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Sowas Schönes machst du nie mit mir

Werke unvergesslicher Chansonniers und Liedermacher

„Spät am Abend. Eine Bar hoch über der Stadt. Eine Frau, ein Pianist, ein Barhocker …“ Dies stammt nicht aus dem Drehbuch eines Film noir, sondern ist die Ausgangssituation für einen kabarettistischen Kleinkunstabend.In intimer Atmosphäre des Operncafés werden werden Werke großer Chansonniers und Liedermacher wie Heinz Korn, Georg Kreisler, Friedrich Hollaender, Hildegard Knef und Bodo Wartke präsentiert. Die Beteiligten: Sylvia Schramm-Heilfort, „Diseuse“ par excellence und Jakob Brenner, Pianist und charmanter Gegenspieler.
In einem rasanten musikalischen Schlagabtausch geben die beiden ihre doch manchmal verschiedenen Ansichten über die Liebe, das Leben und die Musik zum Besten: Die 12-Ton-Musik hat 12 Töne, Männer vertragen keine nackte Wahrheit, Sex wird überschätzt, am Montag möchte man mal Sonntag haben, mit 17 hat man noch Träume und wie man eine Torte macht, ist doch ganz klar … Oder vielleicht doch nicht? Bei berauschenden Getränken geht es mit pointiertem Wortwitz, einem Hauch von Sarkasmus und in unterschiedlichen Rollen quer durch die Welt des deutschsprachigen Chansons.
Di
21.
November
Oper
21:30 Uhr

Ente, Tod und Tulpe

Poetisches Kindertheater mit Musikvon Mario Radosin und Patrick Nitschkenach dem Kinderbuch von Wolf Erlbruch

Irgendwann einmal taucht bei jedem Kind die Frage nach dem Tod auf. Oft fällt es den Erwachsenen schwer, die richtigen Worte zu finden. Wolf Erlbruch erzählt in seinem einfühlsamen Kinderbuch „Ente, Tod und Tulpe“ von einer Ente, die den Tod als Gefährten erlebt, der sie auf ihrem Lebensweg begleitet. Die beiden verbringen die Zeit gemeinsam, erleben kleine Abenteuer, baden im Ententeich, klettern auf einen Baum und erfahren viel voneinander. Eines Tages wird es der Ente plötzlich sehr kalt. Aber zum Glück hat sie jemanden, der sie in den Arm nimmt und wärmt, bevor sie schließlich auf ihre letzte Reise geht. Mario Radosin und Patrick Nitschke erzählen in einer eigenen Bühnenversion mit Puppenspiel und Gesang, begleitet vom zauberhaften Klang einer Ukulele, eine Geschichte von Freundschaft, Geborgenheit und der Endlichkeit des Lebens. Am 29. Mai 2017 wurde Wolf Erlbruch als erster deutscher Preisträger mit dem Astrid Lindgren Memorial Award ausgezeichnet. „Er erschließt Lesern aller Altersgruppen die großen Themen des Lebens und macht sie fassbar. Zutiefst verwurzelt in einer humanistischen Grundhaltung zeigt sein Werk mit Humor und Wärme das Kleine im Großen auf“, heißt es in der Jurybegründung.Theaterpädagogisches Angebot:
Nachgespräch zu Ente, Tod und TulpeDirekt nach der Vorstellung wollen wir mit den Kindern ins Gespräch kommen, ihre Eindrücke, Reaktionen und Fragen zum Stück aufgreifen und besprechen. Da dieses Nachgespräch immer nur für eine begrenzte Gruppengröße möglich ist, bitten wir um Voranmeldung bei der Theaterpädagogin Dr. Heike Vieth.
Kontakt: vieth@theater-chemnitz.de
Mi
22.
November
Oper
10:30 Uhr

