Startseite
Suche
Mehr Informationen zum vorherigen Bild zum nächsten Bild
Heute
Schließen Nächstes Stück Vorheriges Stück
© Nasser Hashemi

Open-Air-Konzert zur Spielzeiteröffnung

Musikalischer Ausblick auf die neue Spielzeit

Wenn sich der Sommer dem Ende zuneigt, die Balkonkästen mit Herbstblumen bepflanzt werden und die ersten Zugvögel gen Süden starten, dann ist es Zeit für uns, die letzten abendlichen Sonnenstrahlen auf dem Theaterplatz einzufangen und sie zusammen mit den schönsten Opern-, Operetten- und Musicalmelodien der neuen Saison in Ihre Herzen zu schicken, damit Sie genügend „Futter“ haben, um für die langen Herbst- und Winterabende interessante Theaterbesuche planen zu können. Natürlich wird auch diesmal wieder extra für diesen Abend ein Abschlussfeuerwerk „komponiert“. Für dieses Konzert gibt es Eintrittskarten mit Sitzplatzanspruch. Sichern Sie sich rechtzeitig die besten Plätze im Vorverkauf!Mit freundlicher Unterstützung
Sa
31.
August
Philharmonie
19:00 Uhr

Dvorak - Böhmische Serenade

Antonín Dvořák

Antonín Dvořák
Notturno für Streichorchester H-Dur op. 40
Quintett für 2 Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass G-Dur op. 77
Streicherserenade E-Dur op. 22  Im ersten Konzert der Konzertreihe Klasse Klassik! ist das Kammerorchester der Robert-Schumann-Philharmonie unter der Leitung von Konzertmeister Hartmut Schill mit Kompositionen von Antonín Dvořák zu Gast im VeranstaltungsCenter Moritzhof der Sparkasse Chemnitz (Bahnhofstraße 51). Als Sohn eines tschechischen Gastwirts und Metzgers 1841 geboren, absolvierte Antonín Dvořák eine Ausbildung bei seinem Vater, bevor er die Orgelschule in Prag besuchte. Zunächst bestritt er seinen Lebensunterhalt als Organist und als Bratschist. Maßgeblich protegiert durch Johannes Brahms, gelang Dvořák eine akademische Karriere, die ihn bis zum Direktor der Konservatorien von New York und Prag führte. Zusammen mit Bedřich Smetana gilt Dvořák als Begründer der tschechischen Nationalmusik. Die ersten Werke entstanden jedoch im Verborgenen, denn erst 12 Jahre nach Beendigung seines Orgelstudiums wurde bekannt, dass er komponiert. Weltruhm sollte neben Vokalwerken, der Oper Rusalka und den Slawischen Tänzen seine Sinfonie e-Moll Aus der Neuen Welt erlangen.
Fr
06.
September
Philharmonie
19:00 Uhr

Wo ist mein Bogen?

ROB auf der Suche nach dem verlorenen Geigenbogen

Als Familienkonzert am 22.09.2019, 15.00 Uhr
Die Familienkonzerte der Robert-Schumann-Philharmonie bieten Programme, die den „Frischlingen“ unter den Zuhörern den Weg in die spannende Welt der klassischen Musik zeigen, aber gleichzeitig den „erfahrenen Hasen“ Gewohntes in neuem Licht präsentieren. Der Erfolg der Konzerte hat sich schon weit über die Stadtgrenzen hinaus herumgesprochen – ach, was heißt Stadtgrenzen? Ländergrenzen! Ja, sogar bis ans Ende der Milchstraße. Von dorther kommt ROB. Er ist ein kleiner quirliger Typ, der Musik über alles liebt und der es geschafft hat, sich einen Platz in der Fan-Loge der Philharmonie zu sichern, um mit den Musikern gemeinsam aufregende Sonntagnachmittags-Konzert-Abenteuer zu erleben. Gleich in diesem ersten Familienkonzert ist sein galaktisch-kriminalistischer Spürsinn gefragt: Ein Geigenbogen ist verschwunden. Der schöne Orchesterklang ist in Gefahr! Hilfsbereit unterstützt ROB die Musiker beim Suchen und entdeckt dabei, dass solch ein Bogen viel mehr kann, als nur über die Saiten einer Geige zu streichen. Als Schülerkonzert am 27.09.2019, 10.00 Uhr
Wer ist eigentlich ROB? ROB kommt von weit her und ist ganz neu hier. Wir wissen noch nicht viel von ihm, nur, dass er ein kleiner Wicht ist, voller Energie steckt und Musik richtig cool findet. Deshalb will er auch keines der Familienkonzerte auslassen und unbedingt die Schülerkonzerte besuchen, um die jüngsten Zuhörer aus Kindergärten und Grundschulen kennenzulernen, um mit ihnen das Bühnengeschehen neugierig zu beobachten, sich einzumischen und eine Menge Fragen stellen zu können, ist doch für einen Außerirdischen so manches im Orchester ein Rätsel …, und um schließlich die herrliche Welt der Musik zu entdecken. In Zusammenarbeit mit dem Figurentheater Chemnitz
So
22.
September
Philharmonie
15:00 Uhr
© Nasser Hashemi

