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Spielplan

Faust II

Sa
08.
Dezember
Schauspiel

Faust II

Tragödie von Johann Wolfgang von Goethe

 
 

Die „kleine Welt“ der Liebe liegt in Trümmern hinter Faust. Sie hat Spuren und Wunden hinterlassen. Umso lauter schreit in ihm die Rastlosigkeit nach Vergessen, nach einem Fortkommen. Begierig stürzt er sich in die „große Welt“ der Politik, der Wirtschaft und der Macht. In diesem entfesselten Kosmos sind Raum und Zeit außer Kraft gesetzt und so reisen Faust und der zum Narren avancierte Teufel durch die Epochen und mythische Welten. Nichts scheint unmöglich: Ein künstlicher Mensch wird erschaffen, das Papiergeld erfunden. Faust wird Feldherr, expandierender Landbesitzer – Naturbändiger und Kulturschaffender. Er heiratet die schönste Frau der Welt, zeugt einen Nachkommen und verliert alles zugleich wieder, weil ihm auch das nicht reicht. Doch an Rast oder Innehalten ist nicht zu denken. Seine gnadenlose Egozentrik hat sich verselbstständigt. Der skrupellose Drang nach Macht und Herrschaft steht längst schon zwischen jeder wirklichen menschlichen Beziehung. Doch wenn nur noch Positionen, Funktionen und Mehrwert leitend sind, wo treibt der Mensch dann hin? Diese Frage aufgreifend, inszeniert Carsten Knödler mit Faust II die Fortsetzung des Fauststoffs und schickt den ewig suchenden Wissenschaftler auf eine abenteuerliche Reise mit unbestimmtem Ausgang.

Goethes FAUST – Der Tragödie zweiter Teil erschien 1833 posthum. So wollte es der Dichter. Vielleicht wissend, dass das Urteil seiner Zeitgenossen wenig wohlwollend ausgefallen wäre. Zu maßlos, ausufernd, experimentell war die Fortsetzung der Tragödie. Doch heute erscheint dieser zweite Teil geradezu visionär. In ihm wird nicht nur die Moderne mit all ihren Schrecken und Verheißungen vorweggenommen, sondern er spiegelt umso mehr den durch technischen und medialen Fortschritt begünstigten Expansions- und Verwirklichungsdrang des rastlosen Menschen unserer Tage.

In Zusammenarbeit mit dem Ballett Chemnitz

Spielort:Schauspielhaus - Große Bühne
Dauer:3 h / 1 Pause
Altersempfehlung:ab 16 Jahren
Premiere:22.09.2018
Workshop:Samstag, 08.12.2018, 17:30-19:00 Uhr
Einführung:30 Minuten vor Beginn jeder Vorstellung
Sa, 08. Dezember | 19:30 Uhr
 

Weitere Termine

28.09.2019 Samstag 19:30 Uhr    
Schauspielhaus - Große Bühne
07.11.2019 Donnerstag 19:30 Uhr    
Schauspielhaus - Große Bühne
18.01.2020 Samstag 19:30 Uhr    
Schauspielhaus - Große Bühne
07.03.2020 Samstag 19:30 Uhr    
Schauspielhaus - Große Bühne

Bilder zum Stückes

Bilder
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Videomedien zum Stück

Video

Inszenierungsteam des Stückes

Inszenierungsteam

Besetzung des Stückes

Besetzung
Faust
Philipp Otto

Mephisto
Dirk Glodde

Kaiser / Nereus
Christine Gabsch

Kanzler / Thales / Erzbischof u.a.
Wolfgang Adam

Heermeister / Manto / Obergeneral / Phorkyaden u.a.
Susanne Stein

Schatzmeister / Wagner / Chiron u.a.
Patrick Wudtke

Helena / Marschalk / Sphinx / Phorkyaden u.a.
Andrea Zwicky

Herold / Baccalaureus / Euphorion / Proteus / Phorkyaden
Alexander Ganz

Homunculus / Chorführerin / Sorge u.a.
Seraina Leuenberger

Chor / Trunkener / Lynkeus u.a.
Marko Bullack

Damen und Herren des Balletts
Isabel Dohmhardt
Molly Gardiner
Helena Gläser
Soo-Mi Oh
Alanna Saskia Pfeiffer
Sandra Ehrensperger
Valeria Gambino
Florine Fournier
Savanna Haberland
Emily Grieshaber
Yester Mulens Garcia
Alejandro Guindo Martín
Sascha Paar
Ivan Cheranev
Emilijus Miliauskas
Michael Steven Carman
Ivan Cheranev
Kirill Kornilov

