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8. Chemnitzer Picknick-Konzert

Musikalische und kulinarische Kostbarkeiten am und im Schloßbergmuseum

„Wochenend‘ und Sonnenschein – wir laden Sie zum Picknick ein!“ Bereits zum achten Mal findet rund um das Chemnitzer Schloßbergmuseum das beliebte Picknick-Konzert statt. Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie warten mit den unterschiedlichsten musikalischen Leckerbissen von Klassik bis Swing und Jazz auf. Auch für die jüngsten Besucher ist gesorgt: Auf sie wartet ein spannendes Kinderprogramm im idyllischen Innenhof des Museums. Bringen Sie also Ihren eigenen Picknickkorb mit oder lassen Sie sich vom Restaurant „Miramar“ verwöhnen, machen Sie es sich mit Decken und Stühlen auf den Wiesen rund um das Schloßbergmuseum gemütlich und summen Sie ganz im Sinne des Ohrwurms der Comedian Harmonists: „… mehr brauch‘ ich nicht zum Glücklichsein: Wochenend‘ und Sonnenschein!“
So
03.
September
Philharmonie
11:00 Uhr

Open-Air-Konzert zur Spielzeiteröffnung

Solisten, Chor und Gäste der Oper Chemnitz

Solisten:
Katharina Boschmann
Silvia Micu
Claudia Müller-Kretschmer
Guibee Yang
Sylvia Rena Ziegler
Jannik Harneit
Magnus Piontek
Jan Rogler
Marco Toth Moderation:
Dr. Christoph Dittrich Dirigenten:
Felix Bender
Jakob Brenner
Stefan Politzka Damen und Herren des Opernchores
Mitglieder des Kinder- und Jugendchores Robert-Schumann-Philharmonie Das traditionelle Open-Air-Konzert zur Spielzeiteröffnung ist immer von einer großen Wiedersehensfreude zwischen Publikum und Künstlern geprägt. Nicht wenige Besucher berichten uns von regelrechten Entzugserscheinungen wegen der fehlenden Opern- und Konzertbesuche in den heißen Sommermonaten. Vielleicht erfinden wir in diesem Jahr gemeinsam einen „Spielpausen-Adventskalender“, der genau am 8. September endet, ausnahmsweise einem Freitag übrigens. Dann warten Solisten, Chor und Philharmonie unter der Leitung des Dirigententrios Felix Bender, Stefan Politzka und Jakob Brenner mit Highlights aus dem Repertoire der neuen Saison sowie weiteren beliebten Titeln aus Oper und Operette auf, u. a. aus Der Rosenkavalier, Ein Maskenball, Die Walküre, Pique Dame, Die Fledermaus sowie Emil und die Detektive.Und natürlich darf auch das extra für diesen Abend „komponierte“ Abschlussfeuerwerk nicht fehlen. Für dieses Konzert gibt es Eintrittskarten mit Sitzplatzanspruch. Sichern Sie sich rechtzeitig die besten Plätze im Vorverkauf!
Fr
08.
September
Philharmonie
19:00 Uhr

