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© Nasser Hashemi

Made in Chemnitz 20.18

Tanzstücke von Emilijus Miliauskas, Raul Arcangelo und David Blázquez
Uraufführung

Drei Tänzer fangen in ihren eigenen Stücken verschiedene Aspekte einer Gesellschaft ein. Emilijus Miliauskas spürt in Thunder.Perfect Mind der Frage nach, welche Rolle(n) die Frauen in unserer Gesellschaft spielen – als Mutter, als Geliebte, als zartes und grausames Geschöpf – und wie diese vom Mythos geprägt sind. Raul Arcangelo fragt in No.VA (Family), welche Rolle die Familie in unserem Leben spielt und was passiert, wenn sich die aus ihr erwachsenden Gefühle wie Sicherheit, Geborgenheit und Liebe auf alle Menschen ausweiten würden. Schließlich beschäftigt sich der spanische Tänzer David Blázquez in AbOUt mit dem Platz, den jeder von uns als Individuum in der Gesellschaft einnimmt. Was müssen wir von uns verstecken, was können wir offen zeigen? Thunder.Perfekt Mind von Emilijus Miliauskas
Choreografie Emilijus Miliauskas
Kostüme Emilijus Miliauskas, Alanna Saskia Pfeiffer
Musik Girių Dvasios No.VA (Family) von Raul Arcangelo
Choreografie und Musik Raul Arcangelo
Co-Choreografie und Kostüme Beatriz Caravetto AbOUt von David Blázquez
Choreografie und Kostüme David Blázquez
Musik Steve Reich, Ólafur Arnalds, Hildur Guðnadóttir, Hazmat Mondine, Jóhann Jóhannson, Schtang, Reinhold Heil
Mi
21.
November
Ballett
20:30 Uhr

Ballet au lait

„Schwäne, Schwäne, nichts als Schwäne“ – Ballett-Geschichte(n) rund um „Schwanensee“

Der schöne weiße Schwan erscheint seit der Antike immer wieder in verschiedenen Sagen und Volksmärchen und verkörpert durch seine majestätische Erscheinung Unschuld, Anmut und Schönheit. Auch in Peter Tschaikowskys Ballett Schwanensee findet die Faszination rund um das weißgefiederte Tier ihren eindrucksvollen Niederschlag. Das Stück, welches 1877 uraufgeführt wurde und zu den wichtigsten Werken der Ballettwelt zählt, geht auf verschiedene Ursprünge zurück und hat viele „Väter und Mütter“. Am 25. November lädt Sie Ballettdirektorin Sabrina Sadwoska ein, in die Geschichte rund um Schwanensee einzutauchen und alles über das berühmte Ballett zu erfahren, was Sie schon immer wissen wollten.
So
25.
November
Ballett
11:00 Uhr
© Nasser Hashemi

Nordlicht

Ballettabend von Katarzyna Kozielska, Marco Goecke und Alexander Ekman

Der neue, dreiteilige Ballettabend Nordlicht bringt choreografische Handschriften der Superlative nach Chemnitz: Mit Katarzyna Kozielska, Marco Goecke und Alexander Ekman ist ein hochkarätiges Trio der angesagtesten Choreografen unserer Zeit zu Gast. Die aus Polen stammende Katarzyna Kozielska, seit der Spielzeit 2000/2001 Mitglied des Stuttgarter Balletts, ist seit 2011 auch als Choreografin erfolgreich. Die von der Fachzeitschrift tanz als „Bemerkenswerteste Nachwuchs-Choreografin“ genannte Künstlerin wird eigens für das Ballett Chemnitz eine Uraufführung kreieren. Marco Goecke, Hauschoreograf des Stuttgarter Balletts und ab 2019 neuer Ballettdirektor der Staatsoper Hannover, sorgt von Leipzig bis New York, von Oslo bis Monte Carlo sowie bei renommierten Tanzfestivals mit seinen Uraufführungen für Aufsehen. Sein avantgardistischer Tanzstil fordert die Tänzer technisch heraus und berührt. 2006 erhielt Marco Goecke den im Rahmen des Monaco Dance Forums in Monte Carlo verliehenen Prix Nijinsky in der Kategorie „Aufstrebender Choreograf“. Von der Fachzeitschrift tanz wurde er 2015 als „Choreograf des Jahres“ gewählt. Sein Stück Suite Suite Suite entstand 2008 für das Leipziger Ballett. Inspiriert von Anekdoten aus dem Leben Johann Sebastian Bachs hat er zu dessen Orchestersuite Nr. 4 D-Dur eine unverwechselbare, sehr persönliche Bewegungssprache entwickelt. Alexander Ekman, ehemaliger Tänzer des Kungliga Operan Balett, des Nederlands Dans Theater 2 und des Cullberg Ballet, zählt zu den international gefragtesten Choreografen und lehrt an der renommierten Juillard School New York. Für Cow am Dresdner Semperoper Ballett wurde er 2016 mit dem deutschen Theaterpreis Der Faust ausgezeichnet. Dass Ekman als Spezialist für große Ensemble-Stücke gilt, spürt man auch bei der Deutschen Erstaufführung Episode 31, einem Werk, das er 2011 für die Juilliard School New York konzipierte. Dieses energiegeladene Stück mit atemberaubendem Tempo lässt trotz der starken Gruppenchoreografie auch die individuelle Ausdruckskraft der jungen athletischen Tänzer Teil des Kunstwerks werden.
Fr
30.
November
Ballett
19:00 Uhr
© zenna.de

