Spielplan

La Cenerentola (Aschenputtel)

Fr
08.
November
Oper

La Cenerentola (Aschenputtel)

Melodramma giocoso in zwei Akten von Gioachino Rossini
Libretto von Jacopo Ferretti

 
 

Angelina, genannt Aschenputtel, lebt bei ihrem geldgierigen, hartherzigen Stiefvater Don Magnifico, gemeinsam mit ihren beiden selbstgefälligen Stiefschwestern Clorinda und Tisbe. Eines Tages kommt ein fremder junger Mann ins Haus, in den sich Angelina verliebt. Doch bis sie ihrem Traumprinzen endlich die Hand reichen darf, gibt es eine Menge Verwechslungen, Verkleidungen, Böswilligkeiten und Intrigen. – Das Märchen von der ungeliebten Stieftochter, die tagein, tagaus putzen, kochen, waschen und den bösen Stiefschwestern dienen muss, kennt man auf der ganzen Welt. Rossini komponierte die wohl erfolgreichste und temporeichste Opernfassung des Stoffes, die in der multimedialen Inszenierung von Kobie van Rensburg eine faszinierende Gestalt erhält.

Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Spielort:Opernhaus - Saal
Dauer:noch nicht bekannt
Altersempfehlung:ab 10 Jahren
Fr, 08. November | 19:00 Uhr
Preis: 15,00 bis 40,00 €
 

Weitere Termine

21.12.2019 Samstag 18:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
28.12.2019 Samstag 18:00 Uhr    
Opernhaus - Saal

Bilder zum Stückes

Bilder
© Dieter Wuschanski
© Dieter Wuschanski
© Dieter Wuschanski
© Dieter Wuschanski
© Dieter Wuschanski
© Dieter Wuschanski

Videomedien zum Stück

Video

Inszenierungsteam des Stückes

Inszenierungsteam
Musikalische Leitung Jakob Brenner

Inszenierung und Video Kobie van Rensburg

Bühne Steven Koop

Kostüme Kristopher Kempf

Choreografie Sabrina Sadowska

Chor Stefan Bilz

Dramaturgie Carla Neppl

Besetzung des Stückes

Besetzung
Don Ramiro
Siyabonga Maqungo

Dandini
Andreas Beinhauer

Don Magnifico
Noé Colín

Tisbe
Sophia Maeno

Clorinda
Franziska Krötenheerdt

Angelina
Sylvia Rena Ziegler

Alidoro
Ralf Lukas

Herren des Opernchores

Mitglieder der Opernballettschule

Robert-Schumann-Philharmonie

Pressestimmen zum Stück

Pressestimmen

Der „Stadtstreicher“ schreibt in Ausgabe 07-08/2019

(…) Wenn ich (…) eine Oper nennen sollte, die szenisch alles, was sonst in dieser Hinsicht hervorleuchtet, übertrumpft hat, dann (…) Rossinis Aschenputtel La Cenerentola – unter dem seinerseits begnadeten Felix Bender. Feinste Figuren neben zum Schreien komischen, phantastischen Tierwesen, farcenmäßige Ensembles und unterschiedlichste, unglaublichste Einfälle für hyper- und surrealen Bühnenwitz und -aberwitz. Hier hat einmal, was sich bildlich-szenisch zeigte und bewegte, die Kunstfertigkeit der Musik nicht nur erreicht, sondern wirklich auf eine neue Höhe gehoben – ein großes, heiteres, unvergessliches Erlebnis!

