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Romeo und Julia

Ballett von Luciano Cannito nach William ShakespeareMusik von Sergej Prokofjew

Kaum eine Geschichte berührte über die Jahrhunderte hinweg so sehr wie die von Romeo und Julia. Unauslöschlich ist ihr Kampf um die Erfüllung ihrer Sehnsüchte in das kulturelle Gedächtnis eingegangen und bewegt noch immer Menschen jeder Generation. Romeo Montague und Julia Capulet, Nachkommen zweier verfeindeter Familien, verlieben sich Hals über Kopf ineinander und besiegeln ihre Liebe mit einer heimlichen Hochzeit. Doch nicht nur die geplante Vermählung der jungen Braut mit einem Grafen bedroht ihre Liebe. In einem Kampf kommt Romeos Freund Mercutio ums Lebens – eine Tat, die Romeo blind vor Wut ebenso blutig vergilt. Nur eine Flucht könnte die beiden aus den schicksalhaften Verwicklungen führen. Doch die Geschichte nimmt ihren unbarmherzigen Lauf. William Shakespeares Tragödie inspirierte unzählige Künstler zu eigenen Werken und Adaptionen – so auch Sergej Prokofjew. Der russische Komponist schuf eine packende Ballettmusik, die einen wichtigen Höhepunkt in seinem Schaffen darstellt. 1938 in Brünn uraufgeführt, wurde die Komposition zu einem der größten Klassiker der Ballettmusik. Der renommierte italienische Choreograf und Regisseur Luciano Cannito bringt seine legendäre Fassung des Shakespeareschen Klassikers, welche bereits im Teatro Massimo in Palermo das Publikum mitgerissen hat, auf die Bühne der Oper Chemnitz. Er zeigt dabei ein Ballett, das durch seine Zeitlosigkeit aktueller ist denn je: Die vorurteilsbeladene Begegnung mit dem Anderen prägt unsere Gegenwart und droht Gemeinschaftlichkeit zu zerbrechen. Cannito war Ballettdirektor am Teatro Massimo in Palermo, dem größten Theater Italiens und dem drittgrößten Europas, und leitete Kompanien in Neapel, Bari und Rom. Er hat bereits über 60 Ballette choreografiert und inszeniert, die an renommierten Bühnen und auf einer Vielzahl von Festivals in Europa, Asien und in den USA zu sehen waren.
Fr
01.
Juni
Ballett
19:00 Uhr

Maria Stuart

Tanztheater von Reiner FeistelMusik von John Dowland, Max Richter, Bernd Sikora u. a.

Es ist eine Reise durch die Zeit in das 16. Jahrhundert, als der Reichtum von Schottland noch nach Ländereien und Schafen bemessen war und alleinig die Herkunft den Lebensweg bestimmte – der Sohn eines Bauern übernahm den Hof, während für die Tochter eines Königs zum Wohle des Landes schon früh eine Hochzeit arrangiert wurde. So auch bei Maria Stuart, Königin von Schottland, die man auf Veranlassung des französischen Königs Heinrich II. und dessen Gemahlin Katharina von Medici im Alter von fünf Jahren mit dem damals vierjährigen Dauphin Franz II. vermählte. Erst nach dessen Tod konnte sie frei und aus Liebe den Katholiken Henry Darnley zum Mann wählen, was ihr allerdings zum Verhängnis werden sollte. Als ihr Gatte Darnley ermordet wird, fällt der Verdacht auf Maria Stuart. Des Hochverrats beschuldigt, flieht Maria und sucht Schutz bei Elisabeth, Königin von England. Doch Elisabeth lässt ihre Verwandte verhaften und internieren, da sie fürchtet, Maria könnte ihre Ansprüche auf die englische Krone geltend machen. Die Geschichte über Intrigen und den Kampf um Liebe, Verrat, Macht und den Thron beginnt 1587 im Schloss Fortheringhay, wenige Tage vor der Hinrichtung Maria Stuarts. Während Gegner und sogar enge Vertraute von Elisabeth an die Unschuld von Maria Stuart glauben und versuchen, sie zu retten, hat die englische Königin nur einen Gedanken: Der Kopf ihrer Rivalin soll rollen. Reiner Feistel suchte für seine Choreografie über die zwei außergewöhnlichen Frauen nach einem neuen Schauplatz und fand ihn in der Markuskirche Chemnitz, wo durch die Nähe zwischen Publikum und tänzerischem Geschehen ein detaillierter Blick auf diese spannende Doppelbiografie möglich wird. Hautnah sind die Zuschauer dabei, wenn die charismatische Maria ihren Stolz bezwingt und im Angesicht des Todes zur inneren Freiheit findet, während die verzweifelte Elisabeth ihre politische Macht mit einer unkontrollierbaren Abhängigkeit bezahlt.
Fr
08.
Juni
Ballett
19:30 Uhr

