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Wandertag im Weltraum

Ein Online-Klassenzimmerstück
Uraufführung

Wandertag in Corona-Zeiten. Geht nicht? Geht doch! Und zwar in den Weltraum zusammen mit dem Figurentheater Chemnitz und dem ASA-FF. Das digitale Live-Theaterstück Wandertag im Weltraum wirft einen Blick von außen auf die Welt und stellt spielerisch Fragen zu den großen Themen unserer Zeit. Die Schülerinnen und Schüler treten von ihrem Klassenzimmer aus in Kontakt. Zusammen mit einem Außerirdischen aus einer fernen Galaxie und einer Astronautin von der internationalen Raumstation erforschen sie den Planeten Erde. Das Alien sucht Mammuts, doch seit dem letzten Besuch seiner Spezies hat sich auf dem blauen Planeten einiges getan. Bald ist auch dem Alien klar: Es gibt Probleme. – Kann der Außerirdische helfen? Ein spannender Weltraumspaziergang für Schulklassen der 3. bis 5. Klassenstufe.

Mehr Informationen finden Sie unter www.wandertag-im-weltraum.de

Wandertag im Weltraum ist eine Koproduktion des Figurentheaters Chemnitz mit dem ASA-FF e.V. , begleitet im Rahmen des Programms neue unentd_ckte narrative 2025 und wird gefördert durch die Initiative So geht sächsisch des Freistaates Sachsen.

     

Das Programm neue unentd_ckte narrative 2025 wird gefördert durch das Bundesprogramm Demokratie leben!, Weltoffenes Sachsen und mitfinanziert durch den Kulturraum der Stadt Chemnitz.

 

Mi
16.
September
Figurentheater
19:30 Uhr
© Nasser Hashemi

Sieben Sachen

Wolframs Wunder Wander Varieté (Uraufführung)

Herr Wolfram – der eigentlich nicht nur Wolfram heißt – packte einst seinen Koffer und zog los: Sieben, hundert, tausend Sachen, Taschenspielertricks und unzählige Geschichten im Gepäck, bereist er seitdem wandernd und spielend die Welt. Nun kommt er nach Chemnitz und erobert im Juli den Küchwald: Herzlich Willkommen zu Wolframs Wunder Wander Varieté! – Die Regisseurin Julia Brettschneider ist Teil des Kindertheater Performance Kollektivs Zirkusmaria, das sich seit 2013 gemeinsam mit der Zirkusmaria Band auf Theaterarbeiten für Kinder von zwei bis sechs Jahren spezialisiert hat, die an den kindlichen Erfahrungshorizont anknüpfen, produktiv irritieren wollen und neue Sichtweisen auf ihre Welt schaffen. Mit der Stückentwicklung Sieben Sachen entsteht nun gemeinsam mit Puppenspieler Matthias Redekop eine Produktion für das Figurentheater Chemnitz, die im Küchwald Premiere feiern und in der kommenden Spielzeit 2020/2021 sowohl im Haus als auch mobil angeboten wird.

So
20.
September
Figurentheater
16:00 Uhr

DING.

Was Sachen machen – Theater für die Allerkleinsten
URAUFFÜHRUNG

Was ist rund? Wieso ist das bunt? Was tun die da? Wo geht es hin?
Ist das mein Ding?
Bin ich jetzt dran – und dauert’s noch lang?

Fragen fragen können Kinder am besten. Und beobachten. Und Dinge ausprobieren auch: Wie ist die Welt gemacht, warum fällt das runter und warum bleibt das stehen? Warum bleibe ich stecken und du kannst gehen? Wir entdecken die Welt, wir fassen an, wir heben hoch, wir lassen fallen, wir greifen rein, wir kippen um, wir stehen auf. Wir spielen. Mit Dingen. Und die Dinge spielen mit uns. Die Dinge sind schwerrundeckigweichkleinbuntleiseleichtlautgroß – wie sag ich’s bloß? Die Dinge sind. Wir sind. Gemeinsam. Da.

In DING. macht sich die Puppenspielerin Karoline Hoffmann gemeinsam mit Julika Mayer, Joachim Fleischer und Sebastian Herzfeld auf den Weg ins Unbekannte. Auf den Weg, die Welt der Dinge zu entdecken und zu greifen: Mit Hand und Fuß, mit Haut und Haar, mit Kopf und Körper, mit dem Ding und dagegen. Und dann? Mal ding, mal dings da, mal gucken, was passiert!

Nach Erst blau, dann gelb, dann grün und Am Anfang war Weiß entsteht mit DING. in der Regie von Julika Mayer eine weitere Produktion für die Allerkleinsten. In Erlangen geboren, studierte sie an der École Nationale Supérieure des Arts de la Marionnette in Charleville-Mézières, Frankreich und leitete von 1999 bis 2011 zusammen mit Renaud Herbin die Compagnie Là Où für zeitgenössisches Figurentheater. Seitdem arbeitet sie u. a. als Professorin für Figurentheater an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Sie erforscht in ihren Arbeiten visuelle und performative Theaterformen, die aus dem Spiel zwischen Körper, Objekt, Puppe und Raum entstehen. Julika Mayer spielt gerne mit Dingen und lässt sich überraschen von den Geschichten, die auftauchen und sich erzählen. Aber vor allem geht es darum, da zu sein. Gemeinsam zu sehen, ob etwas entsteht, (fast) von alleine. Auf der Suche nach dem Zufall entsteht ein Stück – gerne mit Körpern und Objekten, Tönen und Licht.


