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© Dieter Wuschanski

Hans mein Igel

Märchen nach den Brüdern Grimm
Spielfassung: Christian Martin

Es war einmal ein Bauer, der hatte alles außer einem Kind. Als ihm nach langen Jahren des Hoffens endlich ein Sohn geboren wurde, war dieser zur Hälfte ein Mensch und zur Hälfte ein Igel. Darüber war der Bauer so erzürnt, dass er ihn hinter den Ofen verbannte. Der Igelbub aber war nicht blöde. Nachdem er groß genug geworden war, ließ er sich vom Vater einen Dudelsack schenken und einen goldenen Hahn beschlagen. Allein machte er sich auf in den Wald, wo er von nun an auf einem Baum wohnte, jeden Tag wunderbare Musik spielte, Schweine hütete und damit sehr reich wurde. Der Wald aber war nicht irgendein Wald, nein, ab und zu kamen Könige vorbei, die sich verlaufen hatten und nach dem Weg fragten. Jedes Mal half ihnen der Igeljüngling und wünschte sich als Gegenleistung nur das erste, was den Königen bei ihrer Heimkehr begegnete. Zweimal hatte er besonders viel Glück und er wurde der Bräutigam zweier Prinzessinnen. Die erste war aber gar nicht gut zu ihm und der Igel stach sie mit seinen Stacheln. Die zweite hingegen war ihm herzlich zugetan und der Igel verwandelte sich in einen schönen jungen Mann. Das Märchen Hans mein Igel gehört zu den unbekannteren der Brüder Grimm. Berührend und hoffnungsvoll erzählt es von der langen Reise eines Ausgegrenzten zu sich selbst. Als Kind ungeliebt hinter den Ofen versteckt, bewahrt er sich unter seiner wehrhaften Stachelhaut alle Fantasie und Lebendigkeit, bis er schließlich einem Menschen begegnet, der ihn um seiner selbst willen liebt und er sich seiner Igelhaut entledigen kann.
Fr
24.
August
Figurentheater
09:30 Uhr

auf dem weg

Die Schauspielstudenten des Chemnitzer Studios zeigen ihre aktuellen Arbeiten

Hilfe, sie sind losgelassen! Die Schauspielstudierenden des Chemnitzer Studios zeigen ihre aktuellen Arbeiten, Monologe, Szenenstudien und Liederabende sowie abgedrehte Projekte.
  • In regelmäßigen Abständen
  • Eintritt frei 
Nächster Termin: 
Mo, 27.08.2018, 20.00 Uhr, Schauspielhaus-Ostflügel 
Das neue Schauspielstudio stellt sich vor!
Mo
27.
August
Schauspiel
20:00 Uhr
© Dieter Wuschanski

Die Gänsemagd

Märchen mit einer falschen Prinzessin nach den Brüdern Grimm von Andrea Czesienski
URAUFFÜHRUNG

Noch jung an Jahren, heißt es für die Königstochter Abschied nehmen von ihrer Mutter. Begleitet von ihrem geliebten sprechenden Pferd Fallada und einer Magd muss sie sich auf eine weite und gefährliche Reise zu ihrem künftigen Gemahl, dem Prinzen, begeben. Unterwegs stellt sich jedoch heraus, wie wenig die Prinzessin von der Welt weiß. Unbedacht verliert sie das magische Taschentuch ihrer Mutter und kann sich gegen die selbstbewusste Magd nicht behaupten. Diese wird immer unverschämter und zwingt sie schließlich, Pferd und Kleider zu tauschen. Wer erkennt schon eine Prinzessin, wenn sie keine königlichen Gewänder trägt? Als falsche Prinzessin reitet die Magd auf Fallada zum Königshof und wird allseits als Braut des Prinzen gefeiert. Die echte Prinzessin aber muss sich arm und verlassen als Gänsemagd verdingen. Wären da nicht der alte König und ein wundersam sprechender Pferdekopf, der Betrug würde niemals aufgedeckt werden ... Das Märchen von der jugendlichen Königstochter und ihrer Magd erzählt von einer Erfahrung, die bereits alle Kinder teilen. Sei es mit Beginn des Kindergartens, der Schule oder in einem neuen Zuhause, alle mussten sich schon in einer neuen Umgebung zurechtfinden. Welche Regeln herrschen da? Wer ist gut zu mir? Was ist erlaubt? Was nicht? Und was macht mich eigentlich zu dem, der ich bin? – Das Team um Regisseurin Ines Heinrich-Frank, bekannt durch die wunderbare und preisgekrönte Inszenierung Die goldene Gans, nimmt sich in dieser Spielzeit des Märchens von der Gänsemagd an.
Fr
31.
August
Figurentheater
09:30 Uhr
© Dieter Wuschanski

