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Wo ist mein Bogen?

ROB auf der Suche nach dem verlorenen Geigenbogen

Als Familienkonzert am 22.09.2019, 15.00 Uhr
Die Familienkonzerte der Robert-Schumann-Philharmonie bieten Programme, die den „Frischlingen“ unter den Zuhörern den Weg in die spannende Welt der klassischen Musik zeigen, aber gleichzeitig den „erfahrenen Hasen“ Gewohntes in neuem Licht präsentieren. Der Erfolg der Konzerte hat sich schon weit über die Stadtgrenzen hinaus herumgesprochen – ach, was heißt Stadtgrenzen? Ländergrenzen! Ja, sogar bis ans Ende der Milchstraße. Von dorther kommt ROB. Er ist ein kleiner quirliger Typ, der Musik über alles liebt und der es geschafft hat, sich einen Platz in der Fan-Loge der Philharmonie zu sichern, um mit den Musikern gemeinsam aufregende Sonntagnachmittags-Konzert-Abenteuer zu erleben. Gleich in diesem ersten Familienkonzert ist sein galaktisch-kriminalistischer Spürsinn gefragt: Ein Geigenbogen ist verschwunden. Der schöne Orchesterklang ist in Gefahr! Hilfsbereit unterstützt ROB die Musiker beim Suchen und entdeckt dabei, dass solch ein Bogen viel mehr kann, als nur über die Saiten einer Geige zu streichen.

Als Schülerkonzert am 27.09.2019, 10.00 Uhr
Wer ist eigentlich ROB? ROB kommt von weit her und ist ganz neu hier. Wir wissen noch nicht viel von ihm, nur, dass er ein kleiner Wicht ist, voller Energie steckt und Musik richtig cool findet. Deshalb will er auch keines der Familienkonzerte auslassen und unbedingt die Schülerkonzerte besuchen, um die jüngsten Zuhörer aus Kindergärten und Grundschulen kennenzulernen, um mit ihnen das Bühnengeschehen neugierig zu beobachten, sich einzumischen und eine Menge Fragen stellen zu können, ist doch für einen Außerirdischen so manches im Orchester ein Rätsel …, und um schließlich die herrliche Welt der Musik zu entdecken.

In Zusammenarbeit mit dem Figurentheater Chemnitz

So
22.
September
Philharmonie
15:00 Uhr
© Nasser Hashemi

Konzertfrühstück

Vorschau auf die nächsten Konzerte

Mehrmals pro Spielzeit gibt es am Sonntagvormittag ein Konzertfrühstück, bei dem der Orchesterdirektor Raimund Kunze gemeinsam mit Dirigenten und Musikern des Orchesters über Aktuelles, Besonderes und wichtige Werke berichtet. Die Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie nutzen diese Gelegenheit, um sich bei ihrem treuen Publikum mit musikalischen Beiträgen, selbst gebackenem Kuchen und Kaffee zu bedanken. Der Eintritt kostet 6,00 Euro.
So
29.
September
Philharmonie
10:30 Uhr
© Daniel García Bruno

Brahms I Schumann

Solist: Javier Perianes, Dirigent: Guillermo García Calvo

Johannes Brahms
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-Moll op. 15

Robert Schumann
Sinfonie Nr. 4 d-Moll op. 120

 Im ersten Sinfoniekonzert der Robert-Schumann-Philharmonie in der neuen Saison, das Generalmusikdirektor Guillermo García Calvo leitet, ist der spanische Pianist Javier Perianes zu erleben, der mit den renommiertesten Orchestern und Dirigenten weltweit konzertiert. Er wird das monumentale Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll interpretieren, zu dessen Komposition Johannes Brahms durch seine Klaviersonate d-Moll für zwei Klaviere von 1854 inspiriert worden war. Der erste Satz verlangte seiner Meinung nach so offenkundig nach einem Orchesterklang, dass er sich zu dessen Instrumentierung entschied, während er Adagio und Rondo neu schöpfte. Bei der Uraufführung 1859 in Hannover, die Joseph Joachim dirigierte, brillierte Brahms selbst als Pianist. Zum Adagio, das von einem Choralthema geprägt wird, notierte Brahms aus dem Sanctus der lateinischen Messe „Benedictus qui venit in nomine Domini“ („Gesegnet sei, der da kommt im Namen des Herrn“), was vielfach als Huldigung an den 1856 während der Komposition verstorbenen und von Brahms verehrten Robert Schumann interpretiert wurde. Schumann hatte wiederum prophetisch den baldigen Erfolg des jungen Brahms öffentlich verkündet.

