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Spielplan

GRIEG | SAINT-SAËNS | HENZE | BRAHMS

GRIEG | SAINT-SAËNS | HENZE | BRAHMS

Julian Riem, Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie

 
 

Edvard Grieg
Violinsonate Nr. 3 c-Moll op. 45

Camille Saint-Saëns
Cellosonate Nr. 1 c-Moll op. 32

Hans Werner Henze
Kammersonate

Johannes Brahms
Klaviertrio Nr. 3 c-Moll op. 101

Sonaten und ein Klaviertrio bilden das Programm dieses Kammermusikabends, der von Konzertmeisterin Heidrun Sandmann und Solocellist Thomas Bruder gemeinsam mit dem Pianisten Julian Riem gestaltet wird. Fast zur gleichen Zeit entstanden sind die Violinsonate Nr. 3 c-Moll op. 45 von Edvard Grieg und das Klaviertrio Nr. 3, ebenfalls in der Tonart c-Moll, von Johannes Brahms. Verbunden sind beide durch den russischen Geiger Adolf Brodsky: Sowohl Grieg als auch Brahms musizierten mit ihm gemeinsam. Am Neujahrstag 1888 trafen sich alle drei in der Leipziger Wohnung Brodskys. Brahms probte mit Brodsky und einem Leipziger Cellisten sein neues Klaviertrio in c-Moll, Grieg spielte mit Brodsky seine dritte Violinsonate in c-Moll, die beide gemeinsam drei Wochen zuvor im Leipziger Gewandhaus mit großem Erfolg uraufgeführt hatten. Die ausladende Form und die Dramatik des Ausdrucks zogen das Premierenpublikum von Anfang an in ihren Bann. Das Klaviertrio von Brahms erklang bereits zwei Jahre zuvor, 1886, erstmalig öffentlich in Budapest. Brahms hatte wohl mit Bedacht diesen Ort für die Uraufführung ausgewählt, huldigte der gebürtige Hamburger doch seit geraumer Zeit seiner neuen Heimat Wien als Hauptstadt von Österreich-Ungarn auf seine ganz eigene musikalische Weise – im Klaviertrio zum Beispiel durch einen stark von der ungarischen Volksmusik geprägten Finalsatz.

Die Tonart c-Moll hat auch Camille Saint-Saëns 1872 für seine leidenschaftliche Cellosonate Nr. 1 op. 32 gewählt, „ein mächtiges Werk von Beethovenscher Dramatik“, so der französische Musikwissenschaftler Jean-Alexandre Ménétrier. Das Wechselspiel zwischen poetischen und kraftvollen Passagen gibt die Stimmung der Entstehungszeit einfühlsam wieder: Saint-Saëns wollte an seine im Krieg gegen Preußen gefallenen Freunde erinnern.

Auch Hans Werner Henze verfolgte mit wachem Blick auf die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen seiner Zeit. „Wenn, wie es sich gehörte, die Musik den Menschen ein Allgemeingut wäre, gäbe es sicherlich weniger Aggression und viel mehr Gleichheit und Liebe auf der Welt; denn die Musik ist ja ein Verständigungsmittel, ein Versöhnungsstifter“, so der Komponist. 1953 siedelte er von Deutschland nach Italien über, weil er „unglücklich über die mangelnde Aufarbeitung des Dritten Reichs in der Nachkriegsrepublik einerseits und den ästhetischen Dogmatismus in der neuen Musik andererseits“ war (Schott Music). Zuvor, während seines Engagements am Theater Konstanz, schrieb er 1948 im Alter von 22 Jahren die Kammersonate für Violine, Violoncello und Klavier. Uraufgeführt wurde sie im März 1950 in Köln.

Dauer:noch nicht bekannt

Besetzung des Stückes

Besetzung
Ausführende
Julian Riem
Heidrun Sandmann
Thomas Bruder
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