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Spielplan

Das Dschungelbuch

Fr
16.
März
Ballett

Das Dschungelbuch

Ballett von Ashley Lobo nach Rudyard Kipling

 
 

Mehr als 100 Jahre alt und dennoch unvergessen ist die Geschichte des britischen Autors Rudyard Kipling über das Findelkind Mowgli. Als Baby in einem Korb auf dem Fluss ausgesetzt, landet Mowgli mitten im tiefen und dunklen indischen Dschungel. Dort findet ihn ein Wolfsrudel, das ihn wie ein eigenes Junges aufzieht. Beschützt von den Tieren, erlebt Mowgli viele Abenteuer – doch der Tiger Shere Khan ist ihm auf den Fersen, denn er will das Menschenkind loswerden …

Die Geschichte über die Möglichkeit des friedvollen Zusammenlebens von Mensch und Tier ist spätestens seit der Disney-Verfilmung aus dem Jahr 1967 weltweit bekannt. Im Angesicht der Kräfte der Natur, der Tiere und Menschen reift Mowgli zum selbstbewussten Jugendlichen heran und sucht in einer Welt, in der er sich fremd fühlt, nach seinem ganz eigenen Weg. Der indische Choreograf Ashley Lobo bringt Mowglis Erlebnisse und die Geheimnisse des Dschungels als energiegeladenes Ballett für Jung und Alt auf die Bühne. Hier verbinden sich die Körpersprache des westlichen Tanzes und die emotionalen Feinheiten der indischen Kultur und werden zu einem Abenteuer für die ganze Familie.

Ashley Lobo, Gründer und Künstlerischer Leiter der Danceworx Performing Arts Academy in Mumbai, reist als Choreograf um die ganze Welt. Er war Jurymitglied der indischen Tanz-Talent-Show India’s Dancing Superstar, arbeitete mit Regisseuren und Choreografen wie Salome Roy Kapoor und Krishna Bhargava in Produktionen wie Best Of Broadway, Grease, Cabaret und Evita zusammen und gehört mittlerweile zu den Stars seiner Branche. Zu seinen Ballettchoreografien gehören u. a. Der Nussknacker am Ballet Theatre Queensland, Brisbane sowie The Wiz – Das zauberhafte Land und West Side Story am Barre Theatre Co., Sydney.

Spielort:Opernhaus - Saal
Dauer:2 h / 1 Pause
Altersempfehlung:ab 5 Jahren
Premiere:11.11.2017
Fr, 16. März | 19:00 Uhr
ausverkauft
 

Weitere Termine

03.10.2018 Mittwoch 15:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
21.10.2018 Sonntag 15:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
02.12.2018 Sonntag 15:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
21.12.2018 Freitag 18:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
13.01.2019 Sonntag 15:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
25.01.2019 Freitag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal

Bilder zum Stückes

Bilder
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Videomedien zum Stück

