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© Dieter Wuschanski

SCHUBERT I HAYDN I MOZART

Solist: Thomas Bruder, Dirigent: Guillermo García Calvo

Franz Schubert
Sinfonie Nr. 5 B-Dur Joseph Haydn
Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 D-Dur Wolfgang Amadeus Mozart
Serenade G-Dur Eine kleine Nachtmusik Joseph Haydn
Sinfonie Nr. 100 G-Dur Militärsinfonie Franz Schuberts im Alter von nur 19 Jahren komponierte, strahlend heitere Sinfonie Nr. 5 B-Dur eröffnet dieses Sinfoniekonzert, in dem Werke der Wiener Klassik erklingen. Sie zählt zu seinen sogenannten „Jugendsinfonien“, die noch stark von den Vorbildern Haydn und Mozart geprägt sind. Die intime und kammermusikalische Gestaltung der 5. Sinfonie dürfte mit den Umständen der Uraufführung durch ein kleiner besetztes Liebhaberorchester im Wiener Schottenhof in der Wohnung des Geigers Otto Hatwig zusammenhängen. Neben Mozarts zauberhafter Serenade Eine kleine Nachtmusik runden zwei Werke des „Vaters“ der Wiener Klassik, Joseph Haydn, das Konzertprogramm ab. Sein 2. Cellokonzert entstand 1783 auf Schloss Esterháza, wo er bis zu seinem Lebensende als Kapellmeister der Hofkapelle angestellt war. Der für das Violoncello charakteristische kantable Tonfall verbindet sich mit anspruchsvollen Ausflügen in teils hohe Lagen und führt das Instrument besonders im Finale zu einem angeregten Dialog mit dem Orchester. Haydns Sinfonie Nr. 100 erhielt ihren Beinamen Militärsinfonie durch das Hereinbrechen eines martialischen Schlagwerks mit schmetterndem Trompetensignal im zweiten, marschähnlichen Satz sowie die Wiederkehr am Ende des Finalsatzes. Auch wenn ungewiss bleibt, was Haydn zu dieser Janitscharenmusik veranlasst haben mag, die die „heile Welt“ aus den Angeln zu heben scheint – effektvoll ist sie ohnegleichen. Thomas Bruder, Solocellist der Robert-Schumann-Philharmonie, gestaltet zum wiederholten Mal ein Solokonzert. Generalmusikdirektor Guillermo García Calvo dirigiert dieses Sinfoniekonzert, das aufgrund der Modernisierungsmaßen in der Stadthalle ausnahmsweise im Opernhaus stattfindet.
Mi
01.
Mai
Philharmonie
19:00 Uhr

Die kleine Flöte...

... und ihre großen Geschwister

Antonio Vivaldi
Konzert für Sopranino C-Dur für Klasse 2-4 Wer kennt nicht die Flöte aus „Peter und der Wolf“, die den kleinen Vogel so wunderbar tirilieren lässt. Ebenso geschickt, aber noch viel höher kann die Sopranino-Flöte musizieren. Sie soll im Konzert mit ihrer ganzen Flötenfamilie vorgestellt werden.
Wer von euch das Flötespielen schon erlernt hat, darf sein Instrument mitbringen und es mit den Musikern der Robert-Schumann-Philharmonie erklingen lassen.
Fr
03.
Mai
Philharmonie
10:00 Uhr
© Dieter Wuschanski

LANGE NACHT DER KLASSIK

Solisten: Guillermo García Calvo u.a.

Wolfgang Amadeus Mozart
Ouvertüre zur Oper Così fan tutte Joseph Haydn
Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 D-Dur Joseph Haydn
Sinfonie Nr. 100 G-Dur Militärsinfonie Antonio Vivaldi
Konzert für Sopranino C-Dur Antonio Vivaldi
Violinkonzert G-Dur Wolfgang Amadeus Mozart
Serenade G-Dur Eine kleine Nachtmusik Wolfgang Amadeus Mozart
Klavierkonzert Nr. 8 C-Dur Lützow-Konzert Franz Schubert
Sinfonie Nr. 5 B-Dur Am 3. Mai, wenn im Wonnemonat die Tage länger sind und die Abendluft milder wird, lädt die Robert-Schumann-Philharmonie erstmals zu einer Langen Nacht der Klassik ins Opernhaus ein, die natürlich, dem theatralen Ort gebührend, mit einer Opernouvertüre – Wolfgang Amadeus Mozarts komödiantischer Liebesverwechslungsoper Così fan tutte – eröffnet wird. Generalmusikdirektor Guillermo García Calvo, der auch als Konzertpianist mit W. A. Mozarts Klavierkonzert Nr. 8 C-Dur, dem Lützow-Konzert, in Erscheinung tritt, präsentiert mit seinen Philharmonikern ein erlesenes Konzertprogramm, das von dem venezianischen Wegbereiter des klassischen Solokonzerts Antonio Vivaldi über den „Vater“ der Wiener Klassik, Joseph Haydn, bis zur Frühromantik des Wieners Franz Schubert reicht. So erklingt von Haydn neben der durch Janitscharenmusik beeindruckenden Militärsinfonie auch sein anspruchsvolles Violoncellokonzert D-Dur, komplettieren Mozarts Eine kleine Nachtmusik und Schuberts 5. Sinfonie eine wahrlich traumhafte Klassiknacht.Mit zwei Pausen wird neben dem Ohrenschmaus auch Gelegenheit für Gaumenfreuden geboten - bei herrlichem Abendhimmel auf dem Balkon mit Blick auf den Theaterplatz. 
Fr
03.
Mai
Philharmonie
19:00 Uhr

