Startseite
Suche
Mehr Informationen zum vorherigen Bild zum nächsten Bild
>
Heute
Schließen Nächstes Stück Vorheriges Stück

BEETHOVEN | MENDELSSOHN BARTHOLDY | REIMANN

Solisten: Franziska Krötenheerdt, Mejo-Quartett

Ludwig van Beethoven
Quartett F-Dur op. 59 Nr. 1 Rasumowsky-Quartett Felix Mendelssohn Bartholdy / Aribert Reimann
… oder soll es Tod bedeuten?
Acht Lieder und ein Fragment von Felix Mendelssohn Bartholdy
nach Gedichten von Heinrich Heine
für Sopran und Streichquartett bearbeitet
und verbunden mit sechs Intermezzi von Aribert Reimann In diesem Kammermusikabend stellt das Mejo-Quartett gemeinsam mit der Chemnitzer Sopranistin Franziska Krötenheerdt ein Werk vor, das noch nie in Chemnitz zu erleben war: Der Komponist Aribert Reimann hat unter dem Titel … oder soll es Tod bedeuten? verschiedene Klavierlieder von Felix Mendelssohn Bartholdy für Streichquartett bearbeitet und mit eigenen Intermezzi verbunden. Die Lieder basieren allesamt auf Texten von Heinrich Heine und kreisen um Themen, die immer wieder in den Liederzyklen des 19. Jahrhunderts auftauchen: der Verlust der Liebe und die Einsamkeit. Durch die klangliche Vielfalt der vier Streicher erscheinen die Liedkompositionen Mendelssohns in einer ganz neuen Dimension. Unter anderem enthält Reimanns Auswahl so bekannte Lieder wie Leise zieht durch mein Gemüt und Auf Flügeln des Gesanges. Im ersten Teil des Konzertes erklingt das erste von Ludwig van Beethovens Rasumowsky-Quartetten. Ihren Namen haben sie von Fürst Andrej Rasumowsky, russischer Diplomat, Musikmäzen und Kunstsammler, der ab 1792 Gesandter am Wiener Hof war. Komponisten wie Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und insbesondere Ludwig van Beethoven konnten sich seiner großzügigen finanziellen Unterstützung erfreuen. Mit dem Schuppanzigh-Quartett unterhielt er das erste professionelle Streichquartett in Wien, das auch die Uraufführung von Beethovens Rasumowsky-Quartetten spielte. Diese Tatsache ist diesen Kompositionen auch anzumerken, heben sie sich in ihrem Anspruch doch deutlich von den frühen Streichquartetten Beethovens ab: Nicht mehr die Gelegenheits-Hausmusiker waren die Interpreten-Zielgruppe, sondern jene, die Beethovens inzwischen an Oper und Sinfonie geschulten musikalischen Intentionen folgen konnten.
So
10.
März
Philharmonie
19:30 Uhr
© Marc Ginot

