© Dieter Wuschanski

Spielplan

Eine Weihnachtsgeschichte

Mi
11.
Dezember
Ballett

Eine Weihnachtsgeschichte

Ballett für kleine und große Leute
von Reiner Feistel nach Charles Dickens
Musik von Hans-Peter Preu, Rachel Portman, John Williams u. a.

 
 

Es ist einen Tag vor Weihnachten. Alle kaufen Geschenke und freuen sich auf das Fest. Nur der hartherzige Geschäftsmann Ebenezer Scrooge nicht. Geld allein ist es, was er liebt, deshalb verschenkt er nichts. Er will auch nicht eingeladen werden, sondern ist lieber allein. So hebt sich seine Laune keineswegs, als er, kaum dass er am Weihnachtsabend sein Büro verschlossen hat, Besuch bekommt: Es ist sein Teilhaber Marley, der plötzlich erscheint – obwohl er längst verstorben ist. Als Geist hat er schwer an seinen Sünden zu tragen und fordert Scrooge auf, sein Leben zu ändern, ehe es zu spät ist. Helfen sollen ihm dabei drei Weihnachtsgeister: der Geist der vergangenen, der Geist der gegenwärtigen und der Geist der zukünftigen Weihnacht.

Sie nehmen Scrooge mit auf eine aufregende Reise durch die Nacht und zeigen dem alten Miesepeter das Glück, das er durch seine Habgier und Selbstsucht versäumt hat, aber auch die Einsamkeit, in der er einst sterben wird, falls er nicht vorher sein Leben ändert. Und sie versäumen auch nicht, mit ihm seinen nächsten Mitmenschen einen heimlichen Besuch abzustatten. Ob sein Angestellter Bob Cratchit und seine Familie ein schönes Weihnachten haben werden? Was wird wohl aus dem kleinen kranken Tim? Gelingt es den Geistern, den geizigen Weihnachtsmuffel Scrooge in dieser Nacht anzurühren? Und womöglich einen liebevollen, mitfühlenden Menschen aus ihm zu machen?

Charles Dickens, der durch Romane wie Oliver Twist und David Copperfield als einer der bedeutendsten Erzähler des viktorianischen England gilt, hat in seiner „Weihnachtlichen Geistergeschichte“ die wichtigste Botschaft des Festes der Liebe ohne Sentiment, aber mit viel Warmherzigkeit eingefangen und ihr künstlerischen Ausdruck verliehen. Eine wunderbare Vorlage für das Ballett Chemnitz, das alle kleinen und großen Leute herzlich einlädt, an dieser Reise durch die Weihnacht teilzunehmen.

Spielort:Opernhaus - Saal
Dauer:1 h 10 min / keine Pause
Altersempfehlung:ab 7 Jahren
Premiere:01.12.2013
Mi, 11. Dezember | 13:00 Uhr
Preis: 9,00 bis 25,00 €
 

Weitere Termine

10.12.2019 Dienstag 10:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
11.12.2019 Mittwoch 10:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
12.12.2019 Donnerstag 10:00 Uhr    
Opernhaus - Saal

Bilder zum Stückes

Bilder
© Dieter Wuschanski
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Inszenierungsteam des Stückes

Inszenierungsteam
Choreografie und Inszenierung Reiner Feistel

Bühne und Kostüme Stefan Wiel

Einstudierung Kinderballett Sabrina Sadowska

Dramaturgische Betreuung Christiane Dost

Besetzung des Stückes

Besetzung
Scrooge
Emilijus Miliauskas 12.12. / 14.12.2018, 13.30
Benjamin Kirkman 11.12. / 14.12.2018, 17.00

Bob
Raul Arcangelo

Bobs Frau
Helena Gläser

Fred
Ivan Cheranev

Freds Frau
Molly Gardiner

Tiny Tim
Ferdinand Wild

Marleys Geist
Hugo Mercier

Geist der vergangenen Weihnacht
Isabel Dohmhardt

Geist der gegenwärtigen Weihnacht
Milan Maláč

Geist der zukünftigen Weihnacht
Calvin Rüth

Die schöne Bell
Soo-Mi Oh

Singendes und Freches Kind
Alanna Saskia Pfeiffer

Mr. Fezzewig
Sascha Paar

Mrs. Fezzewig
Emily Grieshaber

Scrooge als Junge
Alejandro Guindo Martín

Engel
Sandra Ehrensperger
Emily Grieshaber
Savanna Haberland
Valeria Gambino
Florine Fournier
Soo-Mi Oh
Alanna Saskia Pfeiffer

Kleine Engel
Emma Schönherr
Helen Schönherr
Johanna Göhlert
Victoria Danciu
Nguyen Thi Thang
Mathilda Reichert

Bewohner der Stadt
Ensemble und Praktikanten

Pressestimmen zum Stück

Pressestimmen

Die "Freie Presse" schreibt am 03.12.2013

(…) Ballettchef Reiner Feistel hat seine Choreografie (75 Minuten) mit großem Ensemble, mit dem Kinderballett und Schülern der Staatlichen Ballettschule Berlin auf die Chemnitzer Opernbühne gebracht. In vier Vorstellungen an den ersten beiden Tagen ging es hoch her. Die erste Schülervorstellung (...) im ausverkauften Haus erhielt durchweg den Jubel der jüngeren Zuschauer, die genug Gelegenheit bekamen, sich in die ätzende Psyche von Scrooge hineinzufinden - und Partei für die unbeschwerten, ausgelassenen Kinder und deren arme, sorgende Eltern zu nehmen. Auch sozialkritische Töne zu Arm und Reich gibt es, etwa wenn ein Kind stirbt. Bühnenbild und die aufwändigen Kostüme von Stefan Wiel sind ans Biedermeier angelehnt, die Inszenierung versucht gar nicht erst, die Geschichte in die Gegenwart zu holen, sie zu aktualisieren. Der Zauber von Charles Dickens, er zieht noch immer.

Temperamentvoll und volksnah getanzte Ensemblebilder in winterlicher Stadtidylle eröffnen die Vorstellung. Sie zeigen die Vorfreude auf Weihnachten, in der der missgelaunte Scrooge für Verstörung sorgt. Haben, haben, haben ist seine Devise. Es dauert nur kurz, bis das junge Publikum die raumgreifende Tanzsprache von Emilijus Miliauskas nicht niedlich überzeichnet findet, sondern den gefährlichen Typen einordnen kann, der er ist: gierig. Der Künstler überzeugt in dieser fordernden Partie eines Geizhalses mit pantomimischer Genauigkeit und athletischer Technik, wirkt wie aus einer Zeichnung von Wilhelm Busch geschnitten. Sehr energisch, ausdrucksstark schachert er Seins zusammen, treibt es ihn zu Geld, küsst er das Geld, reißt Väter von ihren Familien, sorgt dafür, dass der Ofen kalt bleibt. (…) Miliauskas hat in Chemnitz bereits in den fantastischen Ballettabenden von Jochen Ulrich (‚Anna Karenina‘, ‚Nussknacker und Mäusekönig‘) überragend getanzt und zeigt einmal mehr eine Tanzstudie von bleibender Kraft.

Natürlich wird es in einem solchen Ballett auch sehr heimelig und zuckersüß mit weißen Engelchen in Tüll und weißzuckriger Weihnacht. Hier ist auch das Kinderballett dabei. Die weihnachtliche Musik aus der Konserve von Hans-Peter Preu, John Williams und Rachel Portman sorgt für einen tollen, mitreißenden und recht gegenwärtigen Sound.

Marianne Schultz
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