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© Nasser Hashemi

My Fair Lady

Musical nach Bernard Shaws "Pygmalion"
und dem Film von Gabriel Pascal
Buch von Alan Jay Lerner
Musik von Frederick Loewe
Deutsch von Robert Gilbert

Kein Stück im Repertoire des Opernhauses hat jemals so viele Vorstellungen erlebt wie das Musical My Fair Lady von Alan Jay Lerner und Frederick Loewe. Die Geschichte des sympathischen Blumenmädchens Eliza Doolittle, die von Professor Higgins Sprachunterricht erhält und ihm dafür eine Lektion in Sachen Lebensweisheit erteilt, erheitert und berührt immer wieder aufs Neue. Die beiden Autoren schrieben für ihren Welterfolg hinreißende Dialoge und Evergreens wie Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen, Ich hätt‘ getanzt heut‘ Nacht und Hei, heute Morgen mach’ ich Hochzeit, die jeder sofort mitsingen kann. Eliza Doolittle, ein Blumenmädchen mit Herz und Verstand, fällt dem Sprachforscher Henry Higgins durch ihren ordinären Dialekt auf. Er schließt mit seinem Freund Oberst Pickering eine Wette ab, in der es darum geht, binnen weniger Wochen aus der, wie Higgins sagt, „Rinnsteinpflanze“ Eliza eine Grande Dame werden zu lassen. Womit Higgins allerdings nicht gerechnet hat, ist, dass neben dem „dienstlichen“ Verhältnis zu Eliza plötzlich auch die Liebe eine große Rolle spielt. Die charmante Open-Air-Inszenierung von Erik Petersen aus dem Jahr 2017 ist nun auf der Bühne des Opernhauses zu erleben. Als prominente Darsteller sind Gunther Emmerlich als Oberst Pickering, Benjamin Sommerfeld als Freddy und erneut Dorit Gäbler als Mrs. Higgins zu Gast. Unterstützt werden sie von Solisten der Oper Chemnitz wie Katharina Boschmann als Eliza Doolittle, Matthias Winter als Prof. Higgins oder Sylvia Schramm-Heilfort als Mrs. Pearce sowie vom Chemnitzer Schauspieler Marko Bullack als Alfred P. Doolittle. Die Robert-Schumann-Philharmonie musiziert unter Leitung des jungen, musicalerfahrenen Dirigenten Jakob Brenner.
Fr
14.
September
Oper
19:00 Uhr
© Kirsten Nijhof

Die Fledermaus

Operette von Johann Strauß
Libretto von Carl Haffner und Richard Genée

Gabriel von Eisenstein hat vor einiger Zeit seinen Freund, den Notar Dr. Falke, nach einem Faschingsball blamiert. Nun will sich Falke an Eisenstein rächen und inszeniert eine Revanche, die mit ihren Irrungen und Wirrungen nicht nur das Gefühlsleben Eisensteins durcheinander bringt. Er lädt Eisenstein auf einen Ball ein und präsentiert ihm dort eine feurige ungarische Gräfin. Eisenstein tappt prompt in die Falle und erkennt viel zu spät, dass sich hinter der Maske der schönen Ungarin seine eigene Frau verbirgt … „Die Fledermaus ist so klassisch wie der Nibelungenring Wagners.“ Mit diesen Worten beschrieb der Dirigent Hans von Bülow jenes Werk, das als die Operette schlechthin gilt und sich seit mehr als 140 Jahren ungebrochener Beliebtheit beim Publikum erfreut. Dabei waren sich die Wiener anfangs uneins darüber, ob sie die dritte Operette ihres geliebten „Schani“, wie Johann Strauß Sohn genannt wurde, gut finden sollten oder nicht. In einem Artikel im Wiener Fremdenblatt war zu lesen: „Ein starkes Stück Frivolität muss man freilich in Kauf nehmen; wenn zum Beispiel ein fremder Mann in Gegenwart der von ihm verehrten Frau den Rock auszieht und sich in den Schlafrock des ausgegangenen Hausherrn wirft, oder wenn ein ordentlicher Gentleman auf dem Maskenballe dicht an den Busen seiner Dulcinea geschmiegt mit der Uhr ihre Herzschläge abzählt. So finden wir das mehr gemein als pikant.“ Johannes Pölzgutter, der Regisseur der neuen Chemnitzer Fledermaus, stammt aus Wien. Er sammelte erste Theatererfahrungen an der Wiener Volksoper und am Luzerner Theater, bevor er als freischaffender Regisseur für verschiedenste Musiktheaterproduktionen verantwortlich zeichnete. So inszenierte er Werke wie Händels Alcina, Donizettis Don Pasquale, Rimski-Korsakows Der goldene Hahn, Verdis Falstaff, Puccinis La Bohème und Madama Butterfly, Madernas Satyricon sowie Sondheims Sweeney Todd.
Sa
15.
September
Oper
19:00 Uhr

