© Dieter Wuschanski

Spielplan

Die Gänsemagd

Sa
13.
Oktober
Figurentheater

Die Gänsemagd

Märchen mit einer falschen Prinzessin nach den Brüdern Grimm von Andrea Czesienski
URAUFFÜHRUNG

 
 

Noch jung an Jahren, heißt es für die Königstochter Abschied nehmen von ihrer Mutter. Begleitet von ihrem geliebten sprechenden Pferd Fallada und einer Magd muss sie sich auf eine weite und gefährliche Reise zu ihrem künftigen Gemahl, dem Prinzen, begeben. Unterwegs stellt sich jedoch heraus, wie wenig die Prinzessin von der Welt weiß. Unbedacht verliert sie das magische Taschentuch ihrer Mutter und kann sich gegen die selbstbewusste Magd nicht behaupten. Diese wird immer unverschämter und zwingt sie schließlich, Pferd und Kleider zu tauschen. Wer erkennt schon eine Prinzessin, wenn sie keine königlichen Gewänder trägt? Als falsche Prinzessin reitet die Magd auf Fallada zum Königshof und wird allseits als Braut des Prinzen gefeiert. Die echte Prinzessin aber muss sich arm und verlassen als Gänsemagd verdingen. Wären da nicht der alte König und ein wundersam sprechender Pferdekopf, der Betrug würde niemals aufgedeckt werden ...

Das Märchen von der jugendlichen Königstochter und ihrer Magd erzählt von einer Erfahrung, die bereits alle Kinder teilen. Sei es mit Beginn des Kindergartens, der Schule oder in einem neuen Zuhause, alle mussten sich schon in einer neuen Umgebung zurechtfinden. Welche Regeln herrschen da? Wer ist gut zu mir? Was ist erlaubt? Was nicht? Und was macht mich eigentlich zu dem, der ich bin? – Das Team um Regisseurin Ines Heinrich-Frank, bekannt durch die wunderbare und preisgekrönte Inszenierung Die goldene Gans, nimmt sich in dieser Spielzeit des Märchens von der Gänsemagd an.

Spielort:Schauspielhaus - Kleine Bühne
Dauer:45 min
Altersempfehlung:ab 5 Jahren
Premiere:26.05.2018
Sa, 13. Oktober | 16:00 Uhr
 

Weitere Termine

21.01.2019 Montag 09:30 Uhr    
Schauspielhaus - Kleine Bühne
26.01.2019 Samstag 16:00 Uhr    
Schauspielhaus - Kleine Bühne

Bilder zum Stückes

Bilder
© Dieter Wuschanski
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Inszenierungsteam des Stückes

Inszenierungsteam
Regie Ines Heinrich-Frank

Ausstattung und Puppenbau Robert Voss

Musik Sebastian Herzfeld

Dramaturgie René Schmidt

Besetzung des Stückes

Besetzung
Es spielen
Gundula Hoffmann
Christine Müller
Claudia Acker

Pressestimmen zum Stück

Pressestimmen

Die „Freie Presse“ schreibt am 28.05.2018

Hoppla, hat man sich vielleicht im Raum geirrt? Schulbänke, Tafel, ein Glasschrank für Lehrmittel sowie ein Landkartenständer, und dann beginnen auch schon die Vorbereitungen. Gundula Hoffmann, Claudia Acker und Christine Müller schaffen emsig Dinge heran, und man möchte meinen, dass der Unterricht bald beginnt. Doch weit gefehlt, die Schulstube auf der Kleinen Bühne des Chemnitzer Schauspielhauses entpuppt sich schnell als Märchenland, in dem es um ‚Die Gänsemagd‘ geht, die eigentlich eine Prinzessin ist. Die Textfassung von Andrea Czesienski, die schon zu DDR-Zeiten mit Otto Sander als Hörbuch eingesprochen wurde, erlebte (…) ihre mit viel Beifall bedachte Theater-Uraufführung (…).
Nun, das Verhalten der (…) Königstochter einer Untergebenen gegenüber macht sie dem Zuschauer anfangs nicht gerade sympathisch. (…) Vor dem im Märchen unausweichlichen Happy End muss erst die Schule des Lebens absolviert werden. Hat also doch seine Bewandtnis mit diesem Schulzimmer auf der Bühne. Und ganz nebenbei gibt es in der Inszenierung eine Lektion darüber, wie die Geräusche für die einzelnen Szenen entstehen: Pferdegetrappel beispielsweise oder auch ein plätscherndes Gewässer.
Die drei Puppenspielerinnen bewegen natürlich nicht nur die Märchengestalten und arrangieren die Kulissen. Sie sind vielmehr Teil der Handlung, denn in ihren Gesichtern spiegeln sich die Gefühle der ansonsten starren Flachfiguren. Und sie sorgen mit viel Witz für so manchen Lacher in dem dreiviertelstündigen Spiel.

Uta Trinks
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