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Faust I

Tragödie von Johann Wolfgang von Goethe

Der Wissenschaftler Dr. Heinrich Faust hat in seinem Leben, so könnte man meinen, alles erreicht. Er ist ein gut situierter Forscher, unersättlich im Streben nach Wissen. Und dennoch, „was die Welt im Innersten zusammenhält“, ist nicht auszumachen, nicht zu begreifen, nicht zu fassen. In Einzelteile zersplittert liegt sie vor ihm, fremd ist sie ihm geworden, diese Welt. Kein Halt – nirgends. Stimmen werden in ihm laut.
In diesem wunden Zustand trifft Faust auf Mephisto und geht mit ihm eine folgenreiche Wette ein: Er gibt sein Leben, wenn Mephisto es schafft, ihm den einen höchsten Augenblick zu bescheren. Mit dem Teufel an seiner Seite gelangt Faust mehr und mehr in die unentdeckten Sphären seiner selbst und was da zu Tage tritt hinterlässt Spuren in der Welt. Was in Auerbachs Keller als leichtes Saufgelage mit dem pöbelnden Volk beginnt, setzt sich als exzessiver Verjüngungstrip in der Hexenküche fort. Raum und Zeit werden außer Kraft gesetzt, immer stärker wächst damit die Begierde nach dem „Mehr“ und dem Unmöglichen. So trifft Faust schließlich auf Gretchen. Und was eine Liebesgeschichte sein könnte, bei der man verweilen möchte, denn, „Augenblick, du bist so schön“, endet mit der Vernichtung und Zerstörung dieser jungen Frau, die gerade angefangen hatte zu leben. Fausts Rastlosigkeit und seine Begierde nach dem immer Anderen hat sich längst schon verselbständigt.
Carsten Knödlers Inszenierung gleicht einer Parabel, die mit Historie spielt und zugleich Analogien zur Gegenwart herstellt: wie begegnet das einerseits maßlose, zugleich zerstreute und geteilte Ich einer ebenso zerstreuten und zersplitterten Welt? All seine Figuren sind Einzelkämpfer bei ihrer jeweils ganz individuellen Suche nach dem Sinn des Lebens. Und wenn sie sich begegnen, erkennen sie sich nicht als Menschen unter Menschen, sondern nur die Funktion und Nutzbarkeit des Gegenübers. Doch wie viel Einsamkeit, Anonymität und Funktionalität erträgt eine Gesellschaft bevor sie implodiert? Kooperation mit dem Ballett Chemnitz
Do
14.
Dezember
Schauspiel
19:30 Uhr

Feiern Sie mit uns Silvester!

In Opernhaus, Schauspielhaus oder Stadthalle

Philipp von Schön-Angerer und Christian Ruth in "Kunst".
Das Ballett Chemnitz in "Lampenfieber - It's Showtime".
Feiern Sie mit uns Silvester! Je nach Temperament können Sie zwischen drei Angeboten wählen.
Im Schauspielhaus erwartet Sie um 17.00 und um 20.00 Uhr Yasmina Rezas humorvolles und bissig-ironisches Stück „Kunst“. Drei langjährige Freunde geraten in Streit – zunächst über den Wert des Gemäldes, das einer von ihnen für eine horrende Summe gekauft hat, bald über ihre gesamten Lebensentwürfe.
In der Stadthalle erklingt um 18.00 Uhr als Konzert zum Jahreswechsel Ludwig van Beethovens berühmte und heroische neunte Sinfonie, die in Chemnitz zu diesem Anlass Tradition ist.
Im Opernhaus locken Musik, Tanz und Show. Um 16.00 Uhr sehen Sie die letzte reguläre Vorstellung der Ballettrevue „Lampenfieber – It’s Showtime“: In der Geschichte eines Tanzsaals spiegeln sich nicht nur Tanzstile, sondern auch politische Entwicklungen und persönliche Schicksale aus einem ganzen Jahrhundert. Um 21.00 Uhr schließt sich „Lampenfieber – Die große Silvesterparty“ an: Sie feiern mit Begrüßungssekt, Pausenimbiss, reichhaltigem Büffet nach der Revue und Mitternachtssekt, zu Live-Musik und Disco-Hits können Sie das Tanzbein schwingen. Abgerundet wird der Abend durch ein großes Feuerwerk auf dem Theaterplatz zu „Star Wars“-Musik. Auch wenn Sie für die begehrte Veranstaltung im Haus keine Karte mehr ergattern, können Sie die Farbexplosion auf dem Platz genießen und sich zum Jahreswechsel zuprosten.

Unsere Nikolaus-Überraschung

Sehen Sie "Hochzeit mit Hindernissen" zum Sonderpreis

Foto: Nasser Hashemi, Collage: Nicole Lappöhn
Hatten Sie nichts im Nikolausstiefel? Nicht traurig sein: Wir haben in unserer Weihnachtsbäckerei eine Überraschung für Sie vorbereitet. Gönnen Sie sich einen lustigen Nachmittag und sehen Sie am 14. Dezember, 16.00 Uhr unser Musical HOCHZEIT MIT HINDERNISSEN! Alle Tickets in den Platzgruppen I bis III kosten nur 20 Euro, in den Platzgruppen IV bis VI nur 10 Euro. Buchbar in allen Vorverkaufsstellen und per Internet. Viel Vergnügen!

Überregionale Resonanz auf "Ein Maskenball"

Lob in Zeitungen und Radiosendern

Szene mit Maraike Schröter und Ho-Yoon Chung. Foto: Kirsten Nijhof
Die Premiere der Verdi-Oper „Ein Maskenball“ macht in Chemnitz, aber auch überregional Furore. In der eigenen Stadt schreibt die „Freie Presse“, dass vor allem die Solistinnen Maraike Schröter, Alexandra Ionis und Silvia Micu „die Inszenierung zum großen Erlebnis“ machen und der neue Generalmusikdirektor Guillermo García Calvo als Dirigent sie auch „zu einem musikalischen Genuss“ macht. Die „Morgenpost Chemnitz“ hebt die „großartige Leistung des Chors“ hervor.
Überregional spricht auch MDR Kultur von „Solisten in Höchstform“. Deutschlandfunk Kultur hebt Arila Siegerts „körperbetonte“ Inszenierung hervor. Das Online-Portal der „Neuen Musikzeitung“, nmz-online, macht auch auf den „spektakulären Raum“ aufmerksam, den der Bühnenbildner Hans Dieter Schaal geschaffen hat.

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