Schumanns Sinfonie Nr. 4 steht wie Brahms’ Klavierkonzert in d-Moll. Als der Komponist für das ursprünglich als 2. Sinfonie op. 50 komponierte Werk nach der Uraufführung 1841 im Leipziger Gewandhaus keinen Verleger fand, arbeitete er es zehn Jahre später, nach dem Erfolg seiner Rheinischen Sinfonie Nr. 3, um. In neuer Instrumentierung ging es als 4. Sinfonie op. 120 in sein Œuvre ein. Von Schumann als sinfonische Fantasie konzipiert, ist sie eine Liebeserklärung an seine Frau Clara: „Wahrhaftig, meine nächste Symphonie soll Clara heißen, und ich will sie dann abmalen mit Flöten, Hoboen und Harfen.“ Diese Sinfonie voll leidenschaftlicher Schönheit erklingt in Chemnitz in ihrer ursprünglichen, durchsichtigeren Gestalt.

Mi
02.
Oktober
Philharmonie
19:00 Uhr

Dorit Gäbler | Gunther Emmerlich

Matthias Winter trifft Ensemblemitglieder und Gäste

Dem Wunsch vieler Besucher, die Künstler auch außerhalb der Bühne kennen zu lernen, kommen wir mit der Veranstaltungsreihe Ausgeplaudert entgegen. Im Foyer des Opernhauses trifft Matthias Winter Ensemblemitglieder, die er Ihnen in einem musikalischen Plauderstündchen vorstellt. Den Anfang macht in dieser Saison ein Ausgeplaudert-Spezial zu My Fair Lady mit Dorit Gäbler und Gunther Emmerlich. Die bekannte Schauspielerin und Chansonnière Dorit Gäbler, die als Elevin im hiesigen Opernhaus die Eliza spielte und seit vielen Jahren als gefragte Entertainerin sowie Sängerin mit eigener Band in ganz Deutschland gastiert, ist seit 2017 als Mrs. Higgins in der Chemnitz My Fair Lady-Inszenierung von Erik Petersen zu erleben. Gunther Emmerlich, als Opernsänger 20 Jahre lang festes Ensemblemitglied der Semperoper, hatte schon immer ein Faible auch für die heitere Muse. Mit der Semper House Band tourt er mit Swing und Dixieland, ist ein gefragter Moderator, hat CDs und Bücher veröffentlicht und begeistert mit seinen Soloprogrammen. In Chemnitz spielt er den galanten Oberst Pickering in My Fair Lady.
Sa
05.
Oktober
Philharmonie
15:00 Uhr
© Ira Weinrauch

Berlioz I Strawinsky I Sibelius

Dirigent: Jesko Sirvend

Hector Berlioz
Le carnaval romain
Ouvertüre op. 9

Igor Strawinsky
Petruschka
Burleske in vier Szenen
(Urfassung 1911)

Jean Sibelius
Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 43

Der französische Komponist Hector Berlioz wurde weltberühmt mit seiner Symphonie fantastique und galt als Meister der raffinierten Instrumentation. Die Ouvertüre Le carnaval romain (Der römische Karneval) war eigentlich als Einleitung für den zweiten Akt seiner Oper Benvenuto Cellini gedacht, die sich mit dem Leben des Florentiner Bildhauers der Renaissance beschäftigte, aber auch gleichzeitig Einblicke in Berlioz‘ eigene Auffassung vom Künstlertum gewährte. Während die Oper selbst nur selten aufgeführt wird, gehört die turbulent-leidenschaftliche Ouvertüre zum Standardrepertoire der Sinfonieorchester. Für die Bühne entstand auch Petruschka, ein Ballett über den ewig unglücklichen Jahrmarktshelden, das Igor Strawinsky für die Pariser Compagnie des Choreografen Sergej Diaghilew schrieb. „Ich hatte die hartnäckige Vorstellung einer Gliederpuppe, die plötzlich Leben gewinnt und durch das teuflische Arpeggio ihrer Sprünge die Geduld des Orchesters so sehr erschöpft, dass es sie mit Fanfaren bedroht. Daraus entwickelte sich ein schrecklicher Wirrwarr, der auf seinem Höhepunkt mit dem schmerzlich-klagenden Zusammenbruch des armen Hampelmanns endet“, so Strawinsky.

