Schauspielstudio

Auch in der Spielzeit 2021/2022 wird Schauspieldirektor Carsten Knödler die jahrzehntelange Studiotradition am Schauspiel Chemnitz fortsetzen. Mit der Zürcher Hochschule der Künste und der Hochschule der Künste Bern hat das Schauspiel Chemnitz zwei exzellente Kooperationspartner an der Seite. Die Zusammenarbeit ist nun bereits über Jahre vertrauensvoll gewachsen.

Die Studierenden verbringen ihr letztes Studienjahr am Schauspiel Chemnitz. Sie erhalten weiterhin Schauspielunterricht, erarbeiten mit Kolleginnen und Kollegen des Ensembles Monologe und Szenenstudien, wirken in verschiedenen Produktionen des Spielplans mit und erarbeiten gleich zu Beginn der Spielzeit ihre Studioinszenierung. So sind die vier Studierenden ab dem 1. Oktober 2021 in Philipp Löhles Jede Stadt braucht ihren Helden (Regie: Matthias Huber) zu sehen. Und normalerweise geben sie auch in zahlreichen NACHTSCHICHT-Formaten weiteren Einblick in ihre vielfältige Arbeit, doch coronabedingt muss diese Reihe zunächst pausieren. Dennoch freuen wir uns auf eine spannende und abwechslungsreiche Spielzeit mit: Edith Kaupp-Rivadeneira (Zürcher Hochschule der Künste) Aline Beetschen (Hochschule der Künste Bern), Maximilian Schaible (Zürcher Hochschule der Künste) Jonas Julian Niemann  (Zürcher Hochschule der Künste).


Schauspieler:innen

Aline
Beetschen

Aline Beetschen

Aline Beetschen wurde 1996 in der Schweiz geboren und ist gelernte Köchin.  Ihr Schauspielstudium begann sie 2017 an der Hochschule der Künste Bern. Dort absolvierte sie den Bachelor of Arts in Schauspiel 2020. Den Master Expanded Theater wird sie voraussichtlich im Sommer 2022 an der HKB abschließen. Bereits während ihres Studiums arbeitete Aline Beetschen als Sprecherin (Hörspiele, Synchron, Werbung) und spielte in diversen Serien (SRF Nr. 47) sowie Filmen (Mario, Zwingli) mit. 2020 war sie als Schauspielpraktikantin am Konzerttheater Bern im Weihnachtsmärchen Cengalo, der Gletscherfloh zu sehen und wurde anschließend für die Produktion Fräulein Julie (Regie: Alexandra Wilke) engagiert.

Foto: Nasser Hashemi

Edith Kaupp
Rivadeneira

Edith Kaupp Rivadeneira

Edith Kaupp Rivadeneira ist 1995 in Tumbaco, Ecuador geboren und in Heidelberg aufgewachsen. Erste Theatererfahrungen sammelte sie als Statistin am Theater Heidelberg und am Nationaltheater Mannheim. Nach einem Aufenthaltsjahr in London, wo sie u.a. als Aupair arbeitete, lebte sie ein Jahr in Berlin und besuchte Schauspielkurse. Von 2018 bis 2021 studierte sie Schauspiel an der Zürcher Hochschule der Künste. Während des Studiums machte sie ein Auslandssemester an der Escola de Teatro in São Paulo. Sie wurde mit der kollektiven Stückentwicklung Das große Fest im Rahmen des Open Calls ans Schauspielhaus Zürich eingeladen und mit Vor dem Sturm und nach William Shakespeare (Regie: Leonardo Raab) zum internationalen Theaterfestival Satyrianas in Brasilen. Sie schätzt kollektive Arbeitsweisen sowie Stückentwicklungen und schreibt eigene Texte.

Foto: Nasser Hashemi

Jonas Julian
Niemann

Jonas Julian Niemann

Jonas Julian Niemann ist 1995 in Berlin-Wedding geboren worden, im Ruhrgebiet aufgewachsen und hat die letzten Jahre in Zürich gelebt, wo er seit 2018, an der Zürcher Hochschule der Künste, Schauspiel studiert. In seiner Freizeit produziert er Musik und hat großes Interesse daran Filme zu machen, zu zeichnen und zu designen. Außerdem ist er Gewinner des Stipendiums der Friedl-Wald-Stiftung und des Schauspielwettbewerbs Migros Kulturprozent. Er arbeitete bereits mit verschiedenen Regisseur:innen an Freilicht-, Online-, Innenraumstücken sowie -performances und wirkte bei Hörspielen und Audioinstallationen mit. Er liebt es zu tanzen, wenn niemensch zuguckt, liebt es zu singen, wenn alle das tun und sucht bei Gelegenheit nach dem Neuen.

