Johanna Thomsen
Für die in Berlin geborene Mezzosopranistin Johanna Thomsen folgt nach zwei Jahren im Internationalen Opernstudio der Oper Köln ein Festengagement an der Oper Chemnitz, wo sie ab der Spielzeit 2026/2027 in Partien wie Hänsel in Hänsel und Gretel, Orlovsky in Die Fledermaus und Cherubino in Le nozze di Figaro zu hören ist. Zu ihren Rollendebüts an der Oper und Kinderoper Köln zählen u. a. Hänsel, Floßhilde in Das Rheingold, Roßweiße in Die Walküre, Mercédès in Carmen, Tisbe in La Cenerentola, dritte Dame in Die Zauberflöte sowie die Katze in Die Bremer Stadtmusikanten, Sammy in der Uraufführung Superheldennormalos und Moritz in Max und Moritz.
Parallel studiert sie ihren Master an der Lübecker Musikhochschule bei Manuela Uhl, bei der sie 2024 erfolgreich ihren Bachelor abschloss. Während des Studiums entdeckte sie auch ihre Leidenschaft für das Lied- und Konzertrepertoire und interpretierte unter Ulrich Windfuhr an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg die Alt-Partien in Beethovens 9. Sinfonie, Bachs Matthäus-Passion und h-moll-Messe sowie die Kindertotenlieder von Mahler. Konzerte beim Brahms-Festival und in der Musik- und Kongresshalle in Lübeck mit Schönbergs Pierrot Lunaire und Werken von George Crumb und Helmut Oehring zeigen ihr besonderes Interesse für Werke der Moderne.
Johanna Thomsen war Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Hamburg 2024 und Preisträgerin des Fritz-Wunderlich-Förderpreises im selben Jahr. Sie besuchte Meisterkurse bei KS Brigitte Fassbaender, Christoph Prégardien, KS Edda Moser sowie Thomas Seyboldt und Justus Zeyen.
Foto: Dietmar Scholz