© Marco Cantalupo

Spielplan

Walls

Sa
22.
Juni
Ballett
TANZ|Moderne|TANZ

Walls

Compagnie Linga (Schweiz)

 
 

Koproduktion von Compagnie Linga, L’Octogone Théâtre de Pully, Teatro Dimitri à Verscio, Commune de Poschiavo und Association Riverbero.

Konzept & Choreografie Katarzyna Gdaniec & Marco Cantalupo
Musik Mathias Delplanque
Lichtdesign German Schwab
Tanz Aude-Marie Bouchard, Kinda Gozo, Valentin Henri, Ai Koyama, Igli Mezini, Csaba Varga, Cindy Villemin

„Wenn du eine Mauer baust, denke daran, was du draußen lässt.“ Diese Worte Italo Calvinos werden zum Gegenstand des außergewöhnlichen Tanzprojekts Walls. In unseren Köpfen bilden sich Konflikte und Unvereinbarkeiten, die zur Errichtung von ideellen und real existierenden Mauern führen. Mauern zwischen Gedanken, einzelnen Menschen und schließlich Zivilisationen. Die Tänzerinnen und Tänzer der Compagnie Linga benutzen Gipskarton, ein standhaftes, doch ebenso flexibles Material, um diese Mauern zu errichten. Ihre Körper verschmelzen mit dem Material, um sich wieder zu lösen und miteinander zu verbinden. Aufrichten, Versetzen, Vereinigen, Auseinanderbrechen, Verschwinden und Wiedererscheinen – all dies wird zum Bestandteil dieses ganz besonderen Tanzstückes und beschreibt die ständige Bewegung, in der sich das Individuum mit seiner Umwelt befindet. Dieses einzigartige Tanzprojekt wird letztendlich zu einer Allegorie für die Freiheit, eine Utopie, die in der Lage ist, alle Versuche der Isolation abzuwehren.

Katarzyna Gdaniec stammt aus Polen und absolvierte ihr Studium an der Waganova-Ballettakademie in St. Petersburg sowie der Nationalen Ballettschule in Danzig. Nach erfolgreicher Teilnahme an Wettbewerben wie dem Nationalen Tanzwettbewerb Danzig und dem Prix de Lausanne wirkte sie bis 1992 als Solotänzerin in der Compagnie von Maurice Béjart. Seitdem ist sie als freischaffende Choreografin tätig und gründete noch im selben Jahr die Compagnie Linga mit Marco Cantalupo, der zuvor als Solotänzer in zahlreichen bekannten Häusern wie der Staatsoper Hamburg, dem Nationalballett von Portugal, der Deutschen Oper Berlin, dem Stadttheater Bern sowie dem Béjart Ballett Lausanne tätig war. Die Compagnie Linga, deren Name im Hinduismus die Fruchtbarkeit symbolisiert, gilt als eine der erfolgreichsten Tanzgruppen der Schweiz. Zu ihrem Ansehen gelangte sie vor allem durch die Auseinandersetzung mit der Frage, welche Auswirkungen die politischen und sozialen Umstände auf Bewegung und Körper haben.

 

 

 

Spielort:Schauspielhaus - Große Bühne
Dauer:1h
Sa, 22. Juni | 20:00 Uhr
Preis: 10,00 bis 18,00 €
 

Bilder zum Stückes

Bilder
© Michel Bovay, Etienne Malapert
© Michel Bovay, Etienne Malapert
© Michel Bovay, Etienne Malapert
© Michel Bovay, Etienne Malapert
© Anuouk Ruffieux
© Marco Cantalupo
© Michel Bovay
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