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© Nasser Hashemi

Alles nur Theater

Nachtcafé: Schlager, Chansons, Musicalhits und Geschichten rund ums Theater

Nach Sowas Schönes machst du nie mit mir findet die Reihe Nachtcafé mit dem neuen Abend Alles nur Theater nun ihre Fortsetzung. Nirgends wird so schön gestorben, so glühend heiß geliebt, so ergreifend gelitten, so betörend betrogen wie auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Mit viel Musik und den passenden Worten nimmt Regisseur und Ensemblemitglied Matthias Winter das mitunter turbulente und kuriose Theaterleben liebevoll und selbstironisch auf’s Korn. – Vorhang auf für die Bühnenstars Sylvia Schramm-Heilfort und Claudia Müller-Kretschmer, denn sie machen mit dem Tastengott Jeffrey Goldberg buchstäblich „Musik, da geht euch der Hut hoch“. Dabei kommen sie dem Publikum im Operncafé ganz nah, aber keine Angst, sie wollen nur spielen und singen!
Fr
22.
Februar
Oper
21:30 Uhr
© Archiv C.A.M.O.

Marco Polo

Die Wunder der Welt

Ein barrierefreies Theaterprojekt des Vereins Förderkreis Centro Arte Monte Onore e.V., gefördert durch Aktion Mensch, Landesdirektion Sachsen und Freistaat Sachsen.
An diesem Theaterprojekt wirken Menschen mit und ohne Behinderungen mit. Anlässlich des 765. Geburtstages von Marco Polo kann man sich durch unser Theaterstück in seine Zeit zurückversetzen und mit ihm die Wunder der Welt erleben - so der Titel seines Berichts von fernen Küsten und fremden Völkern. Das Stück erzählt von seinen Reisen quer durch Asien, sei es gemeinsam mit seinem Vater oder im Auftrag des chinesischen Herrschers Kublai Khan, mit dem Marco Polo eine kulturübergreifende Freundschaft verband. Der Venezianer Marco Polo begleitete seinen Vater und seinen Onkel, die Kaufleute Niccolò und Matteo Polo, auf einer großen Handelsreise entlang der Seidenstraße bis nach China. Dort fand er beim Herrscher Kublai Khan solches Vertrauen, dass er dessen Präfekt wurde. Marco Polo zeigte anderen Kulturen gegenüber Offenheit, Neugier und Toleranz. Nach seiner Rückkehr wurde er deshalb eingekerkert: Er habe heidnischen Göttern gehuldigt und bringe ketzerische Einflüsse nach Italien. In der Haft verfasste er 1298/1299 gemeinsam mit dem Schreiber Antonio Rustico seinen großen Reisebericht. Er nahm darin auch Legenden über Fabelwesen und böse Geister auf, die er durch Hörensagen erfahren hatte. Unglaubwürdig erschien seine Mischung aus Bericht, Abenteuergeschichte und Unterhaltungsroman den Zeitgenossen aber in erster Linie wegen der Nachrichten über Papiergeld, Porzellan und Kohle, über Eiscreme und Nudeln – angezweifelt wurde ausgerechnet die Existenz von Speisen, die später italienische Nationalgerichte werden sollten. Marco Polos vorurteilsfreie Haltung macht ihn zum idealen Protagonisten dieses barrierefreien Theaterstücks – barrierefrei nicht nur im Hinblick auf räumliche Gegebenheiten, sondern vor allem im Umgang miteinander. Vorangegangen sind Projekte mit Behinderten, im vorigen Jahr erstmals im Zusammenspiel mit Menschen ohne Behinderungen, von Kindern bis zu Senioren. Gruppen, die sich ohne ein solches kulturelles Projekt wohl nicht begegnet wären, lernten sich aufeinander einzustellen, dadurch Barrieren abzubauen und Toleranz und Verständnis füreinander zu entwickeln.
Sa
23.
Februar
Oper
18:00 Uhr
© Matthias Heyde

OPERNFRÜHSTÜCK - DRACHENHERZ

Ein Einblick in die Premierenvorbereitungen

Präsentiert von unseren Dramaturginnen, geben Ihnen Dirigent, Regieteam und Sänger/innen einen Einblick in die Premierenvorbereitungen. Das Opernfrühstück findet am Sonntagvormittag im Rangfoyer statt.
So
24.
Februar
Oper
10:30 Uhr
© Nasser Hashemi

Führung durch das Opernhaus

Ein Blick hinter die Kulissen

Einmal im Monat gibt es öffentliche Rundgänge durch das Opernhaus, bei denen neben wissenswerten Fakten zum Theateralltag sicher auch die eine oder andere Theateranekdote preisgegeben wird. Die Termine entnehmen Sie bitte den aktuellen Spielplänen. Karten für die Führungen gibt es nur mit Voranmeldung.
Sa
02.
März
Oper
10:30 Uhr
© Matthias Heyde

