© Max Parovsky

Spielplan

Rota I Schostakowitsch

Do
28.
Mai
Philharmonie
10. Sinfoniekonzert

Rota I Schostakowitsch

Solist: Ödön Rácz, Dirigent: Guillermo García Calvo

 
 

Nino Rota
Divertimento concertante
für Kontrabass und Orchester

Dmitri Schostakowitsch
Sinfonie Nr. 15 A-Dur op. 141

Der Italiener Nino Rota ist vor allem als Filmmusikkomponist bekannt. Er schrieb unsterbliche Melodien für Federico Fellini, Luchino Visconti, Franco Zeffirelli und Francis Ford Coppola. Doch wer kennt schon seine zwölf Opern, zehn Solo-Konzerte oder drei Sinfonien? Und erst recht das Divertimento concertante für Kontrabass und Orchester? Überhaupt: Ein Solokonzert für das größte der Streichinstrumente findet sich höchst selten im Œuvre der Komponisten und damit auf den Konzertplänen. Rota hatte also quasi eine Marktlücke entdeckt, als er Anfang der 1970er Jahre dieses Kabinettstückchen komponierte, das als „Divertimento“ seinen Ursprung in der Unterhaltungsmusik des 18. Jahrhunderts hat. Stilistisch ist es in der Spätromantik angesiedelt und es lässt in Sachen Virtuosität und Reichtum der musikalischen Ideen keine Wünsche offen. Solist der Chemnitzer Aufführung ist Ödön Rácz, Solo-Kontrabassist der Wiener Philharmoniker, der die Klangvielfalt des Instruments in diesem hinreißenden Divertimento präsentieren wird. Den Schlusspunkt der Sinfoniekonzerte dieser Saison setzen die Robert-Schumann-Philharmonie und Guillermo García Calvo mit Dmitri Schostakowitschs 15. Sinfonie. Er schrieb sie im Sommer 1971 innerhalb weniger Wochen und beendete damit sein sinfonisches Schaffen. Während er für einige der davor komponierten Sinfonien Gesangsstimmen beifügte, beließ er es hier bei einer rein instrumentalen Besetzung und wies wie so oft dem Schlagwerk eine zentrale Rolle zu. Hervorstechend ist die Tatsache, dass Schostakowitsch mehrfach Zitate sowohl eigener als auch fremder Werke einsetzte, angefangen von Rossinis Wilhelm Tell bis hin zu Wagners Tristan und Isolde. Sicher war es für den 66-jährigen Komponisten ein besonderes Ereignis, bei der erfolgreichen Uraufführung in Moskau 1972 seinen Sohn Maxim am Pult des Großen Rundfunk-Symphonieorchesters erleben zu dürfen.

Spielort:Stadthalle - Großer Saal
Dauer:noch nicht bekannt
Information:Jeder vollzahlende Konzertbesucher hat die Möglichkeit, bis zu zwei kostenfreie Tickets für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre zu erhalten.
Einführung:45 Minuten vor Konzertbeginn
Do, 28. Mai | 19:00 Uhr
Preis: 15,00 bis 31,00 €
 

Weitere Termine

27.05.2020 Mittwoch 19:00 Uhr    
Stadthalle - Großer Saal

Besetzung des Stückes

Besetzung
Solist
Ödön Rácz

Dirigent
Guillermo García Calvo

Robert-Schumann-Philharmonie
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