© Nasser Hashemi

Spielplan

the future is still unwritten

the future is still unwritten

Eine Stückentwicklung des TJC (UA)

 
 

Die Mitglieder des TheaterJugendClubs haben auch in dieser Spielzeit unter Leitung von Jan Gerrit Brüggemann und Denise von Schön-Angerer eine eigene Inszenierung erarbeitet. Nach der erfolgreichen Produktion Ich bereue nichts, mit der sie die Entwicklungen der digitalen Massenüberwachung ins Visier nahmen, widmen sie sich nun ihrer heutigen und zukünftigen Lebenswelt. Mit einem kritischen Blick in die Zukunft fragen sie danach, was noch übrig sein mag vom Hier und Jetzt, wenn alles so bleibt, wie es ist, oder so weiter geht, wie bisher. Politikmüdigkeit, Digitalisierung und Big Data, Smart Life, Konsumexzess und Klimawandel scheinen Probleme zu manifestieren, die an den Grundfesten der Zukunft rütteln – ihrer wie unserer.

Aber was für Erwartungen haben wir an die Zukunft und unser Leben? Wie viel Einfluss wollen wir auf die Entwicklungen nehmen? Und welche Verantwortung tragen wir mit unserem Handeln? Geht jeder den Weg allein oder sind wir gemeinsam stärker? Und überhaupt, wie rettet man die Erde, wenn die Zukunft gar nicht mehr so unbeschrieben ist, wie es scheint?

Aus vielfältigem Recherchematerial und eigenen Texten ist eine gemeinsame Stückidee für den Ostflügel entstanden. Mit vielen Visionen und kontroversen Gedanken, Musik und Fantasie nähern sich die Jugendlichen in the future is still unwritten einer Welt, die bald ihnen gehört und stellen sich den Fragen in einem gemeinsamen Spiel. Game on!

Dauer:1 h 15 min / keine Pause
Altersempfehlung:ab 14 Jahren
Premiere:22.02.2019

Bilder zum Stückes

Bilder
Mitglieder des TheaterJugendClubs © Nasser Hashemi
Mitglieder des TheaterJugendClubs © Nasser Hashemi
Mitglieder des TheaterJugendClubs © Nasser Hashemi
Mitglieder des TheaterJugendClubs © Nasser Hashemi
Mitglieder des TheaterJugendClubs © Nasser Hashemi
Mitglieder des TheaterJugendClubs © Nasser Hashemi
Mitglieder des TheaterJugendClubs © Nasser Hashemi
Mitglieder des TheaterJugendClubs © Nasser Hashemi
Mitglieder des TheaterJugendClubs © Nasser Hashemi
Mitglieder des TheaterJugendClubs © Nasser Hashemi
Mitglieder des TheaterJugendClubs © Nasser Hashemi
Mitglieder des TheaterJugendClubs © Nasser Hashemi
Mitglieder des TheaterJugendClubs © Nasser Hashemi
Mitglieder des TheaterJugendClubs © Nasser Hashemi
Mitglieder des TheaterJugendClubs © Nasser Hashemi
Mitglieder des TheaterJugendClubs © Nasser Hashemi
Mitglieder des TheaterJugendClubs © Nasser Hashemi
Mitglieder des TheaterJugendClubs © Nasser Hashemi
Mitglieder des TheaterJugendClubs © Nasser Hashemi
Mitglieder des TheaterJugendClubs © Nasser Hashemi
Mitglieder des TheaterJugendClubs © Nasser Hashemi
Mitglieder des TheaterJugendClubs © Nasser Hashemi
Mitglieder des TheaterJugendClubs © Nasser Hashemi
Mitglieder des TheaterJugendClubs © Nasser Hashemi
Mitglieder des TheaterJugendClubs © Nasser Hashemi
Mitglieder des TheaterJugendClubs © Nasser Hashemi
Mitglieder des TheaterJugendClubs © Nasser Hashemi
Mitglieder des TheaterJugendClubs © Nasser Hashemi

Inszenierungsteam des Stückes

Inszenierungsteam

Besetzung des Stückes

Besetzung
Es spielen
Alan Begeza
Thekla Edler
Lorka Glodde
Luna Graf
Wenzel Grossinger
Anny Junghans
Martha Kallenbach
Franz Kemter
Helena Kothe
Phillipp Laue
Anna Löffler
Frederike Meiser
Frieder Melzer
Fabio Miguel Montero Pérez
Susanna Seidler
Nathalie Seifert
Gwendolin Kyra Unger
Tilmann Würfel

Pressestimmen zum Stück

Pressestimmen

„371 – Stadtmagazin“ schreibt in Ausgabe 03/2019

Vier Jugendliche sitzen gemeinsam mit den übrigen Zuschauern auf ihren Plätzen in Erwartung dessen, was da kommen wird. Sie unterhalten sich über Essen, Strom, Speicherkapazitäten und darüber, wie viel oder wie wenig davon bei dem ein oder anderen vorhanden ist, und dass alles das permanent verfügbar sein sollte. Warten auf die Pizza, auf die Wiederaufladung des Handys, auf neues Datenvolumen wird als purer Stress empfunden. Wie gut, dass man sich nicht in Geduld üben muss, weil unverhofft ein Computerspiel ausprobiert werden kann (…). Anders als mit einem adrenalinsteigernden Controller in der Hand scheinen sich die vier nicht motivieren zu lassen, sich mit der Welt von morgen auseinanderzusetzen. Eine schöne Idee, ganz im Sinne der Neurodidaktik, und um ganz sicher zu gehen, wird ein ums andere Level auch noch einer nach dem anderen der Protagonisten direkt ins Spiel hineingezogen.
Auf den unterschiedlichen Ebenen werden dann aber auch gleich die ganz großen Themen ausgepackt. Überwachung durch Big-Data, Künstliche Intelligenz, Umweltzerstörung. Im dystopischen Ausblick auf diese Bereiche rückt die Lust am Computerspiel in den Hintergrund, es geht nur noch ums nackte Überleben. Die direkte körperliche Erfahrung möglicher Schrecken, leider oft in Form prophetischer Anklagen vorgetragen, führt bei den Spielern tatsächlich zur Läuterung. Deren Ideen für mögliche Verhaltensänderungen nehmen sich, während die Pizza geliefert wird, allerdings ausgesprochen naiv aus: Plastiktüten weglassen, Zuf fahren statt Fliegen, weniger Fleisch essen, den Apfel mit druckstelle nicht wegschmeißen. Das wird nicht reichen, da bin ich mir sicher. Aber Hand aufs Herz, auch ich versuche mich seit einiger Zeit mit genau diesen kleinen Handlungen nützlich zu machen. Und ich will, nein, ich muss daran glauben, dass die Rettung der Welt mit dem Apfel (…) beginnt. Ob diese Inszenierung dem Publikum Anlass zum Umdenken gegeben hat, wage ich nur zu hoffen.

Beate Düber
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