Spielplan

CRAS | LANGE | DEBUSSY

So
01.
Dezember
Philharmonie
2. Kammermusikabend

CRAS | LANGE | DEBUSSY

Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie

 
 

Jean Cras
Quintett für Harfe, Flöte, Violine, Viola und Violoncello

Friedrich Gustav Lange
Pastoral-Quartett F-Dur für 2 Oboen, Englischhorn und Fagott

Claude Debussy
Klaviertrio G-Dur

Der französische Komponist Jean Cras, geboren 1879, der hauptberuflich Admiral bei der Marine war und das Komponieren quasi nur als Hobby betrieb, ist hierzulande selten auf den Konzertplänen zu finden. Stilistisch sind seine Werke dem Impressionismus zuzuordnen. Für das in diesem Konzert erklingende Quintett wählte er mit Harfe, Flöte, Violine, Viola und Violoncello einen interessanten Klangfarbenreichtum. Sein 17 Jahre älterer Landsmann Claude Debussy hatte schon als Kind den Wunsch, Musiker zu werden. Mit 10 Jahren wurde er Schüler am berühmten Pariser Konservatorium. Als sich sein Plan, Klaviervirtuose zu werden, nicht so schnell verwirklichen ließ, wie er dachte, nahm er im Alter von 18 Jahren zunächst das Angebot der Kunstmäzenin Nadeshda von Meck an, sie auf ihren Reisen durch Europa zu begleiten und ihren Kindern Klavierunterricht zu erteilen. Während des Aufenthaltes im italienischen Fiesole entstand das Klaviertrio G-Dur, das er seinem Kompositionslehrer Émile Durand widmete.

Zwischen diesen beiden impressionistischen Kompositionen erklingt das romantische Pastoral-Quartett für zwei Oboen, Englischhorn und Fagott des 1862 in Thüringen geborenen Friedrich Gustav Lange. Mit dem Titel bezieht er sich auf eine erstmals im Barock verwendete Bezeichnung für Instrumentalmusik, die sich von der ländlichen Volksmusik herleitet: Pastorale, von lateinisch pastor oder italienisch pastore – der Hirte. Typische Instrumente waren Schalmei, Pommer oder Krummhorn, allesamt Doppelrohrblattinstrumente, die ihre modernere Weiterentwicklung in Oboe und Englischhorn fanden. Insofern verspricht Langes Kombination aus Oboen, Englischhorn und Fagott eine authentische Interpretation der Naturidylle, die er als Motto seiner Partitur mit folgenden Worten vorangestellt hat:

„Ich lag im Wald in süßer Ruh,
Belauschte der Vögel Lieder;
Gar lange, lange hört‘ ich zu
Und schrieb sie endlich nieder!“

Spielort:Opernhaus - Foyer
Dauer:noch nicht bekannt
So, 01. Dezember | 19:30 Uhr
Preis: 18,00 €
 

Besetzung des Stückes

Besetzung
Ausführende
Volker Braun
Helke Scheibe
Sabine Bruder
Peter Wenzel
Falk Stolzenburg
Claudia Schöne
Steffen Albert
Annekatrin Foulquier
Anna Kießling
Albrecht Kunath
Jakub Tylman
Startseite
Suche Zusatzinformationen
Teilen
nach oben eine Seite zurück

Was suchen Sie?

Suche schließen
Exit
nach oben eine Seite zurück