© Nasser Hashemi

Spielplan

Lohengrin

Mo
01.
Juni
Oper

Lohengrin

Romantische Oper in drei Aufzügen von Richard Wagner

 
 

Auf dem Sterbebett hatte der Herzog von Brabant seine beiden Kinder Elsa und Gottfried in die Obhut von Graf Telramund gegeben. Doch nun ist Gottfried tot und Elsa soll seine Mörderin sein. Das jedenfalls behauptet Telramund, der gemeinsam mit Ortrud nach der Macht strebt. Jetzt soll die Schuldfrage geklärt werden. Telramund und ein von Elsa bestimmter Kämpfer müssen gegeneinander antreten. Gewinnt Letzterer, so ist damit Elsas Unschuld bewiesen. Keiner der Anwesenden wagt es, sich Telramund entgegenzustellen. In höchster Not fleht Elsa Gott um Hilfe an und tatsächlich erscheint ein Fremder. Er will für Elsa kämpfen, doch nur unter der Bedingung, dass sie ihn nie nach seinem Namen und seiner Herkunft fragen dürfe. Telramund wird von dem Fremden besiegt. Glücklich nimmt Elsa ihren Retter zum Mann. Doch wird ihr Vertrauen in den Fremden groß genug sein, das Frageverbot zu akzeptieren?

Lohengrin nimmt in Wagners Œuvre eine besondere Stellung ein. Die Geschichte um Macht, Glaube und nicht zuletzt um die Frage, ob und welche Bedingungen die Liebe stellen darf und welche Rolle das Vertrauen dabei spielt, beschäftigte ihn bereits Anfang der 1840er Jahre, als er sich mit dem Tannhäuser auseinandersetzte, und inspirierte ihn nur wenige Jahre später zur wohl emotionalsten Musik, die er je geschrieben hat. Als sie im September 1850 in Weimar zum ersten Mal erklang, konnte Wagner nicht dabei sein. Aufgrund seiner Beteiligung am Dresdner Mai-Aufstand wurde er steckbrieflich gesucht und war deshalb aus Deutschland geflohen. An Franz Liszt, der die Uraufführung in Weimar trotz der politisch schwierigen Personalie ermöglicht hatte, schrieb er danach voller Dankbarkeit: „Liebster Liszt, hatte ich recht, als ich in der Vorrede zum Kunstwerk der Zukunft schrieb, dass nicht der Einzelne, sondern nur die Gemeinsamkeit wahrhafte Kunstwerke schaffen könnte? Sieh, Du hast das Unmögliche geleistet, aber glaube mir, alle müssen das heutzutage Unmögliche leisten, um das in Wahrheit dennoch Mögliche zustande zu bringen.“

Für die neue Chemnitzer Lohengrin-Inszenierung ist der Regisseur Joan Anton Rechi erstmalig zu Gast in Chemnitz. Geboren 1968 in Andorra, arbeitete er bisher u. a. an den Theatern Barcelona, Bilbao, Bogotá, Freiburg, Madrid, Mainz, Oberhausen und an der Deutschen Oper am Rhein. Sein breit gefächertes Repertoire umfasst Werke wie Adriana Lecouvreur, Il barbiere di Siviglia, Die Csárdásfürstin, Król Roger, Der Mann von La Mancha und Salome.

Aufführung mit deutschen Übertiteln

Spielort:Opernhaus - Saal
Dauer:4 h 20 min / 2 Pausen
Altersempfehlung:ab 16 Jahren
Premiere:25.01.2020
Matinee:Opernfrühstück 12.01.2020
Einführung:30 Minuten vor Beginn jeder Vorstellung
Mo, 01. Juni | 15:00 Uhr
Preis: 29,00 bis 56,00 €
 

Weitere Termine

01.02.2020 Samstag 18:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
22.02.2020 Samstag 18:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
15.03.2020 Sonntag 15:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
05.04.2020 Sonntag 15:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
10.05.2020 Sonntag 15:00 Uhr    
Opernhaus - Saal

