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Soiree des Generalmusikdirektors

Mit Guillermo García Calvo am Klavier

Wie ein Freund sei das Klavier seit seiner Kindheit für ihn, verriet Guillermo García Calvo, als er im Mai als Solist in Mozarts Klavierkonzert Nr. 12 A-Dur auf Deutschlandfunk Kultur zu hören war. Die enge Verbundenheit mit seinem Instrument nahm er während des ersten Lockdowns vor einem Jahr zum Anlass, Bruckners 5. Sinfonie in einer Klavierbearbeitung aufzuführen, es folgte eine Soiree mit Sonaten von Beethoven und Schostakowitsch. Nun präsentiert er ein neues Programm. Neben der Suite in C von Harald Genzmer, dem wohl bedeutendsten deutschen Hindemith-Schüler, erklingen zwei Werke von zentraler Bedeutung für das Klavierrepertoire, die in enger Beziehung zueinander stehen: Robert Schumanns Fantasie C-Dur op. 17 und Franz Liszts Sonate in h-Moll.

Harald Genzmer              Suite in C

Robert Schumann           Fantasie C-Dur op. 17

Franz Liszt                     Sonate h-Moll für Klavier

Fr
25.
Juni
Philharmonie
19:00 Uhr

Cassadó | Mozart | Braun | Douglas

Wer sich am Siebenschläfertag zum gemeinsamen Musizieren trifft, muss dafür sorgen, den Sommerwettergott mit heiteren Werken für die nächsten sieben Wochen gnädig zu stimmen. Mit der Cellosuite von Gaspar Cassadó, deren Ausdruckspektrum von verträumt-innig bis virtuos-rasant reicht, wird für dieses Vorhaben gleich zu Beginn des Konzertes ein guter Grundstein gelegt. Der Spanier Gaspar Cassadó wurde 1897 geboren und erhielt schon als Kind musikalische Förderung. Als er zehn Jahre alt war, zog sein Vater mit ihm nach Paris, um ihm eine erstklassige Ausbildung zu ermöglichen. So wurde er Schüler bei Pau Casals, Manuel de Falla und Maurice Ravel. Nach dem Ersten Weltkrieg begann seine Karriere als weltweit konzertierender Cellist.

Die nächsten beiden Werke führen uns zurück ins 18. Jahrhundert. Um seinem Freund Michael Haydn zu helfen, schrieb Wolfgang Amadeus Mozart 1783 zwei Duos für Violine und Viola. Haydn sollte sechs davon an den selbst musizierenden Erzbischof von Colloredo, Mozarts früheren Dienstherrn, für dessen musikalischen Salon liefern und war nur bis zu Nummer vier gekommen. Kurzerhand sprang Mozart ein und kreierte in Kenntnis der geigerischen Fähigkeiten des Erzbischofs bewusst zwei Stücke, bei denen dieser wohl an der einen oder anderen Stelle ins Schwitzen gekommen sein dürfte. Ebenfalls für die gesellige Abendunterhaltung entstanden etwa zur gleichen Zeit 25 Einzelstücke für drei Bassetthörner, tiefe Klarinetten in F, auf deren Spiel sich der kaiserliche Soloklarinettist Anton Stadler spezialisiert hatte. Die Stücke werden heute meist zu fünfsätzigen Divertimenti zusammengestellt. In diesem Kammermusikabend erklingt eins davon in einer Bearbeitung für Violine und Oboe von Volker Braun. Seines Zeichens Solo-Oboist in der Robert-Schumann-Philharmonie, gehört dessen Liebe nicht nur diesem Instrument, sondern Volker Braun ist ebenso gefragter Komponist und leidenschaftlicher Jazzpianist. Aus seiner Feder stammen auch die beiden folgenden kurzen Werke Irisches Wiegenlied und Irischer Tanz.

Leichtfüßig-sommerlich endet das Konzert mit dem Trio für Flöte, Klarinette und Fagott des Kanadiers Bill Douglas. Geboren 1944, ist er selbst Fagottist und nimmt die Inspirationen für seine Kompositionen gleichermaßen aus der klassischen Musik und dem Jazz, aus der afrikanischen, brasilianischen und indischen Musik sowie aus vielen weiteren Genres.

