© Nasser Hashemi

Spielplan

My Fair Lady

Fr
14.
September
Oper

My Fair Lady

Musical nach Bernard Shaws "Pygmalion"
und dem Film von Gabriel Pascal
Buch von Alan Jay Lerner
Musik von Frederick Loewe
Deutsch von Robert Gilbert

 
 

 

Kein Stück im Repertoire des Opernhauses hat jemals so viele Vorstellungen erlebt wie das Musical My Fair Lady von Alan Jay Lerner und Frederick Loewe. Die Geschichte des sympathischen Blumenmädchens Eliza Doolittle, die von Professor Higgins Sprachunterricht erhält und ihm dafür eine Lektion in Sachen Lebensweisheit erteilt, erheitert und berührt immer wieder aufs Neue. Die beiden Autoren schrieben für ihren Welterfolg hinreißende Dialoge und Evergreens wie Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen, Ich hätt‘ getanzt heut‘ Nacht und Hei, heute Morgen mach’ ich Hochzeit, die jeder sofort mitsingen kann.

Eliza Doolittle, ein Blumenmädchen mit Herz und Verstand, fällt dem Sprachforscher Henry Higgins durch ihren ordinären Dialekt auf. Er schließt mit seinem Freund Oberst Pickering eine Wette ab, in der es darum geht, binnen weniger Wochen aus der, wie Higgins sagt, „Rinnsteinpflanze“ Eliza eine Grande Dame werden zu lassen. Womit Higgins allerdings nicht gerechnet hat, ist, dass neben dem „dienstlichen“ Verhältnis zu Eliza plötzlich auch die Liebe eine große Rolle spielt.

Die charmante Open-Air-Inszenierung von Erik Petersen aus dem Jahr 2017 ist nun auf der Bühne des Opernhauses zu erleben. Als prominente Darsteller sind Gunther Emmerlich als Oberst Pickering, Benjamin Sommerfeld als Freddy und erneut Dorit Gäbler als Mrs. Higgins zu Gast. Unterstützt werden sie von Solisten der Oper Chemnitz wie Katharina Boschmann als Eliza Doolittle, Matthias Winter als Prof. Higgins oder Sylvia Schramm-Heilfort als Mrs. Pearce sowie vom Chemnitzer Schauspieler Marko Bullack als Alfred P. Doolittle. Die Robert-Schumann-Philharmonie musiziert unter Leitung des jungen, musicalerfahrenen Dirigenten Jakob Brenner.

 

 

Spielort:Opernhaus - Saal
Dauer:3 h / 1 Pause
Altersempfehlung:ab 12 Jahren
Premiere:23.06.2017
Fr, 14. September | 19:00 Uhr
 

Weitere Termine

22.09.2018 Samstag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
04.11.2018 Sonntag 18:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
23.11.2018 Freitag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal

Bilder zum Stückes

Bilder
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Videomedien zum Stück

Video

Inszenierungsteam des Stückes

Inszenierungsteam
Musikalische Leitung Jakob Brenner

Inszenierung Erik Petersen

Choreografie Sabine Arthold

Bühne Sam Madwar

Kostüme Lukas Waßmann

Chor Stefan Bilz

Dramaturgie Carla Neppl

Besetzung des Stückes

Besetzung
Prof. Henry Higgins
Matthias Winter

Mrs. Higgins, seine Mutter
Dorit Gäbler

Eliza Doolittle
Katharina Boschmann 14.09. / 22.09. / 04.11.2018
Marie Hänsel 23.11.2018

Alfred P. Doolittle, ihr Vater
Björn Christian Kuhn 14.09. / 22.09.2018
Marko Bullack 04.11. / 23.11.2018

Oberst Pickering
Gunther Emmerlich 14.09. / 23.11.2018
Rolf Germeroth 22.09. / 04.11.2018

Mrs. Pearce, Higgins' Haushälterin
Sylvia Schramm-Heilfort

Freddy Eynsford-Hill
Benjamin Sommerfeld 14.09. / 22.09. / 04.11.2018
N.N. 23.11.2018

Jamie
André Eckert

Harry
Tommaso Randazzo

Lord Boxington
Jürgen Mutze

Lady Boxington / Mrs. Hopkins
Isabelle Weh

Erster Obstverkäufer / Hausbediensteter
Gyung-Ha Choi 14.09. / 04.11.2018
Mathias Kunze 22.09. / 23.11.2018

Zweiter Obstverkäufer / Hausbediensteter
Harald Meyer 14.09. / 04.11.2018
Tomasz Garbarczyk 22.09. / 23.11.2018

Dritter Obstverkäufer / Hausbediensteter
Matthias Repovs 14.09. / 04.11.2018
Jörg Kersten 22.09. / 23.11.2018

Vierter Obstverkäufer / Hausbediensteter
Jann Schröder 14.09. / 04.11.2018
Stephan Hönig 22.09. / 23.11.2018

Mrs. Eynsford-Hill / Stubenmädchen
Gudrun Schultz 14.09. / 04.11.2018
Ute Geidel 22.09. / 23.11.2018

