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Die Meistersinger von Nürnberg

Oper von Richard Wagner

Seit „Kunst“ von der Menschheit als solche wahrgenommen wird, ist die Reproduzierbarkeit eines künstlerischen Schaffensprozesses ein Thema. Dieses im Kern schon paradoxe Problem beschäftigt auch die Meistersinger von Nürnberg in Richard Wagners gleichnamiger Oper. Auf der Höhe seines Könnens schuf Wagner darin ein Plädoyer für die künstlerische Freiheit wie auch für die Kunstpflege, verknüpfte es mit einer zarten Romanze und bettete es in eine brillante Komödie ein, die ihren absurden Höhepunkt in einer nächtlichen Prügelei findet und in einen sängerischen Showdown mündet. Im Nürnberg des 16. Jahrhunderts verliebt sich Eva in Walther von Stolzing, einen Junker vom Lande. Ihr Vater, der betuchte Goldschmied Pogner, ist Mitglied der Meistersinger – Handwerksmeister, die sich der Erschaffung und Pflege von Liedgut verschrieben haben. Demjenigen unter ihnen verspricht Pogner seine Tochter zur Frau, der beim bevorstehenden Johannisfest das schönste selbstgeschriebene Lied vorträgt. Begreiflicherweise gerät Eva damit in einen Loyalitätskonflikt und sieht nur einen einzigen Ausweg: Walther muss binnen weniger Stunden zum Meistersinger werden. Doch das ist angesichts des strengen Regelwerks der Zunft ein schier aussichtsloses Unterfangen. Hilfesuchend wendet Eva sich an ihren alten Freund und Nachbarn, den Schuhmacher Hans Sachs … Richard Wagner hatte bereits zwei Drittel seines Mammutwerks "Der Ring des Nibelungen" vollendet, als er aus akuter Geldnot ein „leicht zu realisierendes“ Werk für einen schnellen Erfolg brauchte. Als "Tristan und Isolde" diesen Zweck nicht erfüllte, begann er 1861 mit der Dichtung der "Meistersinger von Nürnberg", die aber ebenfalls erst sieben Jahre später uraufgeführt werden konnten – unter der Protektion König Ludwigs II. 1868 in München. Die Opern Richard Wagners haben Chefregisseur Michael Heinicke immer wieder herausgefordert. Regelmäßig lockte er mit seinen szenischen Umsetzungen der Werke des Bayreuther Meisters nicht nur die Wagnerianer aus ganz Deutschland nach Chemnitz. Nach mehr als 26 Jahren verabschiedet sich Michael Heinicke mit seiner neuen "Meistersinger"-Inszenierung von den Chemnitzern und ihren Gästen.
Mo
01.
Mai
Oper
16:00 Uhr

Kinderstatisten-Casting

Castin am 3. Mai für die Oper "Emil und die Detektive"

Die Oper Chemnitz sucht für das Familienmusical „Emil und die Detektive“ Kinderstatisten im Alter von 8 bis 14 Jahren, die zu den Kinder-Detektiven rund um Emil und seine Freunde gehören werden. Sie sollten Spielfreude und Lust am Agieren auf der Bühne mitbringen.

Der zwölfjährige Emil ist ein Junge aus einer Kleinstadt, der mit dem Zug nach Berlin fährt, um seine Großmutter und seine Cousine Pony Hütchen zu besuchen. Als er am Berliner Bahnhof ankommt, merkt er, dass der mysteriöse Herr Grundeis ihm während der Zugfahrt sein Geld gestohlen hat. Zusammen mit Gustav, den er in Berlin kennen lernt, und dessen Freunden macht er sich auf Verbrecherjagd quer durch die Berliner Gassen.

Marc Schubring und Wolfgang Adenberg haben aus Erich Kästners zeitlosem Klassiker „Emil und die Detektive“ ein Musical für die ganze Familie gemacht, das mit viel Humor und eingängiger Musik das Berlin der Goldenen Zwanziger wieder aufleben lässt. Die musikalische Leitung übernimmt Jakob Brenner, Regie führt Michael Schilhan, der die Produktion bereits beim Next Liberty Kinder- und Jugendtheater Graz überaus erfolgreich auf die Bühne gebracht hat.