Gaspar Cassadó
Suite für Violoncello solo

Wolfgang Amadeus Mozart Duo Nr. 1 G-Dur KV 423 für Violine und Viola
Wolfgang Amadeus Mozart

Divertimento Nr. 6 B-Dur KV 439b
(Bearbeitung für Violine und Oboe von Volker Braun)

Volker Braun
Irisches Wiegenlied
Irischer Tanz

Bill Douglas T
rio Flöte, Klarinette und Fagott      

So
27.
Juni
Philharmonie
18:30 Uhr

Haydn | Kyriakakis | Berio | Prokofjew | Schmidt

Im ersten Teil dieses Kammermusikabends präsentieren Mechthild Reichel und Annekatrin Foulquier eine sommerliche Reise durch die Welt der Duette für zwei Violinen. Dabei erklingen Werke aus den unterschiedlichsten Epochen. Ganz klassisch beginnt es mit einem Duett von Joseph Haydn aus dem 18. Jahrhundert. Anschließend begeben sich die beiden Musikerinnen musikalisch ins Griechenland unserer Zeit. Dort lebt der 1967 geborene Komponist Giorgos Kyriakakis. Inspiriert durch seine Heimat sind 2011 die Sechs Ägäischen Spiele entstanden. Seine zweite Heimat Berlin lässt er in den Nollendorfstraße Variationen Klang werden. Der Italiener Luciano Berio, geboren 1925, zeichnet hingegen in seiner Werkreihe Duetti per due Violini ein sehr persönliches Bild der zeitgenössischen Musikszene. Jedes der Stücke trägt den Vornamen des Widmungsträgers. In diesem Konzert begegnen wir so u. a. seinem Kompositionslehrer Giorgio Frederico Ghedini, Bruno Maderna, mit dem Luciano Berio 1955 in Mailand ein Studio für elektronische Musik gründete, und dem Musikforscher Aldo Bennici, der Berio als akribischer Sammler von italienischer Volksmusik zu einer Reihe von Kompositionen inspirierte. Die letzte Station des Violinduos wird sich mit Sergej Prokofjew beschäftigen. Er schrieb seine Sonate für zwei Violinen C-Dur op. 56 im Jahr 1932 während seines Urlaubs in der Nähe von St. Tropez für das Eröffnungskonzert von Triton, einer Gesellschaft, die sich in Paris der Präsentation neuer Kammermusik widmete.

Mit dem spätromantischen Quintett Nr. 2 für Klarinette, Violine, Viola, Violoncello und Klavier von Franz Schmidt klingt dieser Kammermusikabend aus. In der ursprünglichen Version war der Klavierpart nur für linke Hand geschrieben. Schmidt hatte es dem Pianisten Paul Wittgenstein gewidmet, der im Ersten Weltkrieg den rechten Arm verloren hatte, sich aber trotzdem mit ungebrochener Lebensenergie dem Klavierspiel widmete. In der Folge schrieben ihm eine Reihe von Komponisten Werke auf den Leib, u. a. auch Maurice Ravel mit seinem berühmten Klavierkonzert für die linke Hand. Die Bearbeitung des Quintetts für Klavier zu zwei Händen stammt von Friedrich Wührer, einem Schüler von Franz Schmidt.

Joseph Haydn
Drei Duette für zwei Violinen op. 99 (Auswahl)
Giorgos Kyriakakis
Sechs Ägäische Spiele für 2 Violinen
Nollendorfstraße Variationen
(Auswahl)

Luciano Berio
Duetti per due violini
(Auswahl)
Sergej Prokofjew
Sonate op. 56
(Auswahl)
Franz Schmidt
Quintett Nr. 2 B-Dur für Klavier, Klarinette, Violine, Viola, Violoncello
(Zweihändige Klavierversion von Friedrich Wührer)

So
04.
Juli
Philharmonie
18:30 Uhr

Breakin´ Mozart

Das Mozartfest Würzburg brachte sie zusammen - den Berliner Opernregisseur und Dirigent Christoph Hagel und die bayerische Breakdancegruppe DDC. Der Klassik-Echo-Preisträger und die zweifachen Breakdance-Weltmeister aus Schweinfurt kombinierten erstmals Breakdance mit der Musik von Wolfgang Amadeus Mozart in einer abendfüllenden Show. Die jungen Tänzerinnen und Tänzer stellen sich der Herausforderung Mozarts und verbinden ihre Kunst auf einzigartige Weise mit der Musik des Wiener Wunderkindes. Mozart erklingt am Klavier, interpretiert von Christoph Hagel, in Orchesterversionen und in modernen HipHop-Bearbeitungen. Wummernde Technobeats fehlen ebenso wenig wie Funky Mozart und Rocking Amadeus. Die Koloraturarie der Königin der Nacht aus „Die Zauberflöte“ wird zu einer furiosen Breakdance-Einlage gesungen. „Breakin‘ Mozart“ wurde im Juni 2013 beim Mozartfest Würzburg mit großem Erfolg uraufgeführt und war in den Jahren 2014 und 2015 an knapp 200 Abenden am Berliner Wintergarten Varieté zu sehen. Seit 2015 ist „Breakin‘ Mozart“ im deutschsprachigen Raum unterwegs und gastierte bereits in renommierten Häusern wie der Liederhalle in Stuttgart und der Münchner Philharmonie.

Foto: © Flownmary

Do
28.
Oktober
Philharmonie
20:00 Uhr

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