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PREMIERE „ATLAS DER ABGELEGENEN INSELN"

Gewinnspiel für Newsletterabonnent:innen

Am 23. Oktober feiert die theatrale Text-Sound Collage „Atlas der abgelegenenen Inseln" im Figurentheater Premiere. In der Regie von Karoline Hoffmann nimmt sich das Ensemble des Figurentheaters Autorin Judith Schalanksys literarischen „Atlas der abgelegenen Inseln“ vor und gräbt sich durch die Geschichten, in denen Sehnsüchte und Träume, Phantasmen und Verdrängtes wie die Wogen des Meeres zu uns herangespült werden. Wir gratulieren allen Gewinner:innen die an unserem Gewinnspiel teilgenommen haben und sich Freikarten für die Folgevorstellung am 30.10. sichern konnten.

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THEATERPROJEKT „KEIN SCHLUSSSTRICH!"

Eröffnungsveranstaltung im Schauspielhaus Chemnitz

Das bundesweite Theaterprojekt „Kein Schlussstrich!" thematisiert vom 21. Oktober bis zum 7. November 2021 die Taten und Hintergründe des NSU-Komplexes. Theater und Institutionen aus 15 Städten haben sich zusammengeschlossen um eine Auseinandersetzung mit dem institutionellen und strukturellen Rassismus in unserer Gesellschaft anzuregen und die Perspektiven der Familien der Opfer und (post-)migrantischen Communities in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Das Festival wird am 21. Oktober mit der Live-Premiere des digitalen Jugendprojekts „Selma – Ein Leben in Jahreszeiten" im Schauspielhaus eröffnet. Acht Chemnitzer Jugendliche begaben sich in den vergangenen Monaten zusammen mit Künstler:innen auf Spurensuche der jungen Poetin Selma Meerbaum-Eisinger. Das seit Anfang September ausschließlich digital stattfindende Projekt ist nun erstmals live auf der Großen Bühne des Schauspielhauses zu erleben.

 

 

VIRTUOSI VIS-À-VIS: ANASTASIA KOBEKINA

Meisterkonzerte im Carlowitz-Saal

Diesen Monat beginnt die neue Konzertreihe „Virtuosi vis-à-vis“ und präsentiert international gefeierte Instrumentalsolist:innen. Am 17. Oktober eröffnet die junge, preisgekrönte Cellistin Anastasia Kobekina gemeinsam mit dem Pianisten Luka Okros die neue Serie und verweist mit Werken von Robert Schumann, César Franck und Sergej Rachmaninow auf die klangliche Mannigfaltigkeit ihres Instruments. In der intimen Atmosphäre des Carlowitz-Saals im Carlowitz Congresscenter haben Sie nun Gelegenheit, internatioal gefeierte Solist:innen hautnah und solo bewundern zu können. Restkarten sind noch verfügbar!

Selma - Ein Leben in Jahreszeiten

Auf lyrischer Spurensuche durch Chemnitz
URAUFFÜHRUNG

Die Produktion ist ein Beitrag des Schauspiels Chemnitz im Rahmen des bundesweiten Theaterprojekts Kein Schlussstrich!

O lege, Geliebter,
den Kopf in die Hände
und höre, ich sing' dir ein Lied.
Ich sing' dir von Weh und von Tod und vom Ende,
ich sing' dir vom Glücke, das schied
.
(Selma Meerbaum-Eisinger)

„Ich habe keine Zeit gehabt zu Ende zu schreiben“, waren 1941 die letzten Worte der jungen Poetin Selma Meerbaum-Eisinger aus dem deutschen Arbeitslager von Michailowska. Da war sie gerade 18 Jahre alt. Ein Album mit ihren Gedichten konnte von Freunden gerettet werden und reiste später jahrelang durch Europa – bis ihre Worte schließlich wiederentdeckt wurden. Heute gilt Selma Meerbaum-Eisinger durch ihre Wortklarheit und Liebe zur Dichtung neben Paul Celan und Rose Ausländer als die wichtigste jüdische Autorin der Bukowina.

Wir haben uns auf Spurensuche gemacht, um eine Selma 2.0 zu erschaffen. Gemeinsam mit jungen Leuten und Künstler:innen wollten wir herausfinden, was uns Selmas Lyrik heute und hier sagt. Was wäre, wenn Selma in Chemnitz auf die Suche nach ihren Gedichten ginge? Was würde sie vorfinden?

Digital auf Instagram ab 08.09.2021
selma.wanted.chemnitz
(https://www.instagram.com/selma.wanted.chemnitz)
Live-Premiere ist am 21. Oktober im Schauspielhaus.