Eske Bockelmann

„Der Neue Merker“ schreibt in Ausgabe 05/2016

Eine Tenor-Entdeckung!
Die Chemnitzer Produktion von ‚La Cenerentola‘ ist ein mehrfaches MUSS. Regisseur Kobie van Rensburg verweist darauf, dass Rossini mit diesem Werk eine Höchstleistung vollbracht habe. Eine Höchstleistung erbringen auch die Chemnitzer. Die Inszenierung begeistert von der ersten bis zur letzten Minute.
Kobie van Rensburg ergänzt seine turbulente Inszenierung durch Multimedia-Mittel. Das ermöglicht im Handumdrehen neue Schauplätze. Selbst Flüge durch die Luft sind möglich, was vom Publikum mit großem Vergnügen goutiert wird. Alles steht in perfektem Timing zur Musik. Dass die mit prickelnder Frische und atemberaubenden Koloraturen daher kommt, ist wiederum Felix Bender und der Robert-Schumann-Philharmonie zu verdanken. Der Dirigent und seine Musiker lassen die Partitur glitzern und funkeln. Man musiziert mit einer Eleganz und Leichtigkeit, die die enormen Herausforderungen, die das Werk an die Interpreten stellt, schon beinahe vergessen lassen. Aber auch in dieser Hinsicht leisten die Chemnitzer Vorzügliches.
Alle Solisten singen und agieren mit hör- und sichtbarer Freude. Mehr noch: Wenn man die Inszenierung bereits mehrfach erlebt hat, bekommt man das Gefühl, die Beteiligten werden noch besser. Die Chemnitzer Oper handelt klug, wenn sie das Werk in regelmäßigen Abständen und über mehrere Spielzeiten hinweg im Spielplan behält. Das ist für die Entwicklung der Sänger eminent wichtig. Cordelia Katharina Weil singt die Titelpartie mit unglaublicher Souveränität. Neben ihren mühelos dargebotenen Koloraturen sprechen auch die Töne in den tieferen Registern bestens an. Eine Augen- und Ohrenweide sind Franziska Krötenheerdt und Tiina Penttinen als Clorinda und Tisbe. Andreas Kindschuh zieht als Dandini alle Register seines gesanglichen und darstellerischen Könnens. Eine unglaubliche Bühnenpräsenz besitzt der Don Magnifico von Matthias Winter. Edel und würdevoll lässt Kouta Räsänen den Alidoro erscheinen. Schöne Charakterstudien gelangen den Herren des Opernchores (…) in den Auftritten der Höflinge. Nicht unerwähnt sollen die Eleven der Opernballettschule bleiben, die als Gecko, Mäuse, Grillen und Chamäleon auf ihre Weise die Szene belebten.
Für die Partie des Don Ramiro steht eine Alternativbesetzung zur Verfügung. Bislang hörte ich Randall Bills. Ein wahrer Prinz! Nunmehr konnte ich auch Levy Sekgapane erleben. Der junge Tenor stammt aus Kroonstad/Südafrika. Er studierte in Kapstadt und wirkte in verschiedenen Opernaufführungen in Südafrika mit. Meisterkurse absolvierte er u. a. bei Kobie van Rensburg. Im Jahre 2013 erhielt er den 1. Preis bei der Monserrat Cabellé International Singing Competition. Seit Beginn der Spielzeit 2015/16 ist er Mitglied im Jungen Ensemble der Semperoper Dresden. Nach der Aufführung bemerkte ein Besucher, dass wir möglicherweise bei diesem Sänger den Beginn einer Weltkarriere erleben würden. In der Tat. Der Sänger wartet mit einer schönen, geschmeidigen Stimme auf. Geradezu verschwenderisch geht er mit hohen Tönen um. Mehrfach sang er das hohe C, außerdem zweimal das dreigestrichene D. Und das alles mit Schmelz, weicher und strahlender Höhe! Auch die Mittellage klingt sehr stabil. Hinzu gesellt sich eine ungebremste Spielfreude. Der Jubel des Publikums kannte wie immer nach dieser Aufführung keine Grenzen. Ein traumhafter Opernabend!

