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© Dieter Wuschanski

Die Gänsemagd

Märchen mit einer falschen Prinzessin nach den Brüdern Grimm von Andrea Czesienski
URAUFFÜHRUNG

Noch jung an Jahren, heißt es für die Königstochter Abschied nehmen von ihrer Mutter. Begleitet von ihrem geliebten sprechenden Pferd Fallada und einer Magd muss sie sich auf eine weite und gefährliche Reise zu ihrem künftigen Gemahl, dem Prinzen, begeben. Unterwegs stellt sich jedoch heraus, wie wenig die Prinzessin von der Welt weiß. Unbedacht verliert sie das magische Taschentuch ihrer Mutter und kann sich gegen die selbstbewusste Magd nicht behaupten. Diese wird immer unverschämter und zwingt sie schließlich, Pferd und Kleider zu tauschen. Wer erkennt schon eine Prinzessin, wenn sie keine königlichen Gewänder trägt? Als falsche Prinzessin reitet die Magd auf Fallada zum Königshof und wird allseits als Braut des Prinzen gefeiert. Die echte Prinzessin aber muss sich arm und verlassen als Gänsemagd verdingen. Wären da nicht der alte König und ein wundersam sprechender Pferdekopf, der Betrug würde niemals aufgedeckt werden ...

Das Märchen von der jugendlichen Königstochter und ihrer Magd erzählt von einer Erfahrung, die bereits alle Kinder teilen. Sei es mit Beginn des Kindergartens, der Schule oder in einem neuen Zuhause, alle mussten sich schon in einer neuen Umgebung zurechtfinden. Welche Regeln herrschen da? Wer ist gut zu mir? Was ist erlaubt? Was nicht? Und was macht mich eigentlich zu dem, der ich bin? – Das Team um Regisseurin Ines Heinrich-Frank, bekannt durch die wunderbare und preisgekrönte Inszenierung Die goldene Gans, nimmt sich in dieser Spielzeit des Märchens von der Gänsemagd an.

Mo
18.
November
Figurentheater
09:30 Uhr

Vertragsverlängerung für GMD Guillermo García Calvo

bis Ende der Spielzeit 2022/2023

Guillermo García Calvo hat seinen Vertrag als Generalmusikdirektor der Theater Chemnitz und der Robert-Schumann-Philharmonie bis zum Ende der Spielzeit 2022/2023 verlängert.
Seit Beginn der Spielzeit 2017/2018 ist GMD Guillermo García Calvo an den Chemnitzer Theatern tätig. Seither widmet er sich in gleichem Maße den Konzerten und den Opernproduktionen, wobei vor allem seine große Leidenschaft für das Schaffen Richard Wagners zum Tragen kommt. Seine musikalischen Leitungen der Neuproduktionen des Ring des Nibelungen sorgten überregional für Aufmerksamkeit und Begeisterung. Die über die vergangenen Jahre gewachsene vertrauensvolle und fruchtbare Zusammenarbeit mit den Musikerinnen und Musikern der Robert-Schumann-Philharmonie führte zu großer gegenseitiger Wertschätzung und zu eindrucksvollen künstlerischen Ergebnissen.
„Es ist für uns eine große Freude, dass wir bereits jetzt die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Guillermo García Calvo vereinbaren konnten“, sagt Dr. Christoph Dittrich, Generalintendant der Theater Chemnitz. „Die zahlreichen Erfolge in Oper und Konzert an unserem Haus sind getragen von seinem internationalen Renommee und einer menschlich charismatischen Ausstrahlung, die Künstler und Publikum gleichermaßen schätzen. Wir sehen damit das Musiktheater und die Robert-Schumann-Philharmonie künstlerisch für die nächsten Spielzeiten hervorragend aufgestellt.“

Theaterpreis "DER FAUST" für Regisseurin der Chemnitzer "Götterdämmerung"

Elisabeth Stöppler ausgezeichnet

Preisträgerin Elisabeth Stöppler. Foto: Oliver Kern Fotografie
Preisträgerin Elisabeth Stöppler. Foto: Oliver Kern Fotografie
"Der Faust"-Preisverleihung. Foto: Oliver Kern Fotografie
"Der Faust"-Preisverleihung. Foto: Oliver Kern Fotografie

Wir freuen uns riesig, gratulieren Elisabeth Stöppler herzlich zum diesjährigen Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie Regie Musiktheater und danken ihr sowie allen Beteiligten für die wunderbare Inszenierung von Richard Wagners Götterdämmerung in der Oper Chemnitz.

3sat-Bericht
Zum Stück

Festival "Aufstand der Utopien"

6. bis 10. November im Schauspielhaus und an anderen Orten

Nur wenn wir uns verschiedene Utopien vorstellen, können wir bessere Entscheidungen für die Gegenwart treffen. Nachdem wir im Jahr 2018 mit dem Festival Aufstand der Geschichten vor allem in die Vergangenheit geschaut haben, ist es nun an der Zeit, über Zukunftsfragen ins Gespräch zu kommen.

Die Theater Chemnitz richten zusammen mit dem Modellprogramm neue unentd_ckte narrative des ASA-FF e.V. den Blick in die Zukunft, auf Utopien und Dystopien: Welche Erzählungen prägen unsere Vorstellungen von der Zukunft und welche Rolle spielen diese für aktuelle Herausforderungen? Zahlreiche künstlerische Kreativformate, Präsentationen und Gespräche werden in einem umfassenden Festivalprogramm gebündelt. Verschiedene Experimentier- und Begegnungsräume in der Stadt bieten die Gelegenheit, in gegenseitigen Austausch zu treten und gemeinsam an neuen erzählungen zu arbeiten.

Im eigens eingerichteten Festivalzentrum im Chemnitz Open Space der Kunstsammlungen werden neue Regeln, Rituale und Bräuche der künftigen Chemnitzer Gesellschaft erprobt. Zudem bringen wir das international preisgekrönte Gastspiel Invited der Tanzkompanie Ultima Vez aus Brüssel in die St. Markuskirche. Am 6. und 7. November um 19.00 Uhr lassen Choreograf Seppe Baeyens und sein generationsübergreifendes Ensemble dort ein utopisches Miteinander zwischen Tänzer*innen und Publikum entstehen. Außerdem beteiligen sich die Theater Chemnitz mit mehreren Produktionen: Im Schauspiel Chemnitz hat am 8. November, 20.00 Uhr die Freundliche Übernahme im Ostflügel Premiere, mit Mefistofele_Utopie bespielt die Oper Chemnitz am 6. und 8. November jeweils um 21.30 Uhr den Club Nikola Tesla und das Figurentheater Chemnitz gestaltet ein theaterpädagogisches Zukunftslabor zur Inszenierung Juri im Festivalzentrum hinter dem Karl-Marx-Monument. 

Programm Aufstand der Utopien

Die Theater Chemnitz werden mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.
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