5. Sächsische Nachhaltigkeitskonferenz

mit Verleihung des Hans-Carl-von-Carlowitz-Nachhaltigkeitspreises 2017

Einen festen Platz im nationalen und regionalen „Nachhaltigkeitskalender“ hat die jährlich stattfindende Sächsische Nachhaltigkeitskonferenz der Hans-Carl-von-Carlowitz-Gesellschaft im Opernhaus der Stadt Chemnitz. Diese Konferenzen dienen dem Ziel, Carlowitz weiterzudenken und praktisches Handeln auszulösen. Aus Anlass dieser Konferenz wird jährlich der Hans-Carl-von-Carlowitz-Nachhaltigkeitspreis an Persönlichkeiten verliehen, die im Sinne der Nachhaltigkeit in Politik und Gesellschaft hinein wirkten und wirken. Dieser Preis besitzt eine hohe Reputation.Eintritt frei 
Anmeldung erbeten: info@carlowitz-gesellschaft.de
Do
23.
November
Oper
09:30 Uhr

Die Hochzeit des Figaro

Komische Oper von Wolfgang Amadeus MozartLibretto von Lorenzo da Ponte

Einst, als Figaro noch der Barbier von Sevilla war, hatte er sein Auskommen als Haarschneider, Bartpfleger, Frauenversteher, Ehevermittler und was sonst noch alles zu seinem Gewerbe gehörte. Damals konnte er dem Grafen Almaviva durch Schachmatt-Setzen des Vormunds Bartolo zur schönen Rosina verhelfen. Seitdem ist einige Zeit vergangen. Figaro ist Kammerdiener beim Grafen geworden, hat in Susanna, der Zofe der Gräfin, eine Herzenspartnerin gefunden und beide wollen heiraten. Alles bestens also. Wenn da nicht der Graf wäre, dessen heiße Liebe zu seiner Rosina mittlerweile ziemlich erkaltet ist. Stattdessen sucht er neue Glut – zum Beispiel bei Susanna. Figaro, sonst mit allen Wassern der Intrigenkunst gewaschen, scheint diesmal in eigener Sache zu scheitern. Zum Glück hat er eine Braut, die eben eine Frau ist, sich auskennt im Leben und in Gräfin Rosina eine Verbündete findet …Der französische Lustspieldichter Beaumarchais hatte 1775 mit seiner Komödie Der Barbier von Sevilla einen sensationellen Erfolg gelandet. In Der tolle Tag oder Figaros Hochzeit verfolgte er die Geschichte von Barbier und Graf weiter. Bereits vor der Uraufführung wurde das Stück zum Skandalobjekt in den Pariser Salons. Der Polizeipräfekt verkündete, es sei gegen Religion und gute Sitten, gegen das Parlament, die Tugend und jegliche Autorität überhaupt gerichtet und zögerte die Uraufführung um Jahre hinaus. In Wien wurde das Werk gleich ganz verboten. Gerade das reizte Mozart und seinen Librettisten Lorenzo da Ponte, und es gelang ihnen, mit allerlei diplomatischen Winkelzügen den Figaro-Stoff 1786 politisch hochbrisant als Oper auf die kaiserliche Bühne zu bringen. Die Uraufführung wurde mit großem Jubel aufgenommen und bis zum heutigen Tag haben die turbulente Handlung und Mozarts geniale Musik nichts von ihrer Faszination für das Publikum verloren.
Fr
24.
November
Oper
19:00 Uhr

Führung durch das Opernhaus

Ein Blick hinter die Kulissen

Einmal im Monat gibt es öffentliche Rundgänge durch das Opernhaus, bei denen neben wissenswerten Fakten zum Theateralltag sicher auch die eine oder andere Theateranekdote preisgegeben wird. Die Termine entnehmen Sie bitte den aktuellen Spielplänen. Karten für die Führungen gibt es nur mit Voranmeldung.

Kontakt: Barbara Große, Tel. 0371 4000–430, grosse@theater-chemnitz.de
So
26.
November
Oper
10:30 Uhr

