Spielplan

Ein Maskenball

Sa
02.
Dezember
Oper
Premiere

Ein Maskenball

Melodramma von Giuseppe Verdi
Libretto von Antonio Somma
(Stockholmer Fassung)

 
 

Stockholm und Umgebung 1792. Der schwedische König Gustav III. ist in Amelia, die Frau seines vertrauten Sekretärs Anckarström, verliebt. Die Magierin Ulrica warnt Gustav vor einem Attentat und verspricht Amelia gegen die verbotene Leidenschaft ein Kraut, das diese um Mitternacht auf dem Galgenberg finde. Dort treffen Gustav und Amelia aufeinander, gestehen sich ihre Liebe, versagen sich aber deren Erfüllung. Ein Irrtum führt zur Katastrophe: Anckarström fühlt sich betrogen. Aus Freunden werden Feinde, Eifersucht mündet in blinden Hass. Auch Gustavs Beteuerung der Unschuld Amelias kann daran nichts ändern. Auf einem Maskenball tötet Anckarström seinen Rivalen.

Keine seiner Opern verlangte Giuseppe Verdi so langwierige und zermürbende Auseinandersetzungen mit Zensurbehörden ab wie Ein Maskenball. Zu sehr fürchtete man in Neapel und Rom aufgrund der politischen Brisanz die aufwieglerische Kraft des Musiktheaters, die den Widerstand gegen die Fremdherrschaft der Bourbonen hätte befeuern können. Dabei diente Verdi und Somma das historische Attentat auf den umstrittenen König Gustav III. von Schweden 1792 lediglich als Rahmen für eine fiktive Beziehungstragödie. Aber offensichtlich war Schweden noch nicht weit genug weg: Das Autorenduo wurde gezwungen, die Handlung nach Boston Ende des 17. Jahrhunderts zu verlegen. So durfte das Melodram am 17. Februar 1859 in Rom uraufgeführt werden. Im 20. Jahrhundert avancierte die ursprüngliche „Stockholmer Fassung“, die Verdi nie auf der Bühne sah, zur meistgespielten Version. Verdi verschmolz höfische Lebenslust und Rokoko-Prunk, Mystik und Erotik zu einem packenden Musikdrama.

Die Regisseurin und Choreografin Arila Siegert setzte in Chemnitz bereits Faurés Pénélope, Webers Freischütz, Tschaikowskys Eugen Onegin und Offenbachs Hoffmanns Erzählungen mit überregional beachtetem Erfolg in Szene. Am Dirigentenpult gibt Guillermo García Calvo sein Premieren-Debüt als neuer Generalmusikdirektor der Theater Chemnitz.

Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

 

 

Spielort:Opernhaus - Saal
Spielzeit:noch nicht bekannt
Altersempfehlung:ab 14 Jahren
Premiere:02.12.2017
Matinee:Opernfrühstück 19.11.2017
Einführung:30 Minuten vor Beginn jeder Vorstellung
Sa, 02. Dezember | 19:00 Uhr  
Preis: 18,00 bis 43,00 €

Weitere Termine

08.12.2017Freitag19:00 Uhr   Opernhaus - Saal  
15.12.2017Freitag19:00 Uhr   Opernhaus - Saal  
14.01.2018Sonntag15:00 Uhr   Opernhaus - Saal  
27.01.2018Samstag19:00 Uhr   Opernhaus - Saal  
17.03.2018Samstag19:00 Uhr   Opernhaus - Saal  
08.04.2018Sonntag15:00 Uhr   Opernhaus - Saal  
10.05.2018Donnerstag18:00 Uhr   Opernhaus - Saal  

Inszenierungsteam des Stückes

Inszenierungsteam
Musikalische Leitung Guillermo García Calvo

Inszenierung Arila Siegert

Bühne Hans Dieter Schaal

Kostüme Marie-Luise Strandt

Chor Stefan Bilz

Dramaturgie Susanne Holfter

Besetzungsliste des Stückes

Besetzungsliste
Gustavo
Ho-Yoon Chung 02.12. / 08.12. / 15.12.2017 / 14.01. / 27.01.2018
Sung Kyu Park 17.03. / 08.04. / 10.05.2018

Anckarström
Paolo Rumetz 02.12. / 08.12. / 15.12.2017 / 14.01. / 27.01. / 17.03. / 08.04.2018
Kwanghee Choi 10.05.2018

Amelia
Maraike Schröter

Ulrica
Alexandra Ionis

Oscar
Silvia Micu 02.12. / 15.12.2017 / 14.01. / 08.04. / 10.05.2018
Guibee Yang 08.12.2017 / 27.01. / 17.03.2018

Christiano
Andreas Beinhauer

Horn
Eric Ander

Ribbing
Magnus Piontek

Richter
Edward Randall

Diener
Hubert Walawski

Chor, Chorgäste und Extrachor der Oper Chemnitz

Damen und Herren der Statisterie

Robert-Schumann-Philharmonie
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