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© Dieter Wuschanski

Hans mein Igel

Märchen nach den Brüdern Grimm
Spielfassung: Christian Martin

Es war einmal ein Bauer, der hatte alles außer einem Kind. Als ihm nach langen Jahren des Hoffens endlich ein Sohn geboren wurde, war dieser zur Hälfte ein Mensch und zur Hälfte ein Igel. Darüber war der Bauer so erzürnt, dass er ihn hinter den Ofen verbannte. Der Igelbub aber war nicht blöde. Nachdem er groß genug geworden war, ließ er sich vom Vater einen Dudelsack schenken und einen goldenen Hahn beschlagen. Allein machte er sich auf in den Wald, wo er von nun an auf einem Baum wohnte, jeden Tag wunderbare Musik spielte, Schweine hütete und damit sehr reich wurde. Der Wald aber war nicht irgendein Wald, nein, ab und zu kamen Könige vorbei, die sich verlaufen hatten und nach dem Weg fragten. Jedes Mal half ihnen der Igeljüngling und wünschte sich als Gegenleistung nur das erste, was den Königen bei ihrer Heimkehr begegnete. Zweimal hatte er besonders viel Glück und er wurde der Bräutigam zweier Prinzessinnen. Die erste war aber gar nicht gut zu ihm und der Igel stach sie mit seinen Stacheln. Die zweite hingegen war ihm herzlich zugetan und der Igel verwandelte sich in einen schönen jungen Mann. Das Märchen Hans mein Igel gehört zu den unbekannteren der Brüder Grimm. Berührend und hoffnungsvoll erzählt es von der langen Reise eines Ausgegrenzten zu sich selbst. Als Kind ungeliebt hinter den Ofen versteckt, bewahrt er sich unter seiner wehrhaften Stachelhaut alle Fantasie und Lebendigkeit, bis er schließlich einem Menschen begegnet, der ihn um seiner selbst willen liebt und er sich seiner Igelhaut entledigen kann.
Fr
24.
August
Figurentheater
09:30 Uhr
© Dieter Wuschanski

Die Gänsemagd

Märchen mit einer falschen Prinzessin nach den Brüdern Grimm von Andrea Czesienski
URAUFFÜHRUNG

Noch jung an Jahren, heißt es für die Königstochter Abschied nehmen von ihrer Mutter. Begleitet von ihrem geliebten sprechenden Pferd Fallada und einer Magd muss sie sich auf eine weite und gefährliche Reise zu ihrem künftigen Gemahl, dem Prinzen, begeben. Unterwegs stellt sich jedoch heraus, wie wenig die Prinzessin von der Welt weiß. Unbedacht verliert sie das magische Taschentuch ihrer Mutter und kann sich gegen die selbstbewusste Magd nicht behaupten. Diese wird immer unverschämter und zwingt sie schließlich, Pferd und Kleider zu tauschen. Wer erkennt schon eine Prinzessin, wenn sie keine königlichen Gewänder trägt? Als falsche Prinzessin reitet die Magd auf Fallada zum Königshof und wird allseits als Braut des Prinzen gefeiert. Die echte Prinzessin aber muss sich arm und verlassen als Gänsemagd verdingen. Wären da nicht der alte König und ein wundersam sprechender Pferdekopf, der Betrug würde niemals aufgedeckt werden ... Das Märchen von der jugendlichen Königstochter und ihrer Magd erzählt von einer Erfahrung, die bereits alle Kinder teilen. Sei es mit Beginn des Kindergartens, der Schule oder in einem neuen Zuhause, alle mussten sich schon in einer neuen Umgebung zurechtfinden. Welche Regeln herrschen da? Wer ist gut zu mir? Was ist erlaubt? Was nicht? Und was macht mich eigentlich zu dem, der ich bin? – Das Team um Regisseurin Ines Heinrich-Frank, bekannt durch die wunderbare und preisgekrönte Inszenierung Die goldene Gans, nimmt sich in dieser Spielzeit des Märchens von der Gänsemagd an.
Fr
31.
August
Figurentheater
09:30 Uhr
© Dieter Wuschanski

Frerk, du Zwerg!

