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Tanz-Workshop mit Ex Nihilo (Frankreich)

Zeitgenössischer Tanz

Ein Workshop zum aktiven Mitmachen! Anne Le Batard gründete Ex Nihilo 1994, nach ihrer Karriere als Tänzerin in Brüssel und Marseille. Sie befasst sich insbesondere mit der Beziehung zwischen Tänzer und Tanz zum Raum wie auch zum Zuschauerraum. Genährt vom Erforschen des öffentlichen Raums, hat sie ihre ganz eigene Handschrift entwickelt. Jean-Antoine Bigot wirkte in Frankreich und Belgien als Tänzer, bis er sich im Jahr 2000 der Company Ex Nihilo anschloss. Seitdem teilt er sich die künstlerische Leitung mit Anne Le Batard. In Zusammenarbeit entstanden bereits mehr als 15 Projekte für Ex Nihilo. Anliegen der Gruppe ist, einerseits Öffentlichkeit und Kunst zu verbinden und andererseits neue Elemente der Kunst in den Tanz einfließen zu lassen. Die Tanzgruppe widmet sich besonders Langzeitprojekten, die sie durch Workshops, Kurse und Begegnungen mit dem jeweiligen Publikum teilt. Seit 2016 gilt Ex Nihilo als wichtiger Partner europäischer Kreativprojekte für zeitgenössischen Tanz an besonderen Aufführungsorten.
Do
20.
Juni
Ballett
17:00 Uhr
© Klaus Froehlich

Signifying Ghosts

CocoonDance Company (Deutschland/Mali/Südafrika)