Video

Inszenierungsteam des Stückes

Inszenierungsteam
Choreografie und Inszenierung Ashley Lobo

Bühne und Kostüme Hans Winkler

Dramaturgie Lena Normann

Pressestimmen zum Stück

Pressestimmen

„Karacho“ schreibt in Ausgabe 12/2017

Bunt, bunter, am buntesten
(…)
Der indische Choreograph Ashley Lobo hatte in Chemnitz wohl ordentlich Spaß. So zumindest fühlt sich ‚Das Dschungelbuch‘ an, das er mit dem hiesigen Ballett erarbeitet hat. Fröhlich, beschwingt, verspielt, bunt, manchmal sogar schrill und kitschig, zugleich auch artifiziell und nachdenklich – alles ist drin in dieser Produktion. Dazu unzählige Kostüme, die allein schon Charaktere schaffen, und ein romantisches Bühnenbild wie ein Popup-Buch mit Projektionsflächen. Ausstatter Hans Winkler hat also nicht nur Atmosphäre geschaffen, sondern wirklich mitgespielt.
Gespielt hat auch der Choreograph: mit Tanz- und Musikstilen, mit Versatzstücken aus unterschiedlichen Kulturen, mit Showelementen, mit der Romanvorlage von Rudyard Kipling. So werden dem Dschungel zum Beispiel noch Rehe angedichtet, weil Lobo wohl unbedingt auch mal auf Spitze tanzen wollte. Und Geier gibt es, die offensichtlich gern die vier kleinen Schwäne bei Tschaikowski wären. Dazu den Bär Baloo von Emilijus Miliauskas, der es nicht mit Gemütlichkeit probiert, sondern voller Energie die Bühne rockt. Der schwarze Panther Bagheera von Jean-Blaise Druenne schleicht dagegen als stiller Beobachter umher: mal würde- und ahnungsvoll, dann wieder balgend. Und die Schlange Kaa von Nela Mrázová windet sich am Seil herab, während sich der Elefantenkönig von Yester Mulens Garcia komisch in die Herzen des Publikums stampft und Tiger Shere Khan von Milan Maláč ganz königlich in seiner Bewegung die Weite des Dschungels einnimmt. Doch allen voran ist es Mowgli, das Findelkind, das Raul Arcangelo mit seinem mitreißenden Trip durch die jugendliche Gemütswelt zum Erlebnis macht: mal artistisch, mal parodistisch, mal überlegen, mal zurückhaltend.
Für jeden in diesem Dschungel, und da sind auch noch Affen und Wölfe und ein indisches Mädchen und Dorfbewohner, findet Ashley Lobo einfach die richtige Gestik, den richtigen Rhythmus, das richtige Bild, um dem ganzen Treiben auch allerhand Facetten zu verschaffen. Dabei geht er auch geschickt mit den Wirkungen der Mittel um: mit der Kraft von Gruppenbildern, mit der Anmut individuellen Ausdrucks, mit den Ebenen der Bühne, mit dem Wechsel der Stimmung. Und wenn dann schließlich alle dem Bollywood-Zauber erliegen, feiert die große Dschungelbuch-Ballett-Show ihr fulminantes Finale. Eine tolle Inszenierung für die ganze Familie.

