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Philipp Kapeller

Der österreichische Tenor Philipp Kapeller ist seit der Spielzeit 2019/2020 Mitglied des Ensembles an der Staatsoper Hannover und war dort u.va. bereits als Monostatos in der Zauberflöte und als Prinz Andreas Stephan in Paul Abrahams Operette Märchen im Grand Hotel zu erleben. Von 2014 bis 2019 gehörte er dem Ensemble des Oldenburgischen Staatstheaters an, wo er u. a. Partien wie Fenton (Falstaff), Hyllus in Händels Oper Hercules, Camille de Rossillon (Die lustige Witwe), Lysander in Brittens A Midsummernight’s Dream und Johan in Cristina, Regina di Svezia von Jacopo Foroni, Tonio in La Fille du Régiment, den Prinzen in Yvonne, Princesse de Bourgogne von Philippe Boesmans, Belmonte (Die Entführung aus dem Serail), Ramiro (La Cenerentola), Lord Arturo (Lucia di Lammermoor) und Tito Vespasiano (La clemenza di Tito) sang. 2017 hatte er bei den Seefestspielen Mörbisch als Stanislaus in Carl Zellers Der Vogelhändler großen Erfolg, 2018 mit einem 3 Tenöre Galakonzert beim Peter Dvorsky Festival in Tschechien.

Während seines Studiums sang Philipp Kapeller zwischen 2012 und 2014 im Schlosstheater Schönbrunn den Basilio in Mozarts Le nozze di Figaro, den 1st Elder in einer szenischen Fassung von Händels Oratorium Susanna, den Alfred in Die Fledermaus und Ferrando in Mozarts Così fan tutte. 2013 konnte er als Spoleta in Puccinis Tosca in einer halbszenischen Produktion in der Royal Philharmonic Hall in Liverpool unter der Leitung von Vasily Petrenko an der Seite von Bryn Terfel wertvolle Erfahrung sammeln. Sein Operndebüt gab er 2010 in Alicante/Spanien, in einer Produktion der Yewoon Opera Group als Monostatos in Mozarts Die Zauberflöte. 2011 sang er im Rahmen der internationalen Bachtage in Zürich eine szenische Aufführung der Bachkantate Herkules am Scheidewege mit dem Bach Collegium Zürich. Im gleichen Jahr war er in der Kinderoper Aladdin und die Wunderlampe von Nino Rota in der Wiener Staatsoper zu hören.

Philipp Kapeller ist Preisträger des nationalen Musikwettbewerb Gradus ad Parnassum, bekam einen Sonderpreis für die beste Interpretation von Barockmusik und war 2013 Finalist beim Ersten Internationalen Otto Edelmann Wettbewerb in Wien. Als Teilnehmer der Académie Mozart 2016 des Festivals von Aix-en-Provence wurde er dort mit dem Preis der Freunde des Festivals ausgezeichnet. Der junge Tiroler erhielt seine erste Gesangsausbildung im Alter von zehn Jahren bei den Wiltener Sängerknaben, wo er als Knabensolist bei Konzerten und Messen auch schon Konzerterfahrung sammelte. Darüber hinaus hatte er Klavierunterricht und lernte Posaune. Nach einem Vorbereitungsstudium am Tiroler Landeskonservatorium studierte er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Karlheinz Hanser und Charles Spencer-Smith.

 
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