Pressestimmen zum Stück

Pressestimmen

„Theater heute“ schreibt in Ausgabe 11/2018

(…) Es ist eine Inszenierung der großen Geste und der kraftvollen Striche (…).
Aber das Gerüst trägt. Frank Hänig hat einen leicht schräg gekanteten Kasten mit fahrbarer Rückwand auf die Bühne des Chemnitzer Schauspielhauses gesetzt, der elegant die zahlreichen Auf- und Abgänge ermöglicht. Hinzu kommen jede Menge Bühneneffekte vom Schnürboden. (…)

Torben Ibs

„Die deutsche Bühne“ schreibt in Ausgabe 12/2018

(…) Schauspieldirektor Carsten Knödler kultiviert einen konventionellen Zugang, (…) lässt Goethe pur spielen, allerdings mit einer wichtigen Besonderheit. In Chemnitz gibt es die Titelfigur gleich dreimal: Faust (Philipp Otto), Mephisto (Dirk Glodde) – den man als Alter Ego Fausts verstehen kann – und Fausts Seele (Marko Bullack), die singt, statt zu sprechen. (…) die Chemnitzer Inszenierung läuft auf einer kargen Bühne (Frank Hänig) ab, mit einem Rahmen auf abgerundeten Sockeln und blauen Steinmauern, die auch zur Pforte in den Hades werden. (…) Carsten Knödler (…) aktualisiert (…) nicht (…).
Im Chemnitzer ‚Faust II‘ gibt es etliche schöne Details zu genießen, einen auf einem Rollbrett kauernden Homunculus (Seraina Leuenberger, auch Sorge und Gretchen), eine katzbuckelnde Hofschranze (Dominik Puhl, auch Baccalaureus und Wanderer), eine herrische Susanne Stein als Heermeister, Phorkyade und Manto. Die Gespensterwelt im Hades wird weitgehend sanft vertanzt, Helena (Andrea Zwicky) im rot glitzernden Paillettenkleid heiratet den mit schickem Anzug und Perücke verjüngten Faust. Proteus (wieder Dominik Puhl) agiert in einem blauen Tuchmeer, Ikarus‘ Sturz wird ausgeblendet, Phorkyas (Mephisto-Darsteller Dirk Glodde) hat die Kapuze über ein Auge gezogen, trägt ein Handtäschchen und schwingt für das opfer Helena ein rostiges Beil. Der Aufwand ist immens: Neben dem Schauspielensemble agieren Tanz- und Theaterstudenten aus Dresden und Frankfurt (Main), das Chemnitzer Ballett sowieso. (…) ‚Faust II‘ komplett, zelebriert in epischer Länge – und mit großer Sprachkunst.
(…)

Ute Grundmann

Die „Sächsische Zeitung“ schreibt am 24.09.2018

(…)
Nach 36 Jahren ist Goethes Drama ‚Faust II‘ wieder im Schauspiel Chemnitz zu sehen (…) feierte das Publikum die Premiere. Schauspieldirektor Carsten Knödler knüpft an die Inszenierung des ersten Teils an. Fragt: Wie viel Faust steckt in uns? Wie viel Vergessen und Verdrängung, wie viel Gier, Korruption, Ich-Bezogenheit? Konsequent wird in heutiger Kleidung gespielt, mit Rock, Blazer, Anzug und Krawatte. Der Hof des Kaisers mit seinen geschmeidigen Schranzen, dem permanenten Geldmangel, wo sich Übel auf Übel häuft, erinnert an aktuelle Staatsgebilde. ‚Auch auf Parteien, wie sie heißen, ist heutzutage kein Verlass‘, meint der Schatzmeister. Die Figuren des geschickt taktierenden Kaisers und des kriegerischen Heermeisters sind mit Frauen besetzt. Kein Schelm, wer dabei an Merkel und von der Leyen denkt.
Agiert wird auf der freien und praktikablen Bühne von Frank Hänig. Im Hintergrund eine ziegtelartige Wand, die sich für Luken und Türen öffnet. Nach vorn gefahren, verwandelt sich die Kulisse in Kaiserpfalz, klassische Walpurgisnacht oder Küstenlandschaft. Die fantasievollen, luftigen Kostüme von Ricarda Knödler sparen nicht an Schick und Charme. Das philosophisch reiche, in Goethes Original gut zehnstündige Stück wird in der Chemnitzer Fassung auf drei Stunden reduziert, wie allgemein üblich. Bei allem Verlust bleiben die wichtigsten Elemente erkennbar (…).
Regisseur Carsten Knödler balanciert auf dem schmalen Grat von Denk- und Schauvergnügen, bringt die geläufigen Zitate, bietet Mummenschanz, Videowand und Schattenspiel, setzt auf die Kooperation mit dem Ballett des Hauses. Zehn Tänzerinnen und Tänzer kommentieren als Hofgesellschaft, Hochzeitgäste, antiker Chor, Nymphen und Soldaten das Geschehen. Mit Musik, Marschieren und Maskenspiel. Das (…) Ensemble wird gut geführt (…). Grandios die Leistung von Dirk Glodde. Sein Mephisto sticht alle aus, vorbildlich in Diktion der Sprache, als wäre er mit Knittelversen aufgewachsen. Er ist nicht teuflisch verschlagen, sondern von irdischer List und Tücke. Findig und nicht faul, rettet er sich aus jeder noch so verfahrenen Situation, hält als Narr die anderen zum Narren, ist Entertainer und spöttischer Schalk vom Dienst. Philipp Otto, bewundert viel und gern gesehen, kommt als ewig unzufriedener Macht- und Tatmensch erst spät zur Einsicht, dass er über Leichen gegangen, durch die Welt gehetzt ist und jedes Gelüst bei den Haaren ergriffen hat. Offenen Auges rannte er ins Verderben. Dieser Faust hält uns, ganz ohne Zeigefinger, den Spiegel vor das Gesicht.