Das Casting findet am Mittwoch, 3. Mai 2017, 18.30 Uhr im Foyer des Opernhauses statt. Treffpunkt ist der Bühneneingang des Opernhauses. Verbindliche Proben sind für September und Oktober 2017 geplant. Die Premiere ist am 14. Oktober 2017. Anmeldung und Rückfragen bitte an Christiane Schubert, Leiterin der Statisterie, statisterie@theater-chemnitz.de.

Großes Vorsingen

am 17. Mai 2017 für Kinder- und Jugendchor sowie Extrachor

Die Oper Chemnitz sucht Verstärkung für ihre Chöre. Aus diesem Anlass finden am 17. Mai 2017 zwei Vorsingen statt, für die sich Interessenten anmelden können.

Der Kinder- und Jugendchor ist ein wichtiger Teil der Oper Chemnitz und tritt u. a. in der traditionellen Märchenoper „Hänsel und Gretel“ und großen Musiktheaterproduktionen wie „Turandot“, „Pique Dame“, „Tannhäuser“ und „Parsifal“ in Erscheinung. Die Chormitglieder treffen sich einmal wöchentlich unter Leitung von Pietro Numico im Probenhaus der Theater Chemnitz, Wilhelm-Raabe-Straße 15. Das Vorsingen findet am 17. Mai 2017 ab 17 Uhr statt. Bewerben können sich Mädchen zwischen acht und 14 Jahren und Jungen zwischen acht und 13 Jahren.
Anschließend findet ab 19 Uhr das Vorsingen für den Extrachor statt. Gesucht werden Männerstimmen, vor allem Tenöre. Der Extrachor der Oper Chemnitz tritt in großen Produktionen auf und unterstützt dabei den Opernchor. Die musikalischen Proben finden donnerstags 18.30 Uhr statt und szenische Proben werden gesondert vereinbart.

Interessenten melden werden gebeten, sich unter statisterie@theater-chemnitz.de anzumelden und für das Vorsingen ein Lied nach Wahl vorzubereiten.

Ehrenamt

Dr. Christoph Dittrich wird Präsident des Sächsischen Kultursenats

Dr. Christoph Dittrich, Generalintendant der Theater Chemnitz, wurde zum neuen Präsidenten des Sächsischen Kultursenats gewählt. Sein amtierender Vorgänger, Christian Schramm, scheidet zum 30. September 2017 turnusmäßig nach zehnjähriger Mitgliedschaft aus dem Kultursenat aus.

Der Sächsische Kultursenat vertritt die sächsischen Kulturinteressen auf der Ebene des Landes und der Kommunen unter dem Gesichtspunkt der Vielfalt und der Regionalität. Er hat insbesondere die Aufgabe, zu grundlegenden kulturpolitischen Fragen Stellung zu nehmen und die Förderpolitik des Landes und der Kommunen für Kunst und Kultur zu begleiten und zu beraten. Zudem spricht er Empfehlungen über inhaltliche oder regionale Schwerpunktsetzungen aus.

Nach der Abstimmung bedankte sich Dr. Christoph Dittrich bei allen Senatoren für das große Vertrauen: „Die Wahl ehrt mich sehr und ich freue mich auf die kommenden Aufgaben. Kultur und Kunst besitzen in Sachsen traditionell eine sehr große Bedeutung. Es ist Aufgabe des Kultursenats, deren Entwicklung im Freistaat aufmerksam zu beobachten und als Ratgeber für Parlament und Regierung zur Verfügung zu stehen. Die gesellschaftlich verbindende Kraft der Kultur muss sowohl in den Städten als auch in den ländlichen Räumen genutzt und gestärkt werden. Aus diesem Grund nehme ich dieses Ehrenamt gern an.”

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