Spielplan

Molique | Francaix | Smadbeck | Glentworth | Ohana

So
03.
November
Philharmonie
1. Kammermusikabend

Molique | Francaix | Smadbeck | Glentworth | Ohana

Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie

 
 

Wilhelm Bernhard Molique
Flötenquintett D-Dur op. 35

Jean Françaix
Streichtrio

Paul Smadbeck
Rhythm Song     

Mark Glentworth
Blues For Gilbert

Maurice Ohana
Quatre études chorégraphiques

Ein überwiegend französisches Programm mit Musik aus dem 19. und 20. Jahrhundert eröffnet die Saison der Kammermusikabende der Robert-Schumann-Philharmonie. Als Sohn eines elsässischen Fagottisten und Violinisten wurde Bernhard Molique 1802 in Nürnberg geboren, nahm schon früh die musikalischen Einflüsse aus der Heimat seines Vaters auf, wandte sich aber trotzdem später als Komponist mehr den deutschen Vorbildern wie Beethoven, Mozart, Mendelssohn und Spohr zu, was auch in dem bezaubernden Flötenquintett D-Dur op. 35 aus dem Jahr 1848 zu hören ist, was Ulrike Rusetzky mit weiteren Musikern der Robert-Schumann-Philharmonie interpretieren wird.

Ebenso auf diese klassischen und frühromantischen Komponisten griff der 1912 geborene Franzose Jean Françaix zurück, entwickelte schon früh seinen eigenen Stil, über den er sehr bildhaft schrieb: „Beim Komponieren sind die schönsten Theorien das allerletzte, woran ich denke. In erster Linie sind es nicht die ‚gedanklichen Autobahnen‘, denen mein Interesse gilt, sondern die ‚Waldwege‘.“ Das Streichtrio entstand 1933 und trägt neoklassizistische Züge.

Nur ein Jahr später als Françaix kam Maurice Ohana auf die Welt, ein französischer Komponist marokkanischer Herkunft. Er studierte zunächst Architektur, bevor er eine musikalische Laufbahn einschlug. Die Quatre études chorégraphiques für Schlagzeug-Ensemble schrieb er 1955 als Auftragswerk für den NDR Hamburg.

Ergänzt wird das Programm durch je ein Solo für Marimbaphon bzw. Vibraphon. Der Rhythm Song des US-Amerikaners Paul Smadbeck vereint Elemente des Jazz mit Einflüssen aus der afrikanischen und lateinamerikanischen Musiktradition. Paul Smadbeck wurde 1955 in New York City geboren, war nach seinem Studium ein gefragter Marimba-Solist und begann bald auch eigene Stücke für dieses Instrument zu schreiben. Einen ähnlichen Weg ist auch der 1960 geborene Brite Mark Glentworth gegangen. Er ist als freiberuflicher Schlagzeuger in allen musikalischen Stilrichtungen zuhause, arbeitete als Solist regelmäßig mit dem BBC Symphony Orchestra sowie der London Sinfonietta und war Solo-Percussionist des zeitgenössischen Ensembles The Fires Of London von Sir Peter Maxwell Davis. Im Laufe der Jahre ist er mehr und mehr auch als Komponist in Erscheinung getreten. Mit dem Vibraphon-Solo Blues For Gilbert ist in diesem Konzert eines der beliebtesten Werke der Schlagzeugliteratur zu hören.  

Spielort:Opernhaus - Foyer
Dauer:1 h 40 min / 1 Pause
So, 03. November | 19:30 Uhr
 

Besetzung des Stückes

Besetzung
Ausführende
Ulrike Rusetzky
Heidrun Sandmann
Eckbert Reuter
Albrecht Kunath
Rolf Müller
André Schieferdecker
Frank Lange
Carsten Neppl
Jens Gagelmann
Startseite
Suche Zusatzinformationen
Teilen
nach oben eine Seite zurück

Was suchen Sie?

Suche schließen
Exit
nach oben eine Seite zurück