Rainer Kasselt

„Dresdner Neueste Nachrichten“ schreiben am 26.09.2018

(…) Schauspieldirektor Carsten Knödler (...) entging zum Glück der Versuchung, Goethes Werk (...) aktuell wie kurzlebig zu instrumentalisieren. (...)
Wie im ersten Teil spielen Dirk Glodde4 und Philipp Otto ihr Duell in jener Gelassenheit und Textverständlichkeit, die Mephistopheles und Faust gebührt (…). Gab es in der ersten Runde im diabolischen Zweikampf mit dem Ziel der Wissens- und Bewusstseinserweiterung um den Preis des Lebens ein klares Patt, das von Glodde und Otto als intellektuell gewiefte Gegenspieler auf Augenhöhe durchaus so ausgespielt war, so gewinnt nun Mephisto klar – zumindest vermeintlich. Doch sieht man dann zum Schluss den durchweg großartig artikulierenden Dirk Glodde angesichts seines toten Gespielen ob seines Werkes in Trübsinn versinken, dann wohnt ein leiser Zweifel inne.
Gleichzeitig verdeutlicht der Abend, warum dieser zweite Faustteil in Vergeistigung samt rhythmischer Poetisierung kaum noch seine Regiemeister sucht (und findet): Er ist in der Figurenführung jenseits des Duells und der Geistesweite des Altmeisters kaum zu raffen.
Knödler versucht es und hat damit neben den Hauptrollen noch acht weitere Spieler im wandelbaren Einsatz. In erster Linie Christine Gabsch als Kaiser und Wolfgang Adam als Kanzler (beide dann auch im fünften Akt als Baucis und Philemon), aber auch Susanne Stein als Heermeister plus Gott oder Jan Gerrit Brüggemann, der als anfangs blanker Schatzmeister zu eigenem Heilmeister namens Wagner wird. Auch Dominik Puhl zeigt seine Wandelbarkeit – als Junker, Baccalaureus, Wanderer, aber vor allem als traumhafter Euphorion, der leider per Ikaruskomplex die Liebe von Faust zu Helena ins Irdische (und darunter) zurückführt. Jene Helena, schon immer die schönste Frau der Welt, die für Faust sogar ihre Göttlichkeit abstreift, wird von Andrea Zwicky (zuvor auch Marschalk und Sphinx) ebenso unwiderstehlich gegeben wie in der ersten Version das Gretchen von Seraina Leuenberger, die nun – als eine schöne Ironie des Regieteams – einen auf dem Rollbrett roboterähnlich herumsausenden Homunculus mit Leuchtdioden spielt. Auch Marko Bullack, der als Fausts Seele diesen spiegelt, auch ab und an singend doubelt, gehört ob seiner sich unterordnenden Präsenz Hochachtung.
(…)

