Startseite
Suche
Mehr Informationen zum vorherigen Bild zum nächsten Bild
>
Heute
Schließen Nächstes Stück Vorheriges Stück

Mozart | Wolf | Schostakowitsch

Solisten: Mejo-Quartett

Wolfgang Amadeus Mozart
Streichquartett d-Moll KV 421 Hugo Wolf
Italienische Serenade Hugo Wolf
Intermezzo für Streichquartett Dmitri Schostakowitsch
Streichquartett Nr. 8 c-Moll op. 110 Mejo-Quartett:
Katarzyna Radomska, Violine
Benjamin Fuhrmann, Violine
Ulla Walenta, Viola
Thomas Bruder, Violoncello Der 5. Kammermusikabend dieser Saison widmet sich zwei herausragenden Streichquartetten von Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791) und Dmitri Schostakowitsch (1906 – 1975), die zwei liebenswerte Instrumentalwerke für ebenjene Besetzung von Hugo Wolf (1860-1903) einrahmen, der vor allem als Liedkomponist bekannt geworden ist. Das Mejo-Quartett der Robert-Schumann-Philharmonie eröffnet das erlesene Konzert mit dem Streichquartett d-Moll KV 421 von Wolfgang Amadeus Mozart, eines von sechs Streichquartetten, die der Komponist seinem Vorbild und Lehrer Joseph Haydn widmete und sich auf dessen Opus 33 beziehen. Diese ebenfalls sechs Streichquartette Haydns markierten seinerzeit den Beginn der Wiener Klassik. In Mozarts d-Moll-Quartett, das er im Juni 1782 in Wien komponierte, kommt trotz der eingehenden Auseinandersetzung mit Haydns Quartetten zugleich die Loslösung vom Vorbild zum Ausdruck. Für die teils an Dissonanzen reiche und polyphon gearbeitete Struktur mag auch Mozarts Beschäftigung mit der Musik der Bach-Familie nicht ganz folgenlos geblieben sein. Den Abschluss dieses Abends bildet das Streichquartett Nr. 8 c- Moll op. 110 von Dmitri Schostakowitsch. Er verbrachte den Sommer 1960 in Gohrisch bei Dresden und schrieb dort sein 8. Streichquartett, das er den Opfern von Krieg und Faschismus, nicht zuletzt angesichts der Dresdner Kriegsruinen, widmete. Schostakowitschs Werke haben im Repertoire des Mejo-Quartetts einen festen Platz. Die vier Musikerinnen und Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie spielen seit 2010 in dieser Besetzung, sind inzwischen fester Bestandteil des Chemnitzer Musiklebens und gastieren außerdem immer wieder bei verschiedenen Festivals, u. a. beim KlassikSommer Hamm, beim Festival Sandstein und Musik und beim Finsterwalder Kammermusik-Festival. Namenspatron des Quartetts ist Wilhelm August Mejo, der 1833 mit der Gründung eines Stadtorchesters den Grundstein für die heutige Robert-Schumann-Philharmonie legte.
So
25.
Februar
Philharmonie
19:30 Uhr

Konzert zum Friedenstag

in der Kreuzkirche Chemnitz

Felix Mendelssohn Bartholdy
Verleih uns Frieden gnädiglich WoO 5 Olivier Messiaen
Combat de la mort et de la vie
aus Les corps glorieux Gabriel Fauré
Requiem op. 48 Der Chemnitzer Friedenstag vereint am 5. März, dem Gedenktag an die Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg, engagierte Chemnitzerinnen und Chemnitzer, die sich für Gerechtigkeit und Völkerverständigung einsetzen und gegen Krieg, Unrecht, Rassismus und Gewalt kämpfen. 2018 gestalten Solisten der Oper, die Kantorei der Kreuzkirche und die Robert-Schumann-Philharmonie ein gemeinsames Konzert in der Chemnitzer Kreuzkirche auf dem Kaßberg.
Mo
05.
März
Philharmonie
19:30 Uhr

