Spielplan

Undine - Kleine Welle

Mi
20.
Mai
Schauspiel

Undine - Kleine Welle

Art-Musical von Carsten Knödler und Steffan Claußner nach der Märchennovelle von Friedrich de la Motte Fouqué
URAUFFÜHRUNG

 
 

Die Liebe ist eine Naturgewalt – sie ist unmittelbar und absolut, archaisch und kompromisslos und sie kennt keine Gnade. Manchmal ist sie wie ein reißender Strom, der einen mit sich zerrt und im Zweifel nicht mehr auftauchen lässt. Die Liebe ist aber auch ein tiefes und sanftes Meer, das einen umwogt und trägt. In jedem Fall ist sie ein abenteuerliches und zugleich sehnsuchtsvolles Gewässer – so wie Undine. Undine ist kein Menschenkind, sondern die Tochter eines Wassergeistes. Sie könnte alle Reichtümer haben, doch was ihr fehlt, ist eine Seele. Die bekommt sie nur, wenn ein Mensch sie liebt und heiratet. Und so wird sie armen Fischersleuten, die ihre eigene Tochter verloren haben, zugespült. Auf einer abgelegenen Landzunge, fernab der Stadt, wächst Undine auf. Eines Tages verirrt sich der Ritter Huldbrand von Ringstätten zu den Fischersleuten. Er ist fasziniert von ihr und auch Undine fragt sich, wo dieser Mann ihr ganzes Leben lang gesteckt hat. Sie heiraten und leben fortan glücklich und zufrieden auf der abgelegenen Landzunge. Doch die kleine Insel des Glücks wird irgendwann zu eng. Das junge Paar zieht in die Stadt. Aber mit dem Einzug in die Zivilisation wird die bislang ungetrübte und von äußeren Einflüssen freie Liebe der beiden auf eine harte Probe gestellt. In der Stadt wartet Bertalda, Ziehtochter des Herzogs, sehnsüchtig auf Huldbrands Rückkehr. Bevor dieser Undine traf, stand sie in seiner Gunst. Und natürlich ist Bertalda enttäuscht. Noch größer ist ihre Enttäuschung jedoch, als sie erfährt, dass die einfachen Fischersleute ihre wahren Eltern sind. Ihr Hochmut führt dazu, dass die Zieheltern sie verstoßen. Undine hat Mitleid mit der jungen Frau. Trotz der widrigen Umstände freunden sie sich an und ziehen zu dritt auf die Rittersburg. Für die Dreiecksbeziehung gibt es jedoch eine wichtige Regel: Huldbrand darf auf keinen Fall Verrat an Undine begehen. Und er darf sich auf dem Wasser niemals mit ihr streiten, sonst wandelt sich die Liebe von einem sanft wogenden Gewässer zu einem reißenden und vernichtenden Strom.

Carsten Knödler bearbeitet die 1811 erschienene Märchennovelle für die Chemnitzer Bühne. Fragen nach dem wahren Wesen der Liebe, nach Beständigkeit in unbeständigen Zeiten sind dabei ebenso leitend wie die Auseinandersetzung mit dem „Fremden“ und der eigenen Identität.

Spielort:Schauspielhaus - Große Bühne
Dauer:noch nicht bekannt
Altersempfehlung:ab 14 Jahren
Premiere:09.05.2020
Mi, 20. Mai | 19:30 Uhr
Preis: 15,00 bis 28,00 €
 

Weitere Termine

09.05.2020 Samstag 19:30 Uhr    
Schauspielhaus - Große Bühne
12.05.2020 Dienstag 19:30 Uhr    
Schauspielhaus - Große Bühne
24.05.2020 Sonntag 15:00 Uhr    
Schauspielhaus - Große Bühne
29.05.2020 Freitag 19:30 Uhr    
Schauspielhaus - Große Bühne
30.05.2020 Samstag 19:30 Uhr    
Schauspielhaus - Große Bühne
13.06.2020 Samstag 19:30 Uhr    
Schauspielhaus - Große Bühne

Inszenierungsteam des Stückes

Inszenierungsteam
Regie Carsten Knödler

Musikalische Leitung Steffan Claußner

Bühne Stefan Morgenstern

Kostüme Ricarda Knödler

Choreografie N.N.

Dramaturgie Kathrin Brune

Besetzung des Stückes

Besetzung
Undine
Lauretta van de Merwe

Ritter Huldbrand von Ringstetten
Jonas Lauenstein

Kühleborn
Dirk Glodde

Fischer
Andreas Manz-Kozár

Fischerin
Susanne Stein

Bertalda
Magda Decker

Der Herzog
Marko Bullack

Pfarrer
Philipp von Schön-Angerer

Wasserwesen, Waldgeister
Magda Decker
Lisanne Hirzel
Ulrike Euen
Andrea Zwicky
Marko Bullack
Martin Esser
Alexander Ganz

Hofgesellschaft
Lisanne Hirzel
Ulrike Euen
Andrea Zwicky
Martin Esser
Alexander Ganz

Musik / Band

Piano
Bernd Sikora

Marimbaphon / Percussion
Jens Gagelmann

Viola
Petr Krupa

Klarinette / Bassklarinette / Saxophon
Arnim Kosensky

Bass
Tobias Brunn

Posaune
Gregor Kuhn
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