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© Dieter Wuschanski

Der Teufel mit den drei goldenen Haaren

Weihnachtsmärchen nach den Brüdern Grimm
Textfassung Katrin Lange

Vor vielen Jahren, als das Wünschen noch geholfen hatte, wurde armen Leuten ein Glückskind geboren. Dem kleinen Jungen ward vorausgesagt, die Königstochter zu heiraten und eines Tages Herrscher des Reiches zu werden. Schnell wie der Wind verbreitete sich diese Weissagung und kam dem König zu Ohren. Der ergrimmte so sehr, dass er das Kind töten wollte. Heimtückisch kaufte er es den Eltern ab und warf es in den nahen Fluss. Aber der Fluss, milde, trug es zu einer Mühle, wo freundliche Müllersleute sich seiner annahmen und es großzogen. Einmal kam der König auf einer seiner Reisen an der Mühle vorbei, entdeckte den Burschen und wurde sehr, sehr zornig. Arglistig schickte er ihn mit einem Brief zur Königin, damit diese ihn töten lasse. Doch wo der junge Mann auch hinkam, war das Glück ihm hold. Selbst die Räuber im finsteren Wald halfen ihm weiter. Schließlich gelangte er zum Schloss und heiratete wie vorausgesagt die Prinzessin. Als der König endlich heimkam, platzte er fast vor Wut. Seine Tochter aber liebte ihren Mann und der König konnte nichts weiter tun, als ihn auf eine letzte Reise zu schicken – zum Teufel in die Hölle, um drei goldene Haare zu holen. Das wundervolle Märchen Der Teufel mit den drei goldenen Haaren, erstmals erschienen 1819 in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm, passt genau in die besinnliche Weihnachtszeit. Voller Selbstvertrauen fürchtet das Glückskind weder König noch Teufel, hadert niemals mit seinem Schicksal oder verzweifelt an einer Aufgabe. Es nimmt sein Leben an und erobert sich ein Königreich. Wenn wir nur alle so mutig wären …
Mo
17.
Dezember
Schauspiel
10:00 Uhr

übungsparty

In Zusammenarbeit mit der Tanzschule Köhler-Schimmel

Der perfekte Schritt, die perfekte Drehung, der perfekte Paartanz zur perfekten Tanzmusik – hier kann das geübt werden, was auf dem Tanzparkett alle anderen vor Neid erblassen lässt. In Zusammenarbeit mit der Tanzschule Köhler-Schimmel.
  • Jeden Monat
  • Eintritt frei
Mo
17.
Dezember
Schauspiel
19:00 Uhr

bühne frei

Das offene Format! Den Spielwütigen eine Bühne!

Das offene Format! Lesungen oder Musikabende, Tanz- und Videoperformances, neue Serien- oder Showformate, Werkstattpräsentationen und Experimente – alles ist möglich. Den Spielwütigen eine Bühne!Nächste Termine:Mo, 17.12.2018, 20.00 Uhr, Schauspielhaus-Ostflügel
„Die Sternstunde des …“
Im Dezember heißt es noch einmal „Theater total mit Ingo Friede“! – Der Saal ist voll, aber niemand da. Keine Schauspieler, kein Einlass, keine Technik, kein Licht. Also muss er ran und die Vorstellung retten. Erleben Sie ein Urgestein des Chemnitzer Theaters in einer gänzlich neuen Rolle!Fr, 18.01.2019, 20.00 Uhr, Schauspielhaus-Ostflügel 
Mit Wolfgang Borcherts „Draußen vor der Tür“ und anderen Texten präsentiert unser diesjähriges Studiomitglied Daniel Hölzinger seinen ersten Soloabend im Ostflügel.
  • In regelmäßigen Abständen 
  • Eintritt frei 
Mo
17.
Dezember
Schauspiel
20:00 Uhr
© Nasser Hashemi

Die magische Stimme

Ein Liederabend von Farinelli bis Coldplay
Mit Marko Bullack und Steffan Claußner

Der Lärm unserer Tage bringt oft Stimmen zum Schweigen - oder die Vielstimmigkeit lässt das Schweigen verhallen. In einer musikalischen Entdeckungsreise bringen Steffan Claußner und Marko Bullack vergessene Stimmen wieder zum Klingen. Ausgangspunkt ist der berühmte Kastrat Carlo Broschi. Er wurde vor der Pubertät kastriert, um seine glockenhelle Knabenstimme zu erhalten. Unter dem Künstlernamen Farinelli gelang ihm eine großartige Karriere und er avancierte zum Megastar des Barocks. Von dieser historischen und berühmten Geschichte ausgehend, schauen Steffan Claußner und Marko Bullack fantasievoll und mit einem Augenzwinkern auf grandiose Gesangskünstler aus Vergangenheit und Gegenwart und erkunden die zauberhafte, suggestive Wirkung von Stimme und Musik. 
Mi
19.
Dezember
Schauspiel
20:00 Uhr
© Dieter Wuschanski

Stella

Schauspiel für Liebende von Johann Wolfgang von Goethe

Wenn zwei Frauen den gleichen Mann lieben, kann das tragisch enden. Das Objekt der Begierde ist der Offizier Fernando. Er hat seine Frau Cäcilie und die gemeinsame Tochter Lucie verlassen und sich in die Baronesse Stella verliebt. Für die junge Stella ist Fernando die große Liebe. Doch nach fünf Jahren seligen Glücks verlässt Fernando auch sie und zieht in den Krieg. Eines Tages erscheint Cäcilie mit ihrer Tochter Lucie zufällig bei der jungen Baronesse, um gerade in ihrem Haus für Lucie eine Anstellung zu erbitten. Noch wissen beide Frauen nicht, welche Leidens- und Liebesgenossinnen sie sind und freunden sich an. Als dann Fernando aus dem Krieg zurückkehrt, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Es wird geliebt und gelitten. Unbändige Liebe, Sehnsüchte, Begehren und Zweifel treiben fortan die Figuren an. Gibt es einen anderen Ausweg als den Tod?