In Kooperation mit Künstlern der freien Szene Chemnitz und Chemnitzer Jugendlichen sowie der deutsch-tschechischen COLTURE COMPANY                              

Mit freundlicher Unterstützung durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Deutscher Bühnenverein / Landesverband Sachsen und Lokaler Aktionsplan Chemnitz.

   

Do
21.
Oktober
Schauspiel
17:00 Uhr

Offener Prozess

Ausstellungseröffnung Satellit mit dem Leipziger Rapper phaeb

Die Ausstellung Offener Prozess nimmt die ost-deutsche Realität, insbesondere in Sachsen, als Ausgangspunkt, um eine Geschichte des NSU-Komplexes zu erzählen, die von Migrationsgeschichten und Lebensrealitäten von Gastarbeiter:innen, den Kontinuitäten rechter bzw. rassistischer Gewalt und des Widerstandes dagegen ausgeht. Mit dem Ansatz eines lebendigen Erinnerns rückt sie marginalisierte Perspektiven in den Mittelpunkt. Darüber hinaus nimmt sie strukturellen und institutionellen Rassismus ins Visier.

Während des bundesweiten Theaterprojekts Kein Schlussstrich! werden Satelliten der Gesamtausstellung – von 21. Oktober bis 7. November 2021 in der Neuen Sächsischen Galerie Chemnitz zu sehen – in 12 deutschen Städte mit NSU-Bezug gezeigt. Die Satellitenausstellungen bestehen aus 9 künstlerischen Arbeiten, dem Chatbot (Messengerdienst) sowie der Möglichkeit des Zugriffs auf die Inhalte der Webausstellung und der interaktiven Karte.

Die Theater Chemnitz präsentieren den Satelliten im Foyer des Schauspielhauses. Die Ausstellung kann im Rahmen der Veranstaltungen besucht werden.

Weitere Informationen zur Ausstellung Offener Prozess.

 

ASA-FF. e.V. in Kooperation mit Die Theater Chemnitz

Do
21.
Oktober
Schauspiel
18:00 Uhr

Denkfabrik

Im Gespräch mit Katharina Warda, Fabian Ng'uni (phaeb)
Moderation: Zeran Osman, René Rainer Schmidt

„Sorry, aber so friedlich war die Friedliche Revolution nicht, nicht für mich, nicht für sehr, sehr viele andere.“ –  Rund 191.000 Menschen, die in der DDR als Ausländer galten, lebten zum Mauerfall im Osten Deutschlands. Ihre Geschichten und Erfahrungen sind genau so wenig auserzählt, wie die vieler anderer Menschen, die von Gefährdung, vom Verlust von Arbeit und gravierenden Existenznöten nach dem Zusammenbruch der ostdeutschen Wirtschaft handeln. Dieses (Ver-)Schweigen führt mindestens nicht zu Vertrauen in die demokratische Gemeinschaft. Die Soziologin Katharina Warda – in den 80er und 90er Jahren als Tochter eines Südafrikaners in einer „Platte“ in Wernigerode aufgewachsen – teilt die speziellen ostdeutschen Erfahrungen und setzt sich, im Versuch Brücken zu schlagen, seit Jahren vehement für die Hörbarkeit ostdeutscher und migrantischer Stimmen ein.

Do
21.
Oktober
Schauspiel
19:00 Uhr

sahîd - nhân chung - witnesses

Film mit anschließender Gesprächsrunde

Lokale Kontinuitäten rechter Gewalt werden in den Filmen şahîd - nhân chúng – witnesses deutlich, die in einer Zusammenarbeit von Red Tower Films und Offener Prozess entstanden sind. Hier sprechen verschiedene ostdeutsche Zeitzeug:innen über ihre Erfahrungen.

Das ausgewählte dokumentarische Interview spielt in Werdau, einer Stadt nahe eines langen Aufenthaltsortes des NSU. Eine Familie in verschiedenen Generationen berichtet von dem Ankommen in Deutschland und der Situation vietnamesischer Vertragsarbeiter*innen. Als Zeug*innen und Überlebende teilen sie ihre Erfahrungen mit Rassismus und den Gründen für ihr Bleiben. Es folgt ein Filmgespräch mit einer Protagonistin.

Eine Veranstaltung des ASA-FF. e.V. in Kooperation mit dem Theater Chemnitz

Do
21.
Oktober
Schauspiel
21:00 Uhr
Die Theater Chemnitz werden mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.
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