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© Dieter Wuschanski

Schostakowitsch I Brahms

Dirigent: Guillermo García Calvo

Dmitri Schostakowitsch
Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 op. 126

Johannes Brahms
Ein deutsches Requiem op. 45

Dmitri Schostakowitsch komponierte jeweils zwei Solokonzerte für Klavier, Violine und Violoncello. Beide Cellokonzerte widmete er Mstislaw Rostropowitsch, der die Uraufführung des 2. Cellokonzerts op. 126 anlässlich von Schostakowitschs 60. Geburtstag am 25. September 1966 in Moskau spielte. Entstanden auf der Krim zwischen den düsteren Vokalsinfonien Nr. 13 und 14, ist auch dieses Konzert von Schmerz durchdrungen. Benjamin Britten rühmte es als „ein ergreifendes, kraftvolles Werk, eine Glanzleistung des Komponisten“. Solocellist Thomas Bruder wird dieses ausdrucksstarke Solokonzert gestalten.

Den Tod seiner 1865 verstorbenen geliebten Mutter nahm Johannes Brahms zum Anlass, in einem sehr persönlichen Requiem diesen Verlust zu verarbeiten. Als religiöser Freigeist wählte er die ihm bedeutsamen Bibelpassagen in deutscher Sprache zur Vertonung aus, frei von jeglichen Konventionen einer lateinischen Totenmesse. Sein Gefühl der Einsamkeit, seine endlose Trauer und sein erschütternder Weltschmerz haben diese kraftvoll-emotionale Musik hervorgebracht, die das persönliche Zeugnis eines (Über-)Lebenden ist. Die Uraufführung seines Deutschen Requiems op. 45 am Karfreitag 1868 im Dom von Bremen unter dem Dirigat des Komponisten verhalf dem Mittdreißiger schließlich zum internationalen Durchbruch. Sogar der gefürchtete Kritiker Eduard Hanslick konstatierte: „Seit Bachs h-Moll-Messe und Beethovens Missa solemnis ist nichts geschrieben worden, was auf diesem Gebiete sich neben Brahms’ deutsches Requiem zu stellen vermag!“ Die Solisten Lydia Teuscher und Tómas Tómasson werden mit dem Philharmonischen Chor Dresden und der Kantorei der Kreuzkirche Chemnitz die Vokalpartien gestalten. Dirigiert wird dieses 3. Sinfoniekonzert zwischen Buß- und Bettag sowie Ewigkeitssonntag von Generalmusikdirektor Guillermo García Calvo.

Mi
20.
November
Philharmonie
19:00 Uhr

Weiße Rose - entfällt leider!

Kammeroper von Udo Zimmermann

Die Vorstellung muss leider entfallen und wird nicht nachgeholt.
Bereits gekaufte Karten können in den Vorverkaufsstellen in eine andere Vorstellung getauscht oder zurückgegeben werden - der Kaufpreis wird dann selbstverständlich gebührenfrei erstattet.

Do
21.
November
Philharmonie
10:30 Uhr
© Dirk Rückschloß

Jaques Brel - Eine Hommage

Gastspiel des Eduard-von-Winterstein-Theaters Annaberg-Buchholz

Ne me quitte pas! – Verlass mich nicht! Mitdiesem Liebeslied erschütterte der Chansonnier Jacques Brel 1959 zuerst seine Fans, in den folgenden Jahren und Jahrzehnten die europäische Musikszene und die ganze Welt. Die Hörer des französischen Radiosenders „France Inter“ wählten es zum „schönsten französischen Liebeslied“ und in den 1980er-Jahren wurde es zum „Liebeslied des Jahrhunderts“ gekürt.

Der gebürtige Belgier war in den 1950er-Jahren nach Paris gegangen, um als Interpret seiner selbstgeschriebenen Texte Karriere zu machen, und tatsächlich wurde er zum Weltstar des französischen Chansons. Titel wie Mathilde, Le Moribonde, Seasons in the Sun und Amsterdam sind zum Inbegriff dieses Genres geworden. 1967 zog sich Brel auf dem Höhepunkt seiner Karriere von der Bühne zurück, kehrte aber zehn Jahre später noch einmal ins Studio zurück, um eine letzte Platte aufzunehmen. Jacques Brel starb im Alter von 49 Jahren. Doch sein Ruhm lebt weiter. Der Abend ist eine Hommage an den großen Künstler.