Foto: Nasser Hashemi

Maximilian
Schaible

Maximilian Schaible

Maximilian Schaible ist 1998 in Königsfeld im Schwarzwald geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend dort. Nach dem Abitur absolvierte er die Grundlagenausbildung in Theaterpädagogik BuT am Theater Tempus Fugit in Lörrach. Seit 2018 studiert er im Bachelor Schauspiel an der Zürcher Hochschule der Künste und wird voraussichtlich im Juni 2022 abschließen. Während des Studiums war er in diversen Kurzfilmproduktionen zu sehen, häufig in Kollektivarbeiten involviert und spielte Anfang 2021 mit der Stückentwicklung Das grosse Fest im Zuge des Open Call am Schauspielhaus Zürich.

Foto: Nasser Hashemi


Leitung

Ulrike
Euen

Ulrike Euen

Ulrike Euen arbeitete von 1990 bis 1996 als Regieassistentin und Souffleurin am Theater der Stadt Magdeburg, absolvierte anschließend eine Gesangsausbildung (Mezzosopran) und ließ sich an der Schule des Theaters Der Keller in Köln zur Schauspielerin ausbilden. Es folgten Engagements an den Freien Kammerspielen Köln, am Theater der Stadt Heidelberg und am Landestheater Tübingen, wo sie u. a. in Enrico Lübbes Inszenierung Am Strand der weiten Welt (Simon Stephens) spielte. Seit der Spielzeit 2008/2009 gehört Ulrike Euen zum Ensemble des Schauspiels Chemnitz. Hier war sie u. a. als Chrysothemis in Elektra von Hugo von Hoffmannsthal (Regie: Thomas Bischoff), Doña Rosita in Doña Rosita bleibt ledig von Federico Garcia Lorca (Regie: Isabel Osthues), Mrs. Peachum in Die Dreigroschenoper von Bertolt Brecht (Regie: Enrico Lübbe), Frau in Wolken.Heim von Elfriede Jelinek (Regie: Dieter Boyer), Frau in Mein Name ist Soundso von Bogdan Koca (Regie: Bogdan Koca), Hannah Arendt in Hannahs Dämon von Antoine Rault (Regie: Bogdan Koca) und als Caesonia in Caligula von Albert Camus (Regie: Robert Czechowski) zu sehen. Seither arbeitet sie auch regelmäßig als Dozentin für das Schauspielstudio Chemnitz.

Foto: Nasser Hashemi

Kathrin
Brune

Kathrin Brune

Kathrin Brune wurde 1978 in Dortmund geboren und absolvierte in Wien und Berlin ihr Studium der Theaterwissenschaften und Philosophie. Als Regie- und Dramaturgieassistentin war sie u. a. am Stadttheater Dortmund, bei den Burgfestspielen in Bad Vilbel sowie am Volkstheater und am Schauspielhaus in Wien tätig. Für das Ekhof-Festival inszenierte sie 2012 mit großem Erfolg Carlo Gozzis Turandot, 2014 folgte Shakespeares Was ihr wollt sowie 2017 Ein Sommernachtstraum. Von 2011 bis 2013 war Kathrin Brune als Dramaturgin am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau engagiert. Dort inszenierte sie u. a. Jonas Gardells Die Eisbären. Seit der Spielzeit 2013/2014 gehört sie als Dramaturgin zum Leitungsteam des Schauspiels Chemnitz. Sie zeichnet verantwortlich für die Reihe NACHTSCHICHT und leitet gemeinsam mit Ulrike Euen das Schauspielstudio. In Chemnitz inszenierte sie bereits u. a. Hautnah von Patrick Marber, Ingrid Lausunds Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner, Alessandro Bariccos Novecento. Die Legende vom Ozeanpianisten und Taliban – Vom Ende der Kindheit, einen Textbeitrag von Oliver Bukowski, der im Rahmen einer Kooperation mit der Parkaue Berlin uraufgeführt wurde, die Studioproduktionen Lenz. Festung. Ich und Marius von Mayenburgs Perplex sowie zuletzt Max Frischs Biografie: Ein Spiel.

Foto: Nasser Hashemi


Produktion

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