Mozart | Brahms | Beethoven

Solisten: Jeffrey Goldberg, Stefan Politzka

Wolfgang Amadeus Mozart
Flötenquartett D-Dur KV 285 Johannes Brahms
Violinsonate Nr. 3 d-Moll op. 108 Ludwig van Beethoven
Klaviertrio B-Dur op. 97 „Erzherzogtrio“Beim ersten Kammermusikabend der Saison geht es mit zwei großen Vertretern der Klassik und dem wohl bedeutendsten Romantiker auf eine Reise durch die Musik. Wolfgang Amadeus Mozart lernte 1777 in Mannheim den Bonner Mediziner Ferdinand de Jean kennen, dem ein Teil der Mozartschen Flötenwerke zu verdanken ist. Für ein fürstliches Honorar von 200 Gulden bestellte de Jean drei kurze Concerti sowie mehrere Flötenquartette. Der Komponist begann sofort mit der Arbeit, bis er der 16-jährigen Sopranistin Aloysia Weber begegnete. Ihr opferte er bereits kurz darauf jede freie Minute seiner Mannheimer Wochen und vollendete nicht einmal mehr die Hälfte von de Jeans Auftrag. Nur das Flötenquartett D-Dur KV 285 sowie das G-Dur-Quartett KV 285b und die zwei Flötenkonzerte, KV 313 und 314, stellte er noch mit großem Elan vor dem schicksalshaften Zusammentreffen fertig. Der Auftraggeber war von der Liebelei Mozarts nur wenig begeistert und bezahlte für das magere Ergebnis statt 200 nur 96 Gulden, wogegen der junge Komponist heftig aber ohne Erfolg protestierte. Das am Weihnachtstag 1777 komponierte D-Dur-Quartett schöpft in hohen, strahlenden Kantilenen und dynamischen Schattierungen alle Vorteile des Instruments gekonnt aus. Außergewöhnlich wirkt das Licht- und Schattenspiel der Flöte im h-Moll-Adagio. Mehr als 100 Jahre später kehrte Johannes Brahms mit einem besonderen Andenken an das wuchtige Alpenpanorama vom Thuner See zurück. Im Gepäck hatte er seine neue Komposition, die Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 d-Moll. Anders als ihre beiden Vorgängerinnen – die liedgeprägten Sonaten in G-Dur und A-Dur – offenbart seine d-Moll-Violinsonate eine Steigerung ins Konzertante, sogar ins Sinfonische. Zurück in Wien widmete Brahms 1886 das Werk seinem Freund Hans von Bülow. Das Klavier spielt fast in der gesamten Sonate eine tragende Rolle. Ludwig van Beethoven widmete dagegen viele seiner Werke Personen von hohem Rang. Sein 1811 komponiertes, aber erst 1816 gedrucktes B-Dur-Trio ist auch als „Erzherzogtrio“ bekannt und dem jungen Erzherzog Rudolf von Österreich-Ungarn gewidmet. Mit ihm, dem wohl musikalischsten Habsburger jener Epoche, verband Beethoven eine tiefe Freundschaft, die er in mehreren seiner Widmungen zum Ausdruck brachte. Immer, wenn er in Gedanken an den Erzherzog komponierte, hatte Beethoven etwas Besonderes im Sinn. So übertrug er die Dimensionen und das Gesangliche aus seinen neuen sinfonischen Werken auf die Kammermusik. Das Trio erklingt lyrisch, pastoral und ergreifend. Beethovens Kunst zeigt sich hier einmal nicht heroisch, sondern erscheint durchweg in breitem, liedhaftem Gewand.
So
17.
September
Philharmonie
19:30 Uhr

Gluck | Mozart | Dusapin | Beethoven

Solistin: Magali Mosnier, Dirigent: Andreas Spering

Christoph Willibald Gluck
Ouvertüre und „Reigen seliger Geister“
aus der Oper „Orpheus und Eurydike“ Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Flöte und Orchester Nr. 2 D-Dur KV 314 Pascal Dusapin
„Galim“
Konzert für Flöte und Streichorchester Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“ Von Deutschland über Paris und Spanien bis hin nach Russland: Die diesjährige Konzertsaison nimmt Sie mit auf eine Reise durch die ganze Welt. Zum Auftakt der Sinfoniekonzerte begrüßt die Robert-Schumann-Philharmonie mit Andreas Spering einen leidenschaftlichen Vertreter für die Klassik. Bereits 2010 begeisterte er in Chemnitz mit Bachs „Brandenburgischen Konzerten“. Nun entführt er das Publikum erneut ins 18. Jahrhundert, in dem Christoph Willibald Gluck mit der Uraufführung seiner „azione teatrale per musica“ „Orpheus und Eurydike“ die Oper revolutionierte. Mit einer Komposition von Pascal Dusapin geht es in die französische Musik der Gegenwart. Sein Werk „Galim“, nach dem hebräischen Wort für „Welle“, bildet im Charakter wie in der Melodieführung der Soloflöte ein modernes Äquivalent zu Glucks gefeiertem „Reigen seliger Geister“ aus „Orpheus und Eurydike“. Im Gegensatz zu Gluck versuchte Wolfgang Amadeus Mozart im Alter von 22 Jahren, die musikalischen Vorlieben seiner Zeit zu erfüllen. So schrieb er einige der wunderbarsten Soli auch für Instrumente, die ihm nicht zusagten – wie die Flöte. Für die Konzerte von Mozart und Dusapin ist die Flötistin Magali Mosnier zu Gast. Wenn ihr Flötenklang mit seiner Klarheit, Eleganz und Flexibilität wie auf Wolken über dem Orchester schwebt, spürt jeder: Magali Mosnier und ihr Instrument passen einfach perfekt zueinander. Am Ende des Konzertes erklingt Ludwig van Beethovens bildhafte sechste Sinfonie, die „Pastorale“.
Mi
20.
September
Philharmonie
19:00 Uhr

