Suche
Mehr Informationen zum vorherigen Bild zum nächsten Bild

Musicalpremiere im Opernhaus

I Do! I Do! - Das musikalische Himmelbett

Am Donnerstag, 23. Januar, feiert um 21.30 Uhr das berührende Zwei-Personen-Musical „I Do! I Do! – Das musikalische Himmelbett“ seine Premiere im Operncafé des Opernhauses Chemnitz.

Den Autoren Harvey Schmidt (Musik) und Tom Jones (Text) ist mit "I Do! I Do! - Das musikalische Himmelbett“ ein Klassiker des amerikanischen Musicaltheaters geglückt, der es 1966 als erstes Zwei-Personenstück an den New Yorker Broadway schaffte. In Songs voller Leidenschaft und Gefühl sowie schlagfertigen Dialogen, neu übersetzt von Holger Hauer, durchlebt ein Paar die Höhen und Tiefen einer Ehe, die vielleicht die besten Zeiten schon hinter sich hat – oder doch noch nicht?

In der Regie von Jasna Žarič und unter der musikalischen Leitung von Jeffrey Goldberg sind Katharina Baumgarten und Till von Orlowsky in den Rollen von Agnes und Michael zu erleben.

Weitere Zusatzvorstellung „Der Nussknacker“

31. Januar, 19.00 Uhr im Opernhaus Chemnitz

„Der Nussknacker“ von Peter Tschaikowsky gehört zu den Lieblingswerken vieler Ballettfreunde. Pünktlich zur Winterzeit brachte Ballettdirektorin Sabrina Sadowska eine romantische Neuinszenierung auf die Bühne des Opernhauses und ließ dabei die reiche Kultur- und Industriegeschichte der Stadt Chemnitz zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine besondere Rolle spielen. Die Resonanz beim Publikum war so überschwänglich, dass die bisherigen zehn Vorstellungen ausverkauft waren. Um der anhaltenden Kartennachfrage gerecht zu werden, haben die Theater Chemnitz erneut einen Vorstellungswechsel organisiert. Am Freitag, 31. Januar, wird es statt der ursprünglich geplanten Vorstellung „Das Rheingold“ nunmehr um 19.00 Uhr eine zusätzliche Vorstellung „Der Nussknacker“ geben.
 

Weitere Zusatzvorstellungen „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“

22. Januar 2020 + 28. Februar 2020 im Opernhaus Chemnitz

Seit der Premiere Anfang November 2019 ist die Kinderopernproduktion „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“ der Dauerbrenner im Spielplan. In den bisherigen stets ausverkauften Vorstellungen haben mehr als 3.500 kleine und große Zuschauer die Abenteuer der tapferen Feuerwehrmänner erlebt, deren Kaffee immer wieder kalt wird, weil sie keine Zeit für ihre verdiente Pause haben.

Für alle Fans gibt es nun zwei weitere Zusatzvorstellungen. Am Mittwoch, 22. Januar, 19.00 Uhr können erwachsene Zuschauer mit ihren eher größeren Sprösslingen dem vergnüglichen Geschehen auf der Bühne folgen, während der Freitag, 28. Februar, 18.00 Uhr wiederum für kleinere Kinder mit Mama und Papa oder Oma und Opa eine tolle Gelegenheit für einen Familienopernbesuch bietet.

Die ursprünglich an diesen beiden Tagen geplanten Vorstellungen der Ballettrevue „Lampenfieber – It’s Showtime“ entfallen zugunsten der „Feuerwehr“.

© Nasser Hashemi

Der Frieden

Komödie von Peter Hacks nach Aristophanes
STUDIOINSZENIERUNG

Die vier neuen Mitglieder des Schauspielstudios Chemnitz nehmen sich einer kühnen Frage an: Wie bringt man den Frieden zurück in die Welt? Dieser wurde nämlich geraubt und eingesperrt und zu lange schon tobt nun der Krieg. Doch ein schlauer Bauer schwingt sich auf einem Mistkäfer hinauf zum Olymp, um den Frieden zu befreien. Rätselhaft, dass dies nicht jedem gefällt!? Während ihn die Einen als Segensbringer und Held feiern, machen ihn die Anderen zum Staatsfeind Nummer Eins, denn der Krieg ist ein Riesengeschäft und mit der Rückkehr des Friedens würden manche Kassen leerbleiben.

