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Wenn Herr Kumul singt

Solo von Eva und Paul Schmidtchen Uraufführung

Frau Igel lebt schon ihr ganzes Igelleben in einem großen Wald und fühlt sich hier pudelwohl: Hier kennt sie jeden Baum und jeden Stein. Im Sommer leuchten die Blätter und Bäume saftig grün, die ganze Welt ist sonnendurchflutet und in der Nachbarschaft regt sich das Leben. Erst im Herbst wird ganz langsam alles kalt und grau. Dann zieht Frau Igel jedes Jahr los, um Futter zu sammeln und sich auf ihren wohlverdienten Winterschlaf vorzubereiten. Eines Tages findet sie unter einem Busch ein buntes Knäuel. Sie hält es für so ein Obstdings, doch ehrlich gesagt hat sie so etwas Seltsames noch nie gesehen. Und obwohl Frau Igel Obst nicht mag, nimmt sie es mit, denn es riecht gut und ein wenig neugierig ist sie schon. Zu Hause im Warmen aber erwacht das Bündel und entpuppt sich als verletzter Vogel. Und was für einer! Er muss sich verirrt haben, das steht fest. Sein Gefieder ist bunter und weicher als das der anderen und seine Sprache klingt ganz anders und fremd. „Kumul“ ist das einzige Wort, das Frau Igel versteht, wenn er auf sich zeigt und so nennt sie ihren neuen Mitbewohner fortan Herr Kumul. Nach und nach päppelt sie ihn wieder auf. Und während es draußen kälter und kälter wird, wirbelt Herr Kumul ihr Leben ordentlich durcheinander. Doch schließlich steht der Winter vor der Tür… In ihrer aktuellen Produktion für das Figurentheater Chemnitz entführen uns Eva und Paul Schmidtchen mit Tischpuppen und einer Spielerin in eine andere Welt und erzählen von der wunderbaren Chance, die darin liegt, sich und seinen Alltag dem unbekannten Neuen zu öffnen.
So
25.
Februar
Figurentheater
16:00 Uhr

Tiefsee

Eine interaktive Forschungsreise

Mit einer außergewöhnlichen Abenteuerexpedition wollen wir die unbekannten Welten der Meere erforschen. Tiefer – kälter – riskanter lautet die Devise und ist Spielaufforderung zugleich, denn das gefährliche Vorhaben lässt sich nur mit vereinten Kräften bestreiten! Die Reise wird uns zum allertiefsten Punkt unseres Planeten führen, zum Meeresgrund 11 Kilometer unter der Wasseroberfläche – dorthin, wo der Ozean nicht mehr blau schimmert, sondern ganz schwarz ist, wo Lebewesen zu leuchten beginnen und sich faszinierende neue Welten eröffnen.  Bei diesem rekordverdächtigen Experiment werden die Zuschauer zu Mitspielern – ein solches Abenteuer wagt man schließlich nicht allein! Wohin uns die gemeinsame Reise führen wird, lässt sich allerdings nicht vorhersagen, denn wir gestalten den Verlauf der Expedition mit spielerischen Mitteln selbst: Was wollen wir wissen und was werden wir sehen? Welche Gefahren lauern vielleicht auf uns? Werden wir durchhalten dort unten, wo es kaum Leben gibt und man leise durch das geheimnisvolle Nichts gleitet? Und was bringen wir am Ende mit zurück? Ausgerüstet mit einem Logbuch und den Kopf voller Ideen erkunden die Teilnehmer dieser interaktiven Versuchsanordnung die geheimnisvollen Tiefen des Ozeans, spüren seinem unbekannten Zauber nach und nehmen auch die ökologischen und klimatischen Einflüsse des Menschen ins Visier, denen diese Welt ausgesetzt ist. Für diese Produktion kooperiert das Figurentheater Chemnitz mit dem Game Theatre Kollektiv komplexbrigade. Die vier SpielerInnen Caspar Bankert, Hannes Kapsch, Johanna Kolberg und Moritz Schwerin haben sich an der Hochschule für Puppenspiel „Ernst Busch“ in Berlin kennengelernt und entwickeln seit 2016 neue Spielweisen und interaktive bzw. immersive Theaterformate sowohl auf der Bühne als auch im öffentlichen Raum. Neben ihrer Puppenspielausbildung bringen die vier SpielerInnen unterschiedliche Einflüsse und theatrale Spielformen wie Opernregie, Game Design, Programmierung und Improtheater in ihre Arbeiten ein und haben als Kollektiv bereits die Produktionen Solaris an der Schaubude Berlin sowie World To Come am Ballhaus Ost umgesetzt.
Sa
10.
März
Figurentheater
16:00 Uhr