Goethes (1749 – 1832) Stella hält einen modernen und zugleich provokanten Gegenentwurf parat: Eine offene Dreiecksbeziehung – die Ehe zu dritt statt Tod und Verzweiflung! Goethe schrieb Stella 1775. Ein Jahr zuvor hatte ihn die Geschichte einer Frau zwischen zwei Männern berühmt gemacht. Im "Werther" erzählte er noch das Drama eines Mannes, der sich in die Frau seines Freundes verliebt und am Ende keinen anderen Ausweg sieht als den Selbstmord. Nun wählte Goethe die Perspektive der Frau. Stella und Cäcilie lieben Fernando. Das macht sie zu Schicksalsgefährtinnen, die einen ungewöhnlichen Weg gehen: Statt auf den zurückgekehrten Fernando zu verzichten, verzichten sie auf den Wunsch, ihn für sich allein zu besitzen und stellen sich damit gegen die Konventionen. Für Goethes Zeitgenossen war das ein Schock und ein so unvorstellbarer Ausgang, dass Goethe seinem Stück 1806 einen anderen Schluss geben musste: Fernando wählte den Freitod durch die Waffe und Stella durch Gift. So war die bürgerliche Ordnung zumindest für das Publikum wieder hergestellt.Sind wir heute bereit für derartige Modelle? Inwieweit empfinden wir diese – in Zeiten von Patchwork-Familien und polyamoren Lebensentwürfen – überhaupt noch verwerflich? Ganz sicher nicht im gleichen Maße wie Goethes Zeitgenossen. Aber sind wir wirklich bereit, uns von Besitzansprüchen und Verlustängsten zu lösen? Oder gibt es nicht in jedem von uns diesen kleinen Teufel namens Eifersucht, der sich immer dann einschleicht, wenn wir glauben, nicht genug zu bekommen – nicht genug Liebe, Aufmerksamkeit, Begehren …?
Mi
19.
Dezember
Schauspiel
20:00 Uhr

Adventsflimmern im Schauspielhaus

am 2., 16. und 23.12.

Auch in diesem Jahr wollen wir gemeinsam mit unseren großen und kleinen Gästen in eine besinnliche Weihnachtszeit starten. Parallel zu den Märchenvorstellungen auf der Großen Bühne und im Figurentheater laden wir am 2., 16. und 23. Dezember jeweils von 13.00 bis 18.00 Uhr zum "Adventsflimmern" ins Schauspielhaus ein. Hier können die kleinen Gäste am großen Basteltisch selbst kreativ werden und einen märchenhaften Gruß für Freunde und Familie mit nach Hause nehmen. Mit Musik und Geschichten tauchen wir in fantasievolle Märchenwelten ein und schauen hinter die Kulissen unserer Produktionen. In der behaglichen Atmosphäre des Theaterclubs können Sie die Adventssonntage gemütlich ausklingen lassen.

Finale mit "Götterdämmerung"

Premiere am 1.12.2018

Szenenfoto aus "Götterdämmerung": Kirsten Nijhof
Das 875. Stadtjubiläum war und ist für die Oper Chemnitz Anlass für das besondere Projekt, Richard Wagners Tetralogie "Der Ring des Nibelungen" innerhalb des Jahres 2018 von vier Regisseurinnen neuinszeniert auf die Bühne zu bringen. Mit der Premiere der "Götterdämmerung" am 1. Dezember in der Regie von Elisabeth Stöppler und unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Guillermo García Calvo findet dieses ambitionierte Vorhaben nun sein fulminantes Finale. Für die gesamte Tetralogie wird sich im 1. Halbjahr 2019 gleich dreimal der Vorhang heben: im Januar, zu Ostern und vom Himmelfahrtstag bis Pfingsten.

"Weiße Rose" neu im Spielplan

Premiere am 15.11. in der Musikschule

Anlässlich der Besorgnis erregenden Ereignisse in Chemnitz hat das Musiktheater in Zusammenarbeit mit der Städtischen Musikschule Udo Zimmermanns Kammeroper "Weiße Rose" zusätzlich in den Spielplan aufgenommen. Dieses Opernprojekt (nicht nur) für junge Menschen hat am 15. November 2018, 10.30 Uhr im Konzertsaal der Städtischen Musikschule Premiere und wird anschließend sowohl dort als auch an anderen Orten in der Region gezeigt. Zugleich werden vor- und nachbereitende Gespräche angeboten. Das Werk schildert die letzten Stunden der Geschwister Hans und Sophie Scholl vor ihrer Hinrichtung am 22. Februar 1943. Als führende Mitglieder der Widerstandsgruppe "Weiße Rose" kämpften sie bis zu ihrem Tod mutig gegen die nationalsozialistische Herrschaft.

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