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© Peter Krischunas

BACKSTAGE21

Musik für Pauken, Streichquartett und Tanz

25. Juni 2019, 19.00 Uhr auf der Hinterbühne der Oper Chemnitz
26. Juni 2019, 10.00 Uhr Schülerkonzert auf der Hinterbühne der Oper Chemnitz
30. Juni 2019, 19.30 Uhr im Hanns Eisler-Haus Leipzig Richard Rodney Bennett (1937–2012)
Suite für Pauken und Streichquartett (2006) Hanns Eisler (1898–1962)
Streichquartett op. 75 (1937) Knut Müller (*1963)
juxtapose transitions für Pauken und Streichquartett (2019) Uraufführung Gregor Forbes (*1993)
Spacious Room für Pauken und Streichquartett (2019) Uraufführung Elliott Carter (1908–2012)
Marsch und Saëta für vier Pauken (1949/1966)
aus Eight Pieces for Four Timpani Marta Ptaszyńska (*1943)
Klassische Variationen für Pauken und Streichquartett (1976) Besetzung:
Leonardo Fonseca und Beatriz Caravetto, Choreografie und Tanz
Felix Anton Lehnert, Pauken
ensemble01:
Andreas Winkler, Violine
Ruth Petrovitsch, Violine
Ulla Walenta, Viola
Thomas Bruder, Violoncello Seit langem gehört die Reihe backstage21 zum Konzertkalender der Robert-Schumann-Philharmonie und soll neugierig auf die spannende Musik der Avantgarde machen. Eigens für das diesjährige Konzert sind zwei neue, dem ensemble01 und dem Leipziger Pauker und Schlagzeuger Felix Anton Lehnert gewidmete Kompositionen für Pauke und Streichquartett entstanden. Die Verbindung von perkussivem Instrumentarium und der klassischen Form des Streichquartetts ist ein Wagnis, das zu unerhörten und seltenen Klangerlebnissen führt. Vereint durch die Vier – die vier Pauken in unterschiedlichen Stimmungen und die vier Saiteninstrumente, die die menschliche Stimme und den Chorsatz verkörpern - entstanden in den letzten Jahren immer wieder Werke unterschiedlicher Couleur. Perkussives trifft auf klanglich Gestrichenes. Es ist gelungen, mit dem Leipziger Pauker und Schlagzeuger Felix Anton Lehnert einen langjährigen Spezialisten als Interpret, Sammler und Kenner der Musik für Pauken und andere Instrumente gewinnen zu können. Im Mittelpunkt des Programms stehen zwei Auftragswerke für Felix Anton Lehnert und das ensemble01, geschrieben von zwei derzeit in Leipzig lebenden Komponisten zweier Generationen. Von dem aus Reichenbach (Vogtland) stammenden Maler, Komponisten und Computerkünstler Knut Müller erklingt die Uraufführung juxtapose transitions. Der 1993 in der schottischen Hauptstadt Edinburgh geborene Komponist Gregor Forbes ist Preisträger des ersten Internationalen Hanns-Eisler-Stipendiums der Stadt Leipzig 2019. In dessen Rahmen lebt und arbeitet er seit April 2019 für fünf Monate als Composer in Residence in der im Jahr 2016 von der Leipzigstiftung erworbenen Wohnung im Geburtshaus Hanns Eislers in der Hofmeisterstraße. Eröffnet wird das Konzert mit einer Suite für Pauken und Streichquartett des englischen Pianisten, Schlagzeugers und Komponisten Richard Rodney Bennett. Ihn und den gebürtigen Leipziger Komponisten Hanns Eisler verbindet die Vielseitigkeit u. a. von Kammermusik über Filmmusik bis hin zur Avantgarde miteinander. Das Streichquartett op. 75 von Hanns Eisler, ein Schüler Arnold Schönbergs, wird von dessen entwickelter Zwölftonmusik bestimmt. Der Marsch und die Saeta von Elliot Carter sind seiner Sammlung aus acht Stücken für Pauken entnommen. Im Marsch wird mit ungewöhnlichen Spieltechniken experimentiert, zum Beispiel auch das Schlagen mit dem hölzernen Griff der Paukenschlegel. Saeta steht im Spanischen für „Pfeil“ bzw. „spontaner Ausbruch“ und ist ein dem Flamenco verwandter religiöser Bittgesang, der zu Prozessionen in Andalusien erklingt. So ist auch dieses Stück von der andalusischen Liedtradition inspiriert. Die Klassischen Variationen für Pauken und Streichquartett der polnischen Komponistin, Perkussionistin und international gefragten Musikprofessorin Marta Ptaszyńska, u. a. Schülerin von Witold Lutosławski, Nadia Boulanger und Olivier Messiaen, runden das Programm ab. Eine zeitgenössische Choreografie der vielseitigen Tänzer Leonardo Fonseca und Beatriz Caravetto zu Knut Müllers Uraufführung juxtapose transitions bietet weitere spannende Assoziationsebenen. backstage 21 ist ein Kooperationsprojekt der Robert-Schumann-Philharmonie mit dem Verein zur Förderung von zeitgenössischer Kunst und Kultur Ufer e. V. / Weltecho und fester Bestandteil der Reihe Klangwerk – Neue Musik, die in verschiedenen Konzerten Musik der Avantgarde in Chemnitz vorstellt. backstage21 wird initiiert von den Mitgliedern des ensemble01, das 2001 aus den Reihen der Robert-Schumann-Philharmonie eigens für die Reihe Klangwerk gegründet wurde. In der Reihe Klangwerk – Neue Musik
