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Antigone

Nach Sophokles, Euripides, Aischylos
In einer Bühnenfassung von John von Düffel

13.
Mai
Montag
3 weitere Termine
 
 

Die Brüder Eteokles und Polyneikes haben sich im Kampf um den Thron von Theben gegenseitig erschlagen. Neuer König ist Kreon. Mit der Regentschaft übernimmt er die Verantwortung für eine erschütterte Gesellschaft. Um Stabilität herzustellen, Stärke zu zeigen und die Fronten klar zu machen, verweigert Kreon, mit dem Recht auf seiner Seite, Polyneikes das Begräbnis. Für Antigone, die Schwester der beiden Toten, ist das ein Verbrechen, denn sie beruft sich auf etwas Höheres: die Menschenwürde.

In seiner Bühnenfassung beleuchtet John von Düffel einen alten Familienkonflikt gänzlich neu: Ins Zentrum des Geschehens rückt dabei Kreon, der neben Ödipus stets der zweite Mann im Staate war und der nun König wider Willen ist. Sein diplomatisches Bestreben muss sich sowohl der Unbedingtheit von Eteokles’ Machtanspruch als auch Antigones Idealismus stellen. Beide lassen keine Kompromisse zu – eine Familientragödie nimmt ihren Lauf.

Wie weit geht man für die eigene Überzeugung? Und wie groß ist dabei das Gefälle zwischen notwendiger Ratio und ebenso notwendigem Gefühl? Es sind Fragen nach Verantwortung, Moral und nach den Motiven des eigenen Handelns, die Sophokles bereits vor 2500 Jahren zur Diskussion stellte. Regisseurin Nina Mattenklotz stellt sich diesen Fragen mit Blick auf unsere heutige Zeit.

 
13.
Mai
Montag
 

Weitere Termine

Samstag, 24. August 2024
19.30 Uhr
Sonntag, 22. September 2024
18.00 Uhr
Dienstag, 29. Oktober 2024
19.30 Uhr
 
König Ödipus / Teiresias (Seher)
Christian Schmidt
Marius Marx (22.03. / 23.03. / 30.04.)
Antigone / Polyneikes
lsmene / Eteokles
Haimon / Wächter
Menoikeus (jüngster Sohn Kreons)
Kevln Bianco *
Hubert Chojniak *
Luis Huayna **
Dana Koganova *
* Student:innen der Anton Bruckner Privatuniversität Linz
** Student der Filmuniversität "Konrad Wolf" Babelsberg
 
Dauer
2 h 30 min
Spielpause
eine Pause
Einführung
45 min vor Beginn jeder Vorstellung
Altersempfehlung
ab 14 Jahren
Premiere
27.01.2024
Wiederaufnahme
24.08.2024
 

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Stimmen

Antigone als Mogelpackung

Sarah Hoffman | Freie Presse | 29.01.2024

Susanne Stein spielt in der Chemnitzer Inszenierung, […] den Kreon. Auf ihre ganz eigene Weise. Im schlichten Gewand zeigt sie einen müden Menschen, der immer nur der zweite Mann im Staat war und nun ganz unerwartet die alleinige Last tragen muss. Regisseurin Nina Mattenklotz lässt ihr Ensemble in einer von Mara Zechendorff erdachten Kulisse aus sandiger Ödnis voller Totholz- Stämme spielen. Dort steht und sitzt Susanne Stein als Kreon, beobachtet, hadert, wägt ab. Sie legt eine beruhigende Statik gepaart mit elterlicher Geduld an den Tag, während Alida Bohnen als Antigone und Andrea Zwicky als deren Schwester Ismene sowie alle weiteren Spielenden wild, teils wie Kinder um sie herum turnen, schreien, toben, rennen und kämpfen. Untermalt wird das Spiel durch atmosphärische Musik von Bernd Sikora am Schlagwerk. […] Nina Mattenklotz, […] setzt bei ihren Spielenden auf den Kontrast von körperlicher Dynamik und Statik, bedient sich an altgriechischer Theaterpraxis, indem sie Figuren mit riesigen Masken spielen lässt, setzt auf starke emotionale und symbolträchtige Bilder und lässt einem wirklich guten Ensemble Raum zum Spiel.

Nicht viel übrig von Theben

Jorinde Minna Markert | nachtkritik.de | 28.01.2024

Das Königreich […] wird am Theater Chemnitz so gezeigt: viel Sand, der die Bühne bedeckt, und das riesige Gerippe eines toten, gestürzten Baums. Nicht viel übrig von Theben. Am Rand dieser wirkungsvoll kargen Bühne (Mara Zechendorff) ist der Drummer Bernd Sikora positioniert, der mit unterschiedlichem Schlagwerk treibend, bedrohlich den gesamten Soundtrack des Stücks erzeugt […] Andrea Zwicky und Alida Bohnen spielen […] die verfeindeten Söhne als auch […] Antigone und Ismene […] mit viel Körper und Stimme. Zwicky gibt Eteokles und Ismene eine eigenwillige, gequälte bis manische Körperlichkeit. Alida Bohnen lässt Antigone mit den Ereignissen immer ringender und sich im eigenen Leib windender werden. […] Die Inszenierung ist diesem Text sehr verpflichtet und entscheidet sich nahezu immer für die Unterstreichung statt für den Bruch.

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