Konzertfrühstück

Vorschau auf die nächsten Konzerte

Mehrmals pro Spielzeit gibt es am Sonntagvormittag ein Konzertfrühstück, bei dem der Orchesterdirektor Raimund Kunze gemeinsam mit Dirigenten und Musikern des Orchesters über Aktuelles, Besonderes und wichtige Werke berichtet. Die Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie nutzen diese Gelegenheit, um sich bei ihrem treuen Publikum mit musikalischen Beiträgen, selbst gebackenem Kuchen und Kaffee zu bedanken. Der Eintritt kostet 6,00 Euro.
So
29.
September
Philharmonie
10:30 Uhr
© Daniel García Bruno

BRAHMS | SCHUMANN

Solist: Javier Perianes, Dirigent: Guillermo García Calvo

Johannes Brahms
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-Moll op. 15 Robert Schumann
Sinfonie Nr. 4 d-Moll op. 120  Im ersten Sinfoniekonzert der Robert-Schumann-Philharmonie in der neuen Saison, das Generalmusikdirektor Guillermo García Calvo leitet, ist der spanische Pianist Javier Perianes zu erleben, der mit den renommiertesten Orchestern und Dirigenten weltweit konzertiert. Er wird das monumentale Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll interpretieren, zu dessen Komposition Johannes Brahms durch seine Klaviersonate d-Moll für zwei Klaviere von 1854 inspiriert worden war. Der erste Satz verlangte seiner Meinung nach so offenkundig nach einem Orchesterklang, dass er sich zu dessen Instrumentierung entschied, während er Adagio und Rondo neu schöpfte. Bei der Uraufführung 1859 in Hannover, die Joseph Joachim dirigierte, brillierte Brahms selbst als Pianist. Zum Adagio, das von einem Choralthema geprägt wird, notierte Brahms aus dem Sanctus der lateinischen Messe „Benedictus qui venit in nomine Domini“ („Gesegnet sei, der da kommt im Namen des Herrn“), was vielfach als Huldigung an den 1856 während der Komposition verstorbenen und von Brahms verehrten Robert Schumann interpretiert wurde. Schumann hatte wiederum prophetisch den baldigen Erfolg des jungen Brahms öffentlich verkündet.Schumanns Sinfonie Nr. 4 steht wie Brahms’ Klavierkonzert in d-Moll. Als der Komponist für das ursprünglich als 2. Sinfonie op. 50 komponierte Werk nach der Uraufführung 1841 im Leipziger Gewandhaus keinen Verleger fand, arbeitete er es zehn Jahre später, nach dem Erfolg seiner Rheinischen Sinfonie Nr. 3, um. In neuer Instrumentierung ging es als 4. Sinfonie op. 120 in sein Œuvre ein. Von Schumann als sinfonische Fantasie konzipiert, ist sie eine Liebeserklärung an seine Frau Clara: „Wahrhaftig, meine nächste Symphonie soll Clara heißen, und ich will sie dann abmalen mit Flöten, Hoboen und Harfen.“ Diese Sinfonie voll leidenschaftlicher Schönheit erklingt in Chemnitz in ihrer ursprünglichen, durchsichtigeren Gestalt.
Mi
02.
Oktober
Philharmonie
19:00 Uhr