Mobiles Puppentheater nach dem Kinderbuch von Finn-Ole Heinrich

Frerk ist nicht besonders groß. Allzu stark ist er auch nicht. Und außerdem auch etwas ängstlich, weil er öfter mal was auf den Kopf kriegt – zum Beispiel von Andi Kolumpeck. Aber ein Zwerg ist er deshalb noch lange nicht! „Frerk, du Zwerg“ hänseln ihn Andi und die anderen, weil Frerk kleiner ist als sie, seltsam spricht und mit seinen Bügelfaltenhosen und Hemden ein bisschen so aussieht wie sein Vater, der Schuhverkäufer ist und kaum redet. In Frerks Kopf aber wohnen wilde Gedanken, bunte Wörter, er träumt von Abenteuern und ganz besonders von einem zotteligen Riesenhund. Den darf er natürlich nicht bekommen, denn seine Mutter hat wahnsinnig viele Allergien und einen schrecklichen Putzfimmel. Ein Hund kommt ihr also nicht ins Haus und auch alles andere, was Spaß macht, ist meistens verboten. Freunde hat Frerk eigentlich nicht, sie dürfen ja sowieso nicht mit zu ihm nach Hause. Doch dann findet Frerk ein Ei und steckt es ein. Und wer jetzt glaubt, ein Ei gleiche dem anderen, wird sich wundern. In seiner schönen warmen Hosentasche brütet Frerk es aus: Dem Ei wächst ein Fell, es rumpelt und klimpert, und mit einem Mal nimmt Frerks  geordnetes Leben wild und schwungvoll Fahrt auf. Das Kinderbuch von Finn-Ole Heinrich und Illustratorin Rán Flygenring über den Außenseiter Frerk wurde 2012 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Frerk, du Zwerg! ist „Quatsch in seinem allerbesten und allerfeinsten Sinne und ein Plädoyer für Anarchie, Mut und Selbstbewusstsein“, heißt es in der Jurybegründung. Frerk, du Zwerg! wurde 2012 erfolgreich an der Neuköllner Oper uraufgeführt. Tobias Eisenkrämers Inszenierung für eine Spielerin entstand im Oktober 2015 für das Puppentheater in Zwickau und feierte nun auch in Chemnitz Premiere.
Fr
07.
September
Figurentheater
09:30 Uhr
© Dieter Wuschanski

Tiefsee

Eine interaktive Forschungsreise

Mit einer außergewöhnlichen Abenteuerexpedition wollen wir die unbekannten Welten der Meere erforschen. Tiefer – kälter – riskanter lautet die Devise und ist Spielaufforderung zugleich, denn das gefährliche Vorhaben lässt sich nur mit vereinten Kräften bestreiten! Die Reise wird uns zum allertiefsten Punkt unseres Planeten führen, zum Meeresgrund 11 Kilometer unter der Wasseroberfläche – dorthin, wo der Ozean nicht mehr blau schimmert, sondern ganz schwarz ist, wo Lebewesen zu leuchten beginnen und sich faszinierende neue Welten eröffnen.  Bei diesem rekordverdächtigen Experiment werden die Zuschauer zu Mitspielern – ein solches Abenteuer wagt man schließlich nicht allein! Wohin uns die gemeinsame Reise führen wird, lässt sich allerdings nicht vorhersagen, denn wir gestalten den Verlauf der Expedition mit spielerischen Mitteln selbst: Was wollen wir wissen und was werden wir sehen? Welche Gefahren lauern vielleicht auf uns? Werden wir durchhalten dort unten, wo es kaum Leben gibt und man leise durch das geheimnisvolle Nichts gleitet? Und was bringen wir am Ende mit zurück? Ausgerüstet mit einem Logbuch und den Kopf voller Ideen erkunden die Teilnehmer dieser interaktiven Versuchsanordnung die geheimnisvollen Tiefen des Ozeans, spüren seinem unbekannten Zauber nach und nehmen auch die ökologischen und klimatischen Einflüsse des Menschen ins Visier, denen diese Welt ausgesetzt ist. Für diese Produktion kooperiert das Figurentheater Chemnitz mit dem Game Theatre Kollektiv komplexbrigade. Die vier SpielerInnen Caspar Bankert, Hannes Kapsch, Johanna Kolberg und Moritz Schwerin haben sich an der Hochschule für Puppenspiel „Ernst Busch“ in Berlin kennengelernt und entwickeln seit 2016 neue Spielweisen und interaktive bzw. immersive Theaterformate sowohl auf der Bühne als auch im öffentlichen Raum. Neben ihrer Puppenspielausbildung bringen die vier SpielerInnen unterschiedliche Einflüsse und theatrale Spielformen wie Opernregie, Game Design, Programmierung und Improtheater in ihre Arbeiten ein und haben als Kollektiv bereits die Produktionen Solaris an der Schaubude Berlin sowie World To Come am Ballhaus Ost umgesetzt. Die Produktion entstand aus den Arbeitsergebnissen eines mehrwöchigen Labors, das sich der Erprobung immersiver Spielformen, neuer Erzählweisen und kollektiver Arbeitsprozesse widmete und im Rahmen des Modellprojektes „Aufbruch“ mit Unterstützung des Puppentheaters Magdeburg gefördert wurde.
Di
11.
September
Figurentheater
09:30 Uhr

