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8. Chemnitzer BallettBenefizGala

Renommierte Tanzcompanys zu Gast im Opernhaus

Am Samstag, 28. Mai 2022, 20.00 Uhr laden Ballettdirektorin Sabrina Sadowska und ihre Company zur 8. Chemnitzer BallettBenefizGala ins Opernhaus Chemnitz ein. 

Ein spannendes und einzigartiges Programm erwartet Sie mit Ausschnitten aus Marco Goeckes Choreografie „Tué“ des Staatsballetts Hannover sowie „Little Monster / Allure“ von Demis Volpi des Balletts am Rhein Düsseldorf/Duisburg und Tarek Azzams „BE_TWIN“ vom Tanztheater Gießen. Mit einem klassischen Pas de Deux aus „Esmeralda“ gastiert das Semperoper Ballett und das Leipziger Ballett mit einem Ausschnitt aus Uwe Scholz‘ neuestem Programm. Auch der Tanznachwuchs des Bayerischen Junior Balletts München sowie der Palucca Hochschule für Tanz Dresden werden zu erleben sein. Das Ballett Chemnitz als Gastgeber rundet das Programm mit zwei Pas de Deux‘ aus „Romeo und Julia“ und den „Goldberg-Variationen“ sowie einem eigens von Ballettmeister Yuri Zhukov für die Gala kreierten Solo ab.

Alle Beteiligten verzichten auf ihre Gage, um mit dem Erlös der BallettBenefizGala den Verein „Huckepack Kinderförderung – Prävention für Kinder, Jugend und Familie“ und die Stiftung „TANZ – Transition Zentrum Deutschland“ zu unterstützen.

24. CHEMNITZER SCHULTHEATERWOCHE

16. bis 18. Mai 2022 - erstmals im Spinnbau

Die 24. Chemnitzer Schultheaterwoche steht ganz im Zeichen der aktuellen Herausforderungen und auch der Kulturhauptstadtidee, die Stadt Chemnitz zu bespielen und zu beleben. Vom 16. bis 18. Mai 2022 freuen sich die Macher:innen auf ein vielfältiges Theaterstücke-Spektrum, das erstmals im Spinnbau, der Ausweichspielstätte des Chemnitzer Schauspielhauses, gezeigt wird. 11 Stücke werden von rund 200 jungen Darsteller:innen aus Klasse eins bis zwölf aufgeführt. Traditionell besuchte die Jury, bestehend aus Vertreter:innen von Theater, Schulamt und Landesamt für Schule und Bildung, Anfang des Jahres alle Theatergruppen vor Ort. Dort gab es von Musicals über Komödien bis hin zu gesellschaftskritischen Dramen, von historischen bis höchst aktuellen Themen vieles zu sehen. Nun werden die Stücke erstmals vor Publikum präsentiert. Weitere Informationen finden Sie hier.

BALLETT CHEMNITZ AUF GASTSPIEL IN FINNLAND

4. und 5. Mai 2022 in der Partnerstadt Tampere

Anlässlich des 60-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft Chemnitz – Tampere gastiert das Ballett Chemnitz am 4. und 5. Mai 2022 im Theater Hällä Stage in der finnischen Partnerstadt. Die Tänzerinnen und Tänzer des Ensembles zeigen mit „Moving Bach“ zu Johann Sebastian Bachs Goldberg-Variationen einen Ausschnitt aus dem Ballettabend „Love Me Or Leave Me“ von Ballettdirektorin Sabrina Sadowska sowie das Tanzstück „Uninvited“ von Anthony Missen. Diese Auswahl spiegelt die künstlerische Bandbreite der Chemnitzer Company vom klassischen Spitzentanz bis zur zeitgenössischen Tanzsprache wider.

Organisiert wird das Gastspiel vom Kulturbetrieb der Stadt Chemnitz und dem Deutschen Kulturzentrum Tampere in Zusammenarbeit mit der Stadt Tampere.

Ursprünglich waren diese beiden Vorstellungen des Balletts Chemnitz in Tampere für 4. und 5. Januar 2022 vorgesehen. Wegen der Corona-Pandemie mussten sie jedoch verschoben werden.