Fr
22.
November
Philharmonie
21:30 Uhr
© Jana Köhler

PETER GEGEN DEN WOLF

Ein gerichtliches Lustspiel mit Orchester für Kinder von Justin Locke
nach dem sinfonischen Märchen "Peter und der Wolf" von Sergej Prokofjew

Familienkonzert: 17.11.2019, 15.00 Uhr
Schülerkonzert: 29.11.2019, 10.00 Uhr

Im zweiten Familienkonzert der Saison wird ein Kriminalfall aufgerollt: Wer kennt nicht Sergej Prokofjews musikalisches Märchen Peter und der Wolf, bei dem am Ende der böse Wolf die Ente frisst? Doch ist das wirklich die Wahrheit, und nichts als die Wahrheit? In der sinfonischen, fiktiven Gerichtsverhandlung Peter gegen den Wolf wird der Fall als Parodie neu aufgerollt. Der Staatsanwalt hat dafür ein ganzes Orchester in den Zeugenstand gerufen und der angeklagte Wolf verteidigt sich nach allen Regeln der Kunst. Dabei erfahren die kleinen und großen Konzertbesucher nicht nur einiges über Peter, Vogel, Katze und Ente, sondern entdecken nebenbei auch auf unterhaltsame Weise die Instrumente des Orchesters.

Fr
29.
November
Philharmonie
10:00 Uhr
© Horst Schmeck

CRAS | LANGE | DEBUSSY

Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie

Jean Cras
Quintett für Harfe, Flöte, Violine, Viola und Violoncello

Fr. Gustav Lange
Pastoral-Quartett C-Dur für 2 Oboen, Englischhorn und Fagott

Claude Debussy
Klaviertrio G-Dur

Der französische Komponist Jean Cras, geboren 1879, der hauptberuflich Admiral bei der Marine war und das Komponieren quasi nur als Hobby betrieb, ist hierzulande selten auf den Konzertplänen zu finden. Stilistisch sind seine Werke dem Impressionismus zuzuordnen. Für das in diesem Konzert erklingende Quintett wählte er mit Harfe, Flöte, Violine, Viola und Violoncello einen interessanten Klangfarbenreichtum. Sein 17 Jahre älterer Landsmann Claude Debussy hatte schon als Kind den Wunsch, Musiker zu werden. Mit 10 Jahren wurde er Schüler am berühmten Pariser Konservatorium. Als sich sein Plan, Klaviervirtuose zu werden, nicht so schnell verwirklichen ließ, wie er dachte, nahm er im Alter von 18 Jahren zunächst das Angebot der Kunstmäzenin Nadeshda von Meck an, sie auf ihren Reisen durch Europa zu begleiten und ihren Kindern Klavierunterricht zu erteilen. Während des Aufenthaltes im italienischen Fiesole entstand das Klaviertrio G-Dur, das er seinem Kompositionslehrer Émile Durand widmete.

Zwischen diesen beiden impressionistischen Kompositionen erklingt das romantische Pastoral-Quartett für zwei Oboen, Englischhorn und Fagott von Fr. Gustav Lange. Mit dem Titel bezieht er sich auf eine erstmals im Barock verwendete Bezeichnung für Instrumentalmusik, die sich von der ländlichen Volksmusik herleitet: Pastorale, von lateinisch pastor oder italienisch pastore – der Hirte. Typische Instrumente waren Schalmei, Pommer oder Krummhorn, allesamt Doppelrohrblattinstrumente, die ihre modernere Weiterentwicklung in Oboe und Englischhorn fanden. Insofern verspricht Langes Kombination aus Oboen, Englischhorn und Fagott eine authentische Interpretation der Naturidylle, die er als Motto seiner Partitur mit folgenden Worten vorangestellt hat:

„Ich lag im Wald in süßer Ruh,
Belauschte der Vögel Lieder;
Gar lange, lange hört‘ ich zu
Und schrieb sie endlich nieder!“

