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Spielplan

Cabaret

Fr
13.
November
Oper
Premiere

Cabaret

Buch von Joe Masteroff nach dem Stück Ich bin eine Kamera von John van Druten und Erzählungen von Christopher Isherwood | Gesangstexte von Fred Ebb | Musik von John Kander | Deutsch von Robert Gilbert | In der reduzierten Orchesterfassung von Chris Walker

 
 

„Willkommen, Bienvenue, Welcome!“ Wer kennt nicht den Song des Conferenciers aus dem Musical Cabaret? 1966 uraufgeführt, zählt es zu den erfolgreichsten Stücken dieses Genres überhaupt. Die Verfilmung mit Liza Minelli als Sally Bowles übertraf den Erfolg des Musicals noch um ein Vielfaches.

Die Geschichte spielt Ende der 1920er Jahre in Berlin. Es ist die Zeit der beginnenden Weltwirtschaftskrise und des heraufziehenden Nationalsozialismus, doch scheint das für die Figuren im Stück keine Rolle zu spielen. Da ist der junge amerikanische Schriftsteller Clifford Bradshaw, der sich in einem schillernden Cabaret in den Bühnenstar Sally verliebt. Die beiden schweben im siebten Himmel, von Heiraten ist die Rede, vom besseren Job, ein Kind kündigt sich an. Und da ist Fräulein Schneider, Inhaberin einer kleinbürgerlichen Pension, die sich mit dem jüdischen Obsthändler Schultz verlobt und von einem Leben als Ehefrau an seiner Seite träumt. Doch es fehlt die Kraft, die Träume in der nüchternen Realität umzusetzen. Die Menschen lassen sich treiben, ignorieren die gesellschaftlichen Entwicklungen, die immer mehr ins Private vordringen, in der Annahme, dass der Spuk bald wieder vorüber sein wird. Naivität, Gleichgültigkeit – egal, wie man es nennt: Mitschuld an der verheerenden Zuspitzung der politischen Gesamtsituation bleibt als bedrückendes Resümee. „Ein Cabaret ist unsre Welt ...“, singt Sally am Ende dieses Musicals, das auf berührende und mahnende Weise Zeitgeschichte vermittelt.

Die Inszenierung liegt in den Händen von Erik Petersen, der in Chemnitz bereits My Fair Lady als Open-Air-Spektakel auf den Theaterplatz brachte. Der gebürtige Magdeburger ist seit 2014 deutschlandweit erfolgreich als freischaffender Regisseur tätig. Zuletzt entstanden Kiss me, Kate am Staatstheater Darmstadt, Anatevka am Theater Magdeburg, Jesus Christ Superstar an der Oper Wuppertal, Im weißen Rössl am Theater für Niedersachsen in Hildesheim und West Side Story an der Oper Bonn.

Diese Produktion wird exklusiv unterstützt durch eins – Energie in Sachsen

Spielort:Opernhaus - Saal
Altersempfehlung:Ab 14 Jahren
Fr, 13. November | 19:00 Uhr
Preis: 19,00 bis 45,00 €
 

Weitere Termine

21.11.2020 Samstag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
03.12.2020 Donnerstag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
10.12.2020 Donnerstag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
19.12.2020 Samstag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
22.12.2020 Dienstag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
28.12.2020 Montag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal

Inszenierungsteam des Stückes

Inszenierungsteam
Musikalische Leitung Jakob Brenner

Inszenierung Erik Petersen

Choreografie Danny Costello

Bühne und Kostüme Anja Lichtenegger

Dramaturgie Carla Neppl

Besetzung des Stückes

Besetzung
Conférencier
Gino Emnes
Michael B. Sattler

Sally Bowles
N.N.

Clifford Bradshaw
Jannik Harneit

Fräulein Schneider
Sylvia Schramm-Heilfort
Gabriele Bernsdorf

Herr Schulz
Matthias Winter
N.N.

Kit Kat Boy / Ernst Ludwig
Lucas Baier

Kit Kat Boy
Romeo Salazar

Kit Kat Boy
Robert Johansson

Kit Kat Boy
Rico Salathe

Kit Kat Boy & Dance Captain
Andrew Chadwick

Kit Kat Girl / Fräulein Kost
Daniela Tweesmann

Kit Kat Girl
Michelle Saget

Kit Kat Girl
Grace Simmons

Kit Kat Girl
Romina Markmann

Kit Kat Girl
N.N.
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