Christoph Suhre

„Der Neue Merker“ schreibt in Ausgabe 01/2016

Ein Fest für die Sinne. Wer kann diesem Rossini widerstehen!? ‚La Cenerentola‘ ist zweifellos eine der besten Inszenierungen, die das Chemnitzer Haus zu bieten hat. Kobie van Rensburg und sein Team setzten die Oper mit leichter Hand und einer Überfülle intelligenter und prickelnder Einfälle im Jahre 2014 in Szene. Die Produktion steht nunmehr auch in der laufenden Saison auf dem Spielplan und hat von ihrem Charme und Esprit nichts, aber auch gar nichts eingebüßt. Im ‚Merker‘ wurde dieses Feuerwerk der guten Laune schon mehrfach besprochen.
(…) In Chemnitz wurde ‚La Cenerentola‘ mit unbeschreiblichem Jubel bedacht. Und das mit gutem Grund.
Bereits die brillant dargebotene Ouvertüre ließ sehr schnell die Gespräche des vor allem zahlreich erschienenen jungen Publikums verstummen. Felix Bender und die Robert-Schumann-Philharmonie putzten Rossinis Noten blitzblank und ließen sie im Orchestergraben funkeln. Die Leichtigkeit und Eleganz, die Rossinis Musik zu eigen ist, kam dabei aufs Schönste zum Tragen. Dieses lebendige, pointierte und lustbetonte Musizieren war für den gesamten Opernabend symptomatisch. Hinreißend war auch, zu hören, wie sich immer wieder einzelne Instrumente vorwitzig Gehör verschafften.
Wer die Solisten auf der Bühne hört und erlebt, muss zu der Auffassung gelangen, Rossini habe eigens für sie die Partien kreiert. Cordelia Katharina Weil ist eine zauberhafte Angelina, die eine faszinierende Natürlichkeit ausstrahlt. Ihr vokaler Vortrag macht vergessen, wie schwierig eigentlich diese Partie ist. Mit frappierender Selbstverständlichkeit singt sie die Koloraturen. Weder in der Höhe noch in der Tiefe wirkt sie bemüht. Elegant und technisch versiert erklingt ihre sehr angenehm timbrierte Stimme in allen Registern. Ein ‚Aschenputtel‘ zum Verlieben! Auch ohne seine hinreißend gesungenen 7 hohen Cs wäre Randall Bills ein Traumprinz. Er hält sich zunächst darstellerisch dezent im Hintergrund, beobachtet, um dann aktiv und mit Bravour ins Geschehen einzugreifen. Dieser Tenor ist für den Don Ramiro wie geschaffen. Seine Stimme ist geschmeidig, sie besitzt Glanz, verfügt über eine sichere Höhe, wirkt in keiner Weise angestrengt und klingt vor allem jugendlich und kraftvoll. Zudem verfügt er über eine imponierende Erscheinung. Warum sich Angelinas Schwestern diesem großen und sportlichen Typ entziehen, bleibt schleierhaft. Aber die sind mit sich selbst beschäftigt. Clorinda und Tisbe sind in der Chemnitzer Aufführung alles andere als dumme Puten. Die beiden geizen nicht mit ihren Reizen. Allerdings leiden sie an einem übersteigerten Selbstbewusstsein. Man muss sie dennoch mögen. Franziska Krötenheerdt und Tiina Penttinen verpassen diesen Damen eine sehr eigene Individualität. Nichts wirkt vordergründig und aufgesetzt. Und dennoch kann man sich ihrem Spiel nicht entziehen. Wer hat jemals solche Schmollmünder, derartige Wimpernaufschläge und affektierte Überdrehtheiten erlebt? Als Faktotum der besonderen Art erwies sich Andreas Kindschuh in der Rolle des Dandini. Er darf einmal den Fürsten spielen. Und das lässt er sich nicht zweimal sagen! Der famose Sängerdarsteller zieht alle Register seines Könnens und begeistert sowohl gesanglich als auch darstellerisch. Als Erzkomödiant erwies sich einmal mehr Matthias Winter in der Rolle des Don Magnifico. Würdevoll gestaltete Kouta Räsänen die Auftritte des Alidoro. Dieser Magier verfügt in der Tat über geheimnisvolle Kräfte, die es ihm ermöglichen, Texteinblendungen herbeizuzaubern, wundersame Tiere (dargestellt durch Eleven der Opernballettschule in der Choreografie von Sabrina Sadowska) Zeugen des Geschehens werden zu lassen und allen ein glückliches Ende zu bescheren. Der Bassist verfügte zudem auch gesanglich über eine entsprechende Ausstrahlung.
Den Herren des Opernchores (Einstudierung: Simon Zimmermann) merkte man an, wie viel Freude sie an ihren Auftritten hatten. Hervorgehoben werden sollten auch die prächtigen Kostüme (Kristopher Kempf) der Solisten, des Chores und der anderen Mitwirkenden. Die frappierenden Szenenwechsel waren dem Einsatz multimedialer Mittel geschuldet. Hier kommt niemand auf die Idee, Oper könnte antiquiert sein! Selbst Gourmets dürften an diesem Abend bei all den Köstlichkeiten voll auf ihre Kosten gekommen sein. In der Chemnitzer Oper kehrt man immer wieder gern ein!