So
01.
Dezember
Philharmonie
19:30 Uhr

Vertragsverlängerung für GMD Guillermo García Calvo

bis Ende der Spielzeit 2022/2023

Guillermo García Calvo hat seinen Vertrag als Generalmusikdirektor der Theater Chemnitz und der Robert-Schumann-Philharmonie bis zum Ende der Spielzeit 2022/2023 verlängert.
Seit Beginn der Spielzeit 2017/2018 ist GMD Guillermo García Calvo an den Chemnitzer Theatern tätig. Seither widmet er sich in gleichem Maße den Konzerten und den Opernproduktionen, wobei vor allem seine große Leidenschaft für das Schaffen Richard Wagners zum Tragen kommt. Seine musikalischen Leitungen der Neuproduktionen des Ring des Nibelungen sorgten überregional für Aufmerksamkeit und Begeisterung. Die über die vergangenen Jahre gewachsene vertrauensvolle und fruchtbare Zusammenarbeit mit den Musikerinnen und Musikern der Robert-Schumann-Philharmonie führte zu großer gegenseitiger Wertschätzung und zu eindrucksvollen künstlerischen Ergebnissen.
„Es ist für uns eine große Freude, dass wir bereits jetzt die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Guillermo García Calvo vereinbaren konnten“, sagt Dr. Christoph Dittrich, Generalintendant der Theater Chemnitz. „Die zahlreichen Erfolge in Oper und Konzert an unserem Haus sind getragen von seinem internationalen Renommee und einer menschlich charismatischen Ausstrahlung, die Künstler und Publikum gleichermaßen schätzen. Wir sehen damit das Musiktheater und die Robert-Schumann-Philharmonie künstlerisch für die nächsten Spielzeiten hervorragend aufgestellt.“

Theaterpreis "DER FAUST" für Regisseurin der Chemnitzer "Götterdämmerung"

Elisabeth Stöppler ausgezeichnet

Preisträgerin Elisabeth Stöppler. Foto: Oliver Kern Fotografie
Preisträgerin Elisabeth Stöppler. Foto: Oliver Kern Fotografie
"Der Faust"-Preisverleihung. Foto: Oliver Kern Fotografie
"Der Faust"-Preisverleihung. Foto: Oliver Kern Fotografie

Wir freuen uns riesig, gratulieren Elisabeth Stöppler herzlich zum diesjährigen Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie Regie Musiktheater und danken ihr sowie allen Beteiligten für die wunderbare Inszenierung von Richard Wagners Götterdämmerung in der Oper Chemnitz.

3sat-Bericht
Zum Stück

Festival "Aufstand der Utopien"

6. bis 10. November im Schauspielhaus und an anderen Orten

Nur wenn wir uns verschiedene Utopien vorstellen, können wir bessere Entscheidungen für die Gegenwart treffen. Nachdem wir im Jahr 2018 mit dem Festival Aufstand der Geschichten vor allem in die Vergangenheit geschaut haben, ist es nun an der Zeit, über Zukunftsfragen ins Gespräch zu kommen.

Die Theater Chemnitz richten zusammen mit dem Modellprogramm neue unentd_ckte narrative des ASA-FF e.V. den Blick in die Zukunft, auf Utopien und Dystopien: Welche Erzählungen prägen unsere Vorstellungen von der Zukunft und welche Rolle spielen diese für aktuelle Herausforderungen? Zahlreiche künstlerische Kreativformate, Präsentationen und Gespräche werden in einem umfassenden Festivalprogramm gebündelt. Verschiedene Experimentier- und Begegnungsräume in der Stadt bieten die Gelegenheit, in gegenseitigen Austausch zu treten und gemeinsam an neuen erzählungen zu arbeiten.

Im eigens eingerichteten Festivalzentrum im Chemnitz Open Space der Kunstsammlungen werden neue Regeln, Rituale und Bräuche der künftigen Chemnitzer Gesellschaft erprobt. Zudem bringen wir das international preisgekrönte Gastspiel Invited der Tanzkompanie Ultima Vez aus Brüssel in die St. Markuskirche. Am 6. und 7. November um 19.00 Uhr lassen Choreograf Seppe Baeyens und sein generationsübergreifendes Ensemble dort ein utopisches Miteinander zwischen Tänzer*innen und Publikum entstehen. Außerdem beteiligen sich die Theater Chemnitz mit mehreren Produktionen: Im Schauspiel Chemnitz hat am 8. November, 20.00 Uhr die Freundliche Übernahme im Ostflügel Premiere, mit Mefistofele_Utopie bespielt die Oper Chemnitz am 6. und 8. November jeweils um 21.30 Uhr den Club Nikola Tesla und das Figurentheater Chemnitz gestaltet ein theaterpädagogisches Zukunftslabor zur Inszenierung Juri im Festivalzentrum hinter dem Karl-Marx-Monument. 

Programm Aufstand der Utopien

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