter und Ho-Yoon Chung. Foto: Kirsten Nijhof
Die Premiere der Verdi-Oper „Ein Maskenball“ macht in Chemnitz, aber auch überregional Furore. In der eigenen Stadt schreibt die „Freie Presse“, dass vor allem die Solistinnen Maraike Schröter, Alexandra Ionis und Silvia Micu „die Inszenierung zum großen Erlebnis“ machen und der neue Generalmusikdirektor Guillermo García Calvo als Dirigent sie auch „zu einem musikalischen Genuss“ macht. Die „Morgenpost Chemnitz“ hebt die „großartige Leistung des Chors“ hervor.
Überregional spricht auch MDR Kultur von „Solisten in Höchstform“. Deutschlandfunk Kultur hebt Arila Siegerts „körperbetonte“ Inszenierung hervor. Das Online-Portal der „Neuen Musikzeitung“, nmz-online, macht auch auf den „spektakulären Raum“ aufmerksam, den der Bühnenbildner Hans Dieter Schaal geschaffen hat.

Erster Einblick in den "Maskenball"

Chorszene im Kurz-Video

Der Chemnitzer Opernchor in "Ein Maskenball". Foto: Kirsten Nijhof

Ein Chor-Auftritt gibt einen ersten szenischen Einblick in Arila Siegerts Inszenierung der Oper "Ein Maskenball" von Giuseppe Verdi, die am 2. Dezember 2017 im Opernhaus Chemnitz Premiere feiert.
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