Christoph Suhre

„Der Neue Merker“ schreibt in Ausgabe 04/2015

Ein Traum von einer Inszenierung! Ein Traum von einer Aufführung! Das Publikum jubelt, das Publikum zeigt sich beglückt! Mit ‚La Cenerentola‘ ist dem Opernhaus Chemnitz ein ganz großer Wurf gelungen. Allen, die dem Genre Oper noch immer skeptisch gegenüberstehen sollten, sei der Weg nach Chemnitz empfohlen.
(…) Die brillante Musik Rossinis sprudelt wie Champagner. (…) Kobie van Rensburg, der Regisseur der Chemnitzer Inszenierung, gibt sich ihr bedingungslos hin und bezieht seine Ideen aus ihr. Ein Einfall jagt den anderen. Einfach zauberhaft! Kobie van Rensburg bedient sich bei seiner Umsetzung in starkem Maße moderner multimedialer Technik. 3D-Projektionen lassen stimmige und verblüffende Sichtweisen zu. Zudem wird die deutsche Übersetzung in das Bühnenbild hineingezaubert. Es herrscht ein ständiges Kommen und Gehen von Buchstaben, Wörtern und Sätzen, ohne dass dabei diese Methode abnutzt. Die Bühne von Steven Koop korrespondiert mit der Video-Technik vorzüglich. Die Kostüme von Kristopher Kempf unterstreichen den poesievollen Charakter des Stückes durchweg treffend. Felix Bender stand am Pult der Robert-Schumann-Philharmonie. Bereits die hinreißen gespielte Ouvertüre (…) lässt erahnen, was den Zuschauer im Verlauf des Abends musikalisch erwartet. Zu hören waren zarte und innigliche Momente, spannungsvolle Passagen sowie Groteskes und Pathetisches. Und alles in einer Virtuosität, die kaum zu überbieten war. Mit nie erlahmender Intensität wurden Felix Bender und seine Musiker Rossinis Opernjuwel glänzend gerecht.
Und die Mitwirkenden auf der Bühne? Man musste zu dem Eindruck gelangen, sie seien für dieses Werk geradezu geschaffen. Cordelia Katharina Weil stattet die Titelpartie mit einem Liebreiz und Zauber aus, der seinesgleichen sucht. Stimmlich ist sie dieser Partie, die zweieinhalb Oktaven umfasst, bestens gewachsen. Die drastischen Klangwechsel, denen sie von Anfang bis Ende ausgesetzt ist, meistert sie bravourös. Im Finale singt sie atemberaubende, strahlende Koloraturen. Mit Randall Bills als Don Ramiro besitzt die Aufführung einen wahrhaften Traumprinzen. Er strahlt jugendliche Frische und Natürlichkeit aus und imponiert durch die Eleganz seines Vortrages. Makellos meistert auch er die komplizierten Koloraturen und schwingt sich dabei in atemberaubende Höhen. Von seinen sieben hohen Cs klang eines schöner als das andere! Mit dem Don Magnifico hat Matthias Winter zweifellos eine Paraderolle seiner Karriere gefunden. Der Vollblutsänger verleiht dieser Figur gesanglich und darstellerisch pralles Leben. Die beiden Töchter Clorinda und Tisbe sind mit Franziska Krötenheerdt und Tiina Penttinen besetzt. Das sind weder dumme Gänse noch hässliche Ziegen. Die beiden sind sich ihrer Mittel wohl bewusst und versuchen sie zielgerichtet einzusetzen. Vokal agieren sie durchweg in Ensembles. Nahtlos wissen sie sich einzufügen. Köstlich ist, wie sie das Geschehen durch ihre Körpersprache kommentieren. Ihre Augen, ihre Münder…, auch wenn sie nichts sagen oder singen, weiß man doch sehr genau, was in den Köpfen dieser Damen vorgeht. Die Inszenierung von Kobie van Rensburg kennt kein unbeteiligtes Herumstehen. Als Dandini erlebten wir den wendigen und spielfreudigen Andreas Kindschuh. Der kostet das gesamte Spektrum von seinem ersten Auftritt als vermeintlicher Fürst bis hin zur Enthüllung seiner wahren Identität genussvoll aus. Zunächst darf er sich in einem Outfit zeigen, das an Elvis Presley erinnert. Natürlich sorgen auch seine entsprechenden Posen für Lachsalven beim Publikum. Musikalisch bleibt er der Partie nichts schuldig. Die Koloraturen, die die Extravaganz des Fürsten unterstreichen sollen, werden mit entsprechender Emphase gesungen. Seine Identität als Kammerdiener gibt er mit schöner Beherrschtheit preis. Alidoro ist hier ein Magier, der von Fabeltieren umgeben ist – sozusagen der Spiritus Rector des Geschehens. Kouta Räsänen singt und gestaltet seine Rolle mit würdevoller Ausstrahlung.
Bestens auf seine Auftritte vorbereitet war der Chor der Chemnitzer Oper in der Einstudierung von Simon Zimmermann. Die bisweilen rasanten Tempi wurden mit Präzision und Musikalität gemeistert. Außerdem glänzte das Ensemble durch ausgelassene und pointierte Spielfreude. Man kann an dieser Stelle nicht auf alle Details eingehen, man muss die Inszenierung gesehen haben. Dass sie in die nächste Spielzeit übernommen wird, ist schon sicher.

