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Mozart | Strauss

mit dem Dirigenten Joseph Bastian

Der Carlowitz-Saal im 2020 neueröffneten Carlowitz Congresscenter Chemnitz wird diesem Konzert der Reihe Klasse Klassik! das passende Ambiente bieten. Während die großen Sinfoniekonzerte seit vielen Jahren im benachbarten Stadthallen-Saal zuhause sind, kommen nun im Carlowitz-Saal, dem ehemaligen Kleinen Saal der Stadthalle, der sich seit seinem Umbau in neuer Schönheit präsentiert, Werke aller musikalischen Epochen zur Aufführung, die ihren besonderen Reiz durch die von den Komponisten vorgesehene Kammerorchester-Besetzung entfalten. Eröffnet wird das Konzert mit der nach ihrem Entstehungsort benannte Pariser Sinfonie von Wolfgang Amadeus Mozart. Dem Wunderkind-Alter entwachsen, reiste er 1777/1778 mit seiner Mutter voller Vorfreude in die Seine-Stadt, musste dort aber feststellen, dass sein Ruhm aus Kindertagen verblasst war. Da kam ihm der Kompositionsauftrag der berühmten Pariser Concerts spirituels, mit dem er sein angekratztes Renommee wieder aufpolieren konnte, gerade recht.

Ein Stoff aus dem 17. Jahrhundert hat Richard Strauss inspiriert: Molières Ballettkomödie Der Bürger als Edelmann mit der Musik von Jean Baptiste Lully. Darin wird die Geschichte des neureichen Monsieur Jourdain erzählt, der unbedingt in adelige Kreise gelangen möchte. Strauss ließ sich sowohl von Molières amüsanter Sprache als auch von Lullys federleichter Musik inspirieren und zeigt, dass er auch abseits der großen sinfonischen Besetzung den typischen wunderbaren Strauss-Klang hervorzaubern kann.

Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie Nr. 31 D-Dur KV 297 Pariser Sinfonie

Richard Strauss
Der Bürger als Edelmann
Orchestersuite op. 60, 3a

Di
25.
Januar
Philharmonie
19:00 Uhr

Ein Meteorit mit Bart?

ROB entdeckt die Kunst in Chemnitz

Der galaktische Musikfreund ROB vom Planeten Katatong hat sich wieder auf den Weg durch die Milchstraße gemacht, um die Musik der Robert-Schumann-Philharmonie live zu hören. Diesmal ist sein UFO, ein echtes Komet2000, allerdings etwas zu früh auf der Erde gelandet. ROB nutzt die Gelegenheit für eine Fotosafari durch Chemnitz. Was es da alles zu sehen gibt: Eine bunte Rauchstange. Einen riesigen Meteorit, der aussieht wie ein Kopf mit Bart. Ein Haus voller gemalter Bilder, in dem es fast so still wie im Weltraum ist. Einen Menschen mit Flügeln, der auf einer Säule balanciert und einen violetten Geheimgang.

Im Konzert erlebt ROB zusammen mit der Dirigentin Katharina Müllner und der Robert-Schumann-Philharmonie, wie aus seinen Chemnitzer Kunst-Eindrücken ein Erlebnis galaktischer Dimension wird: Bilder beginnen zu klingen und die Musik lässt unsichtbare Bilder erscheinen. So wird aus dem Konzertsaal ein bislang ungekanntes Chemnitzer Museum.

In Kooperation mit den Kunstsammlungen Chemnitz

Besonderer Dank an das Stadtarchiv Chemnitz!

 

So
06.
Februar
Philharmonie
15:00 Uhr

Marsalis | Gershwin | Waxman | Korngold

mit der Solistin Heidrun Sandmann

Das Februar-Sinfoniekonzert wartet traditionell mit einer besonderen Programmauswahl auf. Diesmal laden wir ein zu einer Reise in musikalische Zwischenwelten. Nein, damit sind keine Halbwelten oder halbseidene Welten gemeint, sondern es geht um Musik, die so vielgestaltig, so voller verschiedener Farbnuancen ist, dass es schwerfällt, sie einer der etablierten Schubladen zuzuordnen.

Da wäre zuallererst der Komponist Wynton Marsalis. Nie gehört? Das macht nichts! Selbst unsere stets umfassend informierten Dramaturg:innen mussten erst mal Nachhilfe beim 1. Kapellmeister Jakob Brenner anfordern. Er nämlich, der neben seiner Liebe zur klassischen Musik auch in Jazz, Big-Band-Sound, Filmmusik und zahlreichen weiteren Stilen zuhause ist, hat entdeckt, dass der in New Orleans geborene Jazz-Trompeter Wynton Marsalis nicht nur als Musiker Weltklasse ist, sondern auch ein unglaublich schönes, spannendes, vielfarbiges Violinkonzert geschrieben hat. Von der Idee, diese Komposition in Chemnitz aufzuführen, bis zur begeisterten Zusage von Konzertmeisterin Heidrun Sandmann, den Solopart zu übernehmen, war es fast nur ein Wimpernschlag. Schließlich hat sie in den vergangenen Jahren mit ihrem Instrument immer wieder Violinkonzerte jenseits des Mainstreams Klang werden lassen.

