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Mendelssohn Bartholdy | Saint-Saëns | Lutosławski

Noch nicht zwanzigjährig wandte sich der früh als genialer Meister apostrophierte Felix Mendelssohn Bartholdy dem Komponieren von Konzertouvertüren zu. Wie zuvor schon Beethoven, Berlioz und Carl Maria von Weber suchte er in dieser Gattung Wege, außermusikalische Ideen, Stimmungen oder Bilder in bloßer Musik auszudrücken. Meeresstille und glückliche Fahrt nimmt Bezug auf zwei Goethe-Gedichte, welche die Begegnung von Mensch und See behandeln. Das idyllisch-versöhnliche Moment betonend, entwickelt Mendelssohn Bartholdy daraus eine seiner stimmungsvollsten und lyrischsten Ouvertüren.

Chronologisch geht die musikalische Reise in diesem Konzertprogramm weiter im 19. Jahrhundert bis ins Jahr 1872, als der französische Komponist Camille Saint-Saëns seine Liebe zum Cello entdeckte und diesem Instrument gleich mehrere Werke widmete. Er war zu diesem Zeitpunkt 37 Jahre alt und hatte der Musikwelt neben einer Reihe von kleineren Kompositionen bereits eine Oper, zwei Sinfonien, drei Klavierkonzerte und zwei Violinkonzerte geschenkt. Mit seinem Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 33 verneigt sich Saint-Saëns einerseits vor den klassischen, von ihm verehrten Meistern und offenbart andererseits seine Fähigkeit, diese Traditionen in eine eigene romantische Klangwelt einzubetten. Dieses reizvolle Werk wird die aufstrebende Solistin Anastasia Kobekina in Chemnitz spielen, eines der größten Talente der jungen Generation.

Witold Lutosławski gilt als einer der faszinierendsten polnischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Zunächst dem Neoklassizismus verpflichtet, erarbeitete er sich ab Ende der 50er Jahre schrittweise eine eigene Kompositionstechnik, den aleatorischen Kontrapunkt". Innerhalb genauer Vorgaben realisiert sich Musik hier durch Improvisation. Die 1992 uraufgeführte 4. Sinfonie ist ganz im verfeinerten, melodiöseren Stil von Lutosławskis Spätwerk gehalten, das sich an den Impressionismus anlehnt.

 

Felix Mendelssohn Bartholdy

Meeresstille und glückliche Fahrt

Konzertouvertüre op. 27

 

Camille Saint-Saëns

Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 33

 

Witold Lutosławski

Sinfonie Nr. 4

 

Solistin Anastasia Kobekina
Dirigent Guillermo García Calvo
Robert-Schumann-Philharmonie
Spielpause:keine Pause
Information:Einführung 30 Minuten vor Konzertbeginn
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