© Nasser Hashemi

Spielplan

Schwanensee

So
19.
Mai
Ballett

Schwanensee

Ballett von Eno Peci und Sabrina Sadowska mit Teilen der Originalchoreografie von Lew Iwanow
Musik von Peter Tschaikowsky

 
 

1871 nutzte Peter Tschaikowsky den Sommerurlaub bei seiner Schwester, um für seine Nichten und Neffen das kleine Kinderballett Schwanensee zu komponieren. Als er 1875 einen lukrativen Kompositionsauftrag für ein neues Ballett des Moskauer Bolschoi-Theaters erhielt, war das Libretto bereits fertig. Es vereint verschiedene Legenden und Märchen in sich, unter anderem das deutsche Volksmärchen Der geraubte Schleier von Johann Karl August Musäus. Anders als bei den späteren Balletten Dornröschen und Der Nussknacker arbeiteten der Choreograf Julius Reisinger und Tschaikowsky hier nicht zusammen. Durch aufführungsbedingte Kürzungen, Umstellungen und Einlagen Reisingers blieb der große Erfolg zunächst aus. Erst als Lew Iwanow 1894 anlässlich einer Gedenkfeier für den ein Jahr zuvor verstorbenen Tschaikowsky den zweiten Akt mit den berühmten weißen Schwänen präsentierte und Marius Petipa und Lew Iwanow das Ballett anschließend am Mariinski Theater in St. Petersburg neu arrangierten, avancierte es zum Welterfolg. Seitdem hat der Schwanensee viele Interpretationen erfahren, so durch George Balanchine (New York 1951), Vladimir Bourmeister (Moskau 1956), John Cranko (Stuttgart 1963), Mats Ek (Cullberg Ballet 1987), John Neumeier (Hamburg 2002) und die rein männlich besetzte Neufassung von Matthew Bourne (London 1995).

Für den Chemnitzer Schwanensee konnte der junge, aus Tirana (Albanien) stammende Choreograf Eno Peci gewonnen worden. Seit 2000 ist er Mitglied des Wiener Staatsopernballetts und seit 2009 Solotänzer des Balletts der Wiener Staatsoper und Volksoper. Parallel dazu begann er u. a. für das Wiener Staatsballett und die Ballettakademie der Wiener Staatsoper eigene Ballette zu entwickeln. Für die berühmten „weißen Akte“ erhält das Ballett Chemnitz Unterstützung von der Staatlichen Ballettschule Berlin. So wird dieser Chemnitzer Schwanensee mit der ergreifenden Musik Tschaikowskys zu einer Reminiszenz an das romantische Tanzmärchen, in dem Liebe und Tod, Sehnsucht und Resignation, Menschen- und Fabelwelt zu einem sinnlich-berührenden Ballettabend verschmelzen.

In Kooperation mit der Staatlichen Ballettschule Berlin

Wir danken dem Theaterförderverein Chemnitz e. V. und allen privaten Spendern für die finanzielle Unterstützung dieser Produktion.

 

 

Spielort:Opernhaus - Saal
Dauer:3 h / 1 Pause
Altersempfehlung:ab 12 Jahren
Premiere:30.03.2019
So, 19. Mai | 15:00 Uhr
Preis: 14,00 bis 38,00 €
ausverkauft
 

Weitere Termine

26.05.2019 Sonntag 15:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
14.06.2019 Freitag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
19.10.2019 Samstag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
26.10.2019 Samstag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
09.11.2019 Samstag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
10.11.2019 Sonntag 15:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
07.12.2019 Samstag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
11.01.2020 Samstag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
21.03.2020 Samstag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
23.03.2020 Montag 15:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
25.04.2020 Samstag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal

Bilder zum Stückes

Bilder
Ballett Chemnitz © Nasser Hashemi
Ballett Chemnitz © Nasser Hashemi
Ballett Chemnitz © Nasser Hashemi
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Ballett Chemnitz © Nasser Hashemi
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Ballett Chemnitz © Nasser Hashemi

Videomedien zum Stück

Video

Inszenierungsteam des Stückes

Inszenierungsteam
Musikalische Leitung Guillermo García Calvo 26.05.2019
Rodrigo Tomillo