BRAHMS I MENDELSSOHN BARTHOLDY I SCHUMANN

Dirigent: Lawrence Foster

Johannes Brahms
Variationen über ein Thema von Haydn op. 56a Felix Mendelssohn Bartholdy
Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 Italienische Robert Schumann
Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38 FrühlingssinfonieRomantik pur bietet dieses Konzert, für das erstmalig der Dirigent Lawrence Foster in Chemnitz zu Gast sein wird. Nach Stationen als Chefdirigent u. a. bei renommierten Orchestern in Barcelona, Monte-Carlo, Jerusalem, Houston und Lausanne ist er seit 2013 Musikdirektor an der Opéra de Marseille und hat für sein Chemnitzer Debüt Orchesterwerke von Brahms, Mendelssohn Bartholdy und Schumann ausgewählt. Alle drei gehörten zu jener Komponistengeneration, die sich direkt mit dem übermächtigen Erbe Ludwig van Beethovens auseinandersetzen musste. Dieser hatte mit seinen Sinfonien Neues, Unerhörtes geschaffen, das bei seinen Nachfolgern zum Teil eine kompositorische Sprachlosigkeit erzeugte. Einer, der an dieser Last schier zu verzweifeln drohte, war Johannes Brahms. Mehr als 20 Jahre hat es gedauert, bis Brahms seine erste Sinfonie vorstellen konnte. Auf dem Weg dahin absolvierte er einige „sinfonische Probeläufe“, u. a. 1873 mit den Variationen über ein Thema von Haydn, die in ihrer Vielfarbigkeit und Raffinesse Brahms bereits als exzellenten Sinfoniker ausweisen. 1833, im Geburtsjahr von Johannes Brahms, wurde in London die 4. Sinfonie des damals gerade einmal 24-jährigen Felix Mendelssohn Bartholdy uraufgeführt. Ihn schien die Beethovensche Last nicht zu drücken. Beinahe unbekümmert brachte er die Eindrücke einer Italienreise aufs Notenpapier und ließ seine Eltern per Brief wissen: „Die ‚italienische Sinfonie’ macht große Fortschritte; es wird das lustigste Stück, das ich gemacht habe.“ Ein heiteres Werk ist auch die erste Sinfonie von Robert Schumann, die er Frühlingssinfonie nannte, inspiriert von Rückerts Gedichtzyklus Liebesfrühling und einer Gedichtzeile Böttgers, in der es heißt: „O wende, wende deinen Lauf, im Tale blüht der Frühling auf.“ In nur vier Tagen hatte er die Sinfonie im Januar 1841 konzipiert, und kein Vierteljahr später erlebte sie in Leipzig ihre umjubelte Uraufführung.
Mi
13.
März
Philharmonie
19:00 Uhr
© Arnold Bagdasar

JOAQUÍN RODRIGO

Joaquín Rodrigo – Der Junge, der von Musik träumte

Die berührende musikalische Geschichte „Der Junge, der von Musik träumte“ erzählt von dem spanischen Komponisten Joaquin Rodrigo, der als dreijähriger Junge erblindet. Fortan begleitet ihn die Musik wie ein Freund durch alle Höhen und Tiefen des Lebens und erleuchtet die Dunkelheit, die ihn umgibt, mit den schönsten Farben. Er erfüllt sich seinen Traum und wird ein berühmter Komponist. Seine Musik schafft es sogar bis zu einer Reise auf den Mond! Joaquin Rodrigos Lebensgeschichte steht für die Kraft, die von Musik ausgeht, und ermutigt, an sich zu glauben und nicht aufzugeben, wenn es schwierig wird.In Kooperation mit der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresdenfür Klasse 4-6
Fr
22.
März
Philharmonie
10:00 Uhr

Winterreise

Mit dem Bariton Andreas Beinhauer und der Pianistin Anna Beinhauer

Franz Schubert (1797–1828) 
Winterreise op. 89, D 911 Gelegentlich scheinen in der Geschichte zwei Künstler wie durch Zufall zueinanderzufinden, die man sich später unter keinen Umständen mehr getrennt vorstellen möchte. So geschah es, als Franz Schubert den Gedichtband Die schöne Müllerin des heute fast vergessenen Wilhelm Müller kennenlernte und ihn zu seinem ersten großen Liedzyklus vertonte. Schubert und Müller begegneten sich nie persönlich und doch war eine besondere Nähe von Text und Musik vorhanden, die unvergleichliche Lieder hervorbrachte.
Wenige Jahre später, 1827, zog es Schubert wieder zu Müllers Texten, dieses Mal in Form einiger Lieder, die Müller schon unter dem Titel Wanderlieder von Wilhelm Müller, Die Winterreise veröffentlicht hatte. Als Schuberts kompositorische Arbeit abgeschlossen war, kündigte er seinen Freunden bei einem abendlichen Treffen „einen Zyklus schauerlicher Lieder“ an, die in seinen Augen wohl der Höhepunkt seines Schaffens in diesem Bereich waren: „Mir gefallen diese Lieder mehr als alle ...“
Der Bariton Andreas Beinhauer widmet sich zusammen mit der Pianistin Anna Beinhauer Franz Schuberts besonderem Zyklus Winterreise, der als einer der wichtigsten der Gattung Lied zählt. Das Publikum erlebt ein lyrisches Ich, das auf einer scheinbar ziellosen Wanderung durch eine winterliche Landschaft auf eindringliche Art und Weise Stimmungen und Erinnerungen reflektiert.
So
24.
März
Philharmonie
19:30 Uhr

