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VORSTELLUNGSBETRIEB WEITERHIN AUSGESETZT

Aussetzung des Vorstellungsbetriebes bis zum 9. Januar 2022 verlängert

In Abstimmung mit der Stadt Chemnitz als Träger und den anderen sächsischen Theatern und Orchestern verlängern wir die Aussetzung unseres Vorstellungsbetriebes bis zum 9. Januar 2022. Alle Veranstaltungen bis zu diesem Datum müssen abgesagt werden, die Spielstätten Opernhaus und Schauspielhaus bleiben geschlossen. Auch der Probenbetrieb wird bis auf Weiteres eingestellt.

Informationen zur Kartenrückgabe finden Sie hier

Die Vorverkaufskassen in der Sachsen-Allee sowie im Markt1 bleiben ebenfalls bis 9. Januar 2022 geschlossen.

ADVENTSFUNKELN IM THEATER

Figurentheater Chemnitz feiert 70 jähriges Jubiläum

Auch dieses Jahr wollen wir Ihnen zur Weihnachtszeit ein kleines Funkeln in Augen und Herzen bringen. In jeder Woche erwartet Sie ein besonderes Advents-Highlight aus einer unserer fünf Sparten. 

In dieser Woche feiert unser Figurentheater seinen 70. Geburtstag! 1951 hob sich erstmals der Vorhang des Chemnitzer Puppentheaters. Bereits 330 verschiedene Inszenierungen, darunter 40 Stücke nach Märchen der Gebrüder Grimm, konnten die Bürger:innen von Chemnitz in diesen Jahren erleben. Um rund ums Jubiläum für die großen und kleinen Puppentheaterfans da zu sein, wird die Weihnachtsinszenierung "Die wilden Schwäne" nach dem Märchen von Hans Christian Andersen als Stream gezeigt – ab dem 3. Dezember, 18.00 Uhr für 48 h online abrufbar!

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Neuer @theaterchemnitz Account auf Instagram

Nach einer längeren, technisch bedingten Pause sind wir wieder mit einem neuen Account @theaterchemnitz auf Instagram vertreten! Spannende Backstage-Einblicke, exklusive Neuigkeiten aus unseren Häusern und vieles mehr erwartet Sie auf unserem neuen Instagram-Account!

Jetzt Code einscannen, abonnieren, liken und kommentieren! #Wir sehen uns! 

© Nasser Hashemi

Zarah 47

Musical-Solo für eine Darstellerin von Peter Lund
Mit den großen Liedern von Zarah Leander

Es ist der 15. März 1947, Zarah Leanders 40. Geburtstag. Vier Jahre davor noch der umjubelte Star der UFA, ist sie nun arbeitslos und wartet vergebens auf Geburtstagsgäste und Angebote. In Schweden Persona non grata, in Deutschland mit Berufsverbot belegt, rechtfertigt sich die Diva in einem furiosen Monolog. Klug, mit viel Witz und ohne jeden Skrupel proklamiert sie das Credo vieler Nazi-Künstler: von nichts gewusst zu haben. Sie verfängt sich in ihren eigenen Lebenslügen, ihre schwermütigen Lieder werden zu bitterbösen Kommentaren einer mit politischem Wegsehen erkauften Karriere. So durchschreitet sie einsam ihre Räume auf Gut Lönö in Schweden. Es meldet sich keiner. Zarah fängt an, in Erinnerungen zu schwelgen … und natürlich zu singen. Peter Lunds musikalischer Monolog ist ein schauspielerisches Bravourstück für eine singende Darstellerin. In der Chemnitzer Inszenierung schlüpft Sylvia Schramm-Heilfort in die Rolle der Zarah Leander und gewährt in der intimen Atmosphäre des Operncafés Einblicke in das wechselvolle Leben der Grande Dame mit der besonderen Stimme.

Di
11.
Januar
Oper
19:30 Uhr

Satie | Saint-Saëns | Hindemith | Schostakowitsch

mit dem Solisten Felix Klieser

Mit dem Hornkonzert Nr. 1 von Richard Strauss spielte sich im Mai 2018 ein Ausnahmetalent in die Herzen des Chemnitzer Publikums: der Hornist Felix Klieser. Ohne Arme geboren, kann er trotz seines jugendlichen Alters bereits auf eine beeindruckende internationale Musikerlaufbahn verweisen. Jetzt kommt er erneut nach Chemnitz und hat diesmal gleich zwei Stücke mitgebracht. Zuerst erklingt Camille Saint-Saëns‘ Morceau de Concert. In einer Zeit, in der man in Frankreich noch immer am Naturhornklang festhielt, obwohl das Ventilhorn längst seinen Siegeszug um die Welt angetreten hatte, erfand der französische Hornist Henri Chaussier das „Cor omnitonique“, das die Vorzüge von Natur- und Ventilhorn vereinen sollte. Um es musikalisch gebührend in Szene setzen zu können, bestellte er bei Saint-Saëns ein Konzertstück mit Orchesterbegleitung. Das neue Instrument konnte sich bei den Hornisten nicht durchsetzen, das Morceau de Concert aber schon. Zu einem Klassiker der Hornliteratur ist inzwischen auch das Hornkonzert von Paul Hindemith aus dem Jahr 1949 geworden. Ungewöhnlich ist, dass im Finalsatz ein in den Noten abgedrucktes Gedicht als thematische Inspiration für eine ergreifende Arie des Soloinstruments fungiert.

