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Das doppelte Lottchen

Von Erich Kästner
In der Bühnenfassung von Henning Bock und Jürgen Popig

Eigentlich hätten sie uns erst fragen müssen, ob sie uns halbieren dürfen!

Durch Zufall treffen sich Lotte Kerner und Luise Palfy im Sommerferienlager. Sie gleichen einander wie ein Ei dem anderen und haben sich doch noch nie im Leben gesehen. Lotte lebt mit ihrer alleinerziehenden Mutter in München, Luise bei ihrem Vater, dem vielbeschäftigten Kapellmeister Palfy, in Wien. Die eine bescheiden erzogen, die andere lebhaft und ungestüm, stehen sich die beiden zunächst geschockt gegenüber, gewöhnen sich allmählich aneinander und werden schließlich unzertrennlich. Als sie auch noch entdecken, dass sie Zwillinge sind, die nach der Scheidung ihrer Eltern einfach getrennt wurden, fordern sie Vater und Mutter heraus und tauschen die Rollen: Luise reist als Lotte nach München zurück und Lotte als Luise nach Wien. Das Verwechslungsspiel sorgt nicht nur bei ihren nichtsahnenden Eltern für Verwirrung. Auch Lotte und Luise müssen sich an einen gänzlich anderen Lebensalltag gewöhnen, tauschen sie doch Freundschaften, Hausaufgaben und Lieblingsessen für die andere ein. Den Erwachsenen erteilen sie damit am Ende eine tüchtige Lektion – und hätten die Rechnung beinahe ohne Irene Gerlach gemacht.

Erich Kästner (1899-1974) arbeitete als Dramatiker, Schriftsteller und Kabarettist, schrieb Gedichte, satirische Texte, Gesellschaftsromane und fürs Feuilleton. Bekannt wurde er vor allem durch seine Kinderbücher. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden viele seiner Werke verboten und verbrannt, Kästner durfte in Deutschland nicht mehr offiziell publizieren. Das doppelte Lottchen, ursprünglich als Drehbuch konzipiert und später zum Roman verarbeitet, konnte erst 1949 im Nachkriegsdeutschland erscheinen und bescherte dem Autor von Emil und die Detektive oder Das fliegende Klassenzimmer einen weiteren weltweiten Erfolg.

Kann man Glück nachholen? In einem modernen Märchen vielleicht schon. Aber wie ist es, ohne Vater aufzuwachsen oder ohne Mutter? Wieso haben sich die Eltern getrennt? Und dürfen sie allein entscheiden, was richtig sein mag und sich doch so falsch anfühlt? – Sensibel und eindrücklich nähert sich Kästner diesen schwergewichtigen Fragen, indem er Lotte und Luise das Zepter in die Hand gibt und aus ihren Kinderaugen die Welt der Erwachsenen spiegelt. Mit viel Witz, Mut und kindlicher Leichtigkeit gelingt es den beiden, sich gegenüber den Eltern zu behaupten und die Antworten auf ihre Fragen selbstbewusst einzufordern.

Regie Christoph Werner
Bühne und Kostüme Angela Baumgart
Puppen Lili Laube
Dramaturgie Friederike Spindler
Dauer:noch nicht bekannt
Altersempfehlung:ab 6 Jahren
Premiere:30.01.2021
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