OPERNFRÜHSTÜCK - SIEGFRIED

Ein Einblick in die Premierenvorbereitungen

Präsentiert von unseren Dramaturginnen, geben Ihnen Dirigent, Regieteam und Sänger/innen einen Einblick in die Premierenvorbereitungen. Das Opernfrühstück findet am Sonntagvormittag im Rangfoyer statt.
So
16.
September
Oper
10:30 Uhr
© Nasser Hashemi

Führung durch das Opernhaus

Ein Blick hinter die Kulissen

Einmal im Monat gibt es öffentliche Rundgänge durch das Opernhaus, bei denen neben wissenswerten Fakten zum Theateralltag sicher auch die eine oder andere Theateranekdote preisgegeben wird. Die Termine entnehmen Sie bitte den aktuellen Spielplänen. Karten für die Führungen gibt es nur mit Voranmeldung.
Sa
22.
September
Oper
10:30 Uhr
© Kirsten Nijhof

Don Pasquale

Oper von Gaetano Donizetti
Libretto von Giovanni Ruffini und Gaetano Donizetti

Gibt es Liebe auf Rezept? Der alte Junggeselle Don Pasquale in Gaetano Donizettis gleichnamiger Oper scheint davon auszugehen. Warum sonst lässt er sich von seinem Hausarzt eine junge Frau verschreiben? Wenn er doch wenigstens den Beipackzettel ordentlich gelesen hätte! Dort war sicher unter „Risiken und Nebenwirkungen“ so etwas aufgeführt wie „Nervenzusammenbruch, Hörsturz, Vermögensschwund“, denn der gerissene Doktor nutzt seine Position, um Pasquale eins auszuwischen. Die Geschichte: Don Pasquale hat seinem Neffen Ernesto verboten, die junge, aber mittellose Norina zu heiraten. Doch Pasquales Leibarzt Malatesta will den Verliebten zu ihrem Glück verhelfen und ersinnt eine Intrige. Er entfacht in Don Pasquale romantische Gefühle für Norina, die den alten Herrn zum Schein heiraten und ihm dann das Leben zur Hölle machen soll. Schon kurz nach der Hochzeit verwandelt sie sich daher von der liebreizenden Braut in eine kommandierende Furie, die verschwenderisch das Geld aus dem Fenster wirft und sich über Pasquale lustig macht. Don Pasquale will nur noch eines: die unsägliche Plage an den Neffen loswerden. Die Theater Chemnitz hatten 2017 beim Ring Award in Graz, einem international renommierten Musiktheaterwettbewerb für Regie und Bühnengestaltung, einen Sonderpreis ausgelobt. Aus den besten der mehr als 100 Bewerber hatte die Theaterleitung drei junge Regieteams ausgewählt, die dem Chemnitzer Publikum in einer öffentlichen Präsentation im März 2017 ihre Konzeption zu Donizettis Oper Don Pasquale vorstellten. Per Voting entschied sich das Publikum mehrheitlich für die Konzeption des Regisseurs Nils Braun und seines Bühnen- und Kostümbildners Oliver Burkhardt, die nun als komplette Neuproduktion im Opernhaus Chemnitz zu erleben ist. Die beiden jungen Theatermacher wollen zeigen, dass die heute oft per Mausklick praktizierte schnelle Partnerwahl auch zu Donizettis Zeiten schon aktuell war, nur dass der Titelheld Don Pasquale eben nicht das Internet nutzen konnte, sondern seinen mit allen Wassern der Lebenskunst gewaschenen Hausarzt und dessen analoge Heiratsvermittlung bemühen musste. Die Schmetterlinge in den Bäuchen der Verliebten flatterten aber damals genauso wie heute und ebenso zeitlos spielen Klischees und Vorurteile eine Rolle, die manchem den Weg in Amors Welt versperren. Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
So
23.
September
Oper
15:00 Uhr

