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Premiere: "Als wir entdeckten, dass die Erde flach ist"

Uraufführung einer Produktion unseres Theater Jugend Clubs

Am Freitag den 14. Februar um 20:00 Uhr feiert das Stück "Als wir entdeckten, dass die Erde flach ist" auf der Bühne des Ostflügels im Schauspielhaus Premiere.

Inspiriert von ihren eigenen Recherchen, Gesprächen und Improvisationen nähern sich die Jugendlichen des TJC in ihrer aktuellen Produktion einer spannenden Themensetzung, ringen um die Wahrheit und Glaubwürdigkeit vermeintlicher Fakten und spielen nicht zuletzt auch mit der Transparenz von Informationen, indem sie entscheiden, wer was sehen darf – oder eben nicht.

Im beschaulichen Klein-Garnitz ist die Welt noch in Ordnung. Die Dorfgemeinschaft hält fest zusammen, die Verhältnisse sind zufriedenstellend und so, wie sie immer schon waren, auf den Wetterbericht ist auch Verlass und gemeinsam fiebert man der anstehenden Bürgermeister*in-Wahl entgegen. Doch dann kommt die Wahrheit nach Klein-Garnitz und plötzlich ist nichts mehr so, wie es scheint.

Gastspiel-Wochenende im Theater Chemnitz

Am Wochenende 15. und 16. Februar laden die Theater Chemnitz zu drei Gastspielen ganz unterschiedlicher Couleur ein.

Den Anfang macht am 15. Februar, 19.30 Uhr im Schauspielhaus die aus Film und TV bestens bekannte Schauspielerin Hannelore Hoger mit ihrem musikalisch-literarischen Abend „Briefe und andere Geschichten über die Liebe“.

Der Abschiedsbrief gilt als zeitloses Mittel, sich von einer verlorenen Liebe zu lösen und sie Revue passieren zu lassen. Alle Autorinnen – Simone de Beauvoir, Agnes von Kurowsky, Marlene Dietrich, Alma Mahler-Werfel u. a. (herausgegeben in einem Buch von Sibylle Berg) –, berühmte und gänzlich unbekannte, schreiben mit dem einen Ziel: Das Leiden an der Liebe zu beenden. Ebenfalls kommen Alexander Kluges „Fifi“ und Kurt Tucholsky mit „Colloquium in utero“ und „Das Lottchen“ zu Wort. Hannelore Hoger liest gefühlvoll und verzweifelt, sarkastisch und sanft die Worte aus Wut und Trauer, bangender tiefer Liebe und Hoffnung. Dazu spielt der Pianist Siegfried Gerlich Werke von Robert Schumann, George Gershwin und Claude Debussy.

Wer es fröhlicher mag, ist am 15. Februar, 20.00 Uhr im Opernhaus gut aufgehoben: Unter dem Titel „ABBA Jetzt!“ zelebrieren die Entertainer Tilo Nest, Hanno Friedrich und Alexander Paeffgen einen mitreißenden Tribut an die schwedischen Popgötter. Ob geliebt oder gehasst, an der Übergruppe ABBA kommt keiner vorbei. Durch das erfolgreiche Musical „Mamma Mia!“ und den daraus entstandenen Film erhielten die Songs der Schweden endgültig den Status eines Weltkulturerbes.

Mit “ABBA jetzt!“ liefert das Trio Nest/Friedrich/Paeffgen eine ganz eigene musikalisch-kabarettistische Antwort auf diese Begeisterung. Im würdevollen Frack präsentieren der Theaterstar Tilo Nest (Berliner Ensemble), der TV-Schauspieler Hanno Friedrich (SAT1 „Sechserpack“) und der Pop-Professor Alexander Paeffgen (Pop-Akademie Baden-Württemberg) am Piano die Hits der Schweden als einen atemberaubenden Ritt durch alle musikalischen Genres, wunderbar komisch und immer überraschend anders.

