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BASTIEN UND BASTIENNE - ENTFÄLLT LEIDER!

Singspiel von Wolfgang Amadeus Mozart

Aufgrund des Maßnahmenpaketes zur Eindämmung der Corona-Pandemie werden im Zeitraum vom 02. bis voraussichtlich 30. November 2020 alle Veranstaltungen und Konzerte der Theater Chemnitz abgesagt. Auch Führungen und Begleitprogramme sind davon betroffen. 

Alle Informationen zur Ticketrückgabe bzw. zum -umtausch haben wir für Sie hier zusammengefasst.

Fr
27.
November
Oper
20:30 Uhr
© Nasser Hashemi

Heute Abend: Lola Blau

Musical für eine Schauspielerin von Georg Kreisler

Lola Blau, eine junge jüdische Bühnenkünstlerin, lebt im Österreich des Jahres 1938. Aufgeregt und voller Vorfreude sieht sie ihrem ersten Theaterengagement in Linz entgegen. Doch es kommt anders als geplant: Der Einmarsch Hitlers zwingt sie, in die Schweiz zu fliehen, wo sie sich als Sängerin in einem Cabaret durchschlägt, bevor sie von der Fremdenpolizei zur unerwünschten Person erklärt wird. Zum Glück gelingt es ihr, binnen kürzester Zeit eine Einreisegenehmigung in die USA zu erhalten. Sie wird zum gefeierten Star, aber die Einsamkeit ergreift zunehmend Besitz von ihr. Nach dem Ende des Krieges kehrt sie in das Land zurück, das einst ihre Heimat war, und muss feststellen, dass das Leben dort von einem toleranten Miteinander weiter entfernt ist als je zuvor.

Seit der Uraufführung 1971 in Wien hat das Ein-Personen-Stück Heute Abend: Lola Blau nichts von seiner Aktualität verloren. Dem großen Komponisten, Chansonnier, Kabarettisten und Dichter Georg Kreisler (1922–2011) ist es gelungen, in einem auf den ersten Blick unterhaltsamen Musical bitterböse Kritik an den politischen Zuständen zu üben und einen ungeschminkten Blick auf die Situation der Künstler in der Zeit des Dritten Reichs zu ermöglichen. Kreisler, Sohn eines jüdischen Rechtsanwalts, der 1938 selbst aus Wien emigrieren musste, schrieb zu seinem Werk: „Lola Blau ist die Geschichte einer Ohnmacht. Lola steht dem Antisemitismus ebenso ratlos ohnmächtig gegenüber wie dem eigenen Judentum. Sie ist ohnmächtig gegen die sturen Schweizer, wütet ohnmächtig gegen die Sex-Karriere in Amerika, und zum Schluss ist sie wieder ohnmächtig gegen die österreichischen Ewig-Gestrigen. Sie will eigentlich nichts als ein bisschen tanzen und singen und ihrem Publikum Freude machen. Aber sie muss einsehen, dass es nichts nützt, nur einen kleinen bescheidenen Platz an der Sonne erhaschen zu wollen. Jeder Mensch muss vor allem versuchen, die Hindernisse, die die Sonne verstellen, für sich und seine Mitmenschen aus dem Weg zu räumen.“

In Szene gesetzt von Matthias Winter und begleitet von Jeffrey Goldberg am Klavier, wird die gebürtige Chemnitzerin Claudia Müller-Kretschmer, die als Musicalstar bereits auf vielen Bühnen des Landes zu erleben war, die ebenso lebenslustige wie zerbrechliche Figur der Lola Blau spielen.

Di
01.
Dezember
Oper
15:30 Uhr

Cabaret

Buch von Joe Masteroff nach dem Stück Ich bin eine Kamera von John van Druten und Erzählungen von Christopher Isherwood | Gesangstexte von Fred Ebb | Musik von John Kander | Deutsch von Robert Gilbert | In der reduzierten Orchesterfassung von Chris Walker

„Willkommen, Bienvenue, Welcome!“ Wer kennt nicht den Song des Conferenciers aus dem Musical Cabaret? 1966 uraufgeführt, zählt es zu den erfolgreichsten Stücken dieses Genres überhaupt. Die Verfilmung mit Liza Minelli als Sally Bowles übertraf den Erfolg des Musicals noch um ein Vielfaches.