Jenny Zichner

Die „Freie Presse“ schreibt am 13.11.2017

Jetzt geht's im Dschungel rund
Baloo auf Speed, Bagheera im Technofieber, und am Schluss kapert Bollywood das Opernhaus. Keine Angst, liebe Eltern: Das Ballett ‚Das Dschungelbuch‘, das am Samstag in Chemnitz Premiere feierte, ist wild - hat aber deshalb das Zeug, Groß und Klein aus den Stühlen zu reißen.
Oh Gott: Ist Baloo, der Bär, wirklich tot? Als sich Dschungelkind Mowgli und Panther Bagheera über den braunen Fellberg beugen, der es gerade mit Tiger Shere Khan aufgenommen hatte, ist es im Chemnitzer Opernhaus ganz still. (…) Aber nein: Baloo wackelt gleich wieder mit seiner Plauze, und Ashley Lobo hat den Bogen einfach mal raus. Das ist der Mann, der die über 100 Jahre alte Geschichte ‚Das Dschungelbuch‘ für das Chemnitzer Ballett inszeniert und choreografiert hat.
(…) Und dabei ließ Indien grüßen: Sei es durch schimmernde Kostüme und Turbane, die Musik oder ein furioses Bollywood-Finale. (…) Der Chemnitzer Baloo, getanzt von Emilijus Miliauskas, hat, um es Kinder-kompatibel auszudrücken, bestimmt viel Cola getrunken: Er wetzt über die Bühne, schnappt sich Mowgli, tanzt mit ihm ausladend tapsend, haut mit Kokosnüssen um sich - und das passt, weil es dem Ballettstück zu Schwung, Leichtigkeit und Spaß verhilft. Miliauskas tanzt im Plauzenkostüm nicht nur wunderbar den naiven, lieben, hyperaktiven Bären, er hat ihn mit seinen Grimassen auch im Gesicht.
Das ist ein großer Pluspunkt des Stücks: Die Tänzer schaffen es mit ihren Bewegungen, ihrer Mimik und mithilfe der Kostüme, nah an ihre Tiere zu kommen. Das macht es Kindern leicht zu folgen. Das Stück fängt aber auf einer zweiten Ebene auch Erwachsene ein, weil Musik und Tänze so facettenreich sind, dass alles weit über eine niedliche Geschichte für Kinder hinausgeht. Jean-Blaise Druenne zum Beispiel tanzt Panther Bagheera im schwarzen samtenen Kostüm elegant auf allen Vieren, bringt aber zu treibenden, elektronischen Klängen mit seinen Sprüngen und Drehungen auch pure Energie auf die Bühne. Oder Ivan Cheranev als Affenkönig, lässig, selbstbewusst, überhaupt: Die Affen in orange glitzernden Kostümen, von denen einige auf die Zuschauerränge entwischen, rocken den Saal. Manchmal weiß das Auge nicht, auf welche der wirbeligen, parallel laufenden Affen-Choreografien es fokussieren soll. Nela Mrázová wiederum glänzt als geschmeidige, schnippische Schlange, Alanna Saskia Pfeiffer als fürsorgliche Wolfsmutter, und Raul Arcangelo als Mowgli bringt die Agilität und Zartheit mit, um ein Kind glaubhaft zu verkörpern, und er ist ebenso stark in der Mimik, in der sich Neugier, Erstaunen und Trotz spiegeln.
(…)
Bei allem Spaß: Wer die gute Laune ein bisschen wegkehrt, kommt auch zu ernsten Themen durch. Den Fragen, wie Fremde und Freunde miteinander umgehen und wo wer hingehört, was trennt und was eint. Aber auch das baut Lobo unkompliziert ein: Am Schluss reißt er die Mauern nieder. In Bollywood-Manier tanzen Tiere und Menschen gemeinsam ein ausgelassenes Finale. Schöner Schlusspunkt. Und clever, so eine Szene ans Ende zu setzen, die das Publikum mitklatschen lässt - so mitgerissen, applaudiert es nach dem letzten Ton frenetisch, wobei das Mitreiß-Potenzial dem ganzen Stück innewohnt. Zum Schluss also ‚Bravo‘-Rufe, zustimmendes Johlen, und den Großteil der Zuschauer reißt es dabei aus den Stühlen.

Katharina Leuoth

Die „Morgenpost Chemnitz“ schreibt am 13.11.2017

Mowgli und Co. feierten tolle Premiere
Großer Beifall für getanztes ‚Dschungelbuch‘
Stürmischer Jubel und stehende Ovationen für Mowgli, Bagheera und Co.(…)
Choreograf Ashley Lobo schickt sein Publikum in eine zauberhafte Welt aus Sein und Schein und erzählt in schnellen Episoden, so dass dem Publikum kaum Zeit zum Luftholen bleibt.
Die Tänzer verwandeln sich dabei in die unterschiedlichsten Tiere – Wölfe, Tiger, Rehe. Hauptfigur Mowgli wird von Publikumsliebling Raul Arcangelo dargestellt, der athletisch die Muskeln spielen lässt (…). Jean-Blaise Druenne verkörpert katzenhaft-elegant Panther Bagheera und Emilijus Miliauskas ist Tanzbär Baloo. Beim Zusammenspiel von Tiger Shere Khan (Milan Maláč) und Schlange Kaa (Nela Mrázová) liegt erotisches Knistern in der Luft.
(…) Gespielt wird ein bunter Mix aus schmissigen Melodien sowie Filmmusik und auch ein Hauch von Bollywood ist dabei.
Die Kostüme (von Hans Winkler) sind exotisch und farbenfroh. Die Bühne (ebenfalls Winkler) verwandelt sich dank variabler Kulissen und Videotechnik in einen undurchdringlichen Dschungel.
(…)

vw

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