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Feierliche Verabschiedung der Absolventen

Medizinische Berufsfachschule des Klinikums Chemnitz

Fr
30.
August
Oper
09:00 Uhr

Jeffrey Goldberg & Friends

"Life is but a dream"
Musikalische Reisen zu Traumwelten und darüber hinaus

Klavier-Improvisator und Komponist Jeffrey Goldberg begibt sich zum zweiten Abend seiner Reihe Jeffrey Goldberg & Friends zusammen mit u. a. Mezzosopranistin Sophia Maeno, Violinist Ovidiu Simbotin, Cellist Jakub Tylman, Schlagzeuger Jens Gagelmann und Mitwirkenden des Balletts Chemnitz in Gesang, Instrumentalklang, Tanz und Wort auf eine Entdeckungsreise zu Träumen und Visionen verschiedenster Künstler und Zeiten. Es erklingen Wiegenlieder und Erweckungsmelodien sowie Improvisationen und Fantasien über Traumerlebnisse, die unsere Seele bewegen und unseren Alltag prägen. „Rudere dein Boot sanft die Strömung hinab, sei heiter, das Leben ist nur ein Traum.“
amerikanisches Volkslied, 1852
Sa
07.
September
Oper
20:30 Uhr
© Nasser Hashemi

Fidelio

Oper von Ludwig van Beethoven
Text von Joseph Sonnleithner, Stephan von Breuning und Georg Friedrich Treitschke

Marzelline hat sich in Fidelio verliebt, den neuen Gehilfen ihres Vaters, des Gefängnismeisters Rocco. Doch hinter Fidelio verbirgt sich die verzweifelte Leonore. Sie vermutet in dem Gefängnis ihren Mann Florestan, den der Gefängnisgouverneur Don Pizarro als unerschrockenen Regimekritiker einkerkern ließ. Von dieser Willkür weiß nur Rocco. Da der Minister Don Fernando von Unregelmäßigkeiten gehört hat, will er das Gefängnis inspizieren. Pizarro ordnet an, den Gefangenen vorsichtshalber zu beseitigen. Doch Rocco vermag nicht zu morden, ist aber bereit, das Grab auszuheben. Fidelio erwirkt, dabei helfen zu können und erkennt in dem Gefangenen Florestan. Als Pizarro ihn töten will, stellt sich Leonore Pizarro in den Weg und bedroht ihn. Der angekommene Minister und die Gefangenen preisen die allen Gefahren und Widerständen trotzende Leonore und damit auch die Kraft der Liebe: „Wer ein solches Weib errungen, stimm in unsern Jubel ein! Nie wird es zu hoch besungen, Retterin des Gatten sein.“ Nicht nur um seine Sinfonien hat Ludwig van Beethoven gerungen, sondern auch um seine einzige Oper, den Fidelio. Er hat nicht weniger als drei Fassungen komponiert – die ersten beiden wurden 1805 bzw. 1806 uraufgeführt und tragen noch den Titel Leonore – und vier Ouvertüren. Die letzte Fassung wurde als Fidelio am 23. Mai 1814 im Wiener Kärntnertortheater uraufgeführt und steht in der Tradition der erfolgreichen französischen Revolutions- und Befreiungsoper der 1790er Jahre. Die politische Dimension durch Polizeiwillkür und Revolutionskräfte ist eng mit der aufopferungsvollen Liebe Leonores zu ihrem inhaftierten Ehemann Florestan verknüpft. Durch Beethovens gleichermaßen erschütternde wie triumphale Musik berührt Fidelio bis heute. Robert Lehmeier, der an der Oper Chemnitz 2017 die Operette Südseetulpen aus der Taufe hob, arbeitet als freischaffender Regisseur u. a. in Berlin, Dresden, München, Hamburg, Wien, Barcelona und den Niederlanden. Seit 2011 ist er im Leitungsteam vom Umculo/Cape Festival, das sich zum Ziel setzt, Oper in Südafrika neu zu positionieren. Aufführung mit deutschen Übertiteln
So
08.
September
Oper
15:00 Uhr

Zarah 47

Musical-Solo für eine Darstellerin von Peter Lund
Mit den großen Liedern von Zarah Leander

Es ist der 15. März 1947, Zarah Leanders 40. Geburtstag. Vier Jahre davor noch der umjubelte Star der UFA, ist sie nun arbeitslos und wartet vergebens auf Geburtstagsgäste und Angebote. In Schweden Persona non grata, in Deutschland mit Berufsverbot belegt, rechtfertigt sich die Diva in einem furiosen Monolog. Klug, mit viel Witz und ohne jeden Skrupel proklamiert sie das Credo vieler Nazi-Künstler: von nichts gewusst zu haben. Sie verfängt sich in ihren eigenen Lebenslügen, ihre schwermütigen Lieder werden zu bitterbösen Kommentaren einer mit politischem Wegsehen erkauften Karriere. So durchschreitet sie einsam ihre Räume auf Gut Lönö in Schweden. Es meldet sich keiner. Zarah fängt an, in Erinnerungen zu schwelgen … und natürlich zu singen. Peter Lunds musikalischer Monolog ist ein schauspielerisches Bravourstück für eine singende Darstellerin. In der Chemnitzer Inszenierung schlüpft Sylvia Schramm-Heilfort in die Rolle der Zarah Leander und gewährt in der intimen Atmosphäre des Operncafés Einblicke in das wechselvolle Leben der Grande Dame mit der besonderen Stimme.
Sa
14.
September
Oper
20:30 Uhr