Das Dschungelbuch

Ballett von Ashley Lobo nach Rudyard Kipling

Mehr als 100 Jahre alt und dennoch unvergessen ist die Geschichte des britischen Autors Rudyard Kipling über das Findelkind Mowgli. Als Baby in einem Korb auf dem Fluss ausgesetzt, landet Mowgli mitten im tiefen und dunklen indischen Dschungel. Dort findet ihn ein Wolfsrudel, das ihn wie ein eigenes Junges aufzieht. Beschützt von den Tieren, erlebt Mowgli viele Abenteuer – doch der Tiger Shere Khan ist ihm auf den Fersen, denn er will das Menschenkind loswerden … Die Geschichte über die Möglichkeit des friedvollen Zusammenlebens von Mensch und Tier ist spätestens seit der Disney-Verfilmung aus dem Jahr 1967 weltweit bekannt. Im Angesicht der Kräfte der Natur, der Tiere und Menschen reift Mowgli zum selbstbewussten Jugendlichen heran und sucht in einer Welt, in der er sich fremd fühlt, nach seinem ganz eigenen Weg. Der indische Choreograf Ashley Lobo bringt Mowglis Erlebnisse und die Geheimnisse des Dschungels als energiegeladenes Ballett für Jung und Alt auf die Bühne. Hier verbinden sich die Körpersprache des westlichen Tanzes und die emotionalen Feinheiten der indischen Kultur und werden zu einem Abenteuer für die ganze Familie. Ashley Lobo, Gründer und Künstlerischer Leiter der Danceworx Performing Arts Academy in Mumbai, reist als Choreograf um die ganze Welt. Er war Jurymitglied der indischen Tanz-Talent-Show India’s Dancing Superstar, arbeitete mit Regisseuren und Choreografen wie Salome Roy Kapoor und Krishna Bhargava in Produktionen wie Best Of Broadway, Grease, Cabaret und Evita zusammen und gehört mittlerweile zu den Stars seiner Branche. Zu seinen Ballettchoreografien gehören u. a. Der Nussknacker am Ballet Theatre Queensland, Brisbane sowie The Wiz – Das zauberhafte Land und West Side Story am Barre Theatre Co., Sydney.
So
02.
Dezember
Ballett
15:00 Uhr
© zenna.de

