© Dieter Wuschanski

Spielplan

Lampenfieber - It’s Showtime

Lampenfieber - It’s Showtime

Ballettrevue von Sabrina Sadowska
Musik von Charlie Chaplin, Peter Kreuder, Benny Goodman, Django Reinhardt, Walter Donaldson, Ray Henderson, Gerardo Matos Rodriguez, Leonard Bernstein u.a.
URAUFFÜHRUNG

 
 

"Niemand kann mir nehmen, was ich getanzt habe."

 … heißt es in einem spanischen Sprichwort, welches verdeutlicht, dass Tanz weit über das rhythmische, ästhetische Bewegen zu Musik hinausgeht. Tanz bedeutet Leben und Hingabe und ist nonverbaler Ausdruck eines Zeitgeistes und seiner Menschen.

In einer bunten Revue streifen namhafte Choreografen, angeführt von der Doppelspitze des Balletts Chemnitz, Sabrina Sadowska und Reiner Feistel, durch die Zeit und lassen legendäre Tänze in besonderer Kulisse aufleben. Dreh- und Angelpunkt ist ein alter Saal in einer europäischen Metropole, der von den 20er Jahren bis in die Gegenwart nicht nur künstlerische, sondern politische oder auch ganz persönliche Geschichten miterlebt hat und nun in einer Rückschau von seinem wechselvollen Dasein zwischen Showtreppe und Garderobenalltag „erzählt“. Charleston, Jazzdance, Rock’n’Roll, weltberühmte Musicalhits und Titel aktueller Tanzfilme, die die Kinokassen randvoll füllten – dem Tanz wird die Bühne überlassen. Sie ist der gemeinsame Nenner einer Vielzahl von Charakteren vor und hinter den Kulissen, die ihre ganz verschiedenen Lebensentwürfe im Moment der Bewegung erfüllt sehen.

Tanzsäle sind von jeher Orte der Grenzüberschreitung, des Austauschs und der Begegnung unterschiedlicher sozialer Gruppen. Im Umgang mit dem eigenen Körper spiegelt sich im Tanz immer auch das Verhältnis einer Gesellschaft zu sich selbst wider, die vor allem in den kleinen privaten Theatern seit dem 19. Jahrhundert einen Raum zum Ausprobieren jenseits der hochkulturellen Opern- und Schauspielbühnen fand. Beginnend in den Pariser Varietés, erfolgte in den unzähligen neu eröffnenden Unterhaltungstheatern eine Befreiung des Körpers von den Regeln des klassischen Tanzes und bürgerlicher Moralkodizes. In jenem Experimentierraum konnten Tanzformen entstehen, die gesellschaftliche Normen neu ausloteten. Eine Fortsetzung dieser Entwicklung fand mit der Erfindung des Films statt. Durch die neuen filmischen Möglichkeiten konnte außerdem das weitergeführt werden, was im Tanzsaal im Kopf des Publikums und auch der Tänzer stattfand: die Erschaffung einer Traumwelt als Gegenbild zum mühsamen Alltag.

Dauer:2 h 15 min / 1 Pause
Altersempfehlung:ab 12 Jahren
Premiere:10.09.2016
Einführung:30 Minuten vor Beginn jeder Vorstellung

Bilder zum Stückes

Bilder
© Dieter Wuschanski
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Inszenierungsteam des Stückes

Inszenierungsteam
Choreografie und Inszenierung Sabrina Sadowska
Reiner Feistel

Choreografie Mark McClain
Götz Hellriegel
Peter Svenzon

Bühne Marion Eisele

Kostüme Esther Bätschmann

Dramaturgie Christiane Dost

Besetzung des Stückes

Besetzung
Gabrielle, eine Schneiderin
Natalia Krekou
Nela Mrázová

Janine, ein Starlet
Isabel Dohmhardt
Sandra Ehrensperger

Jamie, Janines Sohn
Ivan Cheranev
Jean-Blaise Druenne
Opernballettschule

Jenny, Janines Tochter
Molly Gardiner
Emily Grieshaber
Opernballettschule

Jonas, ein Schriftsteller
Jean-Blaise Druenne
Milan Maláč

Hans, der Oberkellner
Milan Maláč
Benjamin Kirkman

Ina, die Garderobiere
Alanna Saskia Pfeiffer
Fiona Kania

Wilhelmina, Tanzmeisterin
Nela Mrázová
Soo-Mi Oh

Gustav, der Impresario
Benjamin Kirkman
Emilijus Miliauskas

Revuegirls, Adlige, Burschen, Arbeiter, Soldaten, Krankenschwestern, Swing-Tänzer, Rock'n'Roll-Tänzer, Kubaner, Gangster, Hippies, Studenten, Disco-Tänzer, Möbelpacker, Breakdancer
Ensemble

Pressestimmen zum Stück

Pressestimmen

„Karacho“ schreibt in Ausgabe 10-11/2016

(…) Ein rasantes Stück, bei dem das Ensemble sichtlich Freude hat (…).

Jenny Zichner

Die „Freie Presse“ schreibt am 14.09.2016

(…) nicht nur Gesellschaftstänze werden dem Ensemble in ‚Lampenfieber‘ abverlangt, sondern auch Gesang: Die Revue-Tänzerinnen scherzen in einer gespielten Pause mit dem Repetitor und singen zu Klavierbegleitung ‚Musik, Musik, Musik‘. Der Zuschauer staunt, angesichts der sonst meist stummen Tänzer. Die Einlage (…) wirkt (…) authentisch, denn die Akteure singen ja nur in ihren Rollen als Tänzerinnen, die danach gleich zur Probe gerufen werden. Auch an anderer Stelle wird gesungen: Die Revue greift die Mode der Mini-Playback-Shows der 1990er Jahre auf. Eine Mini-Madonna und ein Mini-Michael-Jackson erobern im Sturm die Herzen der Zuschauer, die sich sogar zum Mitklatschen hinreißen lassen. (…) ‚Lampenfieber‘ (…) kann (…) Lust auf Selber-Tanzen machen und mitreißen. Das gelang beim Premierenpublikum, denn es gab begeisterten Applaus.

Jana Peters

Die „Chemnitzer Morgenpost“ schreibt am 14.09.2016

Breakdance! So geht modernes Ballett (…) In der zweieinhalbstündigen Ballettrevue zündet Ballettmeisterin Sabrina Sadowska ein Feuerwerk an Ideen. Kurzweilig, heiter und beschwingt wird die Geschichte des Tanzsaals ‚Palast‘ von den Zwanzigern bis in die Gegenwart erzählt. Es erklingen bekannte Melodien (‚Bei mir bist du schön‘, ‚Lili Marleen‘) sowie Hits aus Musicals (‚West Side Story‘) und Filmen (‚Der Pate‘). Die Tänzer zeigen dabei in einer großartigen Ensemble-Leistung eine abwechslungsreiche Revue mit Charleston, Rock’n’Roll und Breakdance und beweisen, dass sie auch singen können. Berührend ist der Tango von Nela Mrázová und Benjamin Kirkman, Alejandro Guindo Martín kann mit seiner ‚Nightfever‘_Version in Konkurrenz zu John Travolta treten, und Helena Gläser zeigt sich als ‚Janine‘ in einer breit angelegten Rolle. Die größte Überraschung des Abends waren aber die beiden jüngsten Tänzer: Pascal Johann Unterschütz und Annabell Enzmann von der Opernballettschule als Mini-Jackson und Mini-Madonna. Spätestens beim ‚Moonwalk‘ zu ‚Billie Jean‘ feierte das ganze Publikum mit. (…)

Victoria Winkel
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