BACKSTAGE21

Kammermusikalische Kompositionen aus dem 20. und 21. Jahrhundert

Seit langem gehört die Reihe backstage21 zum Konzertkalender der Robert-Schumann-Philharmonie. Sie ist ein Kooperationsprojekt mit dem Verein zur Förderung von zeitgenössischer Kunst und Kultur Ufer e. V. / Weltecho und fester Bestandteil der Reihe Klangwerk – Neue Musik, die in verschiedenen Konzerten Musik der Avantgarde in Chemnitz vorstellt. backstage21 wird initiiert von den Mitgliedern des ensemble01, das 2001 eigens für die Reihe Klangwerk gegründet wurde. Auch im nächsten Konzert, das traditionell auf der Hinterbühne des Opernhauses stattfindet, gibt es wieder aufregende und innovative zeitgenössische Musik zu entdecken. In Kooperation mit Ufer e. V. / Weltecho Klangwerk – Neue Musik
Mo
25.
März
Philharmonie
19:00 Uhr

Barrierefreies Theaterprojekt

"Marco Polo" am 23. und 24. Februar im Opernhaus

Probenfoto: Archiv C.A.M.O.
Probenfoto: Dirk Wurzel
Probenfoto: Dirk Wurzel

Der Verein Förderkreis Arte Monte Onore e.V. gastiert am 23. Februar, 18.00 Uhr und 24. Februar, 15.00 Uhr mit seinem neuen Theaterprojekt "Marco Polo", an dem Menschen mit und ohne Behinderungen mitwirken, im Opernhaus. Das Theaterstück, das zum 765. Geburtstag von Marco Polo entstand, versetzt die Zuschauer in das 13. Jahrhundert zurück und lässt sie die "Wunder der Welt" erleben - so der Titel seines Berichts von fernen Küsten und fremden Völkern. Er erzählt von den Reisen quer durch Asien, sei es gemeinsam mit seinem Vater oder im Auftrag des chinesischen Herrschers Kublai Khan, mit dem Marco Polo eine kulturübergreifende Freundschaft verband. Das Theaterprojekt wird gefördert durch "Aktion Mensch", Landesdirektion Sachsen und Freistaat Sachsen. 

Premiere im Figurentheater

"Yö - Geheimnisse der Nacht" ab 16. Februar 2019

Szene mit Mona Krueger und Karoline Hoffmann. Foto: Nasser Hashemi
ist das finnische Wort für die Zeit zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang, wenn unsere Gedanken auf Wanderschaft gehen und zu Träumen werden. In unserer Figurentheater-Geschichte über das Träumen wird ein Mädchen, das nicht einschlafen kann - eine große, lebensechte Puppe - von zwei katzengleichen Wesen der Dämmerung - den Spielerinnen Mona Krueger und Karoline Hoffmann - in den Schlaf geleitet. Sie finden ein Buch mit vielen Fakten: Wie die Drehung der Erde die der Sonne abgewandte Hälfte in Dunkelheit taucht, wie aber viele Wesen gerade in dieser Zeit aktiv sind. Aber auch Legenden stehen im Buch: Die Ameise wünschte sich von ihrem Schöpfer den Tag, weil sie immer etwas tun wollte. Aber der Bär mochte lieber die Nacht, weil sie so schön kühl ist und ihn gut schlafen lässt. Allem, von dem es gelesen hat, begegnet das Mädchen im Traum. Yö - Geheimnisse der Nacht ist eine lehrreiche, aber auch sehr poetische und einfühlsame Geschichte für Kinder ab fünf Jahren..

Wiederaufnahme-Aktion

25 % Große-Oper-Genussvorteil

Foto: Kirsten Nijhof
Drei erfolgreiche Inszenierungen kehren auf die Bühne der Oper Chemnitz zurück. Am 9. Februar hebt sich der Vorhang wieder für Der Rosenkavalier, am 9. März für Turandot, am 5. April für Ein Maskenball. Für die Vorstellungen an diesen drei Terminen bieten wir Ihnen einen Nachlass von 25 % auf Normalpreiskarten. Geben Sie dafür beim Kartenkauf bitte einfach den Code WAP2019 an - in unseren Vorverkaufsstellen oder auf www.theater-chemnitz.de 

Was suchen Sie?

Suche schließen
Exit