Romeo und Julia

Ballett von Luciano Cannito nach William Shakespeare
Musik von Sergej Prokofjew

Kaum eine Geschichte berührte über die Jahrhunderte hinweg so sehr wie die von Romeo und Julia. Unauslöschlich ist ihr Kampf um die Erfüllung ihrer Sehnsüchte in das kulturelle Gedächtnis eingegangen und bewegt noch immer Menschen jeder Generation. Romeo Montague und Julia Capulet, Nachkommen zweier verfeindeter Familien, verlieben sich Hals über Kopf ineinander und besiegeln ihre Liebe mit einer heimlichen Hochzeit. Doch nicht nur die geplante Vermählung der jungen Braut mit einem Grafen bedroht ihre Liebe. In einem Kampf kommt Romeos Freund Mercutio ums Lebens – eine Tat, die Romeo blind vor Wut ebenso blutig vergilt. Nur eine Flucht könnte die beiden aus den schicksalhaften Verwicklungen führen. Doch die Geschichte nimmt ihren unbarmherzigen Lauf. William Shakespeares Tragödie inspirierte unzählige Künstler zu eigenen Werken und Adaptionen – so auch Sergej Prokofjew. Der russische Komponist schuf eine packende Ballettmusik, die einen wichtigen Höhepunkt in seinem Schaffen darstellt. 1938 in Brünn uraufgeführt, wurde die Komposition zu einem der größten Klassiker der Ballettmusik. Der renommierte italienische Choreograf und Regisseur Luciano Cannito bringt seine legendäre Fassung des Shakespeareschen Klassikers, welche bereits im Teatro Massimo in Palermo das Publikum mitgerissen hat, auf die Bühne der Oper Chemnitz. Er zeigt dabei ein Ballett, das durch seine Zeitlosigkeit aktueller ist denn je: Die vorurteilsbeladene Begegnung mit dem Anderen prägt unsere Gegenwart und droht Gemeinschaftlichkeit zu zerbrechen. Cannito war Ballettdirektor am Teatro Massimo in Palermo, dem größten Theater Italiens und dem drittgrößten Europas, und leitete Kompanien in Neapel, Bari und Rom. Er hat bereits über 60 Ballette choreografiert und inszeniert, die an renommierten Bühnen und auf einer Vielzahl von Festivals in Europa, Asien und in den USA zu sehen waren.
Fr
07.
Dezember
Ballett
19:00 Uhr

Statisten für Mozarts "Zauberflöte" gesucht

Casting am 21.11.2018, 18.00 Uhr

Opernhaus Chemnitz. Foto: Nasser Hashemi

„Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart zählt bis heute zu den weltweit beliebtesten Opern. In der Inszenierung von Michael Schilhan (Regie) und Alexia Redl (Ausstattung), die bereits das Familien-Musical „Emil und die Detektive“ an der Oper Chemnitz in Szene setzten, wird dieses Meisterwerk am 2. Februar 2019 Premiere haben.

Für die fantasievolle Produktion benötigt die Oper Chemnitz mehrere Statisten. Gesucht werden 8 sportliche, muskulöse und bewegungsfreudige Herren (+3 Ersatz) und 3 ebensolche Damen (+2 Ersatz). Weiterhin werden Kinderstatisten im Alter zwischen 9 und 12 Jahren gesucht - 6 Jungen (+3 Ersatz) und 6 Mädchen (+3 Ersatz).

Das Casting findet am Mittwoch (Buß- und Bettag), 21. November 2018, 18.00 Uhr im 1. Rangfoyer des Opernhauses statt. Der Treffpunkt ist um 17.30 Uhr am Personaleingang des Opernhauses.

Der Regisseur Michael Schilhan und die Bühnen- und Kostümbildnerin Alexia Redl werden das Casting durchführen. Anmeldung und evtl. Rückfragen bitte an Uwe Oertel, Leiter der Statisterie Opernhaus, E-Mail statisterie@theater-chemnitz.de oder Tel. 0159 0453 9730.

Gastspiel im Opernhaus

am 28.11.2018

Klazz Brothers & Cuba Percussion. Foto: Mirko Jörg Kellner
Das Opernhaus ist Gastgeber einer außergewöhnlichen Musikshow. Am 28. November laden Klazz Brothers & Cuba Percussion zu "Classic Meets Cuba" ein und lassen Klassiker der Musikgeschichte in ungewohntem Klanggewand zu neuer Lebendigkeit erwachen - mit geistreich-pfiffigen Arrangements hinein in die Welt der Leidenschaft und ansteckender kubanischer Lebensfreude.

"Weiße Rose" neu im Spielplan

Premiere am 15.11. in der Musikschule

Anlässlich der Besorgnis erregenden Ereignisse in Chemnitz hat das Musiktheater in Zusammenarbeit mit der Städtischen Musikschule Udo Zimmermanns Kammeroper "Weiße Rose" zusätzlich in den Spielplan aufgenommen. Dieses Opernprojekt (nicht nur) für junge Menschen hat am 15. November 2018, 10.30 Uhr im Konzertsaal der Städtischen Musikschule Premiere und wird anschließend sowohl dort als auch an anderen Orten in der Region gezeigt. Zugleich werden vor- und nachbereitende Gespräche angeboten. Das Werk schildert die letzten Stunden der Geschwister Hans und Sophie Scholl vor ihrer Hinrichtung am 22. Februar 1943. Als führende Mitglieder der Widerstandsgruppe "Weiße Rose" kämpften sie bis zu ihrem Tod mutig gegen die nationalsozialistische Herrschaft.

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