Spielplan

SACRÉ PRINTEMPS

Sa
16.
Juni
Ballett
TANZ|Moderne|TANZ

SACRÉ PRINTEMPS

Compagnie Chatha - Frankreich, Tunesien

 
 

Der Zusammenbruch der Revolution in Tunesien hat im Land viele Fragen nach Handlungsspielräumen hinterlassen. Noch immer ist die Zivilgesellschaft im Wandel, auf der Suche nach etwas Gemeinsamem, das die vielen Stimmen des Landes vereint. Jahrelang haben auch Aïcha M’Barek und Hafiz Dhaou eine spezifische Grammatik entwickelt, um die Zensuren des früheren Regimes zu unterlaufen. Für ihr neues Stück Sacré Printemps! haben sie diese Bewegungssprache unter den Vorzeichen des Arabischen Frühlings bearbeitet und verschiedene Musiker zu sich ins Studio eingeladen, um der Vielstimmigkeit Tunesiens Ausdruck zu verleihen – darunter Sonia M’Barek, eine der bekanntesten Sängerinnen des Landes. Außerdem ließen sie sich vom 2013 ermordeten Streetart-Künstler Bilal Berrini zur Aufstellung von über 30 lebensgroßen schwarzweißen Figuren auf der Bühne inspirieren. Der Titel ist eine doppelte Anspielung, auf Strawinskys berühmte Ballettmusik Le sacre du printemps (Die Frühlingsweihe) und auf den Arabischen Frühling. Das Choreografenpaar ruft seine Frühlingsweihe entschieden aus und bleibt seinem unnachahmlichen Stil und seinem besonderen Gespür für choreografische Phrasierung treu. M’Barek und Dhaou haben eine klare Message: „Let’s liberate the spring!“

Choreografie & Konzept Aïcha M’Barek, Hafiz Dhaou
Tanz Gregory Alliot, Hafiz Dhaou, Amala Dianor, Johanna Mandonnet, Aïcha M’Barek, Stéphanie Pignon, Rolando Rocha
Illustrationen Dominique Simon
Lichtdesign Xavier Lazarini
Licht Sandrine Fauret
Musik Éric Aldéa, Ivan Chiossone, Sonia M’Barek
Ton Christophe Zurfluh
Text Horrya – Liberté von Khaled Waghlani, vorgetragen von Sonia M’Barek
Produktion Compagnie Chatha

Nach ihrer Aufnahme in das Tuniser Konservatorium für Musik und Tanz, lernte Aïcha M’Barek Hafiz Dhaou im Sybel Ballet Théâtre kennen. 2005 gründeten sie die Compagnie Chatha im französischen Lyon. Sensibel für die Umwälzungen sowohl der europäischen als auch der tunesischen Gesellschaft hielten sie es als aufmerksame Beobachter für wichtig, das Wort zu ergreifen und diese Veränderungen künstlerisch und tänzerisch aufzuarbeiten.

Gefördert von: Institut Français de Tunisie, Le Boboggan: Centre Culturel Décines, Adami, DRAC Rhône-Alpes, Rhône-Alpes Regional Council, FIACRE Rhône-Alpes, Institut Français, französisches Ministerium für Kultur und Kommunikation

Spielort:Schauspielhaus - Große Bühne
Sa, 16. Juni | 20:00 Uhr
Preis: 10,00 bis 18,00 €
 

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