Spielplan

Non(n)sens

Do
07.
Dezember
Oper

Non(n)sens

Musical-Komödie von Dan Goggin

 
 

Fisch ist gesund! Er versorgt den Körper mit vielen lebenswichtigen Nährstoffen und ist überdies freundlich zur Figur. Wohl deshalb gehörte die Bouillabaisse, die Ordensschwester Julia regelmäßig auf den klösterlichen Mittagstisch brachte, zu den Lieblingsgerichten ihrer Mitschwestern – bis zu jenem verhängnisvollen Tag, an dem offensichtlich einer der verwendeten Fische das Mindesthaltbarkeitsdatum weit überschritten hatte. So verwandelte sich die köstliche Suppenkreation im Handumdrehen in ein tödliches Mahl, dem alle Klosterbewohnerinnen zum Opfer fielen. Fast alle, denn einige Schwestern und die Mutter Oberin waren dem gemeinsamen Suppenlöffeln ferngeblieben, um ihrer heimlichen Spielleidenschaft zu frönen. Wer hätte gedacht, dass sie bei ihrer Rückkehr zum Suppe-Auslöffeln der anderen Art gezwungen wären. 52 Opfer sind zu beklagen – und zu bestatten. Die Mittel dafür sind natürlich im ohnehin klammen Klosteretat nicht vorgesehen. Zwar gelingt es, Geld aufzutreiben, doch wie man es auch dreht und wendet: Vier Leichen bleiben übrig und müssen zwischenzeitlich in der Tiefkühltruhe gelagert werden. Um nun auch diesen noch zu ihrer letzten Ruhestätte zu verhelfen, fassen die beherzten Ordensfrauen einen Plan: Sie wollen eine eigene Show kreieren, um die Finanzierungslücke zu schließen.

Liebevoll und mit einer großen Portion Humor hat der amerikanische Autor und Komponist Dan Goggin die zugleich absurde wie anrührende Geschichte in eine bezaubernde musikalische Komödie verwandelt, die nun schon seit mehr als 30 Jahren das Publikum in der ganzen Welt begeistert. In Chemnitz wird sie von Musical-Spezialist Matthias Winter in Szene gesetzt, der mit Erfolgsinszenierungen wie FMA – Falco Meets Amadeus, Evita, West Side Story und Elton Johns Aida für ausverkaufte Vorstellungen im Opernhaus sorgte.

 

 

 

Spielort:Opernhaus - Saal
Spielzeit:2 h 15 min / 1 Pause
Altersempfehlung:ab 14 Jahren
Premiere:28.10.2017
Do, 07. Dezember | 19:00 Uhr
 

Weitere Termine

27.12.2017Mittwoch19:00 Uhr   Opernhaus - Saal  
24.02.2018Samstag19:00 Uhr   Opernhaus - Saal  
29.03.2018Donnerstag19:00 Uhr   Opernhaus - Saal  
13.04.2018Freitag19:00 Uhr   Opernhaus - Saal  
26.04.2018Donnerstag16:00 Uhr   Opernhaus - Saal  
05.05.2018Samstag19:00 Uhr   Opernhaus - Saal  
21.05.2018Montag19:00 Uhr   Opernhaus - Saal  

