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© Nasser Hashemi
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Spielplan

Othello

Sa
28.
März
Ballett
Premiere
Spielplanänderung!

Othello

Ballett von Julio Arozarena nach William Shakespeare
Musik von Claude Bolling u. a.
URAUFFÜHRUNG

 
 

Leidenschaftliche Liebe und unkontrollierte Eifersucht, große Freundschaft und Verrat, edler Charakter und perfide Absichten. Basierend auf dem gleichnamigen Drama von William Shakespeare widmet sich der Ballettabend Othello des kubanischen Choreografen Julio Arozarena diesen zeitlosen Themen des menschlichen Lebens. Die hochdramatische Geschichte, die zwar auf den ersten Blick von Männern dominiert wird, offenbart ganz allmählich die Stärke der Frauen Desdemona, Emilia und Bianca und deren maßgeblichen Rollen in der Handlung. Der tragische Ruin des Liebespaares Othello und Desdemona, ausgelöst durch Jagos Intrigen, wird durch die ausdrucksstarke Körperlichkeit der Tänzerinnen und Tänzer auf der Bühne betont – die aufwühlenden Emotionen der Figuren werden eindringlich nach außen getragen.

Othello ist ein ausländischer Militärführer, der einen Großteil seines Erwachsenenlebens auf dem Schlachtfeld verbracht hat. Desdemona, die schöne Tochter einer angesehenen Persönlichkeit der örtlichen Gemeinschaft, führt ein privilegiertes, aber eintöniges Leben. Obwohl sie zu völlig unterschiedlichen Welten gehören, verlieben sich Othello und Desdemona ineinander und beschließen resolut, zusammenzubleiben. Was in ihrem einzelnen Leben fehlte, konnte durch das jeweils andere ergänzt werden. Der Choreograf Julio Arozarena ließ sich vom Jazzmusiker Claude Bolling inspirieren und erzählt diese spannende Geschichte auf innovative Weise. Genauso wie Othello und Desdemona ist die Jazzmusik die Begegnung zwischen zwei sehr unterschiedlichen Welten: einerseits der westlichen Instrumentierung und ihren harmonischen Stilen und andererseits dem reichen Rhythmus der afrikanischen Musiktraditionen. Sowohl das Paar als auch das Musikgenre profitieren von diesen Verschiedenheiten. Jedoch im Gegensatz zur Jazzmusik, die sich nach anfänglicher Ablehnung als musikalischer Meilenstein längst etabliert hat, endet die Beziehung zwischen Othello und Desdemona abrupt und tragisch. Es scheint, dass das Paar nicht gegen Neid und Vorurteile der anderen gefeit war.

Spielort:Opernhaus - Saal
Dauer:1 h 25 min
Spielpause:keine Pause
Altersempfehlung:ab 14 Jahren
Premiere:24.10.2020
Sa, 28. März | 19:00 Uhr
 

Bilder zum Stückes

Bilder
© Nasser Hashemi
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© Dieter Wuschanski
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Inszenierungsteam des Stückes

Inszenierungsteam
Choreografie und Inszenierung Julio Arozarena

Bühne Marko Japelj

Kostüme Sandra Wauquaire

Dramaturgie Andrej Mirčev
Marcos Mariz
Dr. Thorsten Teubl

Pressestimmen zum Stück

Pressestimmen

Die "Freie Presse" schreibt am 26.10.2020

Das Ballettstück "Othello" nach der Tragödie von William Shakespeare (…) in die 1920er zu setzen, ist plausibel. (…) Es ist (…) eine universelle Geschichte, deshalb hat sie Gastregisseur Arozarena von Raum und Zeit losgelöst angelegt. Aber die Nähe zu den 20ern ist unübersehbar, der Zeit, die wenig später ins Verderben führte. (…)

Es gibt klassische wie zeitgenössische Tanzelemente, das Ganze ist dazu sehr unterhaltsam. Das liegt auch an der ausgewählten Musik, vor allem der von Claude Bolling, dem Jazzpianisten, der sehr viel Filmmusik schrieb. So gibt es mitreißende Szenen in der Tanzbar, wo sich Paare amüsieren, schwofen. (…)

Immer dabei und zwischendrin: Jago, überaus großartig gespielt und getanzt von Ivan Cheranev! Die Listigkeit ist ihm von der ersten bis zur letzten Minute ins Gesicht geschrieben. Wie er geschmeidig an seinen Mitmenschen klebt und sich einschmeichelt. Wie er zwischen sie springt und sie auseinandertreibt. (…) Da kann es einem schaudern, und ja, da blitzt es schon auf, das große Kino. Im Übrigen angenehmer als beim atemlos übertriebenen Fernseh-Babylon. Das liegt auch an den Einzelszenen des Balletts, die die Psyche der Protagonisten weiter ausloten, Othello etwa als starken, aber empfindsamen, unsicheren Mann zeigen – sehr würdig und überzeugend von Milan Malác getanzt. (…)

Als die Geschichte ihre Wendung nimmt, Desdemona erkennt, dass sie die Liebe Othellos verloren hat, ihm flehend auf Knien entgegen rutscht, während er machtvoll leeren Blickes die Treppe hinunter auf sie zuschreitet: Das sind die großen Momente von Savanna Haberland und Milan Malác. (…) Da braucht es keine Pirouetten und Sprünge mehr, da reichen die formvollendeten, wenigen innigen Bewegungen dieses Tanzes. Große Präsenz. Große Ausstrahlung. In diesem Moment definitiv großes Kino.

Katharina Leuoth

"TAG24" schreibt am 25.10.2020

Der 90-minütige Tanzabend ist ein großes Kino der Gefühle. Choreograph Julio Arozarena ließ sich vom Jazzmusiker Claude Bolling inspirieren und erzählt die tragische Liebesgeschichte voller Leidenschaft und ausdrucksstarker Körperlichkeit der Tänzer. Stücke der Verdi-Oper ‚Otello‘ verstärken die Tragik. (…)

Im Ensemble brillieren vor allem Milan Maláč als kraftvoller Othello und Savanna Haberland als mädchenhafte Desdemona sowie Ivan Cheranev als Intrigenspinner Jago. Obwohl coronabedingt nur rund 100 Zuschauer den Premierenabend miterlebten, gab es am Ende einen Schlussapplaus, als ob das Opernhaus voll besetzt gewesen wäre.

Victoria Winkel
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