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© Nasser Hashemi

Showcase II - Persona

Tanzstück von Peter Svenzon
URAUFFÜHRUNG

Nachdem Anthony Missen in der vergangenen Spielzeit mit dem Ballett Chemnitz in Mavericks And Sheep im Rahmen der Reihe Showcase von Menschen erzählt hat, die innerhalb der Gesellschaft unkonventionelle Wege beschreiten und in Konfrontation mit der blinden Masse für ihre Prinzipien scheitern oder siegen, entwickelt nun der schwedische Choreograf Peter Svenzon eine zeitgenössische Choreografie für das Chemnitzer Ensemble. Unter dem Titel Persona, der sowohl auf Persönlichkeit an sich als auch auf die soziale Rolle im Bereich der Psychologie hinweist, geht er grundlegenden Fragen des gesellschaftlichen Miteinanders nach: Was wissen wir voneinander? Wie weit möchten wir uns annähern? Inwieweit spielen Klischees oder Konventionen bei der Begegnung mit einem anderen Menschen eine Rolle? Ausgehend von der multinationalen Ballettcompany, die in dieser Produktion von neun Tänzerinnen und Tänzern vertreten sein wird, erschafft er eine abstrakte Choreografie, die nicht die Schablonen gesellschaftlicher Klischees bemüht, sondern die verschiedenen Schichten unserer Persönlichkeit vor dem Hintergrund des gemeinsamen Miteinanders löst und unterschiedliche Perspektiven durch Tausch und Kontraste erschafft. All das geschieht getreu dem Motto: Kunst ist eine Möglichkeit, ein Statement zu setzen. Und das soll lauten: Wir begegnen uns – egal, wer wir sind oder woher wir kommen.
Do
21.
Februar
Ballett
19:30 Uhr
© zenna.de

Romeo und Julia

Ballett von Luciano Cannito nach William Shakespeare
Musik von Sergej Prokofjew

Kaum eine Geschichte berührte über die Jahrhunderte hinweg so sehr wie die von Romeo und Julia. Unauslöschlich ist ihr Kampf um die Erfüllung ihrer Sehnsüchte in das kulturelle Gedächtnis eingegangen und bewegt noch immer Menschen jeder Generation. Romeo Montague und Julia Capulet, Nachkommen zweier verfeindeter Familien, verlieben sich Hals über Kopf ineinander und besiegeln ihre Liebe mit einer heimlichen Hochzeit. Doch nicht nur die geplante Vermählung der jungen Braut mit einem Grafen bedroht ihre Liebe. In einem Kampf kommt Romeos Freund Mercutio ums Lebens – eine Tat, die Romeo blind vor Wut ebenso blutig vergilt. Nur eine Flucht könnte die beiden aus den schicksalhaften Verwicklungen führen. Doch die Geschichte nimmt ihren unbarmherzigen Lauf. William Shakespeares Tragödie inspirierte unzählige Künstler zu eigenen Werken und Adaptionen – so auch Sergej Prokofjew. Der russische Komponist schuf eine packende Ballettmusik, die einen wichtigen Höhepunkt in seinem Schaffen darstellt. 1938 in Brünn uraufgeführt, wurde die Komposition zu einem der größten Klassiker der Ballettmusik. Der renommierte italienische Choreograf und Regisseur Luciano Cannito bringt seine legendäre Fassung des Shakespeareschen Klassikers, welche bereits im Teatro Massimo in Palermo das Publikum mitgerissen hat, auf die Bühne der Oper Chemnitz. Er zeigt dabei ein Ballett, das durch seine Zeitlosigkeit aktueller ist denn je: Die vorurteilsbeladene Begegnung mit dem Anderen prägt unsere Gegenwart und droht Gemeinschaftlichkeit zu zerbrechen. Cannito war Ballettdirektor am Teatro Massimo in Palermo, dem größten Theater Italiens und dem drittgrößten Europas, und leitete Kompanien in Neapel, Bari und Rom. Er hat bereits über 60 Ballette choreografiert und inszeniert, die an renommierten Bühnen und auf einer Vielzahl von Festivals in Europa, Asien und in den USA zu sehen waren.
Sa
16.
März
Ballett
19:00 Uhr

