© Nasser Hashemi

Spielplan

Nordlicht

Fr
12.
Oktober
Ballett
Premiere

Nordlicht

Ballettabend von Katarzyna Kozielska, Marco Goecke und Alexander Ekman

 
 

Der neue, dreiteilige Ballettabend Nordlicht bringt choreografische Handschriften der Superlative nach Chemnitz: Mit Katarzyna Kozielska, Marco Goecke und Alexander Ekman ist ein hochkarätiges Trio der angesagtesten Choreografen unserer Zeit zu Gast.

Die aus Polen stammende Katarzyna Kozielska, seit der Spielzeit 2000/2001 Mitglied des Stuttgarter Balletts, ist seit 2011 auch als Choreografin erfolgreich. Die von der Fachzeitschrift tanz als „Bemerkenswerteste Nachwuchs-Choreografin“ genannte Künstlerin wird eigens für das Ballett Chemnitz eine Uraufführung kreieren.

Marco Goecke, Hauschoreograf des Stuttgarter Balletts und ab 2019 neuer Ballettdirektor der Staatsoper Hannover, sorgt von Leipzig bis New York, von Oslo bis Monte Carlo sowie bei renommierten Tanzfestivals mit seinen Uraufführungen für Aufsehen. Sein avantgardistischer Tanzstil fordert die Tänzer technisch heraus und berührt. 2006 erhielt Marco Goecke den im Rahmen des Monaco Dance Forums in Monte Carlo verliehenen Prix Nijinsky in der Kategorie „Aufstrebender Choreograf“. Von der Fachzeitschrift tanz wurde er 2015 als „Choreograf des Jahres“ gewählt. Sein Stück Suite Suite Suite entstand 2008 für das Leipziger Ballett. Inspiriert von Anekdoten aus dem Leben Johann Sebastian Bachs hat er zu dessen Orchestersuite Nr. 4 D-Dur eine unverwechselbare, sehr persönliche Bewegungssprache entwickelt.

Alexander Ekman, ehemaliger Tänzer des Kungliga Operan Balett, des Nederlands Dans Theater 2 und des Cullberg Ballet, zählt zu den international gefragtesten Choreografen und lehrt an der renommierten Juillard School New York. Für Cow am Dresdner Semperoper Ballett wurde er 2016 mit dem deutschen Theaterpreis Der Faust ausgezeichnet. Dass Ekman als Spezialist für große Ensemble-Stücke gilt, spürt man auch bei der Deutschen Erstaufführung Episode 31, einem Werk, das er 2011 für die Juilliard School New York konzipierte. Dieses energiegeladene Stück mit atemberaubendem Tempo lässt trotz der starken Gruppenchoreografie auch die individuelle Ausdruckskraft der jungen athletischen Tänzer Teil des Kunstwerks werden.

Spielort:Opernhaus - Saal
Dauer:1 h 45 min / 2 Pausen
Premiere:12.10.2018
Einführung:30 Minuten vor Beginn jeder Vorstellung
Fr, 12. Oktober | 19:00 Uhr
 

Weitere Termine

27.10.2018 Samstag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
09.11.2018 Freitag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
17.11.2018 Samstag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
30.11.2018 Freitag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
20.01.2019 Sonntag 15:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
01.02.2019 Freitag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal

Bilder zum Stückes

Bilder
© Nasser Hashemi
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Videomedien zum Stück

Video

Inszenierungsteam des Stückes

Inszenierungsteam

Choreografie und Inszenierung Katarzyna Kozielska

Musik David T. Little, Todd Reynolds und Bobby Krlic

Bühne und Kostüme Ines Alda


Choreografie, Bühne und Kostüme Marco Goecke

Musik Johann Sebastian Bach , Orchestersuite Nr. 4 in D-Dur, BWV 1069

Einstudierung Nicole Kohlmann

Dramaturgie Nadja Kadel


Choreografie, Bühne und Videodesign Alexander Ekman

Musik Mikael Karlsson, Ane Brun, Eric Satie

Kostüme Luke Simcock

Video artgenossen.tv

Lichtdesign Nicole Pearce

Lichteinrichtung Carsten Wank

Einstudierung Fernando Troya

Dramaturgische Betreuung Susanne Holfter

Pressestimmen zum Stück

Pressestimmen

Die „Freie Presse“ schreibt am 15.10.2018

(…)
Das erste Stück: ‚Unleash‘. (…) da wird’s spannend. Die Frauen tanzen teils auf den Fußspitzen, doch wirkt das nicht federhaft leicht, wenn die Knie dabei gebeugt sind, der Gang staksend, aber bestimmend, beinahe bedrohlich, oder sagen wir, immer swouveräner wird. Die Tänzer agieren auch paarweise, da wird sich umeinander gebogen und gedreht, als verwandelten sie sich in andere Wesen. (Besonders präsent: Nela Mrázová und Soo-Mi Oh). Da kann man nicht weggucken. (…) Ballett hat die Kraft, verschiedene Emotionen und Bilder beim Zuschauer zu wecken. Was Wichtigste ist: Dass er (gefesselt!) hinguckt. Das lohnt sich hier (…)
Das zweite Stück: ‚Suite Suite Suite‘. (…) Im Mittelpunkt stehen Bachs Orchestersuite Nr. 4 D-Dur und die Strenge (Fesseln!) höfischer Tänze. So wird ordentlich geregelt getanzt in diesem Stück, doch öfter bestimmen groteske, übertriebene Bewegungen die Bühne. (…) Dann ein Laufen auf der Stelle – Marco Goecke, so heißt es, ließ sich unter anderem davon inspirieren, welch weite Wegstrecken Bach einst zu Fuß ging. Da muss man erst mal drauf kommen! Aber das Stück ist unterhaltsam, bringt das Publikum zum Lachen. Auch, wenn die Tänzer stöhnen, seufzen, und ja, schnäuzen. Man könnte sagen (…): Man muss vor Bach nicht immer in Ehrfurcht stramm stehen.
Das dritte Stück: ‚Episode 31‘. Der Hammer des Abends! Geht schon damit los, dass zuerst ein Film gezeigt wird, wie die Balletttänzer das Stück von Alexander Ekman einstudieren und wie sie dann durch Chemnitz tanzen (…) was einen mitnimmt, ist die Energie und Schönheit, die diese Choreografie erzeugt – nach dem Einspielfilm auch auf der Bühne. (…) Im Film sagt Ballettdirektorin Sabrina Sadowska, sie wünsche sich, dass die Chemnitzer auf die Straße gehen und mittanzen – schon dafür gab es spontanen Applaus im Opernhaus. Und man möchte dem Ensemble zurufen: Zeigt diesen Tanz durch Chemnitz noch mal! Damit ihn mehr Menschen sehen. Denn da hat Ballett das Zeug, Feuer unter anderer Leute Hintern zu machen, Energie und Freude weiterzugeben, die sichtbar machen können, für wie viel Schönes diese Stadt auch stehen kann.

Katharina Leuoth

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