Andreas Herrmann

Die „Freie Presse“ schreibt am 24.09.2018

Das Theater Chemnitz münzt den zweiten Teil von Goethes publikumsmagnetischem Klassiker ‚Faust‘ in einen furiosen Bilderbogen um. (…)
‚Faust I‘ hatte dem Chemnitzer Schauspiel ab Mai 2017 einen Besucheransturm beschert: Die von Regisseur Carsten Knödler behutsam ins Heute polierte, inhaltlich aber respektvoll traditionelle Version des Goethe-Klassikers sorgte für reißenden Kartenabsatz. Grund genug also für den Schauspielchef des Hauses, beim zweiten Teil dieses Großwerks der deutschen Klassik, der am Samstagabend Premiere hatte, von diesem Rezept nicht abzuweichen.
Auch mit ‚Faust II‘ verlässt sich Knödler erst einmal auf die schiere Kraft des gut rezitierten Textes, und das funktioniert: Macht und Sinnlichkeit der meisterlich gefügten Goethe-Worte ziehen den Besucher schnell in ihren Bann - dass der ‚Tragödie zweiter Teil‘ inhaltlich deutlich weniger leicht zu verdauen ist als der berühmtere erste und Otto-normalbesucher hier weniger Zitate mal eben parat hat, tut dem kaum einen Abbruch.
Zweites Plus: Ausstattung und Bühnenbild sind schlicht ein Fest und stecken randvoll mit starken Ideen. Mal werden mit bewusst einfachen Mitteln eindringliche Effekte erzielt - etwa, wenn ein Vorhang aus Ketten im nebulös farbigen Licht wie das berühmte Datenflimmern aus dem Kinofilm ‚Matrix‘ wirkt. Dann wieder gibt es sehr aufwändige Nebensächlichkeiten, zum Beispiel die wundervoll theaterromantische Tuchdarstellung des Meeres oder die als Schattenspiel ausgeführte Randgeschichte von Fausts Strandaneignung zu Beginn des fünften Aktes. Stark auch das kunstvoll implantierte Ballett, dessen mal fiebrige, mal zeitlupenhafte Choreografien oft eine Art bewegte Kulisse bilden, die in die Handlung oszilliert, aber nie vordergründig ausgestellt wird, sondern sich mit dem Sprechensemble mischt. Das ist ziemlich großes Kino.
Das erlaubt es den Schauspielern, über weite Strecken klassisch zu deklamieren, ohne das daraus je langweiliges Rampentheater wird. Ganz im Gegenteil: Atmosphäre und Schauwert der Inszenierung sind immens, stützen dabei die großen Reime gekonnt. Die Kostümierung wechselt immer passend zwischen stylisch modern und fantasievoll opulent. Etliche anspielungsreiche Kleinigkeiten wie das fast unscheinbar eingeblendete Bitcoin-Logo in der Gelddruck-Szene des ersten Aktes oder ein Pentagramm als Schlüssel zu den Müttern dürften zudem sicherstellen, dass Insider aller Interessensrichtungen an diesem ‚Faust II‘ auch mehrfach Vergnügen finden. Einem weiteren Kassenschlager steht so nichts im Wege.
(…)

Tim Hofmann

Die „Morgenpost Chemnitz“ schreibt am 24.09.2018

Umjubelte Premiere im Chemnitzer Schauspielhaus
Faust II so aktuell wie nie
Nach Johann Wolfgang von Goethes ‚Faust I‘ hat sich Schauspieldirektor Carsten Knödler nun der Fortsetzung angenommen und trifft damit den Nerv der Zeit. (…)
Das Stück schließt an den ersten Teil an. Carsten Knödler setzt dabei auf dieselben Darsteller und inszeniert das dreistündige Stück fantasievoll und abwechslungsreich. Philipp Otto brilliert als Faust. Dirk Glodde vermag als Mephisto das Publikum für sich einzunehmen. Neu dabei ist Marko Bullack, der Fausts Seele darstellt und eindrucksvoll sein zerrissenes Ich zeigt.
Auch wenn das Stück fast 200 Jahre alt ist, scheint es aktuell wie nie. Die Gesellschaft ist zerrissen und im Umbruch. Das Premierenpublikum feierte Darsteller und Team für eine tolle Leistung mit Bravos und viel Applaus.
(…)

V. Winkel

Der „Stadtstreicher“ schreibt in Ausgabe 10/2018

(…)
Carsten Knödler hat nach Faust I nun auch Faust II inszeniert. (…) Er setzt auf das gleiche Inszenierungsteam, dem wir unter anderem ein wahnwitzig fantastisches, nennen wir es ruhig in seinen bildgewaltigen Möglichkeitsräumen: Opernhaus-reifes Bühnenbild von Frank Hänig, sprechende Kostüme vom Merkelschen Jäckchen für den Kaiser bis zur Tunika der Helena, entworfen von Ricarda Knödler, überwiegend sphärische Musik von Steffan Claußner sowie chorische Ballettchoreografien von Sabrina Sadowska verdanken. Alles in allem: ein Feuerwerk an Bildern, so manches wird im Kopf bleiben (…).
Knödler verdichtet, wo es möglich ist, Goethes ohnehin schon dichtes Welttheater auf die wirklich, wirklich großen Themen: Krieg, Frieden, Macht und ihre Begründung, Glück, den Umgang mit der eigenen, der menschlichen, der außermenschlichen Natur. (…) Das halbe Ensemble – unter anderem Susanne Stein, Seraina Leuenberger, Christine Gabsch, Andrea Zwicky, Dominik Puhl und Jan Gerrit Brüggemann – darf in mehreren Rollen eigene Stärken und Schwächen offenbaren (wobei die Stärken überwiegen). (…)
Festhalten kann man sich dabei vor allem an Dirk Gloddes Mephisto. (…) Mephisto ist ja oft der wahre Held in Faust-Inszenierungen (weil er den meisten Interpreten als die spannendere Figur gilt) und so auch hier. (…)


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