Marie Hänsel, v.l.: Jann Schröder, Matthias Repovs, Heiko Herzeg, Gabriele Coz,Gyung-Ha Choi, Herren des Opernchores © Nasser Hashemi
Marie Hänsel, v.l.: Jann Schröder, Matthias Repovs, Heiko Herzeg, Gabriele Coz,Gyung-Ha Choi, Herren des Opernchores © Nasser Hashemi
André Eckert, Hubert Walawski, Marko Bullack © Nasser Hashemi
André Eckert, Hubert Walawski, Marko Bullack © Nasser Hashemi
Mitte: Marko Bullack, Isabelle Weh, Hubert Walawski (rechts), Damen und Herren des Opernchores © Nasser Hashemi
Mitte: Marko Bullack, Isabelle Weh, Hubert Walawski (rechts), Damen und Herren des Opernchores © Nasser Hashemi
Marie Hänsel, Gabriele Coz, Damen und Herren des Opernchores © Nasser Hashemi
Marie Hänsel, Gabriele Coz, Damen und Herren des Opernchores © Nasser Hashemi
v.l.: Gunther Emmerlich, Katharina Boschmann, Matthias Winter © Nasser Hashemi
v.l.: Gunther Emmerlich, Katharina Boschmann, Matthias Winter © Nasser Hashemi
Sylvia Schramm-Heilfort © Nasser Hashemi
Sylvia Schramm-Heilfort © Nasser Hashemi
Gunther Emmerlich © Nasser Hashemi
Gunther Emmerlich © Nasser Hashemi
Katharina Boschmann © Nasser Hashemi
Katharina Boschmann © Nasser Hashemi
Katharina Boschmann, Heiko Herzeg © Nasser Hashemi
Katharina Boschmann, Heiko Herzeg © Nasser Hashemi
Dorit Gäbler, Gunther Emmerlich © Nasser Hashemi
Dorit Gäbler, Gunther Emmerlich © Nasser Hashemi
Isabelle Weh (links), Mitte: Katharina Boschmann, Dorit Gäbler, Matthias Winter (hinten), Ute Geidel (rechts), Mitglieder der Statisterie © Nasser Hashemi
Isabelle Weh (links), Mitte: Katharina Boschmann, Dorit Gäbler, Matthias Winter (hinten), Ute Geidel (rechts), Mitglieder der Statisterie © Nasser Hashemi
Jürgen Mutze, Isabelle Weh © Nasser Hashemi
Jürgen Mutze, Isabelle Weh © Nasser Hashemi
Benjamin Sommerfeld, Sylvia Schramm-Heilfort © Nasser Hashemi
Benjamin Sommerfeld, Sylvia Schramm-Heilfort © Nasser Hashemi
vorn: Gyung-Ha Choi, Tomasz Gabarczyk, Marie Hänsel (links), Benjamin Sommerfeld, Damen und Herren des Opernchores © Nasser Hashemi
vorn: Gyung-Ha Choi, Tomasz Gabarczyk, Marie Hänsel (links), Benjamin Sommerfeld, Damen und Herren des Opernchores © Nasser Hashemi
Katharina Boschmann, Benjamin Sommerfeld © Nasser Hashemi
Katharina Boschmann, Benjamin Sommerfeld © Nasser Hashemi
Katharina Boschmann, Matthias Winter © Nasser Hashemi
Katharina Boschmann, Matthias Winter © Nasser Hashemi
 
Sa
30.
Oktober
Oper

My Fair Lady

Musical nach Bernard Shaws "Pygmalion"
und dem Film von Gabriel Pascal
Buch von Alan Jay Lerner
Musik von Frederick Loewe
Deutsch von Robert Gilbert

Eliza Doolittle, ein Blumenmädchen mit Herz und Verstand, fällt dem Sprachforscher Henry Higgins durch ihren ordinären Dialekt auf. Er schließt mit seinem Freund Oberst Pickering eine Wette ab, in der es darum geht, binnen weniger Wochen aus der, wie Higgins sagt, „Rinnsteinpflanze“ Eliza eine Grande Dame werden zu lassen. Womit Higgins allerdings nicht gerechnet hat, ist, dass neben dem „dienstlichen“ Verhältnis zu Eliza plötzlich auch die Liebe eine große Rolle spielt.