Eine Kooperation der Städtischen Theater Chemnitz, gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und der Stadt Chemnitz, mit Ufer e. V. – Weltecho und dem Eisler-Haus Leipzig e. V. Biografien
Der Brasilianer Leonardo Fonseca erlernte zunächst Kung Fu und besuchte eine Zirkusschule, bevor er mit 16 Jahren seine Ballettausbildung in Mariana (Minas Gerais, Brasilien) begann. Danach erhielt er Engagements an verschiedenen Bühnen Brasiliens, bevor er 2007 als Solist an das Ballett Hagen unter der Direktion von Ricardo Fernando wechselte. Ab 2010 gehörte er dem Theater Kiel an und arbeitete mit Choreografen wie Lars Scheibner und Preslav Mantchev. Von 2011 bis 2017 tanzte er beim Ballett Chemnitz. Hier arbeitete er mit Choreografen wie Lode Devos, Jochen Ulrich, Catherine Habasque, Natalia Horecna und Reiner Feistel und war u. a. als König in Dornröschen – Ein Traumtanz und Merlin sowie in der Titelrolle von König Artus zu erleben. Der dreimalige brasilianischer Meister im Kung Fu widmet sich auch eigenen choreografischen Arbeiten. Beatriz Caravetto wurde in São Paulo, Brasilien, geboren und begann ihre klassische Ballettausbildung mit zehn Jahren, die sie 2010 mit der Vaganova Methode abschloss. Im selben Jahr setzte ihre professionelle Karriere bei Cia Jovem de Dança de São José dos Campos in São Paulo ein, wo sie 2012 zur Companhia Brasileira de Danças Clássicas wechselte. In den folgenden Jahren arbeitete sie mit Raça Cia de Dança und begann, sich verstärkt dem zeitgenössischen Tanz zu widmen. 2014 ging sie zur Curitiba Companhia de Dança, zwei Jahre später wurde sie Tänzerin am Theater Ulm. Sie war an Made In Chemnitz 20•18 – No.Va (Family) in der Choreografie von Raul Arcangelo beteiligt. Derzeit arbeitet sie in verschiedenen Projekten als freischaffende Tänzerin. Felix Anton Lehnert wurde 1971 in Giengen/Brenz geboren. Bereits mit vier Jahren besuchte er die Musikschule Giengen. Mit acht Jahren entschied er sich für Schlaginstrumente und hatte mit zehn Jahren die ersten solistischen Auftritte. 1991 begann sein Hochschulstudium zum Diplommusiker Pauke/Schlaginstrumente im Studio für Perkussion an der Musikhochschule Würzburg unter der Leitung von Siegfried Fink. Um sich auf das Spiel der Pauken im Orchester zu spezialisieren, erfolgte 1993 ein Wechsel an die Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig zu Karl Mehlig, wo er 1997 sein Diplom erhielt und im Juni 2000 sein Konzertexamen mit Auszeichnung bestand. Für seine Leistungen erhielt Felix Anton Lehnert einen Bundespreis und einen Landespreis im Wettbewerb Jugend musiziert. Konzertreisen führten ihn in die USA, nach Kanada, Paris, Israel, Prag, in die Schweiz, nach Österreich, Seoul, England, Spanien und Luxemburg. Felix Anton Lehnert ist Solopauker des Leipziger Symphonieorchesters und spielt als Gast in zahlreichen Orchestern. Der Kern des ensemble01, ein Streichquartett, wird oft um andere Instrumente erweitert, um in verschiedenen Konstellationen zu spielen. Über die Reihe Klangwerk hinaus wird das Ensemble wiederholt zu Konzerten und Festivals in verschiedenen musikalischen Zentren in Deutschland, Europa und den USA eingeladen. Zudem engagieren sich die Musiker bei regelmäßigen Konzerten, Workshops und Projekten mit Kindern im Rahmen der Schülerkonzerte der Robert-Schumann-Philharmonie oder in der Städtischen Musikschule.
Di
25.
Juni
Philharmonie
19:00 Uhr

Lange Nacht des Theaters mit Ticket-Aktionen

am 28. Juni 2019

Am 28. Juni lädt das Opernhaus zur Langen Nacht des Theaters ein. Nach einem Kostümverkauf (14.00 Uhr) bietet sie Beiträge aller Sparten und spannende Blicke hinter die Kulissen: mit Requisitenshow und Führungen in Bereiche, die sonst für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind.