Aristophanes (444 v. Chr. – 380 v. Chr.) schrieb diese Komödie im Alter von 23 Jahren, und dem Genre entsprechend kann man davon ausgehen, dass am Ende alles gut wird. Doch wie gut ist denn gut? Mitten in Kalten-Kriegs-Zeiten bearbeitete Peter Hacks (1928–2003) den Stoff zu einer scharfen und pointiert bissigen Fassung, die die Zeichen der Zeit brisant widerspiegelte. Ausgehend von Hacks' Fassung, die 1962 in der Regie von Benno Besson am Deutschen Theater (Ost-) Berlin uraufgeführt wurde, untersuchen die jungen Studierenden auf sinnlich-spielerische Weise heutige gesellschaftliche Positionen und stellen sich archaischen Themen wie Krieg und Frieden.

Auch in der Spielzeit 2019/2020 setzen wir die jahrzehntelange Studiotradition am Schauspiel Chemnitz fort. Vier Studierende der mit uns kooperierenden Hochschulen aus Linz und Zürich verbringen ihr letztes Studienjahr am Schauspielhaus, um als Teil des Ensembles zu lernen und sich auf ihr Berufsleben vorzubereiten. Ebenso setzen wir die erfolgreiche Kooperation mit der TU Berlin fort. Unter der Mentorschaft von Frank Hänig entwerfen Studierende des Masterstudiengangs Bühnenbild_Szenischer Raum Bühnen- und Kostümbilder zu dieser Produktion, von denen dann ein Konzept ausgewählt und realisiert wird.

In Kooperation mit der Technischen Universität Berlin  

Mit freundlicher Unterstützung

Mi
29.
Januar
Schauspiel
20:00 Uhr
© Nasser Hashemi

Treffen am Nachmittag

Kammerspiel von Henning Mankell
Deutsch von Hansjörg Betschart

Die Liebe – welches Schlachtfeld könnte leidenschaftlicher, wüster, liebevoller, freundschaftlicher, aber auch gemeiner und voller Tücken sein – egal wie alt man ist. Seit 60 Jahren ist das Paar verheiratet, seit 23 Jahren lebt es getrennt. Oder seit 24? Da fängt der Streit schon an, als die beiden sich wiedertreffen. Der Grund: Die Frau will sich, nach all den Jahren ohne ihn, nun auch offiziell scheiden lassen. Weil sie ihn nicht in der Nähe haben will, wenn sie stirbt. Weil sie nicht sterben will, bevor sie mit ihm fertig ist. Das jedenfalls sagt sie ihm, direkt und schonungslos, aber in aller Freundschaft. Er denkt gar nicht daran, sich scheiden zu lassen. Und so streiten die beiden Alten mit angezogener Handbremse: Man will den anderen verletzen, holt zu durchaus bösen verbalen Attacken aus, aber man will ihn nicht vernichten. Angesichts der Einsamkeit des nahenden Todes fehlt einem dafür vielleicht auch die Kraft. Die Stimmungen wechseln sprunghaft: Nur Augenblicke vergehen zwischen der Beichte eines Ehebruchs und der Erinnerung an den Heiratsantrag. Das Paar redet miteinander, zum ersten Mal seit Jahren – über die Namen ihrer Pillen, über Probleme beim Pinkeln und über die gemeinsamen Töchter. Ihr Dialog steckt voller Verletztheiten, aber auch voller Vertrautheit – und ja, noch immer voller Liebe ...

Treffen am Nachmittag erschien 2008 zunächst als Hörspiel und wurde 2012 am Societätstheater Dresden uraufgeführt. Den Autor Henning Mankell verbindet man zumeist mit dem Krimigenre und seinem kauzigen Kommissar Kurt Wallander. Mit dem Psychogramm Treffen am Nachmittag zeigte Mankell eine leisere Seite seines Könnens. Ein Stück, das großen Vorbildern folgt, wie z. B. August Strindbergs Totentanz oder dem Film Szenen einer Ehe von Ingmar Bergman, mit dessen Tochter Mankell in dritter Ehe verheiratet war.

Do
30.
Januar
Schauspiel
20:00 Uhr
© Nasser Hashemi

I Do! I Do! - Das musikalische Himmelbett

Ein Musical über das Heiraten
Musik von Harvey Schmidt
Buch und Gesangstexte von Tom Jones
Nach "The Fourposter" von Jan de Hartog
Deutsch von Holger Hauer (2019)