Drachenherz

Musical von Wolfgang Böhmer und Peter Lund
URAUFFÜHRUNG

Günnis Clique ist echt cool. Findet Günni jedenfalls. Sonst ist aber wenig cool in der mitteldeutschen Kleinstadt, wo so viele arbeitslos sind und die meisten Erziehungsberechtigten apathisch vor der Glotze sitzen. Dann kommt Fred. Fred ist anders: Er hat Ideen und was im Kopf. Mit Fred macht alles mehr Spaß. Fred ist schon bald Günnis bester Gefolgsmann in der Clique. Hagen könnte kotzen. Günnis bester Mann war doch immer Hagen. Und wenn einer das Recht hat, Günnis Schwester Jenny den Hof zu machen, dann doch wohl er! Mit einem Wort: Fred geht Hagen schwer gegen die Ehre. Ehre ist ein wichtiges Stichwort in Drachenherz, dem neuen Musical von Wolfgang Böhmer und Peter Lund, das 2019 in Chemnitz uraufgeführt wird. Ehre, Verrat, Treue – keine besonders aktuellen Themen? Im Gegenteil: Was man tut, wie man kämpft und vor allem wofür – das sind die großen Fragen, die jeder Jugendliche an die Gesellschaft stellt und deren Beantwortung eher dürftig ausfällt. Das war bei den Nibelungen noch anders. Da wusste jeder, wofür er kämpfte. Im schlimmsten Fall für sich selber. Siegfried musste sterben, weil es damals keinen Platz gab für echte Helden. Gibt es diesen Platz heute? Oder müssen die Guten immer noch sterben, weil die Gemeinen es einfach nicht ertragen, im Geist so klein zu sein? Diesen Fragen geht Drachenherz nach und hat sich dafür die Siegfried-Sage ausgeliehen, um sie im Hier und Jetzt und mit den Mitteln des Musicals neu zu erzählen. Es ist nur auf den ersten Blick überraschend, wie genau die alte Sage den jungen Protagonisten in Herz und Hirn schaut. Der Verrat der Siegfried-Sage ist universell und passiert jeden Tag wieder – direkt vor unserer Haustür. Das Autorenteam Wolfgang Böhmer und Peter Lund arbeitet seit mehr als 20 Jahren zusammen und kreierte zahlreiche erfolgreiche Bühnenwerke. Ihr Musical Stella – Das blonde Gespenst vom Kurfürstendamm wurde 2016 beim Deutschen Musical Theater Preis als „Bestes Musical des Jahres“ ausgezeichnet. Koproduktion der Theater Chemnitz und der Neuköllner Oper Berlin in Zusammenarbeit mit der Universität der Künste Berlin Die Chemnitzer Produktion wird exklusiv unterstützt durch eins – energie in sachsen.
Sa
02.
März
Oper
19:00 Uhr

Premiere im Figurentheater

"Yö - Geheimnisse der Nacht" ab 16. Februar 2019

Szene mit Mona Krueger und Karoline Hoffmann. Foto: Nasser Hashemi
ist das finnische Wort für die Zeit zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang, wenn unsere Gedanken auf Wanderschaft gehen und zu Träumen werden. In unserer Figurentheater-Geschichte über das Träumen wird ein Mädchen, das nicht einschlafen kann - eine große, lebensechte Puppe - von zwei katzengleichen Wesen der Dämmerung - den Spielerinnen Mona Krueger und Karoline Hoffmann - in den Schlaf geleitet. Sie finden ein Buch mit vielen Fakten: Wie die Drehung der Erde die der Sonne abgewandte Hälfte in Dunkelheit taucht, wie aber viele Wesen gerade in dieser Zeit aktiv sind. Aber auch Legenden stehen im Buch: Die Ameise wünschte sich von ihrem Schöpfer den Tag, weil sie immer etwas tun wollte. Aber der Bär mochte lieber die Nacht, weil sie so schön kühl ist und ihn gut schlafen lässt. Allem, von dem es gelesen hat, begegnet das Mädchen im Traum. Yö - Geheimnisse der Nacht ist eine lehrreiche, aber auch sehr poetische und einfühlsame Geschichte für Kinder ab fünf Jahren..

Wiederaufnahme-Aktion

25 % Große-Oper-Genussvorteil

Foto: Kirsten Nijhof
Drei erfolgreiche Inszenierungen kehren auf die Bühne der Oper Chemnitz zurück. Am 9. Februar hebt sich der Vorhang wieder für Der Rosenkavalier, am 9. März für Turandot, am 5. April für Ein Maskenball. Für die Vorstellungen an diesen drei Terminen bieten wir Ihnen einen Nachlass von 25 % auf Normalpreiskarten. Geben Sie dafür beim Kartenkauf bitte einfach den Code WAP2019 an - in unseren Vorverkaufsstellen oder auf www.theater-chemnitz.de 

„Der Mondmann“ kommt

Premiere am 2.2. im Figurentheater

Szene mit Tobias Eisenkrämer. Foto: Nasser Hashemi

Professor Bunsen van der Dunkel holt den Mondmann auf die Erde. Das ist nur ein unbeabsichtigtes Zwischenergebnis seines eigentlichen Plans, den Trabanten auf unseren Globus stürzen zu lassen. So etwas tut doch nur ein verrückter – nein, das weist er von sich, also: ein teuflisch genialer Wissenschaftler. Aber warum wird man teuflisch genial? Nun, man lädt zum Kaffeekränzchen ein, aber keiner kommt und man muss alle Kekse allein aufessen. Und keiner hört einem zu. Aber als Professor Bunsen van der Dunkel das sagt, antwortet der Mondmann: „Ich höre doch zu.“

Das ist wohl die berührendste Stelle in der Umsetzung des Kinderbuch-Klassikers „Der Mondmann“ von Tomi Ungerer, die am Samstag, 2.2.2019, 16.00 Uhr im Figurentheater Premiere feiert. Tobias Eisenkrämer überzeugt als Puppen- wie als Schauspieler, und stimmungsvolle Schattenspiel-Effekte geben dem turbulenten Stück eine zusätzliche Facette.

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