Suche
Mehr Informationen zum vorherigen Bild zum nächsten Bild

Wenn Herr Kumul singt

Solo von Eva und Paul Schmidtchen Uraufführung

Frau Igel lebt schon ihr ganzes Igelleben in einem großen Wald und fühlt sich hier pudelwohl: Hier kennt sie jeden Baum und jeden Stein. Im Sommer leuchten die Blätter und Bäume saftig grün, die ganze Welt ist sonnendurchflutet und in der Nachbarschaft regt sich das Leben. Erst im Herbst wird ganz langsam alles kalt und grau. Dann zieht Frau Igel jedes Jahr los, um Futter zu sammeln und sich auf ihren wohlverdienten Winterschlaf vorzubereiten. Eines Tages findet sie unter einem Busch ein buntes Knäuel. Sie hält es für so ein Obstdings, doch ehrlich gesagt hat sie so etwas Seltsames noch nie gesehen. Und obwohl Frau Igel Obst nicht mag, nimmt sie es mit, denn es riecht gut und ein wenig neugierig ist sie schon. Zu Hause im Warmen aber erwacht das Bündel und entpuppt sich als verletzter Vogel. Und was für einer! Er muss sich verirrt haben, das steht fest. Sein Gefieder ist bunter und weicher als das der anderen und seine Sprache klingt ganz anders und fremd. „Kumul“ ist das einzige Wort, das Frau Igel versteht, wenn er auf sich zeigt und so nennt sie ihren neuen Mitbewohner fortan Herr Kumul. Nach und nach päppelt sie ihn wieder auf. Und während es draußen kälter und kälter wird, wirbelt Herr Kumul ihr Leben ordentlich durcheinander. Doch schließlich steht der Winter vor der Tür… In ihrer aktuellen Produktion für das Figurentheater Chemnitz entführen uns Eva und Paul Schmidtchen mit Tischpuppen und einer Spielerin in eine andere Welt und erzählen von der wunderbaren Chance, die darin liegt, sich und seinen Alltag dem unbekannten Neuen zu öffnen.
Mi
17.
Januar
Figurentheater
09:30 Uhr

Nur noch zwei Jacques-Brel-Chansonabende

16.01. und 14.02.2018

Grégoire Gros als Jacques Brel
Nur noch zweimal im Schauspielhaus-Foyer: der Chansonabend „Ne me quitte pas“ mit Liedern von Jacques Brel (gespielt von Grégoire Gros, Foto). Die beiden Gelegenheiten, den Abend zu erleben: am 16.01. sowie zum letzten Mal am 14.02.2018. Am besten gleich in den Terminkalender eintragen!

"Rinaldo" wieder da

ab 20.01. im Opernhaus

Andreas Beinhauer in "Rinaldo".

Der Publikumsrenner "Rinaldo" von Georg Friedrich Händel kehrt am 20. Januar auf die Chemnitzer Opernbühne zurück. Regisseur Kobie van Rensburg hat mit seiner fantasievollen Inszenierung bewiesen, wie gut Barockmusik mit neuesten Techniken des Films harmonieren kann, so dass die Sänger beim Singen scheinbar fliegen, kopfstehen, reiten und schwimmen können.

Rudolf-Kempe-Ausstellung im Opernhaus

beim Vorstellungsbesuch zu besichtigen

Rudolf Kempe

Am 28. Januar 2018, zum 4. Kammermusikabend, wird die Orchesterakademie im Rahmen eines Festaktes umbenannt. Namensgeber ist der Dirigent Rudolf Kempe, der von 1945 bis 1948 in Chemnitz als Generalmusikdirektor tätig war und von hier aus seine internationale und vielbeachtete Dirigentenlaufbahn antrat. Er war nicht nur am Wiederaufbau des Chemnitzer Musiklebens nach dem Krieg beteiligt, sondern half mit Engagement und großen Visionen über die traumatische Krisenzeit hinweg. Jener Geist soll wiedererweckt und den jungen Musikerinnen und Musikern auf ihrem Weg mitgegeben werden.

Schon ab 10. Januar kann bis zum 3. März 2018 eine Ausstellung über Rudolf Kempe im 1. Rangfoyer des Opernhauses besichtigt werden. Zugänglich sind die Bild-Text-Tafeln für Vorstellungsbesucher zu den üblichen Öffnungszeiten des Hauses, eine Stunde vor Vorstellungsbeginn und während der Pausen.

Sparte auswählen

Was suchen Sie?

Suche schließen
Exit