Außerdem erhalten Sie Theaterkarten zum Aktionspreis.
NUR bei der Langen Nacht des Theaters ab 16 Uhr an der Opernhaus-Kasse: die drei ersten Premieren der neuen Spielzeit für zusammen 40 Euro oder einzeln: Winterreise (Ballett, 6.9.) 12 Euro, Die zwölf Geschworenen (Schauspiel, 21.9.) 10 Euro, Mefistofele (Oper, 29.9.) 18 Euro.
AB dem 28. Juni und bis zum 5. September 2019 gilt unserSommerspezial. NEU: Unsere Abonnements zum Probieren. Nach dem Besuch der ersten beiden Vorstellungen eines neuen Abonnements entscheiden Sie, ob Sie das Abo bis zum Spielzeitende fortsetzen. Sie bezahlen den Abonnementpreis nach der zweiten Vorstellung anteilig oder als Gesamtbetrag, wenn innerhalb von 14 Tagen nach der zweiten Vorstellung keine Kündigung des Probe-Abonnements bei uns eingeht. – Angebot gilt nicht für Wahl- und Bus-Abonnements (Serien 42, 43, 51, 52, 53) –

Neugierig auf Neues

„backstage21“ am 25. Juni

Foto: Peter Krischunas
Die Reihe backstage21 der Robert-Schumann-Philharmonie in Kooperation mit dem Verein zur Förderung zeitgenössischer Kunst und Kultur Ufer e.V. / Weltecho und der Reihe Klangwerk möchte neugierig auf die spannende Musik der Avantgarde machen. Eigens für das diesjährige Konzert am 25. Juni auf der Hinterbühne des Opernhauses sind zwei neue, dem ensemble01 und dem Leipziger Pauker und Schlagzeuger Felix Anton Lehnert gewidmete Kompositionen für Pauke und Streichquartett entstanden. Vereint durch die Zahl Vier – die vier Pauken in unterschiedlichen Stimmungen und die vier Saiteninstrumente, die die menschliche Stimme und den Chorsatz verkörpern – trifft Perkussives auf klanglich Gestrichenes.

Tutti pro-Urkunde für die Robert-Schumann-Philharmonie

im Konzert „Viva la musica!“ am 22. Juni

Foto: Städtische Musikschule Chemnitz

Seit 2011 gestalten die Robert-Schumann Philharmonie und die Städtische Musikschule gemeinsam das Konzert Viva la musica. Am 22. Juni um 18.00 wird die Reihe im Opernhaus fortgesetzt. Schüler und Profis saßen in den letzten Probenwochen Seite an Seite. In diesem Jahr sind Ausschnitte aus Humperdincks Hänsel und Gretel und das Concertino für Streichorchester, Klavier und Schlaginstrumente vom Chemnitzer Komponisten Thomas Stöß zu erleben. Natürlich spielen auch die ganz kleinen Streicherschüler im Flitzebögen Orchester. Darüber hinaus treten das Youblo Blasorchester, ein Klarinettenensemble, ein Streichquartett und ein Schlagzeugensemble auf.

Ein ganz besonderes Highlight zum diesjährigen Konzert ist die Verleihung der tutti pro-Urkunde an die Robert-Schumann-Philharmonie. Tutti pro ist eine Initiative der Jeunesses Musicales Deutschland und der Deutschen Orchestervereinigung in Verbindung mit dem Verband deutscher Musikschulen. Im Rahmen des Projektes werden Patenschaften zwischen Profi- und Laienorchestern geschlossen, sodass ein intensiver Austausch zwischen Paten und Jugendlichen unter anderem in Proben, Workshops und Konzerten entstehen kann. Die Initiative nimmt junge Menschen in ihrem Können ernst und motiviert sie für das Orchesterspiel. Umgekehrt ist die Begeisterungsfähigkeit und Hingabe der jungen Musiker immer wieder ein Impuls für die Berufsmusiker. Die tutti pro-Orchesterpatenschaften sind Beispiele für eine Gewinn bringende Nachwuchsarbeit, und mit ihrem besonderen Esprit bereichern sie die deutsche Orchesterlandschaft.

Mittlerweile haben bundesweit über 50 Jugendorchester einen Patenschaftsvertrag mit einem Profiorchester geschlossen. Am 22. Juni wird die Zusammenarbeit des Jugendsinfonieorchesters der Städtischen Musikschule Chemnitz und der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz als die 56. tutti pro-Orchesterpatenschaft gefeiert.

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