Tanz-Workshop mit Leonardo Fonseca

Zeitgenössischer Tanz & Capoeira

Capoeira ist ein brasilianischer Kampftanz, dessen Wurzeln auf den traditionellen afrikanischen NíGolo-Tanz zurückgehen. Er wurde in der Kolonialzeit von afrikanischen Sklaven in Brasilien entwickelt und zeichnet sich durch schnelle, komplexe Manöver und den Einsatz der Hebelkraft aus. Leonardo Fonseca, der selber gebürtiger Brasilianer ist, kombiniert in seinem Workshop diesen Stil mit westlichem, zeitgenössischem Tanz. Wer seine Stärke und Geschicklichkeit an der Grenze zwischen Tanz und Kampfkunst auf die Probe stellen will, ist hier genau richtig. Leonardo Fonseca besuchte zunächst eine Zirkusschule und begann anschließend seine Ballettausbildung in Rio de Janeiro. Ab 2003 war er an verschiedenen Bühnen Brasiliens, vorwiegend in Rio de Janeiro, engagiert, bevor er 2007 als Solist an das Ballett Hagen unter Ricardo Fernando wechselte. Ab 2010 gehörte er dem Theater Kiel an und arbeitete mit Choreografen wie Lars Scheibner und Preslav Mantchev. 2011 kam er nach Chemnitz und tanzte in Choreografien von Lode Devos, Jochen Ulrich, Catherine Habasque, Natalia Horecna und Reiner Feistel, so u. a. den König in Dornröschen – Ein Traumtanz und Merlin sowie Artus in König Artus. Der dreimalige brasilianische Meister im Kung Fu widmet sich auch eigenen choreografischen Arbeiten. Begrenzte Teilnehmerzahl | Nur mit Anmeldung unter festival@theater-chemnitz.de
Workshops können ohne Vorkenntnisse besucht werden.
Mi
13.
Juni
Ballett
17:00 Uhr

