Felix Rohleder
Der Bassbariton Felix Rohleder gehört seit der Spielzeit 2022/2023 zum Ensemble der Theater Chemnitz. Hier war er bereits als Escamillo in Carmen, als Colline in La Bohème, als Sparafucile in Rigoletto, als Vater in Hänsel und Gretel sowie in vielen weiteren Partien zu erleben.
Zuvor war er zwei Jahre lang Mitglied des Opernstudios der Theater Chemnitz und studierte an der
Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden in der Klasse von Jörg Hempel. Ebenso wurde er von KS Olaf Bär im Liedgesang und von Britta Schwarz im Oratorienfach unterrichtet. Verschiedene Meisterkurse u. a. bei KS Georg Zeppenfeld, Regina Werner-Dietrich, Thomas Quasthoff, Jukka Rasilainen und Bo Skovhus ergänzen seine Ausbildung. Ab dem Jahr 2024 setzt er seine Studien mit einem Meisterschülerstudium bei KS Roland Schubert fort. Bereits während seines Gesangsstudiums debütierte Felix Rohleder in verschiedenen Rollen auf der Opernbühne, u. a. als Masetto in Mozarts Don Giovanni, als Figaro in Mozarts
Le nozze di Figaro und als Diktator in Ernst Kreneks Der Diktator. Weiterhin konnte er als Solist in der Dresdner Konzertreihe Kantaten im Palais unter Leitung von Hans-Christoph Rademann wichtige Erfahrungen im Bereich der barocken Aufführungspraxis sammeln.
Neben seiner Arbeit als Opernsänger ist er regelmäßig im Konzertfach zu erleben und konnte so vielerorts auf sich aufmerksam machen. Felix Rohleder ist Solist beim inklusiven Ensemble Sing&Sign, welches Musik von Johann Sebastian Bach durch die Verwendung der Gebärdensprache für hörbeeinträchtigte Menschen erlebbar macht. Ein Höhepunkt dieser Arbeit war das Eröffnungskonzert des Leipziger Bachfestes 2024 mit einer barrierefreien Johannes-Passion. Eine besondere Begeisterung hegt er für das Kunstlied, so sind Liederabende ein häufiger Bestandteil seines Kalenders. Regelmäßig arbeitet er hierfür mit den Pianisten Daniel Heide, Alexander Schmalcz, Michael Schütze und Ulrich Vogel zusammen. Felix Rohleder ist Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes Dresden und der Internationalen Sächsischen Sängerakademie.
Foto: Nasser Hashemi