Kein Stück im Repertoire des Opernhauses hat jemals so viele Vorstellungen erlebt wie das Musical My Fair Lady von Alan Jay Lerner und Frederick Loewe. Die Geschichte des sympathischen Blumenmädchens Eliza Doolittle, die von Professor Higgins Sprachunterricht erhält und ihm dafür eine Lektion in Sachen Lebensweisheit erteilt, erheitert und berührt immer wieder aufs Neue. Die beiden Autoren schrieben für ihren Welterfolg hinreißende Dialoge und Evergreens wie Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen, Ich hätt‘ getanzt heut‘ Nacht und Hei, heute Morgen mach’ ich Hochzeit, die jeder sofort mitsingen kann. In Chemnitz stand das Werk erstmalig 1967 auf dem Spielplan. Als Eliza debütierte Dorit Gäbler, die damals als Elevin zum Schauspielensemble gehörte und nun als Mrs. Higgins dabei ist. Ab 1991 war My Fair Lady fast ununterbrochen in zwei Inszenierungen von Michael Heinicke zu erleben. Viele Jahre davon spielte Sylvia Schramm-Heilfort die Berliner Göre, bevor sie jetzt als Mrs. Pearce ihre Eliza-Erfahrungen in eine neue Rolle einbringt. So stehen in der charmanten Inszenierung dieses amüsant-nachdenklichen Musicals von Erik Petersen am Ende mit der aktuellen Eliza drei Generationen dieser Rolle auf der Bühne.

 

Sa, 30. Oktober | 19:00 Uhr
Preis: 15,00 bis 40,00 €
 

Weitere Termine

14.11.2021 Sonntag 15:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
26.11.2021 Freitag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
10.12.2021 Freitag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
14.12.2021 Dienstag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
27.12.2021 Montag 18:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
28.12.2021 Dienstag 18:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
06.01.2022 Donnerstag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
15.01.2022 Samstag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
Prof. Henry Higgins Matthias Winter
Mrs. Higgins, seine Mutter Dorit Gäbler
Eliza Doolittle Katharina Baumgarten
Sophie Mefan
Alfred P. Doolittle, ihr Vater Marko Bullack
Björn Christian Kuhn
Oberst Pickering Rolf Germeroth
Mrs. Pearce, Higgins' Haushälterin Sylvia Schramm-Heilfort
Freddy Eynsford-Hill Jannik Harneit
Michael B. Sattler
Jamie Daniel Pastewski
Harry Tommaso Randazzo
Lord Boxington Jürgen Mutze
Lady Boxington / Mrs. Hopkins Isabelle Weh
Mrs. Eynsford-Hill Anna Grycan
Tea Trifković
Erster Obstverkäufer / Hausbediensteter Mathias Kunze
Gyung-Ha Choi
Zweiter Obstverkäufer / Hausbediensteter Harald Meyer
Tomasz Garbarczyk
Dritter Obstverkäufer / Hausbediensteter Matthias Repovs
Jörg Kersten
Vierter Obstverkäufer / Hausbediensteter Jann Schröder
Stephan Hönig
Stubenmädchen Gudrun Schultz
Stubenmädchen Christiane Barth
Antje Gebhardt-Randazzo
Stubenmädchen Jung-Eun Park
Beatrice Tews
Stubenmädchen Simone Stolzenburg
Elžběta Laabs
Elena Zanato
Roberto Calabrese
Chor der Oper Chemnitz
Herren der Statisterie
Robert-Schumann-Philharmonie
Spielort:Opernhaus - Saal
Dauer:3 h
Spielpause:eine Pause
Altersempfehlung:ab 12 Jahren
Premiere:23.06.2017
Wiederaufnahme:30.10.2021