Wenn aus einem „Ich“ und einem „Du“ ein „Wir“ wird, folgt nach dem Ja-Wort „Ich will!“ („I do!“) und dem rauschenden Hochzeitsfest womöglich eine traumhafte Nacht im Himmelbett. Doch was, wenn dieses „Wir“ eines Tages in die Jahre kommt und man sich gegenseitig nur noch auf die Palme statt in den Siebten Himmel bringt? – Den Autoren Tom Jones und Harvey Schmidt ist mit I Do! I Do! (Das musikalische Himmelbett) ein Klassiker des amerikanischen Musicaltheaters geglückt, der es 1966 als erstes Zwei-Personen-Stück an den New Yorker Broadway schaffte. In Songs voller Leidenschaft und Gefühl sowie schlagfertigen Dialogen, jeweils neu ins Deutsche übertragen von Holger Hauer, durchlebt ein Paar die Höhen und Tiefen seiner einige Jahrzehnte währenden Ehe, die vielleicht die besten Zeiten schon hinter sich hat – oder doch noch nicht? Lust und Frust, Euphorie und Ehemüdigkeit, Turbulenzen und Langeweile wechseln sich ab. Jasna Žarić, seit der Spielzeit 2017/2018 Regieassistentin und Abendspielleiterin an der Oper Chemnitz, inszenierte u. a. an den Nationalopern in Sofia sowie Zagreb und gibt mit diesem intimen Kammerspiel ihr Chemnitzer Regiedebüt.

Do
30.
Januar
Oper
21:30 Uhr
© Nasser Hashemi
© Nasser Hashemi
© Nasser Hashemi

Der Nussknacker

Ballett von Sabrina Sadowska nach der Erzählung von E. T. A. Hoffmann
Musik von Peter Tschaikowsky

Welches Ballett könnte passender für die Weihnachtszeit sein als Der Nussknacker und welches Premierendatum wäre idealer als der Vorabend des ersten Advent? Die Ballettdirektorin Sabrina Sadowska und das Ballett Chemnitz bringen gemeinsam mit der Robert-Schumann-Philharmonie dieses Lieblingswerk vieler Ballettfreunde als Neuproduktion ins Chemnitzer Opernhaus. Dabei wird die Geschichte der Stadt eine nicht unerhebliche Rolle spielen: Sabrina Sadowska, gebürtige Schweizerin, die seit 2013 in Chemnitz lebt, war von Anfang an fasziniert von der Kulturgeschichte dieser Stadt, von den vielen Künstlern, die das Leben vor allem im 20. Jahrhundert geprägt haben, aber auch von der Industriegeschichte, von der großen Zahl an Erfindungen und davon, wie sich Industrielle schon damals für die Kulturförderung engagierten. Warum ihnen also nicht ein Denkmal auf der Bühne setzen, sich auf künstlerische Art vor ihren großartigen Leistungen verbeugen, zumal Tschaikowskys Vorlage einen idealen Rahmen dafür bietet?

Folgen Sie uns also auf eine Zeitreise ins Jahr 1904, zu einer Familie, die den Heiligen Abend in geselliger Runde mit befreundeten Künstlern, Fabrikanten und Wissenschaftlern verbringt. Die Erwachsenen erfreuen sich am Punsch, die Kinder an den Geschenken. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei dem Nussknacker zuteil, einem Geschenk von Patenonkel Drosselmeier – für die kleine Marie Liebe auf den ersten Blick. Sie muss ihn vor den neidischen Zugriffen ihrer Altersgenossen schützen und erlebt mit ihm zwischen Traum und Wirklichkeit aufregende Abenteuer im sächsischen Erfinderland …

Als Peter Tschaikowsky 1892 die Musik zu diesem Ballett komponierte, ahnte er sicher nicht, welche Freude kleine und große Zuschauer auch mehr als 125 Jahre später am federleicht-perlenden Tanz der Zuckerfee, am träumerisch-schwingenden Blumenwalzer und all den anderen bunten musikalischen Ideen haben würden.

Fr
31.
Januar
Ballett
19:00 Uhr
© Kirsten Nijhof

Das Rheingold

Vorabend zu dem Bühnenfestspiel "Der Ring des Nibelungen" von Richard Wagner

Die Rheintöchter werden von Alberich beobachtet. Als sie ihn zurückweisen, wandelt sich sein Liebesbegehren in Hass und der Nibelung raubt ihren Schatz – das Rheingold. Der aus dem Rheingold geschmiedete Ring verhilft Alberich zu Macht. Die Brüder Fasolt und Fafner haben für Wotan Walhall gebaut und fordern die dafür versprochene Freia. Wotan bereut den Handel und sucht mit Loge nach einer Alternative. Fasolt und Fafner erklären sich bereit, Freia für Alberichs Schatz einzutauschen. Es gelingt Wotan und Loge, mit Mimes Tarnhelm Alberich das Rheingold abzunehmen; Alberich sieht sich überlistet und verflucht den Ring. Wotan beabsichtigt, das Rheingold ohne die beiden wertvollsten Stücke, Tarnhelm und Ring, an Fafner und Fasolt auszuhändigen. Die beiden bestehen auf Einhaltung der Vereinbarung und fordern den gesamten Schatz. Erdas Warnung vor dem Fluch des Rings lässt Wotan einwilligen. Als erste Opfer des Fluchs geraten Fafner und Fasolt über das Rheingold in Streit; Fafner erschlägt seinen Bruder. Wotan kann Walhall in Besitz nehmen. Das Flehen der Rheintöchter um das geraubte Gold verhallt.