Christoph Suhre

Der „Stadtstreicher“ schreibt in Ausgabe 1/2015

Die muss Kult werden (…)
‚Man findet kaum eine besser inszenierte Oper. Dieser Meinung war jedenfalls das Publikum von Triest; statt der dreißig Vorstellungen der ‚Cenerentola‘ (…) verlangte es nämlich hundert!‘ So schrieb (…) Stendhal, (…) war sich jedoch nicht ganz sicher, was er davon zu halten habe. Ich dagegen bin mir sicher, dass die Chemnitzer ‚Cenerentola‘ genau das ist: eine Oper, wie sie nicht besser inszeniert sein kann. Ich bin mir auch sicher, dass wir hier das weltbeste Rossini-Orchester haben, bin mir sicher, hier mit Felix Bender den weltbesten Rossini-Dirigenten zu erleben, das weltbeste Ensemble und, schlicht gesagt, Oper, wie sie heute, in widriger Gegenwart, weltbestenfalls überhaupt sein kann. Und sollte es jemand langsam peinlich finden, wie ich diesen ganzen Chemnitzer Musik-Kram seit Monaten nur noch über den grünen Klee lobe, nun, dem stelle ich mich in aller Peinlichkeit und bitte ihn, entweder mich vom Gegenteil oder, einfacher, sich selbst von solcher Qualität zu überzeugen.
Das Auffallendste an dieser Inszenierung ist natürlich, dass sie die Bühne durch filmische Projektionen gestaltet und reichlich in Bewegung versetzt. Das könnte leicht ins Auge gehen, nämlich den leiblichen Akteuren die Schau stehlen. Aber nicht, wenn es so genial gehandhabt wird wie hier vom Regisseur Kobie van Rensburg, der sich sehr genau überlegt hat, wie er modernste Darstellungsmittel in die Oper holt – und diese Mittel damit auch umgekehrt hebt und belebt. (…) Man lacht sich schlapp, wie er hier (…) paradiert und sich alsbald millionärsprollig an die Bachelor-geilen next-Topmodels macht: Andreas Kindschuh der Diener, Franziska Krötenheerdt die Blonde in Grün-Gold, Tiina Penttinen die Dunkle in Violett-Rot, sie genießen ihre Buffo-Rollen und spielen sich mit Leib und Seele gegenseitig an die Wand. Der Baron, eselhaft, platt, Aufstieg und Reichtum dumm-gierig vor Augen: eine Paraderolle für einen herrlich aufgelegten Matthias Winter. Der Zauberer: Kouta Räsänen, würdig, wo es sich ziemt, doch zugleich ein Buffo, wie er im Buche steht. Dann die beiden Hauptfiguren, die Rossini noch rücksichtsloser als die anderen in seine aberwitzigen Koloraturen jagt: Cordelia Katharina Weil und Randall Bills. Man darf sagen: absolute Spezialisten in diesem schwierigen Fach, aber sie machen sich damit nicht breit, sondern fügen ihre stimmakrobatischen Meisterleistungen so leicht und sozusagen flüssig in den Gang alles dessen ein, was in dieser Oper Spaß macht, dass sie ihr lediglich unter den vielen anderen ein paar Freuden mehr zu verleihen scheinen. Doch damit so etwas gelingt, muss der Gang auch entsprechend flüssig sein. Und das schafft van Rensburg mit unendlich viel Arbeit und Genauigkeit im Detail. Er weiß, jeder zweite Takt verlangt hier irgendeine Aktion und Entsprechung auf der Bühne, und dem geht er unermüdlich nach, mit sehr viel Phantasie und sehr viel Glück, aber nicht nur mit Glück: ‚Komödie beruht auf Präzision und Timing‘, so sagt er zu recht in einem Interview fürs Programmheft. Es widmet sich sehr intelligent der Frage, wie die Oper der Gegenwart und Zukunft aussehen müsste. Die Antwort lautet ganz knapp: So! Diese ‚Cenerentola‘ verdient mehr als die 100 Triester Aufführungen.