Dvořák | Schumann | Brahms

Solist: Martin Stadtfeld, Dirigent: Felix Bender

Antonín Dvořák
Carnaval
Ouvertüre op. 92 Robert Schumann
Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 54 Johannes Brahms
Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68Natur, Leben und Liebe – so lautete der ursprüngliche Titel einer Ouvertüren-Trilogie, die Antonín Dvořák Ende des 19. Jahrhunderts schrieb. Den zweiten Teil daraus nannte er dann jedoch Carnaval. Die Ouvertüre beginnt feurig, mit großem Orchestertutti und vielen Beckenschlägen. Ausgelassen, geradezu übermütig halten das Leben und die Jugend Einzug. Und sie endet wie sie begann: mit einem klug instrumentierten und feiernden Feuerwerk. Ausdrucksvoll und mit elegischen Melodien erklingt dagegen das a-Moll-Klavierkonzert von Robert Schumann, bis im Finale temperamentvoll-tänzerischer Elan aufkommt. Schumann widmete dieses Konzert Ferdinand Hiller, der am 4. Dezember 1845 in Dresden die Uraufführung mit einem überwältigenden Erfolg dirigierte. Es gehört seit langer Zeit zu den meistgespielten Konzerten Robert Schumanns und wurde zum Inbegriff des romantischen Klavierkonzerts. Aufgewühlt und sorgenvoll beginnt auch die erste Sinfonie von Johannes Brahms. Doch Brahms beschreibt im Finale die Überwindung aller Schwierigkeiten und lässt die Musik hymnisch triumphal ansteigen. Als Gast begrüßen Dirigent und Orchester den Pianisten Martin Stadtfeld, der zuletzt 2008 mit Beethovens viertem Klavierkonzert das Chemnitzer Publikum begeisterte. Als Bach-Spezialist bekannt, wandte er sich in den vergangenen Jahren immer mehr den Romantikern zu. Mit seiner Einspielung des Schumann-Klavierkonzertes hat er eine ganz eigene Größe geschaffen.
Mi
14.
März
Philharmonie
19:00 Uhr

Goldberg - Improvisationen

Sie sind längst zu einer Größe im Chemnitzer Musikleben geworden: Die Improvisationsabende mit Solorepetitor Jeffrey Goldberg. Dabei werden musikalische Themen genauso bearbeitet wie solche aus dem täglichen Erleben der Zuhörer. Die Improvisationen leben von der Energie des Moments zwischen Goldberg und dem Publikum und werden dadurch einmalig und unwiederholbar.
Jeffrey Goldberg studierte u. a. bei Luise Vosgerchian, Sarah Benson, Leonard Bernstein, Joe Maneri und Ivan Tcherepnin und lehrte u. a. an der Harvard University, der Boston Arts Academy, dem Banff Centre, am Rivers School Conservatory sowie am New England Conservatory of Music. Seine Improvisationen hat er auf Konzertbühnen und bei Festivals in Nordamerika und Europa vorgestellt. Jeffrey Goldberrgs Kompositionen reichen von Werken für Klangheilen, Crossover und Multimedia Events bis hin zu zwei Aufträgen für das Staatstheater Hannover – eine Oper und ein Ballett. Er gibt Workshops in Improvisation und war und ist als Konzertpianist, Dirigent und Repetitor in Deutschland und in den USA sowie als Musikdirektor an mehreren Theatern in Boston tätig. Jeffrey Goldberg promovierte auf dem Gebiet der Pädagogik (Doctor of Education, Harvard University). 
Seinen nächsten Improvisationsabend gestaltet Jeffrey Goldberg am 18.03.2018.
So
18.
März
Philharmonie
19:30 Uhr