Der Musical-Sommer auf dem Chemnitzer Theaterplatz ist eröffnet: Frederick Loewes opulente Musik und knackiger Humor vor prachtvoller Kulisse garantieren großen Spaß. (…) Pech für Professor Higgins: Zum Schluss steht er nach knapp drei Stunden Geschlechterkampf, Gesang, Tanz und Spaß wie verloren auf der leeren Bühne der Open-Air-Arena. Die Stille unterm nachtblauen Sommerhimmel erscheint greifbar. In den meisten Inszenierungen des Musicals ‚My Fair Lady‘ wäre das der Augenblick für den Kuss, nachdem Eliza Doolittle plötzlich wieder an Higins‘ Tür klopfte. Nicht so bei Regisseur Erik Petersen. Die Tür bleibt bei ihm zu. Dem Publikum gefiel das trotzdem: Der leidenschaftliche Applaus zeigte es bei den ersten Vorstellungen – und war hoch verdient. Die Solistenriege und das weitere Team gaben sich durchweg souverän und mit ansteckender Spielfreude. Matthias Winter präsentierte sich in Higgins‘ Rolle überaus markant und kraftvoll, im Spiel ebenso ausdrucksstark wie beim Gesangspart. (…) Dorit Gäbler verkörperte die Mutter des Professors Higgins als moralische Instanz – ein Ereignis nicht nur für ältere Chemnitzer Theaterfreunde. Sie hatte in Elizas Rolle 1967 im damaligen Karl-Marx-Stadt begeistert, ist seitdem landauf, landab auf großen und kleinen Bühnen unterwegs. Sie kann auf ihre Fans setzen, das bewies der Beifall. Ebenso kamen Andreas Kindschuh als Oberst Pickering und Stimmungskanone Nik Breidenbach als kauziger Vater Doolittle an wie auch die weiteren Solisten. Der bewegt auftretende Chor, Tänzer und Statisten sorgten für viele liebevoll eingestreute Drtails. Der Sound der Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie unter der Leitung von Jakob Brenner bestach als Trumpf im heiteren Geschehen, steckte an, so schwungvoll wurde musiziert. Das gelang trotz der Distanz zum Spielort und der Tonanlage: Die Musiker hatten im Opernhaus Platz genommen, während draußen gespielt und gesungen wurde. (…) Das wandelbare Bühnenbild von Sam Madwar und die Kostüme im Stil der Zeit von Lukas Waßmann gaben den passenden Rahmen ab. Petersens Inszenierung blieb trotz des ungewohnten Ausgangs weitgehend konventionell. Umso erfrischender die sprichwörtliche Moral am Ende der Geschichte: Eliza, das schwer berlinernde Mädchen aus der Londoner Gosse, konnte nun Hochdeutsch und hatte sich von ihrem Phonetik-Lehrer emanzipiert. Beschimpfungen wie ‚Drecksstück‘ klangen ihr eben nicht nach Liebesliedern. Das Verhältnis von Frauen und Männern hat sich seit 1956, dem Jahr der Uraufführung des Stückes in New York, glücklicherweise verändert. Was damals noch zum Lachen war, erscheint heute als ätzend unmenschlich.

Freie Presse | Lutz Kirchner | 26.06.2017

Heiter, herrlich, wunderbar ‚Es grünt so grün …‘: Der Schriftzug auf dem Theaterplatz ließ Großes erahnen. Nun eröffnete der Chemnitzer Musicalsommer mit ‚My Fair Lady‘ und stehenden Ovationen. Die knapp dreistündige Inszenierung des Klassikers von Erik Petersen kam top an: ‚Es war eine ganz tolle Auffürung, sehr heiter. Dazu noch diese wunderbaren Kulissen und die herrliche Musik‘, schwärmt Zuschauerin Dagmar Schneider (62). In der Hauptrolle glänzt Katharina Boschmann als charmante Eliza. Der verbissene Oberlehrer Higgins wird aristokratisch verkörpert von Matthias Winter. Auch in den Nebenrollen ist das Stück glanzvoll besetzt: Allen voran Grande Dame Dorit Gäbler als warmherzige Mutter Higgins und Nik Breidenbach als komödiantischer Doolittle. Am Ende feierte der voll besetzte Theaterplatz das Stück mit stehenden Ovationen. (…)

Morgenpost Chemnitz | 26.06.2017
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