Der Froschkönig

Märchen nach den Brüdern GrimmIn einer Bühnenfassung von Dorothee Metz

In alten Zeiten, wo das Wünschen noch geholfen hat, lebte einmal ein König mit seiner Tochter. Diese war so schön, dass die Sonne selber, die doch so vieles schon gesehen hat, sich verwunderte, sooft sie ihr ins Gesicht schien … – Nun lädt der König zu Chemnitz in sein Schloss, denn die Prinzessin soll in die Gesellschaft eingeführt werden. Doch das Leben einer Königstochter am Hof ist gar so nicht leicht! Man darf nicht jammern, nie fluchen, die Krone drückt und die Kleider sind viel zu unbequem. Prinzessin Rosalinde spielt lieber mit ihrem Lieblingsspielzeug, einer goldenen Kugel. Als sie eines Tages im Wald herumtollt, fällt ihr das Spielzeug aus der Hand und versinkt in den dunklen Tiefen eines Brunnens. Allein kann sie die Kugel nicht wieder heraufholen, aber ein Frosch, der plötzlich aus dem Wasser springt, vermag zu helfen. Doch das hat seinen Preis. Für seine Hilfe soll ihn die Königstochter als Spielkameraden mit aufs Schloss nehmen, ihn von ihrem goldenen Tellerlein essen und in ihrem Bettlein schlafen lassen. Eilig ist es versprochen und glücklich läuft Rosalinde mit ihrer Kugel zurück ins Schloss. Den Frosch hat sie sogleich vergessen. Doch der gibt nicht so schnell auf und hüpft ihr munter hinterher! Spät abends klopft er an das Schlosstor und erinnert die Prinzessin an ihr Versprechen. Rosalinde sitzt in der Klemme, denn schließlich muss man halten, was man versprochen hat. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als den Frosch zu sich zu holen. Nun darf er von ihrem Tellerlein essen, widerwillig nimmt sie ihn mit in ihre Schlafkammer, doch als er auch noch in ihrem Bettlein schlafen will, platzt ihr der Kragen und sie wirft ihn gegen die Wand! Dass sich hinter der nassen, grünen Schale des kleinen Tieres allerdings ein besonderer Zauber verbirgt, das hatte sie nicht erwartet …Die Geschichte vom verzauberten Frosch ist ein Märchen für die ganze Familie. Regisseurin Dorothee Metz hält sich in ihrer Bühnenfassung eng an die Vorlage der Brüder Grimm. Im märchenhaften Bühnenbild von Andreas Becker erzählt sie fantasievoll und lebhaft von den Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens – und dass es immer besser ist, Versprechen zu halten, denn man wird sicherlich dafür belohnt.  
Di
13.
März
Figurentheater
09:30 Uhr