Die Geschichte spielt Ende der 1920er Jahre in Berlin. Es ist die Zeit der beginnenden Weltwirtschaftskrise und des heraufziehenden Nationalsozialismus, doch scheint das für die Figuren im Stück keine Rolle zu spielen. Da ist der junge amerikanische Schriftsteller Clifford Bradshaw, der sich in einem schillernden Cabaret in den Bühnenstar Sally verliebt. Die beiden schweben im siebten Himmel, von Heiraten ist die Rede, vom besseren Job, ein Kind kündigt sich an. Und da ist Fräulein Schneider, Inhaberin einer kleinbürgerlichen Pension, die sich mit dem jüdischen Obsthändler Schultz verlobt und von einem Leben als Ehefrau an seiner Seite träumt. Doch es fehlt die Kraft, die Träume in der nüchternen Realität umzusetzen. Die Menschen lassen sich treiben, ignorieren die gesellschaftlichen Entwicklungen, die immer mehr ins Private vordringen, in der Annahme, dass der Spuk bald wieder vorüber sein wird. Naivität, Gleichgültigkeit – egal, wie man es nennt: Mitschuld an der verheerenden Zuspitzung der politischen Gesamtsituation bleibt als bedrückendes Resümee. „Ein Cabaret ist unsre Welt ...“, singt Sally am Ende dieses Musicals, das auf berührende und mahnende Weise Zeitgeschichte vermittelt.

Die Inszenierung liegt in den Händen von Erik Petersen, der in Chemnitz bereits My Fair Lady als Open-Air-Spektakel auf den Theaterplatz brachte. Der gebürtige Magdeburger ist seit 2014 deutschlandweit erfolgreich als freischaffender Regisseur tätig. Zuletzt entstanden Kiss me, Kate am Staatstheater Darmstadt, Anatevka am Theater Magdeburg, Jesus Christ Superstar an der Oper Wuppertal, Im weißen Rössl am Theater für Niedersachsen in Hildesheim und West Side Story an der Oper Bonn.

Diese Produktion wird exklusiv unterstützt durch eins – Energie in Sachsen

Di
01.
Dezember
Oper
19:00 Uhr

Bastien und Bastienne

Bastien und Bastienne
Singspiel von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Friedrich Wilhelm Weiskern, Johann H. F. Müller und Johann Andreas Schachtner

Wolfgang Amadeus Mozarts charmanter Einakter Bastien und Bastienne ist ein Kleinod der Opernliteratur. Kaum zu glauben, dass es aus der Feder eines Zwölfjährigen stammt, der mit diesem Jugendwerk 1768 bereits seine große Affinität zum Theater offenbarte. Die Geschichte ist schnell erzählt: Die junge Bastienne hat Kummer, weil ihr Liebster Bastien sie zugunsten einer anderen, wohlhabenden Frau verlassen hat. Der lebenserfahrene Magier Colas rät ihr, sich zu verstellen und selbst so zu tun, als liebe sie ihn nicht mehr. Gesagt, getan. Als Bastien, der inzwischen erkannt hat, dass alles Gut und Geld nicht so viel wert ist wie die zärtliche, aufrichtige Liebe, reumütig zu seiner Bastienne zurückkehrt, weist sie ihn zurück. Wiederum ist Colas‘ Rat gefragt. Er arrangiert die längst überfällige Aussprache der beiden, an die sich eine leidenschaftliche Versöhnung anschließt, bei der sie die Zauberkünste von Colas preisen, ohne zu merken, dass sie selbst das glückliche Ende herbeigeführt haben.