Eske Bockelmann

„Neue (musikalische) Blätter“ schreiben am 23. Dezember 2014

Märchenhaft! Rossinis ‚La Cenerentola‘ an der Oper Chemnitz
(…)
An der Oper Chemnitz feierte (…) Rossinis ‚La Cenerentola‘ Premiere. Und wie – das ist atemberaubend! Rossini schrieb eine Musik, die wie Champagner ist, Kobie van Rensburg hat nun eine Inszenierung geschaffen, die diesem Charakter entspricht. Mit den technischen Mitteln des 21. Jahrhunderts, charmantem Witz und sprudelnden Ideen setzt er die Geschichte von Angelina (so Aschenputtels richtiger Name) um wie noch niemand vor ihm. Im Programmheft steht neben seinem Namen schlicht ‚Inszenierung und Video‘, doch muss man hier umdenken, vor allem, was cden Begriff ‚Video‘ angeht. Denn im Gegensatz zu vielen Kollegen, vor allem solchen, die vom Film kamen und meist nur ‚ihr‘ Medium ins Bühnenbild integrierten, schafft Kobie van Rensburg mit Projektionen eine ganze Welt. Zusammen mit seinem Inszenierungsteam (Bühne: Steven Koop, Kostüme: Kristopher Kempf) baut er die einzelnen Bilder mit nur wenigen Requisiten zusammen: ein Bett, ein Stuhl, eine Bühne. Das meiste entsteht durch bewegliche, dynamische Projektionen. (…) Wind bewegt die Vorhänge, Deckenleuchter schwanken, Staubflocken tanzen in Sonnenstrahlen (!) – diese Inszenierung ist reich an liebevollen Details! In einer traumsequenz fliegt man über die Dächer und Türme der schlafenden Stadt oder – diesmal wirklich ein Film-Video – mit Don Ramiro im Luftschiff durchs Gewitter. Einen guten Überblick verschaffen Ansichten aus der Vogelperspektive. Zudem lassen sich damit (…) neue Sichtweisen gewinnen, die manches aufdecken.
Das Luftschiff wie die Kutsche des Prinzen gemahnen an die Pionier- und Entdeckerzeit der Zeppeline, aber auch an Luxusausstatter, Gewänder und Räume sind alt-ehrwürdig und prachtvoll (wobei im Palast des Don Magnifico Farbe bröckelt und Tapeten rissig sind). Einer der tollsten Kniffe aber ist, dass es keine Übertitel gibt – zumindest nicht so, wie man sie gewohnt ist: über der Bühne auf einer Tafel. Statt dessen integriert van Rensburg den übersetzten gesungenen Text ins Bühnenbild und nahe an die Person, die ihn singt. Dabei strafft er ihn manchmal, ohne das ganze Stück zu modernisieren. (…) Sogar das Einblenden des Textes ist inszeniert, hat einen ‚Auftritt‘: Er schwingt, wirft Schatten, zerbröselt (so wie die Hoffnung) oder wirbelt, wenn dazu Koloraturen gesungen werden.
Auch schön: Clorinde und Tisbe sind in Chemnitz keine plumpen, hässlichen und dummen Stiefschwestern, sondern durchaus schön – nur eben vollkommen überdreht und exaltiert. Doch sind beide eben auch nicht uncharmant. Mit diesem Plus, das für die ganze Inszenierung gilt, behält der Witz seine Leichtigkeit und verfällt nicht in geistlose Blödelei. Mit Randall Bills hat man einen ‚Strahlemann‘ als Don Ramiro nach Chemnitz geholt (…). Dieser Tenor verbreitet Weltstaratmosphäre! Sein Diener Dandini (Andreas Kindschuh) steht ihm in nichts nach. Schlitzohrig, ein Schalk – geschmeidig und biegsam in Stimme und Spiel übernimmt er – auf Anweisung des Prinzen – vorübergehend dessen Rolle. Als Elvis-Verschnitt zeigt er Übermaß und Genuss am Spiel (…). Demgegenüber ist Cordelia Katharina Weils Cenerentola der Liebreiz in Person – auch hier mit Charme und ohne Langeweile. Kouta Räsänen als Magier, der über den Dingen, über allem steht (und den humanistischen Ansatz des Stückes wahrt), komplettiert das formidable Ensemble. Die Robert-Schumann-Philharmonie entfesselt unter der Leitung von Felix Bender die Champagner-Musik prickelnd und lebendig.
Kobie van Rensburg gelingt das Kunststück, sein Tempo durchzuhalten. Die Inszenierung verliert im Laufe des Abends nicht an Unterhaltungswert, sondern bleibt spannend und spritzig. Wenn die ‚Neuen (musikalischen) Blätter‘ auch keine ‚Inszenierung des Jahres‘ küren, so gebührt der Oper Chemnitz für ‚La Cenerentola‘ zumindest eine Nominierung dafür!

Wolfram Quellmalz

Der „Online Merker“ schreibt am 22.12.2014

(…) Als Regisseur wurde der Südafrikaner Kobie van Rensburg gewonnen, ein gestandener, die MET auf seiner Visitenkarte ausweisender Tenor und Jurist, der sich mittlerweile auch mit geglückten Inszenierungen einen Ruf erwarb und dabei einem multimedial lebenden Publikum die Oper mit multimedialen Mitteln zugänglich machen möchte. Dieser Verfahrensweise bediente er sich nunmehr auch in Chemnitz und landete damit einen in dieser bestechenden Form hier noch nie zu bestaunenden Coup. Die originalsprachige Aufführungen permanent sekundierenden Übertitel entfallen, werden dafür per Projektion den betreffenden Darstellern beigeordnet. Diese Methode hat etliches für sich, und solcher Projektionen bedient sich auch Steven Koop bei seiner einfallsreichen Bühnengestaltung, die er zudem mit raffinierten Spiegeleffekten anreichert. (…)
Insgesamt ist (…) eine Regiearbeit zu bescheinigen, die, einschließlich der stilsicher entworfenen Kostüme Kristopher Kemps, (…) ihre Meriten hat und dem Komponisten gibt, was des Komponisten ist. Zu diesem positiven Gesamteindruck trug eine fabelhafte Leistung der Robert-Schumann-Philharmonie bei, die unter der vorzüglichen Leitung Felix Benders einen Rossini der Extraklasse musizierte. Da animierten Streicher und Bläser in rasantem Tempo einander zu einem atemberaubenden Wettlauf, bei dem keine der beiden Gruppen auf der Strecke blieb, mündete die Gewittermusik in ein bombastisches Forte und bereiteten die Musikanten den verhaltenen Szenen der beiden Liebenden einen delikat verhaltenen Klangteppich.
In der Hauptrolle stellte sich die das Ensemble seit Saisonbeginn verstärkende Cordelia Katharina Weil vor, mühelos in den Koloraturen und speziell im Lyrischen für sich einnehmend. (…) Als höhensicherer Ritter vom hohen C bzw. D imponierte Randall Bills, der sich der mit enormen Schwierigkeitsgraden bestückten Partie des Ramiro bar jeglicher tenoralen Eitelkeit annahm. (…) Als hübscher Gag bleibt des Prinzen Suche nach Angelina mit Hilfe eines die Szene beherrschenden Luftschiffes in Erinnerung. Franziska Krötenheerdt (neu im Ensemble) als Clorinda und die bewährte Tiina Penttinen (Tisbe) lieferten sich und der ungeliebten Stiefschwester einen köstlichen Zickenkrieg, der an keiner Stelle die Grenzen zum Geschmacklosen tendierte. Den Diener Dandini legte die Regie als süffigen Elvis-Verschnitt an, eine Sicht, mit der sich der komödiantische Andreas Kindschuh darstellerisch vollkommen identifizierte. (…) Der Bariton Matthias Winter (…) erfreute (…) besonders im Hinblick auf den Verzicht herkömmlicher Unarten, denen Vertreter des Buffofaches gelegentlich frönen und mithin Komik mit plumpem Klamauk verwechseln.