Tschaikowsky | Saint-Saëns

mit den Solisten Bernd Glemser und Steffen Walther

Im Mai-Konzert lässt der 1. Kapellmeister Diego Martin-Etxebarria zwei Werke ins Rampenlicht treten, die normalerweise im Schatten anderer Kompositionen ihrer Schöpfer stehen. Dabei sind beide ungewöhnlich konzipiert und ausgesprochen effektvoll gestaltet. Sicher hatte es Peter Tschaikowskys zweites Klavierkonzert von vornherein schwer, an die große und anhaltende Beliebtheit seines Vorgängers anzuknüpfen. Einige Extravaganzen seiner Anlage dürften es heute umso interessanter machen. So begegnen uns im gewaltigen ersten Satz neben dem kraftvoll-munteren Haupt- und einem melodischen Seitenthema nicht weniger als vier weitere thematische Gedanken und eine besonders ausgedehnte Solo-Kadenz von rhythmischer Schärfe. Im poetischen Notturno-Mittelsatz nimmt sich das Klavier zugunsten eines Soloauftritts von Violine und Violoncello zurück. Zupackend und stringent strebt der virtuose Finalsatz seinem mitreißenden Schluss zu. Interpretiert wird das Werk von Bernd Glemser. Der Würzburger Klavierprofessor gilt als einer der gefragtesten Solisten unserer Zeit.

Als Camille Saint-Saëns untersagte, seinen Karneval der Tiere weiter aufzuführen, ahnte er vermutlich, wie sehr diese populäre Komposition nach seinem Tod den Blick auf sein übriges Schaffen verstellen könnte. Die Orgelsinfonie muss als eines seiner Hauptwerke gelten, eine mit Ideen prall gefüllte, höchst originelle Schöpfung, über die der Komponist sagte: „Ich habe bei diesem Werk alles gegeben. Was ich hier gemacht habe, werde ich nie wieder machen.“ Wer eine solistisch-virtuos behandelte Orgel erwartet, wird allerdings enttäuscht sein. Die „Königin der Instrumente“ tritt vor allem als eine Klangfarbe in Erscheinung. An entscheidender Stelle übernimmt sie dennoch eine prominente Rolle. Saint-Saëns schrieb die Orgelsinfonie im Gedenken an Franz Liszt. Anklänge an dessen Totentanz sind nur die offensichtlichsten musikalischen Reverenzen an den verehrten Freund.

Peter Tschaikowsky
Klavierkonzert Nr. 2 G-Dur op. 44 (1. Fassung)

Camille Saint-Saëns
Sinfonie Nr. 3 c-Moll op. 78 Orgelsinfonie

Do
26.
Mai
Philharmonie
19:00 Uhr
© Nasser Hashemi

Love Me Or Leave Me

Bach meets Jazz
Ballettabend von Sabrina Sadowska

Die Straßen sind leer und verlassen, ein paar einzelne Menschen eilen schnell nach Hause. Sie halten Abstand zueinander, meiden den Kontakt. Nur die Vögel sind während der Pandemie frei, sie fliegen, wohin sie wollen und künden mit ihrem Gesang von Frühling und Leben. Sanfte Klavierklänge ertönen in der Ferne, wärmen das Herz, erwecken Sehnsucht, Hoffnung, Freude und Poesie. Es sind Johann Sebastian Bachs Goldberg-Variationen. Die Legende besagt, sie sollen für einen befreundeten Grafen am Dresdner Hof komponiert worden sein, auf dass dessen Cembalist Johann Gottlieb Goldberg dem Grafen die schlaflosen Nächte etwas aufheitern könne. Bach komponierte mit diesen Stücken einen Höhepunkt barocker Variationskunst und eine Hommage an den großen Komponisten und Cembalisten Domenico Scarlatti. Es handelt sich um eine Aria und dreißig Variationen, welche Bach an bekannte Formen wie Polonaise, Passepied, Gigue, Menuett, Sarabande, Fuge sowie Lamento und Toccata anlehnte. Ballettdirektorin Sabrina Sadowska ließ sich während des Lockdowns von jenen Stücken zu poetischen Tänzen und kleinen Geschichten von Sehnsucht, Zweisamkeit, Leben und Freude inspirieren.

Bachsche Melodien, die in Jazz-Rhythmen münden – der zweite Teil ist eine Hommage an die große afro-amerikanische Sängerin Nina Simone. Mit leidenschaftlicher Stimme erzählt sie von einem Leben voller Entbehrungen und dem Schattendasein menschlicher Existenzen genauso wie von den Freuden körperlicher Liebe. Diese Songs gehen unter die Haut. Das Leben von Nina Simone war geprägt vom Kampf um Gleichberechtigung. Legendär ist das Konzert 1964 in der Carnegie Hall, wo Nina Simone vor einem vollständig „weißen“ Publikum Mississippi Goddam sang, einen Song über die extremen Ungerechtigkeiten gegenüber den Afro-Amerikanern in Mississippi, Alabama und Tennessee.

