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Lisanne Hirzel, Konstantin Weber © Dieter Wuschanski
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Lisanne Hirzel © Dieter Wuschanski
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Konstantin Weber © Dieter Wuschanski
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Lisanne Hirzel © Dieter Wuschanski
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Konstantin Weber © Dieter Wuschanski
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Lisanne Hirzel, Konstantin Weber © Dieter Wuschanski
Lisanne Hirzel, Konstantin Weber © Dieter Wuschanski
Konstantin Weber © Dieter Wuschanski
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Lisanne Hirzel, Konstantin Weber © Dieter Wuschanski
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Lisanne Hirzel, Konstantin Weber © Dieter Wuschanski
Lisanne Hirzel, Konstantin Weber © Dieter Wuschanski
Lisanne Hirzel © Dieter Wuschanski
Lisanne Hirzel © Dieter Wuschanski
 

Gut gegen Nordwind

Moderner Briefroman von Daniel Glattauer
Bühnenfassung von Ulrike Zemme und Daniel Glattauer

Schreiben Sie mir, Emmi. Schreiben ist wie küssen, nur ohne Lippen. (Leo)

Das Leben hat sich geändert, der Alltag, die Kommunikation: Telefon und Computer sind zum Fenster nach draußen geworden, zu Medien, um Kontakte aufrechtzuerhalten oder neue zu knüpfen. „Social Distancing“ ist das neue Leitmotiv unserer Tage. Aber wie soll sich eine Liebesgeschichte entwickeln – ohne dass zwei Menschen sich nahekommen dürfen? Natürlich auch im Netz, in dem aus „Social Distancing“ „Distant Socializing“ wird und der virtuelle Raum sich in ein intimes Separee verwandelt.

Durch einen Tippfehler landet eine E-Mail, Absender Emmi Rothner, irrtümlicherweise im Postfach von Leo Leike und die beiden kommen plaudernd – chattend – ins Gespräch. Ungezwungen, ehrlich und wunderbar witzig nähern sie sich schnell an: Leo, Sprachpsychologe und Uniassistent, knabbert an der Wieder-Einmal-Trennung von seiner Freundin Marlene, während Emmi der eintönige Alltag zu schaffen macht. Geschützt durch die Anonymität des Internets entsteht für beide ein virtueller gemeinsamer Raum voller Sehnsüchte und nicht gelebter Selbstentwürfe, ein Raum, in dem unverbindlich Unterbewusstes und tiefste Ängste ans Licht kommen dürfen, weil hier alles ausgesprochen werden kann. Aus der harmlosen Unterhaltung wird aufrichtige, gegenseitige Zuneigung. – Aber würde so viel digitale Nähe einer realen Begegnung standhalten? Würde damit nicht das Bild zerbrechen, welches im Kopf des jeweils anderen über die Zeit entstanden ist? Und wie kann eine Begegnung aussehen, bei der nicht – wie im Netz – per Mausklick von Nähe auf Distanz geschaltet werden kann?

Daniel Glattauers Gut gegen Nordwind wurde 2006 für den Deutschen Buchpreis nominiert und als Bestseller in zahlreiche Sprachen übersetzt. Seitdem gehört er zu den Klassikern der modernen Literatur und erlangt in diesen Zeiten ganz neue Aktualität und Brisanz, weil er so unmittelbar spürbar macht, dass Nähe weit mehr ist als eine Berührung.

Regie Carsten Knödler
Bühne und Kostüme Ricarda Knödler
Frieda Knödler
Dramaturgie Kathrin Brune
Dauer:1 h 45 min
Spielpause:keine Pause
Altersempfehlung:ab 16 Jahren
Premiere:18.09.2020

(…) Lisanne Hirzel als flippige Emmi und Konstantin Weber als leicht nerdiger Leo spielen hier ganz wunderbar die Seelenzustände durch, die offenbar auch eine digitale Fernbeziehung haben kann. Beide Schauspieler meistern zudem das Kunststück, nicht nur miteinander, sondern gleichzeitig nebeneinander spielen zu müssen. In ihren zwei angedeuteten, durch eine Wand getrennten Bühnen-Apartments würdigen sie sich keines Blickes, sie kommunizieren bis zum hoffnungsvollen Schluss ausschließlich über ihre Notebooks. Carsten Knödler hat das Stück ungemein unterhaltsam und spannend, aber dennoch weit weg vom Hollywoodkitsch à la ‚Email für Dich‘ inszeniert. […]

Freie Presse | Maurice Querner | 20.09.2020

(…) Als Zuschauer taucht man sofort ein in diesen virtuellen Raum, eine Wirklichkeit, in der diese Beziehung zwischen den beiden stattfindet. (…) Es bleibt offen, wohin sie geht. Ich glaube, das trifft den Nerv der Zeit: diese Anonymität in Begegnungen verlockt, sich zu öffnen (…).

MDR Sachsen - Das Sachsenradio | Hörerkritik | Beate und Dietmar Büttner | 21.09.2020
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