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© Dieter Wuschanski

Der Froschkönig

Märchen nach den Brüdern Grimm
In einer Bühnenfassung von Dorothee Metz

In alten Zeiten, wo das Wünschen noch geholfen hat, lebte einmal ein König mit seiner Tochter. Diese war so schön, dass die Sonne selber, die doch so vieles schon gesehen hat, sich verwunderte, sooft sie ihr ins Gesicht schien … – Nun lädt der König zu Chemnitz in sein Schloss, denn die Prinzessin soll in die Gesellschaft eingeführt werden. Doch das Leben einer Königstochter am Hof ist gar so nicht leicht! Man darf nicht jammern, nie fluchen, die Krone drückt und die Kleider sind viel zu unbequem. Prinzessin Rosalinde spielt lieber mit ihrem Lieblingsspielzeug, einer goldenen Kugel. Als sie eines Tages im Wald herumtollt, fällt ihr das Spielzeug aus der Hand und versinkt in den dunklen Tiefen eines Brunnens. Allein kann sie die Kugel nicht wieder heraufholen, aber ein Frosch, der plötzlich aus dem Wasser springt, vermag zu helfen. Doch das hat seinen Preis. Für seine Hilfe soll ihn die Königstochter als Spielkameraden mit aufs Schloss nehmen, ihn von ihrem goldenen Tellerlein essen und in ihrem Bettlein schlafen lassen. Eilig ist es versprochen und glücklich läuft Rosalinde mit ihrer Kugel zurück ins Schloss. Den Frosch hat sie sogleich vergessen. Doch der gibt nicht so schnell auf und hüpft ihr munter hinterher! Spät abends klopft er an das Schlosstor und erinnert die Prinzessin an ihr Versprechen. Rosalinde sitzt in der Klemme, denn schließlich muss man halten, was man versprochen hat. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als den Frosch zu sich zu holen. Nun darf er von ihrem Tellerlein essen, widerwillig nimmt sie ihn mit in ihre Schlafkammer, doch als er auch noch in ihrem Bettlein schlafen will, platzt ihr der Kragen und sie wirft ihn gegen die Wand! Dass sich hinter der nassen, grünen Schale des kleinen Tieres allerdings ein besonderer Zauber verbirgt, das hatte sie nicht erwartet …Die Geschichte vom verzauberten Frosch ist ein Märchen für die ganze Familie. Regisseurin Dorothee Metz hält sich in ihrer Bühnenfassung eng an die Vorlage der Brüder Grimm. Im märchenhaften Bühnenbild von Andreas Becker erzählt sie fantasievoll und lebhaft von den Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens – und dass es immer besser ist, Versprechen zu halten, denn man wird sicherlich dafür belohnt.  
Do
27.
Juni
Figurentheater
09:30 Uhr
© Dieter Wuschanski

Frerk, du Zwerg!

Mobiles Puppentheater nach dem Kinderbuch von Finn-Ole Heinrich

Frerk ist nicht besonders groß. Allzu stark ist er auch nicht. Und außerdem auch etwas ängstlich, weil er öfter mal was auf den Kopf kriegt – zum Beispiel von Andi Kolumpeck. Aber ein Zwerg ist er deshalb noch lange nicht! „Frerk, du Zwerg“ hänseln ihn Andi und die anderen, weil Frerk kleiner ist als sie, seltsam spricht und mit seinen Bügelfaltenhosen und Hemden ein bisschen so aussieht wie sein Vater, der Schuhverkäufer ist und kaum redet. In Frerks Kopf aber wohnen wilde Gedanken, bunte Wörter, er träumt von Abenteuern und ganz besonders von einem zotteligen Riesenhund. Den darf er natürlich nicht bekommen, denn seine Mutter hat wahnsinnig viele Allergien und einen schrecklichen Putzfimmel. Ein Hund kommt ihr also nicht ins Haus und auch alles andere, was Spaß macht, ist meistens verboten. Freunde hat Frerk eigentlich nicht, sie dürfen ja sowieso nicht mit zu ihm nach Hause. Doch dann findet Frerk ein Ei und steckt es ein. Und wer jetzt glaubt, ein Ei gleiche dem anderen, wird sich wundern. In seiner schönen warmen Hosentasche brütet Frerk es aus: Dem Ei wächst ein Fell, es rumpelt und klimpert, und mit einem Mal nimmt Frerks  geordnetes Leben wild und schwungvoll Fahrt auf. Das Kinderbuch von Finn-Ole Heinrich und Illustratorin Rán Flygenring über den Außenseiter Frerk wurde 2012 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Frerk, du Zwerg! ist „Quatsch in seinem allerbesten und allerfeinsten Sinne und ein Plädoyer für Anarchie, Mut und Selbstbewusstsein“, heißt es in der Jurybegründung. Frerk, du Zwerg! wurde 2012 erfolgreich an der Neuköllner Oper uraufgeführt. Tobias Eisenkrämers Inszenierung für eine Spielerin entstand im Oktober 2015 für das Puppentheater in Zwickau und feierte nun auch in Chemnitz Premiere.
Fr
28.
Juni
Figurentheater
17:00 Uhr
© Nasser Hashemi