Projekt „Chemnitz singt!“ vorgestellt

Pressekonferenz im Opernhaus

Foto: Mario Köppe
Knapp 40 Chöre mit insgesamt 1500 Sängern, davon 500 Kindern, kommen aus Chemnitz, seinem Umland und seinen Partnerstädten – voraussichtlich bis hin nach China – in der Messe Chemnitz mit der Robert-Schumann-Philharmonie zusammen, auch die 3000 Zuschauer werden zum Mitsingen projizierter Texte wie des Kanons „Bruder Jakob“ eingeladen: Das sind die Dimensionen des Projekts „Chemnitz singt!“ Am 21.01.2018, 15.00 Uhr eröffnet es das Jubiläumsjahr „875 Jahre Chemnitz“. Im Opernhaus-Rangfoyer wurde es der Presse vorgestellt. Von links.: Felix Bender, stellvertretender GMD, wird dirigieren und bringt Erfahrung aus dem Leipziger Thomanerchor mit; Generalintendant Dr. Christoph Dittrich bilanzierte das Aufgebot an Mitwirkenden; Susan Endler, Marketingleiterin der Chemnitzer Wirtschafts- und Entwicklungsgesellschaft CWE, kündigte weitere Jubiläumsjahr-Projekte wie einen Zwölf-Stunden-Marathon improvisierter Musik an; Dr. Ralf Schulze, Geschäftsführer der Chemnitzer Veranstaltungszentren C3, schilderte die logistische Herausforderung für die Messe, versprach aber: „Wir können auch genug Platz für 3500 Besucher schaffen, allerdings mit Sichtbehinderungen.“

Stipendium für Nils Braun

Die Deutsche Bank Stiftung wählt den Chemnitzer Regieassistenten aus

Nils Braun im März 2017 bei der Vorstellung seines Inszenierungskonzepts für "Don Pasquale". Foto: Nasser Hashemi

Die „Akademie Musiktheater heute“ hat den seit Beginn der Spielzeit 2017/2018 als Regieassistent an den Städtischen Theatern Chemnitz engagierten Nils Braun (21) mit einem Stipendium ausgezeichnet. Aus mehreren hundert Bewerbungen wählt die Initiative der Deutschen Bank Stiftung jährlich 15 Stipendiaten aus den Bereichen Bühnen- und Kostümbild, Dirigieren, Dramaturgie, Komposition, Kulturmanagement, Regie und Libretto/Text aus. Die Akademie bietet den jungen Nachwuchstalenten die Möglichkeit, Praxiserfahrungen zu sammeln, ihre Kenntnisse in den Bereichen der künstlerischen Gestaltung sowie des Managements zu vertiefen und spartenübergreifend neue Kontakte zu knüpfen. Zum Jahrgang 2017–2019 gehört auch Nils Braun, der bereits als Regiehospitant u. a. an der Semperoper Dresden, der Komischen Oper Berlin, dem Teatro Real Madrid, der Finnish National Opera, der Dutch National Opera Amsterdam und dem Opernhaus Zürich Erfahrungen sammeln konnte.

Im Frühjahr 2018 wird Nils Braun die Donizetti-Oper „Don Pasquale“ in Chemnitz auf die Bühne des Opernhauses bringen. Per Voting hatte das Chemnitzer Publikum im März 2017 das Inszenierungskonzept des Kölners aus drei Vorschlägen ausgewählt - für Nils Braun der Anfang einer längeren Glückssträhne, die sich mit dem Stipendium fortsetzt. 

Prima Presse für „Das Dschungelbuch“

„Hat das Zeug, Groß und Klein aus den Stühlen zu reißen“

Szene aus "Das Dschungelbuch". Foto: © Ida Zenna
Der Ballettabend „Das Dschungelbuch“, der am 11.November 2017 Premiere feierte und vom Publikum mit stürmischem Beifall und Standing Ovations belohnt wurde, riss auch die Presse mit. Er habe „das Zeug, Groß und Klein aus den Stühlen zu reißen“, schreibt die „Freie Presse“ und erläutert: „Die Tänzer schaffen es mit ihren Bewegungen, ihrer Mimik und mithilfe der Kostüme, nah an ihre Tiere zu kommen. Das macht es Kindern leicht zu folgen. Das Stück fängt aber auf einer zweiten Ebene auch Erwachsene ein, weil Musik und Tänze so facettenreich sind, dass alles weit über eine niedliche Geschichte für Kinder hinausgeht.“ Auch die „Morgenpost Chemnitz“ attestiert eine „tolle Premiere“: „Choreograf Ashley Lobo schickt sein Publikum in eine zauberhafte Welt aus Sein und Schein und erzählt in schnellen Episoden, so dass dem Publikum kaum Zeit zum Luftholen bleibt.“

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