SIGNIFYING GHOSTS
Cocoon Dance Choreografie Nelisiwe Xaba, Vera Sander, Rafaële Giovanola
Lichtdesign Florent Blanchon
Dramaturgie Rainald Endraß Tanz Ibrahima Camara, Fa-Hsuan Chen, Martina De Dominicis, Álvaro Esteban, Werner Nigg, Léonce Noah, Sanga Ouattara, Greta Salgado Signifying Ghosts wird gefördert im Fonds TURN der Kulturstiftung des Bundes.
Gefördert von: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Bundesstadt Bonn, Kunststiftung NRW, Theatre-ProVS, Le Conseil de la Culture Etat du Valais, La Loterie Romande. In Koproduktion mit dem Goethe-Institut (Internationaler Koproduktionsfonds) und Kunstfest Weimar. Das deutsch-afrikanische Austauschprojekt Signifying Ghosts nimmt Jacques Derridas Denkfigur des Gespenstischen, das eine mediale Figur des Dazwischen meint, als Ausgangspunkt für diese interkulturelle Begegnung zwischen vier Choreografinnen und ihren Ensembles. Zusammen mit dem Kulturzentrum Donko Seko in Bamako und der Hochschule für Musik und Tanz in Köln schafft die CocoonDance Company einen experimentellen Begegnungsraum und unterstützt die Vermittlung zwischen Afrika und Europa. Die Choreografinnen und ihre Performer entwickeln parallel Projekte, um jeweils zeitweise die Kreationen der anderen Choreografinnen zu überantworten. Die drei Choreografien Ex-Situ (Rafaële Giovanola), Nullstelle (Vera Sander) und Fake N.E.W.S. (Nelisiwe Xaba) sind in Chemnitz zu sehen. Die vierte Produktion in der Choreografie von Kettly Noël wird ihre Uraufführung im August/September 2019 als Koproduktion im Rahmen des Kunstfestes Weimar feiern. Die Projektentwicklung erfolgt in drei Phasen: Zunächst stellen die Partner sich ihre Stücke wechselseitig über Aufführungen, Lectures, und Workshops vor. In einer zweiten Phase werden aus den gemeinsam weiter entwickelten Strategien und dem Material vier neue Stücke erarbeitet, die anschließend in einer dritten Phase in Afrika und Europa touren werden. Zu den beteiligten Tänzern gehören auch junge afrikanische Tänzer sowie Studierende der Kölner Hochschule. CocoonDance wurde 2000 von der Choreografin Rafaële Giovanola und dem Dramaturgen Rainald Endraß gegründet. Die Schweizerin war zunächst Solistin in Turin, bevor sie für acht Jahre an das Ballett Frankfurt engagiert wurde. Anschließend arbeitete sie mit Pavel Mikuláštiks Choreografischem Theater, zuletzt in Bonn. Seit 2004 bespielt und leitet die Company die Sparte Tanz in dem von der Stadt Bonn institutionell geförderten freien Theater. Die Arbeit von CocoonDance zeichnet sich durch eine enorme Kontinuität in der künstlerischen Entwicklung und die Ausformung eines vielfältigen, internationalen wie interdisziplinären Netzwerks aus. CocoonDance hat sich so zu einer Institution mit weitreichender Vernetzung nicht nur im künstlerischen, sondern auch im Bereich kultureller Bildung entwickelt. Die seit dem Jahr 2000 entstandenen rund 40 abendfüllenden Produktionen von CocoonDance wurden zu Gastspielen auf mittlerweile fünf Kontinenten eingeladen und mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. Ex-Situ | Rafaele Giovanola Choreografie Rafaële Giovanola
Musik Jörg Ritzenhoff
Lichtdesign Florent Blanchon
Kostüme Rafaële Giovanola, Fa-Hsuan Chen
Tanz Ibrahima Camara, Fa-Hsuan Chen, Martina De Dominicis, Álvaro Esteban, Léonce Noah, Ana Koné, Werner Nigg, Sanga Ouattara, Greta Salgado Dauer ca. 30 Min. Ex-Situ ist aus der erneuten Lektüre früherer choreografischer Arbeit der Gruppe entstanden. Der neue Impuls für diese Arbeit liegt darin, diese heterogenen Körper zu einem Ganzen, einem vollständigen Organismus zu formen, zusammengehalten durch eine Haut, durch seine Zellen, Organe und Glieder. Fake N.E.W.S. | Nelisiwe Xaba Choreografie Nelisiwe Xaba
Tanz Martina De Dominicis, Álvaro Esteban, Greta Salgado
Video, Musik Mocke J Van Veuren 
Lichtdesign Florent Blanchon
Dramaturgie Rainald EndraßDauer ca. 30 Min. Fake N.E.W.S. ist ein Tanz-Video-Hybrid, ein Stück, das das projizierte Bild, den Screen in den Fokus rückt - als eine magische Box, eine überwältigende Lichtkreatur, die dem menschlichen Körper ge-genübergestellt wird. Der Bildschirm wird zur Realität, er verwandelt Körper in göttliche Wesen. In Fake N.E.W.S. findet der Tanz in Echtzeit statt und stellt das Publikum kontinuierlich vor die Entscheidung, zwischen dem Bild und der Live-Performance zu wählen. Nullstelle | Vera Sander Choreografie Vera Sander
Musik Dirk Specht
Lichtdesign Florent Blanchon
Tanz Ibrahima Camara, Werner Nigg Dauer ca. 20 Min. Nullstelle ist eine interkulturelle Begegnung zweier Tänzer, die den Raum mit Echos ihrer selbst anfüllen. Dafür ist weniger Wissen gefragt als vielmehr eine Form der Kommunikation, die sich unseren Kategorien vorderhand noch entzieht.
Do
20.
Juni
Ballett
20:00 Uhr
© Nasser Hashemi

