© Horst Schmeck

Spielplan

CLYNE I LUTOSLAWSKI I BRAHMS

Mi
03.
Oktober
Philharmonie
1. Sinfoniekonzert

CLYNE I LUTOSLAWSKI I BRAHMS

Solist: Jakub Tylman, Dirigent: Eivind Gullberg Jensen

 
 

Anna Clyne 
This Midnight Hour (Diese Mitternachtsstunde) 
Deutsche Erstaufführung

Witold Lutosławski
Konzert für Violoncello und Orchester

Johannes Brahms
Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98 

„Anna Clynes Kunst kommt aus dem Herzen. Sie widersetzt sich Klassifizierungen und überwindet Begrenzungen aller Art“, schwärmt Riccardo Muti von der in London geborenen Komponistin, die u. a. Kompositionsaufträge mit der Carnegie Hall, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Los Angeles Philharmonic und dem Houston Ballet verbinden. Für „This Midnight Hour“ („Diese Mitternachtsstunde“) für großes Orchester wurde sie inspiriert von dem Klang und der Kraft der tiefen Streicher des Orchestre national d’Île-de-France, das Anna Clynes Komposition 2015 in Plaisir zur Uraufführung brachte. Darüber hinaus haben Gedichte von Juan Ramón Jiménez und Charles Baudelaire diese fantasievolle Komposition beeinflusst, die den Zuhörer auf eine visuelle Reise mitnimmt.

Der polnische Komponist Witold Lutosławski widmete sein Konzert für Violoncello und Orchester dem Cellisten Mstislaw Rostropowitsch, der auch die Uraufführung 1970 in London interpretierte. Das ungewöhnliche Konzert beginnt mit einem eindrucksvollen, knapp fünfminütigen Cellosolo. Für die Auseinandersetzung des Solisten mit den Blechbläsern legitimierte Lutosławski sowohl die Deutung eines abstrakten Konflikts zwischen einem Individuum und einer Masse, als auch eine Anspielung auf die Brutalität im kommunistischen Polen jener Zeit. Das geradezu theatral gestaltete Werk hat sich längst als eines der zentralen Solokonzerte des 20. Jahrhunderts auf den Spielplänen etabliert.

Die Sinfonie Nr. 4 e-Moll von Johannes Brahms entstand während seiner Ferienaufenthalte in der Steiermark in den Sommermonaten der Jahre 1884 und 1885. In diesem von Melancholie getragenen Werk formte der Komponist frühklassische und klassische Stilelemente, Einflüsse Bachs wie auch des deutsches Volksliedes und eine konzentrierte Verarbeitung des motivischen Materials zu einer neuartigen Synthese. Brahms selbst dirigierte am 25. Oktober 1885 die Uraufführung seiner letzten Sinfonie mit dem Hoforchester in Meiningen. Brahms’ Freundin Elisabet von Herzogenberg bekannte dem Komponisten gegenüber: „Man wird nicht müde, hineinzuhorchen und zu schauen auf die Fülle der geistreichen Züge, seltsamen Beleuchtungen, rhythmischer, harmonischer und klanglicher Natur.“

Jakub Tylman, seit 2012 Solocellist der Robert-Schumann-Philharmonie, hat bereits als Solist mit Orchestern in Deutschland, Norwegen und Tschechien konzertiert. Der norwegische Dirigent Eivind Gullberg Jensen ist auf den großen Opernbühnen sowie bei Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, den Münchner Philharmonikern, dem Oslo und dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, dem Orchestre de Paris oder dem Tonhalle-Orchester Zürich gefragt.

Spielort:Stadthalle - Großer Saal
Information:Kinder und Jugendliche (bis 18 Jahren) in Begleitung eines vollzahlenden erwachsenen Konzertbesuchers erhalten zu allen Sinfoniekonzerten freien Eintritt.
Einführung:45 Minuten vor Konzertbeginn
Mi, 03. Oktober | 19:00 Uhr
Preis: 14,00 bis 29,00 €
 

Weitere Termine

04.10.2018 Donnerstag 19:00 Uhr    
Stadthalle - Großer Saal

Bilder zum Stückes

Bilder
© Horst Schmeck

Besetzung des Stückes

Besetzung
Solist
Jakub Tylman

Dirigent
Eivind Gullberg Jensen

Robert-Schumann-Philharmonie
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