Ballet au lait

Jüdische Künstlerinnen im Tanz

„Ich wollte nicht diese vagen Bewegungen tanzen, wollte Menschen unserer Zeit darstellen und die Bewegungen des täglichen Lebens durch Transparentmachen an die Ewigkeit heften. Denn das, was man Realität nennt, ist gar keine Realität, sondern nur ein kurzer Spuk, wirklich real ist nur die Ewigkeit.“ Diese großen Worte der jüdischen Tänzerin Valeska Gert umreißen ihr Schaffen in den Zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts und geben einen pointierten Eindruck ihres Anspruchs an die Kunst. Wie sie sprühten viele jüdische Tänzerinnen ihrer Zeit, die heute oft vergessen sind, vor Selbstbewusstsein, mit dem sie ihre Weltanschauung und ihre Vorstellung von Kunst und Frausein nach außen vertraten. Denn jene Freiheit zum weiblichen Kreieren war neu und ließ die kreativen Energien der jungen Frauen förmlich explodieren, bevor sie durch das nationalsozialistische Regime ihrer künstlerischen Stimmen wieder beraubt wurden. Ballettdirektorin Sabrina Sadowska widmet sich unter dem Titel Jüdische Künstlerinnen im Tanz am 17. März 2019 in der Reihe Ballet au lait im Ballettsaal jenen Frauen des Beginns des 20. Jahrhunderts, welche Musik und Tanz entscheidend prägen sollten.
So
17.
März
Ballett
11:00 Uhr

Ballettmatinee - Schwanensee

Ein Einblick in die Premierenvorbereitungen

Sa
23.
März
Ballett
10:00 Uhr

Schwanensee

Ballett von Eno Peci und Sabrina Sadowska mit Teilen der Originalchoreografie von Lew Iwanow
Musik von Peter Tschaikowsky

1871 nutzte Peter Tschaikowsky den Sommerurlaub bei seiner Schwester, um für seine Nichten und Neffen das kleine Kinderballett Schwanensee zu komponieren. Als er 1875 einen lukrativen Kompositionsauftrag für ein neues Ballett des Moskauer Bolschoi-Theaters erhielt, war das Libretto bereits fertig. Es vereint verschiedene Legenden und Märchen in sich, unter anderem das deutsche Volksmärchen Der geraubte Schleier von Johann Karl August Musäus. Anders als bei den späteren Balletten Dornröschen und Der Nussknacker arbeiteten der Choreograf Julius Reisinger und Tschaikowsky hier nicht zusammen. Durch aufführungsbedingte Kürzungen, Umstellungen und Einlagen Reisingers blieb der große Erfolg zunächst aus. Erst als Lew Iwanow 1894 anlässlich einer Gedenkfeier für den ein Jahr zuvor verstorbenen Tschaikowsky den zweiten Akt mit den berühmten weißen Schwänen präsentierte und Marius Petipa und Lew Iwanow das Ballett anschließend am Mariinski Theater in St. Petersburg neu arrangierten, avancierte es zum Welterfolg. Seitdem hat der Schwanensee viele Interpretationen erfahren, so durch George Balanchine (New York 1951), Vladimir Bourmeister (Moskau 1956), John Cranko (Stuttgart 1963), Mats Ek (Cullberg Ballet 1987), John Neumeier (Hamburg 2002) und die rein männlich besetzte Neufassung von Matthew Bourne (London 1995). Für den Chemnitzer Schwanensee konnte der junge, aus Tirana (Albanien) stammende Choreograf Eno Peci gewonnen worden. Seit 2000 ist er Mitglied des Wiener Staatsopernballetts und seit 2009 Solotänzer des Balletts der Wiener Staatsoper und Volksoper. Parallel dazu begann er u. a. für das Wiener Staatsballett und die Ballettakademie der Wiener Staatsoper eigene Ballette zu entwickeln. Für die berühmten „weißen Akte“ erhält das Ballett Chemnitz Unterstützung von der Staatlichen Ballettschule Berlin. So wird dieser Chemnitzer Schwanensee mit der ergreifenden Musik Tschaikowskys zu einer Reminiszenz an das romantische Tanzmärchen, in dem Liebe und Tod, Sehnsucht und Resignation, Menschen- und Fabelwelt zu einem sinnlich-berührenden Ballettabend verschmelzen. In Kooperation mit der Staatlichen Ballettschule Berlin
Sa
30.
März
Ballett
19:00 Uhr