Faust I

Tragödie von Johann Wolfgang von Goethe

Der Wissenschaftler Dr. Heinrich Faust hat in seinem Leben, so könnte man meinen, alles erreicht. Er ist ein gut situierter Forscher, unersättlich im Streben nach Wissen. Und dennoch, „was die Welt im Innersten zusammenhält“, ist nicht auszumachen, nicht zu begreifen, nicht zu fassen. In Einzelteile zersplittert liegt sie vor ihm, fremd ist sie ihm geworden, diese Welt. Kein Halt – nirgends. Stimmen werden in ihm laut.
In diesem wunden Zustand trifft Faust auf Mephisto und geht mit ihm eine folgenreiche Wette ein: Er gibt sein Leben, wenn Mephisto es schafft, ihm den einen höchsten Augenblick zu bescheren. Mit dem Teufel an seiner Seite gelangt Faust mehr und mehr in die unentdeckten Sphären seiner selbst und was da zu Tage tritt hinterlässt Spuren in der Welt. Was in Auerbachs Keller als leichtes Saufgelage mit dem pöbelnden Volk beginnt, setzt sich als exzessiver Verjüngungstrip in der Hexenküche fort. Raum und Zeit werden außer Kraft gesetzt, immer stärker wächst damit die Begierde nach dem „Mehr“ und dem Unmöglichen. So trifft Faust schließlich auf Gretchen. Und was eine Liebesgeschichte sein könnte, bei der man verweilen möchte, denn, „Augenblick, du bist so schön“, endet mit der Vernichtung und Zerstörung dieser jungen Frau, die gerade angefangen hatte zu leben. Fausts Rastlosigkeit und seine Begierde nach dem immer Anderen hat sich längst schon verselbständigt.
Carsten Knödlers Inszenierung gleicht einer Parabel, die mit Historie spielt und zugleich Analogien zur Gegenwart herstellt: wie begegnet das einerseits maßlose, zugleich zerstreute und geteilte Ich einer ebenso zerstreuten und zersplitterten Welt? All seine Figuren sind Einzelkämpfer bei ihrer jeweils ganz individuellen Suche nach dem Sinn des Lebens. Und wenn sie sich begegnen, erkennen sie sich nicht als Menschen unter Menschen, sondern nur die Funktion und Nutzbarkeit des Gegenübers. Doch wie viel Einsamkeit, Anonymität und Funktionalität erträgt eine Gesellschaft bevor sie implodiert? Kooperation mit dem Ballett Chemnitz
Sa
01.
September
Schauspiel
19:30 Uhr

9. CHEMNITZER PICKNICK-KONZERT

Musikalische und kulinarische Kostbarkeiten
am und im Schloßbergmuseum

Voller Begeisterung erklimmen Jahr für Jahr Scharen von Besuchern den Chemnitzer Schloßberg, um beim Picknick-Konzert die musikalischen Appetithäppchen der Philharmoniker und ihrer Mitstreiter zu genießen. Wenn das Wiesenrund gefüllt ist mit fröhlichen Menschen, die sich mit ihren Picknickkörben niedergelassen haben, wenn die Kinder bei Klassik, Swing oder Jazz vor Begeisterung hüpfen und klatschen oder mit Spannung den eigens für sie erdachten Programmen lauschen, dann hat man das Gefühl, bei einem großen Familientreffen dabei zu sein. Neue Familienmitglieder sind jederzeit willkommen! Eventuell vorhandene Lücken im eigenen Picknickkorb füllt in bewährter Weise das Team des Restaurants Miramar. Bei Regen findet die Veranstaltung nicht statt. 
So
02.
September
Philharmonie
11:00 Uhr

Theaterfest im Schauspielhaus

am 15. September 2018

Foto: Dieter Wuschanski
Auch im Schauspielhaus gibt es wieder ein großes Spielzeiteröffnungsfest. Am 15. September 2018 von 15.00 bis 18.00 Uhr öffnen sich die Türen für ein buntes Kinderfest. Auf unsere kleinen und großen Gäste warten spielerische Einblicke in den Theateralltag, Ausblicke auf die kommenden Kinder- und Familienproduktionen in Schauspiel und Figurentheater sowie Märchen und Zauberhaftes im ganzen Theater. Am Abend heißt es dann "Vorhang auf" für die große Spielzeiteröffnungsgala. Freuen Sie sich auf neue Gesichter, Ausschnitte unserer kommenden Premieren in Schauspiel und Figurentheater, schräge Szenen, berührende Musikeinlagen und andere Überraschungen, bevor wir mit Livemusik und DJ im Foyer und Theaterclub gemeinsam in die Nacht tanzen. 

Reise ins Unbekannte

"Tiefsee" wieder ab 11. September 2018

Foto: Dieter Wuschanski
Ab 11. September 2018 bietet das Figurentheater wieder die interaktive Abenteuerreise "Tiefsee" an. Mit einer außergewöhnlichen Expedition holt das Forschungsteam die unbekannte Lebenswelt der Ozeane auf die Bühne. Dabei wird das Publikum an der Seite von Kapitän Clüvenbeck, Taucherin Prof. Constanze Arronache und Maat Karla Pins zum Mitspieler. Wohin die gemeinsame Reise führen wird, lässt sich allerdings nicht vorhersagen, denn alle Beteiligten gestalten den Verlauf der Expedition mit spielerischen Mitteln selbst. Die Forschungsreise dauert insgesamt 120 Minuten, richtet sich an Kinder ab 6 Jahren und beinhaltet immer eine theaterpädagogische Vor- oder Nachbereitung, bei der die kleinen Taucher mehr über die Tiefsee erfahren.

Musikalischer Spielzeitauftakt

am 2. und 8. September 2018

Open-Air-Konzert zur Spielzeiteröffnung. Foto: Dieter Wuschanski
Seit vielen Jahren gehören das Picknick-Konzert und das große Open-Air-Konzert fest zum Spielzeitauftakt der Theater Chemnitz und auch in diesem Jahr laden wir Sie ein, sich musikalisch auf die Highlights der Saison einzustimmen. Genießen Sie am 2. September mit Picknickkorb, Sonnenschein und der ganzen Familie rund um das Schloßbergmuseum die unterschiedlichsten musikalischen Leckerbissen von Klassik bis Swing und Jazz, welche die Robert-Schumann-Philharmonie für Sie vorbereitet hat. Am 8. September erklingen dann die ersten Melodien der neuen Musiktheaterproduktionen wie "Die Zauberflöte" oder "Schwanensee" auf dem Theaterplatz, die wieder mit einem großen Feuerwerk abgerundet werden.
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