Startseite
Suche
Mehr Informationen zum vorherigen Bild zum nächsten Bild
>
Heute
Schließen Nächstes Stück Vorheriges Stück
© Dieter Wuschanski

Am Anfang war Weiß

Objekttheater für die Allerkleinsten von Gundula Hoffmann URAUFFÜHRUNG

Am Anfang war das Nichts. Das kannst du dir bestimmt schwer vorstellen. Du musst alles, was es gibt, weglassen. Du muss das Licht ausmachen und selbst nicht da sein und dann noch die Dunkelheit weglassen, denn am Anfang war nichts, also auch keine Dunkelheit. Wenn du den Anfang von allem sehen willst, musst du sehr viel weglassen. Gerlinde Tschersich und Felix Schiller begeben sich in diesem Nichts, das sich erst nach und nach mit Objekten füllt und schließlich auch mit Farbe, auf die Suche nach einer Geschichte. Beginnt die Geschichte vielleicht mit einem Klopfen? Oder beginnt die Geschichte mit einem Brief vom anderen Ende der Welt? Sie wissen es nicht aber es ist furchtbar spannend das herauszufinden! Und wie es nach dem Anfang wohl weitergehen mag? Während sie darüber so nachdenken und noch auf der Suche nach dem Anfang sind, stecken sie schon mitten in der Geschichte und auf einer abenteuerlichen Reise voller Überraschungen. Mit Am Anfang war Weiß inszeniert Gundula Hoffmann eine Geschichte über den Zauber von Anfängen. Denn Weiß ist auch das verheißungsvolle Neue, das auf alles Kommende wartet. Weiß ist ein leerer Raum, den es zu füllen gilt oder ein weißes Blatt Papier, das begierig den Farben entgegenblickt. – Assoziativ können unsere kleinen Zuschauer den Ursprung und die Welt, die sich erst nach und nach mit Farbe füllt, erkunden und mit ihrer wachsenden Umwelt verbinden. Sinnlich und poetisch werden neue Erfahrungsräume erkundet. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Nach Erst blau, dann gelb, dann grün ist diese Stückentwicklung eine Fortsetzung für unsere allerkleinsten Zuschauer. Diese Produktion wird auch mobil angeboten.
Mi
20.
Juni
Figurentheater
09:30 Uhr
© Dieter Wuschanski

Die Gänsemagd

Märchen mit einer falschen Prinzessin nach den Brüdern Grimm von Andrea CzesienskiURAUFFÜHRUNG

Noch jung an Jahren, heißt es für die Königstochter Abschied nehmen von ihrer Mutter. Begleitet von ihrem geliebten sprechenden Pferd Fallada und einer Magd muss sie sich auf eine weite und gefährliche Reise zu ihrem künftigen Gemahl, dem Prinzen, begeben. Unterwegs stellt sich jedoch heraus, wie wenig die Prinzessin von der Welt weiß. Unbedacht verliert sie das magische Taschentuch ihrer Mutter und kann sich gegen die selbstbewusste Magd nicht behaupten. Diese wird immer unverschämter und zwingt sie schließlich, Pferd und Kleider zu tauschen. Wer erkennt schon eine Prinzessin, wenn sie keine königlichen Gewänder trägt? Als falsche Prinzessin reitet die Magd auf Fallada zum Königshof und wird allseits als Braut des Prinzen gefeiert. Die echte Prinzessin aber muss sich arm und verlassen als Gänsemagd verdingen. Wären da nicht der alte König und ein wundersam sprechender Pferdekopf, der Betrug würde niemals aufgedeckt werden ... Das Märchen von der jugendlichen Königstochter und ihrer Magd erzählt von einer Erfahrung, die bereits alle Kinder teilen. Sei es mit Beginn des Kindergartens, der Schule oder in einem neuen Zuhause, alle mussten sich schon in einer neuen Umgebung zurechtfinden. Welche Regeln herrschen da? Wer ist gut zu mir? Was ist erlaubt? Was nicht? Und was macht mich eigentlich zu dem, der ich bin? – Das Team um Regisseurin Ines Heinrich-Frank, bekannt durch die wunderbare und preisgekrönte Inszenierung Die goldene Gans, nimmt sich in dieser Spielzeit des Märchens von der Gänsemagd an.
Do
21.
Juni
Figurentheater
09:30 Uhr

Die Gänsemagd - entfällt leider!

