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Mavericks And Sheep

Tanzstück von Anthony Missen

Das Ballett Chemnitz öffnet mit der neuen Reihe Showcase die Türen zum Ballettsaal. In der intimen Atmosphäre des Probenraumes präsentiert das Ensemble Neukreationen internationaler Gastchoreografen. Nicht mehr durch den Orchestergraben oder die Distanz zum Bühnenraum getrennt, erleben Sie hier den Tanz ganz pur und hautnah. So ermöglicht sich eine neue, andere Wahrnehmung von Körpersprache und Bewegung. Den Auftakt gestaltet Anthony Missen, Künstlerischer Direktor und Mitbegründer der Company Chameleon aus der Chemnitzer Partnerstadt Manchester. Er war Mitglied mehrerer Tanzkompanien und arbeitete in vielen Ländern, darunter Südafrika, Trinidad, Marokko, Schweden, Spanien, Frankreich, Italien, Deutschland und Österreich. Gemeinsam mit seiner Company wird er von der internationalen Organisation British Council gefördert. Anthony Missens Choreografien zeichnet ein ganz eigener kraftvoller und ausdrucksstarker Bewegungsstil aus, mit dem er Archetypen, Geschichte und Geschichten lebendig werden lässt. Bereits 2016 war er mit seiner Choreografie Beauty Of The Beast beim Internationalen Festival für zeitgenössischen Tanz zu Gast und beeindruckte die Zuschauer zutiefst. Mit dieser Zusammenarbeit erweitert das Ballett Chemnitz den kulturellen Austausch mit der Partnerstadt Manchester. Der zeitgenössische Tanz ist mit seinen vielen Facetten zu einem wesentlichen Bestandteil des kulturellen Lebens geworden und bietet Künstlern den Raum, sich den gesellschaftlichen wie politischen Veränderungen zu stellen. Über Ländergrenzen hinweg folgen Choreografen und Tänzer der Poesie der Bewegung. Ganz ohne Worte erzählen sie über ihre Wünsche, Träume, ihr Scheitern und Zerbrechen – Geschichten, die das Publikum berühren.
Mo
30.
April
Ballett
20:00 Uhr

Das Dschungelbuch

Ballett von Ashley Lobo nach Rudyard Kipling

Mehr als 100 Jahre alt und dennoch unvergessen ist die Geschichte des britischen Autors Rudyard Kipling über das Findelkind Mowgli. Als Baby in einem Korb auf dem Fluss ausgesetzt, landet Mowgli mitten im tiefen und dunklen indischen Dschungel. Dort findet ihn ein Wolfsrudel, das ihn wie ein eigenes Junges aufzieht. Beschützt von den Tieren, erlebt Mowgli viele Abenteuer – doch der Tiger Shere Khan ist ihm auf den Fersen, denn er will das Menschenkind loswerden … Die Geschichte über die Möglichkeit des friedvollen Zusammenlebens von Mensch und Tier ist spätestens seit der Disney-Verfilmung aus dem Jahr 1967 weltweit bekannt. Im Angesicht der Kräfte der Natur, der Tiere und Menschen reift Mowgli zum selbstbewussten Jugendlichen heran und sucht in einer Welt, in der er sich fremd fühlt, nach seinem ganz eigenen Weg. Der indische Choreograf Ashley Lobo bringt Mowglis Erlebnisse und die Geheimnisse des Dschungels als energiegeladenes Ballett für Jung und Alt auf die Bühne. Hier verbinden sich die Körpersprache des westlichen Tanzes und die emotionalen Feinheiten der indischen Kultur und werden zu einem Abenteuer für die ganze Familie. Ashley Lobo, Gründer und Künstlerischer Leiter der Danceworx Performing Arts Academy in Mumbai, reist als Choreograf um die ganze Welt. Er war Jurymitglied der indischen Tanz-Talent-Show India’s Dancing Superstar, arbeitete mit Regisseuren und Choreografen wie Salome Roy Kapoor und Krishna Bhargava in Produktionen wie Best Of Broadway, Grease, Cabaret und Evita zusammen und gehört mittlerweile zu den Stars seiner Branche. Zu seinen Ballettchoreografien gehören u. a. Der Nussknacker am Ballet Theatre Queensland, Brisbane sowie The Wiz – Das zauberhafte Land und West Side Story am Barre Theatre Co., Sydney.
Fr
11.
Mai
Ballett
19:00 Uhr