In der Entstehungszeit dieses kleinen Werkes vollzogen sich große Veränderungen innerhalb der Gattung Oper. Es gab einen Trend, sich von den ausschließlich dem höfischen Publikum vorbehaltenen Formen zu lösen und Musiktheater mit einfachen, schnörkellosen Werken in einer allgemein verständlichen Sprache anzubieten. Damit sollte einem breiteren Zuschauerkreis der Zugang zu dieser Kunstform ermöglicht werden. Inwieweit Mozart mit seinen zwölf Jahren die Tragweite dieser Entwicklung schon überblicken konnte, lässt sich aus heutiger Sicht nicht genau sagen. In jedem Fall aber hat er mit viel Spaß und Witz eine heitere musikalische Komödie komponiert, die bis heute nichts von ihrer Lebendigkeit und Frische verloren hat. 

Die Inszenierung der Chemnitzer Neuproduktion übernimmt Jasna Žarić, die hier in der vergangenen Spielzeit mit dem Musical I do! I do! (Das musikalische Himmelbett) ihr Chemnitzer Regiedebüt gab. Geboren in Zagreb (Kroatien), führten sie frühere Regiearbeiten bereits u. a. an die Nationalopern in Zagreb und in Sofia. Seit 2017 ist sie Regieassistentin und Abendspielleiterin an der Oper Chemnitz.

Mi
02.
Dezember
Oper
19:30 Uhr

Ich lade gern mir Gäste ein

Operettengala

Ich lade gern mir Gäste ein – das Lied des Prinzen Orlofsky aus der Operette Die Fledermaus von Johann Strauß steht als Motto über der Operettengala, die am 31. Oktober ihre Premiere im Opernhaus erleben wird. Neben weiteren Ausschnitten aus diesem Meisterwerk erklingen Highlights aus beliebten und bekannten Operetten von Franz Lehár, Jacques Offenbach, Carl Millöcker und Emmerich Kálmán, dargeboten von Solistinnen und Solisten sowie Gästen der Oper Chemnitz und der Robert-Schumann-Philharmonie unter der Leitung ihres neuen 1. Kapellmeisters Diego Martin-Etxebarria.

Zu den zahlreichen Gästen von Prinz Orlofsky, gesungen von Sophia Maeno, gehört der Tenor Reto Rosin, der von Zwei Märchenaugen schwärmt und dabei vielleicht die Sopranistin Daniela Köhler im Auge hat, die mit dem feurigen Csárdás der Rosalinde aus der Fledermaus der Gala gleich zu Beginn ordentlich Schwung geben wird. Während Maraike Schröter zu Lehárs Musik verheißungsvoll von ihren „Lippen, die küssen so heiß“ singt, scheint der Bariton Felix Rohleder, seit Beginn der Spielzeit Mitglied im neugegründeten Opernstudio der Oper Chemnitz, mit seinen Küssen eher negative Erfahrungen gemacht zu haben, was er in Oberst Ollendorfs Hit „Ach, ich hab‘ sie ja nur auf die Schulter geküsst“ aus Millöckers Bettelstudent ausführlich darlegt. Da ist es gut, wenn man gutgelaunte Tenorkollegen als Ratgeber hat, die in Punkto Überlebensstrategie Nachhilfe erteilen können. So rät James Edgar Knight: „Immer nur lächeln“ und Thomas Kiechle verkündet: „Freunde, das Leben ist lebenswert!“ – kein Wunder, hat letzterer doch gerade Sopranistin Marie Hänsel mit „Sieh dort diesen kleinen Pavillon“ zu einem Stelldichein eingeladen – wohlgemerkt, nachdem sie sich zunächst mit Sophia Maeno als züchtige Klosterschülerin ausgegeben und obendrein noch behauptet hat, die „Unschuld vom Lande“ zu sein. Da kann man mit Franz Lehár nur feststellen: „Ja, das Studium der Weiber ist schwer!“ Andreas Beinhauer hat für solche Fälle sein eigenes Rezept: „Da geh‘ ich zu Maxim“, zitiert er aus Lehárs Operette Die lustige Witwe. Natürlich hält er sich wie das gesamte Ensemble an die aktuellen Hygienevorgaben, die schon Johann Strauß gekannt zu haben scheint: „Alle maskiert!“ hieß es schon Ende des 19. Jahrhunderts in seiner Operette Eine Nacht in Venedig.

Sa
05.
Dezember
Oper
19:00 Uhr

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