Do
26.
Mai
Ballett
19:30 Uhr

Aida

Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi
Libretto von Antonio Ghislanzoni

Paris 1870. Nach der katastrophalen Niederlage von Sedan bereitet sich die französische Hauptstadt darauf vor, die heranrückenden preußisch-deutschen Truppen abzuwehren. Statt des erwarteten Sturms auf die Metropole kommt es jedoch zu einer Belagerung. Vier schwere Monate, geprägt von Hunger, Kälte und Zerstörung, brechen an. In der Stadt ist auch Auguste Mariette Bey, einer der bedeutendsten Ägyptologen seiner Zeit. Als der eigentliche Erfinder der Aida-Handlung trug er wenige Monate zuvor entscheidend dazu bei, dass Verdi sich entschloss, seine heute bekannteste Oper zu komponieren. Nun können weder er noch die Bühnendekorationen und Kostüme für die Aida-Uraufführung in Kairo Paris verlassen. Die Weltpremiere muss verschoben werden.

Die Chemnitzer Neuinszenierung greift diesen historischen Kontext auf. In Mariettes Wohnung treffen eine Operntruppe kurz vor der Abreise, Fremde, die Zuflucht suchen, und die eigentlichen Hausbewohner:innen aufeinander. Irgendwo zwischen Vorbereitungen auf Kairo, Flucht in fantastische Opernwelten und Befragung der eigenen Situation spielen sie Aida, ein Stück, das von einer heimlichen Liebe inmitten des Krieges handelt:

Der aufstrebende ägyptische Hauptmann Radamès hofft, als Feldherr die Äthiopier zu bezwingen. Durch den Sieg will er für sich und Aida endlich eine Möglichkeit schaffen, ihre Liebe offen zu leben. Doch als er tatsächlich das Kommando erhält, stürzt dies Aida in ein Dilemma, denn ihr Vater ist Amonasro, der König der Äthiopier. Sie steht zwischen zwei verfeindeten Männern, die sie beide liebt. Bei der triumphalen Heimkehr der ägyptischen Truppen spitzt sich die Lage weiter zu: Aida erkennt unter den Kriegsgefangenen ihren Vater, und Radamès erhält zum Lohn für den Sieg die Hand der Pharaonentochter Amneris … Feindschaft, machtpolitische Interessen und Eifersucht lassen keinen Raum für eine Verbindung zwischen Aida und Radamès, und doch halten die beiden an ihrer Liebe fest. Ihr gemeinsamer Weg führt sie gemeinsam in den Tod. In ihrem Ende fallen tiefste Tragik und höchste Glückseligkeit in Eins. Verdi inspirierte dies zu unsterblicher, berührender Musik.

Fr
27.
Mai
Oper
19:00 Uhr

Hin und Her

Posse von Ödön von Horváth

Halt! Was ist? So einfach vorbei an dem Grenzorgan, an der amtlichen Passstelle, an der Zollbehörde? Wissens denn nicht, dass wir da aufhören und dass dort drüben ein anderer Staat beginnt? (Szamek)

Am sonst so beschaulichen Grenzübergang herrscht neuerdings große Aufregung. Seit Ferdinand Havlicek aufgetaucht ist, geht alles drunter und drüber und Havlicek selbst geht hin und her, weil er weder hier noch dort einreisen darf. Dafür sorgt auf der einen Seite das brave Grenzorgan Thomas Szamek, der vom Urlaub an der Riviera träumt und pro Nachtschicht ganze vier Liter Kaffee trinkt. Seine Tochter Eva verbringt die Nächte bei Konstantin, ihrem Schatz, der auf der anderen Seite der Grenze Wache hält. Und dazwischen: Havlicek, auf der Grenzbrücke hin und her, mit Botschaften zwischen den familiären Fronten, denn Vater Szamek ist mit der Verliebtheit zwischen Konstantin und Eva nicht einverstanden. Schließlich wünscht er sich für seine Tochter eine gute Partie. Von der träumt auch Frau Hanusch, viel wichtiger wäre es ihr aber, überhaupt noch einen Mann abzubekommen. Denn am Ende zählt allein die Liebe. Im Durcheinander von Zuständigkeiten, Streiterei und Liebelei geht die Meldung ein, der gemeingefährliche Schmugglitschinski werde am Grenzübergang erwartet. Just in der gleichen Nacht soll ein geheimes Treffen der Ministerpräsidenten der benachbarten Länder auf der Grenzbrücke stattfinden. Inkognito reisen die Herren Staatsoberhäupter an und die Grenzorgane Szamek und Konstantin verhalten sich vorbildlich. Mit dem Unterschied, dass Konstantin den Staatschef, trotz Maskierung, erkennt. Szamek hält ihn hingegen für den maskierten Oberganoven Schmugglitschinski und das Chaos droht sich zur Staatsaffäre auszuwachsen.