Der Mondmann

Nach Tomi Ungerer in einer Bühnenfassung von Tobias Eisenkrämer

Der teuflisch-geniale Wissenschaftler Professor Bunsen van der Dunkel hat ein Problem: Weder ihn noch seine verrückten Erfindungen nimmt irgendjemand ernst. Dabei hat er doch zum Beispiel den tropfenden Wasserhahn erfunden, um den Klempnern eine Freude zu machen! Damit die Menschen endlich seine erfinderische Genialität erkennen, beschließt er, den Mond vom Himmel zu holen und mit seiner Kraft die Weltherrschaft an sich zu reißen. Doch der Mond ist nicht unbewohnt … Bestimmt habt ihr schon einmal vom Mondmann gehört. Wir können ihn nicht sehen, aber in der Nacht sitzt der kleine Mann auf seinem Erdtrabanten und schaut auf uns hinab. Sehnsüchtig beobachtet er das Treiben der Erwachsenen, wacht über den Schlaf der Kinder und fühlt sich schrecklich einsam. Denn allein kann es da oben ganz schön langweilig werden. Nichts wünscht er sich mehr, als die Menschen und Tiere kennen zu lernen, an den Blumen zu riechen und einmal auf der Erde spazieren zu gehen. Da kommt ihm Bunsens Rakete gerade recht. Heimlich schmuggelt er sich auf die Erde und bringt die Pläne des Professors gehörig durcheinander. Der Mondmann hat nämlich eine besondere Gabe: Er kann zuhören. Die beiden freunden sich an und stürzen von einem Abenteuer ins nächste. Ohne den Mondmann aber gerät die Ordnung der Welt ganz schön aus den Fugen. Bunsen muss schließlich all seinen Erfindergeist aufbieten, um den kleinen Mann wieder nach Hause zu bringen. Tomi Ungerers Kinderbuchklassiker Der Mondmann wurde im Jahr 1966 veröffentlicht – die Mondlandung oder E.T. waren da noch in weiter Ferne. Zahlreiche Übersetzungen und Verfilmungen und zuletzt ein Trickfilm folgten. Die temporeiche Inszenierung für einen Spieler entstand 2014 am Puppentheater Plauen-Zwickau und feiert nun auch in Chemnitz Premiere. In der Regie von Korbinian Schmidt spielt Tobias Eisenkrämer mit Figuren, Erfindungen und Projektionen, zaubert mittels Licht- und Schattenspiel immer wieder neue Räume, reist durch die Galaxie und lässt uns mit den Augen des kleinen Mondmanns auf die Welt schauen.Aufführungsrechte Diogenes Verlag AG Zürich
So
01.
September
Figurentheater
16:00 Uhr
© Nasser Hashemi

YÖ - GEHEIMNISSE DER NACHT

Eine Geschichte über das Träumen nach der Idee von Laura Ertimo und Satu Kontinen
URAUFFÜHRUNG