Opernfrühstück - Mefistofele

Musikalische Premiereneinführung

Präsentiert von unseren Dramaturginnen, geben Ihnen Dirigent, Regieteam und Sänger/innen einen Einblick in die Premierenvorbereitungen. Das Opernfrühstück findet am Sonntagvormittag im Rangfoyer statt.
So
15.
September
Oper
10:30 Uhr

Wir wünschen einen schönen Sommer

und freuen uns auf die neue Spielzeit

Foto: Dieter Wuschanski
Foto: Dieter Wuschanski
Nach der letzten Vorstellung unseres Open-Air-Familienstücks Die kleine Hexe verabschieden wir uns in die Sommerpause. Auch Ihnen wünschen wir erholsame Ferienwochen, aus denen Sie viele neue Eindrücke mit nach Hause bringen. Vielleicht lässt Sie dabei die Neugier auf die nächste Theatersaison nicht ganz los. Wir sind Ende August wieder für Sie da und freuen uns auf ein Wiedersehen. Auf dem Theaterplatz begrüßen wir Sie am 31. August mit dem Open-Air-Konzert zur Spielzeiteröffnung. Im Opernhaus arbeiten wir dann schon auf die erste Premiere der neuen Spielzeit hin: den Ballettabend Winterreise (6. September). Das Schauspielhaus feiert sein Spielzeiteröffnungsfest am 7. September. Schon vorher erwartet Sie dort am 29. August die erste NACHTSCHICHT der neuen Saison, passenderweise mit dem Motto bühne frei.

NEU: Unsere Abonnements zum Probieren

Erst genießen, dann bezahlen

Im Aktionszeitraum bis zum 31. Oktober 2019 gilt dieses Angebot:
Nach dem Besuch der ersten beiden Vorstellungen eines neu abgeschlossenen Abonnements entscheiden Sie selbst, ob Sie das Abo bis zum Spielzeitende fortsetzen möchten.
Ein kurzer Hinweis Ihrerseits genügt. Entscheiden Sie sich für den Besuch der weiteren Vorstellungen des Abos, haben Sie die Möglichkeit in zwei Raten zu zahlen.
Möchten Sie nach Ablauf der ersten beiden Vorstellungen zurücktreten, zahlen Sie nur den anteiligen Betrag des Abonnements.
Sie sparen je nach Abo bis zu 45% gegenüber dem Freiverkaufspreis.
Angebot gilt nicht für Wahl- und Bus- Abos (Serien 42, 43, 51, 52, 53)

Diego Martin-Etxebarria als Erster Kapellmeister engagiert

Ab 1. April 2020 an den Theatern Chemnitz

Diego Martin-Etxebarria. Foto: Kansai Philharmonic
Diego Martin-Etxebarria. Foto: Kansai Philharmonic

Diego Martin-Etxebarria wird neuer Erster Kapellmeister an den Städtischen Theatern Chemnitz. Er tritt sein Engagement am 1. April 2020 an und wird als erste Neuproduktion Mozarts Die Entführung aus dem Serail (Premiere am 8. Mai 2020) dirigieren. Seinen Einstand am Pult der Robert-Schumann-Philharmonie gibt er bereits am 31. August 2019 beim Open-Air-Konzert zur Spielzeiteröffnung auf dem Theaterplatz.

Der gebürtige Spanier, 1979 in Bilbao geboren, war im Frühjahr 2019 einer Einladung der Theater Chemnitz zu mehreren Orchesterproben und einem Vorstellungsdirigat von Mozarts Die Zauberflöte gefolgt und überzeugte die Leitung ebenso wie die Musikerinnen und Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie von seiner künstlerischen und sozialen Kompetenz.

Diego Martin-Etxebarria schloss sein Diplom an der Musikhochschule Catalunya ab und absolvierte über ein Stipendium des DAAD ein Aufbaustudium in Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Sein Konzertexamen schloss er an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden bei Ekkehard Klemm und Christian Kluttig ab. Parallel zu seinen Studien assistierte er an den Opernhäusern von Bilbao und Bern, an der Semperoper Dresden und am Théâtre des Champs-Élysées Paris. Er war Künstlerischer Leiter des Art Ensemble Barcelona (2004 bis 2007) sowie Musikalischer Leiter des Euskadiko Ikasleen Orkestra (Baskenland, 2007 bis 2008) und des Akademischen Orchesters Freiburg (2010 bis 2012). Gastengagements führten ihn für Musiktheaterproduktionen u. a. an das Theater Augsburg, die Staatsoper Berlin, das Teatro Arriaga Bilbao und das Teatro Real Madrid. Nachdem ihn das Theater Krefeld Mönchengladbach in der Spielzeit 2016/2017 zunächst als Kapellmeister engagierte, wurde er bereits in der Folgesaison zum Ersten Kapellmeister und stellvertretenden Generalmusikdirektor ernannt. Er ist mehrfacher Preisträger des 17. Internationalen Musikwettbewerbs für Dirigieren in Tokyo. Seine Aufnahme von Enric Moreras Zarzuela La viola d’or wurde von Kritikern in Katalonien als beste Klassik-CD des Jahres 2016 ausgezeichnet.

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