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Hair

The American Tribal Love-Rock Musical
Buch und Texte von Gerome Ragni und James Rado
Musik von Galt MacDermot
Deutsche Dialoge von Nico Rabenald

„When the moon is in the seventh house / and Jupiter aligns with Mars / then peace will guide the planets / and love will steer the stars.” – Liebe, Frieden, Harmonie: Mit starken Utopien schuf die Hippie-Generation Ende der 1960er Jahre eine Bewegung, die sowohl belächelt als auch gefürchtet wurde, die aber auch die Kraft hatte, umwälzenden gesellschaftlichen Veränderungen die Türen aufzustoßen. Zwischen dem Bewusstsein um brutale Kriege, um die Falschheit überkommener Autoritäten und rassistischer Ungerechtigkeiten auf der einen Seite und Visionen der individuellen Verwirklichung in harmonischer Gemeinschaftlichkeit auf der anderen Seite drohte die Gesellschaft schier zu zerreißen. Jener atemlosen Atmosphäre schufen Gerome Ragni, James Rado und Galt MacDermot mit dem Musical Hair ein theatral-musikalisches Denkmal, das sich in seiner Konventionen sprengenden Form der Mentalität jener Zeit anzunähern versuchte und nach der Broadway-Uraufführung 1968 zu einem wahren Musical-Hit wurde, der bereits ein halbes Jahr nach der Weltpremiere seinen Siegeszug nach Europa antrat. Im Zentrum des Stücks stehen junge Menschen, die unter dem Eindruck der sie erstickenden Verhältnisse ihrer Gegenwart in ihren Utopien aufgehen und doch immer wieder am Scheideweg zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und individuellen Sehnsüchten stehen. 

Mittlerweile liegen jene Ereignisse über 50 Jahre zurück, doch die Hoffnung auf das Zeitalter des „aquarius“, des Wassermanns, das sich durch Liebe und Respekt auszeichnet, scheint größer denn je, um nicht mehr Konflikte mit Konflikten und Feuer mit Feuer zu bekämpfen. Regisseur Thomas Winter, der in der Spielzeit 2015/2016 bereits das Musical Chess auf die Bühne der Oper Chemnitz gebracht hat, greift jene Utopien auf und erzählt das Stück aus der Gegenwart heraus. Zusammenbringen statt trennen, die ungehinderte und allseitig akzeptierte Entfaltung jedes Menschen sowie Liebe und Toleranz als einzig mögliche Basis des menschlichen Zusammenseins stehen im Zentrum seiner Inszenierung auf der Küchwaldbühne Chemnitz.

Fr
28.
August
Oper
19:30 Uhr
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