„Yö“. Ein schönes Wort. Oder? Es ist finnisch und meint die besondere Zeit zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang, in der sich die Erde vom Licht der Sonne abwendet, die Welt fast ganz in der Dunkelheit der Nacht versinkt und die Sterne am Himmel zu leuchten beginnen. Während wir einschlafen und auf Traumreise gehen, regt sich woanders neues Leben. Tiere erwachen im Schutz der Dämmerung, Sternbilder erzählen ihre Geschichten, zauberhafte Wesen beschützen uns vor manchen Ängsten, Blütenknospen entfalten ihre ganze Pracht. Unsere Sinne nehmen die Welt plötzlich ganz anders wahr und wir beginnen zu fliegen – durch unsere Gedanken und Träume mitten hinein in die Geheimnisse der Nacht. Die finnische Autorin Laura Ertimo hat gemeinsam mit der Illustratorin Satu Kontinen eine Bilderbuch-Enzyklopädie über die Nacht und das Träumen veröffentlicht. In vier Kapiteln tragen sie faszinierende Gutenachtgeschichten, Schlafrituale, Mythen und Legenden sowie astronomische und biologische Besonderheiten zusammen und erzählen mit fantasievollen Illustrationen über Tag und Nacht, Schatten und Dunkelheit, Schlaf und Traum. Denn die Nacht ist Teil der Welt und des Lebens – auch wenn wir mal nicht einschlafen wollen oder unsere Gedanken auf Wanderschaft gehen. Regisseurin Merja Pöyhönen verwendet diesen besonderen Wissensschatz als Grundlage für ihre Inszenierung. Mit zwei Spielerinnen, Puppen, Papier und Objekten, Farben, Licht- und Schattenspiel nimmt sie unser junges Publikum mit auf eine poetische und sinnliche Reise in die nächtlichen Traumwelten. Mit freundlicher Unterstützung des Puppentheaters Halle/Saale
Mi
04.
September
Figurentheater
09:30 Uhr
© Nasser Hashemi

Nur ein Tag

Poetische Lebensreise für kleine und große Menschen von Martin Baltscheit

Der Fuchs und sein Freund das Wildschwein erleben eines Morgens, wie eine kleine Eintagsfliege ihre Flügel entfaltet und in ihren einzigen Tag fliegt. Ganz traurig betrachtet das Schwein die Fliege und möchte schnell fort. Bloß nicht verlieben, wenn man sich am Abend schon wieder trennen muss! Als die putzmuntere Fliege fragt, warum es so traurig schaut, erfindet das Schwein eine klitzekleine Notlüge: „Na wegen des Fuchses! Füchse leben hierzulande nur einen Tag.“ Nun wird die Fliege ganz traurig. Sie hat Mitleid mit dem Fuchs, denn sie ist der Meinung, dass jedes Lebewesen das Glück verdient. Und da hat sie eine riesengroße Idee: Gemeinsam mit dem Wildschwein spielt sie an einem einzigen Tag ein ganzes Leben durch – alles für den Fuchs: Er geht zur Schule, heiratet das Schwein, bekommt mit ihm ein Kind und wird gemeinsam mit ihm alt. Ach nein, alt wird er nicht, zumindest nicht an diesem Tag. Denn der Fuchs verplappert sich, die Geschichte fliegt auf und die Eintagsfliege enttäuscht davon. Am späten Nachmittag sitzt sie traurig bei einer anderen Eintagsfliege, die nichts weiter tut, als die Minuten bis zur Nacht zu zählen. Da erkennt die kleine Fliege, welch schönen Tag sie mit ihren beiden Freunden hatte und macht sich auf zum nächsten großen Abenteuer. Dem preisgekrönten Schriftsteller, Illustrator, Regisseur und Schauspieler Martin Baltscheit (*1965) gelingt es in Nur ein Tag auf herzberührende Weise, vom Leben und Sterben zu erzählen. Seine kleinen Helden stehen füreinander ein und erkennen, dass Lügen verletzen können, aber auch, dass sich hinter mancher Lüge herzensgute Freundschaft verbirgt.
Di
10.
September
Figurentheater
09:30 Uhr

Lange Nacht des Theaters mit Ticket-Aktionen

am 28. Juni 2019

Am 28. Juni lädt das Opernhaus zur Langen Nacht des Theaters ein. Nach einem Kostümverkauf (14.00 Uhr) bietet sie Beiträge aller Sparten und spannende Blicke hinter die Kulissen: mit Requisitenshow und Führungen in Bereiche, die sonst für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind.