Stubenmädchen
Christiane Barth 14.09. / 04.11.2018
Antje Gebhardt-Randazzo 22.09. / 23.11.2018

Stubenmädchen
Jung-Eun Park 14.09. / 04.11.2018
Beatrice Tews 22.09. / 23.11.2018

Stubenmädchen
Simone Stolzenburg 14.09. / 04.11.2018
Elžběta Laabs 22.09. / 23.11.2018

Ballettgäste
Anna Maria Damm
Heiko Herzeg

Chor der Oper Chemnitz

Herren der Statisterie

Robert-Schumann-Philharmonie

Pressestimmen zum Stück

Pressestimmen

Die „Freie Presse“ schreibt am 26.06.2017

Der Musical-Sommer auf dem Chemnitzer Theaterplatz ist eröffnet: Frederick Loewes opulente Musik und knackiger Humor vor prachtvoller Kulisse garantieren großen Spaß. (…) Pech für Professor Higgins: Zum Schluss steht er nach knapp drei Stunden Geschlechterkampf, Gesang, Tanz und Spaß wie verloren auf der leeren Bühne der Open-Air-Arena. Die Stille unterm nachtblauen Sommerhimmel erscheint greifbar. In den meisten Inszenierungen des Musicals ‚My Fair Lady‘ wäre das der Augenblick für den Kuss, nachdem Eliza Doolittle plötzlich wieder an Higins‘ Tür klopfte. Nicht so bei Regisseur Erik Petersen. Die Tür bleibt bei ihm zu. Dem Publikum gefiel das trotzdem: Der leidenschaftliche Applaus zeigte es bei den ersten Vorstellungen – und war hoch verdient. Die Solistenriege und das weitere Team gaben sich durchweg souverän und mit ansteckender Spielfreude. Matthias Winter präsentierte sich in Higgins‘ Rolle überaus markant und kraftvoll, im Spiel ebenso ausdrucksstark wie beim Gesangspart. (…) Dorit Gäbler verkörperte die Mutter des Professors Higgins als moralische Instanz – ein Ereignis nicht nur für ältere Chemnitzer Theaterfreunde. Sie hatte in Elizas Rolle 1967 im damaligen Karl-Marx-Stadt begeistert, ist seitdem landauf, landab auf großen und kleinen Bühnen unterwegs. Sie kann auf ihre Fans setzen, das bewies der Beifall. Ebenso kamen Andreas Kindschuh als Oberst Pickering und Stimmungskanone Nik Breidenbach als kauziger Vater Doolittle an wie auch die weiteren Solisten. Der bewegt auftretende Chor, Tänzer und Statisten sorgten für viele liebevoll eingestreute Drtails. Der Sound der Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie unter der Leitung von Jakob Brenner bestach als Trumpf im heiteren Geschehen, steckte an, so schwungvoll wurde musiziert. Das gelang trotz der Distanz zum Spielort und der Tonanlage: Die Musiker hatten im Opernhaus Platz genommen, während draußen gespielt und gesungen wurde. (…) Das wandelbare Bühnenbild von Sam Madwar und die Kostüme im Stil der Zeit von Lukas Waßmann gaben den passenden Rahmen ab. Petersens Inszenierung blieb trotz des ungewohnten Ausgangs weitgehend konventionell. Umso erfrischender die sprichwörtliche Moral am Ende der Geschichte: Eliza, das schwer berlinernde Mädchen aus der Londoner Gosse, konnte nun Hochdeutsch und hatte sich von ihrem Phonetik-Lehrer emanzipiert. Beschimpfungen wie ‚Drecksstück‘ klangen ihr eben nicht nach Liebesliedern. Das Verhältnis von Frauen und Männern hat sich seit 1956, dem Jahr der Uraufführung des Stückes in New York, glücklicherweise verändert. Was damals noch zum Lachen war, erscheint heute als ätzend unmenschlich.

Lutz Kirchner

Die „Morgenpost Chemnitz“ schreibt am 26.06.2017

Heiter, herrlich, wunderbar ‚Es grünt so grün …‘: Der Schriftzug auf dem Theaterplatz ließ Großes erahnen. Nun eröffnete der Chemnitzer Musicalsommer mit ‚My Fair Lady‘ und stehenden Ovationen. Die knapp dreistündige Inszenierung des Klassikers von Erik Petersen kam top an: ‚Es war eine ganz tolle Auffürung, sehr heiter. Dazu noch diese wunderbaren Kulissen und die herrliche Musik‘, schwärmt Zuschauerin Dagmar Schneider (62). In der Hauptrolle glänzt Katharina Boschmann als charmante Eliza. Der verbissene Oberlehrer Higgins wird aristokratisch verkörpert von Matthias Winter. Auch in den Nebenrollen ist das Stück glanzvoll besetzt: Allen voran Grande Dame Dorit Gäbler als warmherzige Mutter Higgins und Nik Breidenbach als komödiantischer Doolittle. Am Ende feierte der voll besetzte Theaterplatz das Stück mit stehenden Ovationen. (…)

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