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Das Dschungelbuch

Ballett von Ashley Lobo nach Rudyard Kipling

Mehr als 100 Jahre alt und dennoch unvergessen ist die Geschichte des britischen Autors Rudyard Kipling über das Findelkind Mowgli. Als Baby in einem Korb auf dem Fluss ausgesetzt, landet Mowgli mitten im tiefen und dunklen indischen Dschungel. Dort findet ihn ein Wolfsrudel, das ihn wie ein eigenes Junges aufzieht. Beschützt von den Tieren, erlebt Mowgli viele Abenteuer – doch der Tiger Shere Khan ist ihm auf den Fersen, denn er will das Menschenkind loswerden … Die Geschichte über die Möglichkeit des friedvollen Zusammenlebens von Mensch und Tier ist spätestens seit der Disney-Verfilmung aus dem Jahr 1967 weltweit bekannt. Im Angesicht der Kräfte der Natur, der Tiere und Menschen reift Mowgli zum selbstbewussten Jugendlichen heran und sucht in einer Welt, in der er sich fremd fühlt, nach seinem ganz eigenen Weg. Der indische Choreograf Ashley Lobo bringt Mowglis Erlebnisse und die Geheimnisse des Dschungels als energiegeladenes Ballett für Jung und Alt auf die Bühne. Hier verbinden sich die Körpersprache des westlichen Tanzes und die emotionalen Feinheiten der indischen Kultur und werden zu einem Abenteuer für die ganze Familie. Ashley Lobo, Gründer und Künstlerischer Leiter der Danceworx Performing Arts Academy in Mumbai, reist als Choreograf um die ganze Welt. Er war Jurymitglied der indischen Tanz-Talent-Show India’s Dancing Superstar, arbeitete mit Regisseuren und Choreografen wie Salome Roy Kapoor und Krishna Bhargava in Produktionen wie Best Of Broadway, Grease, Cabaret und Evita zusammen und gehört mittlerweile zu den Stars seiner Branche. Zu seinen Ballettchoreografien gehören u. a. Der Nussknacker am Ballet Theatre Queensland, Brisbane sowie The Wiz – Das zauberhafte Land und West Side Story am Barre Theatre Co., Sydney.
Mi
22.
November
Ballett
18:00 Uhr

Mavericks And Sheep

Tanzstück von Anthony Missen

Das Ballett Chemnitz öffnet mit der neuen Reihe Showcase die Türen zum Ballettsaal. In der intimen Atmosphäre des Probenraumes präsentiert das Ensemble Neukreationen internationaler Gastchoreografen. Nicht mehr durch den Orchestergraben oder die Distanz zum Bühnenraum getrennt, erleben Sie hier den Tanz ganz pur und hautnah. So ermöglicht sich eine neue, andere Wahrnehmung von Körpersprache und Bewegung. Den Auftakt gestaltet Anthony Missen, Künstlerischer Direktor und Mitbegründer der Company Chameleon aus der Chemnitzer Partnerstadt Manchester. Er war Mitglied mehrerer Tanzkompanien und arbeitete in vielen Ländern, darunter Südafrika, Trinidad, Marokko, Schweden, Spanien, Frankreich, Italien, Deutschland und Österreich. Gemeinsam mit seiner Company wird er von der internationalen Organisation British Council gefördert. Anthony Missens Choreografien zeichnet ein ganz eigener kraftvoller und ausdrucksstarker Bewegungsstil aus, mit dem er Archetypen, Geschichte und Geschichten lebendig werden lässt. Bereits 2016 war er mit seiner Choreografie Beauty Oft The Beast beim Internationalen Festival für zeitgenössischen Tanz zu Gast und beeindruckte die Zuschauer zutiefst. Mit dieser Zusammenarbeit erweitert das Ballett Chemnitz den kulturellen Austausch mit der Partnerstadt Manchester. Der zeitgenössische Tanz ist mit seinen vielen Facetten zu einem wesentlichen Bestandteil des kulturellen Lebens geworden und bietet Künstlern den Raum, sich den gesellschaftlichen wie politischen Veränderungen zu stellen. Über Ländergrenzen hinweg folgen Choreografen und Tänzer der Poesie der Bewegung. Ganz ohne Worte erzählen sie über ihre Wünsche, Träume, ihr Scheitern und Zerbrechen – Geschichten, die das Publikum berühren.
So
26.
November
Ballett
19:00 Uhr

Eine Weihnachtsgeschichte

Ballett für kleine und große Leutevon Reiner Feistel nach Charles DickensMusik von Hans-Peter Preu, Rachel Portman, John Williams u. a.

