© Martina De Dominicis

Spielplan

Signifying Ghost

Do
20.
Juni
Ballett
TANZ|Moderne|TANZ

Signifying Ghost

CocoonDance Company (Deutschland/Mali/Südafrika)

 
 

SIGNIFYING GHOSTS
Cocoon Dance

Choreografie Nelisiwe Xaba, Vera Sander, Rafaële Giovanola
Lichtdesign Florent Blanchon
Dramaturgie Rainald Endraß

Tanz Ibrahima Camara, Fa-Hsuan Chen, Martina De Dominicis, Álvaro Esteban, Werner Nigg, Léonce Noah, Sanga Ouattara, Greta Salgado

Signifying Ghosts wird gefördert im Fonds TURN der Kulturstiftung des Bundes.
Gefördert von: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Bun-desstadt Bonn, Kunststiftung NRW, Theatre-ProVS, Le Conseil de la Culture Etat du Valais, La Loterie Romande. In Koproduktion mit dem Goethe-Institut (Internationaler Koproduktionsfonds) und Kunstfest Weimar.

Das deutsch-afrikanische Austauschprojekt Signifying Ghosts nimmt Jacques Derridas Denkfigur des Gespenstischen, das eine mediale Figur des Dazwischen meint, als Ausgangspunkt für diese interkulturelle Begegnung zwischen vier Choreografinnen und ihren Ensembles. Zusammen mit dem Kulturzentrum Donko Seko in Bamako und der Hochschule für Musik und Tanz in Köln schafft die CocoonDance Company einen experimentellen Begegnungsraum und unterstützt die Vermittlung zwischen Afrika und Europa. Die Choreografinnen und ihre Performer entwickeln parallel Projekte, um jeweils zeitweise die Kreationen der anderen Choreografinnen zu überantworten. Die drei Choreografien Ex-Situ (Rafaële Giovanola), Nullstelle (Vera Sander) und Fake N.E.W.S. (Nelisiwe Xaba) sind in Chemnitz zu sehen. Die vierte Produktion in der Choreografie von Kettly Noël wird ihre Uraufführung im August/September 2019 als Koproduktion im Rahmen des Kunstfestes Weimar feiern. Die Projektentwicklung erfolgt in drei Phasen: Zunächst stellen die Partner sich ihre Stücke wechselseitig über Aufführungen, Lectures, und Workshops vor. In einer zweiten Phase werden aus den gemeinsam weiter entwickelten Strategien und dem Material vier neue Stücke erarbeitet, die anschließend in einer dritten Phase in Afrika und Europa touren werden. Zu den beteiligten Tänzern gehören auch junge afrikanische Tänzer sowie Studierende der Kölner Hochschule.

CocoonDance wurde 2000 von der Choreografin Rafaële Giovanola und dem Dramaturgen Rainald Endraß gegründet. Die Schweizerin war zunächst Solistin in Turin, bevor sie für acht Jahre an das Ballett Frankfurt engagiert wurde. Anschließend arbeitete sie mit Pavel Mikuláštiks Choreografi-schem Theater, zuletzt in Bonn. Seit 2004 bespielt und leitet die Company die Sparte Tanz in dem von der Stadt Bonn institutionell geförderten freien Theater. Die Arbeit von CocoonDance zeichnet sich durch eine enorme Kontinuität in der künstlerischen Entwicklung und die Ausformung eines vielfältigen, internationalen wie interdisziplinären Netzwerks aus. CocoonDance hat sich so zu einer Institution mit weitreichender Vernetzung nicht nur im künstlerischen, sondern auch im Bereich kultureller Bildung entwickelt. Die seit dem Jahr 2000 entstandenen rund 40 abendfüllenden Produktionen von CocoonDance wurden zu Gastspielen auf mittlerweile fünf Kontinenten eingeladen und mehrfach mit Preisen ausgezeichnet.

Ex-Situ | Rafaele Giovanola

Choreografie Rafaële Giovanola
Musik Jörg Ritzenhoff
Lichtdesign Florent Blanchon
Kostüme Rafaële Giovanola, Fa-Hsuan Chen
Tanz Ibrahima Camara, Fa-Hsuan Chen, Martina De Dominicis, Álvaro Esteban, Léonce Noah, Ana Koné, Werner Nigg, Sanga Ouattara, Greta Salgado

Dauer ca. 30 Min.

Ex-Situ ist aus der erneuten Lektüre früherer choreografischer Arbeit der Gruppe entstanden. Der neue Impuls für diese Arbeit liegt darin, diese heterogenen Körper zu einem Ganzen, einem vollständigen Organismus zu formen, zusammengehalten durch eine Haut, durch seine Zellen, Organe und Glieder.

Fake N.E.W.S. | Nelisiwe Xaba

Choreografie Nelisiwe Xaba
Tanz Martina De Dominicis, Álvaro Esteban, Greta Salgado
Video, Musik Mocke J Van Veuren 
Lichtdesign Florent Blanchon
Dramaturgie Rainald Endraß

Dauer ca. 30 Min.

Fake N.E.W.S. ist ein Tanz-Video-Hybrid, ein Stück, das das projizierte Bild, den Screen in den Fokus rückt - als eine magische Box, eine überwältigende Lichtkreatur, die dem menschlichen Körper ge-genübergestellt wird. Der Bildschirm wird zur Realität, er verwandelt Körper in göttliche Wesen. In Fake N.E.W.S. findet der Tanz in Echtzeit statt und stellt das Publikum kontinuierlich vor die Ent-scheidung, zwischen dem Bild und der Live-Performance zu wählen.

Nullstelle | Vera Sander

Choreografie Vera Sander
Musik Dirk Specht
Lichtdesign Florent Blanchon
Tanz Ibrahima Camara, Werner Nigg

Dauer ca. 20 Min.

Nullstelle ist eine interkulturelle Begegnung zweier Tänzer, die den Raum mit Echos ihrer selbst anfüllen. Dafür ist weniger Wissen gefragt als vielmehr eine Form der Kommunikation, die sich unseren Kategorien vorderhand noch entzieht.

Spielort:Schauspielhaus - Große Bühne
Dauer:1 h 30 min
Do, 20. Juni | 20:00 Uhr
Preis: 10,00 bis 18,00 €
 

Bilder zum Stückes

Bilder
Signifying Ghosts © Martina De Mominicis
Signifying Ghosts © Martina De Dominicis
Nullstelle © Martina De Dominicis

Videomedien zum Stück

Video
Startseite
Suche Zusatzinformationen
Teilen
nach oben eine Seite zurück

Was suchen Sie?

Suche schließen
Exit
nach oben eine Seite zurück