Außerdem erhalten Sie Theaterkarten zum Aktionspreis.
NUR bei der Langen Nacht des Theaters ab 16 Uhr an der Opernhaus-Kasse: die drei ersten Premieren der neuen Spielzeit für zusammen 40 Euro oder einzeln: Winterreise (Ballett, 6.9.) 12 Euro, Die zwölf Geschworenen (Schauspiel, 21.9.) 10 Euro, Mefistofele (Oper, 29.9.) 18 Euro.
AB dem 28. Juni und bis zum 5. September 2019 gilt unserSommerspezial. NEU: Unsere Abonnements zum Probieren. Nach dem Besuch der ersten beiden Vorstellungen eines neuen Abonnements entscheiden Sie, ob Sie das Abo bis zum Spielzeitende fortsetzen. Sie bezahlen den Abonnementpreis nach der zweiten Vorstellung anteilig oder als Gesamtbetrag, wenn innerhalb von 14 Tagen nach der zweiten Vorstellung keine Kündigung des Probe-Abonnements bei uns eingeht. – Angebot gilt nicht für Wahl- und Bus-Abonnements (Serien 42, 43, 51, 52, 53) –

Neugierig auf Neues

„backstage21“ am 25. Juni

Foto: Peter Krischunas
Die Reihe backstage21 der Robert-Schumann-Philharmonie in Kooperation mit dem Verein zur Förderung zeitgenössischer Kunst und Kultur Ufer e.V. / Weltecho und der Reihe Klangwerk möchte neugierig auf die spannende Musik der Avantgarde machen. Eigens für das diesjährige Konzert am 25. Juni auf der Hinterbühne des Opernhauses sind zwei neue, dem ensemble01 und dem Leipziger Pauker und Schlagzeuger Felix Anton Lehnert gewidmete Kompositionen für Pauke und Streichquartett entstanden. Vereint durch die Zahl Vier – die vier Pauken in unterschiedlichen Stimmungen und die vier Saiteninstrumente, die die menschliche Stimme und den Chorsatz verkörpern – trifft Perkussives auf klanglich Gestrichenes.

Tutti pro-Urkunde für die Robert-Schumann-Philharmonie

im Konzert „Viva la musica!“ am 22. Juni

Foto: Städtische Musikschule Chemnitz

Seit 2011 gestalten die Robert-Schumann Philharmonie und die Städtische Musikschule gemeinsam das Konzert Viva la musica. Am 22. Juni um 18.00 wird die Reihe im Opernhaus fortgesetzt. Schüler und Profis saßen in den letzten Probenwochen Seite an Seite. In diesem Jahr sind Ausschnitte aus Humperdincks Hänsel und Gretel und das Concertino für Streichorchester, Klavier und Schlaginstrumente vom Chemnitzer Komponisten Thomas Stöß zu erleben. Natürlich spielen auch die ganz kleinen Streicherschüler im Flitzebögen Orchester. Darüber hinaus treten das Youblo Blasorchester, ein Klarinettenensemble, ein Streichquartett und ein Schlagzeugensemble auf.

Ein ganz besonderes Highlight zum diesjährigen Konzert ist die Verleihung der tutti pro-Urkunde an die Robert-Schumann-Philharmonie. Tutti pro ist eine Initiative der Jeunesses Musicales Deutschland und der Deutschen Orchestervereinigung in Verbindung mit dem Verband deutscher Musikschulen. Im Rahmen des Projektes werden Patenschaften zwischen Profi- und Laienorchestern geschlossen, sodass ein intensiver Austausch zwischen Paten und Jugendlichen unter anderem in Proben, Workshops und Konzerten entstehen kann. Die Initiative nimmt junge Menschen in ihrem Können ernst und motiviert sie für das Orchesterspiel. Umgekehrt ist die Begeisterungsfähigkeit und Hingabe der jungen Musiker immer wieder ein Impuls für die Berufsmusiker. Die tutti pro-Orchesterpatenschaften sind Beispiele für eine Gewinn bringende Nachwuchsarbeit, und mit ihrem besonderen Esprit bereichern sie die deutsche Orchesterlandschaft.

Mittlerweile haben bundesweit über 50 Jugendorchester einen Patenschaftsvertrag mit einem Profiorchester geschlossen. Am 22. Juni wird die Zusammenarbeit des Jugendsinfonieorchesters der Städtischen Musikschule Chemnitz und der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz als die 56. tutti pro-Orchesterpatenschaft gefeiert.

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