Momo

Spiel zwischen Raum und Zeit nach dem Roman von Michael Ende

Momo lebt am Rande einer Stadt in den Ruinen eines alten Amphitheaters. Woher sie kommt, weiß niemand, aber sie hat ein besonderes Talent: Momo nimmt sich Zeit für andere und kann herrlich zuhören. Kraft ihrer Offenheit und Herzenswärme schließt sie schnell Freundschaft – mit dem Straßenkehrer Beppo, der sich des kleinen Mädchens annimmt, mit Gigi dem Fremdenführer und natürlich all den anderen Kindern, deren Eltern längst keine Zeit mehr für sie haben. Denn eine gefährliche Gesellschaft grauer Herren ist kurz davor, die Macht über die Zeit zu übernehmen. Mit üblen Tricks und wohlklingenden Versprechen bringen sie beinahe jeden dazu, Zeit einzusparen, die sie insgeheim stehlen. Immer hastiger eilen die Erwachsenen durchs Leben und verlieren nach und nach jede Lebensfreude. Schließlich greift der geheimnisvolle Meister Hora ein, um die Menschen zu retten. Aber dafür braucht er Momos Hilfe! Mit einer Blume in der Hand und der Schildkröte Kassiopeia unter dem Arm stellt sich das Mädchen den grauen Herren entgegen.Längst sind die Geschichten Michael Endes (1929-1995) aus unseren Bücherschränken nicht mehr wegzudenken. Bis heute gehören seine kleinen Helden zur fantasievollen Traumwelt junger und erwachsener Leser. Für den Märchenroman Momo oder Die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte, der 1973 erschien und mittlerweile in über 40 Sprachen übersetzt wurde, erhielt der Autor 1974 den Deutschen Jugendliteraturpreis.Die Inszenierung von Kotti Yun bleibt eng bei der Vorlage des Romans: Nach Jahren treffen sich die drei Freunde Franco, Massimo und Maria als Erwachsene wieder. Sie sind auf dem Weg nach Hause, ihre Koffer und Taschen sind vollgepackt mit Figuren, Objekten und Materialien, mit alten und neuen Erfahrungen, und gemeinsam erinnern sie sich an ihre Freundin Momo und die Ereignisse aus längst vergangenen Zeiten, die fantastisch erscheinen, aber nicht unmöglich sind. In der Ausstattung von Marcel Teske erzählen Kotti Yun und die drei Spieler von der kostbaren Unendlichkeit, die im gemeinsamen Augenblick entsteht. Denn nichts ist wertvoller, als Zeit mit anderen zu haben, sie gemeinsam zu vertrödeln und Abenteuer zu erleben! 
Do
15.
März
Figurentheater
18:00 Uhr

Gastspiel mit Götz Schubert

am 24.02.2018, 19.30 Uhr im Schauspielhaus

Götz Schubert, Manuel Munzlinger. Foto: Guido Werner
In den"Geschichten von der allgemeinen Undurchschaubarkeit" stecken Menschen in ungewöhnlichen Situationen fest. Gefangen in ihrer Beharrlichkeit finden sie den Ausweg nicht und verfolgen scheinbar kopflos einen Plan. Götz Schubert, einer der profiliertesten Schauspieler Deutschlands, gibt den Geschichten seine markante Stimme. Einfühlsam und wandlungsfähig verleiht er den Protagonisten Charakter und Profil. Dazu liefert Manuel Munzlinger den passenden Soundtrack. Mit einer Mischung aus Klassik und Jazz verwandelt er Stimmungen in Töne. Am Samstag, 24.02.2018, 19.30 Uhr im Schauspielhaus. 

Gastspiel: "ABBA Jetzt!"

am 23.02.2018, 20.00 Uhr im Opernhaus

Foto: Sebastian Hoppe
An der Übergruppe ABBA kommt man nicht vorbei. Durch das erfolgreiche Musical „Mamma Mia!“ und den daraus entstandenen Film erhielten die Songs der Schweden endgültig den Status eines Weltkulturerbes. Eine musikalisch-kabarettistische Antwort auf diese Begeisterung liefert das Gastspiel „ABBA Jetzt!" am Freitag, 23. Februar 2018, 20.00 Uhr im Opernhaus. In würdevollem Frack präsentieren Thilo Nest (Burgtheater Wien), Hanno Friedrich (Sat.1 „Sechserpack“) und Alexander Paeffgen (Pop-Akademie Mannheim) am Piano die Hits der Schweden als einen atemberaubenden Ritt durch alle musikalischen Genres, wunderbar komisch und immer überraschend anders. 

One-Woman-Show mit Dorit Gäbler

am 25.02.2018, 15.00 Uhr im Opernhaus

Dorit Gäbler. Foto: Marko Ziesemer
Dorit Gäbler, seit 50 Jahren erfolgreich als Schauspielerin, Sängerin und Entertainerin im Film und auf den Bühnen zu Hause und zuletzt als Mrs. Higgins in „My Fair Lady“ auf dem Theaterplatz zu erleben, gastiert mit dem Kabarettstück "Verliebt, verlobt, verschwunden …" am Sonntag, 25. Februar 2018, 15.00 Uhr im Opernhaus. Was kann einer Braut Schlimmeres passieren, als am Hochzeitstag einen Zettel von ihrem Bräutigam zu finden mit den Worten „Ich kann nicht“? Die Protagonistin Dagmar singt sich den Frust von der Seele, zieht Vergleiche aller Art, den Ex-Mann, ähnliche Situationen und verlassene Frauen betreffend, und verliert vor allem nicht ihren Humor. Dorit Gäbler in Höchstform. 

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