Es ist einen Tag vor Weihnachten. Alle kaufen Geschenke und freuen sich auf das Fest. Nur der hartherzige Geschäftsmann Ebenezer Scrooge nicht. Geld allein ist es, was er liebt, deshalb verschenkt er nichts. Er will auch nicht eingeladen werden, sondern ist lieber allein. So hebt sich seine Laune keineswegs, als er, kaum dass er am Weihnachtsabend sein Büro verschlossen hat, Besuch bekommt: Es ist sein Teilhaber Marley, der plötzlich erscheint – obwohl er längst verstorben ist. Als Geist hat er schwer an seinen Sünden zu tragen und fordert Scrooge auf, sein Leben zu ändern, ehe es zu spät ist. Helfen sollen ihm dabei drei Weihnachtsgeister: der Geist der vergangenen, der Geist der gegenwärtigen und der Geist der zukünftigen Weihnacht. Sie nehmen Scrooge mit auf eine aufregende Reise durch die Nacht und zeigen dem alten Miesepeter das Glück, das er durch seine Habgier und Selbstsucht versäumt hat, aber auch die Einsamkeit, in der er einst sterben wird, falls er nicht vorher sein Leben ändert. Und sie versäumen auch nicht, mit ihm seinen nächsten Mitmenschen einen heimlichen Besuch abzustatten. Ob sein Angestellter Bob Cratchit und seine Familie ein schönes Weihnachten haben werden? Was wird wohl aus dem kleinen kranken Tim? Gelingt es den Geistern, den geizigen Weihnachtsmuffel Scrooge in dieser Nacht anzurühren? Und womöglich einen liebevollen, mitfühlenden Menschen aus ihm zu machen? Charles Dickens, der durch Romane wie Oliver Twist und David Copperfield als einer der bedeutendsten Erzähler des viktorianischen England gilt, hat in seiner „Weihnachtlichen Geistergeschichte“ die wichtigste Botschaft des Festes der Liebe ohne Sentiment, aber mit viel Warmherzigkeit eingefangen und ihr künstlerischen Ausdruck verliehen. Eine wunderbare Vorlage für das Ballett Chemnitz, das alle kleinen und großen Leute herzlich einlädt, an dieser Reise durch die Weihnacht teilzunehmen.
Mi
06.
Dezember
Ballett
10:00 Uhr

Die Schneekönigin

Märchenballett von Reiner Feistelnach Jewgeni Schwarz und Hans Christian AndersenMusik von Franz Schubert, Alfred Desenclos, Christoph Willibald Gluck und Gorán Bregovič

Gerda und Kai sind richtig gute Freunde, die bei der Großmutter wohnen und sich alles erzählen. Eines dunklen Wintertages kommt die geheimnisvolle Schneekönigin zu Besuch und will Kai mitnehmen. Da er sich weigert, verlangt sie zumindest einen Abschiedskuss. Kaum ist sie verschwunden, ändert sich Kai – der Kuss hat sein Herz einfrieren lassen. Nun macht er sich über alles lustig, was ihm bisher wertvoll erschien und verhöhnt Gerda und die Großmutter. Die Schneekönigin hat indes ihren Plan nicht fallenlassen und entführt Kai beim Schlittenfahren in ihr fernes kaltes Schloss. Großmutter ist verzweifelt und Gerda fasst den Plan, Kai zu suchen. Allein macht das kleine Mädchen sich auf die große Abenteuerreise. Verfolgt vom bösen Kommerzienrat trifft sie auf einen freundlichen Raben, ein Prinzenpaar, einen hochverschuldeten König in einem zweigeteilten Schloss, außerdem auf sehr gefährliche Räuber, die von einer Räuberhauptfrau angeführt werden, ein vorlautes Räubermädchen und ein kluges Rentier. Ob Gerda Kai doch noch finden und befreien kann? Denn die Schneekönigin ist eine mächtige Feindin… Jewgeni Schwarz hat das berühmte Kunstmärchen von Hans Christian Andersen 1938 für das Leningrader Komödientheater bearbeitet, einen Märchenerzähler eingefügt und einige Details dramatisiert. Berühmt geworden ist die Verfilmung dieser Fassung aus dem Jahr 1966 von Gennadi Kasanski. Begleitet von der Robert-Schumann-Philharmonie und unter Beteiligung der Opernballettschule bringt Reiner Feistel ganz in der Tradition von Dornröschen – Ein Traumtanz mit der Schneekönigin ein Märchenballett für die ganze Familie auf die Bühne, in dem böse, verführerische Mächte genauso Gestalt gewinnen wie die Stimme der Natur, das Vertrauen und die Kraft der Freundschaft.Mit freundlicher Unterstützung des Fördervereins der Theater Chemnitz e. V.
Di
12.
Dezember
Ballett
18:00 Uhr