Romeo und Julia

Ballett von Luciano Cannito nach William ShakespeareMusik von Sergej Prokofjew

Kaum eine Geschichte berührte über die Jahrhunderte hinweg so sehr wie die von Romeo und Julia. Unauslöschlich ist ihr Kampf um die Erfüllung ihrer Sehnsüchte in das kulturelle Gedächtnis eingegangen und bewegt noch immer Menschen jeder Generation. Romeo Montague und Julia Capulet, Nachkommen zweier verfeindeter Familien, verlieben sich Hals über Kopf ineinander und besiegeln ihre Liebe mit einer heimlichen Hochzeit. Doch nicht nur die geplante Vermählung der jungen Braut mit einem Grafen bedroht ihre Liebe. In einem Kampf kommt Romeos Freund Mercutio ums Lebens – eine Tat, die Romeo blind vor Wut ebenso blutig vergilt. Nur eine Flucht könnte die beiden aus den schicksalhaften Verwicklungen führen. Doch die Geschichte nimmt ihren unbarmherzigen Lauf. William Shakespeares Tragödie inspirierte unzählige Künstler zu eigenen Werken und Adaptionen – so auch Sergej Prokofjew. Der russische Komponist schuf eine packende Ballettmusik, die einen wichtigen Höhepunkt in seinem Schaffen darstellt. 1938 in Brünn uraufgeführt, wurde die Komposition zu einem der größten Klassiker der Ballettmusik. Der renommierte italienische Choreograf und Regisseur Luciano Cannito bringt seine legendäre Fassung des Shakespeareschen Klassikers, welche bereits im Teatro Massimo in Palermo das Publikum mitgerissen hat, auf die Bühne der Oper Chemnitz. Er zeigt dabei ein Ballett, das durch seine Zeitlosigkeit aktueller ist denn je: Die vorurteilsbeladene Begegnung mit dem Anderen prägt unsere Gegenwart und droht Gemeinschaftlichkeit zu zerbrechen. Cannito war Ballettdirektor am Teatro Massimo in Palermo, dem größten Theater Italiens und dem drittgrößten Europas, und leitete Kompanien in Neapel, Bari und Rom. Er hat bereits über 60 Ballette choreografiert und inszeniert, die an renommierten Bühnen und auf einer Vielzahl von Festivals in Europa, Asien und in den USA zu sehen waren.
So
13.
Mai
Ballett
18:00 Uhr

5. Chemnitzer BallettBenefizGala

Tanzen für den guten Zweck

Am 26. Mai findet die fünfte BallettBenefizGala im Opernhaus Chemnitz statt. Ballettdirektorin Sabrina Sadowska lädt Kompanien aus ganz Deutschland und der Schweiz ein, um für einen guten Zweck zu tanzen. Die Veranstaltung hat inzwischen einen festen Platz im öffentlichen Leben der Stadt eingenommen und zieht jedes Jahr renommierte Tanzschaffende aus ganz Deutschland nach Chemnitz. Zu sehen sein werden neben diversen Ensembles auch Nachwuchstänzerinnen und -tänzer der Staatlichen Ballettschule Berlin, der Palucca Hochschule für Tanz Dresden und der Hochschule der Künste für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. 
In diesem Jahr spenden die Theater Chemnitz den Erlös des Abends dem Freundeskreis Indira Ghandi e.V., einem Verein, der das gleichnamige Kinderheim in Chemnitz fördert, und der Stiftung TANZ - Transition Zentrum Deutschland.Es tanzen: 
Staatliche Ballettschule Berlin
Tanzcompagnie TheaterKonzertBern
Ballett Chemnitz
Palucca Hochschule für Tanz Dresden
Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt
Tanzcompagnie Gießen
TanzTheaterMünster
Ballett Compagnie Oldenburg
Stuttgarter Ballett
Thüringer Staatsballett  


Sa
26.
Mai
Ballett
19:00 Uhr

Maria Stuart

Tanztheater von Reiner FeistelMusik von John Dowland, Max Richter, Bernd Sikora u. a.

Es ist eine Reise durch die Zeit in das 16. Jahrhundert, als der Reichtum von Schottland noch nach Ländereien und Schafen bemessen war und alleinig die Herkunft den Lebensweg bestimmte – der Sohn eines Bauern übernahm den Hof, während für die Tochter eines Königs zum Wohle des Landes schon früh eine Hochzeit arrangiert wurde. So auch bei Maria Stuart, Königin von Schottland, die man auf Veranlassung des französischen Königs Heinrich II. und dessen Gemahlin Katharina von Medici im Alter von fünf Jahren mit dem damals vierjährigen Dauphin Franz II. vermählte. Erst nach dessen Tod konnte sie frei und aus Liebe den Katholiken Henry Darnley zum Mann wählen, was ihr allerdings zum Verhängnis werden sollte. Als ihr Gatte Darnley ermordet wird, fällt der Verdacht auf Maria Stuart. Des Hochverrats beschuldigt, flieht Maria und sucht Schutz bei Elisabeth, Königin von England. Doch Elisabeth lässt ihre Verwandte verhaften und internieren, da sie fürchtet, Maria könnte ihre Ansprüche auf die englische Krone geltend machen. Die Geschichte über Intrigen und den Kampf um Liebe, Verrat, Macht und den Thron beginnt 1587 im Schloss Fortheringhay, wenige Tage vor der Hinrichtung Maria Stuarts. Während Gegner und sogar enge Vertraute von Elisabeth an die Unschuld von Maria Stuart glauben und versuchen, sie zu retten, hat die englische Königin nur einen Gedanken: Der Kopf ihrer Rivalin soll rollen. Reiner Feistel suchte für seine Choreografie über die zwei außergewöhnlichen Frauen nach einem neuen Schauplatz und fand ihn in der Markuskirche Chemnitz, wo durch die Nähe zwischen Publikum und tänzerischem Geschehen ein detaillierter Blick auf diese spannende Doppelbiografie möglich wird. Hautnah sind die Zuschauer dabei, wenn die charismatische Maria ihren Stolz bezwingt und im Angesicht des Todes zur inneren Freiheit findet, während die verzweifelte Elisabeth ihre politische Macht mit einer unkontrollierbaren Abhängigkeit bezahlt.
Fr
08.
Juni
Ballett
19:30 Uhr