Mit der 2. Sinfonie von Jean Sibelius geht die musikalische Reise noch einmal zurück nach Italien. Dorthin war 1900 der finnische Komponist auf Anregung seines Freundes Baron Axel Carpelan gereist, weil man, so Carpelan, „in diesem Land das Cantabile, Mäßigung und Harmonie, plastische Vorstellung und Symmetrie der Linie lernt“. So schuf Sibelius ein für seinen sonst eher melancholisch-leidenschaftlichen Stil ungewöhnlich lichtes und freudiges Werk. Geleitet wird dieses Programm von Jesko Sirvend, einem der vielseitigsten Dirigenten der jüngeren Generation. Seit 2018 ist er beim Orchestre National de France engagiert. Bei den Düsseldorfer Symphonikern dirigiert er regelmäßig die #IGNITION-Konzerte, die als „Europäische Trendmarke 2015” ausgezeichnet wurden und bis heute die erfolgreichste Jugendkonzertreihe in Deutschland sind.

Mi
23.
Oktober
Philharmonie
19:00 Uhr

Zwei Chemnitzer Inszenierungen für renommierte Preise nominiert

"Götterdämmerung" und "Drachenherz"

Szene aus "Götterdämmerung". Foto: Kirsten Nijhof
Szene aus "Götterdämmerung". Foto: Kirsten Nijhof
Szene aus "Götterdämmerung". Foto: Kirsten Nijhof
Szene aus "Drachenherz". Foto: Nasser Hashemi
Szene aus "Drachenherz". Foto: Nasser Hashemi
Szene aus "Drachenherz". Foto: Nasser Hashemi

Zwei Chemnitzer Inszenierungen sind für renommierte Preise nominiert: 

„Götterdämmerung“ für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2019 nominiert

Die Regisseurin Elisabeth Stöppler ist mit ihrer Chemnitzer Inszenierung von Richard Wagners „Götterdämmerung“ für Deutschlands wichtigsten Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie „Regie Musiktheater“ nominiert worden. Das gab der Deutsche Bühnenverein als Initiator dieser Auszeichnung heute bekannt.

Diese Nominierung stellt für die Theater Chemnitz eine positive Bestätigung für das ambitionierte Vorhaben dar, sich im Jahr 2018 anlässlich des 875. Stadtjubiläums einer der größten Herausforderungen des Musiktheaters gestellt zu haben. Innerhalb von nur zwölf Monaten wurde Richard Wagners gewaltiges Bühnenfestspiel „Der Ring des Nibelungen“ als Neuproduktion auf die Opernbühne gebracht. Vier Regisseurinnen waren für die Inszenierung der Tetralogie engagiert worden: Verena Stoiber („Das Rheingold“, Premiere 03.02.2018), Monique Wagemakers („Die Walküre“, Premiere 24.03.2018), Sabine Hartmannshenn („Siegfried“, Premiere 29.09.2018) sowie Elisabeth Stöppler, die mit ihrer Inszenierung der „Götterdämmerung“ (Premiere 01.12.2018) für einen fulminanten Abschluss des Chemnitzer RING-Projekts sorgte. 

Die Verleihung des Deutschen Theaterpreises DER FAUST mit Verkündung der Gewinner findet am 9. November 2019 im Staatstheater Kassel statt. Bei der Veranstaltung werden herausragende künstlerische Leistungen in acht Kategorien geehrt sowie ein Preis für das Lebenswerk und ein Perspektivpreis verliehen. Die Nominierten bilden auch in diesem Jahr das breite Spektrum der deutschen Theaterlandschaft ab.

Chemnitzer Inszenierung „Drachenherz“ für den Deutschen Musical Theater Preis 2019 nominiert

Das Musical „Drachenherz“ von Peter Lund und Wolfgang Böhmer erlebte am 2. März 2019 im Opernhaus Chemnitz seine gefeierte Uraufführung. Der Autor und Regisseur Peter Lund ist nun für den Deutschen Musical Theater Preis 2019 in der Kategorie „Bestes Buch“ nominiert worden.