Projekt „Chemnitz singt!“ vorgestellt

Pressekonferenz im Opernhaus

Foto: Mario Köppe
Knapp 40 Chöre mit insgesamt 1500 Sängern, davon 500 Kindern, kommen aus Chemnitz, seinem Umland und seinen Partnerstädten – voraussichtlich bis hin nach China – in der Messe Chemnitz mit der Robert-Schumann-Philharmonie zusammen, auch die 3000 Zuschauer werden zum Mitsingen projizierter Texte wie des Kanons „Bruder Jakob“ eingeladen: Das sind die Dimensionen des Projekts „Chemnitz singt!“ Am 21.01.2018, 15.00 Uhr eröffnet es das Jubiläumsjahr „875 Jahre Chemnitz“. Im Opernhaus-Rangfoyer wurde es der Presse vorgestellt. Von links.: Felix Bender, stellvertretender GMD, wird dirigieren und bringt Erfahrung aus dem Leipziger Thomanerchor mit; Generalintendant Dr. Christoph Dittrich bilanzierte das Aufgebot an Mitwirkenden; Susan Endler, Marketingleiterin der Chemnitzer Wirtschafts- und Entwicklungsgesellschaft CWE, kündigte weitere Jubiläumsjahr-Projekte wie einen Zwölf-Stunden-Marathon improvisierter Musik an; Dr. Ralf Schulze, Geschäftsführer der Chemnitzer Veranstaltungszentren C3, schilderte die logistische Herausforderung für die Messe, versprach aber: „Wir können auch genug Platz für 3500 Besucher schaffen, allerdings mit Sichtbehinderungen.“

Stipendium für Nils Braun

Die Deutsche Bank Stiftung wählt den Chemnitzer Regieassistenten aus

Nils Braun im März 2017 bei der Vorstellung seines Inszenierungskonzepts für "Don Pasquale". Foto: Nasser Hashemi

Die „Akademie Musiktheater heute“ hat den seit Beginn der Spielzeit 2017/2018 als Regieassistent an den Städtischen Theatern Chemnitz engagierten Nils Braun (21) mit einem Stipendium ausgezeichnet. Aus mehreren hundert Bewerbungen wählt die Initiative der Deutschen Bank Stiftung jährlich 15 Stipendiaten aus den Bereichen Bühnen- und Kostümbild, Dirigieren, Dramaturgie, Komposition, Kulturmanagement, Regie und Libretto/Text aus. Die Akademie bietet den jungen Nachwuchstalenten die Möglichkeit, Praxiserfahrungen zu sammeln, ihre Kenntnisse in den Bereichen der künstlerischen Gestaltung sowie des Managements zu vertiefen und spartenübergreifend neue Kontakte zu knüpfen. Zum Jahrgang 2017–2019 gehört auch Nils Braun, der bereits als Regiehospitant u. a. an der Semperoper Dresden, der Komischen Oper Berlin, dem Teatro Real Madrid, der Finnish National Opera, der Dutch National Opera Amsterdam und dem Opernhaus Zürich Erfahrungen sammeln konnte.

Im Frühjahr 2018 wird Nils Braun die Donizetti-Oper „Don Pasquale“ in Chemnitz auf die Bühne des Opernhauses bringen. Per Voting hatte das Chemnitzer Publikum im März 2017 das Inszenierungskonzept des Kölners aus drei Vorschlägen ausgewählt - für Nils Braun der Anfang einer längeren Glückssträhne, die sich mit dem Stipendium fortsetzt. 

Prima Presse für „Das Dschungelbuch“

„Hat das Zeug, Groß und Klein aus den Stühlen zu reißen“

Szene aus "Das Dschungelbuch". Foto: © Ida Zenna
Der Ballettabend „Das Dschungelbuch“, der am 11.November 2017 Premiere feierte und vom Publikum mit stürmischem Beifall und Standing Ovations belohnt wurde, riss auch die Presse mit. Er habe „das Zeug, Groß und Klein aus den Stühlen zu reißen“, schreibt die „Freie Presse“ und erläutert: „Die Tänzer schaffen es mit ihren Bewegungen, ihrer Mimik und mithilfe der Kostüme, nah an ihre Tiere zu kommen. Das macht es Kindern leicht zu folgen. Das Stück fängt aber auf einer zweiten Ebene auch Erwachsene ein, weil Musik und Tänze so facettenreich sind, dass alles weit über eine niedliche Geschichte für Kinder hinausgeht.“ Auch die „Morgenpost Chemnitz“ attestiert eine „tolle Premiere“: „Choreograf Ashley Lobo schickt sein Publikum in eine zauberhafte Welt aus Sein und Schein und erzählt in schnellen Episoden, so dass dem Publikum kaum Zeit zum Luftholen bleibt.“

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