Am Anfang von Richard Wagners Der Ring des Nibelungen steht das Begehren. Alberichs Griff nach den Rheintöchtern ist der Impuls, der die Rheingold-Erzählung als einen Mechanismus wachsenden Chaos in Gang setzt. Reflexhafter Motor dieses Mechanismus ist die Enttäuschung. Zweimal endet Alberichs Begehren enttäuschend: Liebe und Macht werden ihm versagt. Es bleibt ihm nur der Fluch. Wagner gelingt mit dem Beginn seiner Tetralogie ein in der Musikgeschichte einzigartiges Vexierbild: Den musikalischen Topos der Welten-Entstehung verwendet Wagner täuschend echt und komponiert mit dem Rheingold die Anti-Schöpfung als einen sich entfaltenden Kosmos der Zerstörung.

Verena Stoiber studierte Regie in München, arbeitete als Regieassistentin an der Oper Stuttgart vornehmlich mit Jossi Wieler und Calixto Bieito zusammen. 2014 gewann sie den Ring Award in Graz. Anschließend inszenierte sie die Uraufführung von Konrad Boehmers Sensor an der Deutschen Oper Berlin, Rigoletto am Staatstheater Nürnberg, das Händeloratorium Israel in Egypt im Rahmen der Winteroper in Potsdam sowie Tristan und Isolde an der Oper Graz.

Aufführung mit deutschen Übertiteln 

Gefördert von 

DAS RHEINGOLD (The Rhine-Gold)
The preliminary evening of “Der Ring des Nibelungen” (The Ring of the Nibelung) by Richard Wagner

The Rhinemaidens are being pursued by the Nibelung, Alberich. As they reject him, his passion turns into hate and the Nibelung steals their treasure - the Rhinegold. A ring is forged from of the Rheingold and helps Alberich to attain power. The giants Fasolt and Fafner have constructed Valhalla for Wotan and demand the promised Freia in return for their work. Wotan regrets his promise and with the help of Loge, they seek an alternative. Fasolt and Fafner agree to take Alberich’s treasure in exchange for Freia. Wotan and Loge, using Mime’s magical helmet, the Tarnhelm, succeed in taking the Rhinegold from Alberich. Alberich, realizing he has been outwitted, casts a curse on the ring. Wotan plans to hand over the Rhinegold to Fafner and Fasolt without its two most valuable pieces, the Tarnhelm and the Ring. The brothers insist on adhering to the agreement and demand the entire treasure. Erda’s warning of the curse on the ring makes Wotan agree. An argument over the Rhinegold breaks out between Fafner and Fasolt, who become the first victims of the curse. Fafner slays his brother and Wotan takes possession of Valhalla. The mourning of the Rhinemaidens over the stolen gold fades into darkness.

At the beginning of Richard Wagner’s Der Ring des Nibelungen desire is in the foreground. Alberich’s yearning for the Rhinemaidens spurs the Rheingold narrative into a mechanism of growing chaos. The drive behind this mechanism is disappointment. Twice, Allberich’s desires end in disappointment: he is denied both love and power. All he is left with is the curse. Wagner succeeded in making the beginning of his tetralogy a unique juxtaposition in music history: he used the musical topos of the origin of the world in a deceptively authentic way and composed the anti-Creation as an unfolding cosmos of destruction.

Verena Stoiber studied directing in Munich and later worked as an associate director for the Oper Stuttgart, where she collaborated primarily with Jossi Wieler and Calixto Bieito. In 2014 she won the Ring Award in Graz. She then went on to stage the world premiere of Konrad Boehmer’s Sensor at the Deutsche Oper in Berlin, Rigoletto at the Staatstheater Nürnberg, Handels Oratory Israel in Egypt for the Winteroper in Potsdam, as well as Tristan und Isolde at the Oper Graz.

Performance with German supertitles.

Fr
31.
Januar
Oper
19:00 Uhr
Die Theater Chemnitz werden mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.
Sparte auswählen

Was suchen Sie?

Suche schließen
Exit