Premiere im Figurentheater

"Yö - Geheimnisse der Nacht" ab 16. Februar 2019

Szene mit Mona Krueger und Karoline Hoffmann. Foto: Nasser Hashemi
ist das finnische Wort für die Zeit zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang, wenn unsere Gedanken auf Wanderschaft gehen und zu Träumen werden. In unserer Figurentheater-Geschichte über das Träumen wird ein Mädchen, das nicht einschlafen kann - eine große, lebensechte Puppe - von zwei katzengleichen Wesen der Dämmerung - den Spielerinnen Mona Krueger und Karoline Hoffmann - in den Schlaf geleitet. Sie finden ein Buch mit vielen Fakten: Wie die Drehung der Erde die der Sonne abgewandte Hälfte in Dunkelheit taucht, wie aber viele Wesen gerade in dieser Zeit aktiv sind. Aber auch Legenden stehen im Buch: Die Ameise wünschte sich von ihrem Schöpfer den Tag, weil sie immer etwas tun wollte. Aber der Bär mochte lieber die Nacht, weil sie so schön kühl ist und ihn gut schlafen lässt. Allem, von dem es gelesen hat, begegnet das Mädchen im Traum. Yö - Geheimnisse der Nacht ist eine lehrreiche, aber auch sehr poetische und einfühlsame Geschichte für Kinder ab fünf Jahren..

Wiederaufnahme-Aktion

25 % Große-Oper-Genussvorteil

Foto: Kirsten Nijhof
Drei erfolgreiche Inszenierungen kehren auf die Bühne der Oper Chemnitz zurück. Am 9. Februar hebt sich der Vorhang wieder für Der Rosenkavalier, am 9. März für Turandot, am 5. April für Ein Maskenball. Für die Vorstellungen an diesen drei Terminen bieten wir Ihnen einen Nachlass von 25 % auf Normalpreiskarten. Geben Sie dafür beim Kartenkauf bitte einfach den Code WAP2019 an - in unseren Vorverkaufsstellen oder auf www.theater-chemnitz.de 

„Der Mondmann“ kommt

Premiere am 2.2. im Figurentheater

Szene mit Tobias Eisenkrämer. Foto: Nasser Hashemi

Professor Bunsen van der Dunkel holt den Mondmann auf die Erde. Das ist nur ein unbeabsichtigtes Zwischenergebnis seines eigentlichen Plans, den Trabanten auf unseren Globus stürzen zu lassen. So etwas tut doch nur ein verrückter – nein, das weist er von sich, also: ein teuflisch genialer Wissenschaftler. Aber warum wird man teuflisch genial? Nun, man lädt zum Kaffeekränzchen ein, aber keiner kommt und man muss alle Kekse allein aufessen. Und keiner hört einem zu. Aber als Professor Bunsen van der Dunkel das sagt, antwortet der Mondmann: „Ich höre doch zu.“

Das ist wohl die berührendste Stelle in der Umsetzung des Kinderbuch-Klassikers „Der Mondmann“ von Tomi Ungerer, die am Samstag, 2.2.2019, 16.00 Uhr im Figurentheater Premiere feiert. Tobias Eisenkrämer überzeugt als Puppen- wie als Schauspieler, und stimmungsvolle Schattenspiel-Effekte geben dem turbulenten Stück eine zusätzliche Facette.

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