Joachim Weise

Der „Online Merker“ schreibt am 20.12.2014

(…) Cordelia Katharina Weil bringt für die Titelrolle eine feine, aber durchsetzungsfähige, im Zentrum klangvolle Stimme mit. Die Tiefe bildet sie verlegenheitslos; das Timbre hat leuchtende Fülle und goldenen Schmelz. (…)
Auf der Seite der singenden Herren hat das Chemnitzer Theater mit Randall Bills einen Trumpf auszuspielen: Der Tenor zeigt sich den virtuosen wie den expressiven Anforderungen an den Don Ramiro gewachsen, formt Hochtöne klar und frei, bindet sie in Linie und Legato ein. (…)
Für den Bühnenzauber, aber auch für ironische Untertöne war Steven Koops multimediales Raum- und Bildkonzept ideal. Der Clou: Die deutschen Texte werden nicht übertitelt, sondern in das Bild eingebunden. Da purzeln, hüpfen oder wehen die Buchstaben herein, ordnen sich zu Wörtern und Sätzen, fallen auseinander oder kreuzen sich wie die gesanglichen Linien (…). Das ist mehr als Gag, das gibt Hintersinn. Wenn dann noch tiefe Räume nach Art der alten Kulissenmalerei projiziert werden, von oben herabsausende Bilderrahmen die Figuren in Renaissance-Porträts verwandeln oder Schrift in kleinen, lautlosen Explosionen verpufft, ist ironisches Illusionstheater garantiert. Die Kostüme von Kristopher Kempf sind sensibel auf dieses Konzept hingeschnitten, wollen nicht durch bemühte Originalität auftrumpfen, führen aber ironische Zuspitzung zu köstlich hemmungsloser Übertreibung bei den knalligen Roben der beiden Schwestern zwischen Ballett und Ballrobe.
Auch musikalisch muss sich die Chemnitzer ‚Cenerentola‘ nicht im Aschekasten verstecken: Felix Bender, der junge Erste Kapellmeister des Hauses, bietet keine glimmende Glut, sondern facht das Feuer an. (…) bald findet die Robert-Schumann-Philharmonie zu einem sympathisch individuellen Rossini-Klang. Der ist dunkler und ‚deutscher‘ als in vielen internationalen Standard-Produktionen, aber deswegen nicht weniger spritzig und animiert. Das volle Haus und der lebhafte Beifall zeigen, dass diese ‚Cenerentola‘ mit ihrem Charme eine Chance hat, sich einen Platz im Repertoire des Hauses zu erobern