Bilder zum Stückes

Bilder

Videomedien zum Stück

Video

Inszenierungsteam des Stückes

Inszenierungsteam
Musikalische Leitung Jakob Brenner

Inszenierung Matthias Winter

Choreografie Peter Schache

Bühne und Kostüme Walter Schütze

Dramaturgie Carla Neppl

Besetzungsliste des Stückes

Besetzungsliste
Mutter Oberin
Monika Straube

Schwester Maria Hubert
Sylvia Schramm-Heilfort

Schwester Robert Anna
Claudia Müller-Kretschmer

Schwester Maria Amnesia
Hanna Mall

Schwester Maria Leo
Katharina Boschmann

Damen der Statisterie

Pressestimmen zum Stück

Pressestimmen

„Karacho“ schreibt in Ausgabe 12/2017

Geistreich und gekonnt
(…)
Kann die gut gehen, eine Show von zwar geistlichen, sonst aber blutigen Laien? Und ob! Natürlich geht auch ständig etwas schief, aber wie sich diese fünf über jeden Patzer, jedes Fettnäpfchen und gar über den zeitweisen Ausfall einer vom Klosterfrau-Melissengeist berauschten Mutter Oberin hinweghelfen, das macht allein schon riesig Spaß. Und natürlich können die auch was! Die angestaubt-graue Vertreterin der Obermutter erweist sich in einem rauschenden Finale als Gospel-Röhre. Die reizend-begabte Novizin ist, ach, so ganz dem Tanz verfallen. Schwester Anna hat völlig zu Recht Star-Allüren und versucht unermüdlich, Soloauftritte mit bekanntesten Musical-Songs für sich herauszuschinden. Gerade die verschusselt-vergessliche Schwester Amnesia aber erweist sich als Allround-Talent, dem – in aller Unschuld – vom Quiz über Operngesang bis hin zum Kalauer einfach alles gelingt. Und von Mutter Oberin muss man eigentlich nur eines sagen: Das ist Monika Straube – Monika Straube, wie sie leibt und lebt. Alles in allem: Schon in der Pause ist man ganz weg von der Fülle guter Auftritte und Einfälle – aber nach der Pause schaffen es diese Nonnen und toppen auch das noch!

Eske Bockelmann

Der „Online Merker“ schreibt am 26.11.2017

(…) Rechterhand hatte Jakob Brenner, virtuoser musikalischer Leiter der Inszenierung und für die Backing Tracks mit Musikern der Robert-Schumann-Philharmonie und Gästen zuständig, an einem Orgelpositiv Platz genommen. (…)
Glücklicherweise verfügt die Inszenierung über ein Solistinnen-Quintett, das der Aufführung unentwegt Glanzpunkte garantiert und ein darstellerisches, vokales und tänzerisches Feuerwerk (Choreographie: Peter Schache) zündet. Als ‚prima inter pares‘ sei zunächst Monika Straube, langjährige Altistin des Hauses, genannt, die als Ruheständlerin nochmals den Sprung auf die Bühne wagt und nicht zuletzt mit einer rundum gelungenen Jazz-Einlage als Oberin das Auditorium in ihren Bann zieht. Wunderbar in ihrer schüchternen Zurückhaltung, der überaus glaubwürdigen Angst vor der eigenen Courage glückt Hanna Moll (Schwester Amnesia) ein prächtiges Chemnitzer Debüt. (…) Als ‚Zweitbesetzung‘ Robert Anna errang sich Claudia Müller-Kretschmer mit versiert interpretierten Musical-Hits berechtigten Applaus. Die Schwester Maria Hubert wurde von Sylvia Schramm-Heilfort mit verrucht rauchigen Tönen angereichert, während Katharina Boschmann als verhinderte Ballerina die Lachsalven der Besucher auf ihrer Seite hatte, ohne auf billige Art und Weise um deren Gunst zu buhlen. (…)

Joachim Weise

Die „Morgenpost Chemnitz“ schreibt am 30.10.2017

(…) ein stilles Klosterleben durfte man bei der Premiere des Musicals ‚Non(n)sens‘ (…) nicht erwarten, sondern ein buntes Feuerwerk an Ideen.
(…)
Die Schwestern (Sylvia Schramm-Helfort, Claudia Müller-Kretschmer, Hanna Mall) um Mutter Oberin (Monika Straube) und Novizin (Katharina Boschmann) ließen bei der Musical-Comedy ‚Non(n)sens‘ nix aus: Mit Musik, Quiz-Show und Auktion trieben sie den Zuschauern die Lach-Tränen in die Augen.
Die Inszenierung von Matthias Winter spart nicht mit Witzen, geistreichen Einfällen und zahlreichen Bezügen zu Chemnitz. So hat neben dem Nischel und der Parkeisenbahn auch OB Barbara Ludwig einen kurzen Auftritt in einer Videoeinspielung.
Musikalisch reicht das Potpourri von Orgelklängen bis Abba und Queen. Die musikalische Leitung hat Jakob Brenner, der als Schwester Maria Jakob das ganze Orchester ersetzt.
Das Ensemble überzeugte durch seine Spielfreude, die auch das Publikum immer mehr mitriss. So feierten die Zuschauer das Stück mit viel Applaus.

vw
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