Am 16. Februar, 15.00 Uhr ist der Dresdner Sänger und Moderator Gunther Emmerlich zu Gast im Opernhaus. Gemeinsam mit der Michael-Fuchs-Band präsentiert er in seinem Programm „Die Welt und ich – 70 Jahre Emmerlich“ eine Rückschau auf eine lange und erfolgreiche Künstlerkarriere und kreiert ein Event, so bunt wie sein Leben: musikalisch – heiter – spannend. „Ich setze mein kleines Leben ins Verhältnis zur großen Welt.“ Das Programm ist eine musikalische Zeitreise, pointiert, heiter, lakonisch mit witzigen Bezügen, Geschichten und Anekdoten zum eigenen Leben, gewürzt mit einer großen Auswahl verschiedenster Musikstile wie Evergreens, Swing, Rock’n’Roll, Musicalhits und Chansons – Hits der Monkees, der Beatles, von Bill Haley, Elvis Presley sowie aus „My Fair Lady“, „Der Bettelstudent“ und „Anatevka“. Ein fulminanter Abend mit einem der vielseitigsten Sänger Deutschlands.

Uraufführung im Figurentheater

„Juri – Die erste Reise“ 108 Minuten Zukunft

Mit 108 Minuten Zukunft ist das Stück „Juri – Die erste Reise“ von Annalena Küspert unterschrieben, das am Samstag, 8. Februar 2020, 16.00 Uhr im Figurentheater Chemnitz Uraufführung feiert und sich an Kinder ab acht Jahren wendet.

Wie wird sich die Welt in 100 Jahren verändern? Sind interplanetare Reisen und die Gestaltung neuer, kollektiver Lebensräume im Kosmos utopisch weit weg oder greifbar nah – und wie werden bzw. wollen wir leben? Danach fragt die Schweizer Autorin Annalena Küspert in ihrem Stück „Juri – Die erste Reise“, das als Auftragswerk für das Figurentheater Chemnitz entstand. Den atmosphärischen Sound zu diesem Ausflug in die Zukunft schrieben die Chemnitzer Klangkünstler KOKORO & SOLSTIK. In der Regie von Tobias Eisenkrämer spielen Karoline Hoffmann, Mona Krueger und Matthias Redekop.

 

 

© Nasser Hashemi

The Silent

Ein Abend mit Songs von Leonard Cohen
URAUFFÜHRUNG

Vom Vater hatte er das untrügliche Gespür für Anzüge geerbt, von der Mutter neben dem Gefühl unerschütterlicher Liebe eine Neigung zur Depression. Leonard Cohen wurde am 21. September 1934 geboren und wuchs in den geordneten Verhältnissen eines wohlhabenden jüdischen Elternhauses in Montreal auf. Mit vierzehn beschäftigte er sich intensiv mit Hypnose, um zum ersten Mal eine Frau nackt zu sehen. Mit ähnlicher Energie verfolgte er das Ziel, Schriftsteller zu werden. Cohen studierte Englische Literatur an der McGill University Montreal, umgab sich mit Dichtern wie Irving Layton, brachte 1956 seinen ersten Gedichtband Let Us Compare Mythologies heraus und wurde über Montreal hinaus bekannt. Er versuchte dann sein Glück in New York, kehrte zurück, schrieb wie ein Besessener, etablierte die Four Penny Art Gallery und trug seine Gedichte zu Jazzmusik vor. Aber die Unruhe der Wanderjahre blieb, nicht nur auf seinen nächtlichen Streifzügen durch die Straßen Montreals. Es zog ihn nach London, wo ihm seine Wirtin Mrs. Pullman täglich drei Romanseiten abforderte, und weiter auf die griechische Insel Hydra. Dort waren die Tage am Meer bestimmt vom Schreiben und Baden, von spiritueller Suche und der Libertinage sexueller Revolution. Auf der Insel lernte er auch seine wohl bedeutendste Muse, Marianne Ihlen, kennen. Dennoch zog es ihn weiter. Nach Havanna, wo ihn seine Mutter 1961 während der Kuba-Krise rettete, und wieder nach New York. Schließlich legte er 1967 sein erstes Album Songs of Leonard Cohen vor – mit jenem Sound, der bis heute nachhallt.

Der 2016 verstorbene Meister sehnsuchtsvoller Melancholie konnte mit seinen Versen und seiner Stimme direkt in die Seele singen. Viel war und ist von ihm zu lernen: an Empathie und Respekt, an Gespür für die Schönheit und die Tragik des Lebens.

Di
18.
Februar
Schauspiel
20:00 Uhr
Die Theater Chemnitz werden mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.
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