Märchen mit einer falschen Prinzessin nach den Brüdern Grimm

Fr
22.
Juni
Figurentheater
09:30 Uhr
© Dieter Wuschanski

Hans mein Igel

Märchen nach den Brüdern Grimm Spielfassung: Christian Martin

Es war einmal ein Bauer, der hatte alles außer einem Kind. Als ihm nach langen Jahren des Hoffens endlich ein Sohn geboren wurde, war dieser zur Hälfte ein Mensch und zur Hälfte ein Igel. Darüber war der Bauer so erzürnt, dass er ihn hinter den Ofen verbannte. Der Igelbub aber war nicht blöde. Nachdem er groß genug geworden war, ließ er sich vom Vater einen Dudelsack schenken und einen goldenen Hahn beschlagen. Allein machte er sich auf in den Wald, wo er von nun an auf einem Baum wohnte, jeden Tag wunderbare Musik spielte, Schweine hütete und damit sehr reich wurde. Der Wald aber war nicht irgendein Wald, nein, ab und zu kamen Könige vorbei, die sich verlaufen hatten und nach dem Weg fragten. Jedes Mal half ihnen der Igeljüngling und wünschte sich als Gegenleistung nur das erste, was den Königen bei ihrer Heimkehr begegnete. Zweimal hatte er besonders viel Glück und er wurde der Bräutigam zweier Prinzessinnen. Die erste war aber gar nicht gut zu ihm und der Igel stach sie mit seinen Stacheln. Die zweite hingegen war ihm herzlich zugetan und der Igel verwandelte sich in einen schönen jungen Mann. Das Märchen Hans mein Igel gehört zu den unbekannteren der Brüder Grimm. Berührend und hoffnungsvoll erzählt es von der langen Reise eines Ausgegrenzten zu sich selbst. Als Kind ungeliebt hinter den Ofen versteckt, bewahrt er sich unter seiner wehrhaften Stachelhaut alle Fantasie und Lebendigkeit, bis er schließlich einem Menschen begegnet, der ihn um seiner selbst willen liebt und er sich seiner Igelhaut entledigen kann.
Fr
24.
August
Figurentheater
09:30 Uhr
© Dieter Wuschanski

Frerk, du Zwerg!

Mobiles Puppentheater nach dem Kinderbuch von Finn-Ole Heinrich

Frerk ist nicht besonders groß. Allzu stark ist er auch nicht. Und außerdem auch etwas ängstlich, weil er öfter mal was auf den Kopf kriegt – zum Beispiel von Andi Kolumpeck. Aber ein Zwerg ist er deshalb noch lange nicht! „Frerk, du Zwerg“ hänseln ihn Andi und die anderen, weil Frerk kleiner ist als sie, seltsam spricht und mit seinen Bügelfaltenhosen und Hemden ein bisschen so aussieht wie sein Vater, der Schuhverkäufer ist und kaum redet. In Frerks Kopf aber wohnen wilde Gedanken, bunte Wörter, er träumt von Abenteuern und ganz besonders von einem zotteligen Riesenhund. Den darf er natürlich nicht bekommen, denn seine Mutter hat wahnsinnig viele Allergien und einen schrecklichen Putzfimmel. Ein Hund kommt ihr also nicht ins Haus und auch alles andere, was Spaß macht, ist meistens verboten. Freunde hat Frerk eigentlich nicht, sie dürfen ja sowieso nicht mit zu ihm nach Hause. Doch dann findet Frerk ein Ei und steckt es ein. Und wer jetzt glaubt, ein Ei gleiche dem anderen, wird sich wundern. In seiner schönen warmen Hosentasche brütet Frerk es aus: Dem Ei wächst ein Fell, es rumpelt und klimpert, und mit einem Mal nimmt Frerks  geordnetes Leben wild und schwungvoll Fahrt auf. Das Kinderbuch von Finn-Ole Heinrich und Illustratorin Rán Flygenring über den Außenseiter Frerk wurde 2012 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Frerk, du Zwerg! ist „Quatsch in seinem allerbesten und allerfeinsten Sinne und ein Plädoyer für Anarchie, Mut und Selbstbewusstsein“, heißt es in der Jurybegründung. Frerk, du Zwerg! wurde 2012 erfolgreich an der Neuköllner Oper uraufgeführt. Tobias Eisenkrämers Inszenierung für eine Spielerin entstand im Oktober 2015 für das Puppentheater in Zwickau und feierte nun auch in Chemnitz Premiere.
Fr
07.
September
Figurentheater
09:30 Uhr

Die Legende vom Stülpner-Karl

Sommertheater auf der Küchwaldbühne vom 16.06. bis zum 08.07.

