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Frank Dupree

Frank Dupree Dirigent PianistPhoto: Marco Borggreve

Frank Dupree, Gewinner des International Classical Music Award und des OPUS Klassik, ist einer der vielseitigsten Pianisten und Dirigenten der jüngeren Generation. Mit seiner ansteckenden Energie und unbändigen Spielfreude begeistert er das Publikum als Solist mit erstklassigen Orchestern, als Play/Direct-Künstler, Dirigent sowie als Jazz-Pianist des Frank Dupree Trios. Seine Aufnahmen der Klavierkonzerte von Nikolai Kapustin sorgen international für Aufsehen, so nennt sie etwa die New York Times „one of the most entertaining and put-on-repeat recording of the year“.

Die Saison 2025/2026 umfasste Debüts mit der BBC Philharmonic, Royal Liverpool Philharmonic, dem Royal Scottish National Orchestra und Malaysian Philharmonic Orchestra. Er hat u. a. wieder mit dem Philharmonia Orchestra, der NDR Radiophilharmonie, den Dortmunder Philharmonikern und der Bodenseephilharmonie Konstanz zusammengearbeitet. Er kehrte für Kammermusikprojekte zu den Festivals in Verbier und Luzern zurück und trat mit dem Frank Dupree Trio beim Music in PyeongChang Festival in Südkorea sowie mit der Perkussionistin Vivi Vassileva im Münchner Prinzregententheater auf. Frank Dupree ist seit 2023 künstlerischer Partner des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn und leitet dort jede Saison mehrere Projekte als Dirigent und Solist.

In jüngster Zeit arbeitete er mit renommierten Dirigenten wie Sir Antonio Pappano, Santtu-Matias Rouvali und Patrick Hahn sowie mit Orchestern wie dem London Symphony Orchestra, London Philharmonic Orchestra, der Royal Northern Sinfonia, dem hr-Sinfonieorchester, SWR Symphonieorchester, der SWR Big Band, den Essener Philharmonikern, der Staatskapelle Weimar, dem Orchestre national d'Île-de-France, Orchestre Philharmonique du Luxembourg und Orchestre Philharmonique Royal de Liège sowie den Symphonieorchestern von Göteborg, Trondheim und Malmö, dem Auckland Philharmonia Orchestra und der Sinfónica Nacional de México zusammen. 

Er trat beim Schleswig-Holstein Musik Festival, Beethovenfest Bonn, Heidelberger Frühling, Kurt Weill Fest, Kissinger Sommer, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern sowie in renommierten Konzertsälen wie dem New Yorker Lincoln Center, der Royal Albert Hall, Wigmore Hall, Elbphilharmonie Hamburg, Philharmonie de Paris, dem Konzerthaus Berlin, der Philharmonie Essen, dem Konzerthaus Dortmund sowie dem Festspielhaus Baden-Baden auf.

Frank Dupree ist ein passionierter Kammermusiker, der mühelos Genregrenzen überschreitet – ein Ruf, der auch dem Frank Dupree Trio vorauseilt, das das spannungsgeladene Verhältnis zwischen Jazz und Klassik auslotet. Darüber hinaus gestaltet er immer wieder kreative und außergewöhnliche Programme in wechselnden Kammermusikformationen und pflegt besonders fruchtbare künstlerische Beziehungen zu Künstler:innen wie Timothy Ridout, Noa Wildschut und Simon Höfele.

Frank Duprees aktuelle CD-Produktionen konzentrieren sich vorwiegend auf die Werke des in der Ukraine geborenen Komponisten Nikolai Kapustin. Im November 2024 veröffentlichte Capriccio Kapustins Klavierkonzerte Nr. 2 und Nr. 6 mit dem SWR Sinfonieorchester und der SWR Big Band. Duprees Interpretationen der Kapustin-Klavierkonzerte Nr. 4 und Nr. 5 brachten ihm sowohl den International Classical Music Award als auch den Diapason d‘Or ein. Das Gramophone Magazine würdigte Duprees „extravagante Brillanz”, der WDR lobte seine Interpretation des Klavierkonzerts Nr. 5 als „fantastisch” und bemerkte, dass die Darbietung „die Kraft und pure Freude [...] dieser Musik” perfekt einfange. Duprees großes Interesse an zeitgenössischer Musik spiegelt sich in seinen Weltpremieren wider, sowohl auf Tonträgern als auch auf der Bühne, sowie in seiner engen Zusammenarbeit mit Komponisten wie Wolfgang Rihm, HK Gruber, Péter Eötvös, Christian Jost und Daníel Bjarnason.

Der 1991 in Rastatt (Deutschland) geborene Musiker nahm bereits im frühen Kindesalter Unterricht in den Fächern Klavier und Schlagzeug. Später studierte er Klavier bei Sontraud Speidel und Dirigieren bei Péter Eötvös und Hans Zender an der Hochschule für Musik Karlsruhe. 2012 wurde er für seine Beethoven-Interpretation als Pianist und Dirigent mit dem 1. Preis beim Internationalen Hans-von-Bülow-Wettbewerb in Meiningen ausgezeichnet. 2014 wurde er einziger Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs sowie Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben und der Studienstiftung des deutschen Volkes. Frank Dupree ist Steinway Artist.

Foto: Marco Borggreve

 
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