Theaterfest im Schauspielhaus

am 15. September 2018

Foto: Dieter Wuschanski
Auch im Schauspielhaus gibt es wieder ein großes Spielzeiteröffnungsfest. Am 15. September 2018 von 15.00 bis 18.00 Uhr öffnen sich die Türen für ein buntes Kinderfest. Auf unsere kleinen und großen Gäste warten spielerische Einblicke in den Theateralltag, Ausblicke auf die kommenden Kinder- und Familienproduktionen in Schauspiel und Figurentheater sowie Märchen und Zauberhaftes im ganzen Theater. Am Abend heißt es dann "Vorhang auf" für die große Spielzeiteröffnungsgala. Freuen Sie sich auf neue Gesichter, Ausschnitte unserer kommenden Premieren in Schauspiel und Figurentheater, schräge Szenen, berührende Musikeinlagen und andere Überraschungen, bevor wir mit Livemusik und DJ im Foyer und Theaterclub gemeinsam in die Nacht tanzen. 

Reise ins Unbekannte

"Tiefsee" wieder ab 11. September 2018

Foto: Dieter Wuschanski
Ab 11. September 2018 bietet das Figurentheater wieder die interaktive Abenteuerreise "Tiefsee" an. Mit einer außergewöhnlichen Expedition holt das Forschungsteam die unbekannte Lebenswelt der Ozeane auf die Bühne. Dabei wird das Publikum an der Seite von Kapitän Clüvenbeck, Taucherin Prof. Constanze Arronache und Maat Karla Pins zum Mitspieler. Wohin die gemeinsame Reise führen wird, lässt sich allerdings nicht vorhersagen, denn alle Beteiligten gestalten den Verlauf der Expedition mit spielerischen Mitteln selbst. Die Forschungsreise dauert insgesamt 120 Minuten, richtet sich an Kinder ab 6 Jahren und beinhaltet immer eine theaterpädagogische Vor- oder Nachbereitung, bei der die kleinen Taucher mehr über die Tiefsee erfahren.

Musikalischer Spielzeitauftakt

am 2. und 8. September 2018

Open-Air-Konzert zur Spielzeiteröffnung. Foto: Dieter Wuschanski
Seit vielen Jahren gehören das Picknick-Konzert und das große Open-Air-Konzert fest zum Spielzeitauftakt der Theater Chemnitz und auch in diesem Jahr laden wir Sie ein, sich musikalisch auf die Highlights der Saison einzustimmen. Genießen Sie am 2. September mit Picknickkorb, Sonnenschein und der ganzen Familie rund um das Schloßbergmuseum die unterschiedlichsten musikalischen Leckerbissen von Klassik bis Swing und Jazz, welche die Robert-Schumann-Philharmonie für Sie vorbereitet hat. Am 8. September erklingen dann die ersten Melodien der neuen Musiktheaterproduktionen wie "Die Zauberflöte" oder "Schwanensee" auf dem Theaterplatz, die wieder mit einem großen Feuerwerk abgerundet werden.

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