Für das weitere Programm dieses Konzertes hat Stefan Soltész, österreichischer Dirigent ungarischer Herkunft, zwei Werke ausgewählt, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Zur Eröffnung erklingen zwei von Erik Saties ursprünglich für Klavier geschriebene Gymnopédies, deren Titel auf ein Tanz- und Chorfest im antiken Sparta Bezug nimmt. Claude Debussy, der zum Zeitpunkt ihrer Entstehung eng mit Satie befreundet war, hat diese beiden verträumten Stücke orchestriert. Nach der Konzertpause ist die beeindruckende erste Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch zu erleben. Sie entstand als Abschlussarbeit am Konservatorium, zeigte seine große Begabung als Sinfoniker und sorgte auf einen Schlag für einen internationalen Erfolg des gerademal 20-Jährigen.

 

Erik Satie
Gymnopédies Nr. 1 und Nr. 3
(Orchesterfassung von Claude Debussy)

Camille Saint-Saëns
Morceau de Concert f-Moll op. 94

Paul Hindemith
Konzert für Horn und Orchester

Dmitri Schostakowitsch
Sinfonie Nr. 1 f-Moll op. 10

Mi
12.
Januar
Philharmonie
19:00 Uhr
© Nasser Hashemi
© Nasser Hashemi
© Nasser Hashemi

Othello

Ballett von Julio Arozarena nach William Shakespeare
Musik von Claude Bolling u. a.
URAUFFÜHRUNG

Leidenschaftliche Liebe und unkontrollierte Eifersucht, große Freundschaft und Verrat, edler Charakter und perfide Absichten. Basierend auf dem gleichnamigen Drama von William Shakespeare widmet sich der Ballettabend Othello des kubanischen Choreografen Julio Arozarena diesen zeitlosen Themen des menschlichen Lebens. Die hochdramatische Geschichte, die zwar auf den ersten Blick von Männern dominiert wird, offenbart ganz allmählich die Stärke der Frauen Desdemona, Emilia und Bianca und deren maßgeblichen Rollen in der Handlung. Der tragische Ruin des Liebespaares Othello und Desdemona, ausgelöst durch Jagos Intrigen, wird durch die ausdrucksstarke Körperlichkeit der Tänzerinnen und Tänzer auf der Bühne betont – die aufwühlenden Emotionen der Figuren werden eindringlich nach außen getragen.

Othello ist ein ausländischer Militärführer, der einen Großteil seines Erwachsenenlebens auf dem Schlachtfeld verbracht hat. Desdemona, die schöne Tochter einer angesehenen Persönlichkeit der örtlichen Gemeinschaft, führt ein privilegiertes, aber eintöniges Leben. Obwohl sie zu völlig unterschiedlichen Welten gehören, verlieben sich Othello und Desdemona ineinander und beschließen resolut, zusammenzubleiben. Was in ihrem einzelnen Leben fehlte, konnte durch das jeweils andere ergänzt werden. Der Choreograf Julio Arozarena ließ sich vom Jazzmusiker Claude Bolling inspirieren und erzählt diese spannende Geschichte auf innovative Weise. Genauso wie Othello und Desdemona ist die Jazzmusik die Begegnung zwischen zwei sehr unterschiedlichen Welten: einerseits der westlichen Instrumentierung und ihren harmonischen Stilen und andererseits dem reichen Rhythmus der afrikanischen Musiktraditionen. Sowohl das Paar als auch das Musikgenre profitieren von diesen Verschiedenheiten. Jedoch im Gegensatz zur Jazzmusik, die sich nach anfänglicher Ablehnung als musikalischer Meilenstein längst etabliert hat, endet die Beziehung zwischen Othello und Desdemona abrupt und tragisch. Es scheint, dass das Paar nicht gegen Neid und Vorurteile der anderen gefeit war.

Fr
14.
Januar
Ballett
19:00 Uhr
© Nasser Hashemi

My Fair Lady

Musical nach Bernard Shaws "Pygmalion"
und dem Film von Gabriel Pascal
Buch von Alan Jay Lerner
Musik von Frederick Loewe
Deutsch von Robert Gilbert

Eliza Doolittle, ein Blumenmädchen mit Herz und Verstand, fällt dem Sprachforscher Henry Higgins durch ihren ordinären Dialekt auf. Er schließt mit seinem Freund Oberst Pickering eine Wette ab, in der es darum geht, binnen weniger Wochen aus der, wie Higgins sagt, „Rinnsteinpflanze“ Eliza eine Grande Dame werden zu lassen. Womit Higgins allerdings nicht gerechnet hat, ist, dass neben dem „dienstlichen“ Verhältnis zu Eliza plötzlich auch die Liebe eine große Rolle spielt.