Werner Häußner

Die „Freie Presse“ schreibt am 01.12.2014

Rossini-Feuer ist gezündet
Begeisterung pur und stehende Ovationen für ‚La Cenerentola‘ in der Oper Chemnitz. Regisseur Kobie van Rensburg schlägt ein Märchenbuch mit schönsten Bildern auf.
Märchenblau gestimmt und mit der Leichtigkeit von Kino inszeniert: Drei Stunden lang setzt Regisseur Kobie van Rensburg mit Steven Koop (Bühnenbild) und Kristopher Kempf (Kostüme) das Publikum in der ausverkauften Oper Chemnitz beim Opernmärchen ‚La Cenerentola‘ von Gioachino Rossini unter Strom. Er vertraut dem lebensprallen Stück und seinen schillernden Figuren wie einer Kostbarkeit, die er mit präziser Handarbeit zum Glänzen bringt.
Hier stimmt alles: Musikalisch ist es ein Feuerwerk des Belcanto, brillant und mit Seele musiziert. Der Erste Kapellmeister Felix Bender erkundet mit der Robert-Schumann-Philharmonie wechselnde Landschaften des Gefühlsausdrucks, das tut er vollendet und sichtbar voll Freude. Und damit der Zuschauer nicht nur mit ‚klingt hübsch, der Rossini‘ zurückbleibt, sorgt der Regisseur für eine liebevoll handgezeichnete Illustration des Gesungenen, für Textverständlichkeit im Wortsinn.
(…) Das ist viel italienischer Text, der in Kürze auf Deutsch dorthin projiziert wird, wo der Sänger gerade steht. Fluffig, wie reingepinselt. Insbesondere bei den schnellen Ensemblenummern ist das eine Wohltat, weiß man doch, was die Herrschaften gerade verhandeln.
Deutlichkeit freut das Publikum
Hier darf man teilhaben an Hochmut und Einfalt, an edler Gesinnung und Großzügigkeit, inklusive ironischer Seitenhiebe. Auch Aschenputtel macht da keine Ausnahme bei ihrem Duett mit dem Prinzen unter der Wäscheleine. (…) ‚Scheiße, jetzt hab' ich's verbockt!‘, wird sie denken, als sie ihm in großer Offenheit ihre armselige Stellung offenbart. So viel Deutlichkeit freut das Publikum.
Das Wort Ausstattung bekommt hier eine ganz neue Dimension. Gezeichnete Bilder werden als 3-D-Szenen auf die Bühne projiziert, wie Blätter eines Bilderbuchs bevölkern sie sich mit lebenden Wesen. Dabei ist die Aufführung konsequent von der Ouvertüre an: Videos illustrieren Aschenputtels ungerechte Welt.
Das waschende, heizende, schleppende, wirbelnde Aschenputtel wird in Bildern weitergedacht. (…) Die Opera buffa derart modern überzeichnet und in die heutige Zeit geholt, hat einen großen Reiz. Die Effekte verpuffen nicht, sondern landen treffsicher.
Erstklassige Sänger
Das alles wäre nichts ohne den prächtigen Männerchor, die Schüler der Opernballettschule, die erstklassigen Sänger. Cordelia Katharina Weil (…) beweist in ihrem Chemnitzer Debüt, warum ihr Aschenputtel die süße Hoffnung des Prinzen ist. Der warme Mezzosopran nimmt mühelos die Koloraturen, anmutig reicht sie den Widersachern die Hand, und in Sonnenbrille rockt sie den Prinzenball. Die beiden Schwestern (Franziska Krötenheerdt, Tiina Penttinen) sind illustre Feger mit Power in der Kehle, sexy, stylish bis zur Haarwurzel. Andreas Kindschuh ist ein Komödiant, sein Diener, ein Elvis-Verschnitt, rauscht wollüstig barock über die Bühne, sängerisch bestechend. Die Überraschung ist Randall Bills aus den USA: Ein sehr hoher Tenor auf dem steilen Weg nach oben, mit halsbrecherischer Artikulation und Präzision, dazu der Mensch gewordene Traum von einem Prinzen. Perfekt wurde die homogene Riege mit Matthias Winter als garstigem Stiefvater und Kouta Räsänen als gütigem Magier.

Marianne Schultz

Die „Chemnitzer Morgenpost“ schreibt am 01.12.2014

Märchenhafter Opernspaß mit Zickenkrieg
‚La Cenerentola‘ verzaubert Chemnitz
(…) die rasante und heitere Oper (…) setzt Regisseur Kobie van Rensburg (…) für die Chemnitzer Bühne um – und greift dabei tief und zielsicher in die Trickkiste. Nicht zuletzt deshalb macht seine rund dreistündige Inszenierung so richtig Spaß.
Durch Projektionen wird das an sich schlichte Bühnenbild (Steven Koop) zu mannigfaltigem Leben erweckt. Gekonnt wird mit Wahrnehmungen und Perspektiven gespielt (…). Mittendrin statt obendrüber werden die deutschen Übertitel eingeblendet. Comic-artig und mit Witz animiert ergänzen sie das temporeiche und humorvolle Bühnengeschehen. Darin umstöckeln aufgedonnert und hoch toupiert die herrlich zickigen Stiefschwestern Clorinda (Franziska Krötenheerdt) und Tisbe (Tiina Penttinen) den als Prinzen verkleideten Diener Dandini (Andreas Kindschuh), der mit üppiger Tolle, dichtem Brusthaar und ausladendem Hüftschwung sehr an den späten Elvis erinnert. Matthias Winter gibt als eitel-verwitterter Stiefvater Don Magnifico den dünkelhaften, aber trinkfesten Schuft. Alle haben sichtlich Freude an ihrem Spiel. So auch die stimmgewaltigen Hauptdarsteller Cordelia Katharina Weil als bescheiden-anmutige Cenerentola und Randall Bills als stattlicher Prinz Don Ramiro.
‚Ende gut, alles gut!‘, lautet der Übertitel der Finalszene. Ein treffender Schlusssatz für eine rundum gelungene Inszenierung und ein glänzendes Ensemble. So sah es auch das Publikum: Jubelnder Applaus und stehende Ovationen.

Yvonne Friedrich
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