BLOCH | HAAS | SCHOSTAKOWITSCH

Solisten: Frank-Immo Zichner, Robert-Schumann-Quartett

Ernest Bloch
Klavierquintett Nr. 2 E-Dur Pavel Haas
Streichquartett Nr. 1 cis-Moll op. 3 Dmitri Schostakowitsch
Klavierquintett g-Moll op. 57 In diesem Kammermusikabend widmet sich das Robert-Schumann-Quartett gemeinsam mit dem international gefragten Pianisten Frank-Immo Zichner drei Komponisten, die aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit oder ihrer politischen Ansichten die Heimat verlassen mussten bzw. Verfolgungen ausgesetzt waren. Ernest Bloch, 1880 als Sohn eines jüdischen Uhren- und Souvenirhändlers in Genf geboren, übersiedelte 1916 in die USA, wo er zwar erfolgreich als Lehrer wirkte und 1924 auch die US-amerikanische Staatsbürgerschaft erhielt, aber zunehmend Sehnsucht nach der Heimat verspürte. Der Versuch, langfristig wieder dahin zurückzukehren, scheiterte 1938 am zunehmenden Antisemitismus. Während Blochs frühe Werke von der deutschen Spätromantik und vom französischen Impressionismus beeinflusst sind, hat er sich später auf seine jüdischen Wurzeln besonnen, bereicherte seinen Stil aber auch durch die Aufnahme indianischer Motive und Rückgriffe auf die abendländische Tradition. Das 2. Klavierquintett erlebte seine Uraufführung 1958 an der University of California in Berkeley, nur ein Jahr bevor Bloch in der Fremde seinem schweren Krebsleiden erlag. Der tschechische Komponist Pavel Haas gilt als der bedeutendste Schüler von Leoš Janáček, in dessen Meisterklasse am Konservatorium in Brno er Anfang der 1920er Jahre studierte. In dieser Zeit entstand auch sein Streichquartett Nr. 1 cis-Moll. Nur neun Tage soll er an diesem frühen Meisterwerk gearbeitet haben. Bald etablierte er sich auch auf dem Gebiet der Oper und der sinfonischen Musik, aber seine verheißungsvolle Karriere wurde aufgrund seiner jüdischen Abstammung bald erschwert und 1941 mit seiner Deportation ins Konzentrationslager Theresienstadt abrupt beendet. Zwar traf er dort auf Gleichgesinnte und die Nazi-Ideologen ermöglichten aus Propagandagründen ein reges Kulturleben, aber all das verhinderte nicht seine Überstellung ins Vernichtungslager Auschwitz, wo er 1944 den Tod fand. Mitten im Zweiten Weltkrieg, 1940, komponierte Dmitri Schostakowitsch sein einziges Klavierquintett. Neben den kriegsbedingten globalen Ängsten schwebte über dem 34-Jährigen aber noch ein ganz anderes Damoklesschwert: Ähnlich wie bei vielen seiner Künstlerkollegen wurde sein Schaffen stark von der kulturpolitischen Entwicklung in der Sowjetunion der Stalinzeit beeinflusst. Dabei gilt das Jahr 1936 als Schicksalsjahr für ihn. Nachdem seine Oper Lady Macbeth von Mzensk zunächst als Meisterwerk begrüßt und als Inbegriff der proletarischen Oper gefeiert worden war, fiel Schostakowitsch ihretwegen in Ungnade, weil sie plötzlich das Missfallen Josef Stalins erregte. Am 28. Januar 1936 erschien in der von Stalin gegründeten Zeitung Prawda unter dem Titel Chaos statt Musik eine vernichtende Kritik dieser Oper. Der Autor blieb anonym, aber man geht heute davon aus, dass Stalin selbst diese Schrift verfasst hat. Über Nacht war Schostakowitsch zum geächteten Künstler geworden. Aus den Möglichkeiten, mit dieser Situation umzugehen, wählte er die einer „intelligenten Anpassung“ und versuchte in all seinen folgenden Kompositionen, so auch im Klavierquintett, den ideologischen Forderungen des Parteiapparates gerecht zu werden, ohne Verrat an den eigenen künstlerischen Idealen zu begehen.
So
12.
Mai
Philharmonie
19:30 Uhr
© Nasser Hashemi