Theaterfest im Schauspielhaus

am 15. September 2018

Foto: Dieter Wuschanski
Auch im Schauspielhaus gibt es wieder ein großes Spielzeiteröffnungsfest. Am 15. September 2018 von 15.00 bis 18.00 Uhr öffnen sich die Türen für ein buntes Kinderfest. Auf unsere kleinen und großen Gäste warten spielerische Einblicke in den Theateralltag, Ausblicke auf die kommenden Kinder- und Familienproduktionen in Schauspiel und Figurentheater sowie Märchen und Zauberhaftes im ganzen Theater. Am Abend heißt es dann "Vorhang auf" für die große Spielzeiteröffnungsgala. Freuen Sie sich auf neue Gesichter, Ausschnitte unserer kommenden Premieren in Schauspiel und Figurentheater, schräge Szenen, berührende Musikeinlagen und andere Überraschungen, bevor wir mit Livemusik und DJ im Foyer und Theaterclub gemeinsam in die Nacht tanzen. 

Reise ins Unbekannte

"Tiefsee" wieder ab 11. September 2018

Foto: Dieter Wuschanski
Ab 11. September 2018 bietet das Figurentheater wieder die interaktive Abenteuerreise "Tiefsee" an. Mit einer außergewöhnlichen Expedition holt das Forschungsteam die unbekannte Lebenswelt der Ozeane auf die Bühne. Dabei wird das Publikum an der Seite von Kapitän Clüvenbeck, Taucherin Prof. Constanze Arronache und Maat Karla Pins zum Mitspieler. Wohin die gemeinsame Reise führen wird, lässt sich allerdings nicht vorhersagen, denn alle Beteiligten gestalten den Verlauf der Expedition mit spielerischen Mitteln selbst. Die Forschungsreise dauert insgesamt 120 Minuten, richtet sich an Kinder ab 6 Jahren und beinhaltet immer eine theaterpädagogische Vor- oder Nachbereitung, bei der die kleinen Taucher mehr über die Tiefsee erfahren.

Musikalischer Spielzeitauftakt

am 2. und 8. September 2018

Open-Air-Konzert zur Spielzeiteröffnung. Foto: Dieter Wuschanski
Seit vielen Jahren gehören das Picknick-Konzert und das große Open-Air-Konzert fest zum Spielzeitauftakt der Theater Chemnitz und auch in diesem Jahr laden wir Sie ein, sich musikalisch auf die Highlights der Saison einzustimmen. Genießen Sie am 2. September mit Picknickkorb, Sonnenschein und der ganzen Familie rund um das Schloßbergmuseum die unterschiedlichsten musikalischen Leckerbissen von Klassik bis Swing und Jazz, welche die Robert-Schumann-Philharmonie für Sie vorbereitet hat. Am 8. September erklingen dann die ersten Melodien der neuen Musiktheaterproduktionen wie "Die Zauberflöte" oder "Schwanensee" auf dem Theaterplatz, die wieder mit einem großen Feuerwerk abgerundet werden.

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