Als kompositorische Grenzgänger sind außerdem George Gershwin, Franz Waxman und Erich Wolfgang Korngold vertreten. Gershwin orientierte sich für sein Musical Girl Crazy stark am Jazz. Korngold ist als klassischer Komponist sehr geschätzt, aber seine Erfolge als Filmkomponist sind beinahe noch größer. Das Geheimrezept dafür lag wohl darin, dass er seine spätromantischen Wurzeln genauso als Ausgangsbasis für die Oper nahm wie für den Film, zum Beispiel für die Musik zu Die Abenteuer des Robin Hood. Auch Waxman schrieb Filmmusik mit klassischem Background und bescherte damit (etwa bei Billy Wilders Meisterwerk Sunset Boulevard) dem Publikum damals wie heute unvergessliche Gänsehautmomente.

Wynton Marsalis
Violin Concerto         

George Gershwin
Ouvertüre zu Girl Crazy        

Franz Waxman
Sunset Boulevard Suite

Erich Wolfgang Korngold
The Adventures of Robin Hood
Symphonic Suite

Mi
09.
Februar
Philharmonie
19:00 Uhr

Raţiu & Raţiu

Ein Klavier-Doppelabend mit Dan Ratiu und Emanuel Ratiu

Am 19. Februar 2022 werden zwei Pianisten auf der Bühne des Opernhauses zu erleben sein, die nicht nur ihre Leidenschaft für das Instrument, sondern auch enge familiäre Bande miteinander teilen. Dan Raţiu, Studienleiter der Theater Chemnitz, Dirigent und Leiter des Chemnitzer Opernstudios, präsentiert gemeinsam mit seinem Sohn, dem jungen, preisgekrönten Pianisten Emanuel Raţiu, einen Konzertabend zu zwei und vier Händen. Die beiden spielen mit Schuberts Fantasie in f-Moll D 940 und Brahms‘ 16 Walzern op. 39 zwei Werke, die nicht nur kompositorische und spielerische Exzellenz versprechen, sondern vielschichtige Facetten von Melancholie in musikalischem Gewand zeigen. Zweihändig zu spielende Werke von Chopin und Brahms, welche Emanuel Raţiu interpretieren wird, ergänzen das Programm.

Sa
19.
Februar
Philharmonie
19:00 Uhr

Soiree des Generalmusikdirektors

Mit Guillermo García Calvo am Klavier

Guillermo García Calvo spielt Klavierwerke von Frederic Mompou, Frédéric Chopin und Philip Glass.

Guillermo García Calvos Soireen sind in den letzten Jahren zu einer Konstante auf der Bühne des Opernhauses geworden. Sein neuestes Programm untersucht Verhältnisse von weltlichem Treiben und Innerlichkeit.

Die Gleichzeitigkeit von Statik und Fluss, von tranceartiger Introversion und moderner Hektik sind Kennzeichen der Musik von Philip Glass, einem der namhaftesten Komponisten unserer Zeit. Die Mechanik sich wiederholender Muster, durchbrochen von Verschiebungen und Unregelmäßigkeiten entfaltet bei ihm eine irritierende Sogwirkung. Seine zwischen 1991 und 2012 entstandenen Piano Etudes, die unlängst auf Welttournee gingen, zeigen unterschiedliche Facetten dieses Stils.

Der ganz bewusste Rückzug in Einsamkeit und Stille spricht aus der Musik des katalanischen Komponisten Frederic Mompou. Seine Werke sind fast ausschließlich Miniaturen, fast immer leise, ausdrucksvoll und schmucklos. Minimalismus der Mittel und herber Klang machen sein musikalisches Idiom einzigartig. In den Impresiones íntimas, einem von Mompous ersten bedeutenden Werken, ist dieser ganz eigene Stil bereits zu finden.

Von beinahe entgegengesetztem Temperament zeigen sich Frédéric Chopins Walzer. Doch liegt unter Salon-Eloquenz und tänzerischer Verve nicht ein doppelter Boden, auf dem sich gleichsam Intimes abspielt? Nicht zufällig zählte die Musik Chopins auch zu den Inspirationsquellen Frederic Mompous.

Sa
26.
Februar
Philharmonie
19:00 Uhr

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