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ZUM LETZTEN MAL

Die Fledermaus

Operette von Johann Strauß
Libretto von Carl Haffner und Richard Genée

04.
Jun
Sonntag
 
 

Gabriel von Eisenstein hat vor einiger Zeit seinen Freund, den Notar Dr. Falke, nach einem Faschingsball blamiert. Nun will sich Falke an Eisenstein rächen und inszeniert eine Revanche, die mit ihren Irrungen und Wirrungen nicht nur das Gefühlsleben Eisensteins durcheinander bringt. Er lädt Eisenstein auf einen Ball ein und präsentiert ihm dort eine feurige ungarische Gräfin. Eisenstein tappt prompt in die Falle und erkennt viel zu spät, dass sich hinter der Maske der schönen Ungarin seine eigene Frau verbirgt …

Die Fledermaus ist so klassisch wie der Nibelungenring Wagners.“ Mit diesen Worten beschrieb der Dirigent Hans von Bülow jenes Werk, das als die Operette schlechthin gilt und sich seit mehr als 140 Jahren ungebrochener Beliebtheit beim Publikum erfreut. Dabei waren sich die Wiener anfangs uneins darüber, ob sie die dritte Operette ihres geliebten „Schani“, wie Johann Strauß Sohn genannt wurde, gut finden sollten oder nicht. In einem Artikel im Wiener Fremdenblatt war zu lesen: „Ein starkes Stück Frivolität muss man freilich in Kauf nehmen; wenn zum Beispiel ein fremder Mann in Gegenwart der von ihm verehrten Frau den Rock auszieht und sich in den Schlafrock des ausgegangenen Hausherrn wirft, oder wenn ein ordentlicher Gentleman auf dem Maskenballe dicht an den Busen seiner Dulcinea geschmiegt mit der Uhr ihre Herzschläge abzählt. So finden wir das mehr gemein als pikant.“

Johannes Pölzgutter, der Regisseur der neuen Chemnitzer Fledermaus, stammt aus Wien. Er sammelte erste Theatererfahrungen an der Wiener Volksoper und am Luzerner Theater, bevor er als freischaffender Regisseur für verschiedenste Musiktheaterproduktionen verantwortlich zeichnete. So inszenierte er Werke wie Händels Alcina, Donizettis Don Pasquale, Rimski-Korsakows Der goldene Hahn, Verdis Falstaff, Puccinis La Bohème und Madama Butterfly, Madernas Satyricon sowie Sondheims Sweeney Todd.

 

 
04.
Jun
Sonntag
15.00 Uhr
 
Gabriel von Eisenstein
Adele, deren Stubenmädchen
Dr. Falke, Notar
N. N.
Dr. Blind, Advokat
Frank, Gefängnisdirektor
Prinz Orlofsky
Alfred, Tenor
Ida, Adeles Schwester
Frosch, Gefängniswärter
Melanie
Andrea Ahrens
Antje Gebhardt-Randazzo
Faustine
Beate Dimitrova
Elisabeth Kraus
Felicita / Minni
Christiane Barth
Babett-Jaqueline Bode
Natalie / Hermine
Kathrin Schulz
Jung-Eun Park
1./3. Diener
Mathias Kunze
Soon-Mi Choi
2./4. Diener
Harald Meyer
Gyung-Ha Choi
Mitglieder des Balletts Chemnitz
Chor der Oper Chemnitz
Damen und Herren der Statisterie
Robert-Schumann-Philharmonie
 
Spielort
Dauer
3 h
Spielpause
eine Pause
Altersempfehlung
ab 12 Jahren
Premiere
02.06.2018
Wiederaufnahme
14.05.2023
 

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Stimmen

Nürnberger Nachrichten | Michael Vieth | 06.07.2019

Schon in der Ouvertüre lässt der junge Wiener Regisseur Johannes Pölzgutter die knisternde Spannung im Haus des lebenslustigen Gabriel von Eisenstein anklingen. (…) Geschickt baut Pölzgutter den Spannungsbogen zwischen häuslichem Alltag, rauschendem Festtrubel und Katzenjammer in der Gefängniszelle, zeichnet liebevolle Porträts der Figuren und ihrer Schwächen. Nikolaus Weberns bunte Bühne setzt mit kleinen Ausstattungsdetails – Adeles Kopfhörer, Rosalindes ‚Echo‘-Trophäe, die blauen Müllsäcke – gleichsam moderne wie satirische Akzente. (…) Die Robert-Schumann-Philharmonie unter der umsichtigen Leitung von Jakob Brenner musiziert diese ‚Fledermaus‘ auf staunenswert hohem Niveau, in einer wienerisch anmutenden Weise, die rundum zu verführen weiß. (…)

Freie Presse | Torsten Kohlschein | 05.06.2018

(…) Im Kern geht es um eine Gesellschaft, in der nichts ist, wie es scheint, in der praktisch jeder den anderen betrügt, zumindest aber in irgendeiner Form Dreck am Stecken hat. Das war und ist die Aussage dieser Operette, die muss man nicht hineindeuten. Und so trat sie denn auch bei der relativ konventionellen Inszenierung von Johannes Pölzgutter aufs Feinste zutage. (…) Reto Rosin ist die Rolle des Eisenstein auf den Leib geschneidert, und man spürt förmlich, wie angesichts der geheimnisvollen ungarischen Gräfin ein anderes Organ seinem Gehirn das Denken abnimmt. So sind sie, die Männer! (…) Alle agieren stimmlich wie schauspielerisch grandios. All das wäre aber nur der halbe Spaß ohne den bestens disponierten, agilen Chor, der an Verständlichkeit wie Präzision keine Wünsche offenlässt, ebenso wenig wie die Robert-Schumann-Philharmonie unter Generalmusikdirektor Guillermo García Calvo. (…)

Morgenpost Chemnitz | Victoria Winkel | 04.06.2018

Fledermaus so erfrischend schön wie lange nicht
(…) eine grandiose Premiere.
(…)
Johannes Pölzgutters Inszenierung ist modern, frisch und knallig bunt. Reto Rosin spielt Lebemann Eisenstein mit viel Körpereinsatz (…). Den rachsüchtigen Notar spielt Georg Streuber, der sichtlich Spaß an den Intrigen hat. Katharina Boschmann rockt als Stubenmädchen und bringt frischen Wind in die Szenerie. Abgerundet wird die Inszenierung durch ein insgesamt gut aufgelegtes Ensemble und eine zauberhafte Balletteinlage.
Die musikalische Leitung hat Guillermo García Calvo inne, der sich schon nach der Ouvertüre über die ersten Bravos freuen konnte. Es sollten nicht die letzten bleiben. Das Publikum feierte die Operette mit frenetischem Applaus.
(…)

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