Ödön von Horváth schrieb Hin und Her im Jahre 1933, nachdem seine Dramen und Prosa von den Nationalsozialisten auf den Index gesetzt wurden und er in Deutschland zur unerwünschten Person deklariert wurde. Er reiste nach Budapest, um die ungarische Staatsbürgerschaft zu behalten, konnte aber auch dort nicht bleiben. Wenige Jahre zuvor war Horváth mit seinen Volksstücken berühmt geworden. Für Geschichten aus dem Wiener Wald erhielt er 1931 den Kleist Preis.

Hin und Her ist ein ungewöhnliches Horváth-Stück, denn es hat ein Happy End. Die Sehnsucht nach dem besseren Leben wird eingelöst, das Hin und Her findet ein Ende und die Herzen zueinander.

Fr
27.
Mai
Schauspiel
19:30 Uhr
© Dieter Wuschanski

Glorious!

Die wahre Geschichte der Florence Foster Jenkins
Komödie von Peter Quilter
Aus dem Englischen von Horst Johanning

Der Wille versetzt Berge! So muss sie es sich gedacht haben: Florence Foster Jenkins – die schlechteste Sängerin der Welt. Im New York der 1940er Jahre war sie ein phänomenales Gesellschaftsereignis. Sie liebte die Musik. Für eine Sopranistin hatte sie allerdings eine schräge Auffassung von Intonation – und mit Noten stand sie eher auf Kriegsfuß. Dennoch quietschte sie sich munter und mit großer Begeisterung durch die Gesangsliteratur und quälte damit so manches empfindliche Ohr. Dank ihrer finanziellen Potenz und ihres unermüdlichen Enthusiasmus schaffte sie es immer wieder, ein Publikum um sich zu scharen. Unermüdlich schmetterte sie ihre Darbietungen auf Wohltätigkeitsveranstaltungen und Bällen von der Bühne. Höhepunkt ihrer Karriere war ein legendäres Konzert in der Carnegie Hall. In ihrem Kopf mag sie mit engelsgleicher Stimme die Welt verzaubert haben, in der akustischen Realität aber bogen sich die Balken und die Zuschauer aus der High Society vor Lachen. Doch Kritik und Zweifel fochten diese exzentrische, willensstarke Dame nicht an. Unbeirrt ließ sie die Welt an den Segnungen ihrer Musikalität teilhaben. Getragen und gestützt wurde sie von einem Freundeskreis, der ebenso schillernd und ausgefallen war wie sie selbst.

Aus dem Leben der Industriellentochter Florence Foster ist nur wenig überliefert. Und so machte sich der britische Autor Peter Quilter auf Spurensuche: Aus spärlichen Fakten und Anekdoten schrieb er 1999 das Bühnenstück Glorious! und landete damit am Westend-Theater in London einen Riesenerfolg. Schnell eroberte die skurrile Geschichte die großen Bühnen in Sydney, Montreal, Helsinki, Prag und Boston und war 2006 als „Beste Komödie“ für den Laurence Olivier Award nominiert. Doch Quilters Stück ist mehr als „nur“ Komödie, es ist zugleich eine anrührende Hommage an eine Frau, deren Lebensfreude und Liebe zur Musik bewundernswert und absolut ansteckend sind. Regisseur Herbert Olschok spürt dem nach und untersucht damit nicht zuletzt auch die Kehrseite dessen: die bösartige Lust der Gesellschaft an der Lächerlichkeit.

Sa
28.
Mai
Schauspiel
19:30 Uhr
Die Theater Chemnitz werden mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.
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