Konzertfrühstück

Vorschau auf die nächsten Konzerte

Das nächste Konzertfrühstück findet am 19. Mai 2019, 10.30 Uhr im Rangfoyer des Opernhauses statt und gibt einen Ausblick auf die nächsten Konzerte der Robert-Schumann-Philharmonie. Die Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie nutzen diese Gelegenheit, um sich bei ihrem treuen Publikum mit musikalischen Beiträgen, selbst gebackenem Kuchen und Kaffee zu bedanken. Der Eintritt kostet 5,00 Euro.
So
19.
Mai
Philharmonie
10:30 Uhr

Zyklus-Aufführungen von Wagners Ring

zu Ostern und Pfingsten

Szenenfoto aus "Das Rheingold": Kirsten Nijhof
Der 2018 an der Oper Chemnitz von vier Regisseurinnen neuinszenierte "Ring des Nibelungen" war an den Januar-Samstagen 2019 als erste Zyklus-Aufführung zu erleben. Nun wird die Tetralogie zu Ostern innerhalb von nur fünf Tagen erstmals kompakt gezeigt. Da die Vorstellungen - bis auf einzelne Restkarten für "Das Rheingold" und "Siegfried" - bereits ausverkauft sind, können sich Interessierte schon auf den nächsten, ebenso hochkarätig besetzten "Ring"-Zyklus zu Himmelfahrt/Pfingsten freuen. Beide Frühjahrs-Zyklen werden durch Einführungsvorträge von Prof. Christoph Fasbender von der TU Chemnitz begleitet, der seit Jahren die Wagner-Produktionen der Oper Chemnitz mit reichhaltigen Hintergründen zu Wagners literarischen Inspirationsquellen bereichert.

Sächsische Erklärung der Vielen

von Generalintendant und Verwaltungsdirektor der Theater Chemnitz unterzeichnet

Die Theater Chemnitz unterstützen die Sächsische Erklärung der Vielen. Generalintendant Dr. Christoph Dittrich und Verwaltungsdirektor Hergen Gräper haben sie ebenso unterzeichnet wie Vertreter vieler weiterer Kultur- und Wissenschaftsinstitutionen im Land.

Der Generalintendant und der Verwaltungsdirektor der Theater Chemnitz zur Unterzeichnung der „Sächsischen Erklärung der Vielen“:

Demokratie kommt nicht von allein, immer wieder muss sie erlernt und erarbeitet werden. Kultureinrichtungen sind dabei ein Seismograph für Entwicklungen. Obwohl es bei uns am Haus noch nicht zu konkreten Versuchen der Beeinflussung der Kunstfreiheit gekommen ist, möchten wir dazu beitragen die Dialogfähigkeit in der Gesellschaft zu stärken, ein tägliches respektvolles Miteinander zurückzuerobern und dem Populismus mit seinen Vereinfachungen und Verschiebungen keinen Raum zu bieten.

Wichtig ist uns die Formulierung eines Selbstverständnisses, aber auch die Bemühung um regionale und überregionale Bündnisse. Die gemeinsame Arbeit von Kultureinrichtungen hier in der Stadt wird die sichtbare Fortsetzung der Erklärung sein. Auch zukünftig möchten wir gemeinsam erproben, welche Ziele man gemeinsam erreichen kann, so wie es bereits seit September mit „Gemeinsam stärker“ in Chemnitz gelungen ist.

Auch in unserem Theater selbst bildet die Erklärung ein Angebot des Dialogs. Kunst wirkt gegen die Verflachung. Sie lebt von unterschiedlichen und vielfältigen Ästhetiken, Ideen und Sichtweisen und vermittelt die Stärke, Verschiedenheit auszuhalten.

Sächsische Erklärung der Vielen

Auszeichnung für Guillermo García Calvo

Verleihung heute in Barcelona

Guillermo García Calvo. Foto: Dieter Wuschanski
Zusammen mit den anderen Preisträgern: ein Foto vom Abend der Preisverleihung
Generalmusikdirektor Guillermo García Calvo wird heute, 21. März 2019 im Teatro del Liceu in Barcelona mit dem Preis der Vereinigung "Ópera XXI" in der Kategorie "Beste musikalische Leistung" ausgezeichnet. Der Vereinigung gehören die meisten Opernhäuser und Festivals in Spanien an. Guillermo García Calvo erhält den Preis für sein Dirigat der Wagner-Oper "Siegfried" 2017 in Oviedo. Zu den weiteren Preisträgern zählen Calixto Bieito für die beste Produktion ("Die Soldaten" von Bernd Alois Zimmermann am Teatro Real in Madrid) und José Carreras für sein Lebenswerk.

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