CE QUE LE JOUR DOIT À LA NUIT

Compagnie Hervé Koubi - Frankreich, Algerien

Eröffnung des Festivals TANZ | MODERNE | TANZ Zwölf Tänzer aus Algerien und Burkina Faso sowie ein von orientalischen Malereien und islamischer Architektur inspiriertes Langzeitprojekt, das 2009 begann – mit der Produktion Ce que le jour doit à la nuit (Die Schuld des Tages an die Nacht) erzählt Hervé Koubi nicht nur den gleichnamigen Roman von Yasmina Khadra nach, sondern sucht gleichzeitig intim und gefühlvoll seine eigenen Wurzeln in der Geschichte Algeriens zwischen Kolonialismus und Moderne. „Ich fühle mich wie ein Orientalist des 19. Jahrhunderts, der nach Algerien kommt, um seinen Fantasien vom Orient Leben einzuhauchen. Wir beginnen bewusst zu ahnen, dass Erinnerungen und Spuren längst vergangener Generationen in uns fortleben. Ich würde gerne meine Träume Wirklichkeit werden lassen als ein in Frankreich geborenes Kind, das seine eigene Identität und die seiner Eltern erst spät entdeckt hat.“ Sound, Licht, Stoffe und athletische Körper zaubern ein ästhetisches Gesamtkunstwerk, in dem die Seele Nordafrikas glüht und eine Stück Tanztheater, das mit riesigem Erfolg durch die Welt tourt. Eine Begegnung zwischen Orient und Okzident, ein Schmelztiegel aller erdenklichen Stilarten. „Eine beeindruckende Verschmelzung von Akrobatik, Gymnastik, B-Boying, modernem Tanz und Ballett […], das ergibt ein Kunstwerk, das stark an ein altes Wüstenritual erinnert.“ – The Washington Post Choreografie Hervé Koubi
Tanz Hamza Benamar, Lazhar Berrouag, Nasserdine Djarrad, Fayçal Hamlat, Nassim Hendi, Amine Maamar Kouadri, Riad Mendjel, Issa Sanou, Ismail Seddiki, Reda Tghremt, Mustapha Zahem, Adel Zouba
Musik Maxime Bodson, Hamza El Din & Kronos Quartet, Johann Sebastian Bach, Soufi
Kostüme Guillaume Gabriel
Lichtdesign Lionel Buzonie Hervé Koubi promovierte zunächst als Pharmazeut, bevor er an der Fakultät von Aix-Marseille eine Ausbildung zum Tänzer und Choreografen begann. Weitere Studien führten ihn unter anderem nach Cannes und an die Opéra Marseille. 2000 erschien mit Le Golem sein erstes eigenes Werk, an dem der Kostümbildner Guillaume Gabriel, der seitdem für jedes von Koubis Stücken tätig war, mitgewirkt hat. 2009 gründete sich die Compagnie Hervé Koubi, bestehend aus zwölf Tänzern aus Algerien und Burkina Faso, mit denen auch sein neuestes Werk Ce que la jour doit à la nuit entstand. Zusätzlich zu seinen Arbeiten nimmt er immer wieder Lehrtätigkeiten an nationalen und internationalen Tanzschulen wahr. Gefördert von: la Région Limousin, le Départment de la Corrèze, la Ville de Brive la Gaillarde, DRAC PACA, DRAC Limousin, la Ville de Cannes, le Départment des Alpes Maritimes, le service de cooperacion et d’Action Culturelle de l’Ambassade de France en Algérie, l‘Institut Français
Mi
13.
Juni
Ballett
20:00 Uhr

TANZ-WORKSHOP MIT DER COMPAGNIE H. KOUBI

Hip-Hop

Hip-Hop ist nicht nur ein Musikstil, sondern ein Lebensgefühl. Quasi „auf der Straße“ geboren, ist er Ausdruck junger Menschen, die in der vielfältigen und oft auch anonymen Großstadtmasse auf der Suche nach einer eigenen Identität sind. Der Workshop mit Houssni Mijem (Compagnie Hervé Koubi) gibt allen Teilnehmern praktische Einblicke in den Streetdance. Die Choreografien, die erarbeitet werden, sind auf Musikalität und Ausdruck aufgebaut und lassen jeden seinen inneren Hip-Hopper entdecken. Der Tänzer und Choreograf erlernte schon in jungen Jahren die verschiedensten Tanzstile wie B-Boying, House, Popping, Hip-Hop und Martial Art. Im Anschluss an eine Kooperation mit der Gruppe Salam und der Compagnie Anne-Marie Porras begann er seinen eigenen choreografischen Stil zu entwickeln, indem er verschiedene Elemente neu zusammenführte. Der Focus in seinem Unterricht liegt auf dem Untersuchen der Unterschiede und Ähnlichkeiten von zeitgenössischem Tanz und Breakdance und deren Kombination. Houssni Mijem ist seit 2016 Mitglied der Compagnie Hervé Koubi. Begrenzte Teilnehmerzahl | Nur mit Anmeldung unter festival@theater-chemnitz.de
Workshops können ohne Vorkenntnisse besucht werden.
Do
14.
Juni
Ballett
17:00 Uhr