Wir wünschen einen schönen Sommer

und freuen uns auf die neue Spielzeit

Foto: Dieter Wuschanski
Foto: Dieter Wuschanski
Nach der letzten Vorstellung unseres Open-Air-Familienstücks Die kleine Hexe verabschieden wir uns in die Sommerpause. Auch Ihnen wünschen wir erholsame Ferienwochen, aus denen Sie viele neue Eindrücke mit nach Hause bringen. Vielleicht lässt Sie dabei die Neugier auf die nächste Theatersaison nicht ganz los. Wir sind Ende August wieder für Sie da und freuen uns auf ein Wiedersehen. Auf dem Theaterplatz begrüßen wir Sie am 31. August mit dem Open-Air-Konzert zur Spielzeiteröffnung. Im Opernhaus arbeiten wir dann schon auf die erste Premiere der neuen Spielzeit hin: den Ballettabend Winterreise (6. September). Das Schauspielhaus feiert sein Spielzeiteröffnungsfest am 7. September. Schon vorher erwartet Sie dort am 29. August die erste NACHTSCHICHT der neuen Saison, passenderweise mit dem Motto bühne frei.

NEU: Unsere Abonnements zum Probieren

Erst genießen, dann bezahlen

Im Aktionszeitraum bis zum 31. Oktober 2019 gilt dieses Angebot:
Nach dem Besuch der ersten beiden Vorstellungen eines neu abgeschlossenen Abonnements entscheiden Sie selbst, ob Sie das Abo bis zum Spielzeitende fortsetzen möchten.
Ein kurzer Hinweis Ihrerseits genügt. Entscheiden Sie sich für den Besuch der weiteren Vorstellungen des Abos, haben Sie die Möglichkeit in zwei Raten zu zahlen.
Möchten Sie nach Ablauf der ersten beiden Vorstellungen zurücktreten, zahlen Sie nur den anteiligen Betrag des Abonnements.
Sie sparen je nach Abo bis zu 45% gegenüber dem Freiverkaufspreis.
Angebot gilt nicht für Wahl- und Bus- Abos (Serien 42, 43, 51, 52, 53)

Diego Martin-Etxebarria als Erster Kapellmeister engagiert

Ab 1. April 2020 an den Theatern Chemnitz

Diego Martin-Etxebarria. Foto: Kansai Philharmonic
Diego Martin-Etxebarria. Foto: Kansai Philharmonic

Diego Martin-Etxebarria wird neuer Erster Kapellmeister an den Städtischen Theatern Chemnitz. Er tritt sein Engagement am 1. April 2020 an und wird als erste Neuproduktion Mozarts Die Entführung aus dem Serail (Premiere am 8. Mai 2020) dirigieren. Seinen Einstand am Pult der Robert-Schumann-Philharmonie gibt er bereits am 31. August 2019 beim Open-Air-Konzert zur Spielzeiteröffnung auf dem Theaterplatz.

Der gebürtige Spanier, 1979 in Bilbao geboren, war im Frühjahr 2019 einer Einladung der Theater Chemnitz zu mehreren Orchesterproben und einem Vorstellungsdirigat von Mozarts Die Zauberflöte gefolgt und überzeugte die Leitung ebenso wie die Musikerinnen und Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie von seiner künstlerischen und sozialen Kompetenz.

Diego Martin-Etxebarria schloss sein Diplom an der Musikhochschule Catalunya ab und absolvierte über ein Stipendium des DAAD ein Aufbaustudium in Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Sein Konzertexamen schloss er an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden bei Ekkehard Klemm und Christian Kluttig ab. Parallel zu seinen Studien assistierte er an den Opernhäusern von Bilbao und Bern, an der Semperoper Dresden und am Théâtre des Champs-Élysées Paris. Er war Künstlerischer Leiter des Art Ensemble Barcelona (2004 bis 2007) sowie Musikalischer Leiter des Euskadiko Ikasleen Orkestra (Baskenland, 2007 bis 2008) und des Akademischen Orchesters Freiburg (2010 bis 2012). Gastengagements führten ihn für Musiktheaterproduktionen u. a. an das Theater Augsburg, die Staatsoper Berlin, das Teatro Arriaga Bilbao und das Teatro Real Madrid. Nachdem ihn das Theater Krefeld Mönchengladbach in der Spielzeit 2016/2017 zunächst als Kapellmeister engagierte, wurde er bereits in der Folgesaison zum Ersten Kapellmeister und stellvertretenden Generalmusikdirektor ernannt. Er ist mehrfacher Preisträger des 17. Internationalen Musikwettbewerbs für Dirigieren in Tokyo. Seine Aufnahme von Enric Moreras Zarzuela La viola d’or wurde von Kritikern in Katalonien als beste Klassik-CD des Jahres 2016 ausgezeichnet.

Was suchen Sie?

Suche schließen
Exit