BLISS im Opernhaus Chemnitz

am Mittwoch, 25.04.2018, 20.00 Uhr

Foto: Jonathan Heyer
Was treibt den Mann von heute an? Sind es noch immer Fußball, Bier und Sex? Ist ein echter Mann nur, wer Vollbart trägt, Zigarren raucht, pokert und ein Haus baut? Die Schweizer A-Cappella-Band BLISS überrascht in ihrem neuen Programm "Mannschaft" mit einer ehrlich-satirischen Einsicht in die Tiefen der männlichen Seele und bietet dabei musikalische Hits der Extraklasse. Von der Oper bis zum Hardrock kommt kein Genre zu kurz. Findige, ideenreiche Arrangements bekannter Titel wie "Mirrors" (Justin Timberlake), "It's Raining Men" (Weather Girls), "Purple Rain" (Prince) oder "Highway To Hell" (AC/DC) und eigene Songs sind Garant für eine perfekte Show. Am Mittwoch, 25. April 2018, um 20.00 Uhr gastieren die adretten Schweizer Mannsbilder im Opernhaus Chemnitz.

"Homo faber" eröffnet das 10. Sächsische Theatertreffen

am 02.05.2018, 19.30 Uhr im Staatsschauspiel Dresden

Szene mit Seraina Leuenberger, Philipp Otto und Martin Valdeig. Foto: Dieter Wuschanski

Das Schauspiel Chemnitz eröffnet das 10. Sächsische Theatertreffen mit Hasko Webers Inszenierung "Homo faber" nach Max Frisch. Dazu gastiert das Ensemble am 2. Mai 2018, 19.30 Uhr im Staatsschauspiel Dresden.

Alle zwei Jahre kommen die sächsischen Stadt-, Staats- und Landestheater mit aktuellen Inszenierungen zum Sächsischen Theatertreffen zusammen. Fünf Tage lang erhält das Publikum hier Einblick in die ästhetischen Vielfalt, die Qualität und den Gegenwartsbezug des Theatergeschehens im Freistaat Sachsen. Dieses Treffen der sächsischen Sprechtheater findet 2018 zum zehnten Mal statt und wird vom 2. bis 6. Mai in Dresden ausgetragen. Ein umfassendes Rahmenprogramm nimmt zugleich Zukunftsfragen und Perspektiven der hiesigen Theaterlandschaft in den Blick. In Diskussionen, Kolloquien und Workshops kommen Theaterschaffende und Publikum ins Gespräch.
Zum dritten Male kürt eine prominent besetzte Fachjury besondere Leistungen aus dem Kreis der gezeigten Arbeiten.

Tickets für die Aufführung in Dresden

Bildende Kunst im Opernhaus

Vorgestellt in einem neuen Kunstführer

Vor rund einem Vierteljahrhundert, am 19.12.1992 wurde das Opernhaus Chemnitz nach einer knapp fünfjährigen Verjüngungskur wiedereröffnet. Nur die denkmalgeschützte Hülle war erhalten worden, die gesamte Innenarchitektur wurde umgestaltet. Zum 25-jährigen Jubiläum der Wiedereröffnung erschien der Kunstführer „Das Chemnitzer Opernhaus und seine Schätze“. Auf ca. 80 Seiten stellt er in deutscher und – für unsere internationalen Besucher – englischer Sprache sowie mit vielen Fotos nicht nur die Geschichte des Opernhauses seit seiner Eröffnung 1909 dar. Vor allem widmet er sich den Kunstwerken, die das Haus vom Foyer bis in den 2. Rang birgt. Einige kamen von einem anderen Standort hierher, andere wurden als Auftragswerke für das Opernhaus gestaltet. Es sind Skulpturen wie Johannes Belz‘ Figur des Don Quichotte oder Rolf Magerkords Büste August Wilhelm Mejos: Er gründete 1833 das Städtische Orchester, das zu seinem 150-jährigen Jubiläum seinen jetzigen Namen Robert-Schumann-Philharmonie bekam. Es geht aber auch um zahlreiche Wandbilder, u.a. von den in Chemnitz geborenen Künstlern Michael Morgner und Carsten Nicolai.
Das Buch ist an der Kasse im Opernhaus für 10,00 Euro erhältlich.

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