The Call Of Neverland

Emilijus Miliauskas & Ballett Chemnitz

Choreografie & Inszenierung Emilijus Miliauskas
Musik Sergei Rachmaninov, Kanding Ray, Benjamin Clementine
Tanz Valeria Gambino, Molly Gardiner, Yester Mulens Garcia, Sascha Paar, Alanna Saskia Pfeiffer Nimmerland – ein Ort der Phantasie jenseits von Zwängen, Erwartungen und Pflichten, wo alles möglich ist, Vorstellungen real und Kapitäne von Krokodilen aufgefressen werden. Es ist ein unerschöpflicher Spielort, der sich nie verändert, keine Vergangenheit und keine Zukunft kennt, keinen Tod, aber auch kein Leben. Doch das Nimmerland ist auch ein kindlicher Zufluchtsort, um nicht dem zu begegnen, was das Leben ausmacht: verantwortungsvolle Freundschaft und Liebe. Peter Pans Heimat scheint gar nicht so weit von der Gegenwart entfernt zu sein. Nie zuvor standen jungen Menschen mehr Möglichkeiten offen, ihr Leben individuell zu gestalten, und doch wiegen gesellschaftliche Erwartungen und persönliche Ängste so schwer, dass Entscheidungen nicht ohne weiteres möglich sind. Welche Erwartungen muss ich berücksichtigen? Was passiert, wenn ich mich falsch entscheide? Wer kann mir garantieren, dass ich keine wichtigen Chancen verpasse?
Emilijus Miliauskas, Solist des Balletts Chemnitz, widmet sich in The Call Of Neverland anhand James Matthew Barries Peter Pan jenen Fragen. Zwischen Freiheit und gesellschaftlicher Konvention, Weltflucht und intensivem Lebensgenuss wird deutlich, dass mit Selbstökonomisierung und Unverbindlichkeit die ewigen Kinder im Angesicht ihrer Endlichkeit das Wertvollste aus dem Leben zu schöpfen versuchen, ohne dabei zu merken, dass der Wecker im Bauch des Krokodils unaufhörlich weitertickt. Emilijus Miliauskas, in Vilnius/Litauen geboren, begann in der National M. K. Ciurlionis School of Art in Litauen zu tanzen und trat dort in Balletten an der Litauischen Nationaloper auf. Nach seiner Ausbildung in der Heinz-Bosl-Stiftung in München tanzte er in Balletten unter Leitung von Ivan Liška an der Münchner Staatsoper. Als Solist war er in der Leipziger Oper von 2008 bis 2010 zu erleben. Anschließend war er Solist beim Ballett Linz und tanzte Solorollen in Choreografien von Jochen Ulrich. Seit der Spielzeit 2011/2012 ist er beim Ballett Chemnitz engagiert und tanzte bisher große Rollen wie Eugen Onegin und Lenski in Eugen Onegin, König Artus in der gleichnamigen Uraufführung, Ebenezer Scrooge in Eine Weihnachtsgeschichte, Lysander in Ein Sommernachtstraum, Baloo in Das Dschungelbuch sowie Romeo und Graf Paris in Romeo und Julia. Darüber hinaus widmet er sich eigenen choreografischen Arbeiten.  
Do
20.
Juni
Ballett
21:30 Uhr

Tanz um die Pinguine

"Parcours chorégraphique" am 21. Juni beim Festival TANZ | MODERNE | TANZ

Foto: Compagnie ACT2
Das Festival TANZ | MODERNE | TANZ trägt zeitgenössischen Tanz auch mitten in die Stadt, wo Sie ihn gratis unter freiem Himmel bewundern können. So am Freitag, 21. Juni, um 17.00 und um 18.00 Uhr: Die Französin Catherine Dreyfus löst für ihren Parcours chorégraphique – Un R de Ruse Tanz aus dem traditionellen Rahmen der Bühne, sodass seine Wahrnehmung durch die Umgebung beeinflusst wird. Diese Umgebung bilden bei den zwei Auftritten die Pinguinskulpturen vor dem Restaurant Brazil.

Verletzlichkeit und Energie

Uraufführung "Wachtraum" am 21. Juni beim Festival TANZ | MODERNE | TANZ

Foto: Nasser Hashemi
Wachtraum ist die erste Choreografie der in Japan geborenen Kaori Ito für das Ballett Chemnitz. Sie spürt der Verletzlichkeit und Zerbrechlichkeit von Individuen nach, aber auch ihrer Energie, Kraft und Hoffnung. Inspiriert wurde sie einerseits von ihrer ersten Begegnung mit den Chemnitzer Tänzerinnen und Tänzern, andererseits davon, dass in ihrer Heimat Japan stets die Gefahr von Naturkatastrophen droht. Uraufführung im Rahmen des Festivals TANZ | MODERNE | TANZ am Freitag, 21. Juni, um 20.00 Uhr auf der Großen Bühne im Schauspielhaus.

Ägyptische Impressionen

"Iskanderia leh?" am 21. Juni beim Festival TANZ | MODERNE | TANZ

Foto: Ex Nihilo
Noch eine weitere Performance, mit der das Festival TANZ | MODERNE | TANZ zeitgenössischen Tanz mitten in die Stadt trägt, wo Sie ihn gratis unter freiem Himmel bewundern können, gibt es am Freitag, 21. Juni, um 21.30 Uhr auf dem Jakobikirchplatz. Die französische Compagnie Ex Nihilo kam für ihre Projekte immer wieder nach Alexandria, der zweitgrößten Stadt Ägyptens. Die Choreografie Iskanderia leh? (Alexandria, warum?) verarbeitet ihre Eindrücke.

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