Goldberg - Improvisationen

Sie sind längst zu einer Größe im Chemnitzer Musikleben geworden: Die Improvisationsabende mit Solorepetitor Jeffrey Goldberg. Dabei werden musikalische Themen genauso bearbeitet wie solche aus dem täglichen Erleben der Zuhörer. Die Improvisationen leben von der Energie des Moments zwischen Goldberg und dem Publikum und werden dadurch einmalig und unwiederholbar. Termine: 01.10.2017 | 18.03.2018 Eintritt: 14,- €
So
01.
Oktober
Philharmonie
19:30 Uhr

Figurentheater zu Gast bei Festival

Mit zwei Stücken bei „Wildwechsel“ in Dresden

Hänsel und Gretel - Grimmiges Märchen
Beate Uwe Uwe Selfie Klick. Fotos: Dieter Wuschanski
Das Figurentheater Chemnitz ist zum diesjährigen Kinder- und Jugendtheaterfestival „Wildwechsel“ eingeladen, das vom 21. bis 24. September am tjg. theater junge generation Dresden stattfindet und inhaltlich und ästhetisch bemerkenswerte Produktionen des professionellen Kinder- und Jugendtheaters aus dem Osten zeigt. Aus knapp 40 Inszenierungen von 28 Theatern wählte eine Jury sieben Produktionen aus. Das Figurentheater Chemnitz ist mit „Hänsel und Gretel - Grimmiges Märchen“ sowie „Beate Uwe Uwe Selfie Klick“ gleich doppelt vertreten und freut sich sehr über diese Auszeichnung. Der Vorverkauf beginnt am 1. August. Infos: www.wildwechsel-festival.de

Ballett Chemnitz goes to China

für Gastspiele in Beijing und Taiyuan

Ein besonderes Highlight für das Ballett Chemnitz ist die Einladung zum Beijing Dance Festival am 30. Juli 2017. Die Company wird bei einem der größten chinesischen Tanzfestivals, an dem über 250 Tänzer sowie fast 200 Tanzstudenten aus Asien, Nord- und Mittelamerika, Europa und Afrika teilnehmen, dabei sein. Seit 2015 steht das Ballett Chemnitz im nachhaltigen künstlerischen Austausch mit dem Ensemble der Beijing LDTX Moderne Dance Company und seinem künstlerischen Leiter Willy Tsao. Der Choreograf und Mitbegründer der LDTX Modern Dance Company Yiming Xu war bereits mit einer Choreografie für die Shanxi Dance Land Company (Tàiyuán) zum Chemnitzer Festival TANZ|MODERNE|TANZ 2015 in Erscheinung getreten. Die Theater Chemnitz haben ihn anschließend für die Spielzeit 2016/2017 eingeladen, mit dem Ballett Chemnitz ein Stück nach den Werken des amerikanischen Künstlers Edward Hopper zu kreieren. Es entstand Solitude, welches als ein Teil des Ballettabends Gesichter der Großstadt in der Oper Chemnitz zu sehen war, und nun zusammen mit Reiner Feistels Choreografie zu Mozarts Requiem zum Beijing Dance Festival gezeigt werden soll. Am 1. August 2017 tritt das Ballett Chemnitz mit diesen beiden Stücke außerdem in der Partnerstadt Tàiyuán und anschließend beim Guiyang Dance Festival auf. Nicht nur die Performance eigener Produktionen steht dabei im Vordergrund, sondern der internationale Austausch von Erfahrungen und künstlerischen Konzepten im Bereich des Tanzes.
Mit freundlicher Unterstützung der
SBS Bühnentechnik GmbH und der Stadt Chemnitz

Die Lady zieht Erfolgsbilanz

nach sieben Open-Air-Vorstellungen auf dem Theaterplatz

Szene mit Matthias Winter, Katharina Boschmann, Andreas Kindschuh. Foto: Dieter Wuschanski
10.000 Zuschauer, zu 90 Prozent ausgelastete Vorstellungen – das ist die Erfolgsbilanz des Open-Air-Musicals „My Fair Lady“ auf dem Theaterplatz. Siebenmal ging die Geschichte des Blumenmädchens Eliza Doolittle über die Freilichtbühne. „Eine großartige Inszenierung. Unbedingt empfehlenswert“, „Eine wunderbare und grandiose Vorstellung“, „Es war super“ – das sind nur einige Zuschauerkommentare auf der Facebook-Seite der Theater Chemnitz. Bei diesem Zuspruch ist auch im nächsten Sommer ein Open-Air-Musical auf dem Theaterplatz beschlossene Sache: Am 22. Juni 2018 feiert „Hair“ Premiere, elf Vorstellungen sind angesetzt.

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