Bilder zum Stückes

Bilder
Cornelia Ptassek, Stéphanie Müther, Martin Bárta © Nasser Hashemi
Cornelia Ptassek, Stéphanie Müther, Martin Bárta © Nasser Hashemi
Szene mit Magnus Piontek, Till von Orlowsky, André Eckert, Tommaso Randazzo, © Nasser Hashemi
Szene mit Magnus Piontek, Till von Orlowsky, André Eckert, Tommaso Randazzo, © Nasser Hashemi
Szene mit Cornelia Ptassek, Andreas Beinhauer © Nasser Hashemi
Szene mit Cornelia Ptassek, Andreas Beinhauer © Nasser Hashemi
Szene mit Stéphanie Müther, Martin Bárta, Magnus Piontek © Nasser Hashemi
Szene mit Stéphanie Müther, Martin Bárta, Magnus Piontek © Nasser Hashemi
Szene mit Cornelia Ptassek © Nasser Hashemi
Szene mit Cornelia Ptassek © Nasser Hashemi
Szene mit Martin Bárta, Stéphanie Müther, Magnus Piontek, Mirko Roschkowski, Maraike Schröter © Nasser Hashemi
Szene mit Martin Bárta, Stéphanie Müther, Magnus Piontek, Mirko Roschkowski, Maraike Schröter © Nasser Hashemi
Stéphanie Müther, Martin Bárta © Nasser Hashemi
Stéphanie Müther, Martin Bárta © Nasser Hashemi
Tommaso Randazzo, Florian Sievers, Martin Bárta, André Eckert, Till von Orlowsky © Nasser Hashemi
Tommaso Randazzo, Florian Sievers, Martin Bárta, André Eckert, Till von Orlowsky © Nasser Hashemi
Stéphanie Müther, Maraike Schröter © Nasser Hashemi
Stéphanie Müther, Maraike Schröter © Nasser Hashemi
Szene mit Stéphanie Müther, Cornelia Ptassek © Nasser Hashemi
Szene mit Stéphanie Müther, Cornelia Ptassek © Nasser Hashemi
Szene mit Stéphanie Müther © Nasser Hashemi
Szene mit Stéphanie Müther © Nasser Hashemi
Szene mit Andreas Beinhauer, Stéphanie Müther, Magnus Piontek © Nasser Hashemi
Szene mit Andreas Beinhauer, Stéphanie Müther, Magnus Piontek © Nasser Hashemi
Cornelia Ptassek, Mirko Roschkowski © Nasser Hashemi
Cornelia Ptassek, Mirko Roschkowski © Nasser Hashemi
Mirko Roschkowski, Cornelia Ptassek © Nasser Hashemi
Mirko Roschkowski, Cornelia Ptassek © Nasser Hashemi
Magnus Piontek © Nasser Hashemi
Magnus Piontek © Nasser Hashemi

Inszenierungsteam des Stückes

Inszenierungsteam
Musikalische Leitung Guillermo García Calvo

Inszenierung Joan Anton Rechi

Bühne Sebastian Ellrich

Kostüme Mercè Paloma

Chor Stefan Bilz

Dramaturgie Carla Neppl

Besetzung des Stückes

Besetzung
Heinrich der Vogler
Magnus Piontek 25.01. / 01.02. / 15.03. / 05.04. / 10.05.2020
David Steffens 22.02.2020

Lohengrin
Mirko Roschkowski 25.01. / 01.02. / 05.04.2020
Benjamin Bruns 22.02. / 15.03. / 01.06.2020
John Olsen (Probencover)

Elsa von Brabant
Cornelia Ptassek 25.01. / 01.02. / 15.03. / 10.05.2020
Maraike Schröter 22.02. / 05.04. / 01.06.2020

Friedrich von Telramund
Martin Bárta

Ortrud
Stéphanie Müther 25.01. / 01.02. / 15.03. / 10.05. / 01.06.2020
Monika Bohinec 22.02. / 05.04.2020

Der Heerrufer des Königs
Andreas Beinhauer

Erster brabantischer Edler
Florian Sievers

Zweiter brabantischer Edler
Tommaso Randazzo

Dritter brabantischer Edler
Till von Orlowsky

Vierter brabantischer Edler
André Eckert

Edelknaben
Mitglieder des Kinder- und Jugendechores

Opern- und Extrachor der Oper Chemnitz

Damen und Herren der Statisterie

Robert-Schumann-Philharmonie
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