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ÜBERLEBEN, ABER WIE?

 Gedichte deutsch-jüdischer Lyriker*innen

Die Vertreibung und Ermordung Millionen europäischer Juden durch die deutschen Faschisten führte nicht zuletzt zu einer Verarmung der deutschsprachigen Kulturlandschaft. Viele der überlebenden Dichter*innen verstummten aber nicht, sondern rangen in der Literatur mit den Erfahrungen von Krieg, Vertreibung und Völkermord. Mit einer Auswahl von Texten deutsch-jüdischer Lyriker*innen erinnern wir an ihre ganz besonderen Stimmen, die von Leid, Tapferkeit, Erinnerung und Hoffnung angesichts des Grauens sprechen. Eine von ihnen, Nelly Sachs, wurde 1966 gemeinsam mit Samuel Agnon mit dem Literaturnobelpreis geehrt.

Altersempfehlung ab 12 Jahren
Spiellänge 20 min

Wir danken den Verlagen DTV, DVA, Fischer, Piper, Suhrkamp und Wagenbach für die freundliche Genehmigung dieser Lesung.


Produktionsteam

Dramaturgie: René Schmidt
Musik/Postproduktion: Bernd Sikora
Tonaufnahme: Sebastian Mansch
Film/Postproduktion: Peter Rossner


Es lesen:

Susanne Stein   Rose Ausländer „Ich denke“

Magda Decker   Mascha Kaléko „Heimweh, wonach?“

Susanne Stein   Paul Celan „Die Todesfuge“

Christian Schmidt   Else Lasker Schüler „Weltende“

Andreas Manz-Kozár   Erich Fried „Amerikanisch-Deutsche Verbrüderung, Bitburg“

                                          Erich Fried „Die Kinderbombe“

Patrick Wudtke   Nelly Sachs „Kommt einer“

Katka Kurze   Nathan Zach „Aber wenigstens“

Patrick Wudtke   Nelly Sachs „An euch, die das neue Haus bauen“

Susanne Stein   Nelly Sachs „Und ich gedenke ihrer“

Christian Schmidt   Nelly Sachs „Ach dass man so wenig begreift“

René Schmidt   Nelly Sachs „Ich weiß nicht mehr“

Magda Decker   Else Lasker-Schüler „Viva!“

Patrick Wudtke   Nelly Sachs „Schlaf webt das Atemnetz“

Dirk Glodde   Jehuda Amichai „Jerusalem 1973“

 


Quellen

Amichai, Jehuda (1988): Wie schön sind deine Zelte, Jakob. München/Zürich. Rechteinhaber: Piper.

Ausländer, Rose (1986). Gesammelte Werke. Hrsg. von Helmut Braun. Frankfurt am Main. Rechteinhaber: Fischer.

Celan. Paul (2012): Mohn und Gedächtnis. Stuttgart. Rechteinhaber: DVA.

Fried, Erich (1986): Die Umrisse meiner Liebe. Hrsg. v. Ingeborg Quaas. Berlin. Rechteinhaber: Wagenbach.

Kaléko, Mascha (2003): Die paar leuchtenden Jahre. München. Rechteinhaber: DTV.

Kaléko, Mascha (2007): Mein Lied geht weiter. München. Rechteinhaber: DTV.

Lasker-Schüler, Else (2015): Der siebente Tag. München.

Lasker-Schüler, Else (2020): Die Gedichte. Ditzingen

Sachs, Nelly (1966): Gedichte. Zürich. Rechteinhaber: Suhrkamp.

Zach, Nathan (1986): Litfass 37. Zeitschrift für Literatur. München/Zürich. Rechteinhaber: Piper.

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