Kein Stück im Repertoire des Opernhauses hat jemals so viele Vorstellungen erlebt wie das Musical My Fair Lady von Alan Jay Lerner und Frederick Loewe. Die Geschichte des sympathischen Blumenmädchens Eliza Doolittle, die von Professor Higgins Sprachunterricht erhält und ihm dafür eine Lektion in Sachen Lebensweisheit erteilt, erheitert und berührt immer wieder aufs Neue. Die beiden Autoren schrieben für ihren Welterfolg hinreißende Dialoge und Evergreens wie Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen, Ich hätt‘ getanzt heut‘ Nacht und Hei, heute Morgen mach’ ich Hochzeit, die jeder sofort mitsingen kann. In Chemnitz stand das Werk erstmalig 1967 auf dem Spielplan. Als Eliza debütierte Dorit Gäbler, die damals als Elevin zum Schauspielensemble gehörte und nun als Mrs. Higgins dabei ist. Ab 1991 war My Fair Lady fast ununterbrochen in zwei Inszenierungen von Michael Heinicke zu erleben. Viele Jahre davon spielte Sylvia Schramm-Heilfort die Berliner Göre, bevor sie jetzt als Mrs. Pearce ihre Eliza-Erfahrungen in eine neue Rolle einbringt. So stehen in der charmanten Inszenierung dieses amüsant-nachdenklichen Musicals von Erik Petersen am Ende mit der aktuellen Eliza drei Generationen dieser Rolle auf der Bühne.

Sa
15.
Januar
Oper
19:00 Uhr
© Nasser Hashemi

Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt

Kinderoper nach dem Buch von Hannes Hüttner
Musik von Oliver Ostermann
Libretto von Alexander Kuchinka
URAUFFÜHRUNG

Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt – wer kennt nicht den beliebten Kinderbuchklassiker des Autors Hannes Hüttner und des Illustrators Gerhard Lahr aus dem Jahr 1969! Es ist ja auch verflixt lustig: Da möchten sich die Feuerwehrmänner gerade von ihrer anstrengenden Arbeit bei einer guten Tasse Kaffee erholen, da bimmelt schon wieder das Telefon und ruft zum nächsten Einsatz. Der Kaffee bleibt unangerührt stehen und Wachtmeister Meier, Löschmeister Wasserhose und alle anderen Feuerwehrmänner eilen zu Oma Eierschecke in die Kaffeestraße 13, bei der soeben eine geöffnete Ofentür die Wohnung in Brand gesetzt hat. Zum Glück ist niemandem etwas passiert. Als Dank steckt ihnen Oma Eierschecke den immerhin nicht verkohlten Kuchen in die Tasche. Aber wer denkt, dass dieser zur nächsten Kaffeepause gemütlich verspeist werden kann, hat sich natürlich geirrt …

Sei es die Rettung des im überfrorenen Schwanenteich eingebrochenen Emil Zahnlücke oder die umgefallene Linde im Tierpark zwischen Elefantengehege und Futterhaus – die zeitlose Geschichte über die turbulenten Einsätze dieser herzlich-skurrilen Feuerwehrmannschaft hat die vielseitigen österreichischen Schöpfer erfolgreicher Uraufführungen, den Komponisten und Dirigenten Oliver Ostermann sowie den Textdichter und Regisseur Alexander Kuchinka, 50 Jahre nach dem Erscheinen des Kult-Kinderbuchs zu einer Oper für Groß und Klein inspiriert. Mit schmissigen Versen und filmähnlich bebildernder Musik haben sie darüber hinaus noch witzige und romantische Episoden hinzuerdacht. Aus Emil ist Emilia geworden, die am liebsten Tierpflegerin werden möchte und mit Oma Eierschecke einen ereignisreichen Zoobesuch plant, wäre sie nicht nach der Rettung durch die Feuerwehr im Krankenhaus gelandet. Und da bei einer richtigen Oper die Romantik nicht fehlen darf, verabreden sich Tierparkdirektor Futtersack und Oma Eierschecke zum Abendessen …

Unterhaltsame Alltagsabenteuer liebenswerter Menschen, die uns jederzeit heute und in Zukunft begegnen könnten, verschmelzen hier zu einer charmant erzählten Kinderoper mit Ohrwurm-verdächtiger Musik.

Ein Auftragswerk der Oper Chemnitz

So
16.
Januar
Oper
14:00 Uhr
Die Theater Chemnitz werden mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.
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