Choreografie und Inszenierung Eno Peci (1. + 3. Akt), nach
Lew Iwanow (2. + 4. Akt)

Einstudierung Sabrina Sadowska (2. + 4. Akt)

Bühne und Kostüme Thomas Mika

Lichtdesign Steen Bjarke

Dramaturgische Assistenz Susanne Holfter

Besetzung des Stückes

Besetzung

Pressestimmen zum Stück

Pressestimmen

Die „Freie Presse“ schreibt am 01.04.2019

Mit dem Ballett ‚Schwanensee‘ ist dem Chemnitzer Theater ein Coup gelungen - weil sich die Macher trauen, die zuckersüßen klassischen Elemente regelrecht zu zelebrieren. Das kommt beim Publikum an.
(…) Gegen die geballte Grazie, die das Opernhaus Chemnitz am Samstagabend zur Premiere in Stellung brachte, ist man machtlos. Im Handstreich bannt diese neue Inszenierung des Balletts ‚Schwanensee‘ zur Musik von Peter Tschaikowsky.
Das liegt vor allem daran, dass Eno Peçi und Ballettdirektorin Sabrina Sadowska als Choreografen zwischen den zeitgenössischen Elementen auch viel Platz für die klassischen Elemente lassen, die man in hiesiger Region selten sieht und die doch zeitlose Magie in sich zu tragen scheinen. Peçi und Sadowska lehnen sich dabei an Lew Iwanows Originalchoreografie an, der 1894 die weißen Schwäne einführte. Und so federt auch in Chemnitz eine Tänzerin nach der anderen in zarten, weißen Tutus - den Tüllröcken - auf Zehenspitzen über die Bühne. (...)
Und auch das ist ein Grund, warum diese Inszenierung so begeistert: Laura Costa Chaud als Gast des Leipziger Balletts tanzt die Figur der Odette und weißen Schwanenprinzessin strahlend, souverän, überzeugend. Keine Anstrengung ist für den Zuschauer sichtbar, kein Wackler, kein Zittern. Dabei ist der Tanz auf der Fußspitze Höchstleistung mit extremer Körperspannung, Konzentration, Kraft. Ebenso überzeugt Jean-Blaise Druenne als Siegfried - er führt Laura Costa Chaud sicher in den Drehungen und Hebungen, und in seinen Soloparts zeigt er seine enorme Sprungkraft. Das Publikum jubelte Laura Costa Chaud und Jean-Blaise Druenne noch während der Aufführung zu - für diese Leistungen zu recht. (…) Tschaikowskys durchweg wunderschöne Musik (…) ebenso wunderbar gespielt von der Chemnitzer Robert-Schumann-Philharmonie unter Leitung von Rodrigo Tomillo, an der Solo-Violine überzeugte - nicht überraschend - Hartmut Schill.
(…) In der neuen Inszenierung ist Odettes Vater an die Figur des Rotbart angelehnt, hier mit Verve von Yester Mulens Garcia getanzt. (…)
Aber ja, die Chemnitzer Inszenierung wickelt einen besonders schnell um den Finger. Eine schöne Abwechslung.

Katharina Leuoth

Die „Morgenpost Chemnitz“ schreibt am 01.04.2019

Märchenhafte Hommage an das berühmte Tanzmärchen
Chemnitz hat jetzt einen eigenen Schwanensee
Traumbilder, Intrigen und die ganz große Liebe: Die Chemnitzer Fassung des Balletts ‚Schwanensee‘ von Ballettdirektorin Sabrina Sadowska und Choreograf Eno Peci feierte (…) im Opernhaus eine ausverkaufte, umjubelte Premiere.
(…) Während am See weiße Tutus dominieren, sind die anderen Szenen farbenfroher und leichter. Das Ensemble ist bestens aufgelegt und liefert eine großartige Leistung ab. Die zauberhafte Laura Costa Chaud tanzt Odette. (…) Als Siegfried glänzt Jean-Blaise Druenne. Abgerundet wird das Ballett von der Philharmonie, die unter Rodrigo Tomillo die Musik von Peter Tschaikowsky zum Leben erweckt.
Absolut verdient gab es stehende Ovationen für einen märchenhaften Ballettabend. (…)

V. Winkel

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