Zusatzangebot:
Einführender Workshop Theater von Anfang an
Termine und Infos: Denise von Schön-Angerer, Tel. 0371 6969-711, schoen-angerer@theater-chemnitz.de

Sa
26.
September
Figurentheater
16:00 Uhr

Das kleine Lied vom Meer

Nach dem illustrierten Kinderbuch De Vuurtoren von Koos Meinderts | URAUFFÜHRUNG

S c h r u l – l i g … Ich habe das Wort im Duden nachgeschlagen. Das heißt so viel wie: seltsam, närrisch, ein wenig eigen. Wenn ich groß bin, dachte ich mir damals, dann will ich auch mal schrullig werden.

Jonas lebt mit seiner alten Oma in einem noch älteren Leuchtturm am Meer. Schon sein Vater wurde hier geboren. Und auch sein Opa, der ebenfalls Jonas hieß, wuchs hier auf, bevor er seine Frau beim Fest im Dorf hinter den Dünen kennenlernte und zu sich in den Leuchtturm holte. Die war damals natürlich noch jünger und keine Oma. Aber schon als Kind hatte sie davon geträumt, irgendwann einmal im Leuchtturm zu wohnen und irgendwann ging dieser Traum eben in Erfüllung. Doch das ist alles schon sehr lange her.

Als Jonas ganz klein war, sind seine Eltern und Opa Jonas aufs Meer hinausgefahren und nicht mehr wiedergekommen. Seitdem wächst er bei seiner Oma auf. Sie bringt ihm bei, wie man den Garten bestellt und die Hühner füttert, die Suppe kocht oder nachts das Licht des Leuchtturms entzündet, damit die Sterne zu funkeln beginnen und den einsamen Schiffen den Weg nach Hause weisen.

Als die Oma schließlich immer älter und vergesslicher wird, kümmert sich Jonas um sie. Er kocht und wäscht und sitzt neben ihr, wenn sie in ihren Erinnerungen versinkt und Geschichten von früher erzählt, die vielleicht wie Märchen klingen, aber auch immer einen Funken Wahrheit in sich tragen.

Koos Meinderts, 1953 in Den Haag geboren, studierte zunächst Pädagogik, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete und 1983 mit Mooi sein erstes Kinderbuch herausbrachte. Seitdem entstanden Lieder, Texte, Kabarettprogramme, Theaterstücke und Bücher für Erwachsene und Kinder, für die er zahlreiche Auszeichnungen erhielt. In Zusammenarbeit mit der Illustratorin Annette Fienig veröffentlichte er 2007 das Kinderbuch De Vuurtoren, das im selben Jahr unter dem Titel Die Geschichte von Jonas und Oma auch auf Deutsch erschien. Im liebevollen und fürsorglichen Miteinander der Generationen erzählt Meinderts mit seiner poetischen Geschichte vom Kreislauf des Lebens, von Aufbruch und Abschiednehmen.

Sa
10.
Oktober
Figurentheater
16:00 Uhr
© Nasser Hashemi

Nichts. Was im Leben wichtig ist

Nach dem Roman von Janne Teller in der Bühnenfassung von Andreas Erdmann
Nach der Übersetzung von Sigrid C. Engeler

In einer dänischen Kleinstadt beginnt das neue Schuljahr für die Klasse 7A wie gewohnt. Da steht Pierre Anthon plötzlich auf und erklärt, dass nichts etwas bedeute und es sich folglich auch nicht lohne, irgendetwas zu tun! Er zieht sich auf den Ast eines Pflaumenbaums zurück und verunsichert seine Klassenkameraden fortan mit nihilistischem Spott. Um ihm das Gegenteil zu beweisen, tragen sie in einem stillgelegten Sägewerk alles zusammen, was von Bedeutung ist. Mit liebgewordenen Erinnerungen, neuen Schuhen, einer Adoptionsurkunde oder der geklauten Jesusstatue wächst ihr „Berg aus Bedeutung“ rasch heran. Je wichtiger die Opfergabe, desto größer scheint die Bedeutung zu werden. Als schließlich auch der Sarg des kleinen Emil mitsamt Inhalt, Sophies Unschuld und Jan-Johans Zeigefinger auf dem Haufen landen, droht die Situation zu eskalieren. Eltern und Polizei schreiten ein, die Presse beginnt sich für die Vorfälle in der Kleinstadt zu interessieren und ein Museum möchte das „Werk“ sogar kaufen. Nur Pierre Anthon ist von alldem unbeeindruckt. Bis sich der hilflose Zorn der eingeschworenen Gemeinschaft entlädt.

Nichts. Was im Leben wichtig ist erschien bereits 2000 und löste in Dänemark einen Skandal aus. Janne Tellers nihilistischer Roman wird bis heute kontrovers diskutiert und avancierte zugleich zum preisgekrönten internationalen Bestseller. Schmerzlich lässt die Autorin Pierre Anthons Fragen nach der Bedeutung und der Sinnlosigkeit des Lebens durchspielen und schafft den Raum für eine beeindruckende und radikale Parabel über Moral und Gewalt, menschliche Abgründe und Verantwortung jüngeren Generationen und nicht zuletzt uns selbst gegenüber.

Do
15.
Oktober
Figurentheater
20:00 Uhr

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