Szene mit Martin Valdeig und Seraina Leuenberger. Foto: Dieter Wuschanski

Die Küchwaldbühne hat sich als Schauplatz für das Sommertheater des Schauspiels Chemnitz etabliert. Freche und spannende Open-Air-Abenteuer mit beliebten Heldenfiguren sind zum Markenzeichen geworden. Diese Tradition geht schon ins fünfte Jahr. 2018 wird es nun Zeit für einen Helden aus der eigenen Region, den "Robin Hood des Erzgebirges" in "Die Legende vom Stülpner-Karl". 

Als Legende galt der kugelsichere und waldkundige Wildschütz Karl Stülpner schon zu Lebzeiten. Allein belagerte er Burg Scharfenstein, er jagte den Förstern das Wild ab, bot Reisenden Schutz und teilte sein Weniges mit den Armen. 

In der Bühnenfassung des Regisseurs Andreas Rehschuh nähert sich eine bunt zusammengewürfelte Schauspieltruppe charmant und chaotisch Stülpners legendärer Biografie. Mitten in den Endproben für ihr Sommertheaterstück lassen die Akteure ihrer Fantasie freien Lauf, treiben sich unter den kritischen Blicken der Regisseurin gegenseitig in den Wahnsinn und bringen die eine oder andere Geschichte doch noch zu einem glücklichen Ende. 

Medienpreis für Luther und Marx

Evangelischer Medienverband würdigt das Projekt des Vorjahres

Luther und Marx bei der Fahrradtour im Rahmen des Festivals TANZ ǀ MODERNE ǀ TANZ.
Der Evangelische Medienverband in Sachsen hat den 2. Platz beim Evangelischen Medienpreis 2018 an das Chemnitzer Projekt "Luther und Marx" vergeben. Initiiert und vorbereitet wurde es 2017 von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Ev.-Luth. Kirche, der Technischen Universität und der Theater Chemnitz. Zum Programm gehörte eine Ringvorlesung, auch im Foyer des Opernhauses, und die Fahrradtour im Rahmen des Festivals TANZ ǀ MODERNE ǀ TANZ. In der Verleihungsurkunde des Medienpreises heißt es: "Das Projekt 'Luther und Marx' überrascht mit der ungewöhnlichen und spannenden Idee, diese zwei Persönlichkeiten in einen Kontext zu bringen. (...) Zu würdigen ist die Zusammenarbeit und die dadurch entstandene Vernetzung des Kirchenbezirks Chemnitz mit den Mitwirkenden aus der TU Chemnitz und aus den städtischen Theatern Chemnitz. So verschieden wie die Akteure waren auch die Zielgruppen, die dieses schöne und interessante Projekt erreicht hat." 

8913 Euro für gute Zwecke ertanzt

bei der BallettBenefizGala am Samstag, 26.05.2018, 19.00 Uhr im Opernhaus

Tanztheater Münster: Bach Immortalis. Foto: Oliver Berg

8913 Euro - das ist der Erlös der 5. Chemnitzer BallettBenefizGala am 26. Mai 2018. Er kommt dem Freundeskreis "Indira Ghandi" e. V., der das gleichnamige Kinderheim in Chemnitz fördert, und der "Stiftung TANZ - Transition Zentrum Deutschland" zugute.

13 Tanzcompanys und Tanzhochschulen aus ganz Deutschland und der Schweiz nach Chemnitz waren gekommen, um für den guten Zweck zu tanzen und in einem hochkarätigen, abwechslungsreichen Programm Auszüge aus ihren aktuellen Choreografien zu präsentieren. Alle Beteiligten verzichteten zugunsten des Benefizgedankens auf ihre Gage. 

Was suchen Sie?

Suche schließen
Exit