Spielzeitabschluss im Schauspielhaus

am 2./3. Juni

Zum letzten Mal: "Kunst" mit Philipp von Schön-Angerer, Christian Ruth und Marko Bullack (v.l.). Foto: Dieter Wuschanski
Bevor das Schauspiel Chemnitz in den Küchwald zieht, möchten wir die Spielzeit im Schauspielhaus gemeinsam mit Ihnen am Samstag/Sonntag, 2. und 3. Juni ausklingen lassen. Zum letzten Mal in dieser Spielzeit ist "Meister und Margarita" zu sehen (2. Juni), die letzten Vorstellungen überhaupt erleben "Beautyland" (2. Juni), "Und in den Nächten liegen wir stumm" (3. Juni) und "Kunst" (3. Juni). Zwischendurch bringen uns "Gruppa Karl-Marx-Stadt" und DJ Bataclan am Samstagabend tanzend in den Sommer. Zehn Jahre NACHTSCHICHT feiern wir mit den Musikern des B.I.G. e.V., die am 2. Juni, 18.00 Uhr mit ihrem Impro-Musikmarathon auch bei uns vorbeiziehen. Zur NACHTSCHICHT "live-hörspiel" vertonen wir E.T.A. Hoffmanns "Der Sandmann". Schlussendlich legen wir mit dem "Quiz x3" und unseren Bundesfreiwilligen noch eine besondere NACHTSCHICHT "bühne frei" im Theaterclub nach. 

Erlös der Opernball-Tombola gespendet

an den Verein zur Förderung von Integration durch Sport e.V.

In der Schwimmhalle am Südring Chemnitz überreichte Dr. Christoph Dittrich (r.), Generalintendant der Theater Chemnitz, heute einen Scheck über 9.403,87 Euro an Kerstin Stopp (2.v.r.), Vorsitzende des Vereins zur Förderung von Integration durch Sport e.V. Für ihn ist der Erlös der Tombola bestimmt, die beim 16. Chemnitzer Opernball auf dem Programm stand. Am Ballabend, dem 10. Februar 2018, wurden alle 1000 Tombola-Lose à 10 Euro verkauft. Nach Abzug der Kosten ergab sich der Betrag, den der Verein projektbezogen für das heutige 7. Chemnitzer Schwimmmeeting der Geistig- und Mehrfachbehinderten, die Absicherung des nächsten Schwimmmeetings im kommenden Jahr und für den Kauf diverser Trainingsmaterialien nutzt. Die Bewegungsförderung im Training und die Leistungen im Turnier steigern das Selbstwertgefühl der Teilnehmer: Sie können ihre Fähigkeiten zeigen und Anerkennung gewinnen. Dank der Loskäufer auf dem Opernball ist das nun für dieses und nächstes Jahr gesichert.

Neuer Marketingchef der Theater Chemnitz

ab Beginn der Spielzeit 2018/2019

Enrico Merkel. Foto: privat

Mit Beginn der Spielzeit 2018/2019 wird Enrico Merkel die Position des Leiters für Marketing und Kommunikation der Theater Chemnitz sowie des persönlichen Referenten des Generalintendanten übernehmen. Er tritt damit die Nachfolge von Mario Köppe an, der im Sommer 2018 die Theater Chemnitz verlässt, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen.

Enrico Merkel wurde 1969 in Karl-Marx-Stadt geboren. Sein bisheriger beruflicher Werdegang umfasst u. a. die Tätigkeit als Marketingreferent der BMW Niederlassung Chemnitz, nachfolgend die Geschäftsführung des TheaterClubCafés am Schauspielhaus Chemnitz sowie zuletzt die vieljährige Mitwirkung im Bereich der Konzernkommunikation und Marketing / Öffentlichkeitsarbeit im Klinikum Chemnitz.

Merkels Verbindung zum Theater seiner Heimatstadt zieht sich als roter Faden durch seine Biografie. „Ich besuche seit über 30 Jahren regelmäßig Vorstellungen im Opern- und Schauspielhaus und freue mich darauf, den Bereich Marketing, Kommunikation und Besucherservice an den Theatern Chemnitz zukünftig mitgestalten und ausbauen zu dürfen“, sagt er zu seinem Wechsel in die größte Kultureinrichtung der Stadt.

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