Ysaÿe | Schulhoff | Cassadó

Solisten: Hartmut Schill, Ovidiu Simbotin, Tilman Trüdinger

Eugène Ysaÿe
Sonate für Violine solo op. 27 Nr. 3 Erwin Schulhoff
Duo für Violine und Violoncello Gaspar Cassadó
Suite für Violoncello Eugène Ysaÿe
Sonate für zwei Violinen a-MollHartmut Schill, Ovidiu Simbotin und Tilman Trüdinger musizieren schon seit einiger Zeit gemeinsam im Robert-Schumann-Quartett und widmen sich in diesem Konzert Werken selten gespielter Komponisten. Der Franzose Eugène Ysaÿe, selbst ein hervorragender Geigen-Virtuose, investierte kaum Energie in die Verbreitung seiner eigenen Stücke. Dementsprechend gering war deren Präsenz auf den Konzertpodien. Dass sie von exzellenter Qualität und hörenswerter Meisterschaft sind, werden die beiden Violinsonaten zeigen. Auch der gebürtige Spanier Gaspar Cassadó gehörte zur Riege der komponierenden Instrumentalisten. Als er zehn Jahre alt war, zog sein Vater mit ihm von Barcelona nach Paris, um ihm dort Cello-Unterricht bei Pablo Casals und Kompositionsunterricht bei Manuel de Falla und Maurice Ravel zu ermöglichen. Später ließ sich Cassadó in Florenz nieder, wo er neben seiner Konzert- und Kompositionstätigkeit als angesehener Pädagoge tätig war. Eines der ersten Stücke, die er in Florenz schrieb, war die Suite für Violoncello. Komplettiert wird das Programm mit dem Duo für Violine und Violoncello von Erwin Schulhoff. Geboren 1894 in Prag, erhielt er auf Empfehlung von Antonín Dvořák schon im Alter von sieben Jahren Unterricht bei Jindřich Kaan, einem der führenden Klavierlehrer seiner Zeit. Mitte der 1920er Jahre erreichte Schulhoff seinen internationalen Durchbruch als Komponist und wurde zum Vorreiter der frühen Avantgarde. Doch seine künstlerischen Aktivitäten fanden 1842 ein jähes Ende, als er von den Nazis im Konzentrationslager inhaftiert und umgebracht wurde. Das Duo für Violine und Violoncello entstand 1925 und bildet eine Synthese aus Kunstmusik und tschechischer Volksmusik.  
So
15.
April
Philharmonie
19:30 Uhr

Gastspiel mit Götz Schubert

am 24.02.2018, 19.30 Uhr im Schauspielhaus

Götz Schubert, Manuel Munzlinger. Foto: Guido Werner
In den"Geschichten von der allgemeinen Undurchschaubarkeit" stecken Menschen in ungewöhnlichen Situationen fest. Gefangen in ihrer Beharrlichkeit finden sie den Ausweg nicht und verfolgen scheinbar kopflos einen Plan. Götz Schubert, einer der profiliertesten Schauspieler Deutschlands, gibt den Geschichten seine markante Stimme. Einfühlsam und wandlungsfähig verleiht er den Protagonisten Charakter und Profil. Dazu liefert Manuel Munzlinger den passenden Soundtrack. Mit einer Mischung aus Klassik und Jazz verwandelt er Stimmungen in Töne. Am Samstag, 24.02.2018, 19.30 Uhr im Schauspielhaus. 

Gastspiel: "ABBA Jetzt!"

am 23.02.2018, 20.00 Uhr im Opernhaus

Foto: Sebastian Hoppe
An der Übergruppe ABBA kommt man nicht vorbei. Durch das erfolgreiche Musical „Mamma Mia!“ und den daraus entstandenen Film erhielten die Songs der Schweden endgültig den Status eines Weltkulturerbes. Eine musikalisch-kabarettistische Antwort auf diese Begeisterung liefert das Gastspiel „ABBA Jetzt!" am Freitag, 23. Februar 2018, 20.00 Uhr im Opernhaus. In würdevollem Frack präsentieren Thilo Nest (Burgtheater Wien), Hanno Friedrich (Sat.1 „Sechserpack“) und Alexander Paeffgen (Pop-Akademie Mannheim) am Piano die Hits der Schweden als einen atemberaubenden Ritt durch alle musikalischen Genres, wunderbar komisch und immer überraschend anders. 

One-Woman-Show mit Dorit Gäbler

am 25.02.2018, 15.00 Uhr im Opernhaus

Dorit Gäbler. Foto: Marko Ziesemer
Dorit Gäbler, seit 50 Jahren erfolgreich als Schauspielerin, Sängerin und Entertainerin im Film und auf den Bühnen zu Hause und zuletzt als Mrs. Higgins in „My Fair Lady“ auf dem Theaterplatz zu erleben, gastiert mit dem Kabarettstück "Verliebt, verlobt, verschwunden …" am Sonntag, 25. Februar 2018, 15.00 Uhr im Opernhaus. Was kann einer Braut Schlimmeres passieren, als am Hochzeitstag einen Zettel von ihrem Bräutigam zu finden mit den Worten „Ich kann nicht“? Die Protagonistin Dagmar singt sich den Frust von der Seele, zieht Vergleiche aller Art, den Ex-Mann, ähnliche Situationen und verlassene Frauen betreffend, und verliert vor allem nicht ihren Humor. Dorit Gäbler in Höchstform. 

Was suchen Sie?

Suche schließen
Exit