Das Musical „Drachenherz“ entstand als Koproduktion der Theater Chemnitz und der Neuköllner Oper Berlin in Zusammenarbeit mit der Universität der Künste Berlin. Im Mittelpunkt steht eine Jugendclique auf dem Weg zum Erwachsenwerden und ihre Suche nach Zugehörigkeit, Anerkennung und einem Platz im Leben. Die alte Siegfried-Sage liefert die Grundlage für heutige Fragen nach Ehre und Gerechtigkeit und danach, wie und wofür es sich zu kämpfen lohnt. 

Die Gewinner des Deutschen Musical Theater Preises 2019 werden bei der Gala-Veranstaltung am 7. Oktober 2019 im Schmidts Tivoli in Hamburg bekannt gegeben. Ausgelobt von der Deutschen Musical Akademie ist Der Deutsche Musical Theater Preis der einzige Musical-Preis im deutschsprachigen Raum, der von Musicalprofis an Musicalprofis verliehen wird mit dem Ziel, herausragende künstlerische Leistungen im diesem Genre zu würdigen und diesen eine größere öffentliche Aufmerksamkeit zu geben
 

Theater Chemnitz on tour

Alle Sparten gehen auf reisen

Aufstand der Dinge. Foto: Nasser Hashemi
Aufstand der Dinge. Foto: Nasser Hashemi
Aufstand der Dinge. Foto: Nasser Hashemi
Homo faber. Foto: Dieter Wuschanski
Homo faber. Foto: Dieter Wuschanski
Homo faber. Foto: Dieter Wuschanski
Fidelio. Foto: Nasser Hashemi
Fidelio. Foto: Nasser Hashemi
Fidelio. Foto: Nasser Hashemi
Nordlicht. Foto: Nasser Hashemi
Nordlicht. Foto: Nasser Hashemi
Nordlicht. Foto: Nasser Hashemi

Die Anfragen nach Gastspielen der Theater Chemnitz werden immer zahlreicher und zeugen vom hohen Niveau aller fünf Sparten. So gibt die Robert-Schumann-Philharmonie am 13. September beim renommierten Beethovenfest Bonn ein Konzert zum 200. Geburtstag von Clara Schumann. Das Figurentheater fährt mit "Aufstand der Dinge" am 15./16. Oktober nach Parchim zum Kinder- und Jugendtheaterfestival "Wildwechsel". Das Schauspiel gastiert mit seinem gefeierten "Homo faber" am 16./17. Oktober am Stadttheater Aschaffenburg. Und die Oper ist am 17. Oktober mit Beethovens "Fidelio" im Graf-Zeppelin-Haus Friedrichshafen zu erleben. Das Ballett hat die weiteste Reise vor sich - mit dem Erfolgsstück "Nordlicht" geht es am 31. Oktober nach Schweden an die NorrlandsOperan Umea.

Wettbewerb "In welcher Welt möchtest du leben?"

Einsendeschluss 1. Oktober

Vom 5. bis zum 7. November 2019 wird der Raum hinterm Kopp zum Zukunftslabor, dem Schauplatz des Festivals Aufstand der Utopien. Gelesen wird dort auch aus dem Figurentheater-Stück Juri (Premiere: 8. Februar 2020). Stück und Festival leben von den Zukunftsvorstellungen, die junge Menschen heute haben. Deshalb rufen wir alle Schülerinnen und Schüler im Klassenverband oder als Einzelperson von der 1. bis zur 12. Klasse auf, kreativ  die Frage zu beantworten:
„In welcher Welt möchtest du leben?“
Entwickle eine Vision der Welt, in der du leben möchtest, wenn du erwachsen bist. Du kannst diese Welt zeichnen, malen oder in einem Modell darstellen. Oder du beschreibst sie mit Worten und verfasst eine Geschichte, eine Reportage, ein Gedicht oder auch einen Songtext. Eine Utopie der Zukunft ist immer etwas scheinbar Unerreichbares – eine Traumwelt. Achte dennoch darauf, dass diese Welt vielleicht möglich sein könnte, wenn man bestimmte Dinge schon heute verändert.
Einsendeschluss ist der 1. Oktober 2019.

Eure Ideen werden ab dem 5. November 2019 im Zukunftslabor öffentlich ausgestellt und als „gelebte Utopie“ von drei ausgewählten Schulklassen ausprobiert. Außerdem planen wir die Produktion eines Kurzfilms